Ein Beitrag von: Jonas Ginter

kwerfeldein – Fotografie Magazin
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Perspective tricks aren’t just for David Blane and circus folk.
Aside from fun house gimmicks, crafty photographers have discovered ways to turn perspective play into art.
We’ve rounded up seven of these how-dey-do-dat photo projects that will allow you to pull photographic rabbits out of hats (so to speak).
What better way to spend a day as you go upside down, get reflected, and lose yourself in these puzzling photographic adventures.
Create Your Own Photo Illusions
p.s. Our pals at Smugmug (they help make photo websites) had a beautiful redesign and are offering 20% off the 1st year. Just enter code LUVSMUGMUG by 8/30.
p.p.s. We’re hiring! Apply to be our Editorial & Community Lead for the opportunity to re-invent what/how/where Photojojo publishes online.(…)
Read the rest of Perspective Play: 7 Photo Projects to Try (999 words)
© Danny for Photojojo, 2013. |
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Ein Beitrag von: Garry Semetka
Ich bin ein Australier in Deutschland. Etwas, das ich mir vor vielen Jahren niemals hätte denken können. Und jetzt lebe und arbeite ich bereits seit 15 Jahren in Deutschland. Es war nicht geplant. Ich arbeitete für eine kurze, begrenzte Zeit und traf jemanden, der mein Leben veränderte. Diese Person ist jetzt meine Frau.
Während dieser Zeit in Deutschland habe ich mich mit der Event-Fotografie beschäftigt. Meine Frau arbeitet in der Tanzbranche und ich konzentriere mich auf Tanzveranstaltungen und die Werbung. Es ist Arbeit. Angenehm, aber dennoch Arbeit.
Meine persönliche Leidenschaft gilt der Straßenfotografie. Mein Oase. Etwas, das ich für mich selbst tue. Ich kann nicht mehr genau sagen, wie oder wann es mich gepackt hat. Es hat sich irgendwie entwickelt. Ich habe mich schon immer für Menschen interessiert, wie sie miteinander und in ihrer Umgebung interagieren.
In meiner Rolle als Beobachter des Lebens, der es genießt, zu Fuß durch die Städte zu laufen, war der Auslöser der Moment, als ich begann, meine Kamera mit mir zu nehmen. Es war eine logische Entwicklung.

Ich glaube, die Tatsache, dass ich von einem Land am anderen Ende der Welt komme und jetzt in Europa lebe, hilft mir, das Leben anders zu sehen. Ich sehe die Dinge weder als Tourist noch als Einheimischer, sondern auf einer Ebene dazwischen. Ich nehme die Kultur und die Interaktionen aus dieser Perspektive wahr.
Meine Vorliebe gilt der Schwarzweiß Fotografie. Sie erlaubt die Konzentration auf die Schlüsselelemente und minimiert Ablenkungen. Es vereinfacht das Bild auf das Wesentliche.
Die Dinge, nach denen ich auf meinen Stadtspaziergängen Ausschau halte, sind interessante oder ungewöhnliche Licht- und Schattenspiele, Kontraste, Texturen, Muster, Formen und natürlich Menschen, ihr Ausdruck, ihre Interaktionen und Körpersprache.

Ich gehe mit einer offenen Einstellung auf meine Stadtspaziergänge. Ich habe normalerweise keinen vorgefertigten Plan der Bilder, die ich machen möchte. Es gefällt mir, wenn die Momente oder Situationen unerwartet geschehen. Dennoch ist es oft möglich, interessante Momente mitzuerleben, wenn man aufmerksam die Aktivitäten der Leute um einen herum verfolgt.
Wenn die Zeit reicht, erwäge und plane ich die Komposition einer Szene. Aber meistens geschehen die Dinge auf der Straße so schnell, dass ich instinktiv fotografiere. Komposition passiert dann unbewusst, je mehr Erfahrung man in diesen Situationen sammelt und wird intuitiv. Man bekommt ein Gefühl für die Komposition und das Fotografieren wird zum Reflex.

Zu Beginn meiner Straßenfotografie habe ich eine ziemlich große DLSR benutzt. Das war auffällig und schwer, sie den ganzen Tag herumzutragen. Jetzt fotografiere ich mit einem Vollformat-Rangefinder mit 35mm-Objektiv. Es ist weitaus praktischer und wirkungsvoller. Ich fotografiere im manuellen Modus, mit variierender Belichtungszeit oder ISO. Ich lasse die Blende auf einer bestimmten Einstellung und lege den Fokus vorher fest.
Das Fotografieren in zahlreichen Ländern und Kulturen bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Bedingungen oder Einschränkungen mit sich. In Australien, England und Amerika etwa ist es weitaus einfacher, Leute in der Öffentlichkeit zu fotografieren, als in Ländern wie Deutschland und Frankreich mit einem ausgeprägten Schutz der Privatsphäre.

Beim Fotografieren frage ich nicht um Erlaubnis, weil ich die Szene nicht stören möchte oder weil die Zeit dazu fehlt, da der Moment sich so schnell ereignet. Es kann dadurch zu Konflikten in Ländern wie Deutschland und Frankreich kommen. Mein Weg, um dies zu vermeiden, ist das Fotografieren mit einem Monopod.
Die Leute scheinen einer Person, die ganz natürlich mit einem Monopod unterschiedliche Szenarien beobachtet, nicht so viel Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn ich eine interessante Stelle mit Möglichkeiten zum Fotografieren finde, halte ich an, bereite mich vor und warte. Es ist sehr einfach, die Kamera mit Hilfe des Monopods in unterschiedliche Richtungen zu drehen und Momente festzuhalten.

Ein Tag Straßenfotografie bedeutet viele Kilometer des Laufens und Ausschauhaltens nach besonderen Momenten und interessanten Schauplätzen. Der beste Weg, eine Stadt kennenzulernen, besteht darin, durch ihre Straßen zu laufen. Während eines Tages auf den Straßen nehme ich Hunderte von Fotos auf, davon bleiben aber oft nur ein oder zwei übrig, die ich dann wirklich verwenden möchte.
kwerfeldein – Fotografie Magazin

Morning Mist fills the valley below Logan Pass in Glacier National Park
This weekend I went back to look through older footage of Glacier National Park as I worked on a long standing personal project. While much of what I was working on in the field at the time centered on the iconic views of Glacier National Park, I was happy to see that I also captured the subtle beauty of the park as well. Sometimes simple aerial or atmospheric perspective can transform a well known view into something offbeat or abstract.
In looking at this scene I instantly locked on to the shading of light over the forest as morning light entered the valley and bounced off its walls. This wasn’t the typical view of a landscape with atmospheric perspective as the light seemed to split into a narrow fan of varying intensities. In watching the lighting change it was as if Mother Nature was lifting a curtain on an incredible show.
Related Reading:
Originality – A Matter of Perspective
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Morning Mist – Glacier National Park
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Einen Künstler, der so frei wie Nádia Maria arbeitet, zu entziffern, heißt auch, sich selbst in Bildern zu verlieren, die einen brutal packen und gleichzeitig mit ihrer Schönheit sanft berühren. Über allem aber steht eine Sensibilität, die hinter den gesunden Menschenverstand geht, den Betrachter mit Nuancen des Alltags und Vorgestelltem provoziert.
Nádia Maria ist eine brasilianische Fotografin, die in Bauru, São Paulo lebt. Sie begann, zu fotografieren, als sie sieben oder acht Jahre alt war, als Kind machte sie Fotos von ihren Puppen und Spielzeugen. Kamera und Film waren die Lieblingsspielzeuge ihrer Kindheit. Über die Jahre erforschte sie die Fotografie, begann mit 18, sie zu studieren und seitdem dient die Fotografie ihr als persönliches Tagebuch der Gefühle und Veränderungen, die sie in ihrem Leben durchläuft.



Nádias Arbeiten haben einen großen emotionalen Anteil. Die meisten ihrer Bilder kreiert sie basierend auf inspirierten oder reflektierenden Momenten wie etwa denen kurz vor dem Einschlafen. Irgendwie findet sie einen Weg, diese diffusen Bilder nachzuzeichnen, sie denkt schon immer eher in Bildern als in Worten. Sie ist Zerbrechlichkeit, Stärke, Stille, ein Universum von Stimmen.
Ein einzigartiger Blick auf die Welt, der ihre eigenen Gefühle reflektiert und unsere in Frage stellt. Eine visuelle Chronik von Auseinandersetzungen mit Aspekten des Alltags, die sie aufwühlen und den Anspruch stellen, verarbeitet zu werden. Sie lädt dazu ein, die eigene Identität und die Erfahrung des Lebens selbst zu überdenken.



Die hier gezeigten Bilder stammen aus der Serie „Vacuum“, die von der Melancholie, der Leere und der ständigen Dekonstruktion und Rekonstruktion unserer selbst inspiriert ist. Den Momenten, in denen der Körper mit der Umgebung verschmilzt und nicht mehr weiß, wo er beginnt und endet.
Diese Erfahrung hatte Nádia, als sie nach der Geburt ihres ersten Sohnes, Zion, eine große Melancholie erlebte. Es war eine schmerzhafte Phase der Verwandlung, aber diese war es, die sie zur Mutter machte und die mütterlichen Gefühle zum Ausbruch brachte, die nun ein universelles Gefühl in ihr sind. Kein Gesicht zu haben, keinen Ausdruck und trotzdem ein Teil des anderen und des Ganzen zu sein.



Um sich auszudrücken, bedient sie sich aus der breiten Spanne fotografischer Techniken und mischt sie angenehm unverkrampft, wie es ihr gerade in die Konzepte ihrer sehr verschiedenen Serien passt. Von Langzeit- und Mehrfachbelichtungen bis zu stimmungsvoller Tonung und grafischen Elementen.
Ihre anderen Werke könnt Ihr auf ihrer Webseite und bei Facebook betrachten.
kwerfeldein – Fotografie Magazin
Wir können nicht still stehen und wenn wir einmal nicht fotografieren, dannn kreisen unsere Gedanken um unser Magazin kwerfeldein und was wir Euch hier noch zeigen könnten. Insbesondere unser Herausgeber ist in letzter Zeit sehr angetan von Bildbänden, deshalb startet diese Woche dazu eine neue Serie namens „Blickfang“. Mehr wird noch nicht verraten, also haltet die Augen offen und lasst Euch überraschen.
Fotospecial: Elefanten
Flickr

500px

Deutschsprachig
• Nancy Ebert war in Istanbul und hat von dort ganz zauberthafte Urlaubsfotos mitgebracht.
• Die Amerikanerin Jen Davis fotografierte elf Jahre lang ein Motiv, mit dem sie große Probleme hatte: Sich selbst. Die Neon hat ein Interview mit ihr.
• Stephan Kleinert trennt sich von der Model-Kartei und hinterlässt ihr einen Abschiedsbrief.
• Ein kleines Interview mit der wunderbaren Marie Hochhaus haben wir hier entdeckt.
International
• Die Fotografin April Maciborka gibt Kleinkindern eine Zitrone in die Hand und löst aus, sobald sie hinein beißen. Wie gemein und wie süß!
• Harry Wilks fotografiere seine Familie von 1987 bis 2012 vor dem Familienauto. Eine sehr schöne Serie.
• 500px hat ein Interview mit dem Foodfotografen Gabriele Liaudanskaite, der sehr lecker aussehende und vor allem kreative Fotos macht.
• Habt Ihr schon von Fuji, dem 3-jährigen Fotografen gehört?
• Nicht mehr ganz so neu, aber dennoch bedrückend: The Global Intelligencer zeigt ein paar Projekte von Chris Jordan.
• Symmetrische Portraits: Julian Wolkenstein fotografierte Menschen und spiegelte deren Gesicht in der Mitte, um zu testen, ob der Mythos „symmetrisch = attraktiv“ stimmt. Auf echoism.org könnt Ihr übrigens testen, wie das bei Euch aussieht.
• Wie schön Wassertropfen auf Pusteblumen aussehen, zeigt Sharon Johnstone.
• Schöne Portraits von Herumreisenden im 21. Jahrhundert.
• Und beim Guardian haben wir einen ausführlichen Artikel über Sally Mann entdeckt.
Wettbewerbe
• Die Peter-Christian-Schlueschen-Stiftung nimmt noch bis zum 31. August Sportfotografien an. Der Peter-Christian-Schlueschen-Preis für Sportfotografie ist mit insgesamt 10.000 € einer der höchstdotierten Preise für Sportfotografie in Deutschland.
• Die Leadawards haben die Nominierten für 2013 bekanntgegeben. Für den Publikumspreis könnt Ihr hier auch selbst Fotos in verschiedenen Katgeorien bewerten.
Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Der Ur-Urenkel Richard Wagners fotografiert und hat sich auf die Spuren seines berühmten Vorfahrens gemacht. Herausgekommen ist der 144 Seiten starke Bildband Richard Wagner in der Schweiz*. Einen kleinen Einblick ins Buch gibt’s auf ZeitOnline.
• Großartige Architekturfotografie gibts im Katalog zur internationalen Wanderausstellung des Europäischen Architekturfotografie-Preises 2013: Im Brennpunkt. Focus of Attention*.
Videos
Inspirierender Blick über den Tellerrand: Der 97-Jähige Hal lasko entwirft mit MS Paint großartige Pixelbilder.
Wenn Ihr Nancy Eberts Fotos auch so toll findet wie wir, dann könnt Ihr gleich noch das Video zu ihrem Hochzeits-Zirkus-Shooting angucken.
Ausstellungen
HEIMsuchung. Unsichere Räume in der Kunst der Gegenwart
Zeit: 9 Mai – 25. August 2013
Ort: Kunstmuseum Bonn
Link
„CROSSING VIEWS“ – 7 Fotokünstler aus Leipzig
Zeit: 2. August – 19. September 2013
Ort: Marburger Kunstverein
Link
Oliver Mark – Außenseiter und Eingeweihter
Zeit: 2. August bis 18. August 2013
Ort: pavlov’s dog – Raum für Fotografie, Bergstrasse 19, Berlin
Link
Wilhelm Schürmann. Bilder aus Deutschland.
Zeit: 14. August – 24. November 2013
Ort: Sprengel Museum Hannover
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Zanzibar – Mein KinderLand
Zeit: 12. August – 22. September 2013
Ort: Extro Galerie, Berlin-Weißensee
Link
Mehr aktuelle Ausstellungen
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