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Archive for the ‘Equipment’ Category

Planeten verschlingen

04 Mar

Sie sehen aus wie Planeten, die man durch ein Teleskop betrachtet. Ihre Oberflächen sind so verschieden wie nur etwas: Von infernalischen Feuerwüsten bis zu vereisten Ödlanden. Je tiefer man sich in den Details dieser Strukturen verloren hat, desto härter trifft einen dann die Überraschung.

Dass es sich bei den Objekten der Serie „Devour“ des norwegischen Fotografen Christopher Jonassen mitnichten um weit entfernte Himmelkörper und fremde Welten handelt. Gut, fremde Welten schon, allerdings befinden diese sich direkt unter unseren Nasen. Genauer: In unseren Küchen.

Dort kam ihm auch die Idee zur Serie, als ihm der Zustand der Kochutensilien in der WG-Küche auffiel, in der er während eines Aufenthaltes in Australien lebte. Der Anblick der abgenutzten, abgekämpften, müde gewordenen Oberflächen der Bratpfannen lenkte ihn auf den Weg tieferer Überlegungen.

Devour © Christopher Jonassen

Devour © Christopher Jonassen

Er war fasziniert davon, wie der tägliche Gebrauch das Metall der Pfannen abtrug, mit jedem winzigen Kratzer, den man ihnen nach und nach zufügt. Seit 2004 fotografiert er bereits Objekte – Hunderte, seitdem – mit dem grundlegenden Gedanken, über die sich ständig wiederholenden und banalen Tätigkeiten unseres täglichen Alltags zu meditieren.

Christopher sagt, er wollte eine Verbindung herstellen zwischen den kleinen Wunden, die wir jeden Tag hinterlassen und dem enormen Effekt, zu dem diese sich über die Zeit aufsummieren.

Indem er diese kleinen Dinge, die uns täglich umgeben, auf diese Art genauer untersucht, unter die Lupe nimmt und im Großformat als Hauptakteure einer Serie präsentiert, lässt er ihnen die Aufmerksamkeit zukommen, die ihnen meistens fehlt.

Devour © Christopher Jonassen

Devour © Christopher Jonassen

Der geistige Sprung von den Schnitten, die wir unseren Bratpfannen zufügen hinüber zur stellvertretenden Darstellung der Schäden, die wir Mutter Erde antun, war dann nur noch ein kleiner.

Seine Sorge darum, wie wir mit unserem Planeten umgehen, findet sich auch im Namen seiner Serie wieder. Devour: Auffressen, vertilgen, verschlingen. Gefräßig zerstören, verbrauchen und verschwenden; etwas wahrhaftig ausbeuten.

Um die Strukturen und Details hierfür besonders hervorzuheben, hat er verschiedene Öle und Flüssigkeiten benutzt. Als er auf der Suche nach weiteren Pfannen für sein Projekt war, überraschte es ihn schier, wie viele seiner Freunde und Familienmitglieder alte Pfannen in ihren Kellern und Dachböden aufbewahrten.

Sie wurden nicht mehr benutzt, aber aus irgendeinem Grund trotzdem nicht weggeworfen. Scheinbar schienen sie die Schönheit der benutzten, ausrangierten Alltagsgegenstände irgendwie zu schätzen, ohne genau zu wissen, warum überhaupt und ohne genau darüber nachzudenken.

Devour © Christopher Jonassen

Devour © Christopher Jonassen

Für seine Fotoserie am besten geeignet waren die schweren Pfannen, die er aus den Winterlagern der Pfadfinder bekam. Sie waren schwarzgebrannt und von Messern zerkratzt. Auch eine Art von Ehrenabzeichen.

Damit zu kochen würde Christopher allerdings nicht empfehlen. Er selbst kocht am liebsten mit rohen, frischen Zutaten, nach Möglichkeit auch aus lokalem Anbau. Der Schlüssel zu einer gesunden Ernährungsweise.


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3. März 2013

04 Mar

Ein Beitrag von: Ronny Engelmann

winter in my hands


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browserFruits März #1

03 Mar

Dieses Mal wird es etwas philosophisch, ja sogar abstrakt. Dekonstruktion. Verfall, zerlegen, die Einzelteile von etwas erkennen. Diese zu etwas Neuem zusammenbauen. Aus dem Ganzen Stücke machen, diese Stücke wieder zu etwas Ganzem machen. In den Teilen etwas erkennen, was vorher nicht da war.

Fotospecial: Dekonstruktion

Flickr

500px

Deutschsprachig

• Trotz schwerer Krebskrankheit begann die 20-Jährige Nana für Fotoshootings Modell zu stehen. Mit ihren Bildern machte sie anderen Krebspatienten Mut. Nachdem sie den Kampf gegen ihre Krankheit verlor, gründeten ihre Eltern den Verein Recover your Smile e.V., der Betroffenen kostenlose Schminkkurse mit anschließenden Fotoshootings ermöglicht.

• Für die Auszeichnung Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2013 werden noch einfallsreiche Köpfe mit einer kulturellen oder kreativen Unternehmensidee gesucht.

• Kennt Ihr die Krimmler Wasserfälle in Österreich? Ein paar schöne Fotos davon gibt es bei Benijamino zu bewundern.

• Photoshop Touch für iPhones und Android Smartphones ist da.

• „Von Griechenland nach Deutschland“ heißt die Fotoreportage von Joanna Nottebrock auf emerge. – „In dieser Geschichte geht es um das Ankommen und den Alltag nach der Entwurzelung, um Veränderung, Überforderung, die Neudefinition von Heimat und das Schaffen und Neuordnen sozialer Strukturen.“

• FREELENS unterbindet YAHOO Bildersuche.

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International

• Wir wissen, Ihr hättet bei uns gern mehr Tutorials. Eine tolle Adresse für Photoshop-Tricks, Behind-the-Scenes-Videos, Lichtsetups und alles andere ist PHLEARN mit über 400 kostenlosen Episoden voll mit geballtem Wissen, Tipps und Inspiration.

• Über Wales fliegen die Stare in wunderschönen Formationen. Der Fotograf Keith Morris hat sie gekonnt aufgenommen.

• Über Zen-Künstler und Intellektuelle: Ein anregendes Gespräch mit Saul Leiter findet Ihr beim TIME Magazine.

• Das Instagram-Blog stellt Junanto Herdiawan vor, der sich in aller Welt schwebend fotografiert. Mit dem iPhone.

• Eine Sammlung herzerwärmender Tieraufnahmen auf 500px.

• Bewegend: Christopher Renfro friert Licht in seinen Bildern ein. In diesem Video auf dem Flickr-Blog erzählt er, warum.

• Ein ausführliches Interview mit Jan Scholz gibt’s in der flickr-Gruppe The Portfolio Pro zu lesen.

• Camera Porn.

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Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Der PhotoEditor rezensiert Pieter Hugos Fotoband „There’s a hell for me & my friends“* und reflektiert dabei polemisch (aber amüsant) die große Frage des Kopierens, die wir hier auch schon diskutierten.

• Anna Lechners Ara – Die Welt zwischen Istanbul ist eine Liebeserklärung an den Bosporus und die Bewohner der Stadt.

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Videos

Wie setzt man ein Messer am besten in Szene? Hier die Antwort von Michal Tomaszewicz.

 

Topmodel Lily Cole spricht über Perfektion. Gute Worte, mit einem leicht faden Beigeschmack, da es sich dabei leider um Autowerbung handelt. (via LesMads)

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Ausstellungen

Portraits – Dvorah Kern, Marit Beer
Zeit: 2. – 24. März 2013
Vernissage: Freitag, 1. März 2013, 19 Uhr
Ort: aff-Galerie, Friedrichshain, Berlin
Link

Ezgi Polat
Zeit: 2. März 2013, Vernissage um 20 Uhr
Ort: BASE MENT, Spreewaldplatz 8, Berlin
Link

„A Humanist Gaze“ – Retrospektive Joseph Rodriguez 1986–2005
Zeit: 2. März – 6. April 2013
Vernissage: Samstag, 2. März 2013, 18 Uhr in Anwesenheit des Fotografen
Ort: HARDHITTA GALLERY, Lindenstraße 19, 50674 Köln
Link

Abschlusspräsentation der Klasse von Eva Bertram
Zeit: 9. März – 21. April 2013
Ort: Neue Schule für Fotografie, Brunnenstraße 188-190, Berlin
Link

Jodie Bieber – Between Darkness and Night
Zeit: 24. Februar – 26. Mai 2013
Ort: Museum Goch, Ulm
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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2. März 2013

03 Mar

Ein Beitrag von: Manfred Schröder

Moléson-sur-Gruyères


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Mut zur Veränderung

02 Mar

Ein Beitrag von: Laura Callsen

Kommt Dir dieses Gefühl bekannt vor? Du sitzt vor Deinen letzten Fotografien und stellst fest, dass Du nicht zufrieden bist. Du betrachtest Deine Bilder näher, versuchst herauszufinden, was Dich stört, doch kannst nichts finden.

Das Licht ist gut, die Schärfe stimmt, der Ausdruck des Modelles passt, auch die Farben sind schön und harmonieren miteinander. Wieso also diese Unzufriedenheit? Fakt ist: Du hast ein gelungenes Bild, das vor den Augen anderer bestehen kann.

My Strawberry Summer © Laura CallsenRomantic Beauty © Laura Callsen

Aber ist Dir das selbst wirklich genug? Ich musste diese Frage für mich irgendwann mit einem klaren Nein beantworten. Lange Zeit reichte es mir, klassische, simple Portraits zu machen, wie die, die Du hier siehst.

Ich denke, dass ich mit dieser Art von Bildern durchaus zufrieden sein könnte. Ich finde sie immer noch gut und bin meinen Modellen sehr dankbar, dass ich sie fotografieren durfte und dass sie so viel von ihrem Wesen für meine Bilder gaben.

Schaue ich mir meine alten Fotos heute allerdings an, muss ich mir eingestehen, dass da nicht viel von mir selbst drin steckt. Meine alten Fotografien scheinen eine heile Welt zu zeigen, die in meinem Inneren so jedoch nicht existiert.

You Don't See The Heart © Laura Callsen

Ich hatte bereits seit etwa zwei Jahren fotografiert, als mir bewusst wurde, dass meine Bilder zwar hübsch, jedoch ohne großen Inhalt waren. Ich sehnte mich nach mehr Inhalt, nach tieferen Gefühlen für meine Fotografien.

Ich stand vor dem Problem, dass ich mich kaum mit meinen eigenen Bildern identifizieren konnte. Mir das einzugestehen war nicht leicht und ich wusste, dass ich so nicht weiter machen wollte. Veränderung musste her, dringend!

Wo wollte ich hin mit dem, was ich tat? Kunst und damit auch die Fotografie ist eine Möglichkeit, Gedanken zu verarbeiten und sie an die Oberfläche zu bringen, sie sichtbar zu machen. Das war es, was ich wollte.

Ich versuchte also, den Fokus mehr auf den Ausdruck des Modells und weniger auf Kriterien wie Schärfe und die generelle Bildqualität zu legen. Weg von der „technischen Perfektion“, um die es so oft zu gehen scheint, hin zum ganz und gar nicht perfekten Gefühl. Immer häufiger machte ich Selbstportraits, wie diese hier, bei denen ich mit meiner Mimik und meiner Körperhaltung experimentierte.

Gedankenwoge © Laura CallsenFeeling Empty © Laura Callsen

Aufwendige Bildbearbeitung nutzte ich dabei selten, viel wichtiger war es mir, allein über den Gesichtsausdruck und die Körperhaltung Gefühle zu vermitteln. Nutzte ich mich selbst als Modell, funktionierte das auch relativ gut. Hatte ich jedoch ein anderes Modell als mich selbst vor der Linse, fiel es mir schwer, deutlich zu machen, dass ich einen anderen und vor allem neuen Weg einschlagen wollte.

Ich kam nicht richtig von bereits eingeschlagenen Wegen weg und rutschte immer wieder in alte Muster. Betrachtet man meine Bilder im zeitlichen Verlauf, wird dieser innere Konflikt sichtbar. Es lässt sich keine einheitliche Linie erkennen, was mich selbst manchmal sehr stört.

Der Prozess, in dem ich mich befand, zog sich hin, stagnierte zum Teil und machte an der einen oder anderen Stelle sogar kehrt. Ich stellte fest, dass ich Angst vor einer zu großen Veränderung hatte. Ich klebte förmlich an meinen alten Bildern fest, ohne mich lösen zu können.

Her Dance II © Laura Callsen

Es dauerte sehr lange, bis ich mutiger wurde und wirklich eine Veränderung in meinen Fotografien bemerkte. Eines der ersten Bilder, bei dem ich einen deutlichen Unterschied feststellte, kannst Du über diesem Absatz sehen. Ich entdeckte die Möglichkeiten, die einem die Bildbearbeitung schenken kann, für mich ganz neu.

Doppel-und Mehrfachbelichtungen mit Hilfe des PCs zu erstellen, fand ich dabei besonders spannend. Das war Anfang des letzten Jahres. Zum ersten Mal gelang es mir, ein Modell so einzufangen, wie ich es mir gewünscht und vorgestellt hatte. Dies war ein wichtiger Schritt für mich, der mir zeigte, dass ich auf dem richtigen Weg war.

Diese Bilder waren schon sehr viel näher an dem, was ich von der Fotografie wollte, als meine bisherigen Arbeiten, doch mein Prozess hatte gerade erst begonnen. Ich hatte viel zu lange Angst vor Experimenten gehabt, da ich bereits etwas gefunden hatte, das anderen Menschen gefallen hatte. Was, wenn meine neuen Bilder dies nicht täten? Was, wenn meine Bilder niemanden erreichen würden?

She Is Broken © Laura Callsen

Besondere Angst vor den Reaktionen anderer hatte ich bei diesem Bild. Es zeigt eine Idee, ein tieferes Gefühl und ist damit nicht mehr nur die simple Abbildung eines Gesichtes. Es ist in jeder Hinsicht unperfekt. Die Schärfe liegt nicht hundertprozentig auf den Augen und auch der Bildwinkel ist nicht grade schmeichelhaft, es ist kein wirklich hübsches Portrait. Doch: Es ist nicht uninteressant.

Natürlich kann man all die Dinge kritisieren, die ich eben erwähnte, doch nur weil Kritik berechtigt ist, zeugt sie noch lange nicht von Verständnis für den Gedanken, der hinter einem Bild steckt. Ich reichte dieses Bild, mit dem ich mir selbst so unsicher war, bei einem Wettbewerb zu Thema „Bewegung“ ein.

Ich entschloss mich, meine „Komfortzone“ zu verlassen, etwas zu wagen, auch wenn ich mir keine Chance ausmalte, zu gewinnen. Umso überraschter war ich, als mir mitgeteilt wurde, dass mein Bild zusammen mit 50 anderen in den Bildband kommen würde, der als Teil des Wettbewerbs geplant gewesen war.

Diese Angst hatte meine Kreativität blockiert. Ich wollte Veränderung, wollte mutig sein und blieb doch in Gewohnheiten stecken. Kunst ist immer mit Neuorientierung verknüpft. Man kann nicht ewig ein und demselben Weg folgen, da man früher oder später in einer Sackgasse endet.

Ging es auch anderen so wie mir? Es gibt diese Fotografen, die von Beginn an einen gewissen Stil zu haben scheinen. Manch einer hat einen schwermütigen, düsteren Stil, der andere einen leichten, anmutigen Stil, der voller Harmonie zu sein scheint. Kennst Du das Gefühl, dass jeder einen Stil zu haben scheint, doch wenn Du Deine Bilder betrachtest findest Du nichts Eigenes daran? Wo ist Dein eigener Stil?

Transmigration © Laura CallsenSeelentänzer © Laura Callsen

Seit ungefähr einem halben Jahr habe ich das Gefühl, eine gewisse Konstanz gefunden zu haben. Ich habe das Gefühl, in meinem Prozess einen großen Schritt weiter gekommen zu sein. Auf einmal habe ich viel mehr Ideen als früher, was für Bilder ich wirklich machen möchte.

Es ist, als wäre die Blockade, die so lange mein Denken gehemmt hatte, nicht mehr so groß, was, so glaube ich, auch auf meinen letzten Fotografien deutlich wird. Meine Fotografien sind düsterer geworden. Sie sind nachdenklicher, manchmal etwas unwirklich, aber doch so viel greifbarer als die Bilder, die ich vor zwei Jahren gemacht habe.

Vielleicht geht es auch nur mir so. Vielleicht sind sie nur für mich greifbarer geworden aber genau das ist es, was letztendlich zählt. Momentan sammle ich neue Ideen und warte darauf, sie umsetzen zu können. In der Hoffnung, endlich einen eigenen Stil zu entwickeln, mit dem ich selbst zufrieden sein kann.

Mut zu Veränderung allein reicht nicht, habe ich festgestellt. Wichtig ist vor allem, sich von Altbekanntem lösen zu können, wenn man sich nach Veränderung sehnt. Es ist wie mit einem Exfreund, der einen enttäuscht hat. Er ist nicht das, was man wollte, doch die Gefühle, die einmal da waren, verschwinden nicht von heute auf morgen.

Everything's Calm © Laura Callsen

Wichtig in der Kunst und im Leben ist es, ehrlich zu sich selbst zu sein und sich immer wieder aufs Neue zu fragen, was man eigentlich möchte. Ich möchte Bilder machen, die ehrlich sind und die mehr sind als nur die Abbildung eines hübschen Gesichtes. Bilder, die vielleicht einen Gedanken bei einem anderen Menschen auslösen können, den es sonst nicht gegeben hätte. Das ist mein innerer Antrieb.

Mein Ratschlag für jeden, der das Gefühl kennt, etwas ändern zu wollen? Setze Dich nicht zu sehr unter Druck, lass Dich von Misserfolgen und Rückschlägen nicht entmutigen. Mach Dir selbst nichts vor. Wenn Du nicht zufrieden bist, dann hat das seine Gründe, egal was andere sagen.

Menschen, die Deine Arbeiten schätzen, werden dies auch noch tun, wenn Du etwas änderst. Versuche, den Bereich, in dem Du Dich am wohlsten fühlst, auch mal zu verlassen und finde Deinen eigenen Antrieb. Nimm Dir Kritik zu Herzen, aber lasse sie nicht Deine Arbeiten bestimmen. Suche nach etwas, das Dich im Leben bewegt.

Behalte Dein eigenes Glück und Deine eigene Zufriedenheit im Auge. Die einfache Wahrheit hinter all dem, die manchmal so schwer zu beherzigen ist, ist folgende: Du machst Deine Bilder für niemand anderen als für Dich selbst.


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The Journey: It’s What You Can’t See That Will Thrill You

02 Mar

Photography is about a lot of things and other than “light” I’d say the “journey” is the most important. The fantastic thing about photography is that one’s mastery of the medium & artistic vision is a journey as much as the quest for each photo. Just as you never know what is over the next hill to photograph you never know how your view of the world might evolve. In both regards it pays to cherish the journey.

Foggy Treetops, Yosemite National Park

Foggy Treetops, Yosemite National Park

 

 

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The Journey: It’s What You Can’t See That Will Thrill You

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1. März 2013

01 Mar

Ein Beitrag von: Daniel Ernst

© Daniel Ernst


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Wie die letzten Glühbirnen starben

01 Mar

Ein Beitrag von: Matthias Pfammatter

Als ich zum ersten Mal Highspeed-Aufnahmen im Internet gesehen hatte, war ich wirklich schwer beeindruckt, doch wegen der technischen Aspekte habe ich zunächst die Finger davon gelassen.

In den Sommerferien 2012, als ich genug Zeit zum Tüfteln hatte, wagte ich mich jedoch an das Thema heran und entwarf Pläne. Aus der rein materiellen Sicht bedurfte es dann eigentlich nicht vieler Hilfsmittel: Ein dunkler Raum, ein Luftgewehr, ein Blitz, Objekte zum Zerstören und natürlich eine Kamera.

90x60_matt_Laeckerli

Am Anfang schoss ich mit einer Fahrradpumpe Bleikugeln auf alte Glühbirnen. Ein Auslöser, der auf die Kugel reagieren sollte, war mit dem Blitz verbunden, um im richtigen Moment auszulösen und so den Moment einzufrieren. Doch nach ein paar Fehlversuchen und Umstellungen merkte ich, dass mit diesem Aufbau keine brauchbaren Bilder entstehen konnten.

Also sah ich mich nach einem Luftgewehr um, das präziser und stärker war als der Schießapparat mit der Fahrradpumpe. Gleichzeitig machte ich mir Gedanken über den Blitzauslöser. Meine erste Variante hatte überhaupt nicht funktioniert, es musste also etwas Neues her.

Mehrere Tage zerbrach ich mir den Kopf über den perfekten Auslöser, doch die zündende Idee blieb aus. Ich war kurz davor, das Projekt abzubrechen und mir einzugestehen, dass es ohne Lichtschranke nicht funktionieren würde.

In meiner Verzweiflung suchte ich in der Werkstatt nach Einzelteilen, die mir zum perfekten Bild verhelfen konnten. Mit einem Holzklotz, zwei Gummistreifen und Alufolie bastelte ich mir einen Auslöser. Die Konstruktion setzte ich unmittelbar vor die Mündungsöffnung des Luftgewehrs und schloss sie mit dem Blitz zusammen. Die ersten Testschüsse lösten Blitzlicht aus und meine Zuversicht wuchs. Ich tüftelte noch ein bisschen und bald saß beinahe jeder Schuss.

Nun war alles bereit für die erste Glühbirne. Ich platzierte sie und stellte die Kamera ein. Meine Spannung wuchs, ich war wirklich aufgeregt. Klappte es oder würde es wieder scheitern? Ich drückte den Abzug, es blitzte und krachte und dann war es wieder ruhig. Ein Blick auf das Kameradisplay löste riesige Freude aus – ich hatte es geschafft!

Mein Vetter, gelernter Elektriker, baute mir noch einen Dimmer. Ich plünderte die Restvorräte funktionierender Glühbirnen und schoss nun auf brennende, aber in der Helligkeit reduzierte Birnen. Auf dem Foto ist so noch der brennende Wolframfaden zu sehen, während die ihn schützende Glashülle zerbirst.

Ich zerschoss während der nächsten Wochen noch einige Glühbirnen. Auch andere Objekte wie Basler Läckerli, Eier und Brot wurden nicht verschont.

~

Allen Schweizern sei Matthias’ Ausstellung ans Herz gelegt. Sie ist noch bis zum 30. April 2013 in der Luzerner Höhenklinik Montana in 3963 Crans-Montana/VS zu sehen. Hier könnt Ihr neben seinen Highspeedaufnahmen auch seine Landschaftsbilder und Makros entdecken.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Das Schloss Château Lumière

28 Feb

Ein Beitrag von: Daniel Schmitt

Das Château Lumière ist ein besonderer und faszinierender Lost Place und dem einen oder anderen in der Urbex-Szene wird dieses kleine Schloss sicherlich bekannt vorkommen, denn besonderes in den letzten sechs Monaten erlangte es größere Bekanntheit.

Château Lumière steht unscheinbar inmitten eines kleinen Dorfes irgendwo in Frankreich. Den genauen Standort kann ich leider nicht verraten, denn zu oft hat in der Vergangenheit das Publizieren von Locations diese innerhalb kurzer Zeit zerstört.

Lumiere © Daniel Schmitt

Als wir zur Mittagszeit nach einer gut dreistündigen Fahrt ankamen, herrschte starker Nebel und der Regen hatte sich gerade eine kurze Pause gegönnt. Es war noch so kalt, dass hier und da etwas Schnee vorzufinden war – also selbst das Wetter sorgte für eine spannende und passende Atmosphäre.

Nach einiger Zeit der Suche stellten wir fest, dass der Zugang von hinten über einen angrenzenden Wald, der einen ziemlich steilen Hang mit einschließt, gelingen müsste.

Diesen mussten wir möglichst unbeschadet bezwingen und das inzwischen wieder bei Regen, Nässe und massig nassem Laub. Nicht gerade einfach – aber genau das macht den Kick von Urban Exploration aus.

Lumiere © Daniel Schmitt

Lumiere © Daniel Schmitt

Es ist manchmal nicht ungefährlich; jeder muss für sich selbst entscheiden, wie weit er gehen möchte und bis wohin er sich selbst noch sicher fühlt. Oft ist es ein Nervenkitzel aus der Kombination von Spannung und auch Gefahr.

Am Schloss angekommen, erwartete uns ein völlig verwilderter Garten mit spärlich zu erkennenden Trampelpfaden, die andere Fotografen und Entdecker hinterlassen haben. Der erste Weg führte uns so an die Hintertür, diese war aber verschlossen.

Doch dann – man mag es kaum glauben – die Haupteingangstür auf der Vorderseite des Schlosses stand einfach offen und so konnten wir ohne weitere Probleme das Schloss betreten.

Lumiere © Daniel Schmitt

Das Schloss beeindruckt im Inneren durch tolle Räumlichkeiten, allein der lichtdurchflutete Flur ist schon ein Highlight: Aufwändige Verzierungen, durchaus noch vorhandene Einrichtung, eine spannende Lichtsituation und der fehlende Vandalismus (und das obwohl die Tür offen steht) – das alles macht die Location zu einem der besten Lost Places, die ich dieses Jahr besucht habe und rechtfertigte die längere Anfahrt voll und ganz.

Nun noch kurz etwas zur Geschichte: Laut mehr oder weniger verlässlichen Quellen wurde das Schloss in den 1930er Jahren von einer wohlhabenden Familie, die im Tabakanbau tätig war, erbaut.

Diese lebte bis in die 1970er Jahre in eben diesem Schloss, danach war es bis zur Schließung in städtischem Besitz. Unter anderem soll es angeblich für einige Zeit als Bibliothek genutzt worden sein, was ich jedoch für fragwürdig halte, denn nichts oder nur wenig des aktuellen Erscheinungsbildes spricht für die Nutzung als Bibliothek.

Lumiere © Daniel Schmitt

Lumiere (11 von 12)

Das Schloss steht wohl seit Ende der 1980er Jahre leer und wartet nun bisher vergeblich auf eine erneute Nutzung, was – wie immer – sehr schade ist.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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DIY: How to Make a Waxed Canvas Camera Bag

28 Feb

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

A night tour of Madame Tussauds is heck-of-scary, but here’s one thing more petrifying than that: damaged camera gear.

That same stuff Miss T uses will calm all your photo fears!

A DIY waxed camera bag will keep your lenses and camera bodies safe, sound, *and* dry.

Our buddy Allen Mowery put together this fantastic tutorial on how to make a water-resistant camera bag with grocery store wax, a messenger bag, and a camera bag insert.

The waxed canvas will add to that rugged mountain-man/lady look you pull off so well!

Make a DIY Waxed Camera Bag!

p.s. Today’s the last day to join Phoneography 101 before it starts mañana. Hop to it or you’ll have to wait until April!

(…)
Read the rest of DIY: How to Make a Waxed Canvas Camera Bag (674 words)


© lisbeth for Photojojo, 2013. |
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