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Archive for the ‘Equipment’ Category

19. Türchen: Aileen Wessely

20 Dec

Wenn die Fotos unserer Redakteurin Aileen hier auftauchen, dann handelt es sich meistens um ihre Portraitarbeiten. Meistens digital. Neben diesen Bildern, die Euch wahrscheinlich geläufig sind, gibt es aber auch Arbeiten, die ganz andere Stile bedienen.

Diese kommen fast gänzlich ohne Menschen aus, sind oft schwarzweiß und auf Film aufgenommen. Überhaupt ist das Analoge für Aileen wichtig, nicht selten gleichberechtigt zum Digitalen, Glatten, Perfekten. Je nach Motiv und Stimmung wählt sie andere Kameras, Techniken, Bearbeitungen.

Einige dieser Arbeiten, die gegenüber den Portraits in der öffentlichen Wahrnehmung oft etwas untergehen, hat Aileen nun sehr persönlich aufbereitet. Es handelt sich um Unikate oder Kleinserien, in denen jedes einzelne Exemplar durch die viele Stunden dauernde Fertigung von Hand wieder einzigartig wird.

Drei Glückspilze können jeweils eines der nachfolgenden schönen Dinge gewinnen, bitte wünscht Euch eines:

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79 ausgewählte und neu in einen assoziativen Zusammenhang gesetzte analoge Schwarzweiß-Arbeiten finden sich im Buch „still“. Arbeiten aus den Jahren 2009 bis 2012, aufgenommen mit verschiedenen Kameras, verschiedenen Filmen. Mal Natur, mal Stadt, auch mal ein Mensch, aber immer mit dem Blick, der hinter der Fassade der Welt nach etwas Verborgenem sucht.

Von Aileen selbst gedruckt auf 160g/m²-Papier, wird die fortlaufende Bilderserie immer wieder unterbrochen von Transparentpapier, das schleierhaft Bilder überdeckt, so die Aufmerksamkeit jeweils auf die aktuelle Seite lenkt. Und von Worten, die auf halben Seiten poetisch Gedanken, Möglichkeiten, Assoziationen anklingen lassen.

Nicht nur selbst gedruckt, auch selbst gebunden, geleimt und geschnitten sind die 160 Seiten, wobei eine genaue Seitenangabe schwer ist, da sich transparente und halbe Seiten überlagern, mit den Gewohnheiten spielen, mit denen wir Büchern begegnen.

Das Buch hat das Format 20×20 cm, drei Lesebändchen zum Markieren der Lieblingsbilder oder -worte und als Umschlag ein ausfaltbares A2-Poster des Coverfotos. Ein bisher unveröffentliches Experiment. Ein solches ist auch diese buchgewordene Collage aus Fotos, Worten, Papier und Format.

Durch den Herstellungsprozess von Hand ist jedes Buch ein Unikat, in dem das Unperfekte, Persönliche auf den Anspruch von Regelmäßigkeit und Ordnung trifft. Die Auflage ist auf 30 Exemplare limitiert. Das Buch kann zum Preis von 50 € bei Aileen vorbestellt werden.

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„Colonius“

„Ausblick“



„Fahnen“

„Abriss“


Die Technik der Polaroidlifts hat Aileen bereits vor über einem Jahr vorgestellt, als sie sie für sich selbst entdeckt hatte. Seitdem sind einige Polaroids entstanden, für die sie nach einer Zeit des Experimentierens das richtige Papier gefunden hat, auf das nun alle Polaroids geliftet werden.

Beim Liften ist Aileen perfektionistisch, aber auch hier treffen sich wieder der eigene Anspruch und die menschliche Unvollkommenheit. Das Material reagiert immer etwas anders, ist abhängig vom Alter, von Temperaturen während der Verarbeitung, ist vor allem hochempfindlich. So entstehen kleine Risse, Falten, Eigenheiten.

Jeder Polaroidlift ist einmalig, das Polaroid selbst ist dank der Impossible-Filme schon nicht reproduzierbar, durch die Lift-Technik wird der handgemachte Charakter noch gesteigert. Da es kein Negativ gibt, sind keine weiteren Abzüge möglich. Höchstens Drucke basierend auf einem Scan, der die Haptik der Oberfläche nur andeuten kann.

Die so gelifteten Bilder werden anschließend auf eine Sperrholzplatte der Größe 14×14 cm aufgezogen, die Seiten abgeschliffen und das Bild mit einer seidenmatten Schutzfolie geschützt. Die Seiten der Grundplatte sind weiß gestrichen, die Holzstruktur ist noch etwas sichtbar.

Mit zwei kleinen Nägeln können die so präsentierten Polaroidlifts an die Wand gebracht werden, die Aufhängung bleibt dabei fast unsichtbar. Der Lift schwebt mit etwas Abstand vor der Wand, ganz ohne Rahmen oder andere Ablenkungsmanöver.

Diese Einzelstücke können für jeweils 100 € bei Aileen erworben werden. Wer einen Polaroidlift gewinnen möchte, gibt im Kommentar bitte sein Wunschmotiv an – verfügbar sind die vier hier abgebildeten Lifts.

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Nach so vielen analogen Arbeiten nun noch etwas Digitales. Wobei digital nicht heißt, dass es weniger handwerklich zuginge. Für die quadratischen Drucke auf stabilen Karten, um die es hier geht, hat Aileen schöne Präsentationsboxen entworfen, gefaltet, geklebt, gestaltet.

Die 32-teilige Serie „zwischen den friedhöfen“, die im September entstand, ist eine Mischung aus Dokumentation, Stillleben und fotografischen Anekdoten, stillen Beobachtungen der Nachbarschaft. Der Mensch richtet sich ein, ordnet sein Haus und Hof – die Natur macht sich darin Platz, greift still und heimlich ein, stiftet etwas Unruhe.

Die Boxen bestehen aus naturweißem 190g/m²-Karton, der die Fotokarten schützt und sie aufgeklappt auf einem Podest präsentiert. Die Gestaltung des Deckels sowie die Angaben zur Serie mit Nummerierung sind ebenfalls Handarbeit – akribisch gezeichnet und geschrieben ist auch in diesem Detail die Grenze zwischen Perfektion und den Möglichkeiten freihand gezogener Linien sichtbar.

Die Box „zwischen den friedhöfen“ ist auf 20 Exemplare plus Artistproof limitiert. Die Karten mit 32 Motiven messen jeweils 18×18 cm, die Box hat das Format 22×22 cm und ist 3 cm hoch. Sie kann für 40 € bei Aileen vorbestellt werden.

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Das Buch „still“ sowie die Box „zwischen den friedhöfen“ können in Aileens Shop vorbestellt werden. Auch die drei nicht verlosten Polaroidlifts sind dort nach der Verlosung verfügbar. Ihr findet Aileen auch auf Facebook.

Um eines der drei Produkte zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit Deinem Wunschgewinn (und ggf. Wunschmotiv) unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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19. Dezember 2012

20 Dec

Ein Beitrag von: Zimmer 117


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Die Frau in Schwarz

19 Dec

Ein Beitrag von: Claudia Wycisk

„The Woman in Black“ – Eine Serie, die sehr spontan entstand. Im November habe ich mich mit Anni getroffen, einem Mädchen, mit dem ich bereits zwei Shootings umgesetzt hatte. Lange Zeit hatten wir uns nicht gesehen und entschieden, dass es Zeit für ein neues Treffen war. Bei dieser Gelegenheit wollten wir gleich ein paar Fotos machen.

Zu Beginn machten wir im Freien einige Portraitaufnahmen, anschließend gingen wir ins Studio. Die Outdoor-Aufnahmen waren schön, aber ich war irgendwie noch nicht zu 100% zufrieden. Ich wollte noch etwas ganz Spezielles machen, aber mir fehlte die richtige Idee.

Anni sah mir meine Skepsis an und fragte, ob alles okay sei. Ich stand an meinem Kleiderständer, überlegte und überlegte. Meine Wahl fiel auf einen kurzen Tüllrock. Ich sah Anni auf ihrem Stühlchen sitzen und plötzlich war die Idee da.

Ich band Annis Haare zusammen, legte den Tüllrock über ihre Schultern und fing an, zu fotografieren. Als ich das erste Bild anschaute, sagte mir mein Gefühl: Genau das ist es! Anni faszinierte mich auf diesem Bild mit ihrem Blick. Er ist sehr eindringlich, schon fast etwas unheimlich, aber genau das ist es, was für mich die Spannung des Bildes ausmacht.

Als ich das Bild von Anni fertiggestellt hatte, war für mich noch nicht klar, dass dies eine Serie werden würde. An diesem Tag entstand noch ein weiteres Bild im Studio, das ich eigentlich als Gegenstück vom Bild „The Woman in Black“ betrachtete.

Erst danach überlegte ich mir, aus dem schwarzen Bild von Anni eine Serie zu machen. Bestärkt wurde ich noch durch den gleichnamigen Film „The Woman in Black“ mit Daniel Radcliffe, den ich mir durch Zufall ein paar Tage nach dem Fotoshooting mit Anni ansah. Nun war meine Idee geboren und ich wollte sofort mit weiteren Shootings für meine Serie beginnen. Ich veröffentlichte auf Facebook eine Ausschreibung und es meldeten sich viele Frauen, die gerne Teil meiner Serie werden wollten.

Meine nächste Black Woman war dann Mona. An ihr mag ich besonders das Unnahbare und zugleich Ppuppenhafte. Der ernste und fast schon leere Blick macht es für mich hier besonders spannend.

Als nächstes entschied ich mich für Joanna. Sie hatte mich schon vor einiger Zeit nach einem Shooting gefragt, aber aus zeitlichen Gründen kam es noch nicht dazu. Doch jetzt war der Moment perfekt und wir trafen uns für das „The Woman in Black“-Shooting.

Ich fand sie von Beginn an perfekt für diese Serie. Ihr Gesicht und ihr Ausdruck haben für mich etwas ganz Besonderes. Joanna brachte sogar zwei tolle Hüte aus dem gotischen Haus Frankfurt und eine schöne Bluse mit, die wir super verwenden konnten.

Während des Shootings lief meine Hündin Jassy des Öfteren ins Bild und wir kamen auf die Idee, sie mit ins Bild zu integrieren. Mit Leckerlis bestachen wir sie entsprechend, so dass sie so hingebungsvolle Blicke zu Joanna warf.

Ich persönlich finde, die beiden harmonieren sehr gut. Der sehnsuchtsvolle Blick meines Hundes in Verbindung mit Joannas trauerndem Blick. Man könnte annehmen, die Dame habe gerade ihren Mann verloren und als einziges geblieben ist ihr der Hund.

Meine nächste Woman in Black war Brina. Sie schrieb mich ebenfalls an und stellte sich als Modell zur Verfügung. Ich hatte Bilder von ihr mit legerem Outfit, Hut und vielen Tattoos gesehen. Diese begeisterten mich und ich wollte sie fotografieren. So fragte ich sie, was sie davon hält, ein Teil von „The Woman in Black“ zu werden. Sie fand die Idee interessant und wir legten los.

Ihren Ausdruck finde ich grandios. Ihre leicht hochgezogene Augenbraue drückt für mich etwas sehr Skeptisches aus, gleichzeitig wirkt es auch irgendwie bedrohlich. Welche Gedanken ihr in diesem Moment durch den Kopf gegangen sind, bleibt mir verborgenen, aber für mich macht es das Bild so interessant. Es erzählt viele Geschichten.

Generell fasziniert mich an dieser Serie, die verschiedenen Ausdrucksweisen der Modelle einzufangen. Im Prinzip ist vom Setting her alles sehr ähnlich: Quadratisch, ähnliche Tonung und Outfits, etwas Rauschen. Aber das macht es für mich auch so spannend. Aus nahezu fast gleichen Settings heraus durch die unterschiedlichen Ausdrücke der Modelle doch verschiedene Geschichten zu erzählen. Dazu noch das Erinnern an alte Zeiten. Man könnte annehmen, die Damen stammen aus einem anderen Jahrhundert.

Meine nächste Black Woman war Kerstin. Sie in die Serie aufzunehmen, entstand sehr spontan. Wir kennen uns schon ein paar Jahre und hatten uns lange nicht gesehen. Kurzfristig entschied ich mich dazu, sie ebenfalls für meine Serie zu fotografieren. Das dabei entstandene Bild mag ich unheimlich gern. Ihr Blick wirkt sehr verträumt und zurückhaltend. Aber auch ein wenig trauernd.

Man kann, denke ich, viel in die Ausdrücke der abgebildeten Personen interpretieren. Mir ist wichtig, eine Emotion beim Betrachter hervorzurufen. Ob diese positiv oder negativ ist, lasse ich im Raum stehen, Hauptsache, es löst etwas beim Betrachter aus.

Die Serie ist bisher noch nicht abgeschlossen und ich bin immer noch dabei, Frauen dafür zu fotografieren. Mein Wunsch ist es, diese Serie auszustellen und die Bilder zu verkaufen. Vielleicht hängt sie auch irgendwann einmal in einer Galerie. Aber das lasse ich jetzt einfach mal offen und auf mich zukommen.


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18. Dezember 2012

19 Dec

Ein Beitrag von: ?NNE

Foto von einem Menschen, der im Wald in ein Dreieck greift, surreal


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18. Türchen: video2brain

18 Dec

Wer sich heute fragt, was er morgen auf fotografischer Ebene können will, kann tausend Wege einschlagen und alle führen nach Rom. Und: Man kann entweder alles allein herausfinden oder anderen dabei zuschauen, wie sie arbeiten. Am besten noch auf Video zum entspannten Lernen mit einer Tasse Tee. video2brain macht das möglich.

Denn video2brain sagt eigentlich schon im Namen, was Programm ist: Mit Videos geht die gewünschte Information direkt ins Hirn. „Das geht doch auch mit Youtube!“, wird der eine oder andere einwenden. Wer aber schon einmal versucht hat, zu einem Thema ein ausführliches und umfangreiches Lerntrainung – auf Deutsch und in hoher Qualität – zu finden, wird davon ein Liedchen singen können, dass das alles andere als ein Pappenstiel ist.

Und weiter gibt es nichts Schöneres, als einem Fachmann stundenlang über die Schultern zu sehen, wie er die Dinge vormacht, die einen selbst so brennend interessieren. Diese Erfahrung kann man sich mit den Trainings von video2brain quasi ins Haus holen oder das Ganze gemütlich auf einer Zugfahrt mit dem Laptop genießen.

Der in Graz, Österreich sitzende Verlag hat sich mit der Gründung 2002 auf die Fahnen geschrieben, fachspezifisches Wissen zielgruppengerecht und ansprechend zu vermitteln und bedient sich dabei bei allem, was möglich ist. So sind seit Jahren hochprofessionell produzierte Videotrainings in Form von DVDs oder Online-Trainings für Fotografen, Webdesigner und viele andere erhältlich.

Und was die Fotografie betrifft, deckt das Angebot eigentlich alles ab, was das Herz begehrt: Zu den Themen Photoshop, Lightroom (Tipp: Da gibt’s auch ein Training von mir), neue Kameras, Studio, Rechtsgrundlagen, Drucken, Blitzen und zu allen gängigen Foto-Genres ist alles da.

Seit geraumer Zeit gehen v2b, wie sie unter Kennern genannt werden, noch einen entscheidenden Schritt weiter und bieten das Ganze auch in Form von Abos an. Das bedeutet, dass alle Lehrinhalte konsumierbar sind, wenn der Nutzer online ist. Und das umfasst nicht nur den Inhalt einer DVD, sondern alle über 700 Videotrainings mit über 45.000 Lektionen. Übrigens auch auf Tablets wie dem iPad. Das kann ja nur gut sein.

Und solch ein Jahresabo (Standard) für das umfangreiche Angebot von Videotrainings aus dem Hause video2brain verlosen wir heute, hier auf kwerfeldein. Wir finden das großartig und wünschen Euch viel Erfolg.

Um das Jahresabo von video2brain zu gewinnen, schreibe einen Kommentar unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir es per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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Metamorphosis

18 Dec

Jede Minute werden auf Facebook etwa 65.000 Fotos hochgeladen. Dass dabei nicht immer auch der Urheber genannt wird, weiß jeder, der sich auf der Plattform aufhält. Wie oft stoße ich auf ein Bild, das mich staunend zurücklässt, jedoch ohne Nennung des Fotografen.

Auch dieses Bild fand ich auf einer Pinnwand. Es stammt von David Taggart, jedoch ohne Hinweis auf ihn. Mit Hilfe von Tineye kam ich über Umwege auf den Fotografen. Und meine Suche hatte sich gelohnt, denn seine Homepage haute mich vollkommen um.

Ich schrieb David an und fragte speziell nach diesem Bild, durch das ich ihn über Facebook gefunden hatte. Es ist eines seiner Allzeit-Favouriten, ein persönliches Lieblingsbild.

Dieses Bild ist meine Interpretation von Cartier Bressons Konzept: Der entscheidende Augenblick. Dieser Moment kam und ging im Bruchteil einer Sekunde und wird nie wiederholt werden.

Das Bild wurde in Valparaiso, in Chile aufgenommen. Dort fotografierte David die Straßenkunst und Wandmalereien der Stadt.

Als der Mann in den Bildrahmen lief, war ich unsicher, was das Ergebnis sein würde … aber in dem Moment ergab sich eines der wirkungsvollsten und metaphorischsten Bilder in all meinen Jahren des Fotografierens. Für mich ist das Bild die perfekte Konvergenz von Mensch und Kunst.

Es ist wirklich ein unglaublich schöner Zufall, dass gerade in diesem Moment dieser Mann das Motiv kreuzte – nicht nur ein alter Mann, sonders ein Mann mit Krücke. Ich stelle mir vor, wie er sie in der nächsten Sekunde zur Seite wirft, seine Flügel schließt und öffnet und davon fliegt. Ich mag den Titel des Fotos – „Metamophosis“ – sehr. Er unterstreicht das Motiv hervorragend.

Für mich ist das Bild ein wunderbares Beispiel für gute Straßenfotografie. Ich möchte motiviert von diesem tollen Fund ab jetzt viel öfter nach den ungenannten Fotografen suchen, wenn mich ein Bild fasziniert. Und mit Glück darf ich es dann erneut hier vorstellen.


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Dritter Monatsbericht vom iPhone-Projekt

18 Dec

Ich habe mich dagegen entschieden, die Rauschen-Serie fortzuführen. Sie war reizvoll und eine gute kreative Abwechslung, aber mein Leben lang so zu fotografieren, konnte ich dann doch nicht übers Herz bringen. Willkommen zu meinem dritten Monatsbericht.

Es war ein Gefühl der Freude, als ich mich vor ein paar Wochen dazu entschloss, wieder „scharfe Bilder“ zu machen. Ich empfand eine derartige Vorfreude, dass ich es fast nicht im Büro aushielt und so oft wie möglich nach draußen wollte.

Denn nachdem ich lange Zeit verwischte Bilder gemacht hatte, war es wie eine Befreiung, wieder „richtig“ zu fotografieren. Wobei ich dieses Wort ganz bewusst in Anführungszeichen setzen möchte.

Der Enthusiasmus wurde obendrein noch dadurch verstärkt, dass ich mich ganz bewusst danach umgesehen habe, was denn andere Straßen-Fotografen auf der ganzen Welt so machen. Die Vielfalt und Intensität ihrer dokumentarischen Portraits hat mich angesteckt und mir einen ordentlichen Schub Motivation verliehen.

So war der Kauf des Buches Streetphotography Now* eine großartige Inspiration. Schockierend, elektrisierend, motivierend. Die Wucht der Bilder in diesem Buch hatte so eine immense Wirkung auf mich, dass ich streckenweise nicht einschlafen konnte, weil ich dringend auf die Straße wollte. So twitterte ich:

Zwischendurch war ich neun Tage auf Gran Canaria, Urlaub mit der Familie machen. Jedoch – naja, also – ich ließ es mir nicht nehmen, doch ab und zu die Kamera (das iPhone) rauszuholen. Dort zu fotografieren war sehr angenehm, da es ja für gewöhnlich leichter fällt, in einer neuen Umgebung besondere Dinge zu finden. Der Städter fotografiert die Kuh, der Bauer nicht, wie Dr. Mettner zu sagen pflegt.

Nach dem Urlaub schenkte mir meine Frau zum Geburtstag ein iPhone 5. Und ich bin bis heute sehr erstaunt über den qualitativen Unterschied, den ich erst recht beim Fotografieren spüre. Zum einen ist der Zwei-Generationen-Sprung deshalb lohnenswert, weil alles mindestens doppelt so schnell ist. Die Kamera-App öffnet sich und ich habe fast keine Wartezeit, bis ich direkt loslegen kann.

Zum anderen ist die Auslöseverzögerung um einiges geschrumpft und somit kann ich dann, wenn ich abdrücke, auch mit einem Foto rechnen. Gerade auf der Straße ein nicht zu verachtender Vorteil. Zum anderen ist die Aufnahmequalität des Sensors in dunklen Lichtverhältnissen ordentlich aufgestockt worden und an den düsteren Tagen dieser Jahreszeit merke ich das beinahe täglich.

Ein weiterer Pluspunkt, den ich sehr schätze, ist, dass der Auslösebutton jetzt größer ist. Durch die Displayverlängerung des iPhone 5 im Vergleich zum iPhone 4S wurde dem mehr Raum beigemessen. So passiert es bedeutend seltener als noch vor einer Woche, dass ich beim Abdrücken danebentippe. Das hebt die Trefferquote und somit auch den Spaß an den Bildern.

Batman schaut auf die Straße

Über die Dauer dieses Projektes wird mir gerade wieder bewusst, welch entscheidender Vorteil es ist, die Kamera immer dabei und somit griffbereit zu haben. Denn das beeinflusst auch meinen Blick, der zunehmend dauerhaft ein „Foto-Blick“ ist. So wird das ganze Leben zum Fotoprojekt. Und das ist mit meiner Liebe zur Alltagsfotografie wunderbar zu vereinen.

Jedoch bemerke ich auch, dass mir bestimmte Momente des Lebens zu wichtig sind, als dass ich ständig zwischen mir und Menschen, Dingen oder Orten einen Screen haben will. Da ist mir das Erleben wichtiger als eine digitale Erinnerung zu schaffen.

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Ich wollte schon immer ein iPhone haben und so werde ich auch die kommenden Jahre immer mit dem Apfeltelefon unterwegs sein. Ob es sich zu meinem Fotoapparat auf Dauer entwickeln wird, das ist bisher noch offen. Wenn auch die Chancen dafür steigen.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas kauft, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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17. Dezember 2012

18 Dec

Ein Beitrag von: Jens Franke


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17. Türchen: Spürsinn

17 Dec

Analoge Fotografie beschäftigt uns und auch einen großen Teil von Euch, daher taucht sie bei uns inzwischen regelmäßig auf. Eigentlich halten wir die ständigen Grabenkämpfe zwischen Analog- und Digitalenthusiasten in den Kommentaren auch für überholt, obwohl sie unterhaltsam sind.

Nicht selten tauchen dort auch Kommentare auf, die in etwa sagen: Analoge Fotografie interessiert mich sehr, ich würde es gern einmal ausprobieren, aber … ich traue mich nicht, habe noch nicht den richtigen Moment dafür gefunden, wünsche mir eine Anleitung und so weiter.

Immer wieder ermuntern wir Euch dann und sagen: Macht einfach! Learning by doing! Keine Scheu! Wer sich nach wie vor nicht getraut hat, kann heute sein Glück versuchen, denn wir verlosen einen Platz im Workshop „Analoge Schwarzweiß-Fotografie für Anfänger“ von Spürsinn.

Spürsinn ist übrigens nicht nur ein Fachhandel mit sehr feinem Online-Shop, in dem man alles bequem nach Hause ordern kann, was das analoge Fotografenherz begehrt. Seit Neuestem gibt es auch ein Ladengeschäft in der Gifhorner Straße 148 in Braunschweig. Dort steht man Euch mit Rat und Tat bei der Auswahl zur Seite.

Dort finden außerdem auch Ausstellungen in der Spürsinn-Galerie statt. Momentan ist dort noch bis zum 13. Januar „Exodus – Die letzten Christen im Irak“ von Andy Spyra zu sehen. Ausgestellt sind Unikate, vom Spürsinn-Team in Handarbeit in der Dunkelkammer erstellt. Alle Bilder der Ausstellung können auch erworben werden.

Des Weiteren ist der Blog sehr lesenswert, in dem neben den aktuellen Ausstellungen, Workshop-Angeboten, interessanter Chemie und Kamera-Geschichten sowie Kunst auch Tipps und Tricks und allerlei andere spannende Dinge rund um die Analogfotografie beleuchtet werden.

Nun aber zum Workshop. Wir verlosen einen Platz für den Workshop Analoge Schwarzweiß-Fotografie für Anfänger“ am 4. und 5. Mai 2013 (ein Wochenende) in Braunschweig. Achtung: Um Anreise und Übernachtung müsst Ihr Euch selbst kümmern, sie sind nicht enthalten!

An beiden Workshoptagen werden in insgesamt zirka 14 Stunden alle relevanten Themen der analogen Schwarzweiß-Fotografie theoretisch und praktisch behandelt. Mit einer mitzubringenden Kleinbild- oder Mittelformatkamera belichtet Ihr an diesem Wochenende Schwarzweißfilme, die Ihr dann auch noch selbst entwickelt. Somit nehmt Ihr reiche Bilderbeute mit nach Hause.

Von der Auswahl eines geeigneten Filmes aus dem großen Angebot geht es dann über die theoretischen Grundlagen der Funktionsweise von Filmen, verschiedenen (alten und neuen) Kameratypen, Korn und dem Erlernen der richtigen Belichtungsmessung bis zur selbstgemachten Negativentwicklung.

Da maximal sieben Teilnehmer zum Workshop zugelassen sind, könnt Ihr Euch sicher sein, dass Eure Fragen beantwortet werden. In der verlosten Teilnahme sind Filme, Entwickler sowie Getränke und Knabbereien enthalten, die während des Workshops zur Verfügung gestellt werden.

Der Workshop hat einen Wert von 375 €. Noch bis zum 8. März gilt der Frühbucherpreis von nur 300 €, zu dem all diejenigen unter Euch zuschlagen können, die heute vielleicht kein Glück bei unserer Verlosung haben. Alle Infos zum Workshop gibt es hier ausführlich.

Um die Teilnahme am Workshop (Achtung: Ohne Anfahrt und Übernachtung!) zu gewinnen, schreibe einen Kommentar unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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12 iPhoneography Gadgets for Your Future iPhone 5

17 Dec

So you’re 90% sure you’re getting an iPhone 5 this year.

Maybe it’s the wishlist you e-mailed out to your family or all the circled photos of iPhone 5s you left around the house.

Now that you’re going to have that fancy camera, new A6 processor and all, you’re going to want to build up your iPhoneography camera bag.

Think of it as an arsenal of photo tools that’ll help you take full advantage of the camera you’ll use the most!

  • The iPhone Lens Wallet, a tiny camera bag, fully stocked with phone lenses
  • The Glif/Glif+, a handy stand that also lets you use your iPhone with tripods
  • The Lens Dial, a complete 3-lens system, just rotate the dial to switch lenses
  • Wood Camera Case, a handsome wooden case, engraved to look like a camera
  • The Fisheye Lens, a 180-degree magnetic lens that turn any ‘scape into a tiny globe
  • The Holga 9-in-1 Lens, 9 ways to amp up photos with color & multi-image lenses
  • The 12x Telephoto iPhone Lens, take zoomed in photos without losing image quality
  • The Swivl, an iPhone stand that follows your every move, like a mini cam crew!
  • The SLR Mount, an adapter for using Canon & Nikon SLR lenses with your iPhone!
  • The iPhone Cable Trigger, a shutter release for shooting from afar
  • The Wide Angle/Macro Lens, a two-in-one lens for fitting twice as much into your photos & capturing rad detail

iPhone 5 Gadgets for Improving Your Phone Photos

p.s. Spend at least $ 50 in the shop today and we’ll throw in a surprise with your order. It could be anything from Magnetic Photo Rope to our Wide/Macro Phone Lenses!

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