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Archive for the ‘Equipment’ Category

Archivfunde

02 Aug

Wenn ich von einem Fototrip zurückkomme, kann ich es kaum abwarten, die ersten Fotos zu bearbeiten. Die Erinnerung ist noch frisch und ich habe eine klare Vorstellung davon, wie die fertigen Fotos aussehen sollen.

Die erste Sichtung des Fotomaterials bringt teilweise Ernüchterung, teilweise Begeisterung. Eine wirklich objektive Beurteilung der Fotos ist zu diesem Zeitpunkt jedoch meist schwer. Es fehlt der Abstand.

Das führt dazu, dass ich gelegentlich ein Foto bearbeite, obwohl ich nicht zu 100% davon überzeugt bin: Aber es sah doch so klasse aus, als ich das Foto aufgenommen habe. Das muss ich aus dem Foto irgendwie wieder rausholen.

Besser ist es da, die Fotos erst einmal ruhen zu lassen und vielleicht nach ein paar Wochen oder Monaten mit frischem Blick zu sichten. Auch, wenn es schwer fällt, werde ich das in Zukunft vermehrt versuchen. Der Grund ist die aktuelle Sichtung meiner Fotos aus dem letzten Jahr.

Ich habe in den letzten zwei Wochen ein paar Fotos aus meinem Archiv bearbeitet und bin richtig zufrieden mit den Ergebnissen. Wenn mir nach so langer Zeit ein Foto gefällt, kann ich mir sicher sein, dass sich das so schnell nicht ändert. Es waren sogar Fotos dabei, die mir damals nicht gleich gefallen haben.

Trotternish

Light of Adraga

Alpen Glory

Gloomy Lake

Anders ist es mit einigen Fotos, die ich kurz nach einem Fototrip bearbeitet habe. Manchmal gefallen sie mir schon nach ein paar Tagen nicht mehr so richtig oder erscheinen mir nur noch durchschnittlich.

Geduld ist also nicht nur beim Fotografieren nötig. Wenn man regelmäßig fotografiert, hat man immer Materiel zum Bearbeiten und Zeigen. Es ist sicher mal einen Versuch wert, dies auch verzögert zu tun.

Sicher gibt es auch bei Euch ein paar Archivfunde zu entdecken. Postet gern einen Link in den Kommentaren oder ladet Eure Funde gleich in unsere Flickr-Gruppe. Vielleicht sehen wir ja bald den einen oder anderen Archivfund im Ausblick.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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1. August 2012

01 Aug


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Into The Basements

01 Aug

Eigentlich ganz und gar ohne einen Plan geboren, ein schneller Kameratest, aus dem eine fortlaufenden Serie entstanden ist. Ende 2011 legte ich mir eine Holga WPC zu. Beflügelt vom Wunsch ja schon immer mal „pinhole“ zu machen und interessiert am extremen Weitwinkel der WPC.

Und wie das so ist wenn man eine neue Kamera bekommt, man muss sofort raus und ausprobieren. Ohne mir irgendwie bewusst zu sein was ich denn eigentlich fotografieren will, zog ich einfach durch die Nachbarschaft.

Vielleicht hat meine Intuition und Spontanität schon ein wenig mitgeholfen. Ich setze mir gern ein Thema und versuche es mit verschiedenen Kameramodellen und Formaten umzusetzen. In den letzten Jahren hat dies immer wieder mein Auge geschult. Man gewinnt einen anderen Blick für Objekte / Subjekte. Man sieht irgendwann „fotografischer“, abstrakter und vor allem spontaner… und so entstand das Foto oben als erstes Bild der Serie.

Mit dem Betrachten der ersten Negative kam die Idee zur Serie. Ich war fasziniert vom Minimalismus im Einklang mit Perspektive und Subjekt. War fasziniert vom Sog den die Fenster ausüben. Mein Faible für Dinge an denen andere vorübergehen tat den Rest dazu. Kellerfenster sind ein doch sehr verblockter Zugang in eine intime Welt der Hausbewohner. Sei es Lager, Hobbyraum, Gerümpelkammer oder Hort von Dingen von denen man sich nicht trennen kann oder will.

Keller erzählen Geschichten über ihre Besitzer. Kellerfenster, schotten diese ab, mit dichten Lochblechen, Eisenstäben, lassen keinen Blick zu. Auch deswegen gehen die meisten wohl einfach an ihnen vorbei und schenken kaum Beachtung. Wie so vielen alltäglichen Dingen, die allein betrachtet jedoch komplett anders wirken. Mittlerweile entdecke ich eine gewisse Schönheit in ihnen, egal wie abgerockt oder abweisend sie wirken.

Into the basements“ führe ich nun ständig fort, ohne Zwang, ohne Muss. Wann immer ich das Bedürfnis habe einfach mal die Gedanken schweifen zu lassen, ziehe ich mit der Holga los und fotografiere Kellerfenster. Es mag komisch klingen aber sich auf diese Art Minimalismus zu fokussieren erdet und entspannt ungemein. Mittlerweile ist „into the basements“ sechs Rollen Film stark, nicht alles gefällt mir, nicht alles eignet sich im Ergebnis. Und so halte ich die Serie eher kleiner.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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27. Juli 2012

01 Aug

Du siehst ein Dach.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Lost-Fotos von Matthew Fox

01 Aug

LOST-Fans und Fotografen könnte dies begeistern und dazu einladen, in Erinnerungen zu schwelgen. Schauspieler Matthew Fox (in der Rolle des Dr. Jack Shephard) fotografierte während des Drehs mit einer Polga und die Aufnahmen können sich in der Tat sehen lassen.

Das Video, das die Bilder zeigt, entstammt der DVD zur ersten LOST-Staffel. Matthew Fox fotografierte, inspiriert von Jeff Brigdes, der bei Filmaufnahmen ähnliches tut, exklusiv für die Mitarbeiter des Drehs. Daher gibt es die Bilder leider nicht zu kaufen.

Und jetzt: Film ab!

(via)


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Mänty Sketches

01 Aug

Wenn man sich ernsthaft mit der Landschaftsfotografie beschäftigt, merkt man schnell, wie zeitintensiv diese Kategorie werden kann. Um so offensichtlicher wird das, wenn man nicht damit seinen Lebensunterhalt verdient, aber trotzdem weiter an der Fotografie arbeiten möchte und (freie) Zeit zum Ausüben seiner Leidenschaft selten und kostbar ist.

Die Winter hier im Norden von Finnland sind lang und um die Zeit wenigstens ein wenig kreativ zu nutzen, wählte ich im letzten Winter ein Projekt, das mir schon seit einiger Zeit nahe lag und an dem ich in einer freien Minute immer wieder mal so zwischendurch arbeiten konnte.

Schon oft hatte mich der Anblick der mit frischem Schnee bedeckten Mänty (Waldkiefer) fasziniert und da diese Bäume hier praktisch überall wachsen, schien es ein geeignetes Projekt zu sein. Die richtigen Bedingungen waren nur noch eine Frage der Zeit.

Beginnend von Dezember habe ich bis Ende März dann immer wieder eine freie Minute genutzt, um an diesem Projekt zu arbeiten. Manchmal war es einfach. Eines meiner liebsten Bilder habe ich schlicht von meinem Schlafzimmerfenster aus gemacht, ein anderes von einem Parkplatz eines Supermarktes aus. Für einige andere wiederum musste ich länger Ausschau halten und auf frischen Schnee warten.

Meine Herangehensweise war der bei einem Portraitfotos nicht unähnlich. Entscheidend war es, möglichst auf Augenhöhe mit den Baumkronen zu kommen, da man nur hier diese interessanten Strukturen in den Ästen zusammen mit dem Kontrast der schneebedeckten Nadeln findet, der mich interessierte.

Mit einer durchschnittlichen Höhe der Bäume von 17 Metern war das jedoch nicht immer möglich. Falls vorhanden, versuchte ich, von einem höheren Standpunkt aus zu fotografieren. War keiner vorhanden, konnte ich jedoch mit Hilfe eines Tele-Objektivs und genügend Abstand zum Motiv, um Verzerrungen weitestgehend zu vermeiden, dann aber doch einen relativ flachen Winkel zu den Baumkronen zu bekommen und somit eher auf Augenhöhe kommen.

Vom praktischen Nutzen des 70-200mm Objektives abgesehen, war mir auch die entstehende Ästhetik wichtig: Durch die lange Brennweite konnte ich das ohnehin schon vorhandene Chaos in den Baumkronen weiter komprimieren, somit noch mehr verstärken und dadurch den Kontrast zwischen Nadeln und den Ästen auf die entstehenden Strukturen hervorheben.

Die besten Bedingungen fand ich in der Regel vor, wenn der Schnee frisch und nass genug war, um auf den Nadeln der Bäume liegen zu bleiben. Gewissermaßen nebenbei bekamen die Fotos durch den oft noch andauernden Schneefall einen leicht impressionistischen Touch. Um die Kamera vor dem nassen Schnee zu schützen, habe ich einfach ein Loch in eine Plastiktüte gemacht, durch dieses das Objektiv (in dieser Serie habe ich ausschließlich mein 70-200mm f/4 verwendet) gesteckt und das Ganze mit der Gegenlichtblende ein wenig festklemmt. Voilà, ein selbstgebauter Regen- und Schneeschutz für 10ct.

Ein wenig zur Bildbearbeitung

Im Gegensatz zu den Projekten, die ich während des letzten Jahres gemacht habe, war mir bei diesem Projekt von Anfang an klar, dass ich es in Farbe machen muss. Die Kompositionen würden in der sonst von mir bevorzugten Schwarzweiß-Konvertierung nicht nur ihre Wirkung verlieren, sondern auch eines ihrer essentiellen Charakteristiken beraubt werden: Der Kontrast in den Farben zwischen dem Blaugrün der Nadeln, dem Weiß des frischen Schnees und dem Orangerot der Äste und Stämme.

Bearbeitet habe ich die Bilder hauptsächlich in Lightroom 4 und lediglich zum Abschluss noch einmal ein wenig an den Kontrasten in Photoshop gearbeitet. Mit den verbesserten Kontrollen für Tiefen und Lichter in Lightroom 4 habe ich nunmehr alle Werkzeuge zur Verfügung, um die Bilder zu bearbeiten und der Schritt rüber zu Photoshop wird immer seltener nötig.

Für’s Erste betrachte ich diese Serie als mehr oder weniger abgeschlossen, halte mir aber durchaus die Möglichkeit offen, im nächsten Winter weiter daran zu arbeiten, sofern mir nicht ein anderes Thema einfällt, um die Wintermonate ein wenig kreativ zu nutzen.

Weitere Bilder dieser Serie könnt Ihr auf meiner Webseite betrachten.


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28. Juli 2012

01 Aug


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browserFruits Juli #5

01 Aug

Die browserFruits werden nicht nur von einem Redakteur zusammengestellt, sondern jeder von uns trägt Links, Videos und Buchtipps bei. So bleiben sie vielfältig und auch spannend für uns selbst. Habt ihr auch etwas Interessantes diese Woche entdeckt, dann teilt dies doch mit uns, kommentiert hier, oder schickt uns eine Mail. Und nun viel Spaß mit unserer Sammlung der letzten Juli Woche:

Fotospecial: Zebrastreifen

Flickr

500px

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Deutschsprachig

• Felix Meyer hat ein paar sehr schöne Fotos in der Pinakothek der Moderne gemacht.

• Patrick Ludolph stellt sein Foto “Der Name der Rose” vor.

• Leichtscharf stellt die surrealen Selbstporträts von Kyle Thompson vor.

• Koloniale Propaganda. Wie Europäer Indien im 19. Jahrhunder inszenierten und ein Ausstellungshinweis.

• Noch ein Tipp: Eigene Straftaten besser nicht fotografieren.

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International

• Mit welcher Ausrüstung fotografiert man die Olympischen Spiele? Getty Fotograf Streeter Lecka verrät es im Interview.

• Kennt ihr schon Postrgram? Dort könnt ihr aus Eurem Flickr oder Instagram-Feed verschieden große Mosaiks drucken lassen.

• Ein Interview von Photoshop mit Brooke Shaden.

• Die Perspektive spielt eine große Rolle bei der Bildwirkung. Wissen wir alle. Diese zwei Aufnahmen zeigen es perfekt umgesetzt auf’s Neue.

• Falls ihr es verpasst habt: hier ist das (angeblich) allerallerallererste Foto des World Wide Webs.

• Wie Prominente als ganz normale Menschen aussehen würden, verrät uns Photoshop. Mehr Bildbearbeitung als fotografieren, aber wir haben gelacht.

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Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Erinnert Ihr Euch noch an den Artikel “Landschaftsfotografie im Mondlicht”? Unter gleichem Namen hat der Autor Rainer Mirau nun ein E-Book* veröffentlicht, das ihr über Amazon beziehen könnt. Falls Euch der Artikel gefallen hat, wird Euch die Lektüre kaum enttäuschen.

• “Es verschlägt einem unweigerlich den Atem: Über 100 Fotos aus allen Kategorien der Fotografie, die meisten davon aufgenommen von ambitionierten Amateuren…” So beginnt die erste Rezension des Buches Inspiration von 1x.com*, einer Web-Fotogalerie, die dem ein oder anderen Leser bekannt sein wird.

• Der Bildband Das Koloniale Auge* zeigt 150 historische Straßenportraits Indiens, die als bis in die 90er als Kriegsverlust galten. Auf Amazon ist es derzeit vorbestellbar und unser Herausgeber wartet täglich darauf, es endlich in den Händen zu halten.

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Videos

Für die schwindelfreien unter euch ein Video zum Angel’s Landing Trail im Zion National Park.

Atemberaubendes Dubai Timelapse

* Das ist ein Affiliate Link. Wenn Ihr darüber auf Amazon etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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29. Juli 2012

01 Aug


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Rediscovering Yosemite Through Fresh Eyes

01 Aug

It was nice to unplug for a bit this weekend in Yosemite National Park. I took my first father/son trip with my 22 month old son. Photography wasn’t the priority this trip so it was nice to just enjoy and share the scenery as seen through the eyes of my son. While I wasn’t setting up for moonbows, sunset or sunrise photos with my dSLR I still had my iPhone with me just in case. In both of the photos below I was hiking around with my son sitting on my shoulders and it would seem the sights and sounds we took in made an impact.

Classic Half Dome, Yosemite National Park

Now when I ask him to say “Half Dome” he points out the window and says “hav dum”. I can’t wait to get back out with him to see what else he picks up. It was a real treat to see a place like Yosemite with fresh eyes and witness my son’s raw curiosity as we explored the valley on our day hikes.

Half Dome Sunset, Yosemite National Park

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Rediscovering Yosemite Through Fresh Eyes

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JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

 
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