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Archive for the ‘Equipment’ Category

1. Dezember 2013

02 Dec

Ein Beitrag von: Hans Findling

white © Hand Findling


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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1. Türchen: Marc von Martial

01 Dec

1. Türchen

Wir freuen uns sehr, dass wir für unseren Adventskalender nicht nur große Firmen gewinnen konnten, sondern auch tolle Künstler. Einer von ihnen ist Marc von Martial, der bei uns bereits seine Serie „Into The Basements“ vorgestellt hat.

In unser erstes Türchen hat er einen seiner Transferdrucke mit dem Titel „Fire“, gelegt. Warum das Portrait nur so und nicht anders heißen kann, erkennt man auf den ersten Blick. Rote Flammen schmücken den unteren Bildrand. Den Effekt verdankt das Bild der Holga und einem Fuji Provia, der dann auch noch gecrossed wurde.

Fire © Marc von Martial

Bei Transferdrucken werden Farbpigmente mittels einer alkoholbasierten Paste auf Büttenpapier (in diesem Fall Canson Arches 88) übertragen. Jedes Bild ist ein Unikat, da immer wieder kleinere oder größere Fehler beim Transfer passieren. Auch die verwendeten Materialien haben einen großen Einfluss auf das Ergebnis. Die Farben sind brilliant und haben eine tolle Tiefe, je nach Papierstruktur ergeben sich so schöne Effekte.

Der Rahmen,in dem der zu gewinnende Druck kommt, misst 20 x 20 cm und die Miniatur zirka 6 x 6 cm, also fast genauso groß wie das dazugehörige Mittelformat-Negativ. Auf Etsy bietet Marc auch weitere seiner Unikate an – für alle, die bei diesem Gewinnspiel kein Glück haben oder einfach einen tollen Künstler unterstützen möchten. Dieser Druck mit Rahmen hat einen Wert von 60 €.

© Marc von Martial

Um den Druck zu gewinnen, schreibe einen Kommentar unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir ihn per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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30. November 2013

01 Dec

Ein Beitrag von: Ronny Engelmann

pfad, seil, welt, kugel, fester, heizung, portrait, mini


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Ab morgen: Unser Adventskalender

30 Nov

Erinnert Ihr Euch noch an die Heimlichkeiten in der Adventszeit? Als auf einmal der Kleiderschrank abgeschlossen war? Als der Postbote klingelte und das Päckchen ganz schnell hinter dem Rücken der Mutter verschwand? Als Gespräche unterbrochen wurden, wenn man den Raum betrat?

Wir haben bereits im Herbst angefangen, heimlich zu wichteln, haben viele E-Mails hin und her geschrieben und leise kleine Geschenke gepackt. Wer kwerfeldein schon länger kennt, ahnt es sicherlich und im Titel steht’s ja nun auch: Es geht um unseren Adventskalender. Zum dritten Mal verlosen wir ab morgen bis zum 24. Dezember jeden Tag feine Dinge.

Natürlich gibt es auch in dieser Zeit weiterhin jeden Morgen wie gewohnt einen Artikel sowie den Ausblick am Nachmittag, die Ihr bei den ganzen Verlosungen nicht vergessen solltet. Einzig unsere Artikelserien „Blickfang“ und „Augenschmaus“ machen im Dezember eine Pause und sind erst im Januar wieder da.

© Laura Zalenga
Foto und Titelbild: Laura Zalenga

Dank 24 Sponsoren haben wir in diesem Jahr erneut einen Rekordwert an Preisen einsammeln können und freuen uns schon sehr, die Türchen nach und nach mit Euch zu öffnen. Wen wir alles als Sponsoren gewinnen konnten, wird natürlich noch nicht verraten, nur so viel: Mit jedem Tag werden die Türchen etwas größer.

Bevor das erste Türchen morgen im Laufe des Tages geöffnet wird, könnt Ihr Euch schon einmal mit den genauen Gewinnspielregeln vertraut machen. Und jetzt hibbeln wir mit Euch gemeinsam dem Start der Aktion entgegen. Glaubt uns, wir sind genauso aufgeregt wie Ihr!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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29. November 2013

30 Nov

Ein Beitrag von: Philipp Häfeli

© Philipp Häfeli


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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It’s a Black Friday Sale-O-Rama!

29 Nov

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Augenschmaus: Pastinakensuppe mit Ingwer

29 Nov

Ein Beitrag von: Maggy Melzer

Die Pastinake ist für mich eine Neuentdeckung seit den ersten selbstgekochten Breiversuchen für meinen kleinen Sohn. Sie ist reich an Vitaminen, Ballaststoffen und sehr bekömmlich.

Sie kann sich aber genauso gut bei den Großen sehen lassen. Durch ihren süßen und aromatischen Geschmack eignet sie sich ideal für die leckere und gesunde Winterküche. Die Pastinake macht die Suppe cremig und sämig und verfeinert mit Ingwer und Gartenkresse schmeckt sie würzig und lecker.

© Maggy Melzer

Portionen: für vier Personen
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Zutaten

700 g Pastinaken
20 g Ingwer
etwas Olivenöl
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
2 Knoblauchzehen
800 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
1 Schälchen Gartenkresse
Muskatnuss
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

© Maggy Melzer

Zubereitung

Pastinaken schälen und in feine Scheiben schneiden. Eine Handvoll Scheiben beiseite legen. Zwiebel schälen und würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und darin die Pastinaken-Scheiben mit den Zwiebelwürfeln andünsten. Knoblauch dazugeben, leicht anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Lorbeerblatt dazugeben und ca. 20 Min. die Suppe köcheln lassen.

Wenn die Pastinaken in der Suppe weich sind, das Lorbeerblatt aus der Suppe nehmen. Ingwer schälen, fein hacken und erst jetzt mit der Sahne zur Suppe geben. Die Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die beiseite gelegten Pastinaken-Scheiben in einer Pfanne mit etwas Olivenöl knusprig braten und damit die Suppe zusammen mit der Gartenkresse garnieren.

© Maggy Melzer

© Maggy Melzer

Fotorezept

Alle Aufnahmen sind mit meinem iPhone entstanden. Schnell und unkompliziert. Damit die erdigen Farbtöne der Zutaten besser zur Geltung kommen, habe ich einen hellen Untergrund gewählt. Da kam ein altes, weiß angestrichenes Holztablett zum Einsatz, das ich auf den Boden an das bodentiefe Fenster gestellt habe.

Mein kleiner Helfer hat die Aufnahmen noch schöner gemacht, indem er die Suppe mit der Gartenkresse und den bereits abgekühlten Pastinaken-Chips garniert hat. Und natürlich durfte er auch als erster probieren. Die einzelnen Schritte habe ich aus der Vogelperspektive festgehalten und mit der VSCO cam App auf dem iPhone direkt bearbeitet.

~

Du hast auch ein leckeres Rezept und die passenden Food-Fotos dazu, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen? Dann werde einfach selbst Teil von „Augenschmaus“!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Ergebnisse der Leseraktion: Melancholischer Herbst

29 Nov

Vor drei Wochen haben wir – dem Wetter entsprechend – zur Leseraktion „Melancholischer Herbst“ aufgerufen. Ihr seid wieder fleißig unserem Aufruf gefolgt und habt schön grau-in-graue Arbeiten eingereicht. Und wir haben eine Überraschung für die Fotografen unserer fünf Lieblingsbilder!

Da wir am Sonntag die weihnachtliche Zeit mit unseren Adventskalender einläuten (Genaueres dazu erfahrt Ihr morgen, so viel sei schon einmal verraten), wollen wir Euch schon jetzt beschenken. Als Sponsor für fünf vorweihnachtliche Kleinigkeiten konnten wir Kodak Alaris gewinnen.

Kodak Alaris Fotoprodukte
Kodak alaris

Larissa Veronesi, Francesco, Daniel, Markus und Chris Hieronimus, die Fotografen der melancholischen Herbstbilder, die bei unserer Auswertung in der Redaktion die meisten Liebhaber gewinnen konnten, dürfen sich jeweils über einen Gutschein im Wert von 50 € freuen, den wir ihnen in den nächsten Tagen zukommen lassen werden.

Diesen können sie im Kodak Sofort-Service einlösen. Das heißt: Fotobuch, Kalender oder andere Drucksachen mit der Kodak Create@Home Software gestalten, auf einem Stick mit ins nächste Partnergeschäft nehmen, dort auf Fotopapier ausdrucken und ggf. binden lassen – mitnehmen. Viel Spaß damit!

© Llarissa Veronesi

Larissa Veronesi schrieb:

Das Bild entstand diese Woche bei mir im Dorf um die Ecke. Ich finde, es wirkt dadurch besonders melancholisch, dass hier noch vor wenigen Wochen ein Feld mit Sonnenblume stand, während an den Bäumen der Streuobstwiesen noch die Äpfel hingen. Jetzt dominiert der graue Nebel. Das Foto ist out of cam, nur einen leichten Stich ins Gelbe habe ich entfernt.

 

© Francesco

Francesco schrieb:

Zum Thema passend ein Selbstportrait, aufgenommen mit einer Camera Obscura auf Schwarzweiß-Negativfilm. Das entwickelte Filmmaterial wurde dann mit einem Scanner digitalisiert.

Im Vergleich zum goldenen Herbst bringt der trübe Herbst meist Müdigkeit und miese Laune mit sich. Die Tage sind kürzer und der dichte Nebel verschleiert den Ausblick. Alles wird grau, kalt und nass und der Winter steht vor der Tür. Mein Selbstporträt soll zum Nachdenken anregen und verkörpert meine Haltung gegenüber der Jahreszeit.

 

© Daniel

Daniel schrieb:

Es war einer dieser Herbstage, an denen die eigene Stimmung zum Wetter passt. Grau, kalt, ungemütlich. Ideale Bedingungen also für ein Bild zum Thema und so zog ich mit der Kamera los. Schlosspark, planlos. Nachdem ich eine ganze Weile im Park herumgestiefelt war und mein Ideen-Strohhalm „Parkbänke“ sich als wenig fruchtbar erwiesen hatte, war ich eigentlich schon auf dem Heimweg, als ich irgendwo Vogelgeschrei hörte.

Ich blickte mich um und sah Krähen (oder zumindest das, was ich dafür halte) um einen kahlen Baum kreisen. Traummotiv. Ein kurzer Hauch auf die Frontlinse verstärkt die fast schon mystische Atmosphäre, lässt die einrahmenden Bäume wie im Nebel stehend wirken.

 

© Markus

Markus schrieb:

Das Foto „dead memories“ entstand in einem Wald, in dem ich immer gern spazieren ging. Heute fand ich ihn zum Teil gerodet vor. Die Szenerie erschien mir, als würde die Schneise der Verwüstung nur bis zum Nebel reichen und die Bäume, die von ihm bedeckt wurden, blieben von der Abholzung verschont. Es dauert aber nicht mehr lange, bis der Nebel verschwindet. Der Stumpf ihres abgeschlagenen Bruders mahnt sie des nahenden Endes.

 

© Chris Hieronimus

Chris Hieronimus schrieb:

Der Wald war da, bevor es mich gab und er wird wohl noch da sein, wenn es mich schon lange nicht mehr gibt. Er strahlt eine Beständigkeit aus, die ein Mensch zwar kaum zu fassen vermag, wir aber dennoch allezeit zu erreichen suchen. Im Bestreben, etwas Bleibendes zu schaffen, zu machen, zu wirken, zwischen den Augenblick leben und nach Idealen zu streben. Damit die Welt mit uns nicht so aussieht wie die Welt ohne uns.

Es war ziemlich kalt im Wald, aber eine Freundin von mir hat tapfer durchgehalten, während ich, Kamera auf dem Stativ, Auslöser in der Hand, mehrmals länger belichtete und sie dabei komisch wirkende Bewegungen machen ließ. Zuletzt noch ein kurz belichtetes Bild mit Blitz und es ging zurück ins Warme. Entwickelt in Lightroom, mehrere Fotos in Photoshop übereinander geblendet und aufeinander abgestimmt.

~

Weil uns noch mehr Eurer Arbeiten sehr gut gefallen haben, zeigen wir Euch noch fünf weitere Bilder, die in der Redaktion mehrere Freunde gefunden haben. Sozusagen unsere „lobenden Erwähnungen“:

© Daniel Book

Daniel Book schrieb:

Ich wollte in den Wald gehen, da ich zum Fotosmachen meistens in den Wald gehe, weil es hier viel Wald gibt und ich Wald mag… Gestartet bin ich heute morgen gegen neun in Wuppertal-Beyenburg und habe mich dann vier Stunden lang durch den Wald geschlagen, dabei habe ich ca. 50 Bilder gemacht, was für meine Verhältnisse inzwischen doch eine ganze Menge ist.

Interessanterweise wurden die meisten der Bilder sehr bunt und trotz Mistwetter ziemlich freundlich. Eventuell hat dies mit meiner Laune zu tun, die sich in der Regel immer sehr hebt, sobald ich mal für einen Tag raus kann und Zeit zum Fotografieren habe. Da das Bild ja aber (leider!) am selben Tag hochgeladen werden muss, also dieses in schwarzweiß, zum einen weil ich für die Nachbearbeitung in Farbe mehr Zeit benötigt hätte, zum anderen, weil es meiner Meinung nach doch recht gelungen ist und zum Thema passt.

Zum Entstehungsprozess: Aufgenommen habe ich vier Bilder mit jeweils unterschiedlicher Belichtungszeit. Zu Hause habe ich dann die Bilder in Photoshop CS2 übereinandergelegt, den Kontrast bearbeitet und schließlich noch beschnitten.

 

© fahnfotografie

fahnfotografie schrieb:

Gestern war ich mit einem Freund im Wald unterwegs. Es war recht grau, auch ein wenig verregnet und ich hatte schon Angst, dass die Aufnahmen nichts werden könnten. Aber gerade diese Faktoren brachten diesem Bild eine ganz besondere Stimmung. Passend zum Thema: Melancholischer Herbst.

 

© Robert Mehlan

Robert Mehlan schrieb:

Ein einsames Boot, das am Steg liegt. Die Luft warm, obwohl es 2. November ist. Die Wellen plätschern dahin. Eigentlich fühlt es sich nach Sommer an. Aber es ist Herbst und das jeden Tag mehr und mehr.

 

© Julia Wengenroth

Julia Wengenroth schrieb:

Für dieses Foto hatte ich nicht wirklich ein Konzept. Es musste alles ganz schnell gehen, denn fünf Minuten später standen wir schon mitten in einem heftigen Wolkenbruch. Das Bild habe ich lediglich in schwarzweiß konvertiert, viel nachbearbeiten musste ich nicht.

 

© bene

bene schrieb:

Bin die letzten Tage mal extra früh aus dem Haus gegangen, um Nebelbilder zu machen. Nebel gibt es hier am Rhein tatsächlich öfter. Da ihr ja die Mainzer Theodor-Heuss-Brücke schon von Herrn Weber habt, dachte ich, wähle ich ein anderes Motiv für diese Leseraktion.

Das Vorgehen: Ich bin einfach am Rhein entlang und habe verschiedene Motive getestet (Bilder davon finden sich in meinem Fotostream). Letztlich hat mir das Bild von oben am besten gefallen. Ich habe ein wenig die Sättigung hochgeschraubt und einen bestimmten Ausschnitt gewählt.

~

Wir freuen uns, dass Ihr Euch wieder so zahlreich auf unsere Idee eingelassen und mitgemacht habt. Und natürlich, dass wir Kodak Alaris dafür gewinnen konnten, fünf von Euch die Zeit zwischen melancholischem Herbst und weißer Weihnacht zu versüßen!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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28. November 2013

29 Nov

Ein Beitrag von: Charlotte Grimm

Niiv © Charlotte Grimm


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Gedanken zu kombinierten Bildern

28 Nov

Ein Beitrag von: Anne Henning

Manchmal werde ich von großen Ideen erdrückt. Im Kopf gibt es einen Gedankenstrang, der raus will, raus muss, ein Knäuel aus Ideen, das ausgedrückt werden möchte, aber immer wieder habe ich das Gefühl, je komplexer mein Gedankengang ist, desto unmöglicher ist es, den einzelnen roten Faden in einem einzigen Foto auszudrücken. Dann kombiniere ich Bilder.

Nachdem ich mich intensiv mit der Wirkung von Fotografie und Schrift auseinandergesetzt habe, denke ich nun seit längerer Zeit darüber nach, wie Fotos denn eigentlich untereinander wirken. Beeinflussen sie sich gegenseiteig, wenn sie nebeneinander gestellt sind? Gibt es diesen roten Faden, der sich durch beide Bilder windet und vom Betrachter zusammengeknotet werden muss?

a) © Peggy Lo
a) Peggy Lo: Baby (inhaltlicher Zusammenhang)

Erst einmal ist auffällig, dass sich durch Diptycha meine Aussagkraft verdichtet, denn „aus den zusammengefügten Bildteilen ergibt sich oft irgendein schwer enträtselbarer Sinn, der trotzdem aufrührerisch wirken kann“.1

Frei nach dem Motto „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ ergeben sich durch das Zusammenfügen verschiedener Bildelemente neue Sinnzusammenhänge.

Durch die bewusste oder zufällige Kombination von Fotos können Geschichten in zwei Kapiteln erzählt werden, Abfolgen dargestellt sein, es kann auf Gegensätzlichkeiten oder Gemeinsamkeiten hingewiesen werden.

b) © Faber Franco
b) Faber Franco: Kranz (inhaltlicher Zusammenhang)

Formal ist alles denkbar: Hoch-, Quer-, Mittelformat, gedrehte oder richtig ausgerichtete Bilder, unterschiedliche Schärfen, gleiche oder verschiedene Größenverhältnisse. Es müssen nicht einmal zwei Fotos sein, manchmal funktioniert es auch, wenn man Fotos mit Zeichnungen oder Texten kombiniert.

In jedem Fall begründet sich „die Wirkung der Fotoplastik – wie die ersten Montagen und Collagen von den Dadaisten genannt wurden – auf die Durchdringung und Verschmelzung der im Leben nicht immer sichtbaren Zusammenhänge, auf eine bildhafte Erfassung von Simultanität der Ereignisse“.2

c) © Herr Benini
c) Herr Benini: Jesus (inhaltlicher Zusammenhang)

Es ist demnach nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, wohin der Fotograf in seinen Fotos möchte, und manchmal auch nicht auf den zweiten. Ab und an habe ich das Gefühl, auch beim zehnten Betrachten des Bildes nicht dahinter zu kommen und dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass eine Erklärung darin versteckt liegt.

Die Kunstwissenschaftler Ganz und Thürlemann schreiben dazu:

Das Zusammensehen von Bildern fordert vom Rezipienten zusätzlich eine Abstraktionsleistung, ein auf Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den Bildern hin ausgerichtetes vergleichendes Sehen.3

Es ist also nicht nur Arbeit, Diptycha zu erstellen; sie zu betrachten und zu verstehen, ist auch eine Herausforderung.

d) © Snjezana Josipovic
d) Snjezana Josipovic: Baumstruktur (formale Gemeinsamkeiten)

Ich beschäftige mich sehr gern theoretisch mit bildnerischen Phänomenen, für mich ist die Kunstwissenschaft eine wichtge Grundlage zum Verständnis meiner Seh- und Denkprozesse und auch für meine eigene künstlerische Arbeit unerlässlich.

Da ich eigentlich Bildhauerei studiere und die Fotografie nur aus Leidenschaft daneben betreibe, gehe ich vielleicht auch einfach strategischer und durch mein langes Studium geprägt wissenschaftlich an Kunst heran.

e) © Snjezana Josipovic
d) Snjezana Josipovic: Horizont (formale Gemeinsamkeiten)

Da ich mich hier mit diesem Themenkomplex aber nicht nur historisch-theoretisch befassen möchte, versuche ich, Euch drei unterschiedliche Möglichkeiten für Diptycha vorzustellen.

Dafür zeige ich beispielhaft nur ein Bild aus meinen eigenen Händen, aber einige großartige Beispiele von anderen Fotografen und Fotografinnen, die ich für sehr gelungen halte, die mich bei ihrer Entdeckung in Foren und Communities berührt haben und mich intensiver über die Thematik nachdenken ließen.

f) ©  zweifellos mondbetont
f) zweifellos mondbetont: Graskamera (formale Gemeinsamkeiten)

Das für mich naheliegendste Diptychon ist eines, das sich durch innere Zusammenhänge erschließt. Es gilt also, inhaltliche Gemeinsamkeiten zu finden und diese narrativ zu verarbeiten. Die kombinierten Bilder sollen eine einheitliche, aber neue Geschichte erzählen, die durch ein einzelnes Foto so nicht darstellbar wäre.

Es geht also um gedankliche Zusammenhänge. Ob dadurch Gleichheit oder Andersartigkeit, Gegenüberstellungen, zeitliche Abfolgen oder Widersprüche gezeigt werden, ist natürlich offen und dem Fotografen oder der Fotografin und seiner oder ihrer Botschaft selbst überlassen. Auch, ob diese Botschaft leicht zu entschlüsseln ist oder wie ein Rästel, das es zu lösen gilt, irgendwo im Kopf versteckt, ist bei jedem Diptychon anders.

a) Peggy Lo – Baby
b) Faber Franco – Kranz
c) Herr Benini – Jesus

Eine weitere Möglichkeit ist das Zusammenfügen aufgrund formaler Gemeinsamkeiten. Bei solchen Diptycha „enstehen aus der Zusammenfügung der fotografischen Elemente mit Linien und anderen Ergänzungen unerwartete Spannungen, die über die Bedeutung der einzelnen Teile weit hinausgehen“.4

g) ©  profan u. morphium
g) profan u. morphium: Band (formale Gemeinsamkeiten)

Es werden also bildnerische Elemente in einem Bild gefunden und im nächsten fortgesetzt. Daraus können sich natürlich auch inhaltliche Ideen entwickeln. Die Grenzen zu den Diptycha mit innerem Zusammenhang sind also fließend, doch die Wahl der Fotos erfolgt hier in erster Linie aufgrund formaler Kriterien.

Ob das eine fortgeführte Struktur oder Linie, ein Horizont, Körperteile oder Farben sind, die dadurch im Diptychon zu einer neuen Einheit verschmelzen, hängt natürlich von den jeweiligen Fotos ab.

d) Snjezana Josipovic – Baumstruktur
e) Snjezana Josipovic – Horizont
f) zweifellos mondbetont – Graskamera
g) profan u. morphium – Band

h) © Julia Kratz
h) Julia Kratz: Gestrüpp (Überlappung)

Eine dritte Möglichkeit, die ich vor allem für meine eigene Arbeit als die spannendste empfinde, sind zufällige Diptycha. Hiermit meine ich, dass bei der analogen Fotografie durch fehlerhaften Filmtransport zwei Negative auf dem Filmstreifen zu einem neuen Bild verschmelzen.

Durch Überlappung verwachsen sie zu einer Einheit. Zosia Krasnowolska5 hat diese in einem früheren Interview als „natürliche Diptycha“ bezeichnet und ich fand diesen Begriff sehr schön und passend, sodass ich ihn hier weiterverwende.

i) © Julia Kratz
i) Julia Kratz: Weg (Überlappung)

Ob beim Fotografieren geplant oder nicht, gerade die „einfachen bis komplizierten Überlagerung formen sich zu einer merkwürdigen Einheit“6, die manchmal ganz erstaunliche Teil-Doppelbelichtungen ergeben. Die doppeltbelichteten Bereiche sind dabei besonders experimentell und ergeben die merkwürdigsten Mischformen.

Der Zufall als wegweisende Komponente ist hierbei besonders wichtig, was ich wunderbar finde, denn manchmal enstehen so spannende Kombinationen, die man bewusst sicher nie so geplant hätte.

j) © Anne Henning
j) Anne Henning: Giacometti (Überlappung)

Diese natürlichen Diptycha erzählen ganz eigene Geschichten, sie verbinden zwei Fotos miteinander, die manchmal nicht mehr gemein haben als ihrr zeitliches Hintereinander auf einem Film und doch entfalten sich dadurch ganz eigene Sinnpotenziale.

h) Julia Kratz – Gestrüpp
i) Julia Kratz – Weg
j) Anne Henning – Giacometti
k) Markus Stöber – Bäume

k) © Markus Stöber
k) Markus Stöber: Bäume (Überlappung)

Ich hoffe, durch meinen Artikel ein paar Denkanstöße zum Thema geliefert und durch einige inspirierende Beispiele vielleicht Lust auf eigenes Kombinieren geschaffen zu haben. Und ob einfach oder hochkomplex, ob verstrickt oder zugänglich, ob zufällig oder bewusst kombiniert: Diptycha sind eine wunderbare Methode, um Geschichten zu erzählen. Kleine Geschichten in zwei Fotos. Oder wie Snjezana Josipovic in einem Interview sagte:

Oh yes, and about my diptychs, I never really feel constrained with single frame images. At the point when I was making more diptychs it just seemed as if those photos made much more sense together, like putting totally different segments into one story finished them.7

~

Quellen und Literatur

1 Andreas Haus: Moholy-Nagy, Fotos und Fotogramme; Schirmer/Mosel-Verlag München, 1978, S. 77

2 Andreas Haus: Moholy-Nagy, Fotos und Fotogramme; Schirmer/Mosel-Verlag München, 1978, S. 77

3 David Ganz / Felix Thürlemann: Das Bild im Plural, aus der Einführung, Dietrich Reimer Verlag GmbH Berlin, 2010, S.18

4 Andreas Haus: Moholy-Nagy, Fotos und Fotogramme; Schirmer/Mosel-Verlag München, 1978, S. 77

5 Interview: Als die Kunst nach Abertillery kam

6 Andreas Haus: Moholy-Nagy, Fotos und Fotogramme; Schirmer/Mosel-Verlag München, 1978, S. 77

7 Interview mit Snjezana Josipovic


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