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Archive for the ‘Equipment’ Category

9. Dezember 2013

09 Dec

Ein Beitrag von: Magdalena Roeseler

Black Hole © Magdalena Roeseler


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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9. Türchen: Galileo Design

09 Dec

9. Türchen

Galileo Design unterstützt unser Magazin schon einige Zeit als Sponsor und hat natürlich auch einige Bücher des Verlags in unseren Adventskalender gelegt. Galileo Design ist ein deutscher Fachverlag, der in seinem Designbereich auch viele tolle Fotobücher zu bieten hat.

Das heutige Türchen steht dabei ganz unter dem Motto Studiofotografie. Viele hilfreichen Tipps und Informationen findet Ihr in den folgenden Büchern, mit denen Ihr einen guten Überblick im Bereich der Studiofotografie erhaltet.

Fotografieren im Studio

Zum Beispiel „Fotografieren im Studio. Das umfassende Handbuch“ von Michael Papendieck hält, was es im Titel verspricht und gibt Einblick in die Studiotechnik und Lichtsetzung. Es zeigt Ausleuchtungsbeispiele von natürlich bis glamourös und hat Empfehlungen für Ausrüstung und Zubehör. Dabei zeigt es auch schon einmal Tipps für den Selbstbau, denn Technik muss nicht immer teuer sein.

Auf der Verlagsseite findet Ihr eine Leseprobe als PDF, wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid. Das Buch ist 284 Seiten stark und kostet 39,90 €.

Das Posing-Buch für Fotografen

Habt Ihr dann die Technik bezwungen und arbeitet mit Modellen, ist dieses Buch sicher spannend: „Das Posing-Buch für Fotografen – Modelle perfekt inszenieren“ von Kathy Hennig und Lars Ihring. Das Buch zeigt nicht einfach nur Posen, sondern enthält auch einige Tipps und Hinweise rund um das Thema, wie Perspektiven, Bildbearbeitung, Make-up und Styling.

Auch hierzu gibt es wieder eine kleine Leseprobe, die einen guten Einblick ins Buch bietet. Das Buch hat 326 Seiten und einen Wert von 39,90 €.

Creative Shooting

Zum Schluss hat Galileo Design noch eine kleine Überraschung, denn hinter dem Titel „Creative Shooting“ verbirgt sich ein Videotraining mit Alexander Heinrichs und Matthias Schwaighofer auf DVD. Die beiden Fotografen geben darauf Tipps aus erster Hand und man kann ihnen bei einigen Shootings über die Schulter schauen.

Die DVD verspricht inspirierende Bildideen und Rezepte für kreative Foto-Shootings – inklusive Lichtführung, Technik und Fotofinish. Sie hat eine Laufzeit von 9,5 Stunden. Erhältlich ist sie für 49,90 €.

Um eines der drei vorgestellten Produkte zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit Deinem Wunschgewinn unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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browserFruits Dezember, Ausgabe 2

09 Dec

Mittlerweile dürfte auch der letzte unserer Leser den diesjährigen Adventskalender hier entdeckt haben. Aber nicht nur wir verwichteln fleißig jeden Tag etwas Neues. Deshalb haben wir in diesen browserFruits für Euch einige Adventskalender gesammelt, die Fotoprodukte verlosen. Falls wir einen tollen vergessen haben sollten, dürft Ihr unsere Liste natürlich gern in den Kommentaren weiter ergänzen.

 

Fotospecial: Intimität

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Einen überaus verschmitzten Blick auf das kanarische Strandleben mit all seinen touristischen Klischees hat Oliver Weber.

• Ausdrucksstarke Bilder von Frauen, die vom Brustkrebs gezeichnet sind.

• Bist du bereit, kostenlos zu arbeiten? Eine praktische Hilfe bietet dieses Flowchart.

• Nur in der Adventszeit gibt es beim dpunkt.Verlag ausgewählte Bücher kostenlos zum Lesen. Natürlich sind auch Fotolehrbücher dabei.

 

International

• In seiner Arbeit „Future Imperfect“ hat David Ellingsen einen einzigartigen Weg gefunden, ruhigen, unberührten Landschaften Muster menschlicher Gemeinschaft gegenüberzustellen.

• Der Künstler Lam Pokyin hat in seinem Notizbuch Ideen und Gedanken niedergeschrieben und es gleichzeitig als Kamera verwendet.

• Der Fotograf Marcus Lyon zeigt überwältigende Bilder gigantischer urbaner Zentren aus den BRICS-Staaten, dem in der nahen Zukunft vermutlich dominierenden Wirtschaftsraum.

• J. A. Mortram ist Dokumentarfotograf. Mit seinem fotografischen Essay „Small Town Inertia“ erzählt er die intimen Geschichte von marginalisierten Menschen in ländlichen, kleinen Gemeinden.

• Die VSCO Cam, eine der besten Fotoapps, ist jetzt auch für Android erhältlich und noch dazu kostenlos.

• Auf der Facebookseite The Portfolio werden immer wieder tolle zeitgenössische Portraitfotografen vorgestellt, die unglaublich inspirierend sind.

• Unglaublich, dass diese Bilder gänzlich ohne Photoshop entstanden sind!

• Humorvolle Bilder des Fotografen Gary Salter.

• Alex Stoddard hat eine neue Fotoserie mit dem Titel „In the Wake of Thunder“ veröffentlicht, die momentan auf My Modern Metropolis gezeigt wird.

• Derartige Light-Paintings, wie der Finne Janne Parviainen sie macht, haben wir noch nie zu sehen bekommen.

• Diese Woche starb Nelson Mandela. Und Adrian Steirn war der Fotograf, der das letzte Fotoshooting mit ihm machte. Die Bilder sind nun auf dem Flickr-Blog zu sehen.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• „No Mercy“* heißt die Retrospektive der wichtigsten Arbeiten des finnischen Fotografen Jouko Lehtola (1963 – 2010). Einen guten Einblick in seine Arbeiten bekommt man auf dieser Seite. Das Buch kostet 49,90 €.

• Auf Zeit Online werden Fotos aus dem Bildband „The quest for the man on the white donkey“* von Yaakov Israel gezeigt. Das Buch ist bei Schilt Publishing erschienen und kostet 36,10 €

 

Adventskalender

• Bei Tamron gibt es jeden Tag wieder tolle Dinge rund um die Fotografie zu gewinnen.

• Das Fotomagazin öffnet nur jede Stunde 10 Minuten lang ihre Weihnachtskalendertürchen. Mit Glück schaut man zur richtigen Zeit und hat die Chance, etwas zu gewinnen.

• Auch Eizo hat seinen Kalender prall gefüllt und verlost jeden Tag etwas anderes Tolles.

• Bei Pixelsophie gibt es einen Adventskalender. Mit einem Kommentar kann man ähnlich wie bei uns teilnehmen.

• Das Fotoforum verlost auf Facebook jeden Tag einen neuen Gewinn.

• Auch auf der Facebookseite von Sigma gibt es Gewinne. Manchmal einfach nur Rezepte, Gerüchten zufolge aber auch hin und wieder Fotoprodukte.

 

Videos

Kirsty Mitchells Wunderlandserie haben wir bereits vorgestellt. Jetzt geht sie weiter und Kirsty zeigt eines der ersten Maiking-Of-Videos.

 

Ausstellungen

First Choice
Zeit: 14.Dezember – 25. Januar 2014
Ort: Galerie Springer, Fasanenstr. 13, 10623 Berlin
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Rinko Kawauchi: Ametsuchi
Zeit: 06. Dezember 2013 – 25. Januar 2014
Ort: Galerie Priska Pasquer (DGPh) Albertusstraße 9 – 11, Köln
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Esther Mathis: We Could Have Been Anywhere
Zeit: 06.Dezember 2013 – 28. Februar 2014
Ort: Christophe Guye Galerie Dufourstrasse 31 8008 Zürich
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Leo Kornbrust & Peter Braunholz: Fotografie
Zeit: 03.Dezember 2013 – 08. März 2014
Ort: Galerie Julia Philippi Hauptstr. 4, 69117 Heidelberg
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Mehr aktuelle Ausstellungen

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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War das Absicht?

09 Dec

Ein Beitrag von: Andrea Penisto

Ich habe Fotografieren schon immer für ein probates Mittel gehalten, Zeit in den wichtigen Momenten des Lebens einzufrieren. Die Fotos in meinen Familienalben sind dafür ein gutes Beispiel:

Ich und mein Vater sitzen auf einem gigantischen Ameisenhaufen, mein Vater bläst das Vorderrad seines Auto mit einer Fahrradpumpe auf, Landschaften, massive Felsen, meine Mutter fährt mit unserem kleinen Affen auf den Knien Auto. Mein Vater tut so, als ob er über einen Selbstmord am Rand eines überlaufenden Flusses nachdenkt.

Die Jahre vergingen und je öfter ich zurückschaue und diese Bilder ansehe, desto mehr sehe ich Details, die mir zuvor nie aufgefallen sind: Körperhaltungen, Kleidung, Gesichtsausdrücke, die Blickrichtung der Augen und schau, wie das Foto kippt!

© Andrea Penisto

War das Absicht? Wo schaut sie denn hin? Warum hat sie diesen traurigen Blick in ihren Augen? Und warum ist das Teil da drüben zur Hälfte abgeschnitten?

Ab einem gewissen Punkt in meinem Leben fing ich an, eine Menge Fragen zu stellen und Dinge anzusehen, für die ich bis dahin noch blind war. Die Fotografie half mir in diesem Prozess ungemein – sowie Bücher von Roland Barthes, Susan Sontag und Italo Zannier.

© Andrea Penisto

Zu Beginn war ich eher so der Minimalistik-Typ. Ich schaute nach Geometrien, sauberen Flächen und überkreuzenden Schatten. Doch irgendwann musste ich das menschliche Wesen ins Bild bringen. Ich wusste nicht warum, aber es musste so sein.

Dann entdeckte ich die so genannte Straßenfotografie und eine innere Leidenschaft war in mir geboren.

© Andrea Penisto

Soziale Netzwerke und der konstante Austausch von Feedbacks in Straßenfotografie-Gruppen wie FDS (eine italienische Gruppe, die für mich damals sehr attraktiv war) und HCSP lösten in mir das Bedürfnis aus, meine Realität zu dokumentieren.

Recht bald merkte ich, dass es sehr spezifische Regeln gibt, die es nach Ansicht der Puristen des Genres zu erfüllen gilt und ich spürte, dass ich da nicht dazugehörte.

© Andrea Penisto

Genres mit ihren Grenzen zu definieren, erzeugt mehr Verwirrung als Ordnung und eines Tages entschied ich, dass es so etwas wie Straßenfotografie nicht gibt. Sie existiert als eine Art Geistesverfassung und ist offen für jeden Aspekt und jeden Bereich, den man beobachten kann.

Als ich mir dann des großen Potentials der Fotografie bewusst wurde, begann ich, das zu nutzen. Ich spürte, dass dies ein Weg ist, Dinge zu sehen, Wissen zu vertiefen, Menschen kennenzulernen und neue Beziehungen aufzubauen.

© Andrea Penisto

Die Kamera ist nur ein Werkzeug und seine Aufgabe ist es, Dinge aufzunehmen. Es sind die gleichen Bilder, die meine nackten Augen wahrnehmen, bevor sie im unendlichen Fluss der Realität versinken.

Wenn ich es schaffe, diesen einzelnen Tropfen der Realität festzuhalten, dann kann ich Dinge sehen, wie sie wirklich sind. Der Akt der Beobachtung dieses Tropfens gibt mir den Eindruck (lies: Illusion), dass ich die ganze Szene verstehen kann.

© Andrea Penisto

Natürlich ist der Tropfen niemals der richtige und deshalb wird die Jagd danach immer heftiger, endloser, oft auch frustrierend, denn obwohl ich weiß, dass der richtige Tropfen nicht existiert, möchte der irrationale Teil in mir ihn einfangen.

Dieser Artikel wurde von Martin Gommel aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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8. Türchen: Designstraps

09 Dec

8. Türchen

Designstraps ist schon länger Sponsor unserer Seite, worüber wir uns sehr freuen, denn die angebotenen Produkte sind qualitativ hochwertig und wir können sie ohne Wenn und Aber empfehlen.

Wie der Name bereits verrät, gibt es bei Designstraps Kamerabänder. Ob blumig und verspielt oder einfach und edel – die Auswahl ist so groß, dass sicher für jeden Geschmack das richtige Band dabei ist. Und das Angebot von Designstraps wird mit jedem Jahr größer. Neben Handschlaufen, Kamerataschen und praktischen Taschen-Inserts gibt es ganz neu im Angebot auch Half Cases.

Eines dieser Cases gibt es heute unter anderem zu gewinnen. Es ist das Modell „Leather Jacket – Brown“ im Wert von 69,90 € und passt jeder Canon EOS M Kamera. Dabei sieht das Case nicht nur schick aus, sondern hat auch einen ganz praktischen Nutzen.

Half Case © Designstraps

Für alle, deren Kamera nicht in das Half Case passt, hat Designstraps natürlich noch weitere Gewinne in unser heutiges Türchen gelegt. Zum Beispiel den Calico Kameragurt mit schönem Streifenmuster in satten Farben. Er hat einen Wert von 45,90 €. Wer also nicht mehr mit dem Kameralogo auf schwarzem Grund um den Hals herumlaufen möchte, der ist hier genau richtig.

Calico Kameragurt © Designstraps

Der Calico Kameragurt ist Euch zu bunt und mädchenhaft? Dann gefällt Euch vielleicht der Ninja Strap 38 mm Navy im Wert von 45,90 €. Dank der Slide-Technik ist er auch sehr praktisch, denn er lässt sich mit nur einem Handgriff in der Länge verstellen und fixieren. Optimal also für den schnellen Einsatz.

Ninja Strap Navy 35mm © Designstraps

Weitere Produkte von Designstraps gibt es im Shop. Und noch ein Tipp von uns: Ihr sucht noch ein schönes Weihnachtsgeschenk? Dann gibt es auf Designstraps auch Gutscheine, mit denen sich der Beschenkte in Ruhe von zu Hause aus seinen Lieblingsartikel auswählen kann. Und jetzt auf zum Gewinnspiel!

Um eines der drei vorgestellten Produkte zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit Deinem Wunschgewinn unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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8. Dezember 2013

09 Dec

Ein Beitrag von: s-u-s-a

landed ©  s-u-s-a


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7. Dezember 2013

08 Dec

Ein Beitrag von: jotka26

welle, blau, aufwärts, aufblick, architektur, treppe, stairs,


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7. Türchen: Wetplate Berlin

07 Dec

7. Türchen

Nostalgie liegt in diesem Türchen und die Möglichkeit, einmal eine alte Fototechnik zu erleben, ja sogar mit nach Hause zu nehmen, denn der in Berlin lebende Fotograf Daniel Samanns beherrscht das historische Verfahren der Kollodium-Nassplatten-Fotografie und hat sich bereiterklärt, das heutige Türchen zu füllen.

Das Kollodium-Nassplatten-Verfahren, oder Ambrotypie, wie es auch genannt wird, nutzte Sir Frederic Scott Archer bereits 1851. In diesem chemischen Prozess wird das fotografische Material (Klarglas oder schwarzes Glas, Blech oder Acrylglas sind auch möglich) innerhalb einer Zeitspanne von maximal 15 Minuten in fortwährend nassem Zustand beschichtet, licht-sensibilisiert, belichtet, entwickelt und fixiert.

© Daniel Samanns© Daniel Samanns

Daniel Samanns stellt auf den traditionellen Formeln basierend alle notwendigen Flüssigkeiten und Emulsionen selbst aus den jeweiligen Rohstoffen her. Dabei entstehen einzigartige Resultate, die in dieser schnellen und bunten Welt etwas entrückt wirken und verzaubern.

Für unseren Kalender hat Daniel eine Nassplatten-Sitzung in seinem Atelier in Berlin Kreuzberg in den Kalender gelegt. Der Gewinner erhält aus zwei bis maximal drei Belichtungen, fotografiert mit historischer Holzplattenkamera, ein Portrait von sich im Original, als Ambrotypie im Format 18 x 24 cm. Die Sitzung dauert zwei bis drei Stunden, in denen Ihr in dieses antike Verfahren Einblick erhaltet und selbst portraitiert werdet.

© Daniel Samanns© Daniel Samanns

Der Gewinn umfasst nur die Portraitsitzung, nicht jedoch die Anreise nach Berlin! Wir denken aber, dass sich für so ein einmaliges Erlebnis auch eine kleine Reise lohnt und Berlin ja auch sonst viel zu bieten hat. Mehr über das fotografische Verfahren, die Portraitsitzung und viele tolle Fotos findet Ihr auf der Homepage von Daniel: wetplate-berlin.com. Bei ihm könnt Ihr das Handwerk auch selbst erlernen und an einem Workshop teilnehmen.

Um die Portraitsitzung zu gewinnen, schreibe einen Kommentar unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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Phantásien. (One-way)

07 Dec

Ein Beitrag von: Marina Refur

Erst hat es so lange gedauert, bis sich die Blätter endlich grün färben wollten und nun wandeln sie sich schon wieder in rot, gold, braun und der Wind trägt sie sanft zu Boden. Beinahe lautlos. Nur manchmal hört man ein leises Rauschen, das verträumte Klänge aus dem Wald hinüberträgt.

Klaviermelancholie. Den Kopf verdreht und das Herz noch schnell in die Hand genommen, renne ich los… Phantásien. One-way. Zumindest für die nächsten Stunden.

courageofothers © Marina Refur

Phantásien? Ohja! Sie warten sicher schon auf mich. Lange war es mir gar nicht so bewusst, aber es gibt wohl kaum ein Buch, das mich gleichermaßen in seinen Bann zieht und mit dessen Charakteren ich mich stärker verbunden fühle als mit denen der unendlichen Geschichte.

Fuchur, der gutmütige Glücksdrache mit seinem silbrig schimmernden Fell und den flauschigen Ohren, die zerbrechliche Kindliche Kaiserin, die auf einen neuen Namen hofft, Atreyu, der mutige Krieger mit seinem Pferd Artax, der starke Steinbeißer und all die anderen wundersamen Geschöpfe Phantásiens.

Sie alle teilen das gleiche traurige Schicksal: Sie exisiteren nur, solange die Menschen träumen. Geraten sie in Vergessenheit, wird Phantásien Stück für Stück vom Nichts verschlungen und kann nur gerettet werden, indem die Dinge neu entdeckt und benannt werden, um so in unser Bewusstsein zurückzukehren.

Wer träumt und in die Welt der Fantasie eintaucht, begibt sich just in diesem Moment auf eine Reise in seine eigene Innenwelt. In das unendliche Phantásien, das in jedem von uns schlummert und darauf wartet, gerettet oder einfach noch ein wenig schöner und lebendiger zu werden.

oceanicsecrets © Marina Refur

growtilltall © Marina Refur

Aber wie ist das nun mit der eigenen Fantasiewelt? Wo und wann begegnet sie uns und was passiert, wenn wir anderen einen Teil davon zugänglich machen?

Oft sind es Assoziationen wie seltsam, zauberhaft, mystisch, verstörend, unerklärlich oder wundersam, die mir im Zusammenhang mit meinen Bildern entgegengebracht werden und nicht selten folgt darauf die Frage nach ihrer Bedeutung. Doch muss es denn überhaupt immer für alles eine Erklärung geben?

Muss Kunst immer eine Botschaft überbringen? Oder kann sie auch einfach um der Kunst Willen bestehen? Liegt die Faszination nicht auch oft im Zauber des Unerklärlichen und Rätselhaften?

ivorychild © Marina Refur

swansneck © Marina Refur

Wenn ich fotografiere, ist das für mich sehr viel mehr als das Bild, das ich am Ende des Prozesses vor mir auf dem Bildschirm sehe. Es ist eine Selbsterfahrung, ein Ausflug in eine bunte Welt, der mich nicht selten zu den tiefsten Gefühlen führt, die in mir verborgen liegen.

Ich lasse mich dabei gänzlich von dem leiten, was mich inspiriert und berührt und verliere darüber oft jegliches Gefühl für Raum und Zeit. Ich hüpfe durch den Wald, renne mit dem Wind um die Wette und küsse in den frühsten Morgenstunden die Blumenwiesen wach.

Ich lache, träume, weine, friere, liebe und bin einfach völlig bei mir. Nur ich und meine Träume. Ich empfinde die Fantasie als das Intimste, Ehrlichste und Unbefangenste in uns, wenn man sie denn lässt.

lastteaparty © Marina Refur

Mir ist es wichtig, meine Emotionen und Ideen so einzufangen wie sie sind, ohne sie durch den Filter der gesellschaftlichen Normen und Zwänge zu drücken und ohne abzuwägen, welchen Eindruck dieses oder jenes Bild anschließend bei Außenstehenden hervorrufen mag.

Natürlich gelingt das nicht immer, aber nur dann stellt sich das unbeschreibliche Gefühl ein, einen Teil meiner Seele befreit oder das Bild direkt von der äußersten Zellschicht meines Herzens abgezogen zu haben, wenn ich anschließend einen Blick darauf werfe.

Es geht mir bei meinen Bildern gar nicht so sehr um die eine Aussage, die später eindeutig und unmissverständlich darauf zu erkennen sein muss. Es geht nicht um das Körperliche, nicht um das, was sich an der Oberfläche befindet. Viel mehr geht es um das, was den Körper lebendig werden lässt. Es geht um Emotionen. Um die Fantasie. Um das, was der Kopf denkt und das Herz fühlt.

awakemysoul © Marina Refur

Ja, ich gebe zu, mitunter brauche ich manchmal etwas Mut, um mich auf die Reise nach Phántasien zu begeben, schließlich weiß ich nie so genau, was mich dort erwartet, doch bisher habe ich es nie bereut. Je öfter ich in dieses Land der unbegrenzten Gedanken eintauche, umso vertrauter wird es.

Seine Gerüche, die Lichter und Farben, das Gefühl, allein und dennoch völlig geborgen zu sein. Was mich anfangs selbst noch ein wenig ins Staunen versetzte oder schlichtweg überraschte, fühlt sich mit der Zeit vollkommen vertraut an.

Seltsam erscheint irgendwann gar nichts mehr. Ich genieße es, mich dabei noch besser kennenzulernen, mich gehen zu lassen und mit kindlicher Naivität erforschen und erträumen zu können, was ich selbst nicht für möglich gehalten hätte.

reverence for fallen trees © Marina Refur

Ich lerne, mir zu vertrauen, mich auszuprobieren und auch in die dunklen Ecken zu schauen, wohlwissend, dass ein gutmütiger Glücksdrache nur wenige Meter entfernt aufmerksam über mich wacht. Dieses anmutige Geschöpf wird mich nach Hause bringen, wenn ich erschöpft bin und genug gesehen habe.

Wenn ich einen Teil meines Herzens auf einer Wiese verstreut, den anderen im Wald begraben und den Rest hoch in die Luft geworfen habe und vor Glück oder Zerstreuung den Heimweg selbst nicht mehr finden würde.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Strange Photography Classes You’ve Never Considered

07 Dec

Sure, you know all about f-stops and composition. You’ve taken classes on lighting and landscape photography. But there’s a lot you don’t know — and a long list of photography classes and workshops that you’ve never even considered.

Here are a bunch of them.

Photograph Ghosts, Ghoulies and Things That Go Bump in the Night

You might have taken a photography class that taught you how to shoot a still life but how about a workshop that will show how to shoot dead things — or at least create photographs that appear to contain dead things?

Night photographer Lance Keimig runs three-night workshops among the historic monuments of Sleepy Hollow Cemetery. Participants have both classroom and field instruction where they learn how to shoot tombstones and mausoleums by moonlight. Ichabod Crane’s headless horseman is also expected to make an appearance and strike a pose. Just don’t ask him for a headshot.

Slightly less scary are Vintage Vixens’ Halloween-themed workshops. Instead of creeping around a graveyard in the middle of the night, you’ll be standing around a stately home in Baltimore, photographing models dressed in Gothic Halloween costumes.

And if that still sounds a little creepy, you can always fake it.

The Spirit Photography Workshop at George Eastman House will teach you the basics of making wet collodion tintypes. With that knowledge under your belt you’ll be able to create the kind of spooky ghost imagery that had 19th-century viewers reaching for their Ouija boards.

Beware of the Bears

Wildlife photography workshops are a dime a dozen (or, more accurately, several hundred bucks a session) but if you’re looking to focus on one kind of wildlife in particular, you can do worse than shoot bears.

The American Bear Association combines lessons in the natural history of the American Black Bear with an opportunity to photograph the animals in their natural environment. The Black Bear Photo Workshops are held at the 360 acre Vince Shute Wildlife Sanctuary in Minnesota. The workshop lasts for three days, and provides an opportunity to photograph the 50 bears known to frequent the park — as well as other wildlife, including whitetail deer, wolves, chipmunks, butterflies and birds.

If you’re looking for something a little more adventurous than Black Bears though, you could take a trip with the Aperture Academy to Norway to photograph polar bears. The academy is runs by master photographer Stephen W. Oachs who takes photographers out to the Svalbard archipelago of northern Norway. Home to about 3,000 polar bears, the archipelago contains one of the world’s largest concentrations of very dangerous, giant-clawed bears.

You’ll be cruising the fjords, shooting in 24-hour sunlight and in addition to photographing very strong and very hungry carnivores, you’ll also have a chance to capture some more sedate glaciers, walruses, reindeer, arctic foxes, whales, seals, puffins and fulmars. Dress warm but try not to look like a seal.

P-P-P Picture a Penguin

Photographing both Black Bears and Polar Bears would be one way to produce some interesting black and white photography. But when you’re finished in the Arctic, you could head to the other side of the world and put both colors in one picture by photographing penguins.

They’re not as savage as polar bears and their teeth aren’t quite as sharp but they are picturesque and they come in more varieties. The trip to the Falkland Islands, which includes a couple of days in Chile, provides an opportunity to photograph Rockhopper, Magellanic, King, Gentoo and perhaps Macaroni penguins too. The trip is timed to coincide with the breeding season so there should be lots of chicks to shoot, as well as striated caracara, skua, pied oystercatchers, upland geese, kelp geese, Falklands flightless steamer ducks, black-crowned night herons, and dolphin gulls.

At $ 4,795 a head (with a $ 200 single supplement) the nine-day January trip isn’t cheap but the next outing is already nearly fully booked.

Capture a Speeding Car

Penguins aren’t known for their speed so if you’re looking for something with a bit more adrenaline, you could go for one of the many car racing workshops.

David Allio’s career as a  professional motorsports photographer spans four decades. He has been the official track photographer for at least ten different racetracks and the official series photographer for the NASCAR Winston Racing Series. He takes photographers out to the Las Vegas Motor Speedway and the Neon Garage to learn how to shoot Superspeedway races and drag races. He also runs trips to various sites to run short track oval auto racing sessions.

Classroom topics during the two-day program include: working safely in a high speed environment, lens selection from fisheye to super telephoto, workflow and software, copyright and licensing, preparing photographs for publication, high speed action in low light, establishing your own personal style, and editorial responsibility.

A visit to a Vegas race track is unlikely to be relaxing but Michael Chinnici’s 24 Hours of Le Mans workshop not only lasts nine days but manages to combine high-octane subjects with more sedate wine-filled touring. In addition to photographing the Porsches, Audis, Ferraris, Peugeots, Aston Martins, Bentleys, BMWs, Maseratis, and Corvettes that take part in the 24 hour road race, participants will have an opportunity to photograph the streets of the old city, visit Mont St Michel Castle and take part in Loire Valley wine tours. It’s not Vegas, but that might be a good thing.

Old Folk Get to Preserve Their Memories

Although most of these workshops are aimed at reasonably experienced photographers who want to improve their skills and shoot something different, it’s not too hard to find classes aimed at young beginners just beginning their photographic journeys.

Finding a workshop for old beginners starting their photographic journeys is a little harder.

But that’s what Singapore’s Housing and Development Board offers. In addition to the regular sessions on parents and children, and seven steps to better photography, the board also offers 2.5 hour classes on “Silver Photography for Seniors.”

The seminar introduces basic concepts in photography such as camera handling, how to scene functions and composing pictures. The jargon is kept to a minimum and the memories are preserved forever.


Photopreneur – Make Money Selling Your Photos

 
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