Ein Beitrag von: Arnolt Schlick

kwerfeldein – Fotografie Magazin
![]() photoBot photo by Claudine Quinn |
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No, they won’t.
But they’ll take over when you want to take a break from shooting at a party or want to document your day without having to stop what you’re doing!
Meet the anthropomorphic party cameras:
These robo-photographers are meant to be worn, so they’ll document your day from your perspective:
Other robo-cameras of note are Sony’s Party-Shot camera that sits on a base and takes photos of your party for you and the Instaprint, a little box that prints out Instagram photos based on hashtags.
It’ll be a while before humans are completely replaced with robots, but we wouldn’t mind handing over the duties when our hands are full. How about you?
photoBot, the Anthropomorphic Camera [via It’s Nice That]
p.s. Win a JPEG necklace to wear around your neck with pride, just follow our Pinterest today!
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Den Fotografien von Josef Schulz ist eine seltsam malerische Qualität eigen. Virtuos verwischt er mit ihnen die Grenze zwischen dem realen und dem künstlich erzeugten Bild. Darüber, welche Gedanken und Ideen seiner Arbeit zugrunde liegen und wie er die Fotografie mehr als bildgebendes denn als abbildendes Verfahren versteht, habe ich mich mit ihm unterhalten.

Hallo Josef. Schön, dass ich Dich für ein Interview gewinnen konnte. Erzählst Du uns ein bisschen was über Dich und wie Du zur Fotografie gekommen bist?
Ich habe, nachdem ich mich entschlossen hatte, mich der Fotografie zu widmen, an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Bernhard Becher und später auch bei Prof. Thomas Ruff studiert.
Mein Entschluss, mich der Fotografie zu widmen, kam relativ spät. Ich war zwar schon immer an Kunst interessiert, aber mir fehlte das passende Medium; erst, als ich mit Anfang 20 mit Fotografie in Berührung kam, stand meine Entscheidung fest, Kunst zu studieren.
Zu dieser Zeit gab es relativ wenige künstlerisch ausgerichtete Fotostudiengänge, mit der Wahl der Kunstakademie war ich aber sehr zufrieden. In der ersten Zeit habe ich relativ viel schwarzweiß fotografiert, aber im Laufe der Zeit hat sich mein Interesse zugunsten der Farbe verlagert.

Ein Blick in Deine Vita vermittelt den Eindruck, dass Dein Weg in die Kunstwelt seitdem recht gerade verlief. Ist das so und wenn ja, inwieweit hat Dir da das Studium an der Kunstakademie geholfen?
Ich bin mit der Situation, weltweit ausstellen zu dürfen, sehr zufrieden. Die künstlerische Tätigkeit impliziert schließlich auch das Zeigen dieser Arbeit.
Jede Ausbildungsstätte wird aufmerksam beobachtet, dies zeigen ja auch die Besuchszahlen bei den Tagen der offenen Ateliers in den Hochschulen, aber ich glaube, dass es eine Wellenform bei der Präsenz einer Hochschule gibt, aktuell werden, glaube ich, eher andere Hochschulen in Deutschland fokussiert.
Diese erhöhte Aufmerksamkeit hat meiner Meinung nach mit der aktuellen Qualität der Arbeiten einer Hochschule zu tun, dies zieht in Folge weitere gute Studenten an, die sich gegenseitig im besten Sinne „anspornen“ bei dieser hohen Qualität zu bleiben.
Irgendwann erreicht diese Entwicklung aber einen Einbruch, meist durch Wegfall eines Professors oder einer Professorin. Bis ein Nachfolger diese Arbeit aufnehmen kann, vergeht im Hochschulalltag meist zu viel Zeit. In der Zwischenzeit bilden sich dann Zentren an anderen Hochschulen.
Ich war in einer solchen Zeit des Aufbruchs gerade an der Akademie; dies hilft sehr, seine eigene Arbeit zu präzisieren. Gleichzeitig muss aber die Arbeit auch in einem zeitgenössischen Kontext stehen.


Das sind ziemlich gute Beobachtungen und Erkenntnisse. Josef, Deine Bilder haben eine starke Raumwirkung. Gerade bei Deiner Arbeit „terraform“ fasziniert, dass es eigentlich keine offensichtlichen Maßstabsindikatoren im Bild gibt und doch klar ist, dass es sich hier um kolossale Gebilde handelt. Was ist der Grund dafür, dass Du keine Menschen abbildest?
Das ist eine spannende Frage, die uns direkt zu den Möglichkeiten der Fotografie bringt und zu unserer Interpretation dieser Bilder.
Wir sehen seit jeher die Fotografie als Abbildung unserer Realität, als Dokument. Diese Funktion der Fotografie ist für mich Ausgangspunkt für einige Serien; mit einigen wenigen Fragen an die Fotografie selbst.
Was passiert denn, wenn wir dem Bild den Maßstab, die Relationen entziehen?
Können wir immer noch dieses Bild lesen oder verwirrt es uns eher? Ich bin selbst immer wieder erstaunt, wie wenig man einem Bild entziehen muss bzw. verändern kann, um eine gänzlich neue Aussage zu erhalten.


Schon unserer täglicher Umgang mit Fotografie zeigt dies, ein Retrobild mit der Hipstamatic App kann jeder von uns als solches wahrnehmen, nur wenige lassen sich vom vermeintlichen Charme des Vergangenen täuschen.
Mir geht es bei meinen Arbeiten auch um die Untersuchung, wo man die Grenze der Fotografie zieht.
Für mich ist die Fotografie eher auch als bildgebendes und weniger als abbildendes Verfahren wichtig. Als Endprodukt sollte dann ein möglichst faszinierendes Bild stehen.
Die Fokussierung auf Fotografien ohne Menschen hat mit der Tatsache zu tun, dass sobald Menschen auf den Bildern auftauchen, sich der Fokus unserer Betrachtung auf den Menschen richtet.
Ich bin eher an unserer Umgebung interessiert, an den Spuren, die wir hinterlassen.

Reist Du viel?
Das ist unterschiedlich, es gibt Jahre, da bin ich, abhängig vom Projekt, sehr oft unterwegs. „Übergang“ war das reiseintensivste davon, ich komme damit fast an 50.000 km plus Flüge, aufgeteilt in etwa einwöchige Trips.
Für „poststructure“ war ich länger am Stück unterwegs; sieben Wochen quer durch die USA. Es war ein sehr schöner Einblick in die Regionen abseits der Großstädte.
Meine Hauptarbeit findet aber im Atelier statt, dort verbringe ich die meiste Zeit, viel Laborarbeit und natürlich Bildverarbeitung. Geschätzt nimmt die Fotografie allein vielleicht 20-30 % der Zeit in Anspruch.

Welche Aufnahmetechnik(en) nutzt Du und wie verarbeitest Du das Bildmaterial anschließend weiter?
Seit vielen Jahren ist das Großformat mein Standard, ich fotografiere meist auf 4×5 Inch, mit einer Arca Swiss, viel seltener mit einer 8×10 Inch.
Bis vor Kurzem habe ich häufig auf Negativmaterial fotografiert, Prints auf 30×40 cm oder größer angefertigt, diese dann eingescannt und digital bearbeitet.
Der letzte Schritt ist dann die Ausbelichtung auf Fotopapier. Manchmal habe ich aber auch direkt Dias eingescannt.
Dieses Verfahren habe ich auch gewählt, um eine Art malerischer Qualität zu erreichen, das fotografische Korn wird gebrochen und es verbleiben reine Farbflächen.
Ich mag diese Art von stiller Auseinandersetzung mit dem Motiv über die Mattscheibe einer Großformat-Kamera und würde es sehr vermissen.

Inzwischen wird dieser analoge Ansatz relativ schwierig, meine favorisierten Filme sind entweder nicht mehr da oder haben ihre Eigenschaften verändert, mein Lieblingsfotopapier gibt es nicht mehr.
Für die Zukunft schließe ich nichts mehr aus, mein aktuell letzter Kauf war eine Nikon D800E, die ich vom Chip her überragend finde.
Für meine langsame Arbeitsweise ist sie hervorragend geeignet, aktuell ist aber die Frage sehr akut, welche Objektive überhaupt in der Lage sind, dieses Potential abzurufen. Für Tipps bin ich dankbar, auch Mittelformat-Varianten sind willkommen.
Für die Zukunft könnte ich mir eine variable Strategie vorstellen, die auch noch die analoge Welt mit einschließt.

Du verkaufst Deine Kunstwerke ja in Editionen. Wie ist Dein Standpunkt zur Limitierung von Bildern? Beziehst Du die Limitierung generell auf das Motiv oder nur auf eine bestimmte Abzugsgröße?
Als Fotograf bzw. Fotokünstler muss man sich grundsätzlich die Frage stellen: Wie kann ich sicherstellen, dass ich diese Arbeit langfristig durchführen kann? Für mich hat sich das Modell Galerie plus Fotokünstler angeboten.
Die Limitierung einer Arbeit finde ich grundsätzlich okay, sie sichert den Wert der Arbeit ab, die nachträgliche Erweiterung einer Edition würde den Wert einer Arbeit verwässern und das Vertrauen des Sammlers in den Künstler schmälern.
Bei meinen Arbeiten gibt es normalerweise pro Arbeit eine Edition von sechs in einer einzigen Größe, mit Ausnahmen: Bei „übergang“ gibt es nur einige Arbeiten in großer Größe, die komplette Serie ist in einer kleineren Größe (Auflage zwölf) erhältlich. Bei „terraform“ gibt es zwei Größen, bis zu einer Gesamtauflage von sechs.

Du arbeitest sehr konzeptuell. Wie entwickelst Du ein Thema? Was inspiriert Dich zu einer neuen Serie und welche Rolle spielen dabei Deine bisherigen Arbeiten?
Ich versuche, vor Beginn einer Serie ein Grundgerüst festzulegen ? dies kann thematisch, aber auch visuell sein ? und teste dann mit ein bis zwei Motiven vorab, ob meine Idee funktioniert.
Bei der jeweiligen Serie versuche ich dann die Orte vorab zu bestimmen, an denen ich entsprechende Motive finden könnte.
Es kann aber auch der Zufall sein, indem ich eine Fotoreise unternehme und vor Ort schaue, ob ich entsprechendes Material finde.
In der Phase der Nachbearbeitung verändert sich das Konzept meist noch relativ stark.

Die Inspiration ist eine zentrale künstlerische Frage, jeder hat da sicherlich eine andere Strategie.
Ich sammele häufig Ideen auf Reisen oder in Zeiten, zu denen ich nicht in einem Projekt stecke. Es ist eher selten, dass mir Neues beim konzentrierten Arbeiten an einer Serie einfällt.
Ich versuche nicht, meine bisherigen Serien in einer zukünftigen Arbeit zu spiegeln, aber mir ist bewusst, dass ich eine Arbeits- und Sichtweise entwickelt habe, die sich durch meine Fotografien durchzieht.

Als ein von außen Draufschauender kann ich das absolut bestätigen. Josef, zum Abschluss unseres Interviews hätte ich von Dir gern noch gewusst, was Schönheit für Dich ist und wie wichtig sie für Deine Arbeit ist.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich schon einmal ein Foto mit dem Begriff „Schönheit“ in Verbindung gebracht habe und wenn ja, dann würde es eher dem Motiv selbst gelten.
Eine künstlerische Arbeit sollte neben der ästhetischen Ebene die inhaltliche nicht vergessen. Visuell suche ich die Herausforderung, mit minimalen Mitteln ein spannendes Bild zu schaffen.
Das Streben nach einem idealem Bild bleibt aber glücklicherweise unerreicht, ansonsten müssten wir unsere künstlerischen und gestalterischen Bemühungen einstellen.
Josef, ich danke Dir für dieses Interview und bin gespannt auf Deine zukünftigen Projekte.
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Wer mehr von Josefs bisherigen Arbeiten sehen möchte, sei an dieser Stelle eingeladen, sich seine Webseite anzuschauen.
kwerfeldein – Fotografie Magazin
One of the more interesting terms in photography is bokeh (pronounced bo-keh). Bokeh is the aesthetic quality of the blur in the out of focus portion of an image. The word is derived from the Japanese word boke meaning blur or haze.
Bokeh can be an important quality photographers evaluate when choosing a lens. This is particularly true when a photographer strives for non-distracting and smooth backgrounds. Nature, portrait and event photographers for example often make use of bokeh to isolate their subjects from busier backgrounds by choosing a smaller f/stop setting and thus a larger aperture. By choosing a smaller f/stop setting a photographer chooses to narrow the plane of focus and create a shallower depth of field. By having a shallower depth of field more of the photographed scene is then placed out of focus.

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Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved
Photo Term Series Post #20: Bokeh

JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography
Ein Beitrag von: Werner Bollmann
„Was magst Du denn bloß daran? Da ist es doch immer kalt und nass und so schrecklich einsam und erst die Mücken!“ Tja, wie soll man Menschen, die all diese Ressentiments haben, von seiner großen Liebe überzeugen? Und eine große Liebe ist es nun wahrhaftig, die mich seit so vielen Jahren mit den nordischen Ländern verbindet – mit Schweden, Norwegen und Finnland.
Die Kritiker haben nicht ganz unrecht: Es ist dort meistens wirklich ziemlich kalt und es regnet auch sehr oft. Von den geflügelten Plagegeistern gar nicht zu reden. Und tatsächlich, einsam ist es auch. Ich glaube, was mich an diesen entlegenen Regionen so unglaublich fasziniert, sind eben genau diese Umstände. Es ist alles andere als einfach, dort zu guten Bildern zu kommen.

Es ist manchmal sogar ziemlich hart. Die Distanzen, die man im Norden zurücklegen muss, sind riesig, die Witterungsbedingungen stellen Körper und Equipment oft vor echte Herausforderungen, die Tiere leben versteckt und sind in der Regel sehr scheu. Hinzu kommt die majestätische Weite dieser Landschaften, die Monotonie der endlosen Taiga, die brutale Schönheit der kargen Tundra und die grandiose Kulisse der sturmumtosten Küsten.
Man fühlt sich dort klein, unbedeutend und hineingeworfen. Und trotzdem so frei, auf eine ganz eigentümliche Art. Konfrontiert mit sich selbst, mit seinen persönlichen Grenzen, seien sie mental oder physisch. Die Kälte und Dunkelheit der Wintermonate, die irritierende Lichtflut der Mittsommerzeit, wenn an Schlaf gar nicht mehr zu denken ist – das alles mag an Seele und Körper zehren.
Und doch wird gleichzeitig eine ganz große Sehnsucht gestillt. Wer so fühlt, ist zweifelsohne vom „Nordland-Virus“ befallen, einer „Krankheit“, die fast jeden befällt, der einmal dort oben war, im fernen Norden und die einen zeitlebens nicht mehr freigibt.

Die Artenvielfalt im Norden mag nicht groß sein, doch die Vertreter der Fauna, die diese Regionen bevölkern, sind echte „Persönlichkeiten“: Bären, Elche, Adler, Kraniche und Singschwäne, Papageitaucher und Kampfläufer, Auerhähne und Doppelschnepfen. Diese außergewöhnlichen Geschöpfe in ihrem natürlichen Lebensraum zu fotografieren, ist für mich immer wieder Anreiz genug, nach Norden aufzubrechen.
Die meisten von ihnen sind ausgesprochen scheu, so dass es ohne Tarnversteck und großes Teleobjektiv mit Konverter kaum gelingt, sie einigermaßen erkennbar auf’s Bild zu bannen. Manche Tierarten – vor allem Bären und Adler – konnte ich nur mit Hilfe professioneller Anbieter von Fotoansitzen fotografieren.
Diese Tiere hinreichend gut ohne fremde Hilfe fotografieren zu können, dazu fehlte mir definitiv die notwendige Zeit, sofern dieses Vorhaben für einem ortsunkundigen und in Mitteleuropa beheimateten Fotografen überhaupt umsetzbar ist. Vor allem dann, wenn es um spektakuläre Verhaltensweisen oder intime Portraits geht. Doch die meisten Bilder entstanden „irgendwo im Nirgendwo“, auf Wanderungen und Pirschfahrten durch die Wälder oder auf der Tundra.

Wieder einmal bestätigt sich in diesem Zusammenhang die altbekannte Naturfotografen-Weisheit: Man kann gar nicht oft genug draußen unterwegs sein, irgendetwas Spannendes erlebt man fast immer, wie ich auch in meinem Buch „Nordische Momente“ festgehalten habe.
Die Fotografie aus gemieteten Ansitzen heraus ist in diesen Regionen noch die komfortabelste. Um ohne diese Annehmlichkeiten in Taiga und Tundra erfolgreich zu arbeiten, bedarf es schon einer gewissen Hartnäckigkeit. In vielen Augenblicken muss man die Zähne zusammenbeißen, geduldig bleiben und herbe Rückschläge wegstecken.
Es gab in den letzten Jahren immer wieder Momente, in denen ich einfach nur alles hinschmeißen und nur noch nach Süden, nach Hause, fahren wollte. Als beispielweise der Orkan wochenlang über die Varangerhalbinsel im äußersten Norden Norwegens tobte und gar kein Gedanke daran bestand, ein Tarnzelt am Balzplatz der Kampfläufer aufzubauen. Oder im Februar 2010, als mir beim Fotografieren bei -28°C gleich acht Fingerkuppen abgefroren sind.

Auch das Arbeiten in der Taiga im Frühsommer treibt mich jedes Mal wieder an den Rand des Wahnsinns: Wenn man vor einem kleinen Siebenstern liegt, um im Abendlicht eine stimmungsvolle Gegenlichtaufnahme zu machen und man das Motiv vor lauter Stechmücken gar nicht mehr richtig sieht, fragt man sich, warum man sich das alles eigentlich antut.
Dass die fotografische Ausbeute unter solchen Bedingungen in der Regel gering bleibt, lässt die einzelnen Erfolge umso wertvoller erscheinen. Und auch, wenn viele fotografische Vorhaben misslingen, es bleiben doch immer großartige Erinnerungen zurück, an die Begegnungen mit den scheuen Bewohnern des Nordens, an traumhafte Landschaften und einzigartige Lichtstimmungen.

Erlebnisse, die ich niemals vergessen und für immer im Herzen tragen werde. Und die mich motivieren, auch in Zukunft wieder dem Ruf des Nordens zu folgen.
kwerfeldein – Fotografie Magazin
When one thinks of a focal length ideal to nature or landscape photography 24mm usually tops the list. Historically use of a 24mm prime lens was seen as the ideal way to go and over the past decade lens technology has improved so much that wide zooms (14-24mm, 16-35mm, etc.) are now the norm. The 50mm focal length on the other hand is seldom thought of as ideal for nature or landscape photography and more so for photojournalism or street photography. In fact it is for this reason that 50mm or most mid-range focal lengths were omitted from my earlier post Reader Question: What lens do you use for your Landscape photographs?
To Be A Leaf – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/1.0, 1/6400 sec at ISO 1600
As of late I’ve been having fun with the 50mm focal length and I’ve been going out of my way to experiment with it. In the process I’ve rediscovered making use of much shallower depth of field in my images. For nature and landscape photographers using wide lenses with deep depth of field (> f/16) is often the norm to keep as much of the scene in focus as possible. With a shallower depth of field (< f/2.0) a narrow plane of focus exists and bokeh becomes a more important visual component. Breaking out of my deep depth of field rut I’ve become increasingly fascinated with learning about the varying qualities of bokeh and it’s led me to purchase a rather rare lens, the Canon EF 50mm f/1.0L USM. I have to admit this particular lens has two qualities that piqued my interest: 1. The extreme bokeh created by the ultra-shallow depth of field it is subject to and 2. It’s ability to gather more light for faster shutter speeds in low light situations (ideal for night photography).
Below is an example night photo taken out of a plane window at 10PM. Visible to the naked eye was the wing and a hint of snow on the mountains. Much of city lights and stars were not visible to the naked eye. What impressed me in this situation is that a nearly pitch black scene could be taken handheld.
Owens Valley Night Aerial – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/1.0, 1/25 sec at ISO 25600
Below is an example of a night video of extreme bokeh at f/1.0
Bokeh Video Test – Canon EF 50mm f/1.0L USM from Jim Goldstein on Vimeo.
To see the difference in bokeh from f/5.6 to f/1.0 in still photos see below
f/1.0 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/1.0, 1/3200 sec at ISO 640
f/1.1 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/1.1, 1/2500 sec at ISO 640
f/1.2 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/1.2, 1/2000 sec at ISO 640
f/1.4 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/1.4, 1/1000 sec at ISO 640
f/1.6 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/1.6, 1/1250 sec at ISO 640
f/1.8 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/1.8, 1/1000 sec at ISO 640
f/2.0 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/2.0 1/1000 sec at ISO 640
f/2.2 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/2.2, 1/800 sec at ISO 640
f/2.5 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/2.5, 1/640 sec at ISO 640
f/2.8 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/2.8, 1/320 sec at ISO 640
f/3.2 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/3.2, 1/250 sec at ISO 640
f/3.2 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/3.2, 1/200 sec at ISO 640
f/4.0 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/4.0, 1/160 sec at ISO 640
f/4.5 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/4.5, 1/160 sec at ISO 640
f/5.0 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/5.0, 1/100 sec at ISO 640
f/5.6 Bokeh – Canon 5D III, 50mm f/1.0L USM at f/5.6, 1/125 sec at ISO 640
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Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved
Breaking the Norm: Canon EF 50mm f/1.0L USM Lens

JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography
Ein Beitrag von: Jürgen Bürgin
„Haltet die Uhren an. Vergesst die Zeit. Ich will euch Geschichten erzählen.“
Ich will als Straßenfotograf Geschichten erzählen, ich will vom Leben in den Städten berichten, von Begegnungen mit Menschen, von Ereignissen auf den Straßen. Ich möchte mit meinen Fotografien von Einsamkeit, Liebe, Freundschaft, Traurigkeit, Leidenschaft, Neugierde und mehr erzählen – vom Leben.
Zu einer Geschichte gehört aber das Vergehen von Zeit. In einer Geschichte verändert sich etwas, es gibt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In der Tat sind Fotografien in der Lage, etwas zu erzählen. Hier sind einige meiner Straßenfotografien – und Ideen, wie die Geschichten dazu aussehen könnten:

Ich höre das Rauschen des Regens und ich höre die eilenden Schritte eines Mannes, der durch den Regen rennt, mit jedem Schritt spritzt Wasser auf. Die Regentropfen, die auf den Regenschirm des Mannes fallen erzeugen ein ploppendes Geräusch. Er trägt einen Anzug und eine Aktentasche. Er kommt von der Arbeit, es ist schon spät, pflichtbewusst hat er die Zeit im Büro verbracht, bis es dunkel war.
Die Geschäfte sind immer noch hell erleuchtet, aber der Strom der Kunden ist mit dem Einsetzen des Regeschauers beinahe zum Erliegen gekommen. Er will nur noch nach Hause, in die winzige Zweizimmerwohnung, aber er wird die Kinder wieder nicht sehen, weil sie schon schlafen, wenn er nach Hause kommt.

Es ist kalt und dunkel, wenigstens hat es jetzt aufgehört zu regnen. Da steht diese Frau an der Bushaltestelle, sie ist nicht mehr jung, ihre Haare sind grau, ihr Mantel ist etwas zu weit, der Wind weht ihn zur Seite. Sie will nach Hause, aber ist das der richtige Bus?
Lieber fragt sie den Busfahrer, der ihr unfreundlich entgegenschnauzt, welches die richtige Linie ist. Sie ist ziellos durch die Geschäfte geirrt, denn eigentlich kann sie sich nichts leisten. Aber nun ist sie müde und will nach Hause in ihre enge, zugestellte Plattenbauwohnung, wo niemand auf sie wartet, wo niemand sie besucht.

Unsanft zerrt die Mutter am Arm des Mädchens, das schon wieder zu trödeln scheint, dabei muss die Mutter dringend zur Arbeit, aber vorher muss die Kleine noch im Kindergarten abgegeben werden. Aber das Mädchen hat sich umgedreht und blickt erstaunt auf den riesigen Hund, der fast so groß ist wie sie selbst.
Sie ist fasziniert von seinem sanften, gutmütigen Blick und sie würde ihn gerne streicheln, aber sie hat auch Respekt vor ihm, weniger weil ihre Mutter ihr verboten hat, fremde Hunde zu streicheln, sondern weil einer kürzlich nach ihr geschnappt hat, als sie ihn streicheln wollte. Aber dieser hier, da ist sie sich sehr sicher, würde es sehr genießen, wenn sie ihn streicheln würde. Aber sie muss weiter, in den Kindergarten.

Seit einigen Monaten betreibt der Mann nun seine mobile Straßenküche. Und es macht ihn glücklich, er ist in seinem Element, er kocht mit Leidenschaft und er berät seine Kunden voller Begeisterung. Gerne hört das junge Paar ihm dabei zu, wenn er Vorschläge macht, was er heute Leckeres für sie kochen könnte, irgendetwas mit Huhn und mit Sesam und mit Ingwer. Und das bestellen sie auch, zwei Mal.
Und es bedeutet Glück für ihn, weil er sich sicher ist, dass die beiden begeistert sein werden. Und er ist sich dessen bewusst, dass seine kleine Straßenküche nicht nur für das leibliche Wohl der Passanten und der Nachbarschaft sorgt. Sie ist auch ein Ort, an dem sich Menschen treffen, wo man seine kleinen Probleme des Alltags loswerden kann, wo man den neuesten Klatsch und Tratsch austauschen kann.

Sie sind ein junges Paar, noch nicht sehr lange zusammen, aber es ist die erste richtig ernsthafte Beziehung von beiden. Sie sind beide sehr verliebt, sie treffen sich häufig nach der Schule, sie nehmen dieselbe U-Bahn nach Hause. Sie dreht sich auf der Rolltreppe zu ihm um, um ihm nahe zu sein. Sie blickt ihn zärtlich an und wischt ihm Essensreste aus dem Mundwinkel – und er weiß diese Geste nicht wirklich einzuordnen, es ist beinahe eine mütterliche Geste.

Lange war der alte Mann nicht mehr an dem Ort gewesen, an dem er solch einen bedeutenden Teil seines Lebens verbracht hatte, an dem seine Karriere begonnen hatte, damals als Neuling, kurz nach der Uni – an dem Ort, wo er seine ersten Erfolge gefeiert, Niederlagen durchlitten, wo er Menschen kennengelernt hatte, die ihm wichtig waren, wo er Feinden auf Augenhöhe begegnete und triumphale Erfolge feierte.
Aber der Ort hat seinen Glanz von damals verloren, heute geht es nur noch um den kurzfristigen Erfolg, Geld. Freunde zählen heute nichts mehr, es gibt keinen Respekt mehr vor dem Konkurrenten. Er trauert dieser Zeit hinterher.

Die junge Frau sitzt in einem Bus auf der Fahrt nach Hause, sie ist in ihren Roman vertieft. Vielleicht ist es eine traurige, melancholische Erzählung, eine emotionale Geschichte, die sie hineinzieht und die sie ihre Umgebung vergessen lässt. Doch da fällt ihr Blick nach draußen, es wird bereits dunkel und es herrscht eine düstere Atmosphäre. Für einen Augenblick vermischt sich in ihren Gedanken die Welt aus dem Roman mit der wirklichen Welt draußen.
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Wie erzähle ich mit meinen Fotografien Geschichten? Wie funktioniert das, obwohl Fotografien nur den Bruchteil einer Sekunde zeigen?
Betrachten wir die Wahrnehmung eines Bildes als Prozess. Der Betrachter sieht sich ein Bild an, es löst in ihm Emotionen und Erinnerungen aus – und es ist in der Lage, Assoziationsketten in ihm anzustoßen. Der Betrachter wird zu einer aktiven Instanz in der Wahrnehmung eines Bildes.
Es sind Emotionen, die ich in meinen Bildern zeige, die diese Assoziationsketten anstoßen und die Geschichten in Gang bringen. Es sind Erinnerungen an Gerüche und Geräusche, die ein Bild auslöst. Es sind die Blicke der abgebildeten Personen, die der Betrachter zu deuten versucht und die ihm etwas über das Innenleben, die Gedanken der Protagonisten verraten.
Es sind Situationen, die einer Vor- und einer Nachgeschichte bedürfen, die den Erzählprozess im Betrachter auslösen. Und es sind Elemente, die im Unklaren gelassen werden; Geheimnisse, Rätsel, die Dinge, die im Dunkeln, im Schatten, in der Unschärfe, außerhalb des Bildrahmens bleiben.
Der Betrachter will diese Rätsel lösen. Aber das Bild wird diese fehlenden Informationen nicht liefern, egal wie lange er es ansieht. Daher beginnt er selbst, sich das Unerzählte zu erzählen: Mit seinen eigenen, persönlichen Geschichten, seinen eigenen Erinnerungen, seiner eigenen Fantasie.
Jede Geschichte sieht anders aus, sie ist beeinflusst von der Person des Rezipienten, von seiner Vergangenheit, von seinen Erfahrungen, von der Situation, in der er das Bild sieht. Der Betrachter wird damit Teil des Wahrnehmungsprozesses. Er wird Teil des Bildes.
kwerfeldein – Fotografie Magazin
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