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Archive for the ‘Equipment’ Category

365 Tage später

25 Sep

Die meisten kennen wahrscheinlich das sogenannte „365-Tage-Projekt“.
Ein Jahr lang jeden Tag ein Foto machen. Jeden Tag! Man könnte auch sagen: Der Ironman unter den Fotografieprojekten.

Natürlich ist das je nach Anspruch an das tägliche Foto mehr oder weniger schwierig und aufwändig. Ich bewundere jedenfalls schon lange all die Leute, deren tägliche Fotos bei mir höchstens einmal pro Woche ins Zeit- und Kreativitätsmanagement passen würden. Ich bewundere sie aus einigem Abstand, mit ein wenig Neid und mit viel Respekt.

Immer wieder fällt mir auf, dass diejenigen, die es schaffen, das Projekt erfolgreich abzuschließen, beeindruckende Fortschritte gemacht haben. Sicher, in einem Jahr lernt man eben eine Menge, aber dieses Projekt scheint kleine Wunder zu bewirken. Wahrscheinlich ist das der Kontinuität und dem gewissen Schaffensdruck zu verdanken.

Da ich selbst keine Erfahrung habe, mich das Thema aber sehr interessiert, habe ich fünf junge Fotografen, die das Mammutprojekt gestemmt haben, nach ihren „365-Tage-Erlebnissen“ befragt.

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project © Eva Patikian

Siréliss

Ich habe mein 365-Tage-Projekt angefangen, nachdem ich immer wieder sah, wie andere Fotografen es schafften und wie ihnen von allen Seiten gratuliert wurde. Ich wollte mich verbessern und vielleicht auch ein paar Gratulationen einheimsen.

Dank dieses Projektes habe ich die Brenizer-Methode kennengelernt, viele neue Werkzeuge in Gimp entdeckt und viel über Komposition, Licht und Schatten gelernt. Aber das Allerwichtige ist, dass ich das Gefühl habe, meinen eigenen Stil gefunden zu haben.

Das Projekt ist hart. Das kann ich nicht bestreiten. An manchen Tagen ist man müde oder hat keine Idee. Man fühlt sich wie eine ausgedrückte Orange. Man ist gerade mit dem einen Bild fertig und muss schon nach einer Idee für den nächsten Tag suchen.

Trotzdem würde ich das Projekt sofort weiterempfehlen. Ich weiß, dass ich ohne es niemals so schnell so viel gelernt hätte. Kurz war ich erleichtert, als es vorbei war, aber jetzt vermisse ich es total und überlege, es noch einmal zu wagen. Ich kann es jedem, der es sich zeitlich zutraut und unter Druck gut arbeiten kann – oder genau das lernen möchte – nur empfehlen. Es ist wie tägliches Workout, nur eben für den eigenen Stil und die eigenen Ideen, statt für die Muskeln.

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Project © Gillian Woods

Gillian Woods

Ich habe mich entschlossen, das Projekt anzufangen, weil ich meine fotografischen Kenntnisse, vor allem im Bereich Portrait, verbessern wollte. Am Anfang war ich sehr enthusiastisch, daher war es gar nicht schwer, jeden Tag ein Foto zu machen und dann ging es einfach in eine tägliche Routine über.

Ich habe erst durch mein 365-Tage-Projekt die Grundlagen der Fotografie gelernt. Vorher hatte ich wenig Ahnung davon, wie ich meine Kamera effektiv einsetzen konnte, aber das änderte sich durch die tägliche Übung sehr schnell. Außerdem habe ich sehr viel darüber gelernt, was ich gerne fotografiere und was weniger und dass ich viel kreativer bin als gedacht.

An manchen Tagen habe ich sehr viel Aufwand in das Bild gesteckt, an anderen Tagen ging das nicht, aber die Unterstützung von anderen hat mir bis zum Schluss geholfen, nicht aufzugeben und jetzt bin ich sehr stolz, dass ich es geschafft habe, ein Jahr lang jeden Tag ein Foto zu machen.

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Project © Kyle Thompson

Kyle Thompson

Ich beschloss, ein 365-Tage-Projekt zu beginnen, weil ich mich unbedingt verbessern wollte. Ich fotografierte schon seit sechs Monaten, aber machte nur langsam Fortschritte. Ich würde sagen, durch dieses Projekt habe ich alles gelernt, was ich über Fotografie weiß. Allein dadurch, dass ich viel experimentierte und jeden Tag eine neue Idee ausprobierte.

Vor allem gegen Ende des Projektes wurde es aber auch immer schwerer, eine neue Idee zu entwickeln und Zeit für Fotos zu finden, während ich reiste, zur Schule ging und arbeitete.

Trotzdem kann ich es nur jedem empfehlen, der Einsteiger in der Fotografie ist. Die Fortschritte sind riesig und man hat danach schon ein großes Portfolio.

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Project © Grace Adams

Grace Adams

Ich begann das Projekte an einem wichtigen Wendepunkt in meinem Leben und brauchte einfach ein Ziel, auf das ich mich konzentrieren konnte. Es begann also eher als Ablenkung, aber wurde schnell zu einem wunderbaren Weg für mich, meine Emotionen auszudrücken.

Sicherlich war es nicht immer einfach, aber es war doch weit weniger schwer als erwartet. Nachdem es zur täglichen Routine wurde, freute ich mich sogar immer darauf.

Neben den fotografischen Fortschritten ist für mich im Nachhinein viel wichtiger, dass ich jeden Tag dieses wichtigen Jahres dokumentiert habe. Es ist toll, zurückzublicken und Tag für Tag nachvollziehen zu können, wie ich mich entwickelt habe. Nicht nur als Künstlerin, sondern auch als Mensch. Ich bin nicht mit jedem Foto zufrieden, aber jedes einzelne bedeutet mir persönlich sehr viel und das ist es, was für mich wirklich zählt.

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Project © Grant Heinlein

Grant Heinlein

Ich begann mein Projekt, weil ich sah, welche großartigen Bilder zum Beispiel Lauren Withrow and Alex Stoddard in ihrem 365-Tage-Projekt schossen. Außerdem mochte ich einfach die Herausforderung.

Für mich war das Tollste daran der Gedanke, etwas zu Ende zu bringen, was ich begonnen hatte und das Versprechen sich selbst gegenüber zu erfüllen. Es war definitiv nicht immer einfach. Vor allem, weil ich es zu 100% korrekt machen wollte. Also wirklich das jeweilige Foto am jeweiligen Tag.

Aber sobald man an Tag 200 oder so angekommen ist, gibt es einfach kein Zurück mehr. Es macht wahnsinnig Spaß, sich das erste Foto anzusehen und den Fortschritt zu erkennen. Man versucht sich ja mit jedem Bild zu verbessern und wenn das klappt, ist es einfach ein echt tolles Gefühl.

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Wahrscheinlich spielt der eine oder andere jetzt doch mit dem Gedanken, es auch einmal zu wagen. Für die, die wissen, dass es zeitlich nicht machbar ist, gibt es aber auch Alternativen wie das 52-Wochen-Projekt – also jede Woche ein Foto – oder einfach verkürzte Projekte wie zum Beispiel das 100-Tage-Projekt.

Und wer sich überhaupt keinem Schema unterwerfen möchte, hat immer noch die Möglichkeit, täglich über die Ergebnisse der Menschen zu staunen, deren Tage scheinbar mehr als 24 Stunden haben.

Die Statements der einzelnen Künstler wurden von Laura aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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24. September 2013

25 Sep

Ein Beitrag von: Michael Armentano

abendsonne, sonne, untergang, leute, bäume, sonne


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Auf den Straßen Schwedens

24 Sep

Ein Beitrag von: Ola Billmont

Wenn man auf den Straßen Schwedens mit einer Filmkamera fotografiert, braucht man irgendwann einen Blitz, weil es zwischen September und April ziemlich dunkel ist. Dieses Problem hat dazu geführt, dass ich vor einem Jahr angefangen habe, einen Blitz zu benutzen und zur analogen Fotografie wechselte, ohne die ich heute nicht mehr leben kann.

Ich fotografiere noch nicht wirklich lange. Obwohl ich über die Jahre schon viele Kameras besessen habe – benutzt habe ich sie nicht wirklich in dem Ausmaß, wie ich es jetzt tue. Und ich mag es, mit verschiedenen Techniken und Formaten zu experimentieren.

Tango © Ola Billmont

Ich fotografiere monochrom sowie in Farbe und die selbst durchgeführte Entwickelung des Films erlaubt mir, die volle Kontrolle über den kreativen Prozess zu haben. Das ist eine intensive, persönliche Befriedigung.

Zwar kann es ziemlich herausfordernd sein, wenn man mit Planfilm der Größe 8×10″ arbeitet, aber es ist den Aufwand wert. Erst recht, wenn man dann die Endergebnisse sieht.

Ich bevorzuge es aus ästhetischen Gründen – dem vorsichtigeren Prozess des Fotografierens und der geduldigen Antizipation bezüglich finaler Resultate – auf Film zu fotografieren.

Beim digitalen Fotografieren ist es einfach, mehrere Fotos zu machen, ohne nachzudenken. Ich finde, dass das Fotografieren auf Film mich konzentriert hält und jeder Schuss zählt.

Sunprice © Ola Billmont

Wenn man meine Fotos sieht, könnte man denken, dass ich ernstzunehmende Konflikte mit Personen hatte und um ehrlich zu sein: Es gab auch ein paar. Für einen „in your face“-Fotografen scheint es bei mir jedoch ganz gut zu laufen.

Obwohl meine Körpergröße 1,96m beziffert, bin ich ein glücklicher Kerl und gewöhnliche lächle ich Menschen nach dem Foto an und bedanke mich. Die normale Reaktion ist: „Was machen Sie da? Und warum?“ und meistens mache ich den Menschen ein Kompliment und hoffe, dass sie es positiv aufnehmen.

Weiter trage ich Visitenkarten und ein kleines Portfolio bei mir, damit die Menschen verstehen können, was ich tue.

Angels © Ola Billmont

Ich mag es sehr, Projekte, Veranstaltungen und verschiedene Themen zu fotografieren und wähle Format sowie Equipment passend dazu aus.

Beispielsweise ging ich letztes Jahr nach Dalarna in Zentralschweden, wo es ein amerikanisches Auto-Treffen gibt, das Menschen von überall her anzieht (diese haben einen Spitznamen: raggare).

Passanger © Ola Billmont

Die Autos variieren von raren, minzefarbenen, restaurierten Autos bis zu Ab-auf-den-Müllberg-Autos. Es ist immer ziemlich viel Alkohol am Start und allein schon deshalb kann eigentlich alles passieren. Dieses Projekt fotografierte ich auf Mittelformat mit der Mamiya 7 und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Bei einem noch laufenden Projekt, das „0.35“ heißt, mache ich mit ein paar Nikon-SLRs und einem entfesselten Blitz Portraits aus kürzester Distanz.

Broom © Ola Billmont

Obwohl ich Anerkennung für die Nahaufnahmen mit Blitz bekomme, mag ich es, mit anderen Stilen herumzuexperimentieren und möchte nicht als ein bestimmter Typ Fotograf einsortiert werden. Außerdem arbeite ich an vielen anderen Projekten, die ganz ohne Menschen auskommen.

Mein Interesse an der Fotografie geht jedoch über das Bildermachen hinaus. Zusammen mit zwei anderen habe ich das CUP Stockholm als eine Plattform gegründet, um andere Fotografen vorzustellen und ausstellen zu lassen.

Wir haben gerade unser erstes Projekt mit dem In-Public-Kollektiv fertiggestellt, was soweit ein großer Erfolg ist.

Mario © Ola Billmont

Wenn ich mir die Zukunft so ansehe, bin ich sehr gespannt auf all die fotografischen Abenteuer, die sich am Horizont abzeichnen. Einschließlich dem Oktoberfest in München und etwas Weihnachtssonne in Los Angeles.

* Dieser Artikel wurde aus dem Englischen von Martin Gommel übersetzt.


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Blickfang: Ruine der Kirche von El Carmen Antigue

24 Sep

Eadweard Muybridge war ein Pioner der Fotografie und der fotografischen Technik: Schon in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts machte er Aufnahmen, die bis in die heutige Zeit als richtungsweisend gelten können und zwar in den unterschiedlichsten Genres.

Portraits, Studien von Bewegungsabläufen von Tieren und Menschen, die er später mit einem sogenannten Zoopraxiskop in kleine, auf Leinwände projizierte Filme verwandelte. Die zum Teil auch als in Endlosschleifen abspielbare Serien konzipiert waren – man könnte fast behaupten, er habe die moderne GIF-Datei erfunden, die heute überall im Internet zum Einsatz kommt – vor allem aber auch viele Landschafts- und Stadtaufnahmen, mit und ohne Menschen. Einige der Bilder dürfen gar als frühe Straßenfotografie betrachtet werden.

Ruine der Kirche von El Carmen Antigue © Eadweard Muybridge

Viele seiner Bilder zeigen dabei auch, was wir heute „Making Of“ nennen würden. Es ist die Präzision und Leidenschaft zu erkennen, mit der er zu Werke geht, wenn er etwa in einer kleinen Felshöhle im Yosemite Valley ein „fliegendes Studio“ einrichtet und dort in verschiedenen Kisten unter anderem die Chemikalien zu sehen sind, mit denen er arbeitet.

Das Foto „Ruine der Kirche von El Carmen Antigue“ von 1875 aus dem Band „Eadweard Muybridge“* des Verlags Phaidon ist Teil einer Serie, für die der Fotograf ein halbes Jahr in Mittelamerika verbracht hat. Sein besonderer Fokus galt dabei verfallenen Kirchen aus der spanischen Kolonialzeit.

Es ist unter den Bildern, die ich von Eadweard Muybridge kenne, eher ein ungewöhnliches Motiv: Einzelne Gebäude fotografierte er sonst öfter in Kombination mit Menschen, an Bauwerken scheinen ihn eher die Strukturen zu interessieren. So sieht man oft etwa Hausdächer und Städte von oben.

Das Bauwerk ist fotografisch nicht sonderlich subtil oder gar originell in Szene gesetzt: Quadratische Aufnahme, wenig Platz an den Rändern, eine Perspektive von schräg vorn. Der Betrachter scheint fast vollständig durch die Augen des Fotografen auf die Szene zu blicken und sieht dennoch alles.

Und trotzdem ist es ein majestätisches, ein mächtiges Bild, was natürlich nicht nur für das atemberaubende Motiv gilt, sondern gerade auch dann, wenn man die Präzision und Leidenschaft bedenkt, mit der dieser Fotograf mit Hilfe der begrenzten Mittel seiner Zeit gearbeitet hat.

Auch 138 Jahre und viele, viele Generationen von technischen, konzeptuellen und kulturgeschichtlichen Revolutionen im Bereich der Fotografie später, kann man eigentlich nicht mit Überzeugung behaupten, dass heute jemand ein besseres Bild von dieser Kirche machen würde. Vielleicht ein experimentelleres, aber kein zeitloseres und gerade das beeindruckt mich an dieser Aufnahme sehr: Sie ist ein sehr altes Stück Fotografiegeschichte und wirkt trotzdem in keiner Weise veraltet.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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Fall Instagram Inspiration

23 Sep

We’re not sure what it is about autumn that makes us feel downright snap happy!

Maybe boots and sweaters just make us feel more poetic than flip-flops.

We know how quickly autumn’s colors fade, and we don’t want you and your lens to miss a minute of it.

So we’ve scoured Instagram for the season’s best hashtags to inspire you to trade in your lemonade for a latte, then get out there and capture fall in all it’s glory.

Fall in Love with the Season’s Most Inspiring Hashtags

why it’s cool

All Link and Henry David Thoreau had to do when their spirits were down was visit their magical ponds. Lucky punks.

We don’t have a magical pond, but we do have a whole internet full of inspiration.

We’re big fans of Instagram, and we especially love the efficiency of the hashtag. It’s a great tool when there’s a certain something we’re trying to capture, be it a subject, place or even a particular color. 

Pulling up a hashtag and spending time with other people’s work helps our photography to keep moving in a fresh direction. With 150 million users on Instagram you’re bound to find someone who makes you see things from a whole new angle.

FANCY FOLIAGE #LeafPeeping

beforeGrams and Pop-Pop used to take us for a scenic drive every fall, which was great until Pop-Pop started belting out Tom Jones, we ran out of cookies and our sister started poking us in the ribs.

These days we like take a gander at #LeafPeeping to enjoy the scenery without ever leaving our couch — or sharing our snacks.

When you head out to capture that leafy goodness for yourself, set your alarm clock to take advantage of that “golden hour” right after sunrise. Or, you could snuggle in for an extra 50 winks and hold out for those just-before-sunset rays.

FAIR GAME #CountyFair

beforeLife doesn’t hand us too many opportunities to capture swirling neon lights, deep-fried snack cakes and Nigerian Dwarf goats all in the same venue.

The #CountyFair might not be such a great place for watching your waistline, but it’s always a good place to grab some fun and fanciful photos.

Apps like Slow Shutter Cam (iPhone) and Camera FV-5 (Android) offer DSLR-like control over your shutter speed, giving you the best shot at getting your best shot of swirling and whirling rides during evening hours.

GROWTH INDUSTRY #harvest

beforeIt was all we could do this summer to keep the tomatoes on our balcony alive, so we’re totally in awe of the work that real farmers put in every year.

Farmers all over the United States are reaping what they’ve sowed this time of year, and it’s a nifty thing to witness. All those golden #harvest hues are really pretty.

Don’t have access to your own agricultural landscape? Head to a corn mazes or apple-picking orchard, which give you full access to farm photo ops without the responsibility of keeping things alive.

CLEAR EYES, FULL HEARTS #FridayNightLights

The contrast of a ginormous floodlight against a clear night sky makes us happier than a backside defensive end on the sunny side of a scrape-exchange cutback.

OK, so we don’t know what that means (or if it means anything at all).

But we do know that a night at your favorite local sporting venue can make for some dramatic and dynamic photos. Check out #FridayNightLights for a quick pigskin fix.

Grab an iPhone Telephoto Lens to get right up in the action!

Taking It Further


Now that you’re totally inspired…

  • Pick out a nearby deciduous muse and take its pic at the same time every day. String the results together with your own hashtag — #JuliaFallsforFall2013, perhaps? — for an awesome time-lapse glimpse of fall.
  • Create a hashtag for your next event so your friends and family can share their pics from #BigJims4thAnnualJimboree, #WandaAndRoderickLeafTour13 or #TheHarveyFamilyCatInASweaterNationals. (Or possibly something like #SmithFamReunion, if your family is more normal than ours.)
  • Take some leaves home and make some chemical-free prints with your scanner.
  • Join us in sharing the fall-tography at #PhotojojoFall. We’ll be looking for your autumnal visions!

Big thanks to pde_; leahohh; hilldwellertom; Amber and her buddy Anubis; Annie Smith; Pocono Tourism; Mandy Cooke; Tiffany Cornwell; leahohh; and shazzwright for sharing their inspirational Instagram photos with us!

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Photojojo

 
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23. September 2013

23 Sep

Ein Beitrag von: Bernd R.

In The Shelter © Bernd R


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… im Mund und im Herzen

23 Sep

„Honig & Galle“ ist eine Serie des Berliner Fotografen Dominic Packulat. Dies fand ich jedoch erst nach einiger Recherche heraus, denn angefangen hatte alles mit einem einzigen Bild, das ausgestellt zwischen allerlei Kunstkitsch bei einem Neuköllner Kunstfestival in Berlin meine Aufmerksamkeit auf sich zog.

Die Serie vereint das Schöne mit dem Tragischen und ist eine Geschichte, die Stück für Stück entsteht. Zunächst nur im Kopf des Fotografen – beim Musikhören, in der Bahn, bei langen Nächten mit Freunden, an grauen, regenbegleiteten Tagen, wie er sagt.

Honig & Galle © Dominic PackulatHonig & Galle © Dominic Packulat

Die erdachten Bilder sind eng verknüpft mit dem Schaffenden, gleich einem Schriftsteller, der sich mit Stift und Buch Notizen macht über seine Charaktere, die Geschichte, seinen Verlauf. So zeichnet er sein Leben, seine Begegnungen in den Bildern auf, schenkt seinen Charakteren Teile seines Selbst und anderer Menschen, denen er begegnet.

Warum er seine Serie so nennt, wollte ich wissen.

Der Titel „Honig & Galle“ ist tatsächlich ein römisches Sprichwort, welches besagt, dass die Menschen den Honig auf der Zunge tragen und die Galle im Herzen. Jeder kennt: „Honig um den Mund schmieren.“

Zudem ähneln sich Honig und Galle sehr in ihrer Substanz, nur dass die Galle eben bitter und der Honig süß schmeckt. Zum einen kann Honig als ein Heilmittel verwendet werden, jeder kennt seinen Tee mit Honig oder zum einschlafen heiße Milch mit Honig, aber im Umkehrschluss regt Honig die Gallenproduktion an.

Honig & Galle © Dominic PackulatHonig & Galle © Dominic Packulat

Die Menschen auf seinen Bildern sind schön, wirken sphärisch und überirdisch. Doch schafft er es, ohne viel Tamtam eine Serie zu gesalten, die durch ihre Klarheit an eine alte Sage erinnert, in der Menschen sich in Tiere verwandeln oder den Krieg auf ihren Schultern tragen.

Das Aufregendste, was ihm bisher für die Serie widerfahren ist, war der Besuch bei einem Pferdeschlachter, um einen Brustkorb zu holen.

Ich verbachte einige Zeit in dieser Schlachterei, sah ganze Pferdekörper ausbluten. Mit einem Kofferraum voller Knochen ging es dann in Richtung der Location. Aber es musste noch „geputzt“ werden, sämtliche Fettüberreste mussten weggeschnitten werden.

Honig & Galle © Dominic PackulatHonig & Galle © Dominic Packulat

Natürlich will er mit solchen Requisiten provozieren, mahnen, zum Nachdenken anregen. Den schmalen Grat zwischen Honig und Galle, Lust und Bitterkeit sichtbar machen, das Schöne umkleiden, jedoch ohne dabei kitschig zu wirken.

Die Geschichte von Honig und Galle ist noch nicht zu Ende. Sie wird Szene um Szene fortgesetzt. Dafür benötigt er weitere Requisiten, Modelle und Freiwillige, die ihm helfen. Er macht Pläne, sucht nach Plätzen, kalkuliert und koordiniert.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt und außerdem auch froh, ihn damals beim Neuköllner Kunstfest entdeckt zu haben.

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Weitere Arbeiten von Dominic Packulat kannst Du auf seiner Webseite betrachten oder ihm bei Facebook folgen.     


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22. September 2013

23 Sep

Ein Beitrag von: Nico Babilon

Trust © Nico Babilon


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browserFruits September #4

22 Sep

Es wird immer kälter und nasser, aber auch schöner und mystischer im Wald. Der Herbst verzaubert unsere Wälder in Welten, die wir sonst nur aus Märchen kennen. Am Morgen liegen dicke Nebelschwaden schwer über dem Boden und am Abend taucht das Licht der Sonne die immer bunteren Farben in ein seichtes Gold. Ein Grund mehr, spazieren zu gehen und zwischen den Bäumen herumzustreifen. Am besten mit Kamera.

 

Fotospecial: Märchenwald

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Zorn zu fotografieren ist schwer, aber Axl Klein hat es geschafft, eine ganze Serie daraus zu machen. Frontal mit Prominenten.

• Die besten Fotos aus 125 Jahren National Geographic.

• Die Fotografin Candida Höfer wird im Art-Kunstmagazin anlässlich ihrer Ausstellung „Düsseldorf“ vorgestellt.

• Die Welt zeigt Fotos aus New York von Thomas Hoepker.

 

International

• The Street Collective Vol. 1, ein tolles PDF-Mag mit Tipps von Bryan Formhals, Lee Jeffries und anderen ist gerade noch für lau zu haben.

• Der Fotograf Paul Octavious hat kürzlich auf Instagram eine fortlaufende Serie mit dem Titel The Pantone Project gestartet. Auf jeden Fall etwas für Farbliebhaber!

• Es bleibt bunt: Diese Fotos wirken ohne Nachbearbeitung wie Gemälde.

• Etwas zum Schmunzeln: Balletttänzer in verschiedenen Situationen des Lebens.

• Ihr liebt Essen und Instagram? Hier gibt es eine Liste mit den 75 leckersten Accounts, denen man folgen sollte.

• Der Wettbewerb „Australian Professional Photography Awards“ hat ganz wunderbare Bilder zu Tage gebracht. Wir haben bisher nur selten einen Blick nach Down Under geworfen und werden das auf jeden Fall nach diesen Fotos nachholen.

• 500px hat ein schönes Interview mit dem schwedischen Landschaftsfotografen Mikael Sundberg, der sich in verschiedenen Genres zu Hause fühlt.

• Die Titanic in Farbe? Ein russischer Fotograf kollorierte viele der alten Schwarzweiß-Bilder nach und gibt uns so einen neuen Blick auf das beeindruckende Schiff.

• Jade Bell fotografiert Mütter kurz nach der geburt, um die Schönheit des weiblichen Körpers festzuhalten.

• Christopher Capozziello dokumentiert seinen Zwillingsbruder, der an zerebraler Kinderlähmung leidet.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipps

• Der Bildband „Before they pass away“* von Jimmy Nelson zeigt Lebensweisen und Kulturen von Menschen, die der Globalisierung trotzen. Der Focus beschreibt sie als „epische Portraits von würdevollen Kriegern, eng verbundenen Familienclans und jahrhundertealten Kunstformen“. Mit 128 € leider nicht der günstigste Bildband.

• „Obersalzberg“* heißt der Bildband von Andreas Mühe. In ihm inszeniert er die liebste Idylle des Nationalsozialismus neu. Pinkelnde Nazis vor atemberaubender Kulisse. Um das zu verstehen, empfehlen wir sein Interview mit The Eurpean.

 

Wettbewerbe

• Ihr sucht eine wirkliche Herausforderung? Dann ist der Wettbewerb anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Thüringer Verfassung genau das Richtige für Euch. „Meine Verfassung in Bildern“ ist das Thema. Wir haben keine Ahnung, wie man das fotografisch umsetzen kann, wünschen Euch aber viel Erfolg und sind gespannt auf die Ergebnisse. Eine Ausstellung der Gewinnerbilder sowie 100 € sind die Preise.

 

Videos

Wie sieht es aus, wenn ein Mensch in fünf Minuten vom Kind zum Greisen altert? Das seht Ihr im folgenden Video. Die Technik dahinter wird auf kottge erklärt.

 

Ausstellungen

1914 – Welt in Farbe – Farbfotografie vor dem Krieg
Zeit: 24. September 2013 – 23. März 2014
Ort: LVR-Rheinsches LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn
Link

O.T. – Michael Schade, Arthur Zalewski
Zeit: 27. September 2013 – 6. Januar 2014
Ort: Kunstmuseum Dieselkraftwerk, Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus
Link

125 Jahre National Geographic
Zeit: 21. Oktober – 29. November 2013
Ort: Amerika Haus, Karolinenplatz 3, 80333 München
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

 

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21. September 2013

21 Sep

Ein Beitrag von: macsoapy

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