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Archive for the ‘Equipment’ Category

Corpus Christi

16 Oct

Ein Beitrag von: Fabrice Fouillet

Obwohl ich weit davon entfernt bin, ein engagierter Christ zu sein, denke ich, dass religiöse Ikonografie eine bizarre und verblüffende fotogene Qualität inne hat. Irgendwie fühle ich mich davon gerufen und sehe ein ästhetisches Mysterium in ihrer oft kühler und schmuckloser Representation. Diese Gedanken waren der Beginn von „Corpus Christi“.

Und dann kam die Idee ganz von selbst: Ich wollte die so oft altmodisch oder obsolet aussehende religiöse Identität durch neue und moderne Orte der Anbetung betrachten.

St Rémy Baccarat | Nicolas Kazis | 1957 © Fabrice Fouillet

Mein erstes Forschen führte mich zu Kirchen aus Stahlbeton. Dieses Baumaterial war unter Architekten nach dem zweiten Weltkrieg sehr begehrt und markierte den Beginn „moderner“ religiöser Architektur.

Ste Mary's cathedral | Kenzo Tange | 1964 | Tokyo © Fabrice Fouillet

Alles begann mit vielen Stunden der Recherche und manchmal auch wackeligen Entscheidungen, um eine Reise „für nichts“ auf alle Fälle zu vermeiden. Die Kirche muss relativ groß sein, damit das Bild wirkt – die Fotografie braucht genügend Perspektive und Licht.

St. Mary of the assumption | San Francisco | Pietro Belluschi | 1971 © Fabrice Fouillet

Unerfreuliche Überraschungen sind recht selten, können aber passieren: In diesem Falle bleibt nichts anderes übrig, als nach Hause zu gehen und die Fotos wegzuwerfen. Glücklicherweise ist ein gutes Bild meistens möglich, sobald sich die Tür geöffnet und das Auge Zeit hat, sich an das durchscheinende Licht zu gewöhnen.

Iglesia de Iesu | San Sebastian | Rafael Moneo | 2011 © Fabrice Fouillet

Ich wollte eine Invariante in der Serie haben, weshalb ich immer dieselbe direkte Perspektive nutzte, immer auf den Altar zentriert. Warum?

Kirche am Hohenzollernplatz | Berlin | Fritz Hoger | 1933 © Fabrice Fouillet

Weil ich auf eine omnipräsente Geometrie bestehen wollte. Gleichzeitig jedoch auch eine bestimmte, oftmals minimalistische Unnachgiebigkeit, die typisch für die Organisation religiöser Ausstattung und ritueller (um nicht zu sagen dekorativer) Objekte ist, hervorheben wollte.

Christie Auferstehung | Köln | Gottfried Böhm | 1957 | © Fabrice Fouillet

Ich habe entschieden, den Altar am Fuße des Bildes zu platzieren, um die vertikale Höhe und die architektonische Errungenschaft zu betonen. Jedoch auch, um mit der Symbolik der Disproportion zwischen unserer kleinen Erscheinung und der Größe des Heiligen zu spielen.

Notre dame du Chêne | Viroflay | Frères Sainsaulieu | 1966

Ich bin erstaunt, dass es eine solche Vielfalt einzigartiger architektonischer Strukturen innerhalb ein und derselben Institution gibt.

Dieser Artikel wurde von Martin Gommel aus dem Englischen übersetzt.


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15. Oktober 2013

15 Oct

Ein Beitrag von: Alexander Pini

© Alexander Pini


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Brennpunkt New York

15 Oct

Ein Beitrag von: Anne-Kathrin Knuth

Meine Reise begann lange vorher. Lange vor dem Jahr 2011, als ich durch New York reiste, um aufrüttelnde Bildmotive zu finden und zu zeigen, dass es so nicht weitergehen konnte. Dass Arme keine Chance auf ein besseres Leben haben sollten und Banker und Reiche viel zu fettbäuchig, satt und selbstgefällig durch die Straßen eilten. Blind für das Elend zu ihren Füßen und unwillig, zu helfen.

Ich bin aufgewachsen mit den Werten einer Kriegsgeneration. Zwar bin ich erst 26 Jahre alt und weit davon entfernt, aber mein Vater ist 81 – ein Generationensprung. Geschichten und Weltanschauungen übertragen sich oft unbewusst auf die Kinder. Mein Vater war Banker. Immer im Anzug. Die Haare immer säuberlich gekämmt. Er war immer sehr sparsam, um nicht zu sagen geizig.

Brennpunkt New York © Anne-Kathrin Knuth

Ich bekam die Lebenseinstellung vermittelt, dass man anderen helfen sollte. Die Sparsamkeit habe aufzuhören, wenn einer einen um Hilfe bittet. Auf der anderen Seite verachte ich meinen Vater aber auch für sein Gönnertum. Ich denke, er ist kein guter Mensch. Er teilt zwar sein Essen, aber man hat immer das Gefühl, er tut es, um sich dadurch besser zu fühlen.

Ich denke immer darüber nach, wie ich den Menschen helfen könnte, mit dem, was ich ausrichten kann. Mit Geld kann ich nicht dienen. Mein Traum war es immer, ein Heim für Obdachlose zu errichten und so beschloss ich, Fotografien zu erstellen, um die Menschen, die Mittel und Wege besitzen, durch Fotografien darauf aufmerksam zu machen.

Brennpunkt New York © Anne-Kathrin Knuth

Im September 2011 war ich auf einem Fotoworkshop in New York und sollte mir für die Ausstellung, die an die Reise anschloss, ein Thema überlegen. In der Stadt herrschte tiefe Trauer, da es gerade zehn Jahre her war, dass zwei Flugzeuge die Twin Towers zum Einsturz gebracht hatten.

Doch kam für mich ein anderes Themengebiet mehr in Frage: Ich wollte mich mit den sozialen Unterschieden in dieser Stadt befassen. Schon in Berlin hatte ich angefangen, mich fotografisch mit armen Menschen auseinander zu setzen.

Brennpunkt New York © Anne-Kathrin Knuth

Jedoch fiel mir mit der Zeit auf, dass in Berlin das soziale Netz die meisten Menschen durchaus auffängt und dass die Ursachen hier eher Alkohol und anderen Drogen zuzurechnen ist, die Menschen zu Boden fallen lassen und sie nicht mehr aufstehen lassen.

Menschen in Deutschland müssen nicht auf der Straße leben. Sie bekommen ein Bett und etwas zu essen, solange sie es noch schaffen, aufzustehen, zum Amt zu gehen und einen Antrag zu stellen.

Als ich nach New York kam, wurde mir sehr bald bewusst, dass hier ein anderes System herrscht. Ich sprach mit einem Bekannten, der in der Nähe von New York lebt und ich erfuhr, dass es dort durchaus nicht der Standard ist, eine Ausbildung zu bekommen.

Brennpunkt New York © Anne-Kathrin Knuth

Er erzählte mir, dass er für sein Studium 80.000 USD bezahlt habe und es ganz normal sei, dass eine Ausbildung in den USA soviel koste. Wenn man keine Ausbildung hat, bekommt man keine Arbeit. Keine Arbeit, kein Arbeitslosengeld. Das heißt, auf der Straße leben zu müssen.

Ich lief durch New York von einem Viertel ins nächste und es war erschütternd, welche Kontraste dort herrschten. Die sonnigen Gesichter der im Anzug gekleideten Bankertrüppchen neben dem perspektivlosen Ausdruck derer, die alles verloren hatten.

Brennpunkt New York © Anne-Kathrin Knuth

Ich schoss jeden Tag ein paar Bilder, auf denen beide Extreme vereint waren: Reich und arm und erstellte daraus eine Serie. Am 28. September, kurz vor meiner Abreise, begann eine Demonstration der „Occupy Wall Street“-Bewegung. Ein Kampf gegen die Armut und die Macht der Banken.

Die Demonstration schien zunächst relativ unbedeutend zu sein, aber ich machte dennoch Fotos, da sich ja genau damit meine Fotoserie befasste. Als ich dabei dann von Polizisten von der Straße gejagt wurde, schlich sich bei mir das Gefühl ein, dass es nicht erwünscht war, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Kaum war ich wieder in Berlin, war in den Nachrichten zu hören, dass die Situation in New York eskaliert war. Hunderte Demonstranten waren festgenommen worden.

Brennpunkt New York © Anne-Kathrin Knuth

Nach der Abschlussausstellung des Workshops, in der viele Teilnehmer Portraits präsentierten und bunte Bilder von New York, die weder Unglück noch Armut zeigten, fragte ich mich, warum ich mich eigentlich immer wieder mit Themen auseinandersetze, die doch eher die grauen Seiten der Menschen zeigen. Und ich wusste, dass es das Resultat meiner Erziehung war.

Meine Serie soll zeigen, dass es viel zu wenige Menschen gibt, die Mitgefühl für andere Menschen entwickeln können. Ich hoffe, dass mein Projekt dazu beiträgt, mehr Empathie in jedem Einzelnen auszulösen.


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Blickfang: Tierpark Berlin

14 Oct

Einige von Euch erinnern sich vielleicht noch an die Schwarzweißbilder von Frank Silberbach, den wir im vergangenen Jahr hier im Interview hatten.

Seine Schwinglinsenkamera immer bei der Hand, sammelt er unentwegt Momente im Panoramaformat von den Berliner Straßen. Kürzlich nun ist sein erster Bildband mit dem Titel „Berlin 140°“* erschienen.

Begonnen hatte er sein Projekt im Jahr 2004 im Auftrag der Berliner Zeitung, der er vier Jahre lang jede Woche eines seiner Bilder lieferte. Nach Auslaufen des Vertrages legte er jedoch nicht etwa die Kamera nieder, sondern führte sein Projekt fort, das, wie er sagt, schon zu einem Teil seines Lebens geworden ist.

Jedes von Silberbachs Fotos erzählt eine oder gar mehrere kleine Geschichten gleichzeitig. Und oft verbirgt sich Skurrilität in den Details. Schön und immer wieder augenscheinlich ist, dass er mit seinen Bildern niemanden zu kategorisieren versucht. Vielmehr beweist er mit ihnen stets aufs Neue seine Neugier für die Menschen der Stadt.

Seine Fotos transportieren eine gehörige Portion Lebensfreude und haben stets einen gewissen Humor. Dieses Siberbachsche Augenzwinkern zieht sich durch alle Bilder des Bandes, doch spiegelt es sich ganz besonders in einem bestimmten Bild wieder.

Berlin 140° © Frank Silberbach

2012 im Tierpark in Berlin aufgenommen, schauen wir hier einer Menge Besuchern beim vermutlich sonn- oder feiertäglichen Zeitvertreib zu. Vergnügte Familien bevölkern den Hintergrund rund um das Schloss Friedrichsfelde.

Weiter vorn links fotografiert einer eine Dogge, die gewissenhaft für ihn zu posieren scheint. Ein anderer vorn rechts studiert Pelikane, die sich für ihn geduldig (und ein wenig eitel) zur Schau zu stellen scheinen.

Das Ganze mutet beinahe wie ein Bühnenstück an. Alle Akteure sind wohl in den Raum hineinsortiert. In diesem Garten, wo sich Pelikan, Hund und Mensch an diesem Tag neugierig aufeinander fröhlich miteinander vermischen, ist auf den zweiten Blick auch gar nicht mehr ganz klar, wer hier eigentlich mit wem oder für wen spielt. Alle scheinen gleichgestellt zu sein und doch erhält jeder, wonach ihm ist, getreu dem Motto „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“.

Übrigens haben alle, die bis Anfang November in Berlin sind, gleich zwei Mal die Gelegenheit, die Vorstellung des neuen Bildbandes „Berlin 140°“ zu besuchen: Schon diesen Mittwoch, am 16. Oktober im Hotel Bogota oder am 1. November bei den Fotopionieren in der Karl-Marx-Allee. Die Veranstaltungen sind kostenlos!

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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14. Oktober 2013

14 Oct

Ein Beitrag von: Kay Wiegand

Gangster © Kay Wiegand


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DIY: Fringed Photo Cupcake Toppers

14 Oct
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

There is only one thing better than a cupcake with sprinkles… a cupcake with sprinkles AND a personalized cupcake topper. That’s a fact.

Yes friends, store bought toppers are like, so 2001.

We’ll show you how you can turn your photos into fun fringed cupcake toppers.

Dig out the scissors, print out some photos, frost and sprinkle your cupcakes, and let’s get fringing!

Learn How to Make Fringed Photo Cupcake Toppers

WHY IT’S COOL

The great thing is that you can really go anywhere with this.

It’s your party and you’ll put your face on all the cupcakes? Grab those selfies and go for it, if you want to.

In the mood for summer? Beach photos!

Oh, how about the thousands of sunset snaps you are hoarding on your phone? You know what to do…

Ingredients:

  • Photos sized about 1” tall x 1.5” wide (printed double sided if possible)
  • Scissors
  • Skinny double sided tape
  • Toothpicks
  • Cupcakes, frosted and sprinkled

STEP 1: Tape

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Stick a strip of double sided tape neatly along the bottom edge on the back of your photo.

STEP 2: Cut

before

Cut even, thin strips from the top of the photo to just before the edge of the double sided tape.

Continue cutting until the entire photo is fringed.

STEP 3: Get Ready to Roll

before

Remove the protective layer from the double sided tape and place the top of a toothpick at the edge of the photo.

STEP 4: And we’re Rollin’

before

Roll photo around the toothpick tightly and evenly until you get to the other end.

Press firmly at the edge so that there are no flappy bits, and the end is stuck down smoothly.

STEP 4: Zhoozh

before

Carefully fluff the fringe to create volume, until your topper looks ready to party.

STEP 5: Voila

before

Stick one or more toppers into a frosted cupcake and watch your friends exclaim their love for you.

Taking It Further

  • Roll multiple photos onto a toothpick (or even a satay stick) to create mega layered toppers.
  • Make your toppers shine by using a metallic paper at the back instead of double siding your photos
  • Use different parts of the same photos to make a set of toppers that all work together

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Photojojo

 
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Die Redaktion stellt sich vor: Laura Zalenga

14 Oct

treeballett © Laura Zalenga

Vorstellen? Normalerweise gebe ich einfach nett die Hand, lächle, sage meinen Namen, trete dann schnell ein paar Schritte zurück und überlasse den anderen das Wort. Mich beschleicht aber das Gefühl, dass das hier nicht so einfach wird. Ihr würdet ja nicht einmal sehen, wenn ich einen Schritt zurücktrete und es entstände einfach nur eine unhöfliche Stille. Mist.

Im Ernst: Die Aufforderung, sich vorzustellen, fühlt sich für mich so an, als sollte ich spontan eine spannende, selbsterfundene Gute-Nacht-Geschichte erzählen. Nur, dass ich jetzt wohl nichts erfinden soll.

Normalerweise lasse ich meine Bilder für mich sprechen. Sie sind zwar sehr ehrlich, aber nur, wer mich kennt, kann sie „lesen“. Für alle anderen bleibt Raum für Interpretationen. Mit Worten ist das viel schwieriger. Zumindest für mich.

twisted body © Laura Zalenga

Alle Daten und Fakten ließen sich ja schnell in einem Satz zusammenfassen. Was ungefähr so aussehen würde: Laura Zalenga, geboren 1990 in einer kleinen Stadt im schönen Schwabenländle, studiert seit 2010 Architektur an der TU München und beschäftigt sich seit 2009 in jeder der wenigen freien Sekunden mit Fotografie.

Nur träfe diese Beschreibung dann wahrscheinlich auf mehrere Menschen zu und würde recht wenig über mich aussagen. Es wäre ein bisschen, als hätte ich Euch mein Skelett gezeigt. Und dann müsste ich wohl versuchen, ein wenig Masse drum herum zu kneten. Also überspringen wir die Fakten einfach und gehen lieber gleich zu dem, was zwischen Haut und Knochen liegt:

dragon guardian © Laura Zalenga

Ich bin das Mädchen mit den Selbstportraits. Die mit dem roten Mantel und der grauen Wand. Die, die märchenverliebt ist und auch versucht, jeder Wirklichkeit ein bisschen Märchen einzuhauchen. Die, bei der Grünes meistens Gelb ist und die, die kleine Tiere in ihren Bildern versteckt. Das Mädchen, das in ihren Bildern so tut, als könnte es Ballet tanzen oder schweben.

Warum ich gern Selbstportraits mache, habe ich bereits erklärt und obwohl es eine Weile her ist, hat sich daran nichts geändert. Ich bin immer noch eine unverbesserliche, glückliche Eigenbrötlerin.

Außerdem faszinieren mich die Möglichkeiten der modernen Bildbearbeitung. Klar, vieles ging auch schon damals in der Dunkelkammer, aber wahrscheinlich würden meine „twisted bodies“ die Grenzen etwas ausreizen. Bei vielen meiner Bilder ändere ich zwar nur Kontrast und Farben, aber ab und zu liebe ich es, etwas völlig Neues zu basteln. Künstlerische Freiheit.

Ich bin aber nicht nur eine Träumerin. Ich bin auch das Mädchen, das eine Fußbodenheizung verlegen, Trockenbauwände bauen und die Kaffeemaschine reparieren kann. Andererseits bin ich auch das Mädchen, das vor Spinnen, Rosenkohl und Horrorfilmen wegrennt. Meine Freunde würden wohl sagen, ich sei das Mädchen, das Tierstimmenimitatorin werden sollte und einen leicht bedenklichen Ordnungsfimmel hat.

funny monster © Laura Zalenga

Und langsam fragt Ihr Euch wahrscheinlich: Wieso ist dieses komische Mädchen bei kwerfeldein? Vielleicht gerade, weil ich ein bisschen „kwer“ bin und Felder mag. Die Fakten jedenfalls erzählen, dass ich zwei Gastbeiträge geschrieben habe und dann nach einiger Zeit gefragt wurde, ob ich ein Teil der Redaktion werden wolle.

Und natürlich wollte ich! Ich war schon eine ganze Weile ein großer Fan von kwerfeldein und auf einmal ein Teil davon sein zu dürfen, war ein bisschen surreal, aber vor allem ziemlich toll.

Drinnen ist es übrigens noch toller als es von draußen aussieht. Im Alltag habe ich nämlich meistens mit Fotografen zu tun, die sich im gleichen Fotografiebereich wie ich austoben. Bei kwerfeldein dagegen sind wir ein bunter Mix aus vielen Genres und man findet zu fast allem einen kundigen Ansprechpartner.

Für meine Artikel hier erzähle ich entweder von meinen Fotoabenteuern und stelle eigene Arbeiten vor oder ich suche nach interessanten Künstlern, die mehr Aufmerksamkeit verdienen. Dank kwerfeldein darf ich sogar meine absoluten Fotografie-Idole interviewen.

sharing clouds © Laura Zalenga

So viel zum von Fotografie besessenen Teil von mir. Der andere Teil … oh – welcher andere Teil? Die Fotografie ist ein bisschen wie ein wunderbare Krankheit. Sie hat schon fast jeden Teil meiner selbst und meines Alltags befallen. Aber keine Sorge: Es tut nicht weh.

Und solange sich das nicht ändert, werdet Ihr hier wohl ab und zu über einen Artikel von mir stolpern. Ich hoffe, Ihr freut Euch darüber und findet in ihnen etwas, das Euch gefällt oder Euch weiterbringt, Euch inspiriert oder Euch zum Grübeln bringt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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13. Oktober 2013

14 Oct

Ein Beitrag von: Chris Zielecki

© Chris Zielecki


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browserFruits Oktober #2

13 Oct

Draußen wird es immer bunter! Auch wir lieben die herbstlichen Farben und sind heute etwas provokativ und gestalten das Fotospecial in Pink: Sonnenuntergänge, Fantasybilder und Blumenmakros. Aber der Herbst hat natürlich noch ganz andere, wunderschöne Farben zu bieten. Zieht schnell los und haltet sie fest, denn lange bleiben sie nicht und dann wird es sehr lange grau und mit Glück auch etwas weiß.

 

Fotospecial: Pink

Flickr

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Deutschsprachig

• Ji Yeo fotografierte junge koreanische Frauen kurz nach ihrer Schönheits-OP. Über Schönheitswahn und Fotografie sprach Spiegel Online mit ihr.

• Tipps, wie man indoor auch in einem kleinen Zimmer schöne Aufnahmen machen kann, hat Foufinha auf lens light love.

• Svenja Pitz war unter den zehn Finalisten, deren Bilder im September im Rahmen des Wettbewerbs „New Exposure“ in New York ausgestellt wurden. Bei der Vogue erzählt sie von ihren Erlebnissen.

• Die Rettungskräfte auf Lampedusa haben Erinnerungsfotos von Flüchtlingen veröffentlicht, die das Ausmaß der Tragödie verdeutlichen.

• Ronny Ritschel hat schlechte Erfahrungen mit Fotowettbewerben gemacht und schreibt darüber.

• Das 5. Fotofestival in Mannheim/Ludwigshafen/Heidelberg in Kooperation mit Magnum Photos hat eine sehr schicke Webseite, die zum Schmökern einlädt und Lust auf einen Besuch macht.

 

International

• Tiefseefotografie: Diese Kreaturen leben weit unten im Meer.

• Kylli Sparre fotografiert surreale Portraits inspiriert vom Ballett.

• Und es bleibt surreal: Die Fotografin Anka Zhuravleva wurde hier in einem kleinen Interview vorgestellt.

• Kristin M. Young hat das erste Lebensjahr ihres Sohnes in wunderschönen Bildern festgehalten.

• Nach den Turbulenzen Anfang des Jahres wird World Press Photo die Regeln bezüglich der Nachbearbeitung von Fotos ändern. Was das bedeutet, ist noch unklar.

• Eine wirkungsvolle Kampagne hat Amnesty International mit diesen Werbeplakaten ins Leben gerufen.

• Ganz wunderbare Katzenbilder, die sicher auch für Nicht-Katzenfans interessant sind, zeigt dieser Flickrstream.

• Alleinstehende Häuser haben etwas Unheimliches, wie Architekturfotograf Ben Marcins Arbeiten zeige.

• Acht Tipps für Unterwasserfotografen, die mit Modellen arbeiten möchten, gibt es hier.

• Schöne Satire: Wie man Geld spart und tolle Hochteitsfotos ohne professionellen Fotografen bekommt.

• Tolle Kinderbilder von Kirsty Larmour.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Die Fotokunst-Galerie seen.by hat ein Buch herausgebracht: „Was Fotografen bewegt“* – 50 Fotografen, ihre Bilder, ihre Geschichte. 200 ausdrucksstarken Bilder werden auf 200 Seiten vorgestellt.

• Dienacht zeigt das Buch „We Make the Path by Walking“ des irischen Künstlers Paul Gaffney, das im Eigenverlag erschien. Einen Einblick ins Buch bekommt man auch auf Dienacht.

 

Wettbewerbe

• Noch bis zum 15. Januar 2014 könnt Ihr Bilder für den World Press Photo Award 2014 einreichen.

 

Videos

Etwas für Schlagerfans: Helene Fischer wurde von der großartigen Fotografin Sandra Ludewig portraitiert.

 

Ausstellungen

Foto A-Z
Zeit: 28. September 2013 – 5. Januar 2014
Ort: NRW Forum Düsseldorf
Link

Ulrich W. Schmidt – “treib:gut”
Zeit: 19. Oktober – 10. November 2013
Ort: aff-Galerie, Kochhannstraße 14, 10249 Berlin
Link

Matt Stuart shoots people
Zeit: 8. Oktober – 22. November 2013
Ort: EIGENSINNIG – Schauraum für Mode und Fotografie,
Sankt-Ulrichs-Platz 4, 1070 Wien
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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12. Oktober 2013

13 Oct

Ein Beitrag von: Charlotte Clara

© Charlotte Clara


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