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Archive for the ‘Equipment’ Category

Augenschmaus: Geschmorter Tomatensalat

28 Jun

Ein Beitrag von: Isabelle

Oft wird die arme Tomate ja ein bisschen unterschätzt. Aufgezogen in Gewächshäusern, in Plastik gehüllt und viel zu kalt in Kühlhäusern eingesperrt, was für ein trauriges Leben. Und häufig genug fristet sie dann ein undankbares Dasein in Viertel zerteilt auf einem Eisbergsalat und hat nur ein paar einsame Gurkenscheiben, die ihr Gesellschaft leisten. Es ist ein Jammer.

In Südtirol, da wo die Berge hoch sind, der Himmel weiter und blauer, die Wiesen grüner und die Sonne lacht, da haben die Menschen einen anderen Namen für die Tomate. Einen wunderschönen: Paradeiser. Paradiesapfel.

Und der italienische Name für die Tomate, den kennt Ihr bestimmt, ist Pomodoro. Goldapfel. Und dort, in Bella Italia, wird die Tomate auch wie eine Königin behandelt. Ehre, wem Ehre gebührt.

Angeregt durch ein köstlich klingendes Rezept in der Essen & Trinken haben wir diesen köstlichen Salat aus langsam im Ofen geschmorten Tomaten ausprobiert. Was den Tomaten hier in unseren Gefilden bisher an Sonne gefehlt hat, das bekommen sie jetzt im Backofen. Ist wohl ein bisschen wie eine Sonnenbank.

© Isabelle, Applewood House© Isabelle, Applewood House

Portionen: 4 Beilagen
Zeit: ca. 1 Stunde und 20 Minuten, davon aktiv zu tun ca. 20 Minuten

Zutaten

800 g kleine Tomaten
2 Knoblauchzehen
3 Stiele Thymian
12 EL Olivenöl
30 g Pinienkerne
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
4 Stiele glattblättrige Petersilie
8 – 10 dunkle Oliven
1 rote Zwiebel
4 EL Aceto Balsamico
30 Parmesan am Stück
8 Scheiben Baguette

Zubereitung

Die Tomaten waschen, waagerecht halbieren und mit der Schnittstelle nach oben auf ein Backblech legen. Den Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem gezupften Thymian auf den Tomatenhälften verteilen. Salz, Pfeffer und 4 EL Olivenöl über die Tomaten geben, das Ganze dann bei 80°C (Heißluft) eine gute Stunde schmoren lassen.

In der Zwischenzeit die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten, den Parmesan in Späne hobeln, die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und die Petersilie in kleine Stückchen zupfen.

Nach einer guten Stunde die Tomaten aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Tomaten und den entstandenen Sud vorsichtig trennen, den Sud mit 6 EL Olivenöl und dem Balsamico mischen. Petersilie hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Tomaten, den Zwiebeln und den Oliven mischen.

In einer beschichteten Pfanne die Baguettescheiben in dem verbliebenen Olivenöl anrösten.

Den Tomatensalat auf einer Platte anrichten, mit den Pinienkernen und den Parmesanspänen bestreuen. Dazu das Baguette reichen.

© Isabelle, Applewood House© Isabelle, Applewood House

Fotorezept

Dieser Tometensalat sollte ursprünglich und rustikal rüberkommen, frisch aus dem Garten und gleich zubereitet für den Sommerabend am Grill. Hungrigmachend. Teller und Gabel sind Flohmarktfunde und sehen bewusst nicht zu fein aus. Der Untergrund ist eine rustikalere Holzkiste. Das grüne Petersilienblatt würzt nicht nur den Salat, sondern auch das Bild, das Tomatenrot braucht unbedingt diesen Kontrapunkt, sonst wird’s fad.

~

Du hast auch ein leckeres Rezept und die passenden Food-Fotos dazu, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen? Dann werde einfach selbst Teil von „Augenschmaus“!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Fotogenes Deutschland – Grobbach

28 Jun

Mir ist aufgefallen, dass wir in der Serie bislang noch keinen Wasserfall gezeigt haben. Das wollen wir heute ändern, denn auch Deutschland hat wunderschöne Wasserfälle zu bieten. Besonders im Schwarzwald findet man sie. Zum Beispiel diesen hier, den Geroldsauer Wasserfall, im Nordschwarzwald, etwas südlich von Baden Baden gelegen.

Schon oft war ich dort fotografieren und stand im kalten, klaren Wasser des Grobbachs. Es ist schon imposant, wie sich das Wasser seinen Weg bahnt und in lautem Getöse in die Tiefe stürzt. Das Schöne ist, dass der Wasserfall sehr gut zugänglich ist und ich mich direkt davor platzieren kann, um meine Fotos zu machen.

Doch es ist nicht nur der Hauptwasserfall, der mich immer wieder dorthin zieht. Auch der Flusslauf ist sehr fotogen. Für die anderthalb Kilometer vom Parkplatz bis zum Wasserfall brauche ich wegen der zahlreichen Fotogelegenheiten meistens schon über eine Stunde. Alle paar Meter wartet ein neues Motiv und jedes Mal, wenn ich dort bin, finde ich neue Perspektiven.

Besonders im Frühling lohnt sich ein Ausflug hierher. Dabei lasse ich mich auch von Regen nicht abschrecken. Dann strahlt der Wald in intensivem Grün und der leichte Dunst, der in der Luft liegt, sorgt für eine einmalige Stimmung. Und Ende April oder Anfang Mai kann ich mir sicher sein, dass der Grobbach genug Wasser für spektakuläre Aufnahmen führt.

Im Winter macht der Wasserfall eine spannende Verwandlung durch. Wer zur richtigen Zeit dort ist, erlebt das Zusammenspiel von Eis und Wasser, wenn der Wasserfall noch nicht komplett zugefroren ist und sich an den umgebenden Felswänden Eiszapfen bilden.

Geroldsauer Wasserfall

Geroldsau

Geroldsau Stream

Frühling

Geroldsauer Wasserfall

Für nächstes Jahr ist wieder der eine oder andere Ausflug in den Nordschwarzwald geplant und vielleicht kann ich auch endlich die Rhododendronblüte am Geroldsauer Wasserfall fotografieren. Leider war ich bislang immer zu früh oder zu spät dran. Aber vielleicht hat ja jemand von Euch etwas mehr Glück.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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How to Make a Mini Light Studio Using School Supplies

28 Jun

When school’s out, most kids are thinkin’ “Oh man, summer’s here!”

Us? We’re thinkin’ “What are we gonna do with all these binders???”

Staring at binders all summer long is no fun, so our buddies Chris Rutter and Jeff Meyer (of Digital Camera World) showed us how to turn them into a sweet light tent — perfect for casting beautifully diffused light onto your photo subjects.

That means your photos won’t have harsh shadows from the sun, and your camera will catch all of your subject’s details.

Everyone has a binder or two at home, so you can start this project today!

Plus, this portable light tent gives you great lighting on flowers, insects, and other small stuff without having to pluck them out of the ground.

Throw it in your bag, and you’ve got a mini studio wherever you go this summer.

How to Turn Binders into a Light Tent

Ingredients

  • 3 white, translucent binders
  • 8 1/2″x11″ colorful cardstock
  • Duct tape (grey is good!)
  • A camera
  • Optional: small hand-sized beanbags

Step 1: Tape it together

beforeLay one binder open and flat.

Grab a second one and lay it open and flat. Keeping them open, overlap the cover of one binder on top of the back cover of the second.

Use your duct tape to keep them connected at their folds (check out the photo). You should have three panels.

Cut the front cover off your third binder and attach it to the center panel at its top edge. It’ll act like the roof to your light tent.

Try standing your light tent up, and if the roof is too floppy (flappy?), tape it down to help the tent keep its shape.

Step 2: Pick something to shoot

beforeTake a peek outside.

Scratch that. Take a good long look! We bet there’s something hidden out there that’d make a great photo subject.

Jeff found this budding flower, but maybe you’ll catch a rollie pollie unfurling or a butterfly snacking on a daisy.

If you’re not feeling the outdoors, set up a fun miniature scene with figurines, knick knacks, and stuff around your house. Slinkachu’s rad inspiration for that.

You can also practice your product photography by throwing almost anything in your light tent and playing around with getting the best even lighting on it (think setting it by a window, taking it outside, setting something reflective under it or playing around with the angle of the flaps).

Step 3: Make it pretty with a background

beforeNow that you have your thing-to-photograph picked out, observe its beautiful array of colors and what kind of background you think would complement it.

Perhaps take a gander at the Color Wheel, a diagram for figuring out which colors are complementary and which might clash.

The blue-yellow combination here goes pretty good, we’d say.

You can go with a piece of card stock or a color folder, even. Get more use out of those school supplies!

Place your background over the back panel and use use tape or a paperclip to keep it in place.

Step 4: Mad Props

beforeNow, prop it up! It’s a tent, after all.

Place it over your subject so that your subject sits in the center of your “tent.”

If you have nice cushy grass to work with, then getting it to stand on its own might be easy. If your surface is smooth, prop it up with paperweights or small hand-sized beanbags on either side of each flap.

Step 5: Get your camera ready

beforeOnce you have everything just how you want it, grab your camera and put it on manual mode, so you can figure out the best settings for your snap.

For this shot, Jeff used an aperture of f/5.6 and shutter speed 1/200 at 200 ISO. A low ISO worked here because the sunlight was aplenty, but if your photo looks too dark, you might need to raise your ISO to 400 or so.

Play around with your settings ’til it’s how you envisioned.

Take it further

before

  • Ever wanted to set up a mini studio in your home? Here are the 5 things you’ll need.
  • Teresa Franco shoots amazing macro photos of all the little things we miss under our feet.
  • How to make macro photos without buying an expensive lens

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Photojojo

 
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27. Juni 2013

27 Jun

Ein Beitrag von: Erkan Camlilar

MG9497-©-Camilar


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Recommended Reading: Search Engine Optimization

27 Jun

Search Engine Optimization by Jim M. Goldstein at Digital Photo Pro

If you’re interested in learning more about Search Engine Optimization (SEO) I have a new article in the latest issue of Digital Photo Pro on the topic. The article weighs business and technical aspects of SEO and most importantly strategy. To get a glimpse of my thought process on SEO check it out:
Search Engine Optimization
How to get your name and website to rise to the top of a potential client’s search

Also if you’ve missed my other Digital Photo Pro articles you can find them here:
Social Media & ­­­­­Copyright
Social-Media Marketing Essentials
Creative Commons
PLUS Coalition Standardized Licensing Codes
How I Evaluate Terms of Service for Social Media Web Sites – Google+ (my blog)
Evaluating Terms of Service Documents: Resources (my blog)

More of my articles on Social Media for Photographers

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Recommended Reading: Search Engine Optimization

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Wer liest den Aushangfahrplan?

27 Jun

Wer liest heute eigentlich noch den Fahrplan? Nicht im Netz mit dem Smartphone, auch nicht die Digitalanzeige. Nein. Den guten, alten, gelben oder weißen Aushangfahrplan, wie er schon jahrelang an Bahnhöfen hängt. Dieser Frage bin ich im Juni eine Woche lang im Rahmen einer kleinen Fotoreportage mit dem iPhone nachgegangen und bekam viele Antworten, die ich mit bis dato unveröffentlichen Aufnahmen zeigen möchte.

Wenn ich mit der Bahn längere Strecken fahre, schaue ich zuvor im Netz alle Fahrzeiten nach und bin bestens informiert, wohin ich wann muss, sollte ich mal umsteigen müssen. Oft habe ich sogar das Ticket auf dem Smartphone und muss nicht einmal Papier mit mir herumtragen. So genügt ein Blick auf meinen Apfelapparat für alles. Ich habe auch kein Fahrtenbuch oder Heftchen mit den Abfahrtzeiten.

Jedoch ist das erst seit ein paar Jahren so. Davor verließ ich mich auf mein Gedächtnis oder studierte vor Fahrtantritt das Fahrtenheftchen zu Hause. Vor Ort ging ich dann auf den gelben Plänen alles noch einmal durch und vergewisserte mich bei Umstiegen nochmals vor Ort. So viel zu meiner bisherigen Erfahrung.

~

Zu Projektbeginn musste ich mich daran gewöhnen, dass in Karlsruhe vergleichsweise kaum jemand die aushängenden gelben oder weißen Fahrpläne liest. Gemessen daran, wie viele Leute die Digitalanzeigen nutzen oder schon informiert sind, interessiert sich heutzutage nur ein kleiner Prozentsatz für die Aushangfahrpläne. Dazu kommt, dass der geneigte Reisende mit der Zeit den Plan auswendig im Kopf hat, insbesondere, wenn sich die Ankunftszeiten in einer kontinuierlichen Taktfrequenz befinden und somit leicht zu merken sind.

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

So musste ich oft lange Zeit warten, bis sich irgendjemand zu den Plänen bequemte, um sich die Zeiten etwas genauer anzusehen. An einem kleineren Bahnhof in Karlsruhe-Durlach stand ich geschlagene 20 Minuten und wartete vergeblich. Somit entschied ich mich, nur noch am Hauptbahnhof Karlsruhe zu fotografieren. Dieser ist stets mit vielen Reisenden und Reisegruppen gefüllt, was mir die Durchführung des Projektes ermöglichte.

Dort fiel mir sofort auf, dass es fast keine jungen Menschen zu den Plänen verschlägt. Hauptsächlich alte Leute, Reisende mit viel Gepäck oder Menschen aus anderen Kulturen hielten sich vor den Bannern auf. Einige nur kurz, andere geschlagene 30 Minuten. Was mir wiederum die Zeit gab, um die Menschen beim Studieren aufzunehmen.

Wer liest den Fahrplan? © Martin GommelWer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Je länger ich drüber nachdachte und fotografierte, desto interessanter fand ich die Pläne. Sie sind in großer Schrift gesetzt, verleihen einen sofortigen Überblick über Abfahrtszeiten und sind zig Mal größer als die kleinen Smartphones, die nur einen kleinen Ausschnitt aller Fahrtzeiten anzeigen.

Außerdem liefern sie eine ganze Menge Zusatzinformationen: Zugnummer, Fahrtrichtung, Verkehrstage, Zugart und mit den weißen Aushangplänen auch die (planmäßige) Ankunftszeit. Die beigefügten Symbole und Fußnoten werden in einer Legende erklärt und zeigen beispielsweise tagesbezogene Abweichungen des Planes oder Reservierpflichten an.

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Wer liest den Fahrplan? © Martin Gommel

Aushangfahrpläne auf Papier haben aber auch Nachteile: Fallen einmal Züge aus, so ist dies nicht erkennbar und die Flexibilität liegt gleich bei null. Zusatzblätter hängen eigentlich immer daneben, wobei diese meiner Beobachtung nach nicht registriert werden. Gibt es beispielsweise eine Verspätung oder gar einen Gleiswechsel, können Nichtsahnende (oder Schwerhörige, die die Bahnhofdurchsagen nicht registrieren), gut und gern den Zug verpassen.

Einige Reisende benutzten kein Smartphone oder Handy, hatten Hütchen auf dem Kopf, feine Blusen an, waren mit dem Hund als Partner unterwegs und sahen oft auf ihre Armbanduhr, die stets im Wechsel zum Planlesen überprüft wurde. Es waren Menschen, die sich die Zeit nahmen, sich einen Überblick zu verschaffen und dem genauen Studium der Pläne auch Erstere gaben.

~

Von technisch-fotografischer Seite sprechen die Fotos eine recht deutliche Sprache. Da die Möglichkeiten des iPhones vergleichsweise begrenzt sind, versuchte ich mich an verschiedenen Perspektiven und interessanten Situationen. Dabei war es mir nicht wichtig, möglichst beeindruckende Aufnahmen zu erstellen, sondern relativ nüchtern zu dokumentieren, was passiert. Kein großes Tamtam, sondern zeigen, was ist. Das war die Devise.

Da ich nicht von der anderen Seite durch den Plan fotografieren konnte, haben die Fotos eines gemeinsam: Die meisten Leute sind von hinten zu sehen und Gesichter recht selten – bis auf eine Ausnahme, die auch in dieser Serie aus dem Rahmen fällt, da sie eine situationskomische Sprache spricht.

~

Für mich war es jedenfalls eine wunderbare Zeit, mich einmal diesem Phänomen über längere Zeit zu widmen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es die gelben und weißen Fahrpläne in naher Zukunft nicht mehr geben wird. Also wollte ich sie festhalten und ich bin gespannt, wie es mir in 30 Jahren gehen wird, wenn ich zurück auf diese Bilder sehen werde.

Jedoch bin ich mir der Ausschnitthaftigkeit meines Projektes bewusst. Mittlerweile habe ich mitbekommen, dass das Verhalten der Leute an anderen Bahnhöfen sehr von dem in Karlsruhe abweicht – was in der Natur das Sache liegt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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26. Juni 2013

26 Jun

Ein Beitrag von: Kai

Summer Rain © Kai


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Das ist Patagonien

26 Jun

Ein Beitrag von: Helmut Steiner

Gletscher, die eisblaue Seen speisen, raue Berge, die steil in die Höhe ragen und weite Landschaften voller Flora und Fauna. Das ist Patagonien. Im Süden von Argentinien und Chile liegend, ist es für mich eines der landschaftlich beeindruckendsten Gebiete dieser Erde. Im Rahmen meiner einjährigen Weltreise bat sich mir die Möglichkeit, dieses Naturjuwel per pedes zu erkunden.

?El Calafate war der Ausgangspunkt für die Reise durch Patagonien. Von hier aus ging es ins ewige Eis, zum Gletscher Perito Moreno. Er zählt zu den größten Touristenattraktionen in Argentinien.

Dies ist auch begründet: Das laute Knacken des Eises, wenn der Gletscher kalbt, die schiere Größe und der Kontrast zwischen den dunklen Bergen und der gleißend hellen Gletscherzunge mit ihren schroffen Eisformationen sind atemberaubend. ??

Patagonien: Perito Moreno Gletscher © Helmut Steiner

Nachdem ich in Bolivien bereits Erfahrungen mit Eisklettern und dem Umgang mit Steigeisen bei der Besteigung des Huayna Potosi (6088 Meter) sammelte, stellte die Wanderung keine große Herausforderung dar. Unser Guide Leonardo, selbst Hobbyfotograf und Everestbesteiger, war eine große Hilfe. Wir fingen an, über das Bergsteigen, Fotografieren und das Leben in Patagonien zu philosophieren.

Dank des guten Verhältnisses war es auch kein Problem, mich weiter von der Gruppe zu entfernen als üblich, um Fotos des Gletschers und eine Zeitraffer-Aufnahme zu machen. Ein kleiner Tipp von Leonardo: Wer sich rechtzeitig eine Bewilligung beim zuständigen Ministerium holt, kann auch ohne Touranbieter auf die eisige Gletscherzunge und spart so viel Geld.

?Nach fast einer Woche Dauerregens hielt ich es nicht mehr im Hostel aus und fuhr nach Chaltén, wo das Wetter erfahrungsgemäß immer eine Spur schlechter ist als in El Calafate. Der Gipfel des Mount Fitz Roy lag tief in den Wolken. Einen Blick auf seine Silhouette zu erhaschen, war schon das höchste der Gefühle.

Patagonien: Mount Fitz Roy Trail © Helmut Steiner

Patagonien: Mount Fitz Roy Trail © Helmut Steiner

Während der Wanderung zu dessen Fuße lernte ich Nico, einen jungen deutschen Studenten kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb und verabredeten uns, gemeinsam den W-Trek im Torres del Paine Nationalpark, Chile, zu gehen. Die Rundtour war auf Grund der Schneemassen auf der Nordseite des Parks noch nicht freigegeben und unpassierbar.

Gemeinsam konnten wir uns nicht nur die Ausrüstung (Zelt, Gaskocher, …), sondern auch die Mietkosten und vor allem das Gewicht beim Wandern teilen.

Patagonien: Mount Fitz Roy Trail © Helmut Steiner

„Don’t ask us about the weather. We don’t know it. This is Patagonia!“ Diese Worte, die bei einer Rangerstation zu lesen waren, beschreiben das Wetterphänomen im Nationalpark Torres del Paine wohl am besten.

Ob Schneetreiben, Regen, Hagel oder Sonnenschein – alle fünf Minuten wechselten die Bedingungen. Auf der Westseite des Parks herrscht ein unberechenbares Mikroklima, das durch das Meer im Westen und die Bergformation im Osten entsteht.

Die einzige Konstante war der extrem starke Wind, der uns den Niederschlag waagrecht ins Gesicht blies. Dank der Orkanböen waren auch meine Versuche, brauchbare Zeitrafferaufnahmen zu machen, von Misserfolg gekrönt.

Mein Gorillapod, den ich zwischen Felsen einklemmte, konnte die Kamera nicht stabilisieren. Auch der Versuch, sie am schweren Rucksack festzuschnallen, blieb ohne Erfolg, da der Wind an der erhöhten Position am Felsen den gesamten Rucksack bewegte.

Patagonien: Torres del Paine, Gletschersee © Helmut Steiner

Mit gefrorenen Fingern und unverrichteter Dinge kehrten wir nach über einer Stunde zurück in unser Zelt. Ein heißer Tee mit Rum und eine kleine Kerze im Zelt halfen Wunder …??

Es wurde eine stürmische Nacht inmitten der wir unsanft geweckt wurden. Schreie und das Licht von Taschenlampen durchbrachen die Nachtruhe.

Das Zelt unserer Nachbarn war vom Wind abgerissen und komplett zerstört worden, während sie darin schliefen. Zum Glück handelte es sich um eine größere Reisegruppe. So fanden sie rasch Unterschlupf bei ihren Freunden.?? Die beste heiße Schokolade hatten wir am folgenden Tag.

Nicht, weil der Kakao aus dem Automaten besonders gut schmeckte, sondern weil sie ein Dankesgeschenk einer älteren Dame war:? Der Wind war über Nacht noch stärker geworden und hatte nun Spitzen von bis zu 120km/h erreicht.

An einem besonders exponierten Hügel, der am Rückweg des ersten Tagesmarsches lag, saß Marguerite mit ihren beiden Rucksäcken und konnte nicht voran. Wir passierten den Hügel, Nico bewachte unser Gepäck und ich lief gegen den Sturm zurück zu Marguerite.

Das Laufen gegen den Wind ähnelte jedoch mehr einem Stillstand. Endlich bei ihr angekommen, nahm ich das Gepäck und wir machten uns Schritt für Schritt gemeinsam auf den Rückweg. Als wir Nico erreichten, teilten wir die Rucksäcke auf und begleiteten Marguerite zur nächsten Schutzhütte ins Tal.

?Hütte ist etwas untertrieben. Die Unterkünfte im Nationalpark ähneln eher voll ausgebauten Hotels: Samt Bar, Speisesaal und jeglichem Komfort, den man sich denken kann.

Dieser Komfort hat jedoch seinen Preis und da man auf einer langen Reise aufs Geld schauen muss, konnten wir uns diesen Luxus nicht gönnen. Marguerite lud uns als Dank für unsere Hilfe auf die besagte heiße Schokolade ein.

Lange konnten wir jedoch nicht verweilen, da wir noch etliche Kilometer Fußmarsch vor uns hatten, um zur nächsten Station zu kommen.

Bei einem See erlebten wir ein besonderes Naturspektakel. Windhosen tanzten meterhoch auf der Wasseroberfläche. Das aufgewirbelte Wasser reflektierte und brach die Sonnenstrahlen, was wiederum Regenbögen inmitten der Windhosen erzeugte. Ein beeindruckendes Schauspiel.?

In den folgenden Tagen änderte sich das Wetter schlagartig. Wo wir zuvor noch dick eingepackt im regenfesten Wintergewand unterwegs waren, liefen wir nun in T-Shirts. Die Waldidylle im Tal wurde immer wieder von lautem Grollen unterbrochen. Der Sonnenschein ließ den Schnee auf den Gipfeln schmelzen und löste Lawinen aus.

Diese Naturgewalt live mitzuerleben, war faszinierend und respekteinflößend zugleich. Wir gönnten uns immer wieder Pausen, um das herrliche Wetter zu genießen.

Patagonien: Torres del Paine © Helmut Steiner

Patagonien: Torres del Paine © Helmut Steiner

Nico war ein äußerst geduldiger Reisebegleiter und ich bin ihm zu tiefstem Dank verpflichtet. Wer schon einmal mit einem Fotografen unterwegs war, weiß, wovon ich spreche. Ich blieb ständig stehen, um Panoramen zu schießen. Bei 360°-Aufnahmen mit jeweils um die 60 Fotos kann das schon etwas dauern.?

Patagonien: Torres del Paine © Helmut Steiner

?Am letzten Tag ging es früh morgens hoch zu den Torres del Paine („Türme des Schmerzes“), die dem Nationalpark seinen Namen geben. Das erste Sonnenlicht am Morgen lässt diese steile Felsformation in orange-rotem Licht erstrahlen. Ein herrlicher Anblick und jegliche Anstrengung wert.?

Patagonien: Torres del Paine © Helmut SteinerStitched Panorama

Der technische Teil

Ich arbeitete fast ausschließlich im manuellen Modus. Bei den Panoramen wählte ich den Fokus vor aus und passte die Belichtung an die hellsten Teile des Bildausschnittes an (Histogramm beachten), um keine Spitzlichter in den Wolken oder im Schnee zu haben. Die Panoramen wurden freihändig aufgenommen, ohne Stativ, da dies auf einer einjährigen Reise doch etwas unhandlich ist.

Mittlerweile sind Stitching-Programme dermaßen ausgereift, dass das automatische Zusammensetzen der Bilder auch so sehr gute Ergebnisse liefert. ?Autopano Pro/Giga von Kolor ist hier wohl eines der besten Tools am Markt.

Im Gegensatz zu Photoshop ist mit ihm auch das Erstellen von 360°-Panoramen möglich, ganz abgesehen von der Live-Vorschau und vielen weiteren nützlichen Hilfsmitteln. Die weitere Bearbeitung der Fotos geschah fast ausschließlich in Lightroom. Ganz selten musste ich auf Photoshop zurückgreifen.

Bei einigen meiner Bilder kann man (zurecht) sagen, dass sie überzeichnet und stark bearbeitet sind. Dies ist jedoch von mir bewusst so geschehen, da ich meine Gefühle und das Erlebte damit widerspiegeln möchte.

Der hohe Kontrast ist Ausdruck für das unwirtliche Wetter und den orkanartigen Wind, der uns ständig ins Gesicht peitschte und das Vorankommen teils zur Herausforderung, teils zur Qual machte.?

Patagonien: Torres del Paine, Flussbett © Helmut Steiner

?Ein großes Dankeschön geht an die Familie Albornoz Mansilla in Puerto Natales, bei der Nico und ich für über eine Woche couchsurften. Es war eine herrliche Zeit und ich danke allen, die diese Reise so besonders gemacht haben.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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25. Juni 2013

25 Jun

Ein Beitrag von: Jonas Hafner

9061304040_1cd2c66528_by Jonas Hafner


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Eye-Fi Mobi SD Card:Move Photos Onto Your Phone, Wire Free!

25 Jun

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Your camera is going to love this. It finally has its own way to play with that smartphone it sees you tapping on all day.

The new Eye-Fi Mobi SD Card gives your camera a wifi connection to your phone. Simply stick it in your camera to automatically send your photos to your phone, as you shoot!

The newest card from our pals at Eye-Fi is optimized to work with mobile devices. The set up process is simpler than ever, under 10 seconds on any iOS or Android tablet or phone.

Combine your DSLR’s best features (high quality optics and complete photo taking control) with your phone’s easy to use go-anywhere super duper editing skillz and sharing powers.

Your camera and your phone just became BBFL (best buds for life).

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