RSS
 

Archive for the ‘Equipment’ Category

browserFruits Juli #4

28 Jul

Angeregt durch die Frage von Olivia in den letzten browserFruits, haben wir nun auch eine kleine Ecke für Foto-Wettbewerbe in den browserFruits eingerichtet. Hier informieren wir Euch über ausgewählte Wettbewerbe. Falls Ihr noch weitere findet, könnt Ihr sie uns gern zuschicken und wir stellen sie in unserer nächsten Linksammlung vor.

 

Fotospecial: Würfel

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Aerialscapes – Jakob Wagner hat mittlerweile einige supergeile Luftaufnahmen am Start.

• Der estländische Fotograf Andrew Bodrov hat aus Aufnahmen des „Curiosity“-Rovers ein Panoramabild vom Mars gebastelt. Ganze vier Milliarden Pixel hat es.

• Die deutsche Vogue hat ein Interview mit dem Mode-Fotografen Miles Aldridge über seine Ausstellung in London.

• „Dieser ganze digitale Scheiß verunsichert.“ Juergen Teller im Interview mit der Welt, die etwas rumpoltert, Teller rückt das aber wieder gerade und gibt entspannt ehrliche Antworten auf mittelmäßige Fragen.

• Einfach auf einen Zug springen und weg. Mark Brodie hat’s gemacht, fünf Jahre lang als Vagabund quer durch die USA gereist. Und hat atemberaubend schöne und ebenso verstörende Bilder mitgebracht.

• Flare interviewte Fabian Stürtz, den Finalisten des Photobattle. Er berichtet zunächst, wie er die Ideen für den Wettbewerb entwickelt. Später geht es auch um Fabians Arbeiten ganz allgemein.

• „Kamera aus oder ich schieß’“, durfte sich ein Kameramann gegenüber der US-Botschaft in Frankfurt am Main anhören. Ein erschreckendes Interview über die praktischen Grenzen der Pressefreiheit in Deutschland.

• Das Fotomuseum Wintherthur macht vor, was wir uns von viel mehr Museen wünschen würden: Die ganze Sammlung ist online verfügbar, eine Auswahl ist frei einsehbar, das komplette Angebot lässt sich mittels einer Registrierung abrufen.

• Heise berichtet in einem kleinen Artikel über die Situation der Analogfotografie heute: Irgendwo zwischen Krise und Trend.

 

International

• Bei viooz könnt Ihr den Film „McCullin“ von 2012, der den gleichnamigen Kriegsfotografen Don McCullin portraitiert, in voller Länge ansehen.

• Jörg Colberg reflektiert das Thema „Fotoprojekte vs. einzelne Fotos“ und zieht daraus weitreichende Schlüsse.

• Daily Mail hat mal wieder rare Farbfotos ausgegraben. Dieses Mal von Arbeitern in Amerika in der Zeit zwischen 1935 und 1944.

• Der LIFE Fotograf Gjon Mili besuchte ’49 Pablo Picasso und beide ließen sich auf ein erleuchtendes Experiment ein.

• 2009 widmete die Denver Post dem Fotojournalisten Emilio Morenatti ein Feature mit dessen unglaublichen (und schmerzlichen) Aufnahmen, die er in zwei Jahren in Afghanistan, Pakistan und anderen Ländern gemacht hatte.

• The Color Project ist eine wunderschöne Bildergeschichte über ein Mädchen in einer Traumwelt.

• Mark Nixon fotografiert geliebte Teddys. Und wie sie geliebt wurden, sieht man ihnen auf jeden Fall an.

• An der Saarland Universität wird gerade der nächste Riesensprung in Sachen technischer Fortschritt in der Fotografie gemacht: KaleidoCam.

• Wer zu viel Geld auf dem Konto hat und nicht weiß, wohin damit: Hasselblad hat die „Stellar“ angekündigt, für die man viel Geld hinlegen werden muss, weil Hasselblad draufsteht und ein Holzgriff dran ist.

• Lomographys neuester Streich ist die Wiederauflage der legendären Petzval-Linsen, ursprünglich aus dem Jahr 1840, die mit einem besonderen Schärfe- und Bokeh-Spiel auffallen. Nach nur sechs Stunden war die dafür gestartete Kickstarter-Kampagne bereits finanziert – Ihr habt trotzdem noch gute drei Wochen Zeit, Euch ebenfalls eine Linse vorzubestellen.

 

Wettbewerbe

• Liebe Vogelfreunde, die Deutsche Wildtier-Stiftung sucht in einem Wettbewerb Fotos von Schreiadlern oder einem typischen Lebensraum des „Pommernadlers“. Zu gewinnen gibt es einen dreitägigen Aufenthalt mit Halbpension im Wildtierland Gut Klepelshagen und die Teilnahme mit den Gewinnerbildern an einer Ausstellung.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Man Ray* ist Euch doch sicher ein Begriff, oder? Taschen hat eine schöne Monografie, in der seine weniger bekannten Fotografien versammelt sind. Und diese ist als Hardcover-Ausgabe für nur 9,99 Euro erhältlich.

• Das klingt interessant: „Straßenfotografie – 50 Tipps für den schnellen Einstieg“*. In diesem Buch gibt Eric Kim Einblick in die Straßenfotografie. Wir konnten noch nicht reinschauen, da es erst Ende Juli erscheint, aber der dpunkt.verlag macht erfahungsgemäß gute Bücher.

 

Videos

Ein Timelapse bei dem alles gespiegelt ist, klingt erst einmal komisch, sieht aber klasse aus.

 

„Power of Photojournalism“: Ein Film über die fotografische Berichterstattung in zwei Teilen.

 

 

Ausstellungen

Robert Capa “Israel”
Zeit: 6. Juli – 6. Oktober 2013
Ort: Internationales Zeitungsmuseum, Pontstr. 13, 52062 Aachen
Link

Frank Machalowski, Thomas Graichen. laut & leise – zwei Sichten auf Berlin.
Zeit: 9. August – 1. September 2013
Ort: aff Galerie, Kochhannstraße 14, 10249 Berlin
Link

Helmut Newton – Some like it nude
Zeit: 23. Juni – 11. August 2013
Ort: Ludwig Museum Koblenz
Link

Traumfrauen / Traummänner. 50 Starfotografen zeigen ihre Vision vom Ideal.
Zeit: 14. Juli – 1. September 2013
Ort: Kunsthalle Rostock
Link

Visions of Time – André Wagner
Zeit: 27. September – 17. November 2013
Ort: vhs-photogalerie, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
Link

Der stete Tropfen. Fotografien von Julia Baier.
Zeit: 17. Juli – 29. September 2013
Ort: Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on browserFruits Juli #4

Posted in Equipment

 

Tschüß, Schlafzimmerwand

28 Jul

Wenn man umzieht, dann gibt es Dinge, die man vermissen wird. Man weiß es schon ganz genau, noch bevor man die ersten Kisten packt. Es kann die große Süd-Terrasse sein oder der Blick auf den alten Tannenbaum, der so viele Vögel und Fledermäuse beherbergt. In meinem Fall ist es die schön beleuchtete Schlafzimmerwand.

Für einen Nicht-Fotografen klingt das sicher verrückt. Aber meine Schlafzimmerwand kann was. Das Licht fällt so perfekt durch die große Terrassentür auf diese leichte Raufasertapete, dass kein Studiolicht mithalten kann. Durch dieses Licht, das so perfekt ausleuchtet, habe ich in dieser Wohnung meine Liebe für ganz einfache Portraits gefunden.

Leyla © Katja KemnitzLena © Katja Kemnitz

Vor vier Jahren, kurz nach dem Einzug, entdeckte ich das Potenzial meiner Wand zum ersten Mal. Ich suchte einen einfachen, neutralen Hintergrund für Passbildaufnahmen. Und da war sie und auf meine Passbilder folgten noch am selben Tag einige Selbstportraits.

Seitdem nutze ich mein Schlafzimmer als Ministudio mit natürlichem Licht. Ich weiß nicht, wieviele Modelle schon auf der Bettkante saßen oder mit dem Blick in meine Kamera vor der Terrassentür standen.

Sara © Katja Kemnitz

Dabei ist der Bildausschnitt immer sehr knapp durch die etwa zwei Meter freie Fläche zwischen Wandende und Tür. Die Portraits sind daher immer sehr nah, aber langweilig wird es nie, denn jedes Modell bringt einen anderen Ausdruck, einen anderen Blick mit ins Foto. Manchmal nutze ich auch kleine Accessoires und die meisten meiner Modelle haben ein Händchen für schöne Frisuren.

Für meine Schlafzimmerbilder nutze ich meist mein 50 mm und spiele mit Schärfe und Unschärfe. Mit Blenden von f/1.8 bis hin zu sehr geschlossenen Werten habe ich hier schon experimentiert. Ich mag bei diesen Bildern vor allem die Reduktion auf das Gesicht.

Durch den neutralen Hintergrund lenkt nichts vom Modell ab. Wenn ich am Ende eines Shootings die Bilder am Computer aussortiere, merke ich, wie viel auch nur die kleinsten Variationen der Mimik die Wirkung des Bildes verändern.

Eva © Katja KemnitzKathi © Katja Kemnitz

Auch muss ich diese Fotos kaum nachbearbeiten. Je nach Tages- und Jahreszeit verändern sich die Farben, die das Licht in den Hintergrund zaubert. Ein klein wenig helfe ich dann oft doch nach, aber lasse mich von diesen zufälligen Gegebenheiten inspirieren.

Innerhalb der letzten vier Jahre sind in meinem Schlafzimmer viele meiner Lieblingsbilder entstanden und ein klein wenig Wehmut ist beim Gedanken, sie nun bald nicht mehr zur Verfügung zu haben, dabei. In der neuen Wohnung wird es keine so schöne helle Wand geben. Aber vielleicht erwartet mich ja etwas Neues, vielleicht fordert es mich, öfter rauszugehen oder doch mit Studiolicht zu experimentieren. Ich bin gespannt.

Mach’s gut, Schlafzimmerwand. Schön war’s mit dir.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Tschüß, Schlafzimmerwand

Posted in Equipment

 

27. Juli 2013

28 Jul

Ein Beitrag von: flow.we

He captures the souls who are lost on Earth © flo.we


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 27. Juli 2013

Posted in Equipment

 

Flüchtige Verbindungen

27 Jul

Ein Beitrag von: Caspar Claasen

Mein Name ist Caspar Claasen und ich bin interessiert an ungestellter Fotografie, auch als „Street Photography“ bekannt – ein Begriff, den ich nicht wirklich mag, denn ich glaube, dass er oft missverstanden und falsch interpretiert wird. Ich möchte jetzt jedoch nicht in diese Diskussion einsteigen.

Mehr als zwölf Jahre lang habe ich als freier Designer gearbeitet, aber ich interessiere mich für die Fotografie, so lange ich mich erinnern kann. Zeitweise fotografierte ich dann auch, obwohl ich oft keine passende Kamera hatte. Beziehungsweise nicht wusste, was ich damit anstellen sollte, wenn ich mal eine hatte.

© Casper Claasen

© Casper Claasen

Klassische Straßenfotografen wie Cartier-Bresson, Capa, Erwitt, Van der Elsken und Meyerwitz waren mir immer ein Vorbild. Nichtsdestotrotz wusste ich nicht, dass ich (mehr oder weniger) etwas ähnliches wie sie machen und einen ähnlichen Ansatz haben könnte.

Ich war jedoch viel zu ängstlich, fremde Menschen zu fotografieren und wusste ganz nebenbei nicht wirklich, welche „Message“ ich vermitteln könnte.

Vor ein paar Jahren entdeckte ich das Buch Street Photography Now* und die Masse zeitgenössischer Fotografie im Internet. Flickr-Gruppen wie HCSP (Hardcore Street Photography), das In-Public-Kollektiv und so weiter. Zu dieser Zeit konnte ich irgendwie spüren, dass dieser Ansatz mein Werkzeug sein könnte, um auszudrücken, was ich ausdrücken wollte.

© Casper Claasen

© Casper Claasen

Jahrelang hatte ich geschrieben: Belletristik und Poesie. Ich machte Musik und Filme, zeichnete und malte. Ich war auf der Kunstakademie, als ich 18 war – vor langer, langer Zeit. Jedoch fühlte es sich nie richtig an, es passte nicht und es wurde niemals mehr als die Materialen und das Praktizieren selbst.

Und das, obwohl ich nicht wirklich schlecht war in den unterschiedlichen Disziplinen. Und manchmal machte es sogar Spaß. Als ich aber vor ein paar Jahren zeitgenössische Straßenfotografie entdeckte, war es für mich wie das fehlende Puzzleteil zu finden. Eine Stimme zu finden, sozusagen.

© Casper Claasen

© Casper Claasen

Eines der wiederkehrenden Themen in meiner Arbeit ist ein Gefühl für Humor. Obwohl es ein Ziel ist, Betrachter zum Lachen oder Grinsen zu bringen, ist eine emphatische Facette des Humors ebenfalls präsent. Mal trocken und manchmal absurd.

Auch Einsamkeit ist ein Thema. Fehlplatzierte Protagonisten, ja, Individuen zur falschen Zeit am falschen Ort. Vielleicht sogar Verlust, was so vielleicht ein wenig tragisch klingt. Aber manchmal ist das Lustige und Schöne auch gleichzeitig surreal.

Ich denke, dass unterschiedliche Leute eine unterschiedliche Botschaft in meinen Bildern sehen, was ich interessant finde. So finde ich es auch nicht schlimm, wenn jemand eine ganz andere Bedeutung aus meinen Bildern zieht als die, die ich vor Ort beim Fotografieren wahrnahm.

© Casper Claasen

© Casper Claasen

Martin fragte mich, warum ich die Fotos mache, die ich mache. Diese Frage zu beantworten, fällt mir schwer, da ich mich selbst nicht vollständig begreife und verstehe. Es ist einfach da. Vielleicht ist es auch eine sehr kindliche Sache: Schau, was ich gefunden habe!

Diane Arbus sagte:

Ich glaube wirklich, dass es Dinge gibt, die niemand sähe, wenn ich sie nicht fotografieren würde.

Es sind flüchtige Verbindungen, versteckte Bedeutungen, verhüllte Geschichten, die einfach verschwinden würden. Was für mich ein ziehmlicher Verlust wäre. Es muss irgendwie gezeigt werden. Selbst, wenn ich nicht weiß, was es bedeutet.

Aus dem Englischen übersetzt von Martin Gommel.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas kauft, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Flüchtige Verbindungen

Posted in Equipment

 

Augenschmaus: Hüftsteaks an Rosmarinhonigtomaten-Kartoffeln

27 Jul

Ein Beitrag von: Ken Knoll

Der Grill ist schon aufgebaut? Höchste Zeit, das Standardprogramm aus Würstchen und Fertig-Steak etwas aufzupeppen! Zarte Rindersteaks in selbstgemachter Marinade mit leckerem Gemüse sorgen für Abwechslung auf dem Grillteller.

© Ken Knoll

Portionen: 2 – 3
Zeit: ca. 1 Stunde

Zutaten

ca. 400g dünn geschnittene Hüftsteaks vom Rind
Gemüse nach Geschmack, hier: 1 Zucchini, 2 Paprika, 2 Tomaten, 2 Hände Kartoffeln, 1 Möhre
Rotwein zum Abschmecken
Tomatenmark
1 EL Honig
eine Handvoll frischer Rosmarin
orientalische Gewürze für den Kick im Gemüse: z.B. Raz el Hanout, etwas Zimt, Ingwer, Paprika
Sojasauce für die Marinade
2 Knoblauchzehen
2 Spritzer Zitronensaft
2 EL Balsamico
Olivenöl
etwas Zucker

Dazu trinkt man einen kräftigen Rotwein, z.B. einen schönen Rioja.
Billigheimer-Tipp: Der günstige „Campo Viejo“ im Rewe ist sehr trinkbar!

© Ken Knoll

Zubereitung

Für die Kartoffeln stellt man zunächst eine Honig-Tomaten-Rosmarin-Salsa her: Tomaten kleinschneiden, Tomatenmark dazu, Rosmarin, Olivenöl und Honig hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann kurz mit dem Pürierstab zerkleinern. Diese Salsa kommt auf die halbierten (jungen) Kartoffeln, wobei ich einfach die Schnittseiten bestrichen habe.

Die Kartoffeln kommen dann für etwa 40 Minuten in den Ofen – je nach Größe der Kartoffeln kann es sinnvoll sein, sie noch kleiner zu zerschneiden oder sie vorzugaren. Natürlich kann man sie auch einfach in Alufolie auf den Grill werfen.

© Ken Knoll

Das Gemüse wird, wenn die Kartoffeln im Ofen sind, schlicht und einfach gegrillt – mit etwas Olivenöl auf eine Alufolie oder ein Schälchen auf dem Grill platzieren. Mit Salz und Pfeffer und je nach Wagemut mit leckeren Gewürzen verfeinern.

In meinem Fall fand ich einen leicht orientalischen Touch mit Ingwer, Zimt und Raz el Hanout interessant. Das Gemüse räume ich kurz beiseite, um Platz zu schaffen.

Das Fleisch bereitet man am besten am Vortag mit einer Marinade aus Sojasauce, Zitronensaft, optional Balsamico, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Ingwer vor. Diese Marinade ist einfach fantastisch – sie schmeckt nicht nur unglaublich würzig, sondern macht durch die Säure das Fleisch auch richtig zart.

© Ken Knoll

Nun kommt das Fleisch, da es in meinem Fall sehr dünn geschnittene Steaks waren, sehr kurz auf den Grill oder in die Pfanne. Wichtig: Darauf achten, dass die WG-Katze die Steaks nicht vom Grill klaut!

Zuguterletzt brät man etwas Tomatenmark in der Pfanne an, löst den Bratensatz mit etwas Rotwein, gießt die restliche Marinade dazu, gibt noch etwa Rosmarin in die Pfanne und schmeckt mit Salz, Pfeffer und Zucker (um den Rotwein zu neutralisieren) ab. Diese Zutaten kocht man zu einer soßigen Konsistenz herunter.

Jetzt sind auch die Kartoffeln fertig, das warm gehaltene Fleisch und Gemüse kommen auf die Teller und dann sollte sofort genossen werden.

© Ken Knoll

Fotorezept

Die Fotos sind in meiner Küche entstanden, die ein recht großes Fenster zur Südseite hat. Ich fotografiere ohne weitere Hilfsmittel und habe einfach ein paar Schnappschüsse aufgenommen, die ich später in Photoshop noch farblich korrigiere.

~

Du hast auch ein leckeres Rezept und die passenden Food-Fotos dazu, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen? Dann werde einfach selbst Teil von „Augenschmaus“!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Augenschmaus: Hüftsteaks an Rosmarinhonigtomaten-Kartoffeln

Posted in Equipment

 

26. Juli 2013

27 Jul

Ein Beitrag von: Rahel Krabichler

© Rahel Krabichler


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 26. Juli 2013

Posted in Equipment

 

Dog Days of Summer: Tips for Shooting in the Midday Sun

26 Jul

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Whoever said “If you can’t take the heat, get out of the kitchen” probably wasn’t aware we would be making such a liberal interpretation of the saying.

Heat comes from sun. Summer sun is bright. Bright light is tricky to photograph.

It’s no secret that bright midday sun is one of the more challenging types of light to expose properly. We’re talking blown out highlights, harsh shadows, squinty subjects… oh my!

Don’t sweat it, friends. This guide will show you how to get the best shots in the midday sun.

We can wrangle those top-down rays with quick easy fixes to soften harsh light, resolving your bright light issues before you even have time to hashtag them.

How else are you going to document that tan you’ve been working on all summer?

Pro Tips for Midday Shooting 

p.s. We’re hiring for an amazing opening at Photojojo. We’re looking to re-invent what/how/where we publish online, and we’re seeking one amazing somebody to lead the charge. Learn more and apply for our Editorial & Community Lead.

p.p.s. Tell friends!

Why It’s Cool

Summer is a great season for shutterbugs… between the golden mornings and evenings we’ve got, like, 2 extra hours of daylight to bask and snap in. And nothing says summer like bright, colorful, high-contrast photos! So why are you spending this extra shooting time inside?

Light is everything to photographers, so take the camera outside and stop actin’ like it’s not. It’s always high noon somewhere, so you might as well turn down those ISO settings and learn how to beat the heat.

Use these tips and tools to improve your lighting skills by shaping, bouncing, blocking, and even adding it back afterwards. You’ll perfect your sharp shootin’ so you can keep exposing when bright light is unavoidable, anytime of year.

Ingredients:

  • Any kind of camera
  • Lens filters – polarized, neutral density (ND), or your own DIY
  • Fill light – a reflector, foam board, or flash
  • Shade
  • Photo editing software or app
  • A friend or model

SLAP A FILTER ON IT

before

Think of lens filters like a sweet pair of shades for your camera. They come in all shapes and sizes (including phone sized), so no man or machine will be left squinting in the sun.

Generally – exposing for bright daylight requires some combination of small aperture setting and high shutter speed. Your camera’s sunnies… or, er… filters are one of the easiest ways to reduce the amount of light entering the lens and re-gain creative control in harsh lighting conditions.

Yep. That means shallow depth of field and slow shutter speeds are no longer out of the question! Since they’ll reduce your exposure by a few stops – neutral density (ND), polarized, or DIY filters will be your best bets for softening a case of the midday brights.

Need a FILTER hack? Try using your own sunglasses as a filter on your phone, point & shoot, or DSLR (depending on the size of your lens). Play with the composition a little and use your glasses as a frame within your photos.

ARE YOU FILL-IN’ THE HEAT YET?

before

There are two great ways to fill in and break up harsh shadows caused by overhead light: Bouncing light and flashing it.

Yeah… we said “flash”.  Sure, the concept of fighting light with more light may sound like an idea from another galaxy, but it’s actually necessary to get the right exposure on a backlit subject. Oh, and diffusing said flash will help to produce a more flattering end result!

Similarly, a reflector or white foam board will bounce the light, filling in shadows caused by an overhead light source (like that giant one we call “the sun”.) Pretty much any flat, white object can bounce light. You could even use a pocket-sized version in your phoneography.

Need a FILL hack? Look down! Lightly colored surfaces (like sand or concrete) will bounce a nice glow on your subjects. Scout out a spot near one of these bright patches when you’re lacking the extra arms to hold a reflector in place.

SHADY BUSINESS

before

When you’re getting scorched or just plain fed up, scour the area for a patch of shade. It can be manmade or au naturale, just watch out for spotty light! Buildings and trees are a good place to start your quest.

When there’s no shade to be sought, there are a couple easy ways to create your own. Keep an umbrella or a sheet on hand for such occasions. Not only will you soften that pesky light, you may even earn yourself a cool nickname like “MacGyver of the Shadows”.

Once your shade is in check, position your subject in front of an equally shaded background (near the edge of the shadow they’re under). Now when you shoot you’re getting the best of the shade AND the light. Like a boss.

Need a SHADE hack? Try using a bed sheet as a scrim. Throw it over something tall and place your subject beneath it. Or have a photoshoot while your beach towel is hanging out to dry!

EDITABLE INSURANCE

beforeKinda like a bad sunburn – there’s not much you can do after the fact to fix it an overexposed picture. No… not even with aloe vera.

It’s much easier to recover underexposed areas of a picture using photo editing software. That’s like photography SPF, dude.

To underexpose photos on your phone, tap the screen to focus on a bright area of your shot before hitting the shutter. Snapseed and VSCOcam are great apps that will help you edit your photo. You can change your exposure, adjust fill, and fix your photo’s highlights all from the comfort of your palm.

When shooting from your camera, play it safe by bracketing for exposure, underexposing back-lit subjects, and shooting RAW.

Two great ways editing software can help recover a photo taken in tricky bright light are:

1) Adjusting the levels to take back the shadows in the foreground of your photo, and

2) Using layers and masking tools to combine 2 images of a correctly exposed foreground (with an overexposed background), and vice versa.

Taking It Further

  • When you salvage important details (like eyes), deliberate overexposure can give your photos a surreal, dreamy look.
  • When your background is interesting and noteworthy, silhouettes are a great way to add drama and tell a story.
  • Some filters can reduce your exposure enough stops to create a really long exposures… wait for it… in the DAYTIME. Check it these out and give it a go!

Jenny Sathngam is a tutorial writer/photographer for Photojojo. She is based in Austin, TX – where cloudless, triple-digit summers last most of the year and shooting in the midday sun is more practice than theory. (Model: Sanetra Stewart)

Related posts:

  1. Pro-Tips for Shooting Better Instagram Videos Extra vids for bloggers: 1, 2, 3 “Well that’s weird,”…
  2. Summer Guide: Keep in Touch with Friends via Photo Apps! Extra photos for bloggers: 1, 2, 3 Prom, graduation, senior…
  3. Halloween Photo Tips — Our Ghoulish Guide to Scary Snaps How can you not love a holiday that encourages you…


Photojojo

 
Comments Off on Dog Days of Summer: Tips for Shooting in the Midday Sun

Posted in Equipment

 

Life As We Know It

26 Jul

Springtime flower buds on nearly bare branches

These days it is pretty easy to lose myself in the stars with so many great images coming from NASA, the International Space Agency and others. It’s tough to resist day dreaming about what’s in the heavens and as a result become jaded with what is before us every day. While amazed by the constant flow of space photos it’s grounding to take a walk and appreciate what makes our oasis in the stars so special. This photo of springtime blossoms is a perfect example of the beauty and colorful universe right under our nose.

“We’re made of star-stuff.” – Carl Sagan

Photo Details:
Canon 5D Mark II, Canon 50mm f/1.0, f/1.0, 1/5000 sec, ISO 50

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Life As We Know It

The post Life As We Know It appeared first on JMG-Galleries – Landscape, Nature & Travel Photography.


JMG-Galleries – Landscape, Nature & Travel Photography

 
Comments Off on Life As We Know It

Posted in Equipment

 

Istanbul

26 Jul

Ein Beitrag von: Thomas Braun

2012 war für mich ein sehr spannendes Jahr, unter anderem weil ich im Sommer beruflich drei Monate in Istanbul verbracht habe. Ich hatte dort in meiner Freizeit natürlich fast immer die Kamera dabei und war begeistert von den fotografischen Möglichkeiten der Stadt.

Aus den Bildern ist eine Serie entstanden, mit der ich zeigen möchte, wie die Stadt auf mich gewirkt hat. Wie es mich dorthin verschlagen hat und warum die Serie so ist, wie sie ist, möchte ich in einer kleinen Geschichte erzählen.

Historische Straßenbahn in Istanbul © Thomas Braun
Historische Straßenbahn in der Istiklal Caddesi

Ich sitze nichtsahnend im Büro und der Chef kommt vorbei, um ein paar Worte unter vier Augen zu wechseln. Ob ich im Sommer schon was vor hätte, fragt er. Und ob ich nicht schon immer mal ins Ausland wollte. Habe ich nicht und wollte ich schon immer.

Und so kommt es, dass ich kaum vier Monate später nach zahlreichen abenteuerlichen Besuchen in einer total verrückten Botschaft und ein paar interessanten weiteren Formalitäten im Flugzeug sitze und mich auf einen zwölfwöchigen Arbeitseinsatz in der Türkei, genauer in Istanbul, eingelassen habe.

15 bis 20 Millionen Menschen, so genau weiß das keiner, leben auf einer Fläche, die sechs Mal so groß wie Berlin ist. Was das bedeutet, ahne ich erst ansatzweise, als ich im Taxi vom Flughafen zum Taksim fahre, für das ich den Dummkopf-Aufschlag von 100% löhne. Die Fahrt dauert 40 Minuten, obwohl wir nicht einmal ein Viertel des auf etwa 100 km langgezogenen Stadtgebietes durchkreuzen.

Blick auf die Galata-Brücke Richtung Goldenes Horn © Thomas Braun
Blick auf die Galata-Brücke Richtung Goldenes Horn

Meine Reise beginnt direkt am Taksim, dem modernen Zentrum von Istanbul, wo ich für die ersten Tage ein sehr hübsches Hotel direkt neben einer nicht so hübschen Großbaustelle beziehe. Das riesige Panoramafenster bietet mir einen traumhaften Blick auf den Bosporus und das Goldene Horn.

Abends schlendere ich noch ein wenig durch die angrenzende Istiklal Cd, um mir etwas Essbares zu suchen und die Stadt ein bisschen auf mich wirken zu lassen. Überall tummeln sich Menschen, die gesehen werden wollen und zeigen, was sie zu zeigen haben.

An jeder Ecke wird irgendetwas verkauft: Maronen, Wasserpfeifen, Sonnenbrillen, Handys, Klamotten. Und zwischendrin immer mal wieder gemütliche Lokantas, die mehrstöckigen türkischen Restaurants, mit teils tollen Dachterrassen und leckerem Essen.

Es herrschen 35 °C im Schatten und es ist so viel los, dass ich ständig fremden Schweiß auf meinen Armen spüre, aber obwohl mich die ersten Eindrücke ziemlich überfordern, fühlt sich alles irgendwie entspannt an.

Hoffnungslos überfüllte Verkehrsmittel sind in Istanbul die Regel © Thomas Braun
Hoffnungslos überfüllte Verkehrsmittel sind in Istanbul die Regel

Istiklal Caddesi – die beeindruckendste Flaniermeile in Istanbul © Thomas Braun
Istiklal Caddesi – die beeindruckendste Flaniermeile in Istanbul

An den folgenden Tagen verbringe ich viel Zeit damit, eine Wohnung für die kommenden drei Monate zu finden, was sich als gar nicht so einfach erweist, denn wir sind reichlich spät dran. Aber die netten Menschen von der „Relocation Agency“, die mich quer durch die ganze Stadt fahren, haben dann doch noch ein paar Unterkünfte in petto.

Und weil ich keine große Lust habe, im 17. Stock mit Blick auf eine Baustelle zu wohnen, nehme ich die schnuckelige Dreizimmerwohnung im sehr zentralen Besiktas mit traumhafter Aussicht auf Bosporus und Asien. Ein paar Tage später ist dann auch hier eine Baustelle nebenan. Naja.

Die Bevölkerung wird aus Tarlabasi an den Stadtrand verdrängt, um hier ein modernes Nobelviertel im Zentrum zu errichten © Thomas Braun
Die Bevölkerung wird aus Tarlabasi an den Stadtrand verdrängt, um hier ein modernes Nobelviertel im Zentrum zu errichten

Die Stadt hat vieles zu bieten, im positiven wie im negativen Sinn. Es gibt viel zu entdecken und ich denke, wenn man nur ein paar Tage in Istanbul ist, kann man sich zwar die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anschauen, aber das wahre Istanbul entgeht einem vermutlich.

Es ist die Stadt der Gegensätze und bevor ich hier war, hatte ich nicht den blassesten Hauch einer Ahnung, wie gegensätzlich ein Ort sein kann. Es gibt sehr gruselige, heruntergekommene Viertel, in denen sich der Müll stapelt und dunkle Gestalten sehr komisch gucken, wenn jemand mit einer Spiegelreflexkamera in der Hand an ihnen vorbeiläuft.

Es gibt aber auch enorm schicke Shoppingtempel mit Ferraris vor der Haustür und mondäne Villengegenden direkt am Bosporus mit Anlegern für die standesgemäße Yacht. Teilweise muss man keine fünf Kilometer gehen, um beide Welten zu sehen.

Dabei muss ich sagen, dass ich mich in Istanbul praktisch nie unsicher gefühlt habe. Die Kriminalitätsrate ist für eine derartige Mega-Metropole ohnehin verschwindend gering.

Istanbul von oben © Thomas Braun
Istanbul von oben

Nach ein paar Wochen in der Stadt kam ich auf die Idee, eine Bilderserie aus quadratischen Schwarzweiß-Fotos anzufertigen. Ich hatte bis dahin ein Gefühl für die Stadt entwickelt, hin und her gerissen zwischen Abscheu und Hingabe, mit einer Prise Respekt und etwas Demut.

Schwarzweiß musste einfach sein, das war sofort klar. Farben lenken nur ab. Das Quadrat unterstreicht noch einmal, dass mir der Inhalt wichtig ist, weil es sehr schlicht ist und ebenfalls keine Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Die Bilder sollen für sich wirken, ganz schnörkellos. Alle Bilder sind in Lightroom entwickelt, wobei ich eine gehörige Portion Drama in die meisten Bilder gepackt habe, um die Stimmung zu vermitteln, die ich dort hatte.

Istanbul hat etwas leicht Melancholisches, ist aber keinesfalls träge, sondern sehr dynamisch. Es ist eine romantische Stadt, mit jeder Menge Inspiration und Gefühl. Ich habe versucht, das zu transportieren.

Maroni-Verkäufer bei der Arbeit © Thomas Braun
Maroni-Verkäufer bei der Arbeit

Angeln in Istanbul © Thomas Braun
Angeln in Istanbul

Die Stadt hat so viele magische Orte zu bieten und zu jeder Tages- und Nachtzeit fantastisches Licht. Es gibt fast jeden Tag Sonnenauf- und -untergänge, bei denen einem der Atem stockt. An jeder Straßenecke sind unglaublich nette und fotogene Menschen, denen es völlig egal ist, wenn man sie fotografiert.

Die Sehenswürdigkeiten sind mit die beeindruckendsten, die mir bisher untergekommen sind. Kurz gesagt: Für Fotografen, Städtefans, Geschichts- und Architektur-Junkies und überhaupt für jeden, der offen für Anderes ist, bietet Istanbul unvergessliche Momente. Man sollte sich allerdings auch darauf einstellen, dass nicht immer alles so läuft wie geplant.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Istanbul

Posted in Equipment

 

25. Juli 2013

26 Jul

Ein Beitrag von: Ralf Heppel

In The Cloud © Ralf Heppel


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 25. Juli 2013

Posted in Equipment