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Archive for the ‘Equipment’ Category

Ein Jahr iPhone statt Kamera

16 Aug

Mein Jahresprojekt mit dem iPhone ist zu Ende. Vor zwölf Monaten hatte ich beschlossen, die DSLR mal zur Seite zu legen und dafür nur mit dem iPhone zu fotografieren. Heute schließe ich dieses Projekt ab und schreibe darüber, was ich aus dieser Zeit gelernt habe.

Eigentlich ist mein Projekt erst am 9. September zu Ende. Da ich aber ungefähr einen Monat vor der offiziellen Ankündigung schon begonnen hatte und etwas verfrüht zu einer neuen Kamera gekommen bin, dachte ich, Martin, jetzt ist auch mal langsam gut.

Immer wieder sind im vergangenen Jahr Leute zu mir gekommen und meinten, dass sie meine Entscheidung „krass“ fänden. Ein Monat mit dem iPhone, ja, klar, kann man machen. Aber gleich ein ganzes Jahr?

Für mich fühlte sich das gar nicht krass an. Ich bin ein Mensch, der sich gern in eine Sache voll und ganz einarbeitet, um hinterher auch etwas davon zu haben. Ein Monat klingt nett, aber wenn ich in dem Monat ein paar Mal fotografieren gehe, was habe ich dann davon? Nicht so viel. Deshalb war die Entscheidung für mich stimmig. Und wichtig.

Über das Jahr hinweg habe ich bemerkt, wie entscheidend das Auftreten des Fotografen auf der Straße ist. Komme ich mit einer Riesenkamera auf Leute zu und mache unglaublich professionell wirkende Verrenkungen, kann ich das mit dem „unauffälligen“ Fotografieren vergessen.

Bin ich aber dezent schwarz angezogen und benehme mich so, als wäre ich wie jeder andere nur mal eben in der Stadt, werde ich fast nicht wahrgenommen. Kommt dann obendrauf noch eine Kamera ins Spiel, die als solche nicht profi-verdächtig aussieht, dann fühlen sich Menschen nicht bedroht. Sie verhalten sich natürlich.

Sunny © Martin Gommel

Das iPhone als solches ist für diesen Zweck perfekt. Es liegt gut in der Hand und es ist das Normalste auf der Welt, draufzugucken – schließlich machen das viele andere auch. Das Smartphone ist Teil unseres Aussehens geworden und wird daher nicht als Kamera identifiziert. Zumindest nicht in seiner primären Destination.

Und die ist in meinem Fall, Menschen so aufzunehmen, dass sie sich nicht des Bildes wegen in ihrer Gestalt und Mimik verändern. Denn es ist ein psychologisches Gesetz, dass wir uns, sobald wir wissen, dass uns jemand anschaut, verändern.

Und somit war schnell klar, dass ich nach meinem Projekt nicht mit der 5D wie zuvor in der Stadt fotografieren würde. Dahin gab es dann kein Zurück mehr.

Just a bit © Martin Gommel Pewpew  © Martin Gommel

Desweiteren habe ich im Bezug auf die Fotografier-App nach acht Monaten einen Wechsel vollzogen. So lange hatte ich mit ProCamera gearbeitet, doch als ich sah, was Camera+ kann, wollte ich dessen Vorzüge direkt nutzen.

Denn: In Camera+ ist es nicht nur möglich, die Belichtung getrennt von der Schärfe zu steuern, sondern auch getrennt zu speichern. Das heißt: Ich setze per Hand die Belichtung beispielsweise auf den Himmel, so wird das Bild insgesamt etwas dunkler und ich vermeide Ausrisse in den Spitzlichtern.

Dann speichere ich das auf dem kleinen Schloss-Icon, lasse das Fokus-Icon aber konstant offen. So habe ich immer die gleiche Helligkeit, kann aber dann vor Ort die Schärfe einfach dorthinsetzen, wo ich sie brauche. Beispielsweise auf das Gesicht eines Mannes oder auf eine Menschengruppe weiter hinten.

Sleep ©  Martin Gommel

Je länger ich die DSLR vergaß, desto weniger vermisste ich sie. Ich lernte, das iPhone einzusetzen, wo es einzusetzen ist. Doch das hatte viele Grenzen.

In komplexen Lichtsituationen? Nur vorgespeichertert mit Unterbelichtung. Nachts? Kaum. Jemanden beim Rennen fotografieren? Nur bei strahlender Sonne oder wenn ein Mitzieher gelingt. In Gebäuden Menschen fotografieren, ohne zu verwackeln? Nur bei hauseigener Beleuchtung. Im Winter Menschen halbwegs scharf fotografieren? Bei bedecktem Himmel keine Chance.

Zwar wurde mir in den Mund gelegt, dass ich mit dem Projekt beweisen wollte, dass die Ausrüstung völlig egal ist, aber eines ist klar: Wenn das iPhone abends nichts mehr erkennt, dann ist Ende Gelände. Nichts geht mehr.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der ganze Technikkram in der Fotoszene komplett überbewertet ist und dem kollektiven Schwanzvergleich dient, aber egal ist die Technik für mich nicht. Beispiele?

Wenn es um die direkte Umsetzung spezifischer Vorstellungen geht, spielt die Technik insofern eine Rolle, dass sie einen Rahmen setzt. Und mit dem iPhone sind bestimme Dinge möglich, andere nicht. Ich kann gut auf der Straße Leute fotografieren, aber Hochzeitsfotos mit superkrassem Bokeh oder feindetaillierte Sport-Aufnahmen sind einfach nicht drin.

Auch, wenn es möglich ist, sich im Nachhinein mit diversen Apps wie tadaa zu helfen. Aber eine sensorbedingte Bewegungsunschärfe wird durch keine App zum knackscharfen Portrait, auf dem man die Härchen zählen kann. Das ergibt folgendes Szenario:

Die Tatsache, dass es sich beim iPhone um einen verhältnismäßig kleinen Sensor handelt (Technik), gibt vor, was ich mit der Kamera an Projekten und Genres (Kreativität) bedienen kann.

Und damit haben wir nur eine Variable im großen Apparaturkomplex behandelt. Ganz zu schweigen von der Bedienungssoftware über die Objektivqualität bis hin zur Abbildungsleistung. Und und und. So wäre es kompletter Bullshit, zu behaupten, dass jeder mit dem iPhone gute Bilder machen kann. Denn es kommt ganz auf das Einsatzgebiet und die Vorgaben an.

FernWärme  © Martin Gommel

Ich habe die Grenzen des iPhones ausgelotet und so viel herausgeholt, wie möglich. Heißt: Täglich raus auf die Straße und probieren, probieren, probieren. Und das macht – wenn man erst einmal den engen Rahmen akzeptiert hat – eine Menge Spaß. Denn so musste ich mir keine Gedanken darum machen, was alles in meine Fototasche müsste, denn das iPhone hatte ich sowieso stets dabei.

Kein Rumgeschleppe diverser Wechselobjektive und kein Speicherkartengefuddel. Eines nahm ich jedoch immer mit: Einen USB-Zusatzakku, der mir in vielen Situationen ermöglichte, weiter zu fotografieren.

Was habe ich also den Lesern zu sagen außer, dass es sich für mich gelohnt hat? Welche Erkenntnis des Projektes könnte auch anderen etwas bringen? Vielleicht eine: So, wie andere es als Genugtuung empfinden, analog zu fotografieren und damit gezwungen zu sein, über jedes Bild nachzudenken, so kann ich darauf schwören, dass die Begrenzung auf ein Minimum, und sei es das iPhone, viele, viele Vorteile mit sich bringt.

Wer schon exakt und auf den Pixel genau weiß, wohin die Reise gehen soll, kann getrost die Finger davon lassen. Wer jedoch noch nicht so genau weiß, wohin mit sich und der Kamera, darf das ja mal ausprobieren. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Jahr sein.

~

Wenn ich mir nun diese Fotos so ansehe und mir bewusst wird, dass das iPhone-Projekt abgeschlossen ist, spüre ich Wehmut. Es war eine gute Zeit, auf die ich mit Stolz und Freude zurückschaue. Ich habe durch das Projekt einen ordentlichen Schub nach vorne bekommen und konnte im Genre der Straßenfotografie um einiges sattelfester werden.

Es folgt eine Auswahl der mir wichtigsten Fotos des vergangenen Jahres. Diese zu treffen war – wie zu erwarten – schwer, aber ich habe mich durch meine über 1000 finalen Fotos gewühlt und diese herausgesucht.

I love you  © Martin Gommel

Aus meinem Experiment mit Langzeitbelichtungen. Nach wie vor eines meiner Favoriten und ich kann mir gut vorstellen, mal wieder so eine Reihe (nicht mit dem iPhone) zu fotografieren.

Speedyspeedy  © Martin Gommel

Family  © Martin Gommel

Dog  © Martin Gommel

Die beiden oberen Fotos stammen von einer Oldtimer-Parade, auf die ich zufällig hier in Karlsruhe stieß. Ich hatte Glück – und gutes Licht.

Cement  © Martin Gommel

The King  © Martin Gommel

Scratches  © Martin Gommel

This is a flower  © Martin Gommel

Eines meiner witzig-komischsten Fotos. Die Dame kratzte sich am Rücken und zeigte dabei ungewollt auf die Blume. Ich machte ein paar Fotos und entdeckte mein Glück erst später.

Phone  © Martin Gommel

Erm  © Martin Gommel

Noch einmal Glück: Der Betrachter wird hier irritiert, da der Arm mit den Blumen nicht zu dem muskolösen Mann gehört. Geplant war die Aufnahme nicht auf diese Weise, aber ich wollte die beiden irgendwie draufbekommen.

Oben gut drauf  © Martin Gommel

Merveille  © Martin Gommel Leggies  © Martin Gommel

OK!  © Martin Gommel

Open  © Martin Gommel

Diese Frau sah ich von Weitem irgendwie seltsam daherlaufen und machte mich bereit, ihrem komischen Gang mit einem Foto auf die Schliche zu kommen. Dass sie ihre Zehennägel auch noch in gleicher Farbe wie die Hose lackiert hatte, machte den Moment perfekt.

Music  © Martin Gommel

The Big One  © Martin Gommel

Taptap  © Martin Gommel

Phony  © Martin Gommel On a way  © Martin Gommel

Abfahrt  © Martin Gommel

Abo  © Martin Gommel

Urban Landscape  © Martin Gommel

Push  © Martin Gommel Daughter  © Martin Gommel

Meine Tochter stand im Hof, schaute nach oben zu mir. Ich war schon die Treppe hochgelaufen und machte auf gut Glück ein paar Aufnahmen. Eine davon gelang.

Flowers © Martin Gommel

Hurry  © Martin Gommel

Cigarette  © Martin Gommel Summer  © Martin Gommel

So. Und jetzt wird erst einmal fotografiert. Und zwar mit meiner „Neuen“, der Fuji x100s, die nach diesem Jahr Beschränkung eine wahre Traumkamera ist. Wer will, darf mir gern 
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Provence

16 Aug


As we prepare for a return trip to Provence, I will be posting photos from previous years. This one is my all time favourite. It captures for me the essence of Provence: the light, the textures, the colours and the simplicity.

. : LIGHT and SHADOW : .

 
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15. August 2013

15 Aug

Ein Beitrag von: Hennig Welslau

Hennig Welslau


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Erna und Hrefna

15 Aug

Erna und Hrefna ist ein Zwillingspaar aus Island. Ariko Inaoka fotografiert sie seit 2009. Damals waren sie gerade neun Jahre alt. Ihre Fotografien sind Studien von Zusammenhalt und der ganz besonderen Verbindung, die die beiden zueinander haben.

Kennengelernt hat Ariko die Zillinge bereits 2005. Damals fotografierte sie jeden Sommer in Island für ihre Serie SÒL. Nach Abschluss dieser Serie wollte sie Zwillinge fotografieren. Dass es Erna und Hrefna sein würden, stand damals noch nicht fest. Ariko fotografierte zunächst drei weitere Zwillingspaare, fand unter ihnen aber nicht eine solch starke Verbindung, wie sie sie bei den isländischen Mädchen gespürt hatte.

Erna and Hrefna © Ariko Inaoka

Ihre Wahl fiehl also auf Erna und Hrefna, trotz der großen Entfernung zwischen Kyoto, ihrem jetzigen Wohnort, und Island. Einmal im Jahr besucht sie die Mädchen, um sie zu fotografieren. Bis zu ihrem 16. Lebensjahr will sie sie in der Fotoserie begleiten.

Meine Intention für dieses Projekt ist es, die sehr kostbare Zeit zwischen Kind zum Teenageralter zu erfassen, sowohl physisch als auch psychisch. Die Beziehung zwischen eineiigen Zwillingen ist ein interessantes Thema. Ich habe oft gehört, dass eineiige Zwillinge telepathische Verbindungen haben. Das stimmt bei Erna und Hrefna.

Sie sind immer zusammen. Sie haben fast nie miteinander Streit. Wenn ich Zeit mit ihnen verbringe, fühle ich mich so behaglich in ihrer?Gesellschaft, aber zur gleichen Zeit habe ich ein seltsames Gefühl, weil ich noch nie eine so starke Verbindung zwischen zwei Menschen gesehen habe. Einmal sagten sie zu mir: „Von Zeit zu Zeit haben wir die gleichen Träume.“

Erna and Hrefna © Ariko Inaoka

Die starke Verbindung der beiden sieht Ariko darin begründet, dass sie keine weiteren Geschwister haben und recht isoliert aufwachsen. In ihren Bildern ist diese Verbindung so auch immer ein wichtiges Motiv.

Die Fotos von Ariko sind keine einfachen Portraits. Sie erzählen Geschichten, zeigen die Zwillinge im Spiel. Oft wirken die Bilder auch inszeniert und ich frage mich, ob Ariko oder die Zwillinge die Posen aussuchen. Wahrscheinlich ein Zusammenspiel, aber gerade das empfinde ich als spannend.

Erna and Hrefna © Ariko Inaoka

Wie stellen sich die Zwillinge dar und wie sieht sie Ariko? Wie wird sich dies im Laufe der Serie noch verändern? Man sieht zu, wie die Zwillinge wachsen, sich verändern. Wird sich auch ihre Beziehung zueinander verändern?

Auf den letzten Bildern von 2010/2011 sind sie gerade elf Jahre alt. Innerhalb der zwei Jahre, die seit 2009 vergangen sind, wirken Erna und Hrefna viel erwachsener. Auch 2012/2013 war Ariko bei ihnen. Bis die neuen Fotos veröffentlicht sind, wird es aber noch dauern, verrät sie.

Ich bin auch Besitzerin des ältesten Restaurants in Kyoto, Japan. Es gehört meiner Familie seit 550 Jahren und ist spezialisiert auf Soba-Nudeln. Seit drei Jahren bin ich nun an diesem Geschäft beteiligt und führe seitdem ein Doppelleben, wodurch ich viel weniger Zeit für die Fotografie habe.

Erna and Hrefna © Ariko Inaoka

Solltet Ihr also demnächst in Japan sein, könnt Ihr Euch bei Soba-Nudeln vielleicht auch persönlich etwas über das Zwillingsprojekt von Ariko Inaoka erzählen lassen. Bis dahin empfehlen wir Euch einen Blick auf ihre Webseite.


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Sharon Montrose Answers What It’s Like to Photograph Lions and Other Incredible Animals

15 Aug

When was the last time you got to snuggle a wolf puppy at work?

Never? Us neither. Sharon Montrose, on the other hand, can raise her hand to that one (and we’re green with jelly).

Sharon’s the photographer behind The Animal Print Shop. You might’ve spotted her portraits of wide-eyed baby giraffes, raccoons looking smug, and baby bears being baby bears.

We asked about how she discovered her awesome talent for photographing animal personality and what working commercially is all about.

While wolf pups might not be next up on your model list, you’ll get inspired to sit your pet down for a session!

Sharon Montrose on Animal Photography

p.s. We’re hiring for an amazing opening at Photojojo. We’re looking to re-invent what/how/where we publish online, and we’re seeking one amazing somebody to lead the charge as Editorial & Community Lead.

Who is Sharon?

The first time we heard about Sharon, she was snapping a baby giraffe in this Etsy interview. That’s when we knew that she probably had the best job in the world.

Sharon’s an acclaimed animal photographer who happened upon her talent for capturing portraits of animals when she was inspired to photograph her own dog one day (read more about that in the interview).

While she shoots dogs and cats commercially (you’ve probably seen her photos on billboards), Sharon has had the opportunity to work with less common animals like bear cubs, ostriches, and flamingos in her personal photography. This project is what became her Animal Print Shop series. Read about where the animals come from here.

Looking through Sharon’s portfolio is a roller coaster ride of awwww and is that real! and dang, she’s inspiring. Read on to learn more about how Sharon got started and what gets her inspired.

Is photographing large animals intimidating?

Q: You’ve photographed buffalo, cows, giraffes, lions even! Is it intimidating to stand in front of an animal that large with your camera?

A: No. I’m naturally a somewhat fearful person, but I when I get behind the lens, my fear is goes away–I think I’m too distracted getting my shot to be afraid. 

How do you get great photos of wiggly subjects?

beforeQ: So, kittens and puppies aren’t known for their sitting-still-in-one-spot skills. How do you manage to get great photos of them regardless?

A: Patience and timing. With animals that move around a lot, you have to be ready and focused to hit the shutter in that split second when they stop.

How many shots does it take to get that one photo?

beforeQ: When you’re shooting for your Animal Print Shop series, how many shots does it take to get that one incredible photo?

A: It really depends on the animal–if it’s a calm animal (like a cow) who will just stand there and look around, I can get my shot in a couple frames. Others though, like little lion cubs, are running all over the place and take some serious time and patience.

How did you get into animal photography? before

Q: Did you know you wanted to get into animal photography off the bat? If not, what was getting there like?

A: At first I had a very tough time turning what I loved doing into a way to earn a living. I floundered before I became established as a working photographer. I was shooting headshots and weddings and doing okay at it, but I wasn’t happy doing either and had lost the love I had for photography.

Around the same time, I adopted my first dog (several members of my family also had dogs), so I started taking photos of all the dogs in my life to see if it reignited the love I once had for photography. It did, and I learned an important lesson as a result: I had to have an authentic connection with my subjects.

Shortly afterwards I began work on my first book Dogtionary (Viking Press 2001). The book came after many failed attempts at marketing myself as a private party pet photographer. Back in 1998 people didn’t spend money on their dogs like they do today.

The book (and subsequent books) established me in my niche because the internet was still new, so being published was more productive in those days and there were very few published photographers with dog books in the United States. There were only a handful of us in the shadows of the great William Wegman, Elliot Erwitt, Henry Horenstein, and Keith Carter. I think it was me, Jim Dratfield, Kim Levin, Valerie Shaff, Sharon Beals, Deborah Samuel, Jeff Selis, and Debra Marlin. If I forgot someone, I’m human, please don’t send me hate mail.

Can you describe a shoot in 5 steps?

beforeQ: Can you describe a shoot (let’s say one from your Animal Print Shop series) in 5 steps? Give us an idea of what happens start to finish!

A:
1. Phone calls: Reaching out to my contacts to see if there’s anything out there for me to photograph.
2. Production: Coordinating the logistics and equipment for the shoot.
3. Shoot day: The best day!
4. Editing, post production, and test printing.
5. Producing Materials for New Release: Producing product shots, printing inventory, and adding the new release to the site, plus marketing efforts.

What is having a professional team like?

Q: What is having a professional team like? Are you ever like, “I wish it was just me?” 

A:never wish it was just me. I literally couldn’t do what I do without my team–I’m very lucky to have them.

What didn’t you realize you would be doing?

beforeQ: You’re pretty much running your own business as a photographer. What do you do a lot of now that you didn’t realize you would be doing when you started?

A: Answering questions about myself in interviews. I take my work seriously, but I don’t take myself seriously–so it’s a weird challenge.

How much creative free-reign do you typically get?

beforeQ: In commercial photography how much creative free-reign do you typically get? We’re guessing you’re working with clients’ marketing teams and maybe stylists — how collaborative is it?

A: It’s always a collaborative effort to get the shot, sometimes with many different creatives coming together: creative director, set decorator/prop stylist, production, and my crew.

If I have been selected for a job by a creative team, it’s because they like what I do and believe I can nail their comp, so it’s inherently collaborative.

Usually after we’ve been successful at getting their comp and the client is happy, I’ll shoot variations and freestyle a little to get extra options and make sure they have everything they need — that’s where I get free-reign. And sometimes they end up using those shots instead or in addition to the original concept.

Who are your top 3 favorite photographers?

Sally Mann, Robert Mapplethorpe, Edward Weston.

Where or who is your favorite inspiration? 

beforeQ: When you want to photograph your own stuff, where or who is your favorite inspiration? 

A: Honestly, it’s hard to shoot my own stuff now since I’m so busy running The Animal Print Shop. Inspiration does strike though, and I usually just pull out my iPhone to take a few snaps. It’s usually of my dogs or my crew messing around at the shop to post on Instagram.

Unless I’m in my most favorite place on earth: Yosemite. There you will find me somewhere along the Merced River in all my photo glory looking like a total Ansel Adams wannabe, photo-geek. True story.

Do you have any favorite phone photo apps or tips?

beforeQ: We see you’re on Instagram. (OMG wolf puppy!) Do you have any favorite apps or tips?

A: I like VSCOcam and Squareready. But don’t ask me, I’m old.



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Blickfang – 7 Novembre, Paris

15 Aug

Durch das Bild „7 Novembre, Paris“ aus der Serie „Chambre Close“ wurde ich auf die französische Fotografin Bettina Rheims aufmerksam. Ich mag provozierende Bilder, die nicht an der Würde der Abgebildeten rütteln, sondern sie eher stärken. Dieses Bild ist für mich ein wunderbares Beispiel dafür.

Die Frau stellt sich dar, sie ist nackt bis auf einen halbgeöffneten Mantel, doch sie schämt sich nicht. Ihre Nacktheit ist scheinbar das Natürlichste der Welt, denn ihr Gesichtsausdruck ist entspannt, freundlich und schön.

© Bettina Rheims, 7 Novembre, Paris, Juin 1991 Paris

Sie zeigt eine ihrer Brüste, hält sie mit beiden Händen, als würde sie sie der Kamera präsentieren. Die andere Brust ist durch den Mantel verdeckt. Die scheinbar fehlende Brust gibt dem Bild etwas Rätselhaftes, Unperfektes. Das Sexuelle tritt zurück und das Bild zeigt mehr als nur eine schöne, halbnackte Frau.

Ich muss beim Anblick der mittig plazierten Brust an eine Amazone denken und die Frau wird zu einer mythischen Figur in meinem Kopf. Eine Kriegerin, die sich die Brust abschlug, um ihren Bogen besser halten zu können. Eine stolze Frau, die sich nicht zu schämen braucht. Für nichts.

Das Bild stammt aus dem Bildband „Can you find Happiness“* von Bettina Rheims.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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14. August 2013

14 Aug

Ein Beitrag von: Marcel Pommer

© Marcel Pommer


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Zerstäubte Wirklichkeit: Filmkorn

14 Aug

Ich war schon beim ersten Mal verliebt. Sie sahen aus wie tausend kleine Nadelstiche. Bleistiftspitzen, die ratternd über das Papier fahren. Verdichtete Geschichten in schwarzweiß auf einer Vergrößerung aus dem Chemiebad. Was war ich angetan.

Ich meine das Filmkorn. Nicht dieses feine, um das sich immer alle scharen, sondern das raue, sich in dunklen Geschichten suhlende. – Ist ja gut, ich hör schon auf. Aber Du kannst Dich sicher an alte Filmklassiker erinnern. Nosferatu – eine Symphonie des Grauens – in Farbe und glatt gebügelt? Geht nicht, oder?

Na also.

Aline © Marit Beer

Meine absoluter Lieblingsfilm ist der Ilford Delta 3200. Also ein stark lichtempfindlicher Film. Ich mag seine Zerissenheit, wie eine Explosion feinster Silberpartikelchen wirken die Ergebnisse, die ich damit erziele.

Selbst das grau Zermatschte hat mich im Sturm erobert. Aber auch der Kodak Trix-400 kann einiges mit einer, zugebenermaßen, besseren Schattenzeichnung als der Delta.

Die Liebe zu Filmkorn ist sicher wie der Genuss von raubeinigem Whisky aus dem Hochland. Nicht jeder mag ihn, manche verabscheuen ihn und andere können nicht anders, als darin den höchstmöglichen Genuss zu sehen.

Knoydart © Marit Beer

Einer meiner Lieblinge unter den Fotografen, der mit damit spielt, ist Michael Ackerman. Unstet, verwirrend, grob und zurückhaltend sind nur die ersten Adjektive, die mir zu seinen Bildern einfallen.

Sie sind verwackelt, verwischt und manchmal unfassbar klar, obgleich des zerstaubten Hintergrunds. Er erzählt beklemmende Geschichten von der Straße und wenn man nach oben schaut, sieht man gerade noch eine Hand, die einen Vorhang loslässt. Augen dahinter, die Dich beobachten und Dein Herz pocht und Du versuchst, nicht über den grauen Asphalt zu rennen.

Solch beklemmende Gefühle lösen diese Bilder in mir aus.

Knoydart © Marit Beer

Ich habe oft und viel herumprobiert. Nach Jahren nun habe ich einfach das gefunden, was mich atemlos macht, was den Bildern im Kopf am nächsten kommt. Die Klarheit wird erst sichtbar, wenn das Bild berührt, wenn es mich stillstehen lässt. Dann tauche ich hinein, teile das graue Meer vor mir in zwei Bahnen, um tiefer zu dringen.

Es ist schon seltsam, wenn man seine eigene Entwicklung beobachtet und sich die Linie von klaren Strukturen zur Unklarheit bewegt, sich auf den Bildern immer weniger befindet, was das Gehirn nun selbst zusammenbauen muss.

Und ich frage mich, ob es einen Nullpunkt geben wird. Ob es immer weiter geht und sich auf dem Negativ irgendwann nur noch eine wilde Ansammlung von silbernen Partikelchen befinden wird, deren Zusammenhang niemand mehr begreift.

verwoben © Marit Beer

Es stellt sich ja immer wieder die eine Frage, warum macht man das, was man macht und wer ist oder wird man dabei. Mit jedem Schritt, ob nach vorn oder nach hinten, verändert sich Deine Handschrift und auch Deine Ansicht vom Leben und das, was Du abbildest.

So sehe ich meine Bilder immer wieder als Zeugnis meiner Selbst. Ich schreibe meine eigene kleine Biografie und irgendwie freue ich darauf, eines Tages, hoffentlich in weiter Zukunft, mit pergamentgrauen und zerschlissenen Händen über die Bilder zu fahren, die einst mein Leben waren.


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Faces of Water — Making Photograms of Water

14 Aug

Moses Hacmon came up with one of the best photographic riddles we’ve ever heard.

How do you make a photogram of water if it’s clear? Light would just pass through it!

Moses spent years studying water and developed a photographic process that let him photograph the best part about water: its movement.

By working with a liquid film made up of nanoparticles, Moses is able to capture a moment in water’s movement. He layers this film over paper, and once water runs over it, the nanoparticles are absorbed into the paper, creating a negative image of the water’s flow.

The final image is a captivating still of the water’s twists and turns, overlaps, and shapes as it flows. You might even say you can see faces.

Moses’ most recent experiments include photographing what music looks like resonating through water. You can also help fundraise an exhibition.

More water play ideas: Aquatopiary Water Sculptures and Tim Tadder’s water wigs.

Faces of Water by Moses Hacmon via NotCot

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13. August 2013

13 Aug

Ein Beitrag von: mmanfred

Tete-a-tete ©  mmanfred


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