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Archive for the ‘Equipment’ Category

28. Mai 2013

28 May

Ein Beitrag von: Steven Böhm

© Steven Böhm


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Fury, Point Lobos State Natural Reserve – Diving Into Digital Medium Format

28 May
Fury - Point Lobos State Natural Reserve, California

Fury – Point Lobos State Natural Reserve, California

This weekend I went out with some new gear to test, namely the Hasselblad H5D medium format DSLR and Hasselblad 300mm f/4.5 lens via BorrowLenses.com. The location of choice was Point Lobos State Natural Reserve. The H5D has roughly twice the resolution as my Canon 5D Mark II with a whopping 40 megapixels per image.  I had been curious to find out if Hasselblad’s reputation was hype or not. To cut to the chase I’ll tell you that the reputation is justified.  Focusing just on resolution for the sake of this post I’ll tell you that working with a 40 megapixel image is breathtaking especially when Hasselblad optics reveal so much sharp detail.

Fury - Point Lobos State Natural Reserve, California

Fury – Point Lobos State Natural Reserve, California

Above is the original image I took (7304 x 4578 pixels) before cropping it down to a ~2:1 ration (7304 x 3539 pixels). This particular composition I knew ahead of time I’d crop down into a panoramic format as much of the extreme background and foreground were uninteresting and unnecessary to include.

Fury - Point Lobos State Natural Reserve, California - Detail

Fury – Point Lobos State Natural Reserve, California – Detail

Above is a tighter crop into the image to highlight the sharpness Hasselblad lenses provide.  This particular image was cropped down to 2604 x 1953 pixels and below is a 1 to 1 crop of the original image.

Fury – Point Lobos State Natural Reserve, California - Hasselblad H5D 1-to-1 crop

Fury – Point Lobos State Natural Reserve, California – Hasselblad H5D 1-to-1 crop

In case you were curious this was the setup for the previous test shots. Expect a few more photos and thoughts on my experience with Hasselblad in the near future.

Hasselblad H5D and 300mm f/4.5 Auto Focus HC Lens

Hasselblad H5D and 300mm f/4.5 Auto Focus HC Lens

Photo Details:
ISO 100, f/13, 1/350 sec, 300mm on a H5D-40

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Fury, Point Lobos State Natural Reserve – Diving Into Digital Medium Format

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JMG-Galleries – Landscape, Nature & Travel Photography

 
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27. Mai 2013

27 May

Ein Beitrag von: Stefan Behm

passion_©_Stefan-Behm


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Bildvorstellung: Spinat Implosion

27 May

Der Winter war vorbei. Die Hände hatten keine Lust mehr auf Chemie und der Kopf wollte Farbe. Als die ersten wärmeren Sonnenstrahlen das Land umfingen, schnappte ich mir Anne und einen Adox „Color Implosion“-Film.

Genau danach war mir nämlich. Aus meinem Hirn musste der ganze Schmodder raus. Über die Wintermonate hatten sich böse Gedanken direkt neben die Geister gesetzt. Meine erste Ausstellung war gerade vorbei und meine Künstlerseele war in einem heftigen Disput mit sich selbst und ihrer Schaffenskraft.

Plötzlich überlegte ich nämlich, was das alles soll, wohin das überhaupt führt und führen soll. Die oft gestellte Frage – Warum macht man das überhaupt? – lief ins Nirgendwo, ankerlos wippte ich auf dem Meer der Möglichkeiten.

Der einzige Gedanke in meinem Kopf war: Raus hier! Ich ging konzeptlos in den Wald, ohne Bilder im Kopf, ohne eine Idee, ohne Anforderung an mich selbst und die anderen. Ich wollte die elendige Melancholie, die so oft von mir und anschließend auch von meiner Umgebung Besitz ergreift, abschütteln.

Ich lieh mir ein lachsfarbenes Kleid, wir suchten eine grüne Wiese und Bäume. Ich machte, was meine Hände schon ohne meinen Kopf ganz gut konnten: Durch den Sucher schauen, scharf stellen, klick, aber ohne dabei schwarzweiß zu denken. Denn die Kunst überließ ich dieses Mal ganz dem Film und seiner, so hieß es auf der Packung, surrealen Wirkung.

Anne-(9)

Ich liebte das Rot ihrer Lippen, die Farbe und den Schwung des Kleides. Ich liebte das Grünbraun der Wurzeln und das Moos auf Steinen und ausgewurzelten Bäumen. Ich liebte diesen Tag, die angenehme Wärme, den kühlen Wind, der nach Norden und Aufbruch duftete.

Wir waren wie Kinderseelen. Kletterten, erkundeten, fanden und staunten. Hin und wieder sagte ich stop, schaute sie an und hielt fest, was ich festhaltenswert fand.

So blieb in meinem Kopf dieses eine Bild. Der umgeworfene Baum, den wir zufällig fanden, weil wir die falsche Abbiegung nahmen, das moosige Grün, auf das sie sich bettete.

Vielleicht wird dieses Bild Teil einer Serie, aber vielleicht bleibt es auch einfach für sich selbst. Für ein Auftauchen aus dem Schwarzweiß meiner Gedanken, für einen anderen Teil meines Schaffens und Wollens. Vielleicht auch eine kleine Revolution gegen mich selbst, gegen das Stehenbleiben und Festgefahrene.

Über die Qualität dieses Films möchte ich jedoch keine Aussage treffen. Es ist vielleicht wie mit Spinat: Der eine mag’s und ein anderer ist zutiefst erschüttert.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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browserFruits Mai #4

26 May

Habt Ihr Euch schon einmal überlegt, bei uns Eure Bilder zu zeigen? Wir freuen uns immer über Gastartikel und auf dieser Seite erfahrt Ihr auch genau, wie es geht. Und wenn Ihr Euch keinen ganzen Artikel zutraut, gibt es auch noch unseren Ausblick, bei dem wir täglich ein Leserbild groß auf kwerfeldein präsentieren. Aber jetzt erst einmal viel Spaß mit den browserFruits.

 

Fotospecial: Masken

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Jens Pepper, seines Zeichens Kunstvermittler, Autor und Fotograf, führt Interviews mit Fotografen und anderen Akteuren rund um die Fotografie. Spannendes Projekt!

• Yahoo hat Tumblr übernommen.

• Und Flickr sieht auch nicht mehr aus, wie früher und jeder Nutzer bekommt zudem ein kostenloses Terabyte Speicherplatz. Die taz berichtet.

• Eine großartige Aufnahme des Apex-Teleskopes zeigt die Orion-Molekülwolke und sieht einfach unglaublich faszinierend aus.

• Blick über den Tellerrand: Das Erste hat einen interessanten Beitrag darüber, wie stark das Frauenbild in den Medien junge Mädchen beeinflusst. Auch Portrait- und Fashion-Fotografen sollten mal drüber nachdenken.

• Allen Berlinern und Berlinbesuchern sei bis zum 2. Juni noch ein Besuch des Photography Playgrounds in den Opernwerkstätten nahegelegt. Der Eintritt ist frei und man kann sich für den Besuch der Ausstellung eine Kamera leihen und damit nach Lust und Laune fotografieren.

 

International

• „Obscura“, ein dickes Buch, das sich ganz der Pinhole-Fotografie widmet, entsteht gerade und braucht etwas Starthilfe. Wer das Projekt so großartig findet wie wir, kann sich an der Crowdfunding-Kampagne beteiligen und Prints und/oder ein Exemplar des Buches sichern.

• „Dear Charlie, … this is why your pictures suck.“ Auch, wenn Du nicht Charlie heißt: Lesen und kritisch überlegen, ob Du Dich nicht trotzdem angesprochen fühlst.

• Etwas gruselig anmutende Portraits mit verdrehten Gesichtern von Alma Haser.

• Eine schöne Sammlung Levitationsbilder von Nikolay Tikhomirov.

• Das kommt dabei heraus, wenn man sein ganzes Leben automatisch loggen lassen möchte: „Memoto“ ist eine kleine Kamera zum Anstecken, die alle 30 Sekunden ein Foto macht. Wer’s braucht.

• Diese Fashionbilder von Emily Soto finden wir zeigenswert.

• Ohne vorher viel über Abu Dhabi zu wissen, reiste der Fotograf Philip Cheung 2007 für einen Auftrag dorthin … und blieb fünf Jahre. Über diesen Zeitraum dokumentierte er die sich schnell wandelnde Landschaft der Vereinigten Arabischen Emirate.

• Fstoppers hat eine feine Zusammenstellung der zehn besten Filme über Fotografie am Start. In den Kommentaren gibt’s noch mehr.

• Noch mehr Tipps für Modelle (und natürlich auch Fotografen zum Anleiten): Dear Model…, kindest regards, Other Model. XXX

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Amazon verrät nicht viel über den Bildband „Live“* von Manfred Bauman, aber hier haben wir einige der darin enthaltenen Schwarzweiß-Portraits von Obdachlosen gefunden, die uns überzeugen. Und 160 Seiten für 25 € klingt nach einem gutem Deal.

• Lochkamerafans aufgepasst: Das Buch „NACH DER NATUR · CAMERA OBSCURA“* von Hanns Zischler ist im Verlag Kehrer erschienen und kostet 24,80 €. Ein Blick auf die Homepage des Fotografen lohnt sich auf jeden Fall.

 

Videos

I LOOK & MOVE ist ein schöner Stop-Motion-Film von Constantine Konovalov.

 

Chicago ganz schnell – Ihr ahnt es: Mal wieder ein Zeitraffervideo.

 

iPhone war gestern. Die Zukunft der Fotografie liegt wohl in der Google-Brille.

 

Ausstellungen

Hanns Zischler – Nach der Natur (camera obscura)
Zeit: 25. Mai – 30. Juni 2013
Ort: Alfred Ehrhardt Stiftung, Berlin
Link

URBAN BALLADS von Jürgen Bürgin
Zeit: 28. Juni – 2. August 2013
Ort: Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, Berlin
Link

Ein roter Löwe…
Zeit: 1. Juni – 3. August 2013
Ort: Spürsinn UG, Gifhorner Straße 148, 38112 Braunschweig
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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26. Mai 2013

26 May

Ein Beitrag von: Michele Di Fede

Villa Belza Biarritz


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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25. Mai 2013

26 May

Ein Beitrag von: Anna Heimkreiter

infinity`s tale


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Leseraktion: Bearbeitungsexperimente

25 May

Auf der Suche nach einer neuen, spannenden Leseraktion kam Sebastian auf die Idee, an einem einzigen Bild zu testen, was durch verschiedene Bearbeitungstechniken und -stile entstehen kann.

Immerhin kommen hier auf kwerfeldein so viele verschiedene Menschen und damit auch so viele verschiedene Stile, Interessen und Vorlieben zusammen. Wäre doch schade, das nicht mal anschaulich vergleichbar zusammenzutragen.

Es geht dabei weniger darum, wer das „schönste“ Bild aus einem Rohbild zaubert, sondern viel mehr darum, Eurer Kreativität freien Lauf zu lassen, Euren eigenen Stil zu zeigen oder einen ganz neuen auszuprobieren.

Damit Ihr Euch etwas unter den möglichen Ergebnissen dieser Leseraktion vorstellen könnt, ist die Redaktion schon einmal mit mutigem Beispiel voran gegangen. Gemeinsam haben uns jeder selbst an einem von Lauras Bildern versucht. Ausgemacht war nur, dass jeder etwas stärker bearbeitet als sonst. Aber dass die Ergebnisse dann so verschieden werden würden, hätten wir trotzdem nicht erwartet.

Nach unseren Bildbearbeitungsexperimenten findet Ihr alle wichtigen Informationen zur Leseraktion, an der Ihr teilnehmen könnt.

 

© Normen Gadiel

Normen: Ich habe die Person aus dem Ausgangsbild ausgeschnitten und in eines meiner Bilder eingefügt. Anschließend habe ich noch die Farblichkeit angepasst und etwas Schatten unter die Person gesetzt.

 

© Aileen Wessely

Aileen: Mir fiel sofort die Fast-Symmetrie zwischen dem Ausschnitt Himmel und der Straße auf, also habe ich den Hintergrund auf den Kopf gestellt und die entstehenden Leerflächen wieder aufgefüllt. Um es noch surrealer zu machen, habe ich Lauras Schal in einen imposanten Kragen verwandelt und drei Linien in der Nähe ihrer Hand betont. Die Schwarzweiß-Konvertierung habe ich gewählt, um die Aufmerksamkeit stärker auf die Formen zu lenken.

 

© Martin Gommel

Martin: Bei der Bearbeitung des Bildes wollte ich nur mit dem Origninalmaterial arbeiten und nichts entwenden oder hinzufügen. Nach dem Ausrichten habe mit verschiedenen Helligkeitsverläufen und Gesamtjustierungen in Lightroom die Kontraste selektiv angepasst. Auch die Farben waren mir wichtig und mittels Teiltonung und Sättigungsvariationen gelang mir dieser Look. Die Bewegungsunschärfe tut ihr Übriges und soll den Blick eines vorbeifahrenden Autofahrers auf Laura simulieren.

 

© Sebastian Baumer

Sebastian: Das Bild, das den Ausgangspunkt bildete, war meiner Meinung nach sehr brauchbar, allerdings stellte die Umgebung ein größeres Problem dar, vor allen Dingen die vielen bunten Autos. Ich entschied mich dazu, sie (in einer Extrem-quick-and-dirty-Session von 20 Minuten mit verschiedenen Werkzeugen) komplett zu entfernen, um dem Bild einen zeitloseren Look zu geben.

Anschließend hellte ich verschiedene Bereiche des Bildes auf und dunkelte andere nach, führte eine leichte Retusche des Gesichtes durch und legte anschließend eine Textur über das entstandene Bild, das ich am Ende mit dem Kanalmixer in eine Schwarzweißversion verwandelte.

 

© Laura Zalenga

Laura: Da ich die Autos sehr unschön fand, für mich aber keine Chance sah, sie schön aus dem Bild zu retuschieren, habe ich direkt beschlossen, das Objekt in eine andere Welt zu versetzen. Ich liebe Märchen, das erzählen von Geschichten und ich liebe es, eine neue Welt entstehen zu lassen, vor allem, wenn sie ein wenig surreal sind.

Erst saß das Mädchen auf einem Elefanten mitten in der Savanne, aber ihr Outfit hat einfach nicht zur Geschichte gepasst, daher habe ich mich auf die Suche nach einem Stockbild mit einem Eisbären gemacht. Und hier auch gefunden.

Der Hintergrund war mir noch zu fröhlich, da ich eher eine abenteuerliche Stimmung wollte, daher habe ich den Wald aus einem früher aufgenommenen Bild eingebaut. Noch etwas mehr Wasserdampf vom herabstürzenden Wasserfall und ein paar Schatten und fertig ist die Geschichte von einem Mädchen, das mit ihrem Eisbären durch die Wälder streift.

Sich eine Welt so zusammen zu bauen, war selbst für mich neu. Normalerweise versuche ich, das direkt in der Kamera hinzubekommen und verändere nachher eher Farben, Kontrast und einige Kleinigkeiten. Da mir zu dieser Art von Bearbeitung die Übung fehlt, bin ich mit dem Ergebnis nicht völlig zufrieden, aber es hat so viel Spaß gemacht, dass ich mich ab jetzt wohl öfter an solche Collagen wagen werde.

 

© Katja Kemnitz

Katja: Ich hatte mir das Bild eine Weile angesehen und mich störten die ganzen Autos und Häuser. Da wir im Vorhinein besprochen hatten, das wir gern etwas übertreiben können, damit am Ende nicht jeder nur etwas an den Farben dreht, beschloss ich kurzerhand, die Autos einfach zu entfernen. Die Straße ließ ich gerade und waagerecht im Bild verlaufen, was dem Ganzen ein sehr cleanes Aussehen gab. Um das noch zu betonen, entsättigte ich das Foto und schon war es fertig. Ich würde so kein Bild von mir bearbeiten, aber es war eine schöne Photoshop-Übung.

 

© Robert Herrmann

Robert: Mein erster Bearbeitungsschritt zielte auf eine etwas natürlichere Tonwiedergabe ab und so bügelte ich die Farbstiche in den Tiefen, Mitteltönen und Lichtern glatt und gab anschließend eine halbe Belichtungsstufe und etwas Gamma hinzu. Zusätzlich habe ich den Hintergrund mit einer ganz dezenten Kontrastreduktion maskiert, um den räumlichen Eindruck zu verstärken.

Anschließend habe ich den Bildausschnitt und die Perspektive minimal geändert, so dass nun zwei Fluchtlinien sauber in die rechte obere und untere Ecke laufen und die klaren Geometrien im Bild noch stärker betont werden – sehr schön hier übrigens die Wiederholung der Formen bei den beiden Giebeln im Hintergrund und der Haltung des Modells. Zuletzt habe ich den Frosch hinzugefügt. Frösche fetzen.

 

Regeln und Ablauf der Leseraktion

  • Ladet Euch die zwei Raws herunter, die wir für diese Aktion zur Verfügung stellen: Bild 1 und Bild 2.
  • Sucht Euch ein Bild aus, werdet kreativ und fertigt in der kommenden Woche Eure eigene Variante des Bildes an.
  • Meldet Euch bis zum Samstag, den 1. Juni 2013 zur Aktion an, indem Ihr unter diesem Aufruf einen Kommentar mit Link zu Eurem bearbeiteten Bild hinterlasst.
  • Schreibt zu Eurem Werk ein paar erläuternde Sätze. Zum Beispiel: Welche Bearbeitungsmethode habt Ihr gewählt und warum? Was war Eure Idee und wie gut hat die Umsetzung funktioniert? (Einsendungen ohne Erklärungen werden nicht berücksichtigt.)
  • Mit dem Kommentar stimmst Du einer möglichen Veröffentlichung auf kwerfeldein.de zu.
  • Am Samstag, den 8. Juni 2013 präsentieren wir unsere Auswahl Eurer Ergebnisse, hier auf kwerfeldein.

 

Zwei Tipps

Wer nicht mit Bildbearbeitungsprogrammen arbeiten will, möchte oder kann, darf auch gern andere Hilfsmittel verwenden, um das Bild zu verändern. Zum Beispiel: Ausdrucken und bemalen, besprayen, beschneiden, bekleben – Kreativität hört nicht am Rand von Photoshop auf.

Ihr könnt natürlich ebenso wie wir es getan haben, auch externes Bildmaterial verwenden, aber bitte nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Eigentümers und Link zum Originalbild.

Und jetzt genug der Worte! Auf die Plätze, fertig, los! Habt Spaß!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Augenschmaus: Schnelles Nusscurry

24 May

Ein Beitrag von: Aileen Wessely

Da wir selbst so gern kochen, backen und schlemmen, unser Food-Genre aber sträflich vernachlässigt haben, gibt es ab sofort unsere neue Serie namens „Augenschmaus“.

Das ist Foodfotografie mit Rezepten, die wir ab sofort jeden Freitag Nachmittag präsentieren – pünktlich zum Nachkochen am Wochenende. Möglich gemacht wird das durch die Zusammenarbeit mit einer Reihe von Foodfotografen und -Bloggern, die Ihr nach und nach an dieser Stelle kennenlernen werdet. Guten Appetit!

© Aileen Wessely

Portionen: Sattmacher für eine Person oder 2-3 Desserts
Zubereitungszeit: 15 – 30 Minuten (je nach Reisart)

Zutaten

75 g Reis
150 ml Wasser
1 Banane
1/2 Handvoll Rosinen
1/2 Handvoll Mandeln
4 EL (Soja-)Joghurt
1 EL Agavendicksaft, Goldsaft oder Honig
1 EL Curry
Prise Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Reis im Wasser aufkochen, dann abgedeckt ausquellen lassen. Währenddessen die Mandeln hacken und die Banane in Scheiben schneiden. Alles vermengen und den Reis hinzugeben, sobald er fertig ist. Zum Schluss noch nach Lust und Laune etwas süßer oder auch pikant abschmecken.

Wer Mandeln oder Rosinen nicht mag, kann ebenso Varianten mit etwa Haselnüssen, Cashewkernen oder Cranberries ausprobieren. Auch gekühlt an heißen Tagen ein mild-exotischer Snack, zum Beispiel zusammen mit einem cremigen Kokos-Ananas-Saft. Oder ein morgens schnell vorbereitetes Mittagessen für’s Büro.

© Aileen Wessely

Fotorezept

Improvisiert in der Euphorie als die Idee zu „Augenschmaus“ entstand, mit Hausmittelchen in einer viel zu engen Küche. Jeweils mit Reflektor von links ganz nah zum Aufhellen und mit offener Blende für ein sahniges Bokeh passend zu cremigem Joghurt und Kokossaft.

~

Du hast auch ein leckeres Rezept und die passenden Food-Fotos dazu, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen? Dann werde einfach selbst Teil von „Augenschmaus“!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Schiefe Schönheit

24 May

Ein Beitrag von: Jill Auville

Ich habe die meiste Zeit meines Lebens ohne Fotografie verbracht, denn mein Plan war es immer, Malerin zu werden. Als ich noch ein kleines Kind war, malte ich die ganze Zeit, ohne Unterlass. Immer damit beschäftigt, irgendetwas zu kritzeln.

Kreiden, Kugelschreiber, Wasserfarben. Ich zeichnete und malte. Ich war nicht sonderlich gut darin, was vielleicht auch der Grund ist, dass ich heute ganze 115 verschiedene Kamera besitze – und keine Kreiden mehr.

bridge © Jill Auville

Die erste Kamera, die ich mich zu benutzen erinnere, war eine Afga Afgamatic 100, das war vor Ewigkeiten, Mitte der 70er Jahre. Ich war noch ein Kind und ich benutzte sie wie ein Kind. Ich nahm Bilder von Sonnenuntergängen auf, von Pferden. Danach habe ich immer wieder mit der Fotografie gespielt, aber sie hat mich nie wirklich tief interessiert, bis ich mir vor 9 Jahren meine erste DSLR zulegte.

i shadow © Jill Auville

Nach einer Weile allerdings fühlte sich die digitale Fotografie dann doch wieder zu statisch und vorhersehbar für mich an. Also ging ich einige Schritte zurück in der Evolution der Fotografie und begann, mit einer Polaroid 600 zu fotografieren.

Das war ein Jahr bevor Polaroid beschloss, alle ihre Filmfabriken zu schließen, also kam ich ein bisschen spät an im Zeitalter des Sofortbildfilms. Allerdings entdeckte ich zur gleichen Zeit auch meine Freude an der Klein- und Mittelformatfotografie.

Was also habe ich für eine merkwürdige Obsession mit Sofortbildfilm? Er ist für mich der perfekte Hybrid aus Old-School- (ich meine Film generell) und New-School-Fotografie (digital): Du fotografierst mit einem analogen, organischen Filmformat, aber Du bekommst die Ergebnisse sofort zu Gesicht. Für mich ist es exakt die beste Kombination aus beiden Welten.

the ripper © Jill Auville

Unglücklicherweise ist es auch einer der teuersten Wege, Fotografie zu betreiben. Ein einziges Bild Integralfilm aus dem Impossible Projekt kostet Dich 4 Dollar. Wenn Du also nicht gerade eine unendliche Geldquelle hast, musst Du sehr sparsam mit Deinem Material umgehen und nur dann ein Bild machen, wenn Du Dir ganz sicher bist, dass es das richtige ist.

Verschwendung von Bildern kommt aufgrund der Kosten nicht in Frage. Ich versuche nur einen Schuss pro Motiv. Wenn es nicht klappt, dann ist diese Motiv für mich verloren.

Das Tolle daran ist, dass es auch zu meiner Vergangenheit als Kind anknüpft und zur Kunst. Man kann sehr leicht damit experimentieren: Du kannst die Bilder in Flüssigkeiten (Tee, Kaffee, Wein, Sojasauce, die Liste ist endlos) einlegen, um Effekte zu kreieren, Du kannst Emulsionslifts durchführen, Du kannst sogar die Negativseite eines Polaroids in Photoshop invertieren, um ein Bild zum Weiterarbeiten zu bekommen.

Und das alles mit einem Bild. Lustigerweise geht das auch mit schiefgegangenen Motiven. Ich habe rausgefunden, dass schiefgegangene Motive am Ende manchmal sogar besser werden als gute, weil man mit ihnen leichtfertiger experimentiert.

ambush © Jill Auville

Sterile und herkömmliche Fotografie langweilt mich inzwischen ein bisschen. Ich finde keinen Spaß daran. Das ist natürlich eine Sache des persönlichen Geschmacks, ich mache eher „grungigere“ und griffigere Bilder. Ich packe Texturen auf meine Bilder, die ich selbst fotografiert habe (oft sind die Texturen genau die Bilder, die schiefgegangen sind).

Ich fühle mich generell eher zu den schief aussehenden Dingen im Leben hingezogen, auch in den Motiven. Halbverbrannte Bäume, vertrocknete und dornige Disteln, überflutete Flüsse, Krähen. Die Dinge, die die Leute nicht angucken, an denen sie vorbeilaufen. Und mit der Sofortbildfotografie halte ich die übersehenen Dinge für immer fest.

Jill hat ihren Artikel auf Englisch verfasst, unser Redakteur Sebastian hat ihn für Euch auf Deutsch übersetzt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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