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Archive for the ‘Equipment’ Category

Ergebnisse der Leseraktion: Serien für alle

10 Nov

Hier kommen sie endlich, die Ergebnisse unserer aktuellen Leseraktion „Serien für alle“, zu der wir Anfang Oktober aufgerufen haben. Es gibt wieder einige Perlen zu entdecken – zum Glück schon eine Tradition unserer Leseraktionen.

Dieses Mal war es besonders schön, die ausführlichen Hintergrundgedanken zu lesen, zu denen wir einmal ganz gezielt aufgerufen hatten. So können wir nun nicht nur sehen, was am Ende der dreiwöchigen Aktionszeit stand, sondern auch ein Stück der Entstehungsprozesse nachvollziehen.

Einen Wermutstropfen gibt es leider auch: Obwohl wir beim Aufruf darauf hingewiesen hatten, wie doof es ist, seinen zugelosten Partner hängen zu lassen, wurden aus 28 anfänglich angemeldeten Teilnehmern am Ende nur 16 Zieleinläufer.

Tolle Serien wurden trotzdem kreiert, in die wir Euch nun entlassen. Einige sind hier nur ausschnittweise gezeigt; ein Klick auf die Links zu den Teilnehmern unter jedem Beitrag bringt Euch zu ihren Seiten, wo Ihr neben den Serien in ihrer Gänze auch andere Schätze finden könnt.

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Erwachen

Die Zusammenarbeit zwischen uns hat super funktioniert, auch wenn sie sich, wenn man mal Bilanz zieht, auf einen eher kurzen Zeitraum konzentriert hat. Wir haben nicht die ganzen drei Wochen durchfotografiert, sondern eigentlich nur ein Wochenende.

Aber unsere Bilder haben einfach gut zusammengepasst, obwohl wir ansonsten was Stil und Genre angeht (Jonas eher Landschaft, ich eher Portrait) sehr unterschiedlich fotografieren. Ich war selbst überrascht, wie gut das geklappt hat. Die Idee war von Anfang an, unsere unterschiedlichen fotografischen Vorlieben irgendwie zusammenzubringen und Landschaft und Portrait zu verbinden. Wir wollten Dypticha machen, aber nicht einfach nur unsere Fotos zusammenklatschen.

Zum Konzept der Serie: Inspiriert ist die Serie von dem Moment kurz vor dem Aufwachen, in dem man die Träume träumt, an die man sich hinterher noch erinnern kann. Die zwei Teile des Dyptichons stehen also für den Träumenden und den Traum bzw. die Traumlandschaft.

Ich für meinen Teil bin sehr froh, bei der Aktion mitgemacht zu haben. Ich mag es, mit anderen zusammenzuarbeiten, weil es meine Kreativität anspornt. Gerade, weil es mit Überwindung verbunden ist, war es das beste Gefühl, so früh aufzustehen und sich im nassen Gras rumzuwälzen, während alles noch schläft. Dass jetzt etwas dabei herausgekommen ist, womit ich mehr als zufrieden bin, macht mich doppelt glücklich.

Von Julia Winter und Jonas Sanden.

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KRYPSIS

Krypsis bedeutet Tarnung. Krypsis ist bei Tieren der Vorgang oder Zustand, der darauf abzielt, irreführende Signale an ein anderes Lebewesen zu senden. Auch Menschen bedienen sich in bestimmten Situationen der Tarnung. Diese Irreführung kann sich gegen verschiedene Sinnesorgane richten. In unserer Serie haben sich die Protagonisten für das Sehen entschieden, indem sie versuchen, sich zu verstecken, das Auge der Betrachtenden zu täuschen.

Von Resa Rot und Press Record Not Play.

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Ein Ander Sehen

Mit heißen Getränken im To-Go-Becher fing es an: Ein Spaziergang, abgelenkt vom Gespräch, nicht wissend, wohin genau die Füße einen tragen. Stehen bleiben, sich setzen. Miteinander reden und einander sehen. Unsere Serie soll die Sicht zweier ganz unterschiedlicher Fotografen aufeinander zeigen: Eine kurze Begegnung, ein flüchtiges Kennenlernen und doch so viele geballte Eindrücke – und ein letzter Rest eines ehemaligen Heißgetränks.

Von Der Point und Sascha Niethammer.

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Mixed Testshots

Nach Ankunft der Mail von Aileen und dem ersten Durchstöbern der Portfolios von uns war schnell eine Richtung festgelegt und die Reise begann.

Die Zusammenarbeit über eine Distanz von mehreren hundert Kilometern war sehr spannend und teils auch komplex. Viel telefonieren, Mails schreiben, Clouds verwenden und natürlich fotografieren.
Es ist ein faszinierendes Erlebnis gewesen, nach dem ersten Telefonat Bilder auszutauschen und die weitere Herangehensweise zu besprechen. Leider war die Möglichkeit, uns in der „realen“ Welt zu treffen und gemeinsam fotografieren zu gehen, nicht gegeben. Daher waren die Mails sowie eine Cloud wichtigster Bestandteil unserer Arbeit.

Zusammenfassend: Klasse Aktion, welche noch ein Nachspiel haben wird.

Von Michael Nöding und Lars Pawellek.

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Herbst

Wir haben uns das Thema „Herbst“ ausgesucht, weil es sich schon beim ersten Blick aus dem Fenster anbietet. Bei all den kraftvollen Farben, in denen nicht nur die Bäume gerade erstrahlen, treibt es einen mit der Kamera geradezu vor die Tür.

Da wir beide bereits einige Tage vor dem Start der Leseraktion unterwegs waren und herbstliche Fotos geschossen hatten, konnten wir für diese Serie auch einige davon verwenden. Das Ergebnis ist eine Herbstserie, die die Vielfältigkeit dieser wunderbaren Jahreszeit darstellen soll.

Von Mareike Böhmer und Annette Nüßle.

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Ein Herz aus Chrom

Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln – ein Auto braucht Liebe. (Walter Röhrl, Rallye-Pilot)

Angeblich gab es mal eine Zeit, in der Autos weit mehr als Alltagsgegenstände waren, die den Menschen den Arbeitsweg und den Wocheneinkauf vereinfacht haben. Das Design der Autos war aufwändiger, detailverliebter und weniger funktions- oder vernunftorientiert als es heute der Fall ist.

Man stelle sich nur einmal die typischen Heckflossen oder Chromorgien der 50er Jahre an einem aktuellen Family-All-Terrain-Hybrid-Minivan vor. Dass solche Autos nicht immer schön sind und vor allem oft nicht gut behandelt werden, sieht man jeden Tag auf unseren Straßen. Es sei denn, man begibt sich auf ein Oldtimer-Treffen und bewundert die Schönheit alter Autos und die Liebe der Besitzer zu ihren Schätzchen.

Unsere Serie greift diesen Kontrast auf und versucht, ihn durch direkte Gegenüberstellung darzustellen: Mit ähnlichen Kompositionen, aber völlig unterschiedlichen Aufnahme- und Bearbeitungstechniken. Dabei ist es natürlich kein Zufall, dass die Bilder der Oldtimer eine starke Portion „kreatives Lightroom“ abbekommen haben, wohingegen die Bilder der heutigen Autos eher nüchtern, sachlich und unverfremdet daherkommen.

Von Matthias Weigel und Frauke Langguth.

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Quadratur der Reduktion

Als Vorgabe hatten wir uns beide gestellt, das ungewöhnliche Format 2:1 und eine eher reduzierte Bildsprache zu verwenden. Aus den ersten Fotos entwickelten wir beide dann weitere, neue und versuchten, diese im Endergebnis wieder aufeinander zu beziehen.

Von Birgit Engelhardt und Andreas Vlach.

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Interpretationen

Maria: Andrea und ich hatten uns recht schnell und unkompliziert auf Thema und Umsetzung geeinigt, taten uns jedoch im Laufe der Zeit recht schwer mit den selbst gewählten Themen. Die Suche nach dem richtigen Motiv hat mich jeden Tag begleitet und war schon teilweise etwas krampfhaft. Im Endeffekt habe ich bei zwei Bildern dann auf Archivbilder zurückgegriffen, da ich bis zwei Tage vor Abgabe immer noch nichts hatte, womit ich selbst zufrieden war. Wenn ich die fertigen Bilder jetzt sehe, begeistern mich besonders die Varianten „scharf“ und „haarig“.

Andrea: Wie Maria schon schreibt, war es dann letztendlich doch schwer. Wenn ich eine Idee hatte, haperte es dann an der Umsetzung, so dass mehrere Versuche nötig waren, um die Bilder halbwegs meinen Vorstellungen entsprechen zu lassen. Letztendlich bin ich mit unseren Werken zufrieden.

Von Maria Schäfer und Andrea Gehrig.

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Welche Serien haben Euch besonders gut gefallen? Habt Ihr nun vielleicht selbst Lust auf die Umsetzung einer Serie bekommen? Und: Habt Ihr Wünsche für zukünftige Leseraktionen?


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9. November 2012

09 Nov

Ein Beitrag von: Sabine Fischer


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Zerbrochene Blumen

09 Nov

In seiner konzeptuellen Fotografie überführt Jon Shireman ganz normale, alltägliche Dinge in eine andere materielle Realität: Als hätte er die Metapher aus dem Titel der Tragikomödie „Broken Flowers“ von Jim Jarmusch in die Realität transportiert, macht er Bilder von Blumen, die zerbrechen.

Die Natur bekommt dabei in den Stillleben eine völlig neue Materialität, Shireman zeigt uns eine Perspektive, die so nicht in der Realität exisitiert. Seine Bilder sind gleichzeitig hochgradig durch Manipulation der Realität beeinflusst und dennoch durch und durch natürlich.

„Ich tauche die Blumen in flüssigen Stickstoff. Das verändert ihre natürliche Form“, erklärt Shireman. Nach dreißig Minuten haben die Blumen die Materialität erreicht, in der sie auf einer weißen Oberfläche zerschmettert und mit einer High-Speed-Kamera aufgenommen werden können.

Der Vorher-Nachher-Vergleich ist dabei fester Bestandteil der Reihe und macht einen großen Teil der Faszination aus. „Ich mag es von Zeit zu Zeit, die Idee des Blumenstilllebens irgendwie auf den Kopf zu stellen“, erklärt der New Yorker, der sich in den unterschiedlichsten Gebieten der Fotografie austobt, aber immer wieder beim Stillleben landet.

Jon Shireman hat es mit relativ einfachen Mitteln in der Serie „Broken Flowers“ geschafft, einem eher banalen Subjekt in dem sehr klassischen Genre dokumentierender Objektfotografie einen ganz neuen Dreh zu verleihen, indem er das Subjekt seiner Bilder händisch und auf sehr clevere Weise manipuliert.


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8. November 2012

09 Nov

Ein Beitrag von: Jonas Hafner


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10 DIY Photo Filters on the Cheap

08 Nov

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Back before Snapseed and Instagram, photographers used lens filters to add snazzy effects to their snapshots.

But filters can cost you a pretty penny, and you’re quite happy keeping your pennies, thankyouverymuch.

Well, we’ve got you covered because we’ve rounded up 10 DIY photo filters that won’t cost you.

In fact, most of these things are probably just lying around the house!

So follow along with our roundup as we accentuate the analogue and re-imagine the digital.

10 DIY Photo Filters to Try!

p.s. Our pals at Mosaic make some seriously beautiful photobooks you can create right from your iPhone! Take a look-see here.

Why it’s cool:

ingred-smFilters work with all types of cameras so you can use them for phoneography, film, or digital!

DIY filters can add an endless variety of effects to your photos without ever having to use complicated software or buy expensive gear.

To illustrate this, all of our tutorial images were created without the aid of digital editing.

Just light, filter, and a little magic.

#1 The Film Negative Split Filter:

paint-smYou thought your unused bits of film negatives were just taking up space, but lo and behold they have a purpose after all!

For this shot the end of a color film negative was placed in front of the lens.

We used the part where it makes the transition from light sensitive auburn to the muddy dark bit at the end.

The result is a dreamy colored fantasy world where fog becomes grape colored skies and murky water becomes a golden harvest.

paint-smWhile the film filter adds an awesome effect to your photo it will also block some of the incoming light. Make sure adjust your settings to compensate.

Also, try using just the lighter or darker side of your film strip for a uniform nutty warmth or a deep chocolatey hue.

Mmm, now we’re getting hungry.

#2 The Magnifying Glass Macro:

paint-sm There are a few ways to make a DIY macro lens, but try playing with a magnifying glass!

Take this opportunity to zoom in on ambling insects or scare the pants off some dew drops with your new super close-up skills.

The one tricky bit can be finding focus.

We found setting the focus ahead of time, holding the magnifying glass against the lens, and moving the camera in and out to be most effective.

paint-smHonestly, the level of detail and clarity you can achieve by simply placing a magnifying glass in front of your lens and getting up close is quite surprising.

So go ahead, give your goldfish the portrait that it has always deserved.

#3 The Poker Hat Green Filter:

paint-smGreen filters are a fun way to make simple scenes into Martian green mysteries or change the contrast of your black and white shots.

We tried a few different items here: a Sprite bottle, a plastic shopping bag, but ultimately we settled on a green poker hat (which doubles as quite the photo fashion accessory).

To accomplish this shot we allowed a crack of light to illuminate the smoke from an incense stick in an otherwise dark room.

paint-smThe green filter does an awesome job of coloring in the smoky trail and adds an interesting gradient to the light filtering in from the window.

A nice bonus with the poker hat is its large size and flexibility which allows it to be used with pretty much any lens.

#4 The Bokeh Shape Bonanza:

paint-smBokeh is a fancy word for the blurry round light blobs that show up in the background of shallow depth of field photos.

This shot was created using the The Bokeh Kit from Photojojo, which allows you to trade out regular old circular bokeh for your own unique shapes!

Our experiments showed the kit worked best at
night when you combine a close subject with far away lights to create a background twinklefest.

paint-sm

If you don’t want to shill out the bucks for the kit you can also try cutting shapes in cardboard or thin plastic.

Alright Mr. Nightowl, brew up a pot of coffee, grab your favorite low light lens, and hit the town to find shimmering bokeh shapes as far as the eye can see!

#5 Jersey Patterns:

paint-smRemember those yellow and red practice jerseys from PE class?

Well turns out these old team makers can create an optically interesting surprise.

To get the effect, simply take a criss-cross fabric jersey and pull it tightly over your lens.

You will want to aim at a close subject with a blurry background to witness the bug vision pattern your jersey overlays onto out of focus areas.

paint-smThe fabric will also color in dark shadows, and create a dreamy haze similar to the effect of using expired film.

You can enjoy these colorful kaleidoscopic textures night or day, but avoid direct sunshine on your lens as it will disrupt the effect.

Three cheers for dragonfly vision!

#6 The Colored Glass Macro Marvel:

paint-smWhile not a filter per se, this is an easy way of dipping your macro shots in a tasty cup of color!

For this image, we simply put a coin into a colored wine glass, placed the glass in direct sunshine, and snapped a pic with our macro lens.

The only tricky bit was trying to look through our digital SLR’s viewfinder with the camera pointed straight down.

paint-smWe found using the camera’s rear LCD much easier for composing the shot and locating spot on focus.

Try using different colored wine glasses or change the lighting for fun variation.

Now that you’ve got the basics go forth and explore great macronaught!

#7 The Eyeglass Wormhole:

paint-smAlright four-eyes of the world, it’s your time to shine!

Take those glasses off your face and put them in front of the camera.

Gaze with wonder at the tear in the fabric of the universe you have created.

Experiment by moving your glasses closer or farther from your subject and camera to vary the amount of blur, just remember to refocus!

paint-smTry testing your luck with reading glasses and
a smartphone.

Tilt the frames up or down and watch as the image does the timewarp, stretching and distorting like you were moving at incredible speed.

Where will this photographic wormhole take you? Let us know when you get there.

#8 The Pantyhose Portrait Softener:

paint-smFor that dreamy 80’s glamour shot feeling, look no further than your sock drawer!

An old pair of sheer pantyhose, cut and pulled tight over your lens, can do wonders to soften and add hazy mystery to your portraits.

The effect can be quite strong, but we found putting a run in the stocking material helps to allow a little more light on your subject.

paint-smAlso, like the filter in #5 it’s best to use this setup in the shade as direct sunlight on your lens will cause the image to be overly washed out.

We love taking portraits and we took this filter everywhere as it rolls up and fits easily into a pocket or camera bag.

Expand your horizons by experimenting with colored fabrics for different scenes, skin tones, and lighting situations.

#9 The Water Bottle Pinhole Camera:

paint-smTravel back in time with this awesome pinhole camera effect!

All you will need for this filter is a plastic water bottle and a pair of scissors.

Cut off the top third of your water bottle and also remove the top part with the cap. Your water bottle should look like this.

Now place it over your lens and point it at your subject.

paint-smPlaying with your aperture can create interesting variation: a small aperture produces a rippley circular halo, while a wider aperture forms a center accentuating psychedelic haze.

You can also aim your water bottle around the frame like a tilt shift lens to accentuate different parts of your pic.

Welcome to a world of blurry low def awesomeness sir. Here, have a monocle.

#10 The Sunglasses Gradient:

paint-smAh, another beautiful day in nature, perfect time to snap a pic!

But certain high contrast scenes, especially sunrise and sunset, can be difficult for your camera to capture creating overwhite skies and underexposed land.

Fortunately, mankind has devised a solution for protecting our eyes from the sun’s harsh rays in the form of sunglasses.

paint-smWe placed a pair of reddish tinted sunglasses over our lens for this shot.

The sunglasses had a darker gradient at the top fading to lighter at the bottom which helped to bring the all too bright sky under control and gave the underexposed bridge bits the light that they rightfully deserve.

Pop a pair of sunglasses over your lens and fear sunset photography no more!

Take it Further

  • This list is really just the tip of the iceberg. Go out and find ten more filter ideas of your own!
  • Round up some friends and give each of them a filter enhanced portrait. Works great as a stocking stuffer for the holiday season!
  • Try using your DIY filters with a film camera.
  • Take your three favorite Instagram filters and recreate them IRL.

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Photojojo

 
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Fotopuzzle

08 Nov

Es gibt Momente, in denen passt einfach alles in der Landschaftsfotografie. Ich scheine am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein. Das Licht der morgentlichen Dämmerung fängt langsam an, den Himmel zu färben. Ich blicke hinab auf eine wunderschöne Landschaft, die ich noch kaum erkennen kann. In der Ferne bildet sich etwas Nebel.

Ich baue in Ruhe mein Stativ auf, richte die Kamera aus und mache ein paar Testfotos bei hohem ISO-Wert, um die Komposition festzulegen und die Belichtungszeit zu bestimmen. Für Live-View ist es noch zu dunkel. Es dauert ein paar Minuten, bis ich zufrieden bin. Verlaufsfilter müssen gewechselt werden, bis das Histogramm eine ausgeglichene Belichtung zeigt.

Dann nehme ich den ISO-Wert zurück auf 100 und rechne kurz: Zwölf Minuten müsste ich nun belichten, um den kleineren ISO-Wert zu kompensieren. Jedoch hat schon die bürgerliche Dämmerung begonnen und damit wird es zunehmend heller. Mit der Zeit habe ich ein Gefühl dafür bekommen, wie ich das ausgleichen kann. Ich drücke den Knopf meines Kabelauslösers. In den folgenden sechs Minuten versuche ich, das Licht der Dämmerung auf den Sensor zu bannen. Die Wolken ziehen sanfte Schleier über den Himmel.

Trotz halbierter Belichtungszeit sind Teile des Himmels überbelichtet. Eine zweite, kürzere Belichtung muss her: 30 Sekunden sollten reichen. Beide Fotos werde ich später überblenden.

Als die Fotos im Kasten sind, hätte ich aufhören und nach einer anderen Perspektive suchen können. Doch ich lasse meinen Kamera-Aufbau unberührt. So lange vor Sonnenaufgang bleibt die Landschaft noch in dunkle Schatten gehüllt. Am Tag zuvor hatte ich die warmen Herbstfarben gesehen. Diese sollen auch aufs Foto.

Etwas später sind die ersten Autos unten auf den Straßen unterwegs. Ein weiteres Puzzleteil, dass ich gerne auf meinem Foto haben möchte: Lichtspuren.

Dann endlich wird das Licht warm und hell genug, um die herbstliche Farbenpracht zu offenbaren. Ich mache weitere Fotos bei unterschiedlichen Belichtungszeiten.

45 Minuten sind schon vorbei. In fast 30 Fotos habe ich die Dämmerung dokumentiert. Ich habe ein Bild im Kopf, aber es fehlt noch etwas. Langsam werde ich unruhig, vielleicht sollte ich bei diesem Licht doch noch ein paar andere Blickwinkel fotografieren.

Doch endlich taucht rechts das erste Schiff auf. Nur noch etwa fünf Minuten, bis es genau da ist, wo ich es haben möchte. Ich wechsle auf ISO 1250, Blende f/5.6 und mache einen Testschuss. 1/30 Sekunde reicht, um den Frachter scharf abzubilden. Dann warte ich, bis ich endlich das letzte Puzzleteil fotografieren kann.

Moselschleife bei Bremm

Als Landschaftsfotograf muss man Geduld mitbringen. Warten auf das richtige Licht, warten auf die richtige Anordnung der Wolken, auf das Abflauen des Windes, um Blätter und Gräser scharf abbilden zu können oder auch mal auf ein Schiff. Manchmal warte ich vergeblich.

Doch nicht dieses mal. Am Ende passt alles zusammen. Das Puzzle ist vollständig.


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NF – browser Fruits November #2

08 Nov

Liebe Leser, es wieder soweit, eine Woche ist vergangen und wir haben Euch ein fruchtiges Päckchen fotografischer Früchte geschnürt. Und wie ihr seht, haben wir schon vor längerer Zeit die browserFruits um einen Abschnitt erweitert: die Ausstellungshinweise. Die findet ihr vollständig und als Übersicht auf der entsprechenden Unterseite.

Fotospecial: Punkte

Flickr

500px

Deutschsprachig

• Horst Hamann, der durch seine New York Verticals bekannt wurde, zeigt jetzt Amerika in der Horizontalen und ebenfalls in Panoramen. Die Zeit stellt besondere Aufnahmen aus der Serie vor.

• Canon startet eine umfassende CashBack-Aktion* auf Amazon. Diese läuft bis 20.01.2013.

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International

• Es gibt so einige Möglichkeiten für junge Künstler im Netz, aus der Masse hervor zu treten. Wir empfehlen heute mal worbz. Nebenbei auch noch eine schöne Möglichkeit sich Inspiration zu holen.

• Wie man in die U-Bahn hineinruft, … so erhält man unkonventionelle Gruppenfotos mit entgeisterten Fahrgästen. Der Thailändische Fotograf Benz Thanachart hat da eine hübsche Serie zusammengetragen.

• Das aktuelle Cover des New York Magazines ziert ein überwältigendes Luftbild einer Stadt die von einem großen Sturm mächtig was auf die Lichter bekommen hat. Der Architekturfotograf Iwan Baan erzählt in einem Interview, wie er das Bild aufgenommen hat.

• Das Fenster zum Hof, oder was so bewegend daran ist den Nachbarn ins Wohnzimmer zu schauen. Die Fotografin Gail Albert Halaban erzählt.

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Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Wem oben die Fotos von Horst Haman* gefallen haben, der dürfte evtl. auch Interesse am dazugehörigen Buch haben.

• “Leer” ? eine Untersuchung von Normalität, die im Gewand eines Stadtporträts daher kommt ? ist eine Eigenpublikation des Fotografen Nico Baumgarten. Der Verkauf der ersten 40 Exemplare wird es ihm ermöglichen die komplette Auflage von insgesamt 150 Stück zu produzieren. Hier kann man ein Exemplar erstehen und ihn damit unterstützen.

• “Half Life” von Michael Ackerman ist leider ein Muss für jedes Bücherregal. Momentan auch noch relativ günstig zu haben. Wer filmische schwarzweiss Szenen, als auch verdichtete Augenblicke liebt sollte nicht lang überlegen.

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Videos

Interessanter Vortrag von Amy Dresser zu Retouching und ihrer Philosophie dahinter.

Chicago bei Nacht in Zeitraffer mit dem Ofenfrischesten erstellt, was die Fototechnikwelt zur Zeit zu bieten hat.

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Ausstellungen

[?n?sa?d]
Zeit: 18. November – 29. Dezember 2012
Ort: Libauer Zwei, Berlin
Link

Joel Sternfeld – Retrospektive
Zeit: 10. November 2012 – 13. Januar 2013
Ort: C/O Berlin
Link

C´EST LA VIE – Das ganze Leben
Zeit: 22. September 2012 – 7. April 2013
Ort: Deutsches Hygiene Museum, Dresden
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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Prag

08 Nov

Ein Beitrag von: Philipp Götze

Am liebsten fotografiere ich Architektur in jeglicher Form. Und so kam es, dass ich das Foto einer Treppe sah, die sich geformt wie eine Glühlampe nach oben schraubte. Das wollte ich auch. Die Recherche nach dem Fundort ergab, dass sie sich in Prag befindet. Fortan suchte ich nach weiteren Fotozielen in Prag und fand eine ganze Menge. Futuristische Fahrstuhlschächte, schwedische Treppen und tanzende Häuser. Schnell wurde klar: Da muss ich hin!

Der Plan

Zuerst machte ich mich per Flickr und Google auf Locationsuche. In Ermangelung eines internetfähigen Telefons musste ich tatsächlich auf einen Oldschool-Stadtplan zurückgreifen, in dem ich erst einmal jedes in Frage kommende Motiv verzeichnete. Da man als Schüler praktisch immer knapp bei Kasse ist, hielt ich drei Tage mit Übernachtung im günstigen A&O-Hotel für angemessen.

Außerdem wollte ich die meiste Zeit unterwegs in der Stadt sein, es würde also relativ egal sein, wo ich nächtigte. Um einmal vorzugreifen: Tatsächlich reichten die drei Tage perfekt aus. Für die Hin- und Rückfahrt buchte ich den sehr praktischen Bus, der jeden Tag für nur 16 Euro vom Dresdener Hauptbahnhof nach Prag fährt.

Auch um die Fotos machte ich mir im Vorfeld erste Gedanken, um bereits beim Fotografieren auf das Endergebnis hinarbeiten zu können. Es sollte also hauptsächlich um interessante Architektur gehen. Diese wollte ich relativ schlicht und clean, mit möglichst wenigen störenden Elementen und ohne stürzende Linien darstellen.

Weitere Überlegungen betrafen die mitzuführende Fototechnik. Ich nahm mit: Die Canon EOS 550D. Allen mir innewohnenden Vollformat-Träumen zum Trotz leistet sie doch durchaus gute Dienste. Dazu ein 10 – 20 mm Weitwinkelobjektiv von Sigma für die Acrhitekturaufnahmen.

Das ist zwar nicht das schärfste Objektiv, das man haben kann, aber ich bekam es einst günstig und fokussiert man manuell, sollten die Schärfeprobleme zu minimieren sein. Als Stativ kam ein handliches Cullman Nanomax 260 zum Einsatz. Außerdem packte ich einen Graufilter der Stärke ND1000 der Firma Haida ein.

Und dann ging es Ende Juli 2012 zusammen mit meiner Freundin auf nach Prag.


Ort der Aufnahme

Die Reise – Tag 1

7 Uhr, der Bus mit der Aufschrift „Dresden – Prag“ setzte sich in Bewegung, verließ die Stadt, dann das Land. Tschechien begrüßte uns mit Nebelschwaden über der Elbe, alle zückten ihre iPhones. Mehrmals wäre ich am liebsten ausgestiegen, um die Landschaft zu fotografieren. Aber viel lieber wollte ich jetzt Prag sehen.

Die Fahrt dauert auch gar nicht lang, sodass wir nach etwas über einer Stunde auch schon ankamen. Der Bahnhof Holešovice sah zunächst nicht allzu vielversprechend aus, was die Schönheit Prags betrifft, doch führte uns die U-Bahn ganz schnell in attraktivere Gebiete der Stadt. Über den Wenzelsplatz ging es in die Staré Město, die Altstadt.

Wir verbrachten eine Weile in der U-Bahn-Station Starom&#283stská und warteten auf einen Moment, in dem keine Menschen vorbeilaufen würden. Ein geschäftiger Ort ist es allemal, aber es gelang mir, in dem kurzen Zeitfenster den Auslöser zu drücken und vier Sekunden zu belichten.

In der Nachbearbeitung hellte ich auf, entfernte störende Elemente und spiegelte das Bild in der Mitte, um die perfekte Symmetrie zu erreichen. Außerdem zog ich die Färbung der Lichter ein wenig ins Blaue.??


Ort der Aufnahme

Das Einchecken im Hotel war erst später möglich, also besuchten wir noch ein Fotoziel, auf das ich mich sehr freute – den Turm des Altstädter Rathauses. Für 20 Kronen ging es nach oben zur hübschen Aussicht, doch noch besser fand ich das Innere des Turms, in dem sich ein verrückter Fahrstuhlschacht befindet. Das Ding ist halt schief gebaut, was sich auch auf dem Foto widerspiegelt, dennoch wirkt es ziemlich gut.

An dem Foto verfremdete ich im Nachhinein nicht viel, um den historischen Charakter der Gemäuer im Gegensatz zum modernen Fahrstuhl zu erhalten. Lustig übrigens, wie viele Leute plötzlich auch fotografieren, sobald man dort mit Stativ rumsteht und die richtige Perspektive sucht.

Auf dem Turm herrschte ein ziemliches Gedränge, schön war es trotzdem. Diese Aussicht würde mich mal im Winter reizen, mit Schnee auf den Dächern und rauchenden Schornsteinen.


Ort der Aufnahme

Angekommen im Bezirk St?ížkov suchten wir erst einmal zwei Stunden lang unser Hotel. Ein blauer Plattenbau, auf dem der Schriftzug „A&O-Hotel“ prangen sollte. Schlecht nur, dass alle anderen Gebäude auch Plattenbauten und oftmals sogar blau waren.

Noch dazu kam unser Mangel an mobilem Internet und auch die Einwohner hatten leider keine Ahnung, wo das Teil steht. Auf dem Stadtplan war St?ížkov nicht mehr verzeichnet.

Wir sponnen Verschwörungstheorien, man hätte uns abgezockt, wir müssten im Bahnhof schlafen und so weiter, als es schließlich – nach aller verlorenen Hoffnung – doch noch vor uns auftauchte.

Eigentlich wollten wir längst wieder im Stadtzentrum sein, um die blaue Stunde aufzunehmen, doch die verging zu dem Zeitpunkt schon. Also checkten wir ein und gingen schlafen, um am nächsten Morgen zu schauen, was Prag im Sonnenaufgang so zu bieten hat.

Tag 2

4 Uhr, der Wecker klingelte. Ja, um 4 Uhr. Aber wir waren ja nicht zum Entspannen hier oder was man sonst so im Urlaub macht. An die Moldau sollte es gehen, auf die allseits bekannte Karlsbrücke.

Die war überraschend bevölkert von anderen Fotografen, Betrunkenen und zwei amerikanischen Jungs, die uns ihre Deutschkenntnisse vorführten. Nur der erhoffte Nebel blieb aus. Immerhin kam es noch zu diesem silhouettenhaften Foto der Altstädter Turmlandschaft.


Ort der Aufnahme

Danach ging es im besten Morgenlicht zum nächsten großen Ziel – dem Dancing House. Erbaut nach Plänen von Frank Gehry und Vlado Milunić steht es irgendwie unpassend und doch ästhetisch zwischen den Altbauten. Ich bediente mich eines Graufilters, um den regen Verkehr auf der Straße unsichtbar zu machen.

Das gelang nicht völlig, aber ich mag die leichten Spuren, die übrig blieben. Ansonsten hellte ich auch hier auf und entfernte die doch sehr störend wirkenden Bahnleitungen. Vor allem hatte ich einfach nur Glück mit dem Licht.


Ort der Aufnahme

Nach dem Frühstück (und dem Mittagsschlaf) ging es endlich zur Glühlampen-Treppe im „Haus zur Schwarzen Madonna“. Ein Gebäude im kubistischen Stil, mit einem Museum, einem Cafe, in dem einst Kafka gastierte und natürlich dieser originell geformten Treppe. Ein tolles Teil. Von unten übrigens wesentlich besser zu fotografieren als von oben.

Man kann sich stundenlang dort aufhalten und die Perspektiven ausprobieren. Nach etwa 40 Minuten fand ich dann sogar eine, mit der ich ziemlich zufrieden war. In der Nachbearbeitung geschah nicht viel, lediglich den Beschnitt und die Kontraste passte ich an.


Ort der Aufnahme

Ein ebenfalls wichtiges Ziel war ein Aussichtspunkt auf einer Erhöhung im Stadtteil Holešovice. Auf dem Weg dahin fotografierte ich noch die U-Bahn-Station Hrad&#283anská im Abendlicht, das einen schönen Kontrast zum blauen Glasdach darstellte.

Auch dieses Foto spiegelte ich der Symmetrie zuliebe in der Mitte. Außerdem sah die linke Seite einfach unschön aus. Weiterhin verstärkte ich die Farben und wählte den quadratischen Beschnitt.


Ort der Aufnahme

Nach einigem Suchen im fortschreitenden Sonnenuntergang erreichten wir endlich den Aussichtspunkt, den wir sogar ganz für uns hatten. Hatte ich anders vermutet. Jedenfalls sah das alles super aus von dort oben und ich machte mich ans Fotografieren. Es kam ein altes M42-Objektiv mit 50mm Brennweite zum Einsatz, das ich per Adapter an die Canon schraubte.

Wirkt, wie ich finde, sehr gut bei Nachtaufnahmen. In der Nachbearbeitung reduzierte ich die Intensität der Gelbtöne, hob das Blau hervor und färbte es gleichzeitig etwas metallischer.


Ort der Aufnahme

Dann schauten wir noch beim nunmehr nächtlich angestrahlten Dancing House vorbei, bevor wir schließlich schlafen gingen und ich bemerkte: „Oh, ich hab’ ja Fieber!“.

Tag 3

10 Uhr – keine Anzeichen einer Krankheit mehr vorhanden. Die Pizza in der Nacht hatte offenbar heilende Kräfte, also konnten wir die zwei verbleibenden Ziele doch noch abgrasen.

Erst einmal aus dem Hotel ausgecheckt, dann fuhren wir zur schwedischen Botschaft, wo sich eine schöne Treppe verbirgt. Leider konnten wir weder Schwedisch noch Tschechisch, was uns keine gute Ausgangssituation bot, als es galt, die Sekretärinnen von unserem Vorhaben zu überzeugen.

Die Treppe befindet sich nämlich in dem Teil des Gebäudes, in dem die Diplomaten wohnen, sodass man dort offenkundig nicht einfach mal so reinspazieren kann. Glücklicherweise sind wir aber total sympathisch und die First Secretary gewährte uns den Eintritt.


Ort der Aufnahme

Nun blieb nur noch die Narodni Technicka Knihovna, die Technische Nationalbibliothek, übrig. Ein recht großer, moderner Bau, in seiner Umgebung irgendwie unwirklich und deplatziert wirkend, doch gerade das fand ich reizvoll.

Das Wetter war mittlerweile nicht mehr so toll, ein Foto fand ich dann jedoch trotzdem ganz gut. Ich nutzte den Graufilter, nur sieht man das leider kaum, da große Wolkenbewegungen leider ausblieben. Ansonsten hellte ich vor allem den unteren Bereich auf.


Ort der Aufnahme

Wenige Stunden später fuhr der Bus. Es regnete nun sogar, wie das an letzten Urlaubstagen halt das Klischee ist und am Abend hatte Dresden uns mit drückenden Füßen, schmerzenden Schultern und vollen Speicherkarten wieder.

Fazit

Allgemein ausgedrückt: Prag ist super! Selbst ohne Fokus auf Architekturfotografie und meinen Location-Plan hätte ich mir dort die Speicherkarten vollpacken können, denn es steckt an jeder Ecke irgendein Motiv.

Die unzähligen schönen Altbauten, Details in den Gassen und Straßen und vor allem gibt es etliche Möglichkeiten für die Streetfotografie, die ja auch sehr interessant ist. Aber das mache ich dann beim nächsten Mal.

Was dem Fotograf in Prag wohl am meisten zugute kommt, ist die U-Bahn. Mit ihr kommt man von den Randbezirken innerhalb von maximal 15 Minuten ins Stadtzentrum. Zudem verkehren die Züge aller drei Minuten, sodass ein etwaiges Verpassen nicht wirklich schlimm ist.

Das hat mich als Bewohner einer Stadt ohne U-Bahn, in der jedes knappe Verpassen der Bahn mit mindestens zehnminütigem Warten gestraft wird, wirklich begeistert.

Prinzipiell ist Prag jedem zu empfehlen, nicht nur uns fotografisch Interessierten. Bisher besuchte ich noch nicht allzu viele Städte. Doch auch, wenn sich das vermutlich ändern wird, bleit Prag wohl immer eine der schönsten.


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7. November 2012

07 Nov

Ein Beitrag von: Ronny Hanisch


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Rezension: Ralph Larmann: „U2 – Die 360°-Tour“

06 Nov

Welcher Konzertfotograf träumt nicht davon: Zugang zu allen Konzertbereichen, der Band nahe kommen und auch noch im Privatjet ins Stadion geflogen werden. Der deutsche Fotograf Ralph Larmann hatte all diese Privilegien bei der 360°-Tour von U2.

Dabei entstanden außergewöhnliche Bilder, die im neuen Bildband „U2 – Die 360°-Tour – Um die Welt in 760 Tagen“ versammelt sind. Dass die Wahl für diesen Job auf Ralph Larmann fiel, ist dabei kein Zufall. Er dokumentierte bereits zahlreiche nationale und internationale Konzerte und begleitete schon in den 90er Jahren die Band.

Ein Glück, dass er 2011 nun abermals Teile der US- und Europa-Tour dokumentieren konnte. Aber wie hält man das laut dem Rolling Stone Magazine „mit Abstand extravaganteste Hi-Tech-Spektakel der Stadionrock-Historie“ fest? Larmann nutzte für seine Arbeit hauptsächlich zwei Leica S2-Kameras im digitalem Mittelformat, sowie passend zum Namen der Tour viele Kugelpanoramen, die die Einzigartigkeit der Bühne sehr gut festhalten.

Aber auch ganz klassische, teilweise schwarzweiße Konzertfotos kann man bei Larmann entdecken. Mir persönlich gefallen diese unaufgeregten Bilder etwas besser. Um jedoch die unglaubliche Größe des Konzerts und die Menge des Publikums festzuhalten, reicht ein einfaches Bild kaum aus. Man muss nur kurz bedenken, dass über 7 Millionen Menschen die 110 Konzerte besuchten. Ralph Larmann dokumentierte zudem nicht nur das Konzert an sich auf vielfältige Weise, sondern auch den Auf- und Abbau der beeindruckenden Bühne.

In dem Buch „U2 – Die 360°-Tour – Um die Welt in 760 Tagen“ sind über 180 Fotos von Larmann zu sehen. Teilweise einzeln auf einer ganzen Seite, oft etwas kleiner und von Texten begrenzt, selten auch auf einer Doppelseite. Insgesamt ist die Darstellung der Bilder eine gute Mischung, auch wenn einem als Fotograf die Bilder natürlich nie groß genug sein können. Neben den Fotos enthält das Buch auch technische Studien und die Bühnenentwürfe.

Das Fotobuch ist vor allem für Musik- und insbesondere U2-Fans interessant, aber auch Konzertfotografen können viel Inspiration aus den Fotos schöpfen. Die Texte im Buch stammen vom englischen Journalisten Dylan Jones und sind mir persönlich etwas zu überschwänglich, geben jedoch einen guten Einblick in die Tournee, persönliche Informationen zur Band und es werden ein paar kleine Anekdoten erzählt.

Das 256 Seiten starke Hardcoverbuch ist im Hannibal-Verlag erschienen und hat in etwa A4-Format. Die deutsche Ausgabe kostet 39,99 € und kann unter anderem über Amazon* erworben werden.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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