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Archive for the ‘Equipment’ Category

1914 – Welt in Farbe

21 Sep

Was passiert, wenn ein Bankier sein Vermögen in Kunst und Kultur investiert, um ein Zeichen zur Völkerverständigung zu setzen? Was klingt wie eine Utopie, gab es Anfang des 20. Jahrhunderts aber wirklich.

Der Franzose Albert Kahn ließ verschiedene Fotografen mit der neuen Technik der Brüder Lumière um die Welt reisen, um ein Archiv des Planeten anzulegen. So entstand ein Archiv mit über 70.000 Farbaufnahmen aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Eine unglaubliche Zahl, bedenkt man zudem, dass es sich um Bilder auf sogenannten Autochromplatten handelt.

Auguste Léon. Serbien, Krusevac: Geflügelverkäuferinnen auf dem Markt. 29. April 1913.

Kahn hielt so eine Zeit fest, die kurz vor dem Umbruch stand. Die Situation vor dem ersten Weltkrieg in Europa, Kulturen und Traditionen auf der ganzen Welt, die nur kurz darauf verloren gingen. Die Bilder des Archivs erzählen von einer vergangenen Welt.

Dieser Bilderschatz steht im Zentrum der Ausstellung „1914 – Welt in Farbe“ des LVR-LandesMuseum Bonn, die vom 24. September 2013 bis zum 23. März 2014 nahe des Hauptbahnhofes läuft. Auch eine weitere Anreise sind diese Fotos sicher wert. Wer jedoch nicht das Glück hat, wie ich in Bonn zu leben, der kann sich vielleicht etwas mit dem zur Ausstellung gehörenden Buch „1914 – Welt in Farbe. Farbfotografie vor dem Krieg.“* trösten.

Cover: 1914 - Welt in Farbe.

Die Schärfe und Farbintensität der alten Autochrome sind beeindruckend und kommen auch im Buch wunderbar zur Geltung. Die Rottöne stechen dabei besonders hervor. Beim Durchsehen der alten Bilder entsteht fast ein bisschen Wehmut über den Verlust dieses alten Fotoverfahrens. Diese Bilder haben ihren ganz eigenen Charme.

Neben der Sammlung Albert Kahns sind auch Bilder aus einer weiteren Sammlung vertreten: Die Farbfotos des russischen Fotografen Sergej M. Prokudin-Gorskii, der ab 1905 im Auftrag des letzten Zaren Russlands, Nikolaus II., das gesamte russische Reich systematisch dokumentieren wollte. Aus diesem beinahe unmöglichen Auftrag sind bis heute noch über 10.000 Aufnahmen erhalten.

China, Peking: Palast des himmlischen Friedens, vierter Hof, östlicher Anbau, ein Hohepriester in zereminiellem Gewand. 26. Mai 1913Auguste Léon. Griechenland, Korfu: Drei Frauen in traditioneller Kleidung 1913

Gorskii arbeitete mit einer anderen Technik zur Erstellung von Farbaufnahmen, die er selbst entwickelte. Er belichtete kurz hintereinander drei monochrome Fotoplatten mit jeweils unterschiedlichen Farbfiltern in Rot, Grün und Blau. Diese Farbaufnahmen reichen qualitativ nicht an die Autochrome der Brüder Lumière heran. Die Farben sind nicht immer originalgetreu und oft muten die Fotos dadurch ein wenig surrealistisch an. Beeindruckend sind sie dennoch, ohne Frage.

Auch die Fotos des deutschen Pioniers der Fototechnik, Adolf Miethe, sind in der Ausstellung zu sehen. Im Buch liegt der Schwerpunkt auf dem Archiv von Albert Kahn, lediglich neun der insgesamt 135 Abbildungen stammen von Gorskii. Empfehlenswert ist das Buch dennoch. Die Bilder haben auf dem Format von 24 x 28 cm auch ausreichend Platz, die Farben wirken großartig, zudem enthält es viele begleitende Texte.

Das Buch
1914 – Welt in Farbe. Farbfotografie vor dem Krieg.*
Broschiert, 144 Seiten
Im Verlag Hatje Cantz erschienen
Preis: 24,80 €

Die Ausstellung
1914 – Welt in Farbe
Zeit: 24. September 2013 – 23. März 2014
Ort: LVR-LandesMuseum Bonn

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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Augenschmaus: Pancakes

21 Sep

Pancakes sind meine kulinarische Entdeckung des Jahres. Nachdem ich jahrelang Eierkuchen gemacht habe, liebe ich jetzt diese viel dickere und saftige amerikanische Variante.

Wer jetzt beim Wort Eierkuchen stutzt, der kennt die deutsche Variante wahrscheinlich unter dem Begriff Pfannkuchen. Ich komme jedoch aus Sachsen und da bezeichnet das Wort „Pfannkuchen“ schon die in den Hochburgen des Karneval beliebten Berliner. Jetzt aber zu den Pancakes und was sie so besonders macht.

Portionen: drei Desserts
Zeit: 20 Minuten

Zutaten

300 ml Naturjoghurt
150 g Mehl
3 Eier
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 – 3 EL Zucker (je nachdem, wie süß man es mag)
Prise Salz
Olivenöl

Zum Servieren empfehle ich Euch Ahornsirup und frisches Obst.

Pancakes © Katja Kemnitz

Zubereitung

Zuerst die Eier verquirlen. Dann Backpulver, Vanillezucker, Zucker und Salz hinzugeben und verrühren. Den Joghurt dazugeben und wieder alles miteinander verrühren. Jetzt langsam das Mehl einrieseln lassen und unterrühren, bis sich eine nicht zu dünne, etwa streichfeste Masse ergibt.

Eine kleine Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und etwas Olivenöl hineingeben. Ist das Öl heiß, beginnt man mit dem ersten Klecks Teig und drückt ihn in der Pfanne etwas platt. Der Teig ist wirklich dicker als bei Eierkuchen und verläuft nicht automatisch in der Pfanne. Ist die Unterseite des Pancakes schön braun, wird er gewendet und noch einmal gebraten, bis auch die andere Seite schön goldbraun ist.

So verfahrt Ihr nach und nach auch mit dem restlichen Teig. Ich esse Pancakes nur mit Ahornsirup, denn ohne sind sie mir zu trocken. Legt man noch eine ordentliche Portion Obst dazu, ergibt sich nicht nur ein einfacher Nachtisch, sondern auch eine hervorragende Hauptspeise. Außerdem schmecken Pancakes warm und kalt.

Pancakes © Katja Kemnitz

Fotorezept

Bei natürlichem Licht habe ich die fertigen Pancakes auf einer alten Kiste auf dem Balkon fotografiert. Als Farbtupfer habe ich mich für frische Himbeeren entschieden. Eine Perspektive von oben und eine von der Seite, um zu zeigen, wie dick die Pancakes werden.

~

Du hast auch ein leckeres Rezept und die passenden Food-Fotos dazu, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen? Dann werde einfach selbst Teil von „Augenschmaus“!


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20. September 2013

21 Sep

Ein Beitrag von: Rolland Flinta

haar, frau, portrait, studio, wind, auge, nase, mund, gesicht


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Mit der Straßenfotografie Geschichten erzählen

20 Sep

Ein Beitrag von: Justin Vogel

Vor fünf, sechs Jahren habe ich damit begonnen, auf der Straße zu fotografieren. Ich denke, dass mein Interesse daran von meiner Begeisterung fürs Geschichtenerzählen herrührt. Ich habe es immer sehr genossen, beim Erzählen Fakten bis ins Extreme zu ziehen, Unfälle einzubauen und sie in den größeren Lebensbegriff zu setzen.

Dinge, die ich gesehen hatte, so unterhaltsam wie möglich zu beschreiben, beizeiten ins Erfundene abzudriften. Und irgendwie bietet mir die Fotografie den besten Weg, das zu tun.

Jesus Died © Justin Vogel

Grundsätzlich arbeite ich immer daran, bessere Straßenfotos zu machen. Ich betrachte die Straßenfotografie als eine Übung im Problemlösen.

Ich liebe Puzzle. Und die Straßenfotografie stellt mich immer wieder vor neue zu lösende Probleme – und die Lösung für sie zu finden, ist unglaublich herausfordernd. Jeder Fotoausflug liefert mir daher die Möglichkeit, ein Problem zu adressieren, das mir zuvor entging.

Outlier © Justin Vogel

Mein Interesse an dieser Form von Fotos wurde geweckt, als ich über die Flickr-Gruppe HCSP (Hardcore Street Photography) stolperte und das hat in der Tat mein Leben verändert.

Von Bryan Formhals, Jared Lorio, John Goldsmith und James Dodd zu lernen, die schon eine ganze Weile länger unterwegs waren, war für mich eine massive Schatztruhe voller Wissen und Erfahrung und für meine Straßenfotografie-Bildung unverzichtbar.

In dieser Gruppe zu partizipieren, verlieh mir eine Disziplin, die ich wahrscheinlich ohne die Gruppe nicht erzielt hätte. Eine Sache, die ich lernte, war, die Variablen so stark wie möglich zu reduzieren, um die Resultate beim Fotografieren zu kontrollieren. Ich benutze meistens nur zwei Kameras.

Snake Lady © Justin Vogel

Eine Leica M2 und eine Olympus XA4. Beide mit einer 28mm-Linse und beide nur mit Farbnegativen. Gewöhnlich fotografiere ich mit natürlichem Licht und bevorzuge die langen Schatten am Spätnachmittag.

Nachdem ich mich bei HCSP ein paar Jahre lang eingebracht hatte, wurde ich schließlich zum Administrator der Gruppe ernannt. Seither fühle ich mich dazu verpflichtet, dort mein Wissen und meine Erfahrung mit den jüngeren, weniger erfahrenen Straßenfotografen zu teilen. Auch das ist sehr lohnenswert.

Weiter hatte ich das Glück, anderen Fotografen-Kollektiven beizutreten: Strang.rs und Burn My Eye. Mit solch vielfältigen Gruppen von Fotografen zu arbeiten, hat mir geholfen, bezogen auf das, was ich sehen will und das, was ich kreieren möchte, meinen Blick zu schärfen.

100 yards from september ground zero © Justin Vogel

Ich kann es daher jedem nur empfehlen, gleichgesinnte Fotografen zu suchen, um Ideen zu entwickeln und Achtsamkeit zu sensibilisieren.

Ganz zu Beginn, als ich anfing, mit diesen Fotografen zu arbeiten, war ich wirklich sehr konservativ bezüglich den „Regeln“ der Straßenfotografie. Doch einem so weiten Spektrum von Ansätzen und Techniken ausgesetzt zu sein, hat mein Empfindungsvermögen enorm erweitert.

Ich habe keine rigiden Überzeugungen mehr, insbesondere dazu, was erlaubt ist oder was zu weit geht. Für mich ist die Idee der Straßenfotografie durch die Intentionen des Fotografen definiert. Ich hänge nicht mehr daran, ein Purist zu sein. Weder auf Inhalte bezogen, noch bezüglich des Arbeitsansatzes.

Lingering Doubts © Justin Vogel

Mein Ansatz ist konsistent, egal, was oder wen ich fotografiere. Ich überlasse es anderen, zu kategorisieren. Viel mehr bin ich bemüht, die Geschichten, das Leben, den Humor und die Traurigkeit des Alltags so effektiv wie möglich zu vermitteln.

* Dieser Artikel wurde aus dem Englischen von Martin Gommel übersetzt.


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Über das Leben und meinen Platz darin

20 Sep

Ein Beitrag von: Jeffrey Ladd

In den späten 1980er Jahren studierte ich Fotografie an der „School of Visual Arts“ in New York City und einer meiner wichtigsten Lehrer dort war ein Mann namens Thomas Roma.

Tom ist ein sehr angesehener Fotograf und hat einen immensen fotografischen Output: Er ist der Autor von 15 Fotobüchern, wurde mit der Guggenheim Fellowship geehrt und hatte 1996 eine Einzelausstellung am Museum of Modern Art in New York.

Daneben stellte er in seiner Freizeit Kameras unter dem Namen Siciliano Camera Works in Brooklyn her. Seine Mittelformatkameras wurden von Lee Friedlander, Tod Papageorge, Henry Wessel, Len Jenshal und vielen andern Fotografen seit den 70ern benutzt.

Eines seiner Kamera-Designs, das mein Interesse weckte, war eine 35mm-Panorama-Kamera, die eine Mittelformat-Mamiya-Linse mit einer Nikon-F-Kamera durch einen Aluminium-Adapter, den er selbst hergestellt hatte, verband.

Es war eine sehr schöne Kamera mit einem klaren, hellen Sucher, die ein 3×1″-Format auf Kleinbild-Film belichtete. Er nannte sie „Pannaroma 1X3“ nach seiner Frau Ann und stellte insgesamt 60 Exemplare davon her.

07-1668-41 © Jeffrey Ladd

1991 hatte ich das Glück, eine Kamera aus zweiter Hand etwas günstiger kaufen zu können und arbeitete zehn Jahre daran, mit ihr zu fotografieren. Obwohl es eine einfach zu bedienende Kamera war – alles war manuell einzustellen, Belichtungszeit und Blende, fokussiert wurde über die Schärfentiefe-Skala auf dem Objektiv – war das Erstellen eines schnellen Bildes mit einer einfachen Juxtaposition zweier Objekte extrem schwierig. Ich habe eine kleine Handvoll Bilder gemacht, die ich als gelungen bewerte.

Bevor ich diese Kamera hatte, fotografierte ich hauptsächlich mit einer Messsucherkamera von Leica in U-Bahnen, Nachtclubs und auf den Straßen. Mit diesem neuen Werkzeug erweiterte sich mein Interesse jedoch und schloss Landschaften, Nachbarschaften, intime Portraits meiner Beziehungen, Freunde und Familie mit ein.

10-4138-12 © Jeffrey Ladd

Diese Arbeit mit der Pannaroma 1X3, die hier vorgestellt wird, stellte ich später unter dem Projekt-Titel „Lay of the Land“ zusammen.

In meiner Praxis hat Fotografie weniger damit zu tun, „gute Fotos“ zu machen. Ich fotografiere stattdessen, um über das Leben und meinen Platz darin zu lernen.

Kameras sind treue Begleiter geworden und manchmal fühlen sie sich an wie eine Erweiterung meines Schreibarmes und die guten Fotos, die selten in meinen Kontaktbögen auftauchen, sind erfreuliche Nebenprodukte meiner Neugier und Ausdauer.

Während ich auf den Straßen von Manhattan fotografierte, war ich mehr an kleinen, unscheinbaren Gesten des Lebens interessiert als an den offensichtlichen Dingen wie einem dramatischen Streit auf der Straße.

14-2040-15a © Jeffrey Ladd

Ich bin während meiner „Karriere“ an viele unterschiedliche Themen herangegangen, jedoch stoßen immer noch die Dinge, die ich in meinem Hinterhof fotografiere, auf Resonanz.

Die Sprache, derer sich meine Fotografie bedient – schwarzweiß und im Dokumentarstil – wird sicher vielen bekannt vorkommen, die mit der Geschichte der Fotografie vertraut sind.

Ich möchte nicht das Rad neu erfinden, eher etwas über meinen Instinkt und meine Neugier herausfinden, indem ich dieselbe Sprache der Künstler benutze, zu denen ich immer wieder aufgeschaut habe, um mich zu inspirieren.

13-2008-13 © Jeffrey Ladd

Fotografie in dieser digitalen Epoche scheint so einfach: Du machst die Kamera an, richtest sie auf irgendetwas, wählst den Ausschnitt und einen Moment. Diese Aktion kann fast jeder durchführen und etwas machen, das wie ein „tolles Bild“ aussieht.

Doch die wesentlich schwierigere Aufgabe ist es, etwas zu machen, das ein Betrachter über Jahrzehnte oder ein ganzes Leben lang ansieht und das für ihn jedes Mal eine neue Entdeckung ist.

Das ist es, was mich an der Fotografie begeistert. Wie kann ich über 25 Jahre lang ein Foto von Robert Frank ansehen und es packt mich immer noch?

08-2089-05 © Jeffrey Ladd

Ich kann nicht denselben Witz hören, das gleiche Buch lesen oder den gleichen Film hunderte Male ansehen, ohne dass es langweilig wird. Aber manche Fotografien können mich nach Hunderten (oder vielleicht Tausenden?) Betrachtungen immer noch mitreißen und mein Verständnis von ihnen – gar vom Leben selbst – aufrütteln.

Darüber bin ich verwundert. Wie kann ich das in mit meinen eigenen Bildern erreichen, ohne auf große Theatralik oder künstlerisches, intensives „Lifting“ angewiesen zu sein?

Nach 25 Jahren bin ich aus New York weggezogen und habe eine deutsche Frau geheiratet, die meine Sehnsucht, in Europa zu leben, teilte. So zogen wir nach Köln. Mein neues Projekt dreht sich um das Erfassen der Feinheiten dessen, was es bedeutet, „zu Hause zu sein“, da ich nun mein Leben woanders führe und versuche, eine neue Sprache zu lernen.

05-1757-20 © Jeffrey Ladd

Ebenfalls entwickle ich gerade eine neue visuelle Sprache mit einer alten Mittelformat-Mamiya, mit der ich meine Wohngegend in Köln fotografiere. Und ich verstehe, dass viele Betrachter ganz anders denken werden über das, was ich an meinen Fotos als wichtig erachte. Ich respektiere das.

Meine Beziehung zur Fotografie ist von außen betrachtet vollständig undramatisch, jedoch ist sie der stärkste Leitfaden in meinem täglichen Leben und der Neugier. Ich wüsste nicht, was ich sonst tun sollte und werde dies mein Leben lang weiter verfolgen.

Martin Gommel hat diesen Artikel für Euch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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19. September 2013

20 Sep

Ein Beitrag von: Daniel Ernst

Obersee © Daniel Ernst


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Peace, Love and Photo Curtains

20 Sep

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Gotta keep those good vibrations flowing, man.

Transport yourself and your living space back to the 1960′s with a beaded curtain inspired Photo Curtain.

It’s simple! Grab your favorite jpeg, a few supplies and string together a far out curtain of photographs.

Put on your rose colored sunglasses and paisley poncho and hop on the diy Photo Curtain train.

Craft a Photo Curtain of Your Very Own

p.s. You (and your best pal) could snag a free trip to Way Over Yonder music festival *PLUS* Photojojo gear. Entering takes all of 5 seconds!

Why It’s Cool

The photo curtain adds a little pizazz to any window or door.

Walking through the curtain and you’ll feel like your are being transported through the present and into the past.

You’ll feel like a teenager again, except for this curtain isn’t made out of plastic beads and you are not listening to the latest music on cassette anymore.

Added bonus: When the wind catches the photos they spin like little butterflies made out of photographs.

Ingredients:

  • One photograph, to be printed on multiple pages (we’ll teach you how to do this). Or, a variety of small images
  • Laminating Sheets
  • Circular object for tracing
  • Pen
  • Scissors
  • Fishing line
  • Hot glue gun
  • Hot glue sticks
  • Curtain rod (any longish stick will do)

STEP 1: Enlarge Your Image

before

Making a large image to prints on multiple pages is super simple thanks to blockposters.com.

Choose an image and upload it to blockposters.com.

Choose how many sheets of paper you would like your image to be printed on. The more sheets of paper you use the larger the final image will be and the larger your curtain will be.

Download your pdf and click print.

Sit back and watch as your large scale image prints out in little pieces.

 

STEP 2: Make it Durable

beforeTo help your curtain stand up to the elements, laminate each page you just printed.

If you don’t have a laminating machine, don’t fear! These laminating sheets are easy to get and simple to use.

Place one sheet face down and peel off the paper from the back. Place your photo face down on the sheet and rub to get the bubbles out.

Grab another sheet of laminate and stick it to the back of your photo. It’s a laminated photo sandwich!

STEP 3: Shape up

beforePlace your laminated sheets next to one another to form the large image.

Use your circular object and start tracing circles from the top of the image to the bottom.

Start at the top edge of the large image and make sure the circles line up with one another as you trace circles down the image vertically.

STEP 4: Cut your Circles

beforeCut out the circles you just traced.

Make sure you lie your circles down in the order you cut them, so your image stays in tact on the strands of your curtain.

STEP 5: Measure the Line

before

Measure and cut the fishing line to fit the length of each row of circles.

Add about 4 inches extra at each end of the fishing line.

STEP 6: Fasten Your Circles

beforeFlip your nicely lined up circles over to create the strands of the curtain.

Place a heavy object on the top and bottom 4 inches of the fishing line to keep it in place and run the line down the center of your circles.

Place a couple of dots of hot glue over the fishing line at the center of each circle to adhere the fishing line.

(No hot glue? Tape works too).

STEP 7: Tie ‘em to the Top

beforeTie the top 4 inches of the fishing line to the curtain rod (you can also use a wood dowel, or a cool piece of driftwood, really anything you want).

A couple of knots should do the trick for each strand of the curtain.

Now, hang it up and admire. Nice work!

Taking It Further

  • Print your photos double sided so when the wind catches the curtains you will see images on either side.
  • Cut different shapes out instead of circles. Hearts would be super cute for a wedding.
  • Skip hanging the strands of the curtain on the dowel and string them along a mantel or hang from your ceiling like a garland.
  • Hang the curtain above your bed to create a headboard. Sweet dreams!

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Photojojo

 
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Blickfang: Der rote Bulli

19 Sep

Stephen Shore ist der Urvater der unaufgeregten Abbildung amerikanischer Gewöhnlichkeit. Er war seinerzeit einer der Pioniere, die mit ihren dokumentarischen Arbeiten die Farbfotografie jenseits von Mode und Werbung etablierten.

Kristallklar ist sein Blick auf die müde Realität amerikanischer Zwischenstädte, die zerfransten Vororte, die versiegelten Landschaften einer Zeit, in der das Automobil noch unumstrittenes Vehikel für den amerikanischen Traum war.

Wir stehen auf der linken Seite einer von roten Backsteinhäusern gesäumten Straße und schauen auf die Kreuzung einer – die vergleichsweise niedrige Bebauung deutet darauf hin – Kleinstadt in der amerikanischen Provinz. Ein ungewöhnlich gewöhnlicher Ort. Laut Bildunterschrift handelt es sich um den Ort Easton im US-Bundesstaat Pennsylvania, aufgenommen vor fast 40 Jahren am 20. Juni 1974.

Die Perspektive ist unaufgeregt und klar. Der Fluchtpunkt liegt in etwa auf dem unteren linken Kreuzungspunkt des Bilddrittelrasters. Dadurch wirkt der Bildaufbau simpel und ausgewogen, fern von jeglicher Effekthascherei.

Der rote Bulli © Stephen Shore

Ins Auge springt das auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung geparkte Auto – ein roter Bulli. Auf den ersten Blick scheint das Bild menschenleer, doch bei genauerer Betrachtung entdeckt man den Jungen am Fenster hinter dem Bulli. Mit dem Rücken zum Fenster sendet er seine Aufmerksamkeit über die Schulter nach draußen. Sein Atem kondensiert an der Scheibe und verschleiert seinen skeptischen Blick auf den Fotografen.

Überhaupt wird der eigene Blick hier regelrecht durch den Raum des Bildes spazieren geführt, vorbei an all den fabelhaften Details und ihren kleinen Geschichten. „Das Foto ist eine Welt für sich, in der der Betrachter herumwandern und sie für sich entdecken kann“, so Shore.

Der Detailreichtum des Bildes rührt vom Aufnahmeformat her. Shores eigener Aussage zufolge ist dies das erste Bild, das er mit einer 8×10-Großformatkamera machte und justament festellte, dass er damit schließlich das richtige Werkzeug für seine Art der Fotografie gefunden hatte.

Das Bild ist „Uncommon Places“* entnommen – einem Bildband, der Shores komplettes Werk in sich vereint und empfehlenswert ist für alle, die gern ins Weite blinzeln, sich dabei an eine alte Gegenwart erinnern und von einer längst vergangenen Zukunft träumen.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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18. September 2013

18 Sep

Ein Beitrag von: Jürgen Adler

© Jürgen Adler


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Shadowless – Yosemite National Park

18 Sep

While it can be enticing if not blinding over time to chase golden hour light I’ve come to savor the moments I can explore a foggy landscape. While photographers will often use depth of field and lighting (ex. rim lighting, naturally occurring spot lighting, back lighting, etc.) to place an added emphasis of focus on a subject fog provides a naturally occurring means of doing the same thing. Fog both obscures and isolates subjects while bringing out naturally occurring color. Leveraging these qualities of fog with the right subject and you can produce a moody and timeless photo.

Around this time last year while driving to the Owens Valley, via Tioga Pass through Yosemite, I was pleasantly surprised that most of high country was socked in with extremely heavy fog. Ironic in such a majestic landscape I could be so excited to have obscured views. Rather than focus on the bigger elements of the landscape the fog provided a means to see the finer details and work to capture them in an intimate fashion. If you’re ever driving through a scenic location with heavy fog my recommendation is duck off the road to a safe spot and explore the area with your camera.

Photo Details

5 image vertical panoramic, Canon 5D Mark II, Canon EF70-200mm f/2.8L IS II USM, 1/100 sec, f/9, ISO 320

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Shadowless – Yosemite National Park

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