RSS
 

Archive for the ‘Equipment’ Category

6. November 2012

06 Nov

Ein Beitrag von: Ljuba Gonchar


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 6. November 2012

Posted in Equipment

 

5. November 2012

06 Nov

Ein Beitrag von: Robert Schmelzer


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 5. November 2012

Posted in Equipment

 

The Digital Holga Lens

05 Nov

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

“Abracadabra” and “shazam” are decent magic words and all, but we think “Photojojo” works just as well. Why, you ask?

Because we’ve figured out how to transmogrify your DSLR into a Holga, instantly!

We didn’t even have to make deals with dark powers: we just used the Digital Holga Lens.

Mount this plastic lens right onto your camera body and start snapping away! Your photos will have that vignetted lo-fi charm for which Holgas are so well known. (Pssst: if your DSLR shoots video too, you’ve got a Holga home movie machine on your hands).

Go ahead, make some magic without having to lift a wand.

The Digital Holga Lens
$ 30 at the Photojojo Store

 Tweet it!      Share

Related posts:

  1. Digital Picassos — Use Digital Cameras to Create Modern Day Cubism As with many groundbreaking artistic techniques, the validity of art…
  2. A DIY Windscreen for your Digital Camera: Silence the Wind Noise in your Digital Video Woo-fooput-fooput-fooput-ey-whoooo ook-over-ooooo-ere. Sound familiar? If you’ve taken digital video at…
  3. New Lens Mugs for Your Imbibing Pleasure + a DSLR Bank! Is this an alternate dimension you’ve stepped into? Lenses that…


Photojojo

 
Comments Off on The Digital Holga Lens

Posted in Equipment

 

Darf’s ein bisschen mehr sein?

05 Nov

Ein Beitrag von: Antje Egbert

Vor ein paar Jahren ersuchte ich eine erneute Zusammenarbeit mit einem Modell. Wir hatten zuvor bereits eine schöne, freie Strecke miteinander umgesetzt und für eine neue Idee fragte ich noch einmal an. Modell C. freute sich, sagte zu, zögerte kurz und berichtete dann, dass sie nicht mehr ganz so dünn sei wie im Jahr zuvor, sie hatte ein wenig zugenommen und meinte, „du stehst doch so auf dürr, Antje.“

Aber ja! Genau das tue ich! Ich mag mager beim Fotografieren und Betrachten anderer Leute Bilder. Ich gebe zu, ich hatte sogar lange große Vorurteile den sehr weiblichen und offiziell dicken Modellen gegenüber – wenn man sich lange genug auf den üblichen deutschen Foto- und Modellseiten herumtreibt, drängt sich einem ja praktisch der Gedanke auf, dicke Frauen könnten ausschließlich clownesk, barock, gruselig, peinlich crazy oder gar auf sehr unschöne Art erotisch fotografiert werden. Ich nahm das so hin und machte mir ehrlicherweise keine weiteren Gedanken zum Wahrheitsgehalt dieses Eindrucks.

Vor einem Jahr startete ich mein freie Serie „the bare project“. Ich hatte eine Idee von nackten Frauenkörpern, von natürlichem Licht, einem dunklen Stoffhintergrund und dem einen oder anderen künstlerischen und modischen Zusatz.

Ich berichtete meiner Freundin Jessica davon, sie fand Gefallen an der Idee und noch mehr daran, sich selbst zur Verfügung zu stellen. Wir planten. An einem Tag im Oktober reiste sie an und wir fuhren in den Wald, wo ich meinen Hintergrund in den Wald stellte und Jessica sich auszog.

Ich wiederhole an dieser Stelle noch einmal, dass ich wirklich auf dünn, dünner, am dünnsten stehe, wenn es um die Fotografie geht. Doch es war dieser Oktober 2011 und wir standen im Wald und verzeih, wenn ich es so sage, liebe Freundin: Es war ganz und gar nicht mager dort.

Dann begann etwas, was ich nicht vermutet hätte: Ich löste aus, betrachtete das erste Bild und war dermaßen begeistert, angefixt und überrascht, dass ich schnell weitermachen musste, um noch mehr begeistert zu sein und dann weiter zu schauen und auszulösen und wieder völlig begeistert zu sein – kurz gesagt: Ich hatte eine nackte Frau fotografiert, die rund und gesund vor mir stand und sich so wunderbar präsentierte und strahlte und ich hatte eine ganz neue Inspiration gefunden.

Beim späteren Sichten der Bilder, während der ersten Bearbeitungsversuche, bestätigte sich das gute Gefühl, eine besondere Serie gestartet zu haben mit einer besonderen Frau, die mir Möglichkeiten eröffnet.

Ich fotografierte weiter, auch an „the bare project“. Wenige Monate später zeigte ich Bilder der Serie in einer Ausstellung. Meine anderen Modelle sorgten für Staunen, Menschen unterhielten sich, schauten, lächelten. Jessicas Bilder sorgten für Begeisterungsstürme. Auch in meinem Portfolio der italienischen Vogue finden ihre Bilder bis heute besten Anklang. Ich bin immer wieder erfreut und ein bisschen überrascht von mir selbst.

Nach der Ausstellung fotografierte ich weiter. Ein sommerliches Blumenshooting. Und dann: Marion. Mit größter Lässigkeit und Freude posierte sie im Wald und fühlte sich sichtlich wohl. Ganz fraulich. Lieblingsbilder mal wieder, die mich überraschen, die mich die Bilder in meinem Kopf überdenken lassen.

Ich will nicht behaupten, dass ich die Seiten gewechselt habe. Im Gegenteil, ich behaupte jetzt, dass es gar keine Seiten gibt. Ich bin mittlerweile so frei, dass ich ein Bild betrachten und entstehen lassen kann, ohne dass ich in festen Bahnen denke. Ich lasse mehr geschehen und der Situation ihren Lauf. Meine Modelle sagen, dass sie sich mit meiner Art des „Laufenlassens“ und gleichzeitigem Vermitteln meiner Vorstellungen sehr wohl fühlen. An diesem Punkt sehe ich mich sehr gern und empfehle diesen Weg auch gern weiter.

Fotografie, der eigene Bildstil und die Vorstellungen über die Art des Arbeitens verändern sich im Laufe der Jahre. Einiges ist harten äußeren Umständen geschuldet, den Zeiten, in denen man einen bestimmten Kundenstamm bedient, Zeiten, in denen man weniger nach Lust arbeitet, sondern nach Stechuhr.

Ich bin dankbar, dass es mehr als diese äußeren – aber auch diese! – Umstände gibt, die mich beeinflussen. Das freie Arbeiten, die Projekte, die nur meinem Kopf entspringen und nicht aus einem Auftrag, die machen aus mir die Fotografin, die ich bin.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Darf’s ein bisschen mehr sein?

Posted in Equipment

 

4. November 2012

04 Nov

Ein Beitrag von: Cem Edisboylu


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 4. November 2012

Posted in Equipment

 

browserFruits November #1

04 Nov

Fotospecial: Herbstblätter

Flickr

500px

Deutschsprachig

• Michael Löwa fotografierte die letzten Gladiatoren, den Florentinischen Fußball „Calcio Storico Fiorentino“.

• Die „Bonner Schule“ bietet am 24. und 25. November 2012 zwei kostenlose Basic-Fotografie-Workshops in Bonn an. Unter anderem unter der Leitung von Christopher Rausch.

• Der Fotograf Kevin Erskine dokumentiert Tornados und deren Folgen. Eine kleine Bilderserie zeigt geo.de

• Tim Flach macht erstaunliche Tierportraits. Stern.de hat eine schöne Fotostrecke anlässlich seines neuen Bildbandes.

• Zeit Online betitelt die Serie von Stefan Bogner mit „Aufregende Kurven“. Zu sehen sind europäische Passstraßen.

• Ein Foto-Essay zum Mississippi-Delta, einer der ärmsten Regionen der USA, gibt es auf Spiegel Online.

~

International

• Die Ausmaße des Hurricane Sandy werden in diesen Fotos sehr deutlich.

• Wir bleiben in den USA: Sehr schöne New-York-Fotos von Stanley Kubrick aus den 40er Jahren findet Ihr hier.

• Als man Sakir Gokcebag gesagt hat: „Mit Essen spielt man nicht!“, hat er wahrscheinlich nicht zugehört oder fühlte sich herausgefordert. Wie gut, denn sonst gäbe es diese Fotos nicht.

• Julian Holtom über sein Portrait „Scars“ von Liara, die mit ihren Brandnarben sehr selbstbewusst umgeht.

~

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Schaurig schöne Halloweenbilder aus der Zeit von 1875 bis 1955 zeigt Haunted Air. Mit einem Vorwort von David Lynch.

• Wem der Name Jamari Lior geläufig ist, wird auch wissen, dass sie keine Mühe scheut, um ihre herausragenden Portraits zu inszenieren. Und weil bald ein Nachfolgeband* erscheint, wollen wir Euch auf Ihr Buch „Modelfotograf werden“* hinweisen.

• Kein Buch, sondern ein Kalender: Unsere Redakteurin Aileen Wessely versammelt 13 ausgesuchte Portraits aus ihren freien Arbeiten in ihrem neuen A3-Wandkalender, der bis Anfang Dezember wahlweise im Hoch- oder Querformat zum Selbstkostenpreis bei ihr erworben werden kann.

~

Videos

Sehr unterhaltsam wird hier erklärt, wie die Fotografie mit Blitz funktioniert und was es mit der Blitzsynchronzeit auf sich hat.

~

Ausstellungen

Gruppenausstellung
Zeit: 10. – 11. November 2012
Ort: Bonner Schule, Friedrichstraße 10, Bonn
Link

Kairo. Offene Stadt Neue Bilder einer andauernden Revolution.
Zeit: 28. September – 23. Dezember 2012
Ort: Museum für Photographie, Braunschweig
Link

New American Work – Andrew Moore
Zeit: 27. Oktober 2012 – 26. Januar 2013
Ort: Galerie f5,6, München
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on browserFruits November #1

Posted in Equipment

 

3. November 2012

04 Nov

Ein Beitrag von: Bernd Rettig

Ein Baum steht im Nebel neben einem Wald


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 3. November 2012

Posted in Equipment

 

Schuss ins Graue

03 Nov

Ein Beitrag von: Stefan Bleihauer

Bauhaus oder Baustofflager? Für mich eine einfache Entscheidung. Statt Postkartenmotiven suche ich lieber das Abseitige. Denn Häfen, Gewerbe- und Industriegebiete sind fotogener, als man zunächst glauben mag.

Seit Jahren fahre ich mit der S-Bahn zur Arbeit. Immer dieselbe Strecke, vorbei an den endlosen Hafenanlagen links und rechts des Rheins. Meine routinierten Mitpendler lässt das Industriepanorama kalt. Ich hingegen drücke mir die Nase an der Scheibe platt, wenn ISO-Container und Schüttgutsilos in der Abendsonne leuchten.

Irgendwann habe ich mir Kamera und Stativ gegriffen und bin hier mal ausgestiegen. Besser gesagt: „gelandet“. Denn das riesige Areal wirkt wie ein fremder Planet.

Was hier errichtet wurde, unterliegt ausschließlich funktionalistischen Ansprüchen. Nichts davon ist gemacht, um zu gefallen. Keine Erker, keine Bäume, keine Türmchen und keine Glasfassaden. Stattdessen stählerne Exoskelette, Betonmonolithen, Dreck, Rauch und Dampf.

Auf manche Menschen wirkt das abstoßend, die meisten nehmen es gar nicht wahr. Ich finde es großartig. Denn hier, wo alles auf Zweckmäßigkeit getrimmt ist, wimmelt es geradezu vor spannenden Motiven. Mal sind es abstrakte Strukturen, mal sind es die reduzierten Formen und Farben der Industriearchitektur.

Und zwischendurch entdeckt man immer wieder überraschende Stillleben. So wie den Tanklastwagen, der vor den drei Tannen wie drapiert wirkt – ein fotografischer Glücksfall, dem lediglich ein bisschen Sonnenlicht fehlte.

Beim Fotografieren konzentriere ich mich gern auf das Wesentliche. Ich wähle meine Bildausschnitte so, dass das Motiv möglichst isoliert steht. Details werden aus ihrem landschaftlichen Kontext gerissen und zum – Achtung, großes Wort – „Kunstwerk“ erhoben. Dazu gehört natürlich auch das entsprechende Licht.

Ich fotografiere vorzugsweise in den Morgen- oder Abendstunden, an sonnigen, leicht bewölkten Tagen. Das tief einfallende Licht macht Details noch plastischer, hebt Strukturen hervor und wirft oftmals bemerkenswerte Schatten. Vermeintlich unspektakuläre Objekte werden so zu spannenden Motiven.

Anschließend verbringe ich nochmals diverse Abende vor dem PC, um die fotografische Ausbeute zu selektieren und nachzubearbeiten. Dabei gilt das gleiche Prinzip, wie schon beim Fotografieren: Inszenieren statt dokumentieren.

Natürliche Farben interessieren mich nicht. Stattdessen drehe ich schwungvoll an den Reglern für Tonwert, Weißabgleich und Gradiationskurven. Je artifizieller, desto besser.

All das tue ich aus Spaß an der Fotografie. Ohne professionellen Anspruch, ohne professionelle Kamera, aber immer mit einem klaren Ziel: Ich möchte den Blick auf die Dinge lenken, die normalerweise übersehen werden. Und mit jedem Foto zeigen, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen – sogar im Baustofflager.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Schuss ins Graue

Posted in Equipment

 

Zwischen Bunkern und Blindgängern

03 Nov

Ein Beitrag von: Sebastian Sczepanski

Wilde Tiere in fernen Ländern abzulichten, das verbinden viele mit dem Thema Naturfotografie. Für mich bedeutet sie jedoch vor allem, die Natur vor der eigenen Haustür und in der näheren Umgebung zu entdecken und festzuhalten.

Aufgewachsen mitten im Ruhrgebiet, faszinierten mich dabei fotografisch von Anfang an vom Menschen beeinflusste und geschundene Gebiete. Im Jahr 2008 zog ich aus Nordrhein-Westfalen in den Osten Deutschlands. Seitdem interessieren mich vor allem die ehemaligen Truppenübungsplätze der Sowjetarmee.

Ihre Formen- und Artenvielfalt, die ich in einem Fotoprojekt zu porträtieren versuche, verdanken sie den Eiszeitgletschern und den Manövern der Roten Armee im gleichen Maße.

Der rege Übungsbetrieb des Militärs, zu dem Panzerfahrten und unbeabsichtigte Flächenbrände gehörten, rissen tiefe Wunden in die Landschaft und zerstörten diese wahllos. Stets war der Zufall mit im Spiel und sorgte für eine mosaikartige Ausprägung der Landschaft. Nachdem im Jahr 1994 die letzten sowjetischen Truppen abzogen, übernahm die Natur wieder das Kommando.

Inzwischen haben Truppenübungsplätze vor allem unter Naturschützern einen ganz besonderen Ruf, denn viele Tier- und Pflanzenarten, die andernorts bereits ausgestorben sind, finden hier einen letzten Rückzugsraum. Ideale Bedingungen also für Naturfotografen.

Heute prägen große Heideflächen, Sandwüsten, Moore und unberührte Birken-Kiefern-Wälder die ehemaligen Truppenübungsplätze. Größtenteils mit Blindgängern verseucht, sind viele Bereiche nur mit Sondergenehmigung zu betreten. In den Sommermonaten entzündet sich hin und wieder alte Munition, was zu Bränden führt und zeigt, dass auch nach zwanzig Jahren immer noch Gefahr besteht.

Dennoch bin ich so oft es geht auf den Truppenübungsplätzen Brandenburgs unterwegs, die aufgrund ihrer enormen Größe und der schlechten Wegenetze jede Tour zu einer zeitintensiven machen. Die meisten Motive erreiche ich zu Fuß, was im lockeren Sand auf Dauer mühselig ist und die Bedingungen zusätzlich erschwert.

Gerade aber der Sand ist eine Komponente, die ich fotografisch sehr gern in die Bilder einbaue. Kaum etwas ist typischer für diese Gegend und besonders das warme Abendlicht lässt jedes Sandkorn leuchten wie ein Diamant.

Beliebte Motive in den Sandheiden sind für mich die Springspinnen. Gerade einmal vier bis zehn Millimeter groß und immer „auf dem Sprung“, sind sie nicht leicht zu fotografieren. Schafft man es dennoch, sich ihnen in einem entsprechenden Abbildungsmaßstab von weit über 1:1 zu nähern, entstehen interessante Aufnahmen.

Besonders die großen Augen ziehen den Betrachter in ihren Bann. Mangels eines Lupenobjektives im Hause Nikon nutze ich dafür einen 1,4x-Konverter und einem 3dpt-Achromaten am Sigma 150mm f/2,8 EX DG Makro.

Auch die eher monotonen Kiefernforste, die in den Randbereichen der Truppenübungsplätze großflächig angebaut wurden, nutze ich gern als Motiv. Mit Hilfe von Doppelbelichtungen oder Wischern gelingen auch in auf den ersten Blick uninteressanten Wäldern besondere Bilder.

Ebenso geben die mit Nadeln, Kiefernzapfen und Rentierflechten bedeckten Böden mit dem richtigen Ausschnitt abwechslungsreiche Motive ab.

Alte Eichenwälder, die zu Zeiten der militärischen Nutzung keine Axt gesehen haben, existieren ebenfalls und bieten seltenen Arten wie Hirschkäfer und Großem Eichenbock einen geeigneten Lebensraum. Bei solchen dämmerungsaktiven Arten nutze ich gern einen Blitz.

In der Naturfotografie oft verpönt, halte ich ihn – solange er gut eingesetzt wird – für ein nützliches und oft sogar unverzichtbares Hilfsmittel.

Besonders für die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland sind Truppenübungsplätze von großer Bedeutung. Die Gebiete sind unbesiedelt und kaum durch Straßen zerschnitten.

Auf den von mir oft aufgesuchten Plätzen Lieberose und Jüterbog gab es 2011 das erste Mal Wolfsnachwuchs. Sich mitten in einem deutschen Wolfsrevier zu bewegen, ist etwas ganz Besonderes, jede frische Wolfsfährte ein unglaubliches Erlebnis.

Neben zahlreichen Spuren gelang mir jedoch erst eine einzige kurze Beobachtung eines ausgewachsenen Wolfes. Die Hoffnung auf eine Wolfsaufnahme gebe ich natürlich nicht auf und habe somit neben der üblichen Ausrüstung für Makrofotografie stets auch das schwere Teleobjektiv dabei.

Doch die Fülle an Insekten, Spinnen, Reptilien und besonderen Pflanzenarten, die es auf Truppenübungsplätzen zu fotografieren gibt, entschädigen für das schwere Gepäck und lassen keine Tour vergeblich sein.

Besonders gern versuche ich dann, sehr tiefe Kamerapositionen einzunehmen und so eine leichte Vernebelung des Vordergrundes zu erreichen. Dies gibt den Aufnahmen einen luftig-leichten Charakter.

Bei Schmetterlingen auf Blüten nutze ich gern anderen Blüten im unscharfen Vordergrund, um diesen Effekt zu erzielen. Gerade Schmetterlinge verdienen dieses „Leichte“, was diese Bilder vermitteln.

Wohin mich mein Fotoprojekt letztendlich führen wird, ist noch unklar. Aufgrund der vielfältigen Motive werde ich sicherlich noch einige Jahre auf den Truppenübungsplätzen Brandenburgs unterwegs sein. Ich habe noch zahlreiche Bilder im Kopf, deren Umsetzung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Zwischen Bunkern und Blindgängern

Posted in Equipment

 

2. November 2012

03 Nov

Ein Beitrag von: Daniel Stark


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 2. November 2012

Posted in Equipment