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Archive for the ‘Equipment’ Category

A Fresh Change On The JMG-Galleries.com Blog

26 Nov
Yosemite Sunbeams, Yosemite National Park

Yosemite Sunbeams, Yosemite National Park

Today the JMG-Galleries.com Blog jumps into its 3rd major incarnation with a new design. Over the past 18 months my old blog has become increasingly difficult to work with for a variety of reasons and it’s been a driving factor in my blogging less and less as of late. It’s tough to stay in a groove when you’re constantly fighting technical gremlins.

While I consider myself a perfectionist, I can say with certainty that what you see today is not the final design change. I have a lot of fine tuning to do, but in the meantime you should at least see some of the following benefits:

  • Larger images moving forward
  • Scaleable design layout no matter the device you’re viewing my blog
  • Faster load time

If you notice some bugs don’t be shy in letting me know. I want everyone’s experience with my blog to be a good one so bug fixing will be a top priority this week. Thanks for reading, subscribing and taking an interest in my work.

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

A Fresh Change On The JMG-Galleries.com Blog

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JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

 
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The Great WebShop BrainSwap, Part 2

26 Nov

We’ve been asking our favorite shops on the web to let us know what they fancy most in our shop.

These folks know just what make the very best gifts. So, we picked their brains and are happy to present: what the crews from Modcloth and Polyvore like most.

Psssst… If it’s 11/26 it’s Cyber Monday! Some very friendly, very cute robots have hidden special deals all over the Photojojo Shop. Make your giftlist, then run on over to our shop and grab those dealz.

 

Ashley McGregor Dey, Modcloth

Meet ModCloth’s Social Media Specialist and Present Picker Extraordinaire:

Ashley McGregor Dey

Fun facts about Ashley – She has a Batman tattoo and a pretty intense My Little Pony collection.

 

A keychain tripod! What’s not to love about it?
Tiltpod Mobile
$ 15 at the Photojojo Store

Helps get that perfect outfit photo!
iPhone Shutter Remote
$ 40 at the Photojojo Store

Cameras and Cookies. Two of my favorite things.
The Camera Cookie Cutter Set
$ 18 at the Photojojo Store

Adorable accessories!
Lens Bracelets
$ 15-25 at the Photojojo Store

Always need some extra juice.
Bamboo Solar Charger
$ 35 at the Photojojo Store

About ModCloth

ModCloth.com is an e-retailer that sells retro, indie, and vintage clothing styles. We’ve attracted a large, devoted following through our unique selection of indie clothing and engaging promotions and content on the ModCloth Blog and social networks.

www.modcloth.com

 


Emily Craig, Polyvore

Meet Polyvore’s Graphic Designer and Arbiter of Good Taste:

Emily Craig

Fun facts about Emily – Emily was born and raised in San Francisco’s Mission District. She has all of her fingers and toes.

 

I just love how this can be used as a stand/tripod AND charges your phone. It’s the perfect conversational gadget piece that’ll have people asking, “what is that?”
Une Bobine
$ 30 at the Photojojo Store

As a kid, I played with Sunprints and still find myself making them as an adult (I even have a few of my faves up at my desk). I love this kit because it makes photography accessible to all ages and levels of experience!
DIY Pinhole Camera and Sunprint Kit
$ 25 at the Photojojo Store

I was first introduced to Souldier through their hand-made guitar straps and have become a huge fan of their recycled camera straps. They come in a range of delicious vintage colors and have a real sturdy feel (they are recycled from seat belts, after all).
Seat Belt Camera Straps
$ 20 at the Photojojo Store

Cameras! Letterpress! Oh my! I just adore this super-sweet vintage camera print from Sycamore Street Press. It’s a simple black and silver print that just tickles the design-nerd camera-lover in me.
Click Click Camera Print
$ 35 at the Photojojo Store

You’ve got photos of your friends but who doesn’t enjoy adding a little silliness to the situation… or everyday objects.
Disguise Magnet Set
$ 12 at the Photojojo Store

About Polyvore

Polyvore is a shoppable magazine where millions of members shop, create fashion collages and then share them with the world.

www.polyvore.com

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© laurel for Photojojo, 2012. |
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Nicht am Anfang, nicht am Ende, sondern mitten im Moment

26 Nov

Ein Beitrag von: Sina Opalka

Als ich Anja Beutler anschrieb, hätte ich nicht damit gerechnet, sie persönlich treffen zu können. Denn sie lebt teils in Hamburg und teils an der Ostsee. Doch wie es der Zufall wollte, hatten wir doch die Chance, uns persönlich zu treffen und überwiegend über die Fotografie zu sprechen.

Ich begegne Anja gespannt und fühle mich sogleich wohl mit ihr. Wir trinken einen Tee und sitzen an der vom Herbst angereicherten frischen Luft. Der Himmel ist blau und ein paar Bienen baden in unseren Honigschälchen. Ein schönes Foto, stellen wir gemeinsam fest und da sind wir auch schon beim Thema.

Anja hat Visuelle Kommunikation in Augsburg studiert, in diesem Rahmen einem Auslandsstudienjahr in Belfast gemacht und ist so zur Fotografie gekommen, wenn auch nicht gleich, sondern ein paar Jahre später. „Ich war schon als Kind eine Beobachterin.“ Diese Beobachtungsgabe spiegelt sich in den Fotos von Anja wider. Ihre Motive sind kraftvolle Bewegungen, der Ausdruck und die Leidenschaft von Menschen, die sich auf der Bühne tanzend offenbaren.


„Rough Cut“ von Pina Bausch

Tanz ist schon lange ein Thema in Anjas Leben. Um zu tanzen, verließ sie bald nach ihrem Studium ihre Stelle als Grafikerin bei einer bekannten Berliner Werbeagentur und lernte in Paris Argentinischen Tango. Der Tango wurde schnell sehr wichtig für sie und bestimmte ihr Leben für die nächsten Jahre. Wenn sie nicht tanzte, zeichnete sie Portraits von Touristen am Montmartre und verkaufte dort Bilder von Paris. „Das war eine sehr schöne, aber auch eine harte Zeit.“


„Hell“ – Dance Company Emio Greco | PC Amsterdam

Als sie nach Berlin zurückkehrte, begann sie in Eigenregie Tanzproduktionen von „Tanz im August“, einem großen Festival für zeitgenössischen Tanz zu fotografieren. Plötzlich war die Liebe zu allem Visuellen mit der Leidenschaft für den Tanz verknüpft. „Die Tanzfotografie verband für mich alles, was mich faszinierte.“

„Es war keine bewusste Entscheidung, viel mehr fügte es sich alles auf natürliche Art und Weise. Die Tanzfotografie bot mir die Möglichkeit, körperlichen Ausdruck visuell darzustellen.“ Anfangs fotografierte Anja vor allem Tango, entdeckte aber bald, dass ihre Faszination allen Tanzformen galt. Sie fotografiert seitdem nationale und internationale Tanzproduktionen, unter anderem in Hamburg, Berlin und Amsterdam, wo ihre Schwester, die Choreographin Nicole Beutler lebt.


„Unspelled“ von Yuko Kaseki

Aktuell hat Anja ein neues Stück, „Shirokuro“ (japan. „weißschwarz“) ihrer Schwester (in Zusammenarbeit mit der Pianistin Tomoko Mukaiyama und dem Lichtdesigner Jean Kalman) fotografiert, das gerade bei der Dance Triennale Tokyo Premiere hatte.


„Shirokuro“ von Tomoko Mukaiyama / Nicole Beutler / Jean Kalman


„Shirokuro“ von Tomoko Mukaiyama / Nicole Beutler / Jean Kalman


„Shirokuro“ von Tomoko Mukaiyama / Nicole Beutler / Jean Kalman

Ihr ist es besonders wichtig, die Atmosphäre des jeweiligen Stückes festzuhalten, gleich einem Standbild aus einem Film, das ein Gefühl für die Geschichte des jeweiligen Stückes vermittelt. Dabei möchte sie in der Tanzbewegung enthaltene ausdrucksstarke Momente festhalten, die vom Betrachter sonst nur flüchtig wahrgenommen werden können. In ihrer Ausstellung „tanz stills“ 2011 in K3 auf Kampnagel und in der Gemeinschaftsausstellung mit der Malerin Ana Sonor in Wismar in der Galerie auf Zeit 2012 sind diese Bewegungsmomente auch in großformatigen Bildern gezeigt worden.


„Hell“ von Dance Company Emio Greco | PC, „Sacre“ von John Neumeier, „Lost is my quiet forever“ von Nicole Beutler

Für Anja entstehen die besten Fotos, wenn sie ein Stück direkt fotografiert, ohne es zu kennen und somit ins kalte Wasser springt. Die so entstehenden Fotos haben für sie die größte Intensität und Ausdrucksdichte. Aus dieser Vorliebe entstand auch die Zusammenarbeit mit der Regisseurin Hélène Harmat, bei der sie in zwei Stücken als Teil der Bühnensituation fotografiert hat. Dabei wurden die Fotos live auf Leinwände im Bühnenbild projiziert, um somit wiederum Teil des Bühnenbildes zu werden.

Die Tanzfotografie hat es ihr einfach angetan und so wird sie auch in Zukunft an weiteren Projekten mitwirken und als Fotografin zum Einsatz kommen. 2013 wird wieder der große Tanzkongress stattfinden, dieses Mal in Düsseldorf, fotografiert von Anja Beutler. Nach einem sehr interessanten Gespräch verabschiede ich mich dankend von Anja und wünsche ihr eine gute Heimreise in das gar nicht so weit entfernte Hamburg.

alle Fotos © Anja Beutler


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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25. November 2012

26 Nov

Ein Beitrag von: Christopher Rohde


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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browserFruits November #4

25 Nov

Und schon sind wir wieder bei den letzten browserFruits des Monats November angekommen. Das heißt für uns auch schon wieder Endspurt, was die Planung für den Dezember angeht. Der kommende Monat wird spannend werden, lasst Euch überraschen. In der Zwischenzeit wünschen wir viel Spaß beim Fotospecial und den restlichen schmackhaften Links zum heutigen Sonntag. Wohl bekomm’s!

Fotospecial: Spieglein, Spieglein…

Flickr

500px

Deutschsprachig

• Katja Kuhl hat die Schauspielerin Melanie Wiegmann portraitiert und dabei sind einige großartige Aufnahmen entstanden.

• Mark Alker, Jurist und Fotografiestudent hat Gerichtssäle fotografiert. Bildwerk3 zeigt eine Fotostrecke seiner sorgfältig komponierten Innenraumaufnahmen.

• Ihr habt einen eigenen Fotografie-Blog? Dann dürfte das Projekt f5punkt6 für Euch interessant sein, das handverlesene Fotoblogs sammeln und so einem größeren Kreis bekannt machen will.

• Chanel in Berlin. Noch bis zum 14. Dezember gibt es in der Ausstellung „the little black jacket„ Fotografien von Karl Lagerfeld zu bestaunen.

• „Was ich in den letzten 40 Jahren über Fotoausrüstung gelernt habe.“ Tenzing Norgay berichtet.

• Auf photoscala wird Triggertrap vorgestellt, mit dessen Hilfe Smartphones zum Fernauslöser werden. Wenngleich die Idee nicht neu ist, kann man hier über den Umfang der Leistungen nicht klagen.

~

International

• Die „Hyper Trophies“ sind schwer zu beschreiben: Surreale Fashionfotografie mit Fotomanipulation, Computeranimation, zu Videos verarbeitet, die wie bewegte Standbilder wirken. Dazu geräuschartige Musik. Durchaus auch spannend, dem zu lauschen, wenn die Videos gleichzeitig starten.

• „Eigentlich sind Hunde wie Menschen, sie sind nur etwas haariger.“ Elliott Erwitt – der Meister des verschrobenen Bildwitzes – im Interview über Magnum, Momente, Alter Egos und Hunde.

• Großartig verwirrend – die kreativen Mehrfachbelichtungen von Stephanie Jung.

• Dieser Artikel ist schon etwas älter, hat jedoch kein bisschen an Relevanz verloren: The Invisible Ph t grapher Asia (IPA) wählte im August 2012 die 20 einflussreichsten asiatischen Fotografen.

• „Fotografien sind nicht länger Dinge, sondern viel mehr Erfahrungen.“ Der Direktor der VII Photo Agency, Peter Mayes, im Gespräch mit Wired.

• Der Alptraum eines jeden Eigenheimbesitzers: Das Haus fliegt ihm in die Luft. Laurent Chéhère sieht das mit seinen „Flying Houses“ etwas unbeschwerter.

• „Sweeping Nude“ ist eine ungemein ästhetische Bewegungsstudie des japanischen Fotografen Shinichi Maruyama.

• Ein altes japanisches Hotel – verlassen – in Bildern.

~

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• „Die wilde Seite der Fotografie 2.0: Neue Wege aus dem fotografischen Alltagstrott“ heißt ein vielversprechender Titel aus dem dpunkt.verlag, der am 19. Dezember erscheint.

• Das Fotografenkollektiv Zimmer117 hat ein neues Fotoheft veröffentlicht: „Fused Minds“ erzählt durch Bilder der sechs beteiligten Fotografen eine ungewöhnliche Geschichte. Es erscheint in einer Auflage von 180 Exemplaren und kann für 14 € direkt bei den Machern bezogen werden.

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Videos

Ein herzerwärmender Kurzfilm darüber, das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. Entstanden an der DHBW Ravensburg im Studiengang Mediendesign.

 

Für alle, die von Zeitraffer nicht genug bekommen und sich auch für einen (künstlichen) Tilt-Effekt nicht zu schade sind – Sydney in klein.

 

Und was Sydney kann, schafft Toronto erst recht. Beeindruckend, wie hier Zeitraffer und Zeitlupen kombiniert wurden.

 

Fantastische Aufnahmen und Bilder aus dem leider nicht mehr ganz so ewigen Eis. Bleibt zu hoffen, dass „Chasing Ice“ bald auch in Deutschland gezeigt wird.

~

Ausstellungen

All(ein)sein
Zeit: 5. Dezember 2012 – 31. Juni 2013
Ort: Alte Sternwarte, Poppelsdorfer Allee 47, 53115 Bonn
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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24. November 2012

25 Nov

Ein Beitrag von: Tanja Deuß


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Eine Amateurfotografin und das Publikum

24 Nov

Ein Beitrag von: Mayumi Becker

Im Dezember vor vier Jahren fand ich in einer kleinen Buchhandlung in einer Prager Seitengasse ein Buch. Es war das Fotobuch „Louny“ vom tschechischen Fotografen Jaromír Funke. Er hatte alle Bilder in schwarzweiß in Louny in Nordböhmen fotografiert.

Ich stand die ganze Zeit vor einem Bücherregal in dieser Buchhandlung und blätterte immer wieder die Seiten des Fotobuchs um. Bis dahin hatte ich keine Interesse an Fotografie gehabt, aber in diesem Augenblick begeisterte ich mich für dieses Fotobuch.

Ich, die damals in Tokio wohnte, entschied mich, nach der Heimkehr einen Fotoapparat zu kaufen. Ich wollte solche Fotos wie die von Funke machen. Deshalb glaubte ich, eine moderne Digitalkamera sei nicht geeignet. Ich wünschte mir stattdessen einen Filmfotoapparat, einen hoffentlich alten Filmfotoapparat.

Ich wollte damit schwarzweiße Fotos machen. In einem großen Geschäft für gebrauchte Kameras in Tokio empfahl mir ein Verkäufer eine Hasselblad 500c/m. Als ich sie zum ersten Mal im meine Hände nahm, war sie sehr schwer.

Ein Kind steht mit einem Telefon an einem Geländer

Zuerst konnte ich überhaupt keine guten Fotos machen. Die Hasselblad hat keine Automatikfunktion, deshalb musste ich immer selbst die Belichtung einstellen. Aber es war sehr schwer für mich, die richtige Belichtung zu finden, weshalb viele Aufnahmen misslangen. „Nur für mich Fotos zu machen, mein Lieblingsfoto zu machen“, das war damals für mich am wichtigsten.

Ein halbes Jahr verging, seitdem ich angefangen hatte, mit der Hasselblad Fotos zu machen. Nach und nach gelangen mir bessere Aufnahmen. Eines Tages fragte ich mich, wie andere Leute wohl meine Bilder sehen würden. Ich begann, meine Fotos bei Flickr zu zeigen.

Zuerst sah niemand meine Fotos. Ich fügte sie in Gruppen bei Flickr hinzu und kommentierte auch Fotos anderer Leute. Nach und nach wuchs die Zahl der Leute, die meine Bilder anschauten. Was für Fotos zogen besonders viele Leute an? Als ich nun neue Fotos machte, fing ich an, mir allmählich der Augen der anderen bewusst zu werden.

Ich sah viele Fotobücher von Berufsfotografen durch und schaute außerdem sorgfältig Bilder der anderen Leute an, die bei Flickr viele Kommentare und Favoriten bekamen. Das war für mich die Geburt des Publikums.

Als ich eines Tages beiläufig all meine Aufnahmen, die ich auf einer Reise nach Paris gemacht hatte, auf dem Computer anschaute, merkte ich etwas Interessantes: Diese Fotos ließen sich im Großen und Ganzen in zwei Arten aufteilen.

Einige Fotos hatten dunkle und dezente Farben, andere dagegen hatten weiche und helle Farben. Wie stellen die Leute sich Paris vor? Elegant, prächtig oder stylish …? Ich glaubte, dass das die verbreiteten Vorstellungen sind. Deshalb entschied ich mich, nur die dunklen und dezenten Fotos auszuwählen und bei Flickr hochzuladen.

Ein Mann telefoniert und schaut dabei aus einem hohen Fenster

Ich dachte, dass es sehr interessant wäre, wenn ich bei irgendjemandem die Vorstellung von Paris mit meinen Bildern so ändern könnte. Aber normalerweise sind die Kommentare zu Fotos bei Flickr so abstrakt wie „Super!“, „Toll!“, „Schön!“ und so weiter. Aus ihnen kann ich nicht herauslesen, welche Eindrücke meine Kontakte beim Betrachten hatten. Eine ganze Weile vergaß ich meine Fotos von Paris.

Aber eines Tages schickte mir einer meiner Kontakte, der an einer Gruppenfotoausstellung in Tokio teilnahm, eine interessante E-Mail. Ein Besucher der Ausstellung kannte meinen Fotostream und sagte, dass meine Fotos von Paris seine Vorstellung der Stadt geändert hätten. Als ich diese E-Mail las, dachte ich: „Wow!“ Wenigstens eine Person sah meine Absicht.

Das Publikum sendete mir die Reaktion, die ich mir erhofft hatte, zurück und ich fand es sehr schön. Danach entschied ich mich, die Fotos auf Flickr mit einem Thema zu verbinden, wenn ich während einer Reise viele Fotos gemacht hatte. Zum Beispiel behandelte ich das Thema Herbstanfang und wählte Dunkelblau und Rosa als die Themenfarben aus, als ich Fotos aus Nordeuropa hochlud.

Als ich eine Reihe Fotos aus Polen hochlud, behandelte ich das Thema „Fotos und Gedichte“ und fügte allen Bildern Zeilen der polnischen Dichterin Wis?awa Szymborska bei. Fotos bei Flickr mit einem Thema hochzuladen, heißt nicht nur, dass ich dem Publikum meine Fotos zeige, sondern auch, dass ich dem Publikum eine Information gebe.

Das war für mich sehr neu. Glücklicherweise war die Reaktion des Publikums positiv und ich bekam einige freundlichen Kommentare, als ich die Fotos zusammen mit Szymborskas Gedichten hochlud. Einer der Kontakte zitierte die Zeilen in seinem Kommentar zu meinem Foto.

Ein anderer Kontakt schrieb in ihrem Kommentar, dass sie großes Interesse an Szymborska gewonnen habe. Bis dahin hatte ich meine Kontakte gar nicht kennenlernen können. Nun hatte ich das Gefühl, dass ich sie doch kennenlernen könnte.

„Brauchen Amateurfotografen das Publikum?“

Hätte man mich vor vier Jahren, als ich mit der Fotografie anfing, dies gefragt, hätte ich gleich „Nein“ geantwortet. Amateurfotografen fotografieren nicht als Beruf. Wenn sie selbst ihre Fotos mögen, ist das genug. So dachte ich damals. Aber jetzt denke ich, dass Amateurfotografen das Publikum brauchen.

Das Publikum ist für mich wie ein Spiegel, in dem meine Fotos sich spiegeln. Was fühlt das Publikum, wenn es meine Fotos anschaut? Spiegeln sich meine Bilder dort so, wie ich es mir erhoffe? Das Publikum gibt mir immer einen zusätzlichen Genuss, nachdem ich Fotos gemacht habe.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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23. November 2012

24 Nov

Ein Beitrag von: Leopanta


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Die Selbstportraits des David Talley

23 Nov

Der 19-Jährige David Talley macht in seinem Alter Bilder, bei deren Anblick so manch erfahrener Fotograf vor Neid erblasst. Der junge Mann schafft es nicht nur, komplexe psychische Zustände in einem Bild zu vereinen, sondern setzt auch noch einen drauf: Es ist er selbst, der sich portraitiert.

„Die meisten Ideen für meine Selbstportraits – und auch den Rest meiner Arbeit – kommen von Gefühlen und Geschichten von Liebe, Herzschmerz, Mysterien und Abenteuern.“ Dem geneigten Betrachter entgeht nicht, dass dies auch die Schlüsselemotionen sind, die der Nachwuchsfotograf wirksam kommuniziert.

„Meine besten Bilder beginnen mit einer klitzekleinen Idee, die aus einem Charakter ensteht, den ich in meinem Kopf kreiert habe“, berichtet der in Los Angeles Gebürtige. Weiter verrät er: „Das ist dann der Startpunkt, von dem aus ich eine Welt um meinen Charakter baue – und das skizziere ich als Bild in meinem Zeichenblock“.

Was so einfach klingt, ist jedoch verwurzelt in den Hunderten Versuchen des Künstlers. Das Shooting selbst „dauert dann fünf bis dreißig Minuten. Die Bearbeitung des Bildes bis hin zu drei Tagen.“ Und diese Arbeit lohnt sich, denn so erreicht David Talley die Menschen, die sich auf seine Werke einlassen, auf eine intime, persönliche und unverwechselbare Art und Weise.


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22. November 2012

22 Nov

Ein Beitrag von: Anna Malina


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