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Archive for the ‘Equipment’ Category

Im Gespräch mit Erik Johansson

02 Feb

Zum ersten Mal bin ich über die tollen Fotomontagen von Erik Johansson vor ein paar Jahren in einem Magazin gestolpert. Später fand ich seine Arbeiten im Internet wieder und stellte fest, dass er sich in der Zwischenzeit sogar noch weiter verbessert und an verblüffendere Ideen gewagt hatte.

Höchste Zeit also, Erik hier allen vorzustellen, die ihm bisher in den Weiten des Internets noch nicht über den Weg gelaufen sind. Im Interview erzählt er von seiner Herangehensweise, der Wichtigkeit der Ideen und vom Lernen durch Ausprobieren.

Hallo Erik. Danke, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst. Zuerst, erzähl uns doch mal ein bisschen was über Dich: Wer bist Du, was machst Du?

Ich bin ein Fotograf und Retusche-Künstler aus Schweden. Ich fange nicht Momente ein, sondern Ideen. Für mich ist die Fotografie nur ein Weg, um Material zu sammeln, aus dem ich dann die Ideen aus meinem Kopf realisieren kann.

Obwohl ein einziges Foto aus Hunderten von Ebenen bestehen kann, möchte ich immer, dass es so aussieht, als könnte es genau so aufgenommen worden sein. Jedes neue Projekt wird so zu einer neuen Herausforderung und mein Ziel ist es, sie alle so realistisch wie möglich umzusetzen.

Wie bist Du überhaupt zur Fotografie und den komplexen Kompositionen, die Du kreierst, gekommen?

Ich wurde 1985 in der Nähe der kleinen Stadt Götene mitten in Schweden geboren. Soweit ich mich überhaupt zurückerinnern kann, habe ich es immer geliebt, zu zeichnen. Möglicherweise liegt das an meiner Großmutter, die Malerin war. Ziemlich früh habe ich mich außerdem für Computer interessiert und bin durch Computerspiele in andere Welten geflüchtet. Im Alter von 15 Jahren habe ich dann meine erste Digitalkamera geschenkt bekommen, die regelrecht eine neue Welt für mich geöffnet hat.

Da ich ans Zeichnen gewöhnt war, fühlte es sich sehr seltsam an, schon fertig zu sein, nachdem ich ein Foto aufgenommen hatte; es war einfach nicht der gleiche Prozess, etwas zu erschaffen. Da ich mich ja auch für Computer interessierte, war es ein ziemlich natürlicher Schritt für mich, damit anzufangen, mit den Fotos herumzuspielen und so etwas herzustellen, was man mit der Kamera nicht aufnehmen kann. Es war ein toller Weg, so zu lernen, Lernen durch Ausprobieren.

Im Jahr 2005 bin ich dann nach Göteborg gezogen, um Technische Informatik an der Chalmers University of Technology zu studieren. Während meiner Studienzeit habe ich mein Interesse an der Retusche wieder aufgenommen. Ich hatte viele Ideen, die ich umsetzen wollte und sah es einfach als Problemlösung an, diese Umsetzungen so realistisch wie möglich zu gestalten.

Wie kommst Du auf neue Ideen, was inspiriert Dich?

Ich versuche immer, möglichst originelle Ideen zu entwickeln und mag dabei perspektivische Illusionen besonders. Ich denke, dass es vor allem darum geht, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dabei kann ich Inspiration aus allen Dingen um mich herum beziehen. Das kann alles sein, angefangen von Dingen, die ich im Alltag sehe bis zu den Werken von anderen Künstlern und Fotografen. Wobei ich wohl mehr von Malern als von Fotografen inspiriert bin.

Auf dem schwedischen Land aufzuwachsen, hatte dabei einen besonders großen Einfluss auf meinen visuellen Stil. Eine Menge der Umgebungen auf meinen Fotos sind nahe den Orten aufgenommen, die ich kenne, rund um mein Elternhaus mit weiten, offenen Landschaften und kleinen, roten Häuschen. Inspiration ist einfach überall und das ist nur der Anfang.

Wenn Du erst einmal eine Idee hast, was kommt als nächstes? Wie wird aus der gedanklichen Skizze ein echtes Bild?

Der erste Teil besteht aus der Planung. Wenn ich am Anfang eine bloße Idee habe, von der ich denke, dass sie gut genug für eine Umsetzung ist, muss ich als nächstes die Orte finden, von denen ich Fotos brauche, um das Bild zusammenzusetzen. Das kann beliebig lange dauern zwischen ein paar Tagen und mehreren Monaten, manchmal sogar Jahren, wenn es schwer ist, den perfekten Ort zu finden oder wenn es einfach gerade die falsche Jahreszeit dafür ist.

Das ist auch der wichtigste Schritt, weil er das Aussehen und auch das Gefühl des Fotos bestimmt, es ist ja mein Ausgangsmaterial. Ähnliches Licht und Perspektive sind dabei auch extrem wichtig, um ein realistisches Ergebnis zu erhalten, wenn die Fotos kombiniert werden. Diese Phase beinhaltet auch das Lösen von Problemen wie der realistischen Umsetzung von Reflexionen, Materialien und anderen Dingen.

Der zweite Schritt ist dann das eigentliche Aufnehmen und Sammeln des Materials. Ich benutze nie Stock-Fotos in meinen eigenen Projekten, ich möchte immer die vollständige Kontrolle über meine Fotos behalten und auch das Gefühl, alles daran selbst gemacht zu haben.

Das schränkt mich natürlich insoweit ein, dass ich nicht alle Ideen, die ich habe, auch umsetzen kann, aber manchmal sind diese Grenzen gut, um die eigenen Arbeiten überhaupt zu definieren. Nur etwa eine von zehn Projektideen setze ich dann auch um. Viele sind auch einfach ein bisschen zu komplex.

Der letzte Schritt ist dann das Zusammenfügen der Fotos. Eigentlich ist das sogar der einfachste Schritt, wenn ich in den ersten beiden Schritten anständig gearbeitet habe. Das ist wie ein Puzzle: Ich habe alle Teile und muss sie nur noch zusammenfügen.

Hast Du Ratschläge für die, die nun auch gern atemberaubende Kompositionen machen wollen?

Diese Bildmontagen zu machen, ist wirklich als würde man malen. Der Unterschied besteht darin, dass die Fotos Deine Farben sind und der Computer Deine Leinwand. Ich glaube daran, dass der beste Weg, das zu lernen, ist, es selbst auszuprobieren.

Dabei lernst Du es vielleicht nicht auf die schnellste oder „richtigste“ Art und Weise, aber Du lernst die verschiedenen Werkzeuge kennen, die Dir zur Verfügung stehen und was Du damit machen kannst. Gut zu werden, erfordert eine Menge Geduld und Übung. Aber denk immer daran, dass die Idee an sich ebenso wichtig ist wie ihre Umsetzung.

Es gibt nicht wirklich einen Plan, wie man es macht. Es geht einfach darum, es so echt wie eine Aufnahme aussehen zu lassen, es wie die wirkliche Welt wirken zu lassen. Für mich war der Realismus immer sehr wichtig und es ist eine Herausforderung, eine Skizze in einem Foto Realität werden zu lassen. Am Ende ist es die eigene Vorstellungskraft, die die Grenzen setzt. Versuche, anders über unsere Welt zu denken.

Meinst Du, dass es wichtig oder erforderlich ist, eine spezielle Ausrüstung zu haben, um großartige Bilder zu machen? Was sind Deine wichtigsten Werkzeuge?

Nein, definitiv nicht. Alles, was man braucht, ist eine anständige Kamera und Bearbeitungssoftware. Die wirkliche Herausforderung besteht darin, gute Ideen zu entwickeln. Natürlich taugt eine besonders gute Kamera für wirklich nette, große Drucke, aber man muss keine außergewöhnliche Ausrüstung haben, um die Art von Arbeiten zu machen, die ich mache.

Ich habe gelesen, dass Du keine Tutorials gibst, aber Du hast ein sehr interessantes Video über die Entstehung eines Bildes gemacht. Wie stehst Du zum modernen Austausch von Wissen über das Internet?

Ich liebe es, mein Wissen mit anderen zu teilen! Aber zu diesem Zeitpunkt möchte ich mich darauf konzentrieren, mehr eigene Projekte in Fotos umzusetzen und an Auftragsprojekten zu arbeiten. Es gibt später noch genug Zeit, um Tutorials zu machen. Erst einmal möchte ich, dass die Leute für eine Weile selbst nachdenken.

Im letzten Frühjahr bist Du nach Berlin gezogen. Wie gefällt’s Dir hier?

Es ist fantastisch! Ich liebe Berlin und die schier unerschöpflichen Möglichkeiten, hier verschiedene Dinge zu machen. Es ist eine wirklich sehr inspirierende Umgebung für mich. Als Selbstständiger bin ich ja auch nicht so abhängig von bestimmten Orten und mochte Berlin einfach schon immer.

An welchem Punkt siehst Du Dich selbst jetzt und was möchtest Du in der Zukunft machen?

Inzwischen arbeite ich einerseits an persönlichen, aber auch an Auftragsprojekten. In 2011 habe ich außerdem angefangen, Straßenillustrationen zu machen und seit 2012 habe ich mir vorgenommen, den Schritt zu bewegten Bildern zu machen und auch ein Buchprojekt in Angriff zu nehmen.

Vielen Dank, Erik!

Ich habe das Interview mit Erik auf Englisch geführt und anschließend ins Deutsche übersetzt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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1. Februar 2013

01 Feb

Ein Beitrag von: Luisa Jasmin Schnier

(c) Luisa Jasmin Schnier


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Röntgenfotografie

01 Feb

Wahrscheinlich bekommt jeder irgendwann im Leben ein ganz spezielles Foto von sich. Eines, das sichtbar macht, was man so nicht sehen kann: Ein Röntgenbild. Diese Strahlen sind nicht nur wissenschaftlich interessant, sondern finden auch in der Kunst Verwendung.

Aber fangen wir beim Anfang an, ein Blick in die Geschichte: Im Januar 1896 präsentierte Wilhelm Conrad Röntgen die Entdeckung dieser Strahlen. Er durchleutete die Hand von Albert von Kölliker und hielt mit Hilfe von Fotoplatten das Schattenbild für die Ewigkeit fest. Die Entdeckung war eine Sensation und wurde zu einem Meilenstein in der Medizin.


Albert von Köllikers Hand; 23. Januar 1896

Auch die wissenschaftlichen Aufnahmen der beiden Österreicher Josef Maria Eder und Edward Valenta faszinieren noch heute. Sie zeigen verschiedene Fische, Schlangen und Amphibien unter Röntgenstrahlen. Diese Bilder entstanden ebenfalls schon im Jahr 1896.

Bereits im März desselben Jahres entdeckte man erste Strahlenschäden wie lokalen Haarausfall und Hautrötungen. Der Begeisterung tat dies jedoch kaum einen Abbruch. 1904 wurde das erste Buch zum Strahlenschutz veröffentlicht, fand jedoch damals kaum Beachtung.

Man entdeckte viel eher den künstlerischen Reiz dieser surreal wirkenden Bilder. Während die Wissenschaft neue Erkenntnisse aus den Röntgenfotografien zog, begannen zunehmend auch Künstler und Fotografen, sich mit dem neuen Medium auseinander zu setzen.


Foto: Josef Maria Eder und Edward Valenta (1896)

Einer der bekanntesten unter ihn nist wahrscheinlich der Bauhaus-Maler und -Fotograf László Moholy-Nagy, der sich 1940 ausgiebig mit dieser Technik beschäftigte. Aber auch heute noch gibt es Menschen, auf die Röntgenstrahlen eine Faszination ausüben und die mit ihnen experimentieren.

Diese Experimente werden immer aufwändiger und größer. Nick Veasey röntgte zum Beispiel 2003 eine Boeing 777 vollständig. Aber auch Unterwäsche und Bagger samt Fahrer sind vor ihm nicht sicher. In seinem Buch „X-Ray. Die Schönheit des Verborgenen“* zeigt er eine Auswahl seiner Bilder.

Nick Veasey
Foto: Nick Veasey (2003)

Auf Flickr wurde ich auf Surfactant und seine Bilder aufmerksam. Er arbeitet seit 18 Jahren als medizinisch-technischer Radiologieassistent und hatte die Möglichkeit, für seine Fotos Röntgengeräte zu verwenden, die nicht länger für die menschliche Diagnostik genutzt werden konnten.

Ich kann mir mittlerweile vorstellen, welche radiologischen Schatten Menschen, Tiere und unbelebte Objekte werfen werden. Ich finde diesen Teil besonders interessant. Ich glaube, es ist wie bei einem Fotografen, der alles um sich herum genau studieren muss, um sich dann zu überlegen, wie das Licht am besten auf sein Motiv fallen wird.


Foto: Surfactant

Auch latitegeraldine entdeckte ich bei meiner Suche auf Flickr. Die 28-jährige Französin arbeitet ebenfalls als technische Assistentin in einem Krankenhaus.

Ich mag die Idee, ins Innere der Dinge sehen zu können. Ich verwende besonders gern Objekte mit verschiedenen Dichten und Dicken, das macht viel Spaß. Objekte, die ich röntge, zeigen meistens das, was ich im Leben gern habe.


Foto: latitegeraldine

Beim Betrachten der Bilder entsteht bei mir der Wunsch, selbst Objekte zu durchleuchten. Wie sieht wohl meine Kamera im Inneren aus? Oder das Kaleidoskop, das hier auf meinem Schreibtisch steht? Es ist schon schade, dass Röntgenstrahlen gefährlich sind und dadurch nicht mehr Menschen die Möglichkeit haben, ihre Neugierde auf diese Weise auszuleben.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas kauft, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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31. Januar 2013

31 Jan

Ein Beitrag von: Felix Meyer

von Felix Meyer


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Entzückungen einer Tagträumerin

31 Jan

Ein Beitrag von: Helen Warner

Seit drei Jahren fotografiere ich nun ernsthaft und alles begann mit einem Filmprojekt. Ich hatte mich entschieden, das Storyboard für einen Kurzfilm zu erstellen, indem ich Fotos machte, anstatt zu zeichnen.

Seitdem ich mein Filmstudium mit dem Master abgeschlossen hatte, war ich sehr bemüht, meinen ersten Kurzfilm zu machen. Jedoch fand ich den Prozess sehr langwierig und bemerkte recht bald, dass das Erstellen eines eigenen Filmes eine ziemlich schwierige Aufgabe war. 

Als ich dann mit meiner Serie aus Fotografien nach Hause kam, die den Verlauf der Geschichte zusammenfassten, wurde mich recht schnell klar, dass es möglich ist, eine Erzählung in eine einzige Aufnahme zu fassen. Ich mochte die Unmittelbarkeit des Prozesses und war schnell davon besessen, Geschichten erzählende Fotos zu kreieren.

Ich erinnere mich noch gut daran, andere Fotografen zu bewundern, die Programme wie Photoshop beherrschen. Sie bringen es fertig, so viel mehr in ihre Arbeiten zu zaubern, indem sie die Realität ihres ursprünglichen Fotos digital beeinflussen.

Davon war ich ziemlich fasziniert, jedoch konnte ich keinen Spaß am Photoshoppen finden und auch keine Geduld dafür aufbringen, das Programm zu erlernen.

So versuchte ich, Effekte dadurch nachzuahmen, dass ich unterschiedliche Materialien benutzte. Ich bemale sehr häufig meine Modelle in weiß, sodas sich die Haut sich nicht nur vom Hintergrund unterscheidet, sondern heraussticht. Ich mag es, verschiedene Materialien wie Puder, Acrylglas, Plastik und viele andere zu verwenden, um „hausgemachte“ Texturen und Strukturen zu erstellen.

Da alles, was man in meinen Bildern sieht, real ist – keine Bildmanipulationen oder andere Spezialeffekte – muss ich sehr bedacht darauf sein, wo und wann ich fotografiere. Nur selten nutze ich direktes Sonnenlicht. Der Grund dafür ist, dass ich denke, dass es nicht zu meinen Ideen passt.

Ich weiß, dass das Arbeiten an theatralischen Ideen oft ein schmaler Grat ist und ich finde, dass ein kaltes, diffuses Licht dem Bild eine Art Ernsthaftigkeit gibt. Und das hilft mir auch, nicht in die Gefilde der Lächerlichkeit abzudriften.

Das Licht, das ich benutze, spiegelt auch die Themen meiner Arbeit wider. Ich spiele gerne mit Dunkelheit und Helligkeit und versuche, eine Ausgeglichenheit innerhalb der Themen zu finden. Meine Arbeit wurde schon einmal als „dunkle Kunst“ bezeichnet, da sich meine Fotos oft um Flucht, Einsamkeit, Tod und ähnliche Dinge drehen.

Die Fotografien können sehr schnell zu gothic werden, deshalb mag ich es, Elemente der Romantik einzubauen und auf diese Weise aus der Dunkelheit Licht zu machen.

Meine Aufnahmen sehe ich als so etwas wie meine persönliche Reflexion des Unbekannten, so etwas wie ein Weg, die Angst vor den großen Fragen des Lebens zu lindern, die uns alle manchmal peinigt.

Ich glaube aufrichtig an Entzückungen und Verzauberungen und tendiere dazu, viel tagzuträumen, was mir nicht immer zum Guten dient, aber mich nichtsdestotrotz auf einen kreativen Pfad gelenkt hat.

Den ersten Hauptteil meiner Arbeit habe ich nun fertiggestellt und beschäftige mich derzeit mit einem neuen Projekt, genannt „The Frozen Theatre“. Mit dieser großen Serie möchte ich wieder eine Geschichte durch eine Serie von Fotos erzählen anstatt nur mit einzelnen Bildern.

Manchmal sehe ich meine Fotografien auch als eine Art Vorbereitung auf einen Film. Und ich hoffe, eines Tages einen solchen zu machen, obwohl dafür dann natürlich viel mehr Leute gebraucht werden.

Deshalb bin ich gerade jetzt recht glücklich darüber, ganz auf mich allein gestellt zu sein und lerne auf meinem Weg viel dazu. Wer weiß, vielleicht dienen diese Bilder ja eines Tages als ein Storyboard für einen surrealen Kurzfilm.

Dieser Artikel wurde von Helen Warner auf Englisch geschrieben und von Martin ins Deutsche übersetzt. 


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How to Turn Your Phone Into a DIY Photo Projector for $1

31 Jan

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Slide projectors are great but outdated. And digital projectors cost a bundle. What’s a photographer to do when they’re looking for a bigger picture?

We’ll show you how to turn your phone into a photo projector for just $ 1.

Yep, for a buck you can have Instagram on overdrive and Flickr living large.

The project is so easy, you might even have time to sneak in a cat video or two.

Make a DIY Projector for $ 1

Why it’s Cool:

paint-smA phone based projector is a great way to show off your mobile photos and your phone hack savvy.

Just picture laying in bed browsing your feed or watching a movie on a ginormous screen.

A projector provides a new way of looking at your shots, and for $ 1, who can afford not to try this project?

The Ingredients:

paint-sm

  • Shoebox
  • Paperclip
  • Smartphone
  • Magnifying glass (get it for $ 1 at Dollar Tree), or a large aperture lens
  • X-acto knife or similar
  • Electrical or black duct tape

Optional:

  • Matte black spray paint or black paper

 

Step 1: Trace a Hole on the Box

paint-smA shoebox or similar will work great for your new projector.

If the inside walls of your box are a bright color, you may want to spray paint them black or tape up some black paper for best image quality.

Once your box is ready, trace the outer edge of your lens or magnifying glass onto one of the short sides of the box.

Step 2: Cut a Hole in That Box

paint-smCut out the inside of the circle you just traced.

You don’t want light leaking around your lens so try not to cut too much.

At the back of your box, cut a small hole for your phone’s power cord.

Step 3: Attach Your Lens

paint-smNow you’ve got a porthole cut in your shoebox its time to stick on that lens.

If your magnifying glass has a handle, you may want to remove it first.

Line up your lens with the hole and apply tape around the entire edge of your lens.

Make sure your lens is held securely and there are no holes between the tape for light to escape.

Step 4: Take a Stand

paint-smWe used this very helpful tutorial to make a stand for our phone out of a paper clip.

Other stand ideas include this ultra-portable Tiltpod, this hand dandy Gorillapod, or this super creative lego stand from this cool tutorial.

Step 5: Flip Your Screen

paint-sm When light passes though a lens (including the lenses in your eyes), it gets flipped, which means the picture from your projector will come out upsidown.

No fear though, we have a fix!

For the iPhone go to Settings > General > Accessibility and turn on AssistiveTouch.

Once activated, a little white orb will pop that you can drag around the screen.

Click on the orb and go to Device > Rotate Screen.

This will allow you to flip applications like the Photos app which would normally rotate itself right side up.

Andriod users can download the app Ultimate Rotation Control.

Or if all else fails you can just stand on your head.

Step 6: Finding Focus

paint-smIf your walls are plastered with pics you will need to clear out a little space for your projection.

For a screen you could use a white bed sheet, turn a poster around, project onto a shower or window curtain, or just use the bare wall.

Without a focus ring on your magnifying glass you’re going to have to foot focus.

Position your phone in its stand near the back of the box and walk forwards or backwards until your image starts to come into focus.

Once you’ve found a good range you can fine tune focus by moving your phone forwards or backwards in the box.

If you used a camera lens for your projector, you get the bonus of a focus ring that gives you some extra flexibility in terms of screen size and focus distance.

Step 7: Don’t Fight the Light

paint-smIt’s not the power of your projector. It’s how you use it!

For best viewing, turn the screen brightness of your phone all the way up and turn the room lights down.

Set your phone’s photo app to slide show mode for a hands free experience.

Your power cord can go through the hole you cut in the back of the box and a little tape will seal the deal.

Taking it Further

  • Use your magnifying glass to get an up-close perspective on your phones pixels.
  • Try using your computer screen instead of your phone as the display in a new projector project.
  • Check out this crazy sophisticated DIY digital projector that can create a 120″ HD screen!
  • This mini film projector fits in the palm of your hand and was made from an Altoids tin!
  • Leave it to the Japanese to do something this awesome with a projector. Hint: Samurai swords, shadow battles.

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Photojojo

 
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30. Januar 2013

30 Jan

Ein Beitrag von: Picsl Photography

© Picsl Photography


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Moon People – Full Moon Over Twin Peaks

30 Jan
Moon People - Full Moon rising over Twin Peaks, San Francisco

People watching a full moon rise over San Francisco atop Twin Peaks

Saturdays full moon was a sight to see, but then again it always is. I never tire of seeing the moon as it is a constant curiosity, inspiration, and friend. When ever I gaze upon the full moon my first thought is that we’re not alone in this big universe and second countless generations before me gazed upon this same celestial body pondering its origin, its meaning, and our relationship to it and other celestial bodies in the night sky. Astonishing when you think about it.

With that being said I leave you with Henry David Thoreau’s “The Moon”

The full-orbed moon with unchanged ray
Mounts up the eastern sky,
Not doomed to these short nights for aye,
But shining steadily.

She does not wane, but my fortune,
Which her rays do not bless,
My wayward path declineth soon,
But she shines not the less.

And if she faintly glimmers here,
And paled is her light,
Yet alway in her proper sphere
She’s mistress of the night.

Henry David Thoreau

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Moon People – Full Moon Over Twin Peaks

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FENSTER61

30 Jan

Es ist nasskalt in der Torstraße in Berlin-Mitte. Menschen drängeln sich an mir vorbei und ich halte Ausschau nach dem FENSTER61. Auf seiner Webseite stellt es sich als Ausstellungsort vor, dem ich nun gern einen Besuch abstatten möchte.

Was ich sehe, ist ein mintgrün eingefasstes Schaufenster, an dem von innen drei quadratische Bilder nebeneinander befestigt sind. Wer hier vorbeikommt, meint zunächst, einen leerstehenden Laden vorzufinden, wie es früher in dieser Gegend ganz üblich war. Und um es nicht allzu trist aussehen zu lassen, wurde das Schaufenster mit großformatigen Bildern dekoriert. Die Tür zum Laden ist verschlossen.

Dahinter steckt allerdings System. Seit Oktober 2005 werden, wie man auf der Webpräsenz lesen kann, monatlich wechselnde Ausstellungen präsentiert. Das Wort „Ausstellung“ lässt erst einmal mehr vermuten und doch kann man den Raum hinter dem Fenster nicht betreten. Das Fenster selbst ist der Ausstellungsort. Eben ein Schaufenster.

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Aus: „Briefe aus Berlin“ von Gino Puddu, 16. Januar – 12. März 2013

Die Arbeiten, die hier präsentiert werden, setzen sich „mehr oder weniger stark mit Berlin auseinander“. Das Angenehme an solch einem Konzept ist: Keine Öffnungszeiten, keine hübschen und kreativen Menschen an Laptops, die einen beim Betrachten der Bilder beobachten, keine großen Kosten.

Die Anzahl der Bilder variiert, es ist keine feste Zahl vorgegeben – nur der Platz: 2×2 Meter stehen zur Verfügung. Derzeit sieht man hier großformatige Bilder des italienischen Fotografen Gino Puddu. Sie sind Antworten auf fiktive Fragen eines Freundes. Wenn ich ehrlich bin, nicht ganz meins und der Zugang fehlt mir, erst der dazugehörige Text auf der Seite lässt mich da ein bisschen mehr sehen und verstehen.

Auf die demnächst folgende Ausstellung von Frank Machalowski mit dem Titel „Monster“ freue ich mich dagegen sehr. Denn im Pressetext dazu heißt es:

In Frank Machalowskis Langzeitbelichtungen aus den Jahren 2011 und 2012 werden die durch die Straßen strömenden Menschen als geisterhafte Bewegungsspuren einer Masse sichtbar, erscheinen fast bedrohlich, als gesichtsloses Monster, das sich den Weg durch die Stadt bahnt. Die Grenze zwischen dem Monströsen und Humanen verschwindet im Nebel der Bewegung

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Aus: „Monster“ von Frank Machalowski, 13. März – 14. Mai 2013

Wer mehr über die jeweilige Ausstellung wissen möchte, der besucht einfach die Webpräsenz von FENSTER61. Die Seite sieht sich als Archiv, in dem die Geschichten und Bilder der Stadt gesammelt werden.

So ist die Seite auch Archiv einer Stadt und ihrer Menschen, in der man allerlei kleine und große Geschichten entdecken kann. Wie beispielsweise die des Fotografen Frank Schirrmeister, der in seiner Serie „Sonntags in Berlin“ Nebenschauplätze besucht hat und dabei Parallelwelten zeigt, die dem hiesigen Berlinbesucher sicher verborgen bleiben.

Oder die Dokumentation des niederländischen Fotografen Michel Meijer, der im Februar 2003 jeden Tag ein Bild vom Kino „Durchfenster“ machte. Ein Kino in Friedrichshain, das tatsächlich nur durch ein Fenster betreten werden kann, von Freiweilligen betrieben wird und jeden Tag einen anderen Film zeigt.

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Aus: „Beside me“, Irinadabo, 15. Mai – 16. Juli 2013

Aber am besten ist es, Ihr begebt Euch nun selbst auf Entdeckungsreise durch das Archiv. Und wenn Ihr eine Geschichte aus Berlin auf dem Rechner oder in Negativordnern liegen habt, dann stellt dem Team von FENSTER61 diese doch einmal vor. Vielleicht habt Ihr Glück und andere Berlinbesucher können bald Eure Geschichten in der Torstrasse sehen.

Ganz oben: Das FENSTER61, hier auf Fotos von Oliver Gerhartz. Danke!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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29. Januar 2013

29 Jan

Ein Beitrag von: Carsten

© Carsten


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