RSS
 

Archive for the ‘Equipment’ Category

Fotografie und Social Media – muss das sein?

02 Sep

Vor Kurzem hatten Sebastian und Martin eine kurze Unterhaltung auf Twitter: Martin fragte, ob er in Zukunft Fotos, die er mit der Fuji macht, auf Instagram posten solle. Sebastian meinte, er solle seinen Instagram-Account löschen. Die Diskussion um Instagram, Social Media-Plattformen, Fotografie (und deren Meta-Ebene) führen sie hier nun fort.

Sebastian: Lösch Deinen Instagram-Account.

Martin: Nein. Warum sollte ich?

Sebastian: Weil Du Fotografie magst. Ich finde, Instagram kann man nicht wirklich benutzen, wenn man Fotografie mag. Es ist eine unendliche Suppe an einheitlich brutal zurechtgefilterten und sehr oft auch belanglosen Fotos.

Martin: Das kommt drauf an, wem man folgt. Wie überall.

Sebastian: Ja, bestimmt. Aber ich rede ja auch nicht von der persönlichen Nutzererfahrung. Sondern vom generellen Problem, dass solche Dienste Fotografie entwerten. Drück auf’s Knöpfchen, mach Dein Bild hübsch mit dem Retro-Style, den jeder mag und lass Deine Bilder wie die von jedem anderen aussehen.

Martin: Ich finde nicht, dass diese Dienste entwerten. Denn das Ziel von Instagram ist nicht in erster Linie, großartige Fotografie zu unterstützen, sondern es ist in erster Linie sozial. Das heißt: Wir teilen unser Leben. Und somit all die Dinge, die unser Leben betrifft. Und das posiert nicht. Es ist nicht technisch perfekt. Es ist, wie es ist. Und das mag ich daran.

Sebastian: Lustigerweise würde ich genau das als Argument gegen Instagram ins Feld führen. Die Plattform und ihre Nutzer haben überhaupt kein Interesse an Fotografie, sondern nur daran, sich gegenseitig Bildchen von ihrem Essen und ihren Haustieren zu zeigen. Deswegen kann ich im Gegenzug Plattformen wie 500px und Behance gar nicht hoch genug schätzen. Was benutzt Du denn überhaupt für Internetplattformen und Tools, um Deine Bilder zu zeigen, zu bearbeiten und so weiter?

Martin: Bisher habe ich mit dem iPhone auf der Straße fotografiert. Diese Bilder habe ich in meine „Zentrale“ Tumblr eingestellt und von dort zu Flickr (da bin ich seit 2005), Facebook, 500px und auch Instagram geleitet. Bearbeitet habe ich meine Fotos kaum, nur ein wenig mit Snapseed geradegerückt, Helligkeit und Kontraste angepasst. Fertig.

Sebastian: Bei Facebook und Twitter poste ich inzwischen auch öfter mal Bilder (meist mit Links auf die kompletten Serien anderswo) und bei Tumblr so übrig gebliebenes Zeug. Aber recht widerwillig, wie ich zugeben muss. Ich empfinde es als entwertend, wenn man seine Sachen x Mal in verschiedene Streams irgendwie reinkippt, um da Leute zu erreichen. Ein eigenes Blog oder eine Galerie auf einer Plattform hat doch irgendwie mehr Stil. Ein Bild bei Facebook ist in fünf Minuten untergangen in einem endlosen Stream aus Kram.

Martin: Wieder „nein“. Auf Flickr bin ich, seitdem ich fotografiere und es gibt einige Leute, die dort meinem fotografischen Prozess folgen. Auf Facebook sind einige Freunde und Künstler, deren Meinung ich sehr schätze – und die auch hin und wieder kommentieren. Bei Instagram gibt es eine wachsende Zahl ambitionierter Straßenfotografen, die mit dem iPhone versuchen, das Beste herauszuholen.

Absolute Augenweiden sind da dabei und die sehe ich sonst nirgendwo. Würden wir alle unser eigenen Süppchen kochen, wäre es vielleicht origineller, aber das ist mir nicht in erster Linie wichtig. Ich möchte dort sein, wo die Leute sind, die mir wichtig ist. Deswegen poste ich eher selten auf Google+. Dort kenne ich von den 15.000 Followern vielleicht 10.

Sebastian: Aber das heißt im Endeffekt: „Ich gehe dahin, wo die Leute sind und reibe ihnen permanent meine Bilder unter die Nase.“ Ich könnte mir das niemals antun. Dazu kommen dann noch diese ekelhaften Bewertungsfunktionen auf allen Plattformen und die Tatsache, dass künstlerische Sachen nun einmal von der Masse deutlich weniger geschätzt werden als derber Kitsch (ganz normales Phänomen).

Wenn ich bei Facebook ein sinnloses Katzenbild poste, das ich mal so nebenbei gemacht habe und es 200 Likes bekommt und das aufwändige Naturfoto dann unbeachtet durchflutscht, dann merke ich immer, dass das eigentlich nicht die richtige Herangehensweise für mich ist. Ich finde, da ist das eigene Süppchen, das auch dann genau die Leute anzieht, die sich wirklich genug interessieren, um aktiv danach zu suchen, deutlich lohnender.

Martin: Für mich gibt es hier keinen Endeffekt – dafür ist das Thema zu fluide und verändert sich ständig. „Unter die Nase reiben“ finde ich eine interessante Definition, jedoch führt mich das wieder an den Beginn: Wer meine Fotos mag, darf mir folgen. Wer das Gefühl hat, Fotos unter die Nase gerieben zu bekommen, geht von allein. Finde ich gut und okay.

Und zu einem reifen Interpretationsprozess gehört auch, dass ich einschätzen kann, was ein Like bedeutet. Meine Fotos sind weder auf Instagram noch in anderen Netzwerken großartig erfolgreich. Ich bin es gewohnt, dass Katzenfotos mehr Likes bekommen. Doch die Bedeutung eines Likes ist abhängig davon, vom wem er kommt. Wenn mein Bürokollege Egon von Euwensz ein Foto mag, ist das für mich sehr wertvoll. Der würde meine Fotos gar nicht sehen, wenn ich sie bloggen würde. Weil er keine Blogs liest. Ist auch kein Problem für mich.

Sebastian: Zum ersten Punkt: Da müssen wir wohl zwei Sachen unterschieden – so reine Portfolio-Plattformen oder Facebook-Pages, bei denen der Nutzer selbst entscheidet im Sinne von „Ich abonniere das mal, weil es mir gefällt“, da stimme ich absolut Deiner Meinung zu.

Schwierig wird es bei richtigen Social-Media-Plattformen, bei denen eben das „social“ im Vordergrund steht. Dort ist man ja grundsätzlich mit Leuten aus völlig verschiedenen Kontexten als Privatperson verbunden, die eben teilweise auch gar nichts mit Fotografie zu tun haben. Und genau dort wird es irgendwann penetrante Eigenwerbung, wenn man so agiert.

Zu einem reifen Interpretationsprozess bezüglich Favs, Likes und dem Kram gehört anders herum meiner Meinung nach aber auch, dass man akzeptiert, dass man sich Feedback grundsätzlich schwer entziehen kann. Wenn Dir jemand dumme Kommentare unter Deine Bilder schreibt, kannst Du das nicht „unlesen“, genausowenig wie Du Dich dem entziehen kannst, wenn eines Deiner Bilder auf solchen Plattformen plötzlich „viral“ ist.

Ich glaube, das ist auf Dauer sehr fatal für den eigenen Schaffenprozess, jedes einzelne Bild immer sofort einer Öffentlichkeit zur Bewertung hinzuwerfen. Und das ist auf Facebook, Twitter und Instagram ein viel größeres Thema als auf dem eigenen Blog, wo es solche Mechanismen eben nicht gibt.

Martin: Das mit der Bewertung sehe ich anders. Ich zeige meine Fotos nicht, damit sie bewertet werden. Das war mir zu Beginn sehr wichtig, heute ist mir das nahezu egal. Ich zeige, was ich tue. Wenn das jemandem gefällt, schön. Wenn nicht, auch okay. Und wenn jemand sagt BUUUUUH, sehr gut. Dann habe ich einen Nerv getroffen. Passt für mich. Und in einem Netzwerk, bei dem mich jemand mit Eigenwerbung zuballert, kann ich ohne Probleme entfolgen, entfreunden, was auch immer. Das mache überhall. Kein Problem.

Sebastian: Ich zeige meine Bilder auch nicht, damit sie bewertet werden, ganz im Gegenteil, ich will sie im Netz ganz neutral ausstellen. So sind Facebook, Instagram und Konsorten aber nicht konstruiert. Die gewichten Inhalte nach Bewertung und heben sie hervor oder blenden sie entsprechend aus, denn die wollen ja, dass die Masse massenkompatibles Zeug anguckt und klickt und entsprechend wiederkommt, weil sie dort gut unterhalten wird. Und dann wird das noch extrem mit Dir als Person verknüpft, das heißt, das Bild an sich steht in keiner Weise irgendwo im Fokus.

Die Wirkung nach außen kommt zuletzt noch obendrauf und ist vielleicht sogar das größte Problem. Stell Dir vor, Du liest ein Buch oder gehst in eine Ausstellung und auf jeder Buchseite stehen irgendwelche Leserkommentare von Freunden des Autors unter dem Text oder neben den Bildern hängen Like- und Dislike-Anzeigen von den Arbeitskollegen des Künstlers. Etwas Scheußlicheres kann ich mir überhaupt nicht vorstellen; das macht jede eigene Interpretation und Beschäftigung mit Kunst kaputt. Deswegen deaktiviere ich überall dort, wo es geht, diese Sachen.

Martin: Instagram hebt meine Fotos nicht hervor, wenn sie mehr Likes haben als sonst. Und falls das irgendwann mal kommen sollte (mit „popular“ war es schonmal da), freut es mich, wenn es vorkommt, genauso wie Explore auf Flickr. Was für Dich hier ein Problem ist, ist für mich keines.

Außerdem: Wenn auf instagramm nur Bullshit-Bilder landen (was wie gesagt schwer davon abhängt, wem Du folgst), dann ist das nur noch mehr ein Grund, gute Fotos zu zeigen. Außerdem sage ich da frei nach Martin Parr: Du kannst nur wissen, was gut ist, wenn Du genügend Scheiße gesehen hast. Durch das ansehen schlechter Fotos kann man jede Menge lernen.

Sebastian: Den letzten Satz würde ich direkt umdrehen: Du kannst nur besser werden, wenn um Dich herum Leute und Bilder sind, die besser (vielleicht ist „erfahrener“ das bessere Wort, ich mag bei Fotografie nicht so gern von besser und schlechter reden) als Du selbst sind.

Wenn Du hingegen ständig Lob bekommst, weißt Du gar nicht, ob Du vielleicht der Einäugige unter den Blinden bist. Soziale Netzwerke, die Bilder berurteilen, sind mir jedenfalls höchst suspekt. Kunst ist ja nun keine Demokratie, in der eine Abstimmung funktioniert, die anzeigt, was die meisten Leute mögen. Oder siehst Du das anders?

Martin: Auf gar keinen Fall. Und Likes sagen nichts darüber aus, ob ein Foto gut oder schlecht ist. Sie sagen nur aus, dass es ganz vielen oder vielleicht nur einer Person gefällt. Die Gewichtung, was man dem beimisst, ist wohl das Entscheidende. Aber das pure Zeigen an sich finde ich nicht falsch, sondern wichtig. Warum bist Du eigentlich noch auf Facebook?

Sebastian: Kommunikation, auch Gruppen zu Fotografie und schlussendlich wohl auch das pure Zeigen der eigenen Arbeit. Darauf können wir uns ja offenbar einigen, auch wenn das so ein Sisyphos-Ding ist, das direkt wieder ins Niemandsland ruscht, weil niemand alte Facebookpostings liest.

Nochmal: Es ist ja egal, wie viel Gewichtung man Kommentaren und Likes beimisst. Spätestens durch andere lesende Personen und nach außen durch das System bekommt es Gewichtung. Gerade Facebook zeigt Dir ja oft nur „important posts“ von Deinen Kontakten überhaupt erst an, die durch diese Zahlen bestimmt werden. Und Du kannst ja nicht leugnen, dass Klickzahlen sogar auf vermeintlich seriösen Nachrichtenseiten die Messgröße sind, sich das fortsetzt auf alle diese Plattformen und inbesondere auch Bilder stark betrifft.

Martin: Das stimmt. Jedoch zeigt mir Instagram nicht nur „important posts“ an, sondern alle, denen ich folge. Zurück zum Thema: Die Demokratisierung der Fotografie hat eine Seite, die nicht allen Fotografen gefällt. Leute fotografieren ihr Essen, ihr Essen und … ihr Essen. Dass das vom anspruchsvollen Standpunkt gesehen nicht besonders wertvoll ist, will ich gar nicht widerlegen.

Jedoch das ganze Netzwerk dafür zu verteufeln, ist für mich keine besonders effektive Strategie. Da zeige ich lieber Fotos, die ich aus dem iPhone herausholen kann – und bewege vielleicht auch andere, es mir gleich zu tun. Übrigens gibt es viele Leute (und Freunde), über die ich auf Instagram viel mitbekomme. Das schätze ich sehr. Mit und ohne Anspruch. Allein deshalb würde ich nie auf die Idee kommen, meinen Account zu löschen.

Sebastian: Ich will ja auch gar nicht das ganze Netzwerk verteufeln, sondern eher diese „Ich geh da als ernsthafter Fotograf hin und zeige meine Bilder“-Seite hinterfragen bzw. fragen, ob sie wirklich sinnhaft ist. Als Portal für Katzenbilder und Fotos von Essen kann ich Instagram bequem ignorieren. Aber wie gehst Du mit der Vermischung um? Da stehen dann Deine Fotos neben verwackelten Urlaubsbildern, verschwinden im Stream, weil keiner zurückscrollt und alte Postings anguckt und Du weißt auch nie, ob Du jetzt für Freunde ein Privatbild oder für Follower ein ernsthaftes Foto einstellen sollst oder ob das nicht alles eh dasselbe ist. Es entwertet doch ein bisschen das eigene Tun.

Martin: Ehrlich gesagt habe ich darüber noch nie nachgedacht, egal in welchem Netzwerk. Denn selbiges findest Du auf Flickr, Deviantart, egal wo. Es gibt immer Tendenzen, zu denen ein Netzwerk neigt, aber nie 100% gleiche Fotos. Und wenn Du mein Blog abonnierst, verschwinden meine Postings genauso im Feed-Stream wie sonstwo auch. Ich sehe hier einfach keinen Unterschied.

Dazu kommt: Das iPhone als Kamera wird von immer mehr Menschen ernsthaft benutzt. Und das Netzwerk, das für diese Fotos gemacht ist, heißt instagram. Denn da werden zu 98% Smartphone-Bilder gepostet. Was auch der Grund ist, warum ich meine Fotos von der Fuji nicht dort zeigen werde. Dafür ist das Netzwerk nicht gemacht.

Sebastian: Also siehst Du ja offenbar doch einen Unterschied, wenn Du sagst, dass Du Deine Bilder von der Fuji nicht bei Instagram reinstellen würdest. Das Netzwerk sagt ja nirgendwo ausdrücklich „hier nur Smartphone-Bilder posten“. Instagram, Facebook und Twitter sind meiner Ansicht nach einfach mehr Social Networks, die für Unterhaltung und Kommuikation gemacht wurden. Dazu gehören dann natürlich auch Fotos, aber man sollte sich fragen, ob man Teil dieser sich endlos drehenden Unterhaltungsmaschine sein will.

Flickr, Deviantart und 500px sind für mich eher Netzwerke, auf denen Bilder ausgestellt werden. In ersteren geht es mehr um die Personen und ihre Verbinungen, in der zweiten Kategorie eher um die Bilder. Ich würde sagen, dass es von Vorteil ist, wenn man sich diese Unterschiede klar macht und genau überlegt, wo man seine Bilder überall reinwirft.

Martin: Den Unterschied mache ich deshalb, weil Instagram explizit aus dem Mobilen geboren und für’s Mobile gemacht ist. Das ist der Rahmen. Und Fotos vom iPhone sind für mich dort auch gut aufgehoben. Das ist auch der Grund, warum ich die Fuji-Fotos dort nicht poste. Ich respektiere das ungeschriebene Gesetz, dass dort nur Handy-Fotos gepostet werden. Außerdem glaube ich, dass es völlig egal ist, wo ein Foto zu sehen ist, wichtig ist, dass es überhaupt sichtbar gemacht wird. Ob das nun in einem Café, einer Kneipe oder einem Hochglanzmuseum ist. Das ist nur der Rahmen. Der Inhalt ist, was zählt.

Sebastian: Vor nicht allzu langer Zeit war mein Gedanke auch immer: Vergiss das Medium, nur der Inhalt zählt und das, was Du daraus machst. In Bezug auf verschiedene Netzplattformen würde ich inzwischen aber hinzufügen: Aber manche Kanäle begünstigen sehr stark bestimmte Inhalte und man muss gucken, wo man wirklich reinpasst. Also lösch endlich Deinen Instagram-Account.

Martin: Nein. Warum sollte ich?


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Fotografie und Social Media – muss das sein?

Posted in Equipment

 

browserFruits September #1

01 Sep

Unser Fotospecial ist uns mit dem Thema „Abschied“ etwas düster geraten, aber keine Angst, uns geht es gut und wir bleiben Euch erhalten. Ebenso wie die sonntäglichen browserFruits. Guten Appetit. Apropos Appetit: Wir suchen wieder neue Beiträge für unsere Serie „Augenschmaus“. Du hast Foodfotos von einem Rezept, das genauso lecker ist wie die Bilder? Dann her damit.

 

Fotospecial: Abschied

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• „Generation Trauma“ heißt die bedrückende Fotoserie von Ruben Neugebauer und Björn Kietzmann. Sie zeigt, wie besonders Kinder unter dem Krieg in Syrien leiden.

• Laura Zalenga gewinnt das Flare Photo Battle. Hier könnt Ihr noch einmal alle Wettbewerbsbilder von ihr auf einem Blick sehen.

• Das Problem von Stockfotos wird dann deutlich, wenn die NPD, die FDP und ein Quarkhersteller dasselbe Foto für ihre Werbung nutzen.

• Einen sehr ausführlicher Artikel zur Fotografie im Amerikanischen Bürgerkrieg haben wir bei der FAZ gefunden.

• Sehr schöne Bilder hat Marie Hochhaus da für das Lookbook für Élise Hameau gemacht.

• Fliegt Ihr oft? Nina Katchadourian macht auf Langstreckenflügen Kunst aus den vorhandenen Utensilien. Vielleicht inspiriert sie Euch ja auch.

 

International

• Der Südkoreaner Myoung Ho Lee verwandelt Bäume in wahrlich einzigartige Kunstinstallationen.

• „The Untouchables“ ist eine Fotoserie für Kinderrechte. Der Fotograf Erik Ravelo weiß, wie man schockiert und wachrüttelt.

• Anka Zhuravleva erzählt eine süße Geschichte aus dem Zirkus.

• Falls Ihr noch nach Filmen mit oder über Fotografen sucht, hier ist schon einmal eine Liste mit zehn empfehlenswerten Filmen.

• Vivian Maier fotografierte auch in Farbe. Wusstet Ihr das?

• 4425 Kameras besitzt dieser Fotograf. Falls Ihr das überbieten könnt, ist Euch der Weltrekord sicher.

• Unter dem Titel „Architecture of Density“ zeigt iGNANT die beeindruckenden Aufnahmen des deutschen Fotografen Michael Wolf aus Hong Kong.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipp

• „Photographs not taken“* ist kein Fotobuch im klassischen Sinne, sondern eine Sammlung von Essays über gesehene, aber nicht gemachte Bilder. Eine Reihe von Fotografen schildern hier jeweils ihre Gedanken zu einzigartigen verpassten Momenten.

• Wer meint, der viel kritisierte Bruce Gilden hätte keine Empathie und würde immer auf dieselbe Weise fotografieren, sollte diese Besprechung des Buchs „Haiti“* gelesen haben. Dringende Lese-Empfehlung, da im Artikel das Thema Bildkompostion eingängig behandelt wird.

 

Wettbewerbe

• Bei der „Driven Creativity Competition“ von G-Technology könnt Ihr Eure kreativsten Bilder einreichen und 5000 € sowie ein G-DOCK ev gewinnen. Hier entlang zur kostenlosen Teilnahme.

• Das Umweltbundesamt sucht bis zum 30. September Bilder, die Stadt und Umweltschutz, Urbanität und Lebensqualität miteinander verbinden. Der Titel des Wettbewerbs lautet „Stadt im Sucher“. Aber Achtung: „Jeder/jede Teilnehmer/in räumt dem Umweltbundesamt die räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkten, nicht ausschließlichen Nutzungsrechte ein.“

 

Videos

Bruce Gilden fotografierte in Derby und dieses Video zeigt, wie er auf der Straße arbeitet.

 

Das ist Gold, liebe Fotografen: Henri Cartier-Bresson zeigt seine Bilder und spricht über den entscheidenden Moment.

 

Ausstellungen

Harald Hauswald
Zeit: 5. Juli – 22. September 2013 (verlängert!)
Ort: Leonhardi Museum Dresden
Link

Axl Klein – ZORN
Zeit: 4. September – 4. November 2013
Ort: Michael-Horbach-Stiftung, Wormser Straße 23, 50677 Köln
Link

Robin Maddock: OUR KIDS ARE GOING TO HELL
Zeit: 7. September – 3. November 2013
Ort: Forum für Fotografie, Schönhauser Straße 8, 50968 Köln
Link

Blaise Reutersward – Aktstudien und Deutsche Landschaften
Zeit: 24. August – 12. Oktober 2013
Ort: CWC GALLERY, Auguststraße 11–13 , 10117 Berlin
Link

Loredana Nemes, Winter / Hoerbelt & Cao Guimaraes
Zeit: 07. September – 9. November 2013
Ort: Galerie Anita Beckers, Frankenallee 74, 60327 Frankfurt/Main
Link

DEUTSCHLANDREISE – 5. Fotofestival
Zeit: 14. September – 10. November 2013
Ort: ZEPHYR – Raum für Fotografie, C4 9b, 68159 Mannheim
Link

WORLD PRESS PHOTO 13
Zeit: 6. September – 13. Oktober 2013
Ort: WestLicht, Westbahnstraße 40, 1070 Wien
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on browserFruits September #1

Posted in Equipment

 

1. September 2013

01 Sep

Ein Beitrag von: Tanja Deuß

© Tanja Deuß


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 1. September 2013

Posted in Equipment

 

Von Unschuld und Tagträumen

01 Sep

Ich stoße im Internet immer wieder auf tolle Portfolios. Dann bleibe ich stehen, sehe mir alle Bilder an und bedauere ein wenig, dass sie nicht von mir sind. So wieder geschehen bei der russischen Fotografin Julia Morozova.

Julia lebt und arbeitet in Turin, Italien, und beschäftigt sich mit Modefotografien. An diesem Bereich der Fotografie fasziniert Julia, dass sie Mode und Kunst kombiniert. Man kann mehr als nur die Kleidung zeigen und ganze Geschichten in einem Bild erzählen.

Die Mode ist Teil des künstlerischen Erbes, ähnlich wie Musik, Malerei und so weiter. Es ist ein tolles Mittel, zu sehen, wie verschiedene Epochen und Subkulturen sich ähneln.

© Julia Morozova

Beim Durchsehen Ihrer Bilder fällt mir immer wieder ein Motiv auf: Unschuld. Darauf angesprochen antwortet mir Julia:

Ich denke, es ist mehr die Illusion von Unschuld, die man in meinen Bildern sieht. Nur ein Rahmen, der das Geheimnis in uns, unser inneres Kind, unsere vergessenen Erinnerungen festhält. Das, was man im echten Leben nicht wirklich einfangen kann – oder was am wahrscheinlichsten überhaupt nicht in dieser Form existiert. Und das ist der Grund, warum ich versuche, das zu imprägnieren wie etwas sehr Seltenes. Nur 1/125 Sekunde als Beweis, dass man irgendwo der Unschuld nahe war.

© Julia Morozova© Julia Morozova

Es ist unglaublich, dass Julia erst seit zwei Jahren fotografiert, wenn man ihre Bilder ansieht. Inspiration zieht sie aus Filmen, Büchern und dem Leben selbst.

Fotografie ist für mich ein Weg, meine eigene Realität zu kreieren. Ich mag, wie ich mich selbst in meiner Fantasie verliere und alles andere vergesse. Bilder erschaffen ist das Aufregendste für mich an der Fotografie, es ist ständiges Tagträumen.

© Julia Morozova

Wer Julias Tagträumen folgen möchte, dem empfehle ich, ihr auf Facebook oder Flickr zu folgen. Auch bei der Photo Vogue Italia hat sie bereits ein beeindruckendes Portfolio.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Von Unschuld und Tagträumen

Posted in Equipment

 

31. August 2013

31 Aug

Ein Beitrag von: anwiphoto

9606328649_37d8dded72_h_anwiphoto


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 31. August 2013

Posted in Equipment

 

30. August 2013

31 Aug

Ein Beitrag von: Susanne Kopp

© Susanne Kopp


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 30. August 2013

Posted in Equipment

 

Augenschmaus: Gegrillte Hühnerbrust mit Blaubeeren

30 Aug

Ein Beitrag von: Maggy Melzer

Auf dieses einfache Rezept brachte mich mein kleiner Sohn, der sich derzeit am liebsten den ganzen Tag von Blaubeeren ernähren würde.

Die Kombination zwischen herzhaft und fruchtig lieben wir gern zur Weihnachtszeit, aber diese Variante ist eine Hommage an den Sommer. Süße Blaubeeren kombiniert mit Grillaromen und mediterranen Kräutern und Gemüse. Das schmeckt nicht nur den Allerkleinsten.

© Maggy Melzer

Portionen: für vier Personen
Zubereitungszeit: weniger als 20 Minuten

Zutaten

4 Hühnerbrustfilets
2 Zucchini
1 Aubergine
4 Schalotten
150 g Blaubeeren

Marinade

4 EL Olivenöl
1 EL Honig
1 TL mittelscharfer Senf
1 zerdrückte Knoblauchzehe
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Handvoll frische Thymian- und Oreganozweige, die Blätter abgezupft und in Streifen geschnitten

© Maggy Melzer

Zubereitung

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Marinade zusammenmischen, die Hühnerbrustfilets darin wälzen und einige Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit Zucchini und die Aubergine putzen und in schmale Streifen schneiden. Die Schalotten schälen und ebenfalls in Streifen schneiden.

Das Gemüse in eine Auflaufform legen und die Blaubeeren dazu geben. Die marinierten Filets in einer gut erhitzen Grillpfanne von jeder Seite goldbraun anbraten und auf das Gemüsebett in die Auflaufform legen. Die restliche Marinade drüber träufeln.

Damit das Gemüse im Offen mitgart und das Fleisch zart und saftig bleibt, gibt es einen Trick: Backpapier unter fließendes Wasser halten, leicht auswringen und das Filet und Gemüse damit bedecken. Ca. 8 Minuten zugedeckt im Offen garen.

© Maggy Melzer

Fotorezept

Die Kamera, die ich immer dabei habe, ist mein iPhone. Es fordert mich heraus, besondere Augenblicke in kleine Kunstwerke zu verwandeln, ehe ich sie mit Freunden und Familie teile.

Bei diesem Gericht habe ich einen hellen und ruhigen Untergrund gewählt. Der tiefe Kinderspieltisch meines Sohnes, den ich mit einer Bauwollserviette darauf an das bodentiefe Küchenfenster geschoben habe, eignete sich dabei ideal. Die rechte weiße Wand diente als Reflektor.

Die einzelnen Schritte habe ich aus der Vogelperspektive festgehalten und mit der App VSCO cam auf dem iPhone bearbeitet.

~

Du hast auch ein leckeres Rezept und die passenden Food-Fotos dazu, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen? Dann werde einfach selbst Teil von „Augenschmaus“!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Augenschmaus: Gegrillte Hühnerbrust mit Blaubeeren

Posted in Equipment

 

Wer inspiriert Euch?

30 Aug

Es gibt immer wieder Fotografen, die mich begeistern. Einige davon verfolge ich dann über längere Zeit und merke, dass sie meine eigene Arbeit beeinflussen. Kennt Ihr das?

Georgia von Documenting Delight zum Beispiel fasziniert mich durch ihre natürlichen und lebensfrohen Fotos ihrer Kinder. Durch sie bin ich viel mutiger geworden und mache bei Familienshootings nicht nur einfache Portraits, sondern neige dazu, die Kinder mehr im Spiel zu begleiten.

Durch die wunderbare Kirsty Mitchell nehme ich mir mehr Zeit für die Konzeptentwicklung meiner Waldbilder. Neben spontanen Spaziergängen mit der Kamera führe ich, seit ich Kirsty kenne, ein kleines Notizbuch, in dem ich aufwändigere Ideen eintrage, die allein durch die Suche nach passenden Kleidern und Accessoires nicht direkt umsetzbar sind. Das hätte ich früher nie gemacht, ich bin ein schrecklich ungeduldiger Mensch.

Das Wort „Vorbild“ empfinde ich oft als schwierig, denn ich möchte diesen Fotografen nicht nacheifern, nicht dieselben Bilder machen. Aber ich habe durch sie gelernt und meine Bilder entwickeln sich weiter. Sie inspirieren mich und dafür danke ich ihnen.

Welche Fotografen inspirieren Euch und wie haben sie Eure Fotografien verändert? Erzählt und verlinkt sie. Wir sind gespannt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Wer inspiriert Euch?

Posted in Equipment

 

29. August 2013

29 Aug

Ein Beitrag von: Marcel Korstian

Big Air Package I © Marcel Korstian


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 29. August 2013

Posted in Equipment

 

Build Your Own DIY Slide Light

29 Aug
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Are you ready to come along on a fantastic voyage? No time travel to throwback music videos required.

We were thinking a voyage to the hardware store to gather building supplies for the coolest tutorial yet — a DIY slide light.

It’s a minimalist light box that can display pictures, and it sure looks good doing it. Whether you shoot film, digital, or even Instagram (remember this tutorial?) – the slide party is open invite!

Think of this project as a way to create a mini gallery, with which to show off and rotate tiny versions of your photography.

To start you’ll only need one more power tool than your average tool-free craft project. Totally coolio, huh?

Build Your Own Slide Light

p.s. Photo Week (from our buddies at creativeLIVE) is coming up! RSVP for 6 days of free live workshops with primo instructors.

Why It’s Cool

We were so inspired by the most awesome light ever that we wanted to make one ourselves! Like the hits of our rapper friend Coolio, Slide Light has been rocking it since the 90′s. Completely classic.

Although your cameras aren’t out for this tutorial, you can still pay homage to your beloved craft by building a beautiful home for teeny photographs. Isn’t that thoughtful of you?

Since keeping fingers intact for future shutter clicking is priority, all measurements used to build this light are based on standard sized cuts. No saws or reasons to fear tools! Your new slide light will be easier to assemble than, well… just about anything from Ikea.

Ingredients:

  • 24” Fluorescent cabinet light
  • 32” by 24” sheet of acrylic
  • Two 36” by ¾” Aluminum Angles (L shaped)
  • One 6ft  1” by 3” piece of pine wood – (cut in half at store)
  • One 6ft  1” by 4” piece of whitewood – (cut in half at store)
  • One piece outside corner finished moulding (see photo)
  • Small piece of balsa wood (or sub any thin plywood)

  • Eight 1 ¼” #8 phillips round head screws
  • Six 1” #8 phillips round head screws 
  • Ten 1/2” #4 phillips head wood screws
  • Power Drill with 1/8 & 5/64 bits
  • Phillips screwdriver
  • Staple gun
  • Box cutting knife
  • Measuring tape / straightedge
  • Vellum paper (enough to cover 32” by 2.25”)
  • Spray adhesive

STEP 1: Measure, Mark, and Mount

before

Off-center the cabinet light on a 1″ by 4″ board, with power chord positioned near the outside left edge. Leave at least 1” of space on all sides (to build the frame around the light). Use two #4 screws and follow the instructions on the package to mount your light to the board.

After mounting the (unplugged) light, ensure the switch is in the “on” position. Once the light is enclosed in the box, the plug will become the on/off switch.

before

Starting at opposite ends, mark both your Aluminum “L” angles 4 times, spaced every 12 inches. Use this same spacing measurement on the top and bottom edges on the back 1″ by 4″ board of the light.

Next, mark both of the 1” by 3” boards three times along the 1” side. Offset marks on the left side by at least 1 ½” from the edge. The other two marks will go in the middle of the light and 1 1/2″ from the right edge. When the frame for the light is assembled, these marked edges will face forward.

Use a permanent marker and a straightedge to mark the acrylic sheet so it is 2 1/4” tall by 32” wide.

STEP 2: Cutting and Prepping

before

Find a safe, level surface for cutting. Use the box cutter and a straightedge to score both sides of the acrylic along your guide line. Repeat this step as many times as it takes to ensure a deep cut.

Next, line up the the scored cut with a straight edge of a table. Use your forearm (for evenly distributed pressure) to press down on the side of acrylic that is not supported not on the table.

Keep applying pressure till it breaks! Feel free to clean up a jagged edge with wire cutters or sand paper… although, this edge isn’t going to be visible so it’s more important that it fits the dimensions.

Use spray adhesive to attach vellum paper to the piece of acrylic. Smooth out any bubbles and trim away excess paper.

Use scissors to cut the outside corner molding to the same length as the acrylic.

STEP 3: Pre-drill, Pre-drill, Pre-drill! Oh… and tack.

before

Because the wood is 1” thick in a lot of places, you’ll have more control installing the screws by hand when you use pre-drilled pilot holes as a guide.

Line up the acrylic along the left corner and trace the spacing of the marks from the side of the top 1” by 3” board. Use the ? bit to drill holes in the plastic where marked.

Use the 5/64 bit to drill holes in the aluminum along where marked (see step 1 if you missed it!).

With the staple gun, tack moulding to the inside edge of the bottom 1” by 3” board. Make sure the lip (edge that will hold the slides) is sticking out slightly to the front.

Next, line up the boards in a “U” shape. The 1″ by 3″ boards are the sides of the “U” and the 1″ by 4″ board is the base. Level the sides and use the staple gun to tack the top and bottom boards to the 1″ by 4″, so they will stay in place when you beforesecure the frame.

Flip the attached pieces so the back of the light is facing up. Use the ? drill bit to drill eight pilot holes on the top and bottom edges of the 1″ by 4″ board holding the light. If tacked down securely, the pilot hole should extend a little into the attached 1” by 3” board.

 

STEP 4: Business Time

before

When installing screws, apply pressure to the surfaces being connected until you feel the screw has engaged.

Install all eight 1 1/4″ #8 screws in the coordinating pilot holes along the back of the light.

Flip light over. Line up the acrylic with the top board so that the bottom of the plastic rests in the lip of the moulding. Use the 1/8 bit to drill pilot holes through the holes in the plastic. Install the six 1” #8 screws in the locations you marked. Although there is no plastic attached to the bottom board, the screws will ensure the bottom aluminum angle is flush with the rest of the light.

Position aluminum angles with the pre-drilled holes on top and on bottom. Use the 5/64 bit to drill pilot holes through the pre-existing holes, and install eight 1/2″ #4 screws.

STEP 5 – Finishing Touches

before

Trace the edge of both sides on the balsa wood in pencil. Return to your cutting surface and cut out end caps using box cutting knife.

Make a hole for side with plug and feed chord through the hole prior to stapling the balsa wood along the open edges of the light frame. Attach hanging hardware of your choice and hang on wall. Mount your slides and flex/change/rearrange to your heart’s content.

**note: as with most electrical dohickeys, do not leave on and unattended for extended periods of time. Remove the top aluminum angle and acrylic when the bulb needs to be replaced.

 

Taking It Further

  • Use the opening on the right side of the light as a mini library for your extra slides! Or get creative with your leftover materials to make a storage box.
  • Make Instagram slides using transparencies. Print on vellum paper for bold colors.
  • Let your slides work together! Use photo-editing software to adapt this tutorial and resize a wide landscape photo so it fits over several slides.
  • Enlist the pros at Digital Slides to turn your digital photos into 35mm slides!

Jenny Sathngam is a tutorial writer/photographer for Photojojo, based in Austin, TX. If she’s not shooting or editing, you’ll find her building, crafting, or scheming up the next big project.  

Related posts:

  1. Make a Magnetic Photo Bulletin Board for Under $ 15 ~Have a cool photo product or site? Reach 260,000 photo…
  2. DIY: Make Crazy Detailed Light Paintings with Photo Light Stencils Extra photos for bloggers: 1, 2, 3 Ever tried painting…
  3. How to Make a Mini Light Studio Using School Supplies When school’s out, most kids are thinkin’ “Oh man, summer’s…


Photojojo

 
Comments Off on Build Your Own DIY Slide Light

Posted in Equipment