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Archive for the ‘Equipment’ Category

Luxad: Einzigartige Rahmen für einzigartige Fotos

22 Nov

In Berlin und online gibt es den kleinen, feinen Rahmenladen namens „Luxad“, in dem jeder Rahmen ein Unikat aus recyceltem Holz mit Gebrauchsspuren ist. Mit Fotostudio. Und Druckservice für Bilder. Und einer Galerie. – Es folgt die Geschichte einer Selbstständigkeit mit Herz und Leidenschaft für die Fotografie.

Angefangen hat alles 2009, als Andreas David zusammen mit dem Polaroidkünstler Marcus Vogel und seiner Frau Alexandra für das Projekt Imagetransfer Berlin-Kapstadt in den Townships von Kapstadt unterwegs war. Die drei verteilten gebrauchte Kameras an die Mitarbeiter der Luna Design Company, die handgefertigte Bilderrahmen aus recyceltem Holz herstellt.

Viele der Mitarbeiter fotografierten im Rahmen dieses Projektes überhaupt zum ersten Mal und hielten einen Tag in ihrem Leben in Bildern fest. Entstanden sind 800 Fotos, die zum Teil sehr private Einblicke in die Leben der Menschen gewähren. Marcus Vogel hat einige der Bilder mit der Polaroidtechnik weiterverarbeitet, beispielsweise auch in Polaroidlifts übertragen und so die Wirkung der Bilder künstlerisch verstärkt.

Die Teilnehmer am Projekt wurden auch selbst mit Portraitfotos festhalten und in Interviews zu ihren Träumen und Lebenszielen befragt. So verschmelzen in Bild und Text die Eindrücke der Rahmenbauer aus Kapstadt mit denen der Besucher und inspirieren sich gegenseitig künstlerisch sowie dokumentarisch.

Die Ergebnisse sind in Form eines Interview-Buches mit Portraits der Manufaktur-Mitarbeiter, Polaroid-Fotokunst und Dokumentationsfotos des Projektes als Ausstellung unterwegs. Als die drei anschließend Räumlichkeiten für die Ausstellung der Polaroids suchten, stellten sie fest, dass das bei Galerien, die monate- oder sogar jahrelang im Voraus ausgesucht sind, fast unmöglich ist.

Am Ende konnten sie 2010 bei befreundeten Rechtsanwälten doch noch ausstellen: Die von Marcus Vogel zu Poloraidkunst verarbeiteten Bilder der Manufaktur-Mitarbeiter und Andreas Davids Portraits der Teilnehmer, präsentiert in den von ihnen selbst hergestellten Holzrahmen.

Unter den Eindrücken dieses künstlerisch-journalistischen Projektes und der schwierigen Suche nach Ausstellungsraum hatte Andreas David inzwischen beschlossen, die wunderschönen Holzrahmen in einem eigenen Laden zu verkaufen, dort auch ein Portraitstudio einzurichten und Raum für Ausstellungen zu bieten.

So entstand das Luxad in der Mommsenstraße 42 in Berlin-Charlottenburg: Ein gemütlicher, kleiner, ruhiger Laden, der inzwischen sein zweijähriges Jubiläum feiert, viele Ideen clever umgesetzt unter einem Dach vereint und auch online ein dem Laden nachempfundenes Einkaufserlebnis bietet.

Seit mehr als einem Jahr ist mit FoundRe: aus Chicago (USA) ein zweiter Hersteller von Bilderrahmen aus Holz mit Spuren seiner Geschichte hinzugekommen. Andreas empfiehlt auch gern passende Rahmen oder gestaltet Rahmenarrangements gezielt für eine bestimmte Wand.

Auf der Webseite des Luxad kann man im aktuellen Bestand der Unikate stöbern und sie direkt bestellen, jeder Rahmen wird dafür einzeln fotografiert. So kann man online selbst testen, wie eigene Bilder in diesem oder jenem Rahmen wirken oder sich durch die Rahmenwahl klicken, die einem nach und nach jeweils zwei Rahmen zum Vergleich präsentiert, bis man den Rahmen gefunden hat.

Wer mag, kann optional sein für den ausgewählten Rahmen bestimmtes Bild direkt mitschicken, sodass es für den Rahmen passgenau gedruckt und eingefügt wird. So kommt das Gesamtwerk schon fix und fertig zuhause an – nur noch an die Wand hängen muss man es selbst. Alle Rahmen sind Wechselrahmen, sodass die Bilder auch ausgetauscht werden können.

Diese Entwicklungen, besondere Meilensteine, die kleinen Anekdoten im Alltag und was so alles hinter den Kulissen abläuft, kann man auch im Blog verfolgen. Von diesem musste ich mich nach einiger Zeit schweren Herzens loseisen, denn in der Entstehung des Projektes mit seinen verschiedenen Ablegern zu versinken, ist für mich, der selbst manchmal Tagträume von einem Atelier-Laden-Galerie-Café durch den Kopf schwirren, besonders spannend.

Apropos Galerie. Auch eine solche ist Teil des Luxad. Alle paar Wochen hängen hier neue Werke eines Fotografen – präsentiert natürlich in eigens für die Bilder ausgesuchten Holzrahmen. Nach der Vernissage sind die Bilder mitsamt Rahmen dann auch online erhältlich. Wer in Berlin lebt und fotografiert, kann sich für eine eigene Ausstellung bewerben.

Morgen schon, am Freitag, den 23. November findet um 19 Uhr die Vernissage zur neuen Ausstellung „… welt anschauung …“ mit Fotografien von Claudia Leverentz statt. Zu sehen sein werden Momentaufnahmen von alltäglichen Situationen, fremden Kulturen und eindrucksvollen Landschaften, die sie auf ihren Reisen gesammelt hat.

Dann gibt es im Luxad auch noch Spiegel in gewohnter Gebrauchtholz-Optik und ungewöhnlich schmalem Hochkantformat. Und Gitarren, die aus recycelten Ölkanistern hergestellt werden… und das sind noch nicht einmal alle der kuriosen und schönen Details rund um ein wunderbares Projekt, die es noch ein Stückchen liebenswerter machen.

Wir schlagen vor: Lasst Euch einfach selbst beim Stöbern im vielfältigen Angebot von Luxad überraschen.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Wasserfälle in Island

22 Nov

„In erster Linie bin ich allgemein wegen der Landschaft nach Island geflogen. Dort hat man einfach sehr viel von allen verschiedenen Landschaftstypen relativ kompakt auf einer Insel. Berge, Strand, Meer, Einöde, Gletscher, Vulkanlandschaft, Seen und Flüsse.“ Auf diesem Wege entdeckte der Landschaftsfotograf Dennis Fischer auch die Wasserfälle Islands, die heute im Format Vollbild vorgestellt werden.

Auf Nachfrage, ob ihm die Wasserfälle auf deutschem Terrain auch gefielen, antwortet er: „Im Gegensatz zu den Wasserfällen in Deutschland sind die auf Island einfach eine andere Hausnummer und kommen in vielen unterschiedlichen Variationen daher. Es gibt sehr hohe Wasserfälle, was man in Deutschland gar nicht hat. Man spürt die Naturgewalt in einem Ausmaß, wie man es, denke ich, anderswo in Europa nicht erleben kann.“

Dennis Fischer, klatschnass an einem Wasserfall.

Das Equipment besteht bei Fischer aus Kamera, Stativ, Fernauslöser, Polfilter, Graufilter (verschiedene Stufen) und einem Tuch, um Spritzwasser vom Objektiv zu wischen.

„Ich suche mir zuerst eine passende Bildgestaltung aus“, berichtet der Landschaftsftogoraf. „Dazu bedarf es je nach Größe des Wasserfalles einiges an Laufarbeit, bis ich die Position gefunden habe, die mir am besten gefällt.“

Hierbei spielt das Licht eine große Rolle. Auf dem Bild von Seljalandsfoss hat er zuvor auf der gegenüberliegenden Seite gestanden. Von dort hat die Sonne allerdings keinen Regenbogen in das Spritzwasser gezaubert, von daher musste Fischer wieder auf die andere Seite wandern, um die Aufnahme zu machen.

„Bei Wasserfällen belichte ich persönlich gerne etwas länger, um dem fließenden Wasser mehr Ausdruck zu geben. Das bringt etwas Ruhe ins Bild und macht einen Wasserfall schön. Möchte man hingegen die tosende Kraft und Naturgewalt eines Wasserfalles auf dem Bild festhalten, sollte man die Belichtung eher kurz halten.“

Deshalb kommt zu dem Polfilter meistens noch ein Graufilter zum Einsatz. „Belichtungen von 1/2 bis zu einer Sekunde reichen schon aus, um dem Wasser auf dem Bild einen Fließeffekt zu verleihen und trotzdem die Wellenstruktur des meist dazugehörigen Flusses nicht zu entfernen“, so Fischer, dessen Portfolio auch auf Flickr zu sehen ist.

„Wenn das Bild dann fertig im Kasten ist und ich zufrieden bin, geht’s zum nächsten Wasserfall.“

~

Zum Abschluss schickt uns Dennis Fischer noch ein Schmankerl mit Smiley. Im Endeffekt handle es sich dabei auch um einen Wasserfall, wenn auch nicht um einen normalen. Jedoch auch aus Island.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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21. November 2012

22 Nov

Ein Beitrag von: Alexander Rentsch

U-Bhf. Alexanderplatz


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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DIY: Make Crazy Detailed Light Paintings with Photo Light Stencils

21 Nov

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Ever tried painting with light but got an amorphous blob instead of the heart you meant to draw? Us, too.

That’s why light stencils are so so so great!

Instead of free-hand drawing with an LED light, you’ll use a cardboard box with a shape inside of it to shoot super detailed light paintings.

You don’t even have to cut out a stencil!

Just print out an old photo or a silhouette and slide it into your homemade lightbox. Pop the flash a few times, and create surreal dreamscapes even Salvador Dali would be envious of.

What better way to take advantage of those daylight savings hours?

How to Make Photo Light Stencils

p.s. Make a light stencil photo, and share it with us on Twitter! We’ll spotlight 3 winners on the Photojojo Tumblr. Just 1) Follow us @photojojo and 2) Hashtag it #photojojodiy. We’ll pick winners Monday morning 11/26 PST!

Why it’s cool:

ingred-smPhotoshopping people into your photos… meh.

Light painting people into your photos… YAY!

You can’t go wrong with this tutorial.

You’re essentially making a reusable, portable light box that can house any image you can dream of.

Combine that with sweet backdrops around your neighborhood, and your light painting possibilities are endless.

Ingredients:

paint-sm

  • Medium Sized Cardboard Box
  • Cardboard Cutter
  • Black Duct Tape
  • Ruler
  • Pencil
  • Printed Images on a Black Background (Step 9)
  • 9″x 12″ Self-Laminating Sheets from any office supply store
  • External Flash
  • Tripod
  • Your Camera

STEP 1: Cut Image Opening:

paint-smFirst, you want to make an opening on the bottom of your box for your image to sit.

If you’re printing on 8 1/2″ x 11″ paper, make an opening that is 1/4″ less on all sides.

That means you’ll measure and draw a rectangle that is 8 1/4″ tall by 10 3/4″ wide.

Use a cardboard cutter to cut out the rectangle.

TIP: You may have to pass through each cut a few times if your box is thick.

Step 2: Cut Sides:

paint-smStart with one of the sides perpendicular to the bottom of the box that now has a rectangle cut out.

Center your flash at the top of this side. The top is edge furthest away from the rectangle cutout.

Make diagonal lines from the sides of the flash to the bottom corner of that side of the box.

Repeat this step for all four sides perpendicular to the bottom of the box.

Remember: The bottom of the box is where you just cut out the image opening in Step One.

Step 3: Cut Away:

paint-smUsing your utility knife, cut along the diagonal lines you drew.

This will remove the corner pieces from the four sides perpendicular to the rectangular image area cutout at the bottom of the box. By doing this, you will be able to tape the edges back together at an angle, creating a trapezoid.

When you have cut all four sides, they should lay flat in a star-like shape.

Step 4: Rebuild:

paint-sm.Using black duct tape, line up the tapered sides you just made.

Make sure to leave an opening at the tapered end for your flash to slide in.

It’s kind of like building the pyramid, but with less work!

Step 5: Line Edges:

paint-smOnce you have all the sides sealed together, use your black tape to line the edges of your image opening.

This will prevent any wild cardboard pieces from showing up in your image.

Do the same thing to the opening for your flash.

Step 6: Black it out:

paint-sm Now, cover the entire box with black tape.

This will prevent it from showing up in your images.

If you prefer, you could spray paint it black instead.

Just make sure to let it dry completely before moving on.

Step 7: Make a handle:

paint-sm Handles come in handy, eh?

You’ll be glad you added this step once you’re out taking photos.

Cut a scrap piece of cardboard into a rectangle that is 2″ wide by 10″ long.

Cover it with black tape.

Step 8: Attach:

paint-smTape the ends of your handle to one side of the box close to the smaller opening.

Make sure it’s really secure and that your hand fits through it.

Remember, you’ll need one hand holding the box, and one using the flash.

Make your handle the most comfortable it will be for you.

Step 9: Prep Images:

paint-smSo the trick is, you need to print your images with a black background.

This will prevent light from passing through, and help them integrate better with the rest of the scene you’ll be photographing.

Using image editing software, place your image on a black background.

These steps show you how to cut an image out of the existing background.

You could also make you image into a silhouette.

Step 10: Print:

paint-sm Once you have your images the way you like them, print them out.

Make two copies of each image.

Line them up perfectly, and tape them together.

Step 11: Laminate:

paint-smLaminating the image will make them reusable.

We used self-laminating sheets from a craft store, but most local print shops can laminate for you as well.

Just peel of the backing sheet and lay your image down smoothly.

Place another laminate sheet on the backside to seal them together.

Trim off the excess, but leave a bit of a border around your image.

Step 12: Place Image:

paint-sm Tape on your laminated image to the large opening at the bottom of the box.

Use black duct tape for this, too.

Make sure to cover up any borders on your image so extra light doesn’t creep through the edges.

Step 13: Set your Flash:

paint-smManual mode on your external flash works best for this.

Start at 1/8 normal power.

You may have to adjust this while shooting.

Step 14: Place flash:

paint-sm Put your flash through the small opening at the other end of your box.

Your flash won’t stay in this opening unless you’re holding it in place. Be sure not to let it drop.

Use the handle you created to hold the box with one hand, and your other hand to hold the flash.

Bam. Now, you’re ready to go photograph.

Step 15: Set up your scene:

paint-sm Find your perfect location. Use a tripod and a long exposure.

If you have a friend willing to help you out, it will make this process smoother.

If not, practice makes perfect, huh?!

Step 16: Make Background Exposure:

paint-sm Test out the exposure for the background first.

This will help you know how long you have to work with.

For this image, we used a 2.5 second exposure at f/8.

Step 17: Focus and Adjust:

paint-sm Place your image where you want it in the scene.

Focus your camera on your lightbox image.

Start the exposure by pressing your shutter button. Pop the flash once by pressing the “test” button, then move out of the scene.

Take a look at your image, and adjust where necessary.

TIP: If you see your black background around your lightbox image, you need to adjust your settings. Turn down your flash power, or stop down your aperture, i.e., change it from f/8 to f/11 or f/16.

Step 18: Trial and Error:

paint-sm Keep playing around with placement and exposure to get the perfect combination.

Your aperture settings will control the amount of light from your flash. The shutter speed will control the ambient light.

So, if your flash is too bright, stop down the aperture. If your background is too dark, increase your shutter speed.

TIP: Don’t forget your scarf and mittens! Oh, and a hot chocolate!

Take it further

  • Move around and pop the flash a lot during your exposure to create more stencils.
  • Check out this Flickr group pool for more light stencil ideas.
  • Try to make daytime light stencils

Thanks to Trevor Williams and Fiz-Iks for this amazing project idea! Check out his video.

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20. November 2012

21 Nov

Ein Beitrag von: Jens Franke


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Buchrezension: Wald

20 Nov

Der Tag neigt sich seinem Ende zu. Der Herbst auch. Zwischen den hohen Stämmen ist es zwielichtig. Kalter Regen tropft ins Unterholz. Nicht eine Spur von auch nur einer Menschenseele.

Wie stark ist der Wald als mythischer Ort in unserer Kultur verankert? Kann man ihm die Bedeutung, die er einmal hatte, heute eigentlich noch beimessen?

Dies sind Fragen, die man sich stellen kann, wenn man sich die jüngste Arbeit des Fotografen Michael Lange anschaut.

Jedoch stellt man ziemlich schnell fest, dass er uns eigentlich nichts sagen oder zeigen will, der Wald. Er ist halt einfach da.

Und im besten Sinne ehrlich lakonisch sind Langes Fotografien von ihm. Doch es steckt auch noch etwas mehr in ihnen. Eine Art Meditation vielleicht.

Wie der Fotograf kürzlich selbst in einem Künstlergespräch mit dem Bildwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Schaden erzählte, habe er die Serie vor einiger Zeit als ganz persönliches Projekt begonnen.

Ein Jahr lang habe er niemandem von seinem Projekt erzählt, um das Thema ganz in Ruhe und nur mit sich selbst allein zu entwickeln.

Er lege Wert darauf, dass der Betrachter die Bilder nicht als dokumentarische Arbeit missverstehe. Es seien „einfach meine Bilder vom Wald“, so Lange.

Aufgeräumt wirken die Bilder und zugleich ungestellt. Ihre visuelle Struktur enthält eine kompromisslose Natürlichkeit ohne künstliche Brüche.

Die Art, wie sich in ihnen allein durch das subtile Wechselspiel von hellen und schattigen Partien räumliche Tiefe abzeichnet, zeugt von einer hohen ästhetischen Intelligenz.

Viel Detail steckt in Langes Waldbildern. Ein Reichtum, den der Fotograf durch die Verwendung eines digitalen Mittelformatsensors an einer Fachkamera erzielte.

Eine subtile Bewegungsunschärfe zeichnet sich ab, dort wo der Wind die Äste kitzelt. Sie gibt Aufschluss darüber, dass Lange jedes der Bilder einige Sekunden belichten musste, um der Dämmerung Zeichnung abzugewinnen.

In den Wäldern von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz fotografierte er, doch ist der eigentliche Ort irrelevant. Die Bilder beschreiben mit einer den Ort ignorierenden Selbstverständlichkeit das Phänomen Wald als einen Aspekt, in dem sich die Natur abbildet.

„Wald“* ist im Hatje-Cantz-Verlag erschienen, umfasst 72 Seiten und kostet neu 45 EUR.

Begleitend zum Buch ist auch die Ausstellung „Wald. Landschaften der Erinnerung“ sehenswert. Noch bis zum 23. Dezember werden Michael Langes großformatige Bilder im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie in der Niederlassung der Alfred-Ehrhardt-Stiftung in Berlin gezeigt.


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Photojojo’s Holiday Gift Guide 2012, Part 1!

20 Nov

When the turkey is roasted and thanks is given, take up your fork and remember… this is the perfect chance to suss out what Aunt Margie wants for Christmas!

If your dinner table detectiving doesn’t yield results, we’re here to help.

We are so very proud to present Photojojo’s Gift Guide Number One. It’s the number one gift guide for items that are sure to delight.


     

The Cell Lens Pouch

This pouch is perfect for that pal who always has their camera phone at-the-ready.

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Disguise Magnet Set

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Everyone can use a little more power. Battery power that is.

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Photojojo

 
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19. November 2012

19 Nov

Ein Beitrag von: Daniel Stark


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True Mates

19 Nov

Ein Beitrag von: Daniel Sadlowksi

Im Dezember 2011 habe ich mit meinen engsten Freunden bei mir zuhause meinen 26. Geburtstag gefeiert. Zu dieser Zeit war meine fotografische Motivation sehr hoch, da ich gerade mein Heimstudio eingerichtet habe und dabei war, meine CI für Linsensuppe–Fotografie zu erstellen. Da gerade all meine Freunde versammelt waren, habe ich die Gelegenheit genutzt, um alle für eine schöne Erinnerung abzulichten.

Die Idee war geboren, jedoch entpuppte sich die Umsetzung als schwierig. Einige haben sich vor der Kamera unwohl gefühlt und das Projekt drohte zu scheitern. Angeheitert von der Stimmung und der einsetzenden Wirkung des Geburtstagspunsches kam dann die Idee, dass jeder einfach eine Grimasse zieht.

Selbst die unfotogensten Menschen (ich zum Beispiel, siehe Bild rechts) sind in der Lage, absichtlich doof zu gucken und vor allem, sich damit auch anzufreunden, wenn genau dies erwünscht ist.

Ich habe insgesamt mit drei Blitzen fotografiert. Eine 90cm-Softbox von links oben sorgte für das Hauptlicht, das relativ weich und gleichmäßig sein sollte. Ich wollte vom Hauptlicht einfach keine harten Schatten haben, weswegen die Wahl auf eine Softbox gefallen ist.

Außerdem kamen zwei Striplights zum Einsatz, die die Modelle jeweils von hinten rechts und hinten links getroffen haben. Die Striplights sorgten für schöne und kräftige Streiflichter. Durch diese Lichtkanten erscheinen die Personen plastischer und heben sich besser vom Hintergrund ab.

Ich habe vor einem grauen Hintergrund fotografiert, um einfach sehr flexibel in der Bearbeitung zu sein, da ich nicht ganz sicher war, wie die fertigen Bilder aussehen sollten. Da ich wusste, dass ich den Hintergrund austauschen wollte, habe ich diesem keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt und komplett auf eine separate Hintergrundbeleuchtung verzichtet.

Fotografiert habe ich mit einer Nikon D90 und einem Tamron 28-75mm f/2.8, meiner damaligen Standardbesetzung bei Personenfotografie. Die Fotos sind mit einer Brennweite von 50-70 mm und einer Blende von f/8 – f/11 entstanden.

Bei diesem Setting hat das Objektiv einfach die beste Abbildungsleistung. Die Belichtungszeit und der ISO-Wert waren standardmäßig bei 1/160 und 200. Nach einigen Lichttests waren die Fotos dann auch schnell im Kasten und die Party nahm ihren Lauf.

Am nächsten Morgen – nun 26 Jahre alt – war ich hochmotiviert, mich direkt an die Bearbeitung der einzelnen Fotos zu machen, jedoch zwangen mich die Nachwirkungen des Geburtstagspunsches dazu, dieses Vorhaben auf den (sehr) späten Nachmittag zu verlegen.

Beim Durchgucken der Fotos ist mir aufgefallen, dass alle Modelle sehr farbenfrohe Kleidung getragen haben. So lag es nahe, die Hintergründe dementsprechend anzupassen. Ich musste allerdings das eine oder andere Kleidungsstück umfärben, da mir die Farbe nicht gefallen hat.

Ich habe viel an den Kontrasten gearbeitet, um diese besonders herauszuarbeiten. Hierbei kamen einige Plugins und Dodge&Burn zum Einsatz.

Alle Bilder waren nun fertig bearbeitet, jedoch war ich unzufrieden, da ich eigentlich eine Collage daraus machen wollte. Problematisch daran war jedoch die ungünstige Anzahl von elf Fotos. Ich stand also vor dem Problem, wie ich eine prime Anzahl für die Collage verwenden könnte.

Praktisch orientiert wie ich bin, habe ich mich einfach dazu entschlossen, die Anzahl der Bilder auf zwölf aufzustocken. Ich habe fix meinen Papa angerufen und ihm von der Idee erzählt. Zwei Tage später war also auch das letzte Bild im Kasten und ich konnte die Collage abschließen.

Es fehlte nur noch ein Name, der jedoch schnell gefunden war: True Mates!

Ich habe bisher durchweg positives Feedback und Anerkennung für die Serie erhalten. Doch das, was mich wirklich stolz macht, ist, dass nun alle meine Freunde schön gerahmt bei mir im Wohnzimmer hängen.


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18. November 2012

18 Nov

Ein Beitrag von: Flo Dystopia


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