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Archive for the ‘Equipment’ Category

22. Oktober 2013

22 Oct

Ein Beitrag von: Martin Dietrich

Wald, Nebel, schwarzweiß, Grau, Dunkel, Nacht, Dark, Wood, Landscape, Landschaft,


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Limbo

22 Oct

Ein Beitrag von: Andrej Glusgold

Wir haben nur zwei Alternativen: Entweder halten wir alles für gesichert und real oder wir tun es nicht. Wenn wir das erstere tun, dann enden wir in tödlicher Langeweile an uns selbst und der Welt. Wenn wir das letztere tun und unsere persönliche Geschichte auslöschen, dann schaffen wir einen Nebel um uns her, einen sehr erregenden und geheimnisvollen Zustand, bei dem niemand weiß, wo der Hase hervorspringen wird.

Tatsächlich halten wir unsere Welt mit unserem inneren Gespräch aufrecht. Die Welt ist so und so, bloß weil wir uns sagen, dass sie so und so ist. Wann immer wir aufhören, mit uns zu sprechen, ist die Welt stets so, wie sie sein sollte.

– Don Juan Matus zu Carlos Castaneda

Limbo © Andrej Glusgold

Limbo © Andrey Glusgold

Wie sieht das Leben nach dem Tod aus? Wie sieht die Erde ohne Leben aus? Wohin fliegt die Seele, wenn sie den Körper verlässt?

Diese Fragen haben mich bewegt, als ich im September 2013 nach Marokko aufbrach, um Landschaften zu finden, die meiner Vision entsprechen könnten. Zu einer kosmischen Szenerie gehören für mich die Sterne, aber nicht die Sonne. Deswegen war es für mich klar, dass ich die Fotos nachts und bei Vollmond machen werde, damit man noch etwas von der Landschaft erkennen kann.

Ich war öfter in Marokko und kenne die Gegend dort relativ gut. Dennoch bin ich erst nach vielen Hunderten Kilometer im Auto (im Westen war es zu wolkig, im Süden gab es einen Sandsturm) letztendlich im Osten, im Gebirge Jebel Saghro fündig geworden. In Begleitung eines Maultiers und eines Maultiertreibers, der leider kaum Französisch sprach, bin ich in die Berge des Antiatlas aufgebrochen. Es wurde zu einem sehr archaischen Erlebnis für mich.

Limbo © Andrej Glusgold

Limbo © Andrej Glusgold

Das tagelange Marschieren auf einsamen Ziegenpfaden durch unwegsames Gelände, die Zubereitung von Essen und das Schlafen unter freiem Himmel ohne WC, Strom und Dusche, die ergangenen und mit den eigenen Knochen „erfühlten“ Kilometer, die Sonne, der Schweiß und die Müdigkeit – all das hat mir noch einmal bewusst gemacht, wie wir Menschen bis vor Kurzem jahrtausendelang gelebt haben. So führte Moses das Volk Israel 40 Jahre lang durch die Wüste, damit es spirituell gereinigt das Heilige Land betreten konnte.

Die Wüste ist eine reduzierte Landschaft, genauso wie das Wandern darin ein auf die Grundbedürfnisse reduziertes Leben darstellt. Es hat etwas Befreiendes, festzustellen, mit wie wenig Dingen man auskommt. Der ununterbrochene Strom aus Bildern, Musik, Mails, Nachrichten, Anrufen fällt auf einmal weg und fehlt einem gar nicht. Nachts wirkte die Wüste von einem eigenartigen, inneren Leben erfüllt.

Limbo © Andrej Glusgold

Limbo © Andrej Glusgold

Ich lief vorsichtig, um nicht abzustürzen, wie ein Schlafwandler mit Kamera und Stativ über die Felsen. Das bläuliche Mondlicht ließ die Landschaft wie unter Wasser aussehen. Es war absolut still. Einmal sah ich einen Kometen mit einem lodernden Feuerschweif irgendwo nicht weit von mir über der Wüste abstürzen.

Die kindliche Vermutung, dass die Welt in ihrem Urkern eine magische ist, kam wieder. Ich dachte an Carlos Castaneda, die Kräfte des Nagual und daran, dass, wenn ich meinen Körper verlasse, ich mir den Weg ins Licht gern wie diese Landschaft vorstellen würde.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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browserFruits Oktober #3

22 Oct

Wie Ihr letzte Woche sicher schon gemerkt habt, haben wir das Titelbild für die browserFruits der Jahreszeit angepasst. Es stammt von unserer Redakteurin Katja. Und für alle, die beim Anblick gleich Lust auf’s Backen bekommen, gibt es im Fotospecial noch einige sehr leckere Kuchen. Mjam! Spätestens nach diesen Bildern sollte Euch die Backlust doch befallen haben. Eure Kreationen können gern in unserer Serie „Augenschmaus“ ihren Platz finden!

 

Fotospecial: Kuchen

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Monica Mendez verbindet Kunst und Fashion auf eine herausragende Weise. Blickfang hat ein Interview mit ihr.

• Sony macht mit neuer Technik von sich reden. Wir sind gespannt.

• Es gibt Neues von Flickr: Die Plattform bastelt erneut am Design und bittet ihre Mitglieder um Hilfe. Marc von Martial findet das sehr positiv.

• Die Serie „Kopfüber“ des Fotografen Dirk Brömmel zeigt Boote und Schiffe auf eine ganz besondere Weise.

• „Warum kosten Fotobücher oft mehr als Originalabzüge?“ Die Zeit fand schon 2008 die Antwort darauf.

 

International

• Bauchlandung für Emphas.is: Die Crowdfunding-Platform für Fotojournalismus ist nach knapp zwei Jahren insolvent.

• Kennt Ihr schon die Selbstportraits von Vivian Maier?

• Okay, das ist fotografisch nicht herausragend, aber wir sind tief beeindruckt von den Kletterkünsten dieser Ziegen.

• Sicher habt Ihr von den Vorwürfen gegen Terry Richards gehört. Mittlerweile gibt es sogar eine Petition an seine großen Auftraggeber, ihn keine Fotostrecken mehr fotografieren zu lassen.

• Diptycha von schönen Männer und Katzen in den gleichen Posen. Klingt verrückt, ist es auch – aber lustig.

• Sehr schön surreale Bilder von Myles Katherine und ein kleines Interview haben wir hier gefunden.

• Noch etwas Lustiges: Frauen und Männer präsentieren in identischen Posen eine Ducati.

• Haru und Mina sind die beiden Söhne des japanischen Fotografen Hideaki Hamada, der sie wunderbar fotografiert hat.

• Übrigens: Diese Fotos, gemacht mit der ersten kommerziellen Kodak, sind jetzt 125 Jahre alt.

• Bradley Garrett sucht weltweit vergessene und verwahrloste Orte. Und was er dabei findet, zeigt The Atlantic.

• TreeHugger berichtet mit Bildern darüber, wie Gefangenschaft für Tiere in Zoos überall auf der Welt aussieht. Fotograf Gaston Lacombe kommt dabei auch zu Wort und macht seine Sichtweise auf das Leiden der Tiere deutlich.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipp

• Bill Perlmutters Rolleiflex-Bilder aus seiner Zeit als US-Soldat in Europa sind eine fotografische und historische Entdeckung und wurden nun erstmals in einem Buch mit dem Titel „Through a soldier’s lens“* veröffentlicht.

• Tipp vom Herausgeber: Wer schon immer mal wissen wollte, wie es eigentlich zur Gründung der renommiertesten Foto-Agentur der Geschichte, Magnum Photos, kam und wer wann weshalb Magnum beitrat, der sollte sich die Biografie von Magnum* zulegen und des Englischen mächtig sein. Sie ist auch für den Kindle* erhältlich.

 

Wettbewerbe

• Der Deutsche Jugendfotopreis ist für alle bis 25 Jahren ausgeschrieben. Einsendeschluss ist der 1. März 2014.

• Sony bietet auf seiner Webseite monatlich Wettbewerbe an. Momentan zum Beispiel einen zum Thema „People Fotografie“.

 

Videos

Wunderbar! Magnum-Fotograf Steve McCurry präsentiert in diesem Video seinen Zugang zur Fotografie . Das Video verschafft auch einen groben Überblick darüber, wo und wie er in seiner Laufbahn fotografiert hat.

 

Toller Zeitrafferfilm von Barcelona mit beeindruckenden Straßenfahrten.

 

Ausstellungen

Sergey Kleptcha – Mongolian Facebook
Zeit: 18. Oktober – 23. November 2013
Ort: BrotfabrikGalerie, Caligariplatz 1, Berlin
Link

Thomas Nitz – Fotografische Unikate
Zeit: 26. Oktober – 29. November 2013
Ort: Carpentier Galerie, Meinekestr. 13, 10719 Berlin
Link

Heike Ollertz – Pik As – 100 Jahre Nachtasyl in Hamburg
Zeit: 17. Oktober – 8. November 2013
Ort: FREELENS Galerie, Steinhöft 5, 20459 Hamburg
Link

FLORIAN HERZOG – Zwischen den Zeilen
Zeit: 11. Oktober – 17. November 2013
Ort: Leica Galerie, Mirabellplatz 8, A-5020 Salzburg
Link

PHILIPP SCHUSTER – A SKATEBOARDER´S ROMANCE
Zeit: 18. Oktober – 31. Oktober 2013
Ort: WestLicht, Westbahnstraße 40, 1070 Wien
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Martin Parr: “Souvenir”
Zeit: 12. Juli 2013 – 5. Januar 2014
Ort: Museum für Gestaltung Zürich
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

 

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kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Blickfang: Transformation

22 Oct

In meinem Bücherschrank bin ich vor Kurzem mal wieder über einen echten Klassiker gestolpert: „The Polaroid Book“* von TASCHEN. Wann immer ich einfach mal in der unendlich vielfältigen Bandbreite kreativer Polaroids schmökern möchte, nimmt mich diese Auswahl der Bilder aus der Polaroid-Sammlung gern für ein paar Stunden gefangen.

Barbara Hitchcock beschreibt in dem im Buch enthaltenen Essay „Als Land auf Adams traf“, wie der Erfinder der Polaroid-Technologie, Edwin Land, den als herausragendster Landschaftsfotograf unserer Zeit geltenden Ansel Adams kennenlernt. Aus dieser Freundschaft entstand die Idee und Umsetzung der Polaroid Collections of Photography.

Dabei kaufte Polaroid selbst Werke von Fotografen an oder stattete auch bis dato unbekannte Künstler mit Kameras und Filmmaterial aus. Damit konnten sie nach Herzenslust experimentieren, wenn sie dafür im Gegenzug einige ihrer besten Bilder für die Polaroid Collection zur Verfügung stellten.

Joyce Tenneson in The Polaroid Book by TASCHEN

Beim letzten Streifzug durch diesen Ziegelstein an Buch, das mehr als ein Kilogramm auf die Waage bringt, war ich auf der Suche nach dem Bild, das mich am meisten gefangen nimmt. Hängen geblieben bin ich dann bei dieser Arbeit ohne Titel der amerikanischen Fotografin Joyce Tenneson. Vom Stil her passt es zu ihren anderen Arbeiten im Portfolio Transformations, auch wenn ich das gleichnamige Buch leider nicht besitze.

Zu sehen ist ein Kind mit freiem Oberkörper, einem Tuch um die Hüften, einer großen weißen Mitra auf dem Kopf sowie halbtransparentem Schleier und Umhang. Den Hintergrund bildet eine gemalte Säule, wahrscheinlich handelt es sich um eine Motiv(lein)wand im Studio, die auch in weiteren Arbeiten von Tenneson zu finden ist.

Gefangen nimmt hier mich der undefinierbare Blick des Kindes, der durch eine Art Doppelbelichtung besonders entrückt wirkt. Diese Überlagerung ist vor allem am Kopf deutlich zu sehen, auch wenn man sie ebenfalls links am Umhang und unten am Tuch ausmachen kann. Wenn man genau hinsieht, lassen sich die zwei Aufnahmen aber zumindest so gut unterscheiden, dass klar wird, dass der gesamte Gesichtsausdruck bei beiden Belichtungen sehr leer war.

Mich fasziniert, wie Tenneson hier mit dem sehr einfachen Mittel der Doppelbelichtung und einem minimalistischen Bildaufbau ein ganz surreales Werk geschaffen hat. Der Hintergrund mit seinen weichen Linien, etwas Struktur und den unterschiedlichen Durchsichtigkeiten des Umhangs tragen dazu bei. Gleichzeitig herrscht eine bestechende Klarheit: Man sieht genau, was abgebildet wurde, es herrscht kein Wischiwaschi.

Bis hierhin bin ich schon vollkommen vom Bild eingenommen und habe noch gar nicht von den sanften Farben geschwärmt oder mich mit der Frage beschäftigt, warum hier überhaupt ein halbnacktes Kind mit seltsamem Blick abgebildet ist, das dank Mitra sofort an einen christlichen Würdenträger denken lässt.

Joyce Tenneson wurde 1945 in Massachusetts geboren und ist heute für ihre Fine-Art-Fotografien bekannt. Ihre Arbeiten wurden in mehr als 100 Ausstellungen überall auf der Welt gezeigt und sie hat für einige bekannte Magazine das Titelbild beigesteuert. Ihre bevorzugte Kamera ist eine Großformat-Polaroid – womit sich der Kreis zum Buch schließt.

Enden möchte ich diesen Blickfang mit einem Zitat von Joyce Tenneson, das mich ebenso wie das titellose Bild dazu anspornt, endlich eine eigene, surreale Bildsprache zu entwickeln:

Ich glaube sehr stark daran, dass, wenn Du zurück zu Deinen Wurzeln gehst, wenn Du in diesem inneren Land gräbst, Du etwas zutage fördern kannst, das dauerhaft Du selbst und authentisch ist – wie Dein Fingerabdruck. Es wird Deinen Stil haben, weil es niemanden gibt, der genauso ist wie Du.

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kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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21. Oktober 2013

21 Oct

Ein Beitrag von: Vreni

Mouse-©-Vreni


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Die Redaktion stellt sich vor: Sebastian Baumer

21 Oct

Mein Name ist Sebastian und mein einziges Hobby ist das Erfinden. Ich erfinde permanent irgendwelche Dinge und will eigentlich nie wieder damit aufhören. Denn auch wenn wir Menschen alle nur winzige Ameisen im Universum sind, sollten wir unsere Zeit auf der Welt produktiv nutzen.

Bei mir sind es mal ganz kurze Miniaturtexte, mal lange Artikel, oft Dinge im Designbereich (was ich auch zu meinem Hauptberuf gemacht habe) und seitdem ich vor zehn Jahren die Fotografie entdeckte, sind es auch Fotos, die aus verschiedenen Kameras kommen. Ich glaube fest daran, dass das Erschaffen immer glücklicher macht als das bloße Konsumieren oder Kommentieren, völlig egal, um welchen Bereich es sich handelt.

Außen bin ich 31 Jahre alt, vor vier Jahren nach Hamburg gezogen, gebürtig in einem kleinen Dorf im tiefsten Bayern, mit einem Magisterabschluss in Literaturwissenschaft, Lingustik und Soziologie, seit drei Jahren tätig als Creative Director in einer kleinen Agentur. Ein Mensch, der in seiner Freizeit gern fotografiert, schreibt und andere künstlerische Tätigkeiten ausübt. Innen derjenige, den Ideen, Träume und Projekte schon immer mehr interessiert haben als Personen.

Natures Awakening © Sebastian Baumer

Im Bereich der Fotografie beschäftige ich mich seit einigen Jahren vor allem mit: Makros, Menschen, Manipulationen. Das sind die drei Bereiche, in denen ich gelandet bin, ohne es geplant zu haben.

Ich habe am Anfang meiner ernsthafteren Beschäftigung mit der Fotografie ohne Rücksicht auf die Tauglichkeit des Motivs einfach alles abgelichtet, was mir vor die Linse kam, von den Gewürzen in der eigenen Küche bis zum überfahrenen Tier auf der Straße, bis sich langsam, aber sicher diese drei Genres als diejenigen herauskristallisierten, für die ich mich immer wieder begeistern kann.

Prometheus © Sebastian Baumer

Makros waren meine erste fotografische Leidenschaft. Ich liebe es sehr, durch die Welt zu laufen und meine Umgebung ganz genau zu beobachten, vor allem die kleinen Dinge in der Natur und im Wald, auf die sonst niemand achtet. Diese Dinge festzuhalten, in Szene zu setzen, beeindruckend und groß wirken zu lassen.

Es bereitet mir sehr große Freude, ein seltenes Insekt, eine abstrakt geformte Pflanze oder sonstiges Kleinstleben auf meine Weise abzubilden und damit meinen Blick auf diese Welt anderen Menschen zu zeigen. Man muss nur genau hingucken, dann findet man selbst auf einer ekligen, alten Parkbank ein ganzes Universum.

Two of us © Sebastian Baumer

Im Laufe der Zeit kam über meinen Hauptberuf, der vor allem Design und Text betrifft, noch die Arbeit mit Photoshop auch im Fotobereich hinzu. Es reichte mir nicht mehr, nur zu dokumentieren, ich wollte Welten erschaffen.

Dieses Erschaffen von Welten setzte sich dann konsequent in meiner Fotografie fort. Dort begann ich, auch mit Menschen zu arbeiten. Zusammen mit einer Freundin gründete ich das Projekt Findelkinder, bei dem wir ganz normale Menschen in surrealen Portraits abbilden. Und ich fing damit an, auch Straßenfotografie in unterschiedlichen Projekten regelmäßiger zu betreiben.

Fischgeschichten © Sebastian Baumer

Auf kwerfeldein bin ich vorwiegend über die sozialen Netzwerke, das Bloggen und andere Fotografen aufmerksam geworden. Martins Artikel und Bilder verfolge ich schon seit der Zeit, in der kwerfeldein noch ein ganz normales Blog war und ich fand es immer konstruktiver, künstlerische Projekte und Ideen in den Fokus zu rücken als auf seinem Blog vor allem um sich selbst zu kreisen und über das Bloggen und das Internet selbst zu schreiben.

Ich möchte auf kwerfeldein Fotografen und Künstler vorstellen, deren Arbeit ich für außergewöhnlich halte, mich an Diskussionen beteiligen, über Fotografie nachdenken und natürlich auch eigene fotografische Projekte präsentieren und erklären.

© Sebastian Baumer

Mein Lieblingsgenre bleibt: Das Experiment. Ich ertappe mich immer wieder dabei, mich bei den Dingen nach und nach zu langweilen, die ich schon mehr als drei Mal getan habe und ganz andere Wege gehen zu wollen, egal, wohin sie mich führen werden. Das hat mich neben diversen Genres aus Fotografie und Design schon zur Malerei, zum Schreiben und zur bildenden Kunst geführt.

Und auch wenn es immer wieder sehr schade ist, wenn man aus Zeitgründen Bereiche des eigenen Tuns wieder zurücklassen muss, so ist für mich Kreativität doch vor allem: Niemals stehenbleiben. Es gibt immer noch so viel unerforschtes Gebiet. Also: Kamera über die Schulter, rausgehen und irgendetwas versuchen, das man nicht jeden Tag sieht.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Picture Pumpkins: Give Your Halloween Memories a Gourdy Glow

21 Oct
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

We’ve all been there.

You’ve braved the pumpkin’s innards and spent hours etching its Titian-hued flesh.

Then, the neighbor’s cat dashes by the window (or was that a ghost?) and suddenly you’ve lopped the smirk right off of Jack O. Lantern’s face.

It’s time to defy the exacting standards of our annual October undertaking and replace them with a more photo-realistic (because we’re using a real picture!) and totally classy (because we’re framing it!) pumpkin.

It’s a gourd revolution!

Make a Simple Picture Pumpkin

WHY IT’S COOL

Our pumpkin art isn’t merely more simple than the traditional Jack O’Lantern. It looks fantastic, too!

By day, the frame makes your pumpkin look like a doyenne of decor. By night? The flickering light from the faux-candle makes the photo dance around like a still from an old-timey movie, which is both cool and a little creepy.

Just how we like our All Hallows’ Eve decor.

INGREDIENTS:

  • A pumpkin with one relatively flat side
  • Your favorite seasonal photo
  • Tracing paper
  • Tape
  • A printer
  • A knife or pumpkin-carving tools
  • A flat frame (we found one at on the unfinished-wood aisle at our local craft store)
  • 2 Nails
  • A hammer
  • A flameless candle (safety first!)

STEP 1: PICTURE PERFECT

Dig through your mom’s albums for a Halloween photo of yore.

Bonus points if it involves: a Teenage Mutant Ninja Turtle; a Renaissance poet; DJ Jazzy Jeff and/or the Fresh Prince; or all of the above.

Scan your photo and edit as needed. We found that over-saturating a bit really help the final product pop.

STEP 2: ENTER THE PRINTER

Tape your tracing paper to a piece of printer paper to make it sturdy enough to run through the printer.

Print the picture, then set it aside to dry.

STEP 3: GET GRUESOME

Slice off the top of your gourd and pull out its guts. Don’t forget to make a notch in the lid so it goes back on easy-peasy in the dark.

(Never carved a pumpkin? Our girl MStew shows you how it’s done.)

STEP 4: YOU CUT A HOLE IN THE … PUMPKIN

Grab a buddy to hold the frame in place on the pumpkin’s relatively flat side. Use your carving tools to mark your cutting lines; you’ll want the hole in the pumpkin to be just a bit larger than the frame’s photo opening.

Complete the carving and pop out the excess pumpkin.

STEP 5: GET ATTACHED

Trim the photo, tape it to the frame, and then nail the frame into place. We recommend a nice scroll-y frame so you don’t have to nail through the wood.

STEP 6: LIGHT IT UP

Wait until dark. Insert a flameless candle and gasp with delight. (Or lug the pumpkin to the darkest part of the basement and bask in your handiwork’s glory right away!)

TAKING IT FURTHER

  • Don’t toss all of those innards! Save the pumpkin seeds and roast ‘em up.
  • Dig up a bunch of photos to create a multi-pumpkin trip down memory lane!
  • Amp up the spooky: Put a ghost in your pic!

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Photojojo

 
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Destroying Landmarks: The Majority or Exception to the Rule

21 Oct

In news recently was the utterly astonishing video posted by Boy Scout leaders who purposely destroyed an 20-million-year-old  rock formation in Goblin Valley State Park, Utah. Since their video surfaced (see below) they’ve been subject to death threats and its come to light one of the suspects, the one toppling the formation, is in a law suit for disability. This is astonishing for numerous reasons. Their disregard for leave no trace, their stupidity for recording and sharing their law breaking actions on YouTube, their continued denial they’ve done something wrong and the utter disregard for nature. While these individuals are easy to vilify because of their stupidity it leaves me wondering are they really the exception or do the majority of people actually harm these types of locations just in a non-public fashion? This question comes to mind both because of this event and a recent trip of mine to a very sensitive place (photo to come tomorrow) where photographers, in the name of preservation, hold its location secret.

One could take a hardline interpretation to my question and state that everyone stepping foot on a protected area is technically destroying it, albeit slowly. The term “loving to death” comes to mind in these situations because it is the volume of people doing the damage, even if they are nature loving and respectful. As to the number of people who blatantly damage protected areas, I get the vibe the numbers are far higher than most would estimate. Those who are preservation minded often assume more people are like them than not, but the more I read about articles of vandalism & theft in state and national parks/monuments the more I think preservationists are the minority. Even with in the photography community I’ve seen people put their photo efforts first as they tread over protected areas.

This brings me back to my recent photo shoot where photographers keep a sensitive location secret. I was ultimately successful on my photo shoot in finding a hidden and very sensitive location, but to do so I had to piece clues together through research and spend a couple hours hiking/searching. How far should photographers go to keep sensitive locations secret?

The answer to that question likely depends on whether you consider yourself a conservation photographer, or at a minimum preservation minded photographer. I’ve gone back and forth on this with other photographers in private conversation and I always side on keeping the most sensitive locations secret. While I normally feel sharing information is the way to go, some locations are just too easily destroyed even by photographers. The problem with secrets of course is that it drives some to find it at all costs and those individuals aren’t always guaranteed to be preservationist minded. Ultimately its a real pickle of an ethics question. The right answer is ultimately the one that allows you to sleep at night.

As to the Goblin Valley incident This is beyond my comprehension that anyone could be this stupid. Given their role as Boy Scout leaders they really need to be made an example of when prosecuted.

The underlying disrespect and ignorance people have for nature is what irks me the most. While this flaw in our society is highlighted in this horrible situation, I find some solace knowing that it generates an uproar among those that know better. It creates an opportunity to education people. It’s just unfortunate it comes at such a cost.

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Destroying Landmarks: The Majority or Exception to the Rule

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20. Oktober 2013

21 Oct

Ein Beitrag von: Barbara Loisch

© Barbara Loisch


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Hunter’s Moon Rising

20 Oct

Hunter's Moon Rising

Last nights Hunter’s Moon was quite beautiful. I ducked the fog of San Francisco by heading slightly south to watch a big purple and later orange moon rise above the East Bay hills.  Air conditions weren’t as good as I had hoped for clarity, but the particulates in the air sure helped accentuate the color. If you missed the full moon last night look again tonight, you won’t be disappointed.

Photo Details

Canon 5D Mark II, Canon 800mm f5.6 IS USM + 2X teleconverter (1600mm), f/18, ISO 1600 at 1/50 sec.

Lens via BorrowLenses.com 

Behind the Scenes

Checking my position with the Moonseeker App

In a mad rush (I’d like to say it was planned and orderly) I found an opening before moonrise and confirmed the moon would rise in that spot.

Hunter’s Moon On Camera

The earth rotates 1 degree every 4 minutes so the moon will move equal its diameter in 2 minutes. That sounds like a good amount of time, but in actuality its incredibly fast. I took numerous pictures and reframed both for photos with the horizon in the frame and for clearer images of the moon higher in the sky.

Recommended Reading

Five Useful Numbers for Sun and Moon Photographers 

 

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Hunter’s Moon Rising

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