RSS
 

Archive for the ‘Equipment’ Category

Im Gespräch mit Kim Thue

01 Aug

Kim Thue arbeitet als Fotograf in London und hat anfang des Jahres sein erstes Buch herausgebracht. Im Interview verrät er etwas über die Entstehung des Buches und seine Reise nach Sierra Leone, wo er für den Bildband 10 Monate gelebt hat.

Hallo Kim. Vielen Dank, dass Du Dir für das Interview Zeit nimmst. Auf Deiner Homepage erfährt man nur wenig über Dich, kannst Du kurz etwas über Dich erzählen?

Ich bin ein 31-jähriger, dänischer Fotograf, der seit 1998 in England lebt. Ich habe mein Studium 2006 beendet, aber mein Diplom tatsächlich nie erhalten, da ich der Universität noch Geld schulde. Ich habe ein Faible für Sludge Metal, Lakritz-Toffees und bunte Turnschuhe. In meiner Freizeit laufe ich viel.

Dein erstes Buch „Dead Traffic“, das Bilder aus Sierra Leone zeigt, wurde Anfang des Jahres von dienacht Publishing veröffentlicht. Warum hast du dich für diesen neuen, unabhängigen Herausgeber entschieden?

Auf dem Weg dorthin hatte ich auch Gespräche mit einem renomierten und sehr viel etablierteren Verlagshaus in London. Zu dieser Zeit dachte ich, dass es die offensichtlich beste Wahl wäre, aber es wurde bald deutlich, dass ich damit total falsch lag. Zunächst hatten sie auch großes Interesse an meinem Projekt bekundet, aber aus irgendeinem Grund gaben sie mir immer weiter das Gefühl, dass ich sie bedrängen würde und zu einem gewissen Maß auch eine hochnäsige Haltung mit wechselnd warmer und kalter Behandlung mir gegenüber.

Es fühlte sich fast so an als würden sie sicherstellen wollen, dass mir klar war, was für einen großen Gefallen sie mir da taten, da sie ein großes Verlagshaus waren und ich nur ein weitgehend unbekannter Fotograf. Ich erinnere mich auch daran, dass sie für meinen Geschmack zu stark den Inhalt zuschneiden wollten und besorgt waren über die Zielgruppen; befürchteten, es würde nicht genug verkauft werden. Wir waren nie auf der gleichen Wellenlänge und ich beschloss, weiter zu ziehen.

Ein paar Wochen später kontaktierte mich Calin Kruse von dienacht und schlug vor, mein Buch zu veröffentlichen. Er hatte zuvor schon eine Auswahl einer früheren Version in seinem Magazin veröffentlicht, sodass ich wusste, dass er das Projekt mochte. Ich habe sofort eingewilligt und es nie bereut. Es war eine absolute Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten. Er hat eine wahrhaft unendliche Liebe für Bücher und lässt viel Arbeit in auch die kleinsten Details fließen.

Wie hast Du Dein Projekt finanziert?

Geld ist natürlich immer ein Thema, wenn man so etwas plant, aber wir waren nie wirklich besorgt, ob das Buch finanziell erfolgreich sein würde oder nicht. Ich arbeitete während des gesammten Prozesses auch in meinem Hauptberuf, um Essen auf den Tisch zu bekommen.

Wir hatten auch keine Sponsoren oder Ähnliches, aber wir schafften es, einen großen Teil der Produktionskosten zu decken, indem wir signierte Exemplare im Vorverkauf anboten, bevor es überhaupt gedruckt wurde. Die wirklich gute Nachricht ist, dass ich jetzt, wenige Monate, nachdem es offiziell veröffentlicht wurde, nicht so finanziell ruiniert dastehe, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Ein weiterer Weg, um aus einem Buch Geld zu machen, ist natürlich die Möglichkeit des Vertriebs von Drucken. Also biete ich seit Kurzem Original-Editionen der Abzüge von bestimmten Bildern an, um etwas mehr Einkommen zu generieren.

Allgemein kann ich sagen, dass obwohl ich nicht denke, dass Fotobücher zu machen ein gerissener Businessplan ist, für mich trotzdem das riesige Gefühl von Erfolg dabei ist. Für mich ist es nicht sehr befriedigend, mir im Internet Fotos anzusehen und im digitalen Zeitalter ist es großartig, endlich etwas Greifbares zu haben, das in der realen Welt existiert. Etwas, das die Menschen tatsächlich fühlen, anfassen und riechen können.

Wie wurde Dein Buch denn von den Menschen aufgenommen?

Ehrlich gesagt, war die Reaktion überwältigend und der Vertrieb läuft viel besser, als ich zu hoffen gewagt hatte. Was ich trotzdem am meisten genieße, sind aber die ganzen E-Mails und Nachrichten, die ich von Menschen auf der ganzen Welt bekomme und die mir sagen, dass sie mein Buch mögen. Dies verspricht Gutes für die Zukunft und gibt mir viel Selbstvertrauen darin, mehr Bücher zu produzieren.

Du hast für deine Bilder fast ein Jahr in Freetown gelebt. Wie hast du dich in dieser Zeit dort gefühlt?

Ja, die Reise sollte man nicht unterschätzen und das alte Klischee eines Marathons, nicht eines Sprints, ist eines, das ich mit offenen Armen begrüße. Trotzdem fühlt sich Fotografieren für mich meist wie eine einsame Jagd an und ich würde lügen, wenn ich sagte, dass meine zehn Monate in Freetown mich nicht zuweilen auf eine harte Probe gestellt hätten. Ich wurde dort ernsthaft krank, verlor viel Gewicht und kämpfte oft mit dem unvermeindlichen Gefühl, ein ständiger Außenseiter zu sein.

Der Großteil meiner Zeit dort war aber auch sehr befreiend, da ich froh war, in einer Welt zu leben, in der es keinen Druck im Bezug auf meine Arbeit, die Erwartungen anderer oder Abgabetermine gab. Ich kämpfte einfach so gut es ging, behielt mein Bewusstsein im Hier und Jetzt und versuchte, so tief in mein Thema zu dringen, wie es nur ging.

Haben sich Deine Bilder im Laufe der Zeit in Sierra Leone verändert?

Ich bin mir nicht sicher, denn die Themen, die ich suche, bleiben in der Regel dieselben. Außerdem wurde alles mit analoger Ausrüstung aufgenommen, weshalb es schwierig für mich war, genau zu wissen, wohin ich wollte. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass meine Bilder interessanter wurden, nachdem ich den Punkt erreicht hatte, an dem ich realisierte, dass ich keine Geschichte erzählen würde.

Ich begann, meinem Bauchgefühl zu vertrauen und hörte auf, mich mit Geschichten zu beschäftigen. Es hat lange gedauert, aber schließlich gelang es mir, meinen eigenen Rhythmus zu finden und gab mich all den aufgebrochenen Bildsequenzen in meinem Kopf hin, die ich noch nicht richtig sehen konnte.

Deine Bilder zeigen oft Portraits von Menschen, die viel erlebt haben. Viele tragen sichtbare Narben und sehen ernst in die Kamera. Wie bist Du in Kontakt mit den Menschen gekommen?

Diese Frage wurde mir schon ziemlich oft gestellt, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich die Antwort kenne. Alles, was ich sagen kann, ist, dass ich nie der Typ Fotograf war, der einfach irgendwo aufschlagen und die Filmrollen direkt eine nach der anderen durchschießen kann.

Ich denke, dass ich für eine Art der Dokumentarfotografie einstehe, in der es für mich wichtig ist, zumindest zu versuchen, zuerst eine Art Verbindung aufzubauen. Den Großteil meiner Zeit in Freetown verbrachte ich mit meiner Kamera fest in ihrer Tasche, nichts weiter tuend als rumhängen, ein bisschen Gras rauchen und mit Leuten sprechen. Das waren Elemente ihrer täglichen Routine und ich war nicht dort, um das zu ändern, sondern um daran beteiligt zu sein.

Außerdem reise ich auch nicht, um „Berichte“ zu machen. Ich reise, weil ich einen unerklärbaren Drang habe, Fremde kennenzulernen. Ich denke, dass ich mit einigen Menschen im Buch eine Art gemeinsame Basis aufbauen konnte, unserer offensichtlich kulturellen und wirtschafltichen Unterschiede zum Trotz. Ich fühlte, dass ich eine ganz einfache, grundlegende Form der menschenlichen Akzeptanz erreicht hatte.


Wie haben sie auf Deine Kamera reagiert?

Nunja, im Allgemeinen habe ich herausgefunden, dass die Menschen in Freetown sehr viel mehr im Hier und Jetzt leben als ich es normalerweise tue. Es gab keine Paranoia, die mit der Fotografie verbunden wird und niemand war besorgt, dass es ein unvorteilhaftes Foto mit seinem Tag auf Facebook geben würde. Stattdessen schienen sie den Vorgang des Bildermachens beinahe zu zelebrieren, was ich als wirklich erfrischend und als Privileg empfand, dort als Fotograf anwesend zu sein.

Bist Du auch mal in Schwierigkeiten geraten?

Ein paar Mal musste ich ziemlich schnell weg, wenn ich mich selbst in Situationen wiedergefunden habe, in denen ich nicht willkommen war und ein bisschen Geld wurde mir gestohlen, aber nichts wirklich Ernstes.

Das Frustrierendste war es für mich, als meine Anwesenheit als einziger weißer Typ begann, meinem Assistenten, einem Straßenjungen aus der Gegend, Probleme zu bereiten. Die Polizei hatte uns in der Stadt zusammen herumlaufen gesehen und fing an, ihn ohne einen Grund festzunehmen.

Sie wussten, dass er für mich und mein Projekt wichtig war, dass ich etwas Geld hatte und es nur eine Frage der Zeit war, bis ich auf der Polizeistation auftauchen und ihn freikaufen würde. Ich musste das also vier oder fünf Mal machen, es wurde ein wirklich dummes Spiel, wobei der Preis für die Freilassung natürlich mit jedem Mal größer wurde. Also, keine wirklichen Schwierigkeiten – nur ein paar wirklich korrupe Polizisten!

Im Buch gibt es Bilder, die man von einem Land erwarten würde, das vom Bürgerkrieg gezeichnet ist und der Großteil ist auch sehr dunkel gehalten. Warum hast du dich dazu entschieden, die Bilder so einseitig zu halten?

Ich denke nicht unbedingt, dass die Bilder einseitig sind, aber ich stimme zu, dass es da vielleicht eine gewisste Stimmung oder ein Gefühl gibt, das das ganze Ding zusammenhält. Es ist schwer zu erklären, warum man von bestimmten Dingen angezogen wird und ich denke, dass gerade diese Bilder genauso viel über meine eigene Psyche verraten wie über die Menschen, die ich portraitiert habe oder die Realität dieses Ortes.

Nun, da Dein Buch draußen ist, was kommt als Nächstes für Dich? Ich habe gesehen, dass du Mitglied bei der italienischen Fotojournalismus-Agentur Prospekt geworden bist. Gibt es ein paar Projekte in der Zukunft, über die Du schon ein bisschen was verraten kannst?

Ja, Prospekt ist eine großartige Plattform, um meine Arbeiten auszustellen, aber eigentlich versuche ich recht verzweifelt, dieses „Fotojournalist“-Etikett loszuwerden, dass ich mir scheinbar irgendwann erworben habe. Im Moment arbeite ich an einem anderen, ziemlich abstrakten Buchvorschlag, der hauptsächlich in London fotografiert wird.

Es ist ein Projekt, das ich anfing, bevor ich nach Afrika ging und es ist auf eine Art sehr herausfordernd, aber ich bin entschlossen, es fertigzustellen. Ich habe noch keinen Verleger dafür und in diesem Stadium kann ich noch nicht viel darüber sagen, außer dass ich mir vorstelle, dass es so eine Art Hommage an die Gemütsart eines verstorbenen Freundes von mir ist. Es ist noch viel Arbeit, aber ich kann eine kleine Vorschau geben, für die die interessiert sind.


Vielen Dank für das Interview, Kim.

Gern geschehen, es war mir ein Vergnügen. Ich danke Dir.

~

Wer Interesse an Kims Buch hat, kann es im dienacht-Shop erwerben.

“DEAD TRAFFIC” von Kim Thue
Hardcover, Leineneinband
Offset-Druck, 18 x 24 cm
96 Seiten + 12 Seiten mit einem ausführlichen Interview auf Englisch
Auflage: 1000 (nummeriert)
Preis: 24,90 Euro


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Im Gespräch mit Kim Thue

Posted in Equipment

 

A Camera Too Good Not To Be Made For A Pro

01 Aug

Imagine a camera that has the dynamic range to capture the sun and night time stars all in one exposure, all while sporting an impressive 112 megapixel resolution. The folks at Spectral Instruments are toying with the idea of making one of their $ 100,000+ cameras for a pro photographer. What photographer wouldn’t want to explore the possibilities with a camera made for the heavens and enjoy a sensor that can produce a 300dpi  35 inch square print from a 95mm x 95mm sensor.  Add a comment on the video and email zeke@specinst.com with your vote of who you’d like to see use such a camera.
Shameless plug… thanks in advance for your vote :)

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

A Camera Too Good Not To Be Made For A Pro

flattr this!



JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

 
Comments Off on A Camera Too Good Not To Be Made For A Pro

Posted in Equipment

 

End of the Show: May 2012 Annular Eclipse

01 Aug

Photographing the annular solar eclipse recently was a great challenge and a fun adventure. If you’ve yet to photograph a solar eclipse I highly recommend it. Not only is the sight of the eclipse amazing, there is invariably a great energy in the air from other photographers and viewers. This photo was taken toward the end of the eclipse after most people left. A word to the wise and a pro tip: never leave until the last bit of light has faded. Only at the tail end of the eclipse did the sun dip down into the clouds. The result was a much more dramatic image.

Partial solar eclipse as seen at the tail end of the May 2012 annular eclipse – Lassen National Forest, California

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

End of the Show: May 2012 Annular Eclipse

flattr this!



JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

 
Comments Off on End of the Show: May 2012 Annular Eclipse

Posted in Equipment

 

30. Juli 2012

01 Aug


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 30. Juli 2012

Posted in Equipment

 

Hanging Rock by Moonlight – Glacier Point, Yosemite National Park

01 Aug

There are few things that pique the curiosity of night sky watchers more than the moon. Even my son at 10 months old started to point out the moon. If you see it enough it seems anything but special, but the moon is amazing. It’s an amazing sight to witness and an amazing subject to photograph. One thing that amazes photographers the most is that the full moon gives off so much light.

Overhanging Rock by Moonlight – Glacier Point, Yosemite National Park

The moon is one gigantic reflector in the sky. The moon reflects ~1/7th of the sun’s light back to Earth, so with the right exposure (~7x’s longer than normal) you can get an image that looks nearly indistinguishable from a daytime photo. If you’re walking at night under a full moon you might not think that much light is there to see, but on the contrary once your eyes adapt it can look incredibly bright. The moon is pretty cool all around so be sure to take the time to appreciate it on your next night walk or night photo shoot. The experience will more than likely awaken a primal curiosity no different in experience than our caveman relatives might have felt.

Photo Details:
Canon 5D Mark II, Canon 16-35mm f/2.8L II USM at 20mm, f/4, 6 seconds, ISO 3200

Related Post:
Overhanging Rock & Yosemite Falls

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Hanging Rock by Moonlight – Glacier Point, Yosemite National Park

flattr this!



JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

 
Comments Off on Hanging Rock by Moonlight – Glacier Point, Yosemite National Park

Posted in Equipment

 

Transit of Venus – June 5, 2012

01 Aug

Yesterday afternoon it was impossible to resist photographing the very rare transit of Venus across the sun. Seeing that I didn’t want to wait another 105 years to photograph it I made the most of the opportunity. If you missed seeing it I highly recommend scrolling down to see the NASA video of the event as seen through an extreme ultraviolet wave length.

Transit of Venus – June 5, 2012 – Canon 5D Mark II, Canon 800 f/5.6 + 2x +2x teleconverter combo for net focal length of 3200mm

Transit of Venus – June 5, 2012 – Canon 5D Mark II, Canon 800 f/5.6 + 2x +1.4x teleconverter combo for net focal length of 2240mm

Canon 800mm f/5.6 lens provided by Borrowlenses.com

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Transit of Venus – June 5, 2012

flattr this!



JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

 
Comments Off on Transit of Venus – June 5, 2012

Posted in Equipment

 

Announcing the JMG Mobile App Store

01 Aug

Today I’m happy to announce that I’ve added a mobile app store to my web site JMG-Galleries.com. Now in the top navigation of JMG-Galleries.com you’ll find a link to my new app store. The store contains hundreds of apps, spanning multiple platforms including iOS (for iPhone & iPad), OS X (desktop), Android, Windows, HTML5 and Facebook. I’ve done my best to find the best apps I’ve used over the years and will be adding more so be sure to check in often. If you have an app that you’d like me to add that I’ve missed be sure to submit your app recommendation.

Announcing the JMG Mobile App Store for iOS, Android, HTML5, Facebook, OS X and Windows

Note: My new app store is replacing my old list Jim’s iPhone/iPad App List found on my blog. Everything previously in this list and much more  is now found with in my app store.

Enjoy!

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Announcing the JMG Mobile App Store

flattr this!



JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

 
Comments Off on Announcing the JMG Mobile App Store

Posted in Equipment

 

Putting the Post in Post-Processing

01 Aug

When I switched over to digital photography from film there was a lot of discussion on new approaches and changing mindsets required to get good photographs (ex. Shooting or Exposing to the Right). While most photographers focused on techniques that could only go as far as the software or hardware of the time I always looked to the future. Never being satisfied with the current state of software or hardware I always knew that the technology powering the digital photography movement would catch up to what I had in mind. Much of what I was striving to accomplish revolved around improved image processing and higher resolution images. In a nutshell I knew that if I was using an 8 megapixel camera I’d be able to stitch multiple images together to make a 100 or 1000 megapixel image and so I started gathering images during my travels for giant digital panoramic photos. The same was true of images that might have been difficult or impossible to process to expectation with early raw converters. I took and sought after those challenging photos knowing I’d make them into something I had envisioned when the time was right. In both of these cases I knew that over time the software would improve and computers would get more powerful. While I held great optimism the technology would catch up over time I had to live with the fact that many of my images would have to sit idle for sometime. The gap between taking my photos and processing them would range from few months and to several years.

When I upgrade to new software, as was the case with my move to Lightroom 4, I like to revisit older photos to see what impact the new software can have on them.  I’m almost always wowed by the improvements I see across each upgrade for Lightroom and Photoshop, but the changes to Lightroom 4’s RAW converter (and Adobe Raw 7) has especially impressed me.  It’s truly astonishing to see how much more latitude there is in working with images that are not ideally exposed or contain a great deal of digital noise. Below are a couple of recent examples of images taken with my Canon 1D Mark II back in 2006. While these images aren’t particularly extreme to highlight how much Lightroom 4 or Adobe Raw 7 can do, they do work to highlight the general philosophy: take photos to satisfy what you envision, versus what you feel you can work with given existing post-processing limitations. The “post” in post-production has no time limit so always look back to your older work to see how newer technology can breath new life into your photographs. You might just rediscover a lost gem.

Example 1:
Canon 1D Mark II, Canon 70-200mm f/2.8, ISO 400, f/3.5, 1/2000 sec
Processed with Adobe Lightroom 4

Before Edits: Na Pali Coast and Surf

After Edits: Na Pali Coast and Surf

Example 2:
Canon 1D Mark II, Canon 70-200mm f/2.8, ISO 400, f/3.2, 1/2000 sec
Processed with Adobe Lightroom 4

Before Edits: Na Pali Coast Spire Detail

After Edits: Na Pali Coast Spire Detail

Note: Both images were taken from a boat in choppy surf hence the super fast shutter speeds

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Putting the Post in Post-Processing

flattr this!



JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

 
Comments Off on Putting the Post in Post-Processing

Posted in Equipment

 

Milky Way Above Yosemite National Park

01 Aug

One Day in Yosemite – Milky Way Above Half Dome, Yosemite

Earlier this week I had the great fortune of being part of “One Day in Yosemite”. The goal, have 25+ photographers and videographers document everything and anything happening in Yosemite: morning hang gliders, rock climbers, hikers on well known landmarks, amazing sights, wildlife encounters, behind the scenes at hotels, campground activities, ranger programs, interviews of employees & visitors and more. Shooting was from midnight to midnight to capture a full 24 hours of everything Yosemite. I’m looking forward to seeing a sample of what was captured in an up coming episode of the Nature Notes video series released by the National Park Service and the Yosemite Conservancy. In the future the producer, the very talented Steve Bumgardner (@yosemitesteve), is working to release a longer documentary comprised of the days shoot. Based on the footage I saw from the many talented photographers/videographers taking part the end result should be amazing. Stay tuned!

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Milky Way Above Yosemite National Park

flattr this!



JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

 
Comments Off on Milky Way Above Yosemite National Park

Posted in Equipment

 

31. Juli 2012

01 Aug

ausblick


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 31. Juli 2012

Posted in Equipment