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Archive for the ‘Equipment’ Category

Die Redaktion stellt sich vor: Martin Gommel

11 Mar

Ihr kennt das. Wer auf kwerfeldein redaktionell mitwirkt, stellt sich irgendwann vor. Schließlich sollt Ihr wissen, wer hier schreibt und tut und macht. Letzte Woche überlegte ich: Hey, Martin, gerade als Herausgeber und Chefredakteur solltest Du das auch machen.

Denn es gibt zwar viele Leser, die hier schon von Anfang an dabei sind, aber einige kennen mich bisher auch nur von den letzten Artikeln. Und seitdem ich „nur“ noch Herausgeber bin, hat sich meine Artikelfrequenz um das Zigfache verringert. Woher sollen die Leute denn dann wissen, wer ich bin?

Also gut. Ich habe 2005 mit dem Fotografieren angefangen. Meine heutige Frau hatte ihre kleine Kompaktkamera dabei und drückte sie mir in die Hand. Ich fing an und fing vor allem: Feuer.

Nun sind bald zehn Jahre um und ich kann heute sagen, dass die Fotografie mein Leben verändert hat. Das klingt nun furchtbar pathetisch, ich weiß.

Mann am Fenster © Martin Gommel

In der Zwischenzeit habe ich Landschaften, Portraits, Hochzeiten, Familien und Kinder fotografiert. Ich habe alles ausprobiert und festgestellt, dass mir die Straßenfotografie sehr viel bedeutet.

Zhen Jahre hört sich erstmal riesig an, ich aber sage: Pups gemacht. Jeder Tag ist für mich ein neuer Anfang. Ganz innen drin in mir fühle ich mich wie jemand, der gerade erst in die Bahn namens „Fotografie“ eingestiegen ist.

Denn ich sehe noch so viel vor mir, was es zu entdecken gibt. Damit meine ich das Leben. Jeder Tag ist neu, das Licht anders und Onkel Bert auf der Straße hat heute lila Schuhe an und guckt etwas gequälter als gestern. Mit der Kamera halte ich das fest, was ich sehe.

Ich bin jemand, der nach diesem einen, ganz speziellen Bild sucht. In dem alles stimmt. Meine Fotos leben nicht von Serien und ich will auch keine Geschichten erzählen. Ich stelle mir nicht morgens die Frage: Hm, was will ich heute mit der Kamera sagen? Es soll ja Leute geben, die so etwas komplett durchformuliert haben.

Meine Kamera spricht nicht, sie hat ja keinen Mund. Meine Bilder auch nicht, viel eher zeigen sie das, was ich gesehen habe, als ich an Ort X war. Meine Fotos zeigen, was ist. Sie sind nicht Ausdruck meiner innersten Emotionen oder so etwas. Wenn ein Foto entsteht, kommen tausend Dinge zusammen. Wie ich mich dabei fühle, spielt keine große Rolle.

Großer Raum © Martin Gommel

Ich halte mich gern in Städten auf und liebe es, einzelne Szenen mit interessanten Charakteren festzuhalten. Dabei agiere ich meist aus dem Moment heraus. Wann und wen ich fotografiere, entscheide ich spontan aus dem Bauch heraus.

Dabei schätze ich die Möglichkeit, unterschiedliche Mittel einzusetzen. Mal fotografiere ich mit der kleinen Fuji oder der großen Canon. Mal weitwinklig, mit dem 50er oder im Telebereich.

Der analogen Fotografie bin ich bisweilen fern geblieben, wahrscheinlich, weil mir der Aufwand aktuell noch zu hoch ist. Jedoch habe ich sehr großen Respekt vor allen, die sie hegen und pflegen und es tatsächlich heute noch schaffen, im Gegensatz zu mir, der digitalen Fotografie fern zu bleiben.

Ich habe übrigens lange gebraucht, um zu verstehen, dass ich mir beim Fotografieren keinen Stress machen sollte. Lange ging ich davon aus, dass ich meinen Stil finden muss und alle Bilder so richtig geil sein müssen, bevor ich sie ins Netz stelle.

Jedoch habe ich irgendwann resignierend festgestellt: Who fucking cares? Ich habe meinen Anspruch an mich selbst auf 0 heruntergeschraubt und kann seit Jahren viel entspannter arbeiten. In kurz: Alles, was besser als fotografische Scheiße ist, ist ein Gewinn. Für mich. Und darauf kommt es an, wenn man den Druck rausnehmen will.

Altes Ehepaar © Martin Gommel

Was die praktische Seite betrifft, fotografiere ich gerade im 2/3-Rhythmus. Heißt: Ich fotografiere an zwei Tagen jeweils ein bis zwei Stunden lang und am dritten Tag mache ich eine Pause. Diese Umstellung hat sich als für mich am effektivsten herausgestellt. Lieber zwei Tage etwas länger fotografieren als jeden Tag ein bisschen.

Bildbände sind mein Schatzzzzzzz. Hinter meinem Rücken stehen einige der besten Bände zum Thema Straßenfotografie, die es auf dem Markt gibt und 90 % davon habe ich gebraucht für einen Bruchteil des Verkaufspreises ergattert.

Durch die Bildbände habe ich die Agentur Magnum Photos entdeckt. Ich werde ein Leben lang zu tun haben, um alle Magnum-Fotografen zu studieren und mir deren Werdegang einzuverleiben. Magnum hat mit die besten Fotojournalisten und Streetfotografen am Start, die es seit der Gründung der Agentur (1947) gibt. Von ihnen zu lernen, das habe ich mir vorgenommen.

Natürlich besteht die Welt nicht nur aus Magnum und ich schaue auch über den Tellerrand hinaus. Jedoch habe ich durch das eingehende Studium der Agentur erst Gene Smith, Eugene Richards, Koudelka, Salgado und Davidson kennengelernt. Großartige Fotografen, die mich inspiriert und oft zum Nachdenken gebracht haben.

Mann mit Hut © Martin Gommel

Was kwerfeldein betrifft, freue mich jeden Tag darauf, daran zu arbeiten. Ich bin stolz auf unsere kleine Redaktion, ein Team, das sich gut kennt – auch seine Grenzen. Mittlerweile haben wir uns super eingespielt, jede(r) hat sein eigenes Eckchen gefunden und tobt sich dort aus.

Ich als Herausgeber bin zwar „Chef“, aber ich definiere Chef so, wie es mir passt. Meine Aufgabe ist es, das große Ganze im Blick zu behalten, immer wieder neue Impulse und meine Meinung einzubringen, ohne diese über die der Redakteure zu stellen – obwohl ich bei ganz schwierigen Entscheidungen das letzte Wort habe.

Weiter bin ich dafür da, Redakteuren zu helfen, ihren Platz zu finden. Sie zu unterstützen, wo ich kann und sie anderseits auch einfach mal machen zu lassen. Nein, nicht jeder Satz, der hier steht, wird von mir überprüft.

Und ich bin ständig in Korrespondenz mit Fotografen aus aller Welt. Schreibe Menschen an, die mich durch ihre Bilder beeindrucken. Übersetze Artikel, beantworte E-Mails und so weiter.

Unsere Redakteure sind, wenn ich das mal so sagen darf, wahnsinnig gut in dem, was sie tun. Sie beißen sich in Themen rein und tragen ihren ganz entscheidenden Teil dazu bei, dass kwerfeldein läuft, wächst, sich weiterentwickelt. Und in Zukunft existieren kann.

Übrigens: kwerfeldein war nicht schon immer ein Magazin. Fünf Jahre lang habe ich das Ding hier allein gemacht. kwerfeldein wurde bekannter und ich habe zwei Lern-DVDs produziert. Als ich mich 2010 dazu entschieden habe, andere Leute mit ins Boot zu nehmen, haben das viele Leser nicht verstanden.

Spiegelung © Martin Gommel

Ich wollte und will aber lieber mit anderen arbeiten, denn ich mag den Diskurs und die Diversität unterschiedlicher Menschen und Meinungen. Deshalb arbeite ich auch in einem Gemeinschaftsbüro mit meinen besten Freunden.

Außerdem ist kwerfeldein besser, wenn nicht alles von mir kommt. Andere Menschen sehen viel weiter als ich, zusammen sind wir stärker. Und ich muss nicht alles super finden, was hier gezeigt wird. Gerade durch die Unterschiedlichkeit wird das Magazin doch erst zu dem, was es ist.

Ich würde jederzeit lieber mit dieser Redaktion arbeiten, als alles allein zu machen. Klar, ich bin als Person nicht mehr so im Vordergrund wie früher – das ist mir jedoch ehrlich gesagt auch lieber so.

Was Kommentare und Kritik betrifft, bin ich relativ „kühl“ geworden. Kühl insofern, dass ich mir nicht mehr alles zu Herzen nehme und auch nicht den Anspruch habe, für das, was ich sage, Beifall zu ernten. Wenn das mein Publizieren bestimmt: Gute Nacht.

Ich freue mich auf die nächsten Monate und Jahre auf kwerfeldein. Das wird gut. Wir werden neue Aktionen erfinden, tolle Fotografen zeigen und das Ding hier rocken. Ideen habe ich genug.


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Aperitif: Diese Woche auf kwerfeldein

11 Mar

Fotografie entspinnt sich immer um den Menschen, auch wenn es sich nicht um Portraitfotografie handelt. Das sehen wir auch in der nächsten Woche auf kwerfeldein, die wir Euch hier in Form von kleinen Häppchen zum Appetit anregen schon einmal schmackhaft machen möchten.

Kennt Ihr zum Beispiel unseren Herausgeber Martin Gommel? So ein bisschen wahrscheinlich, durch seine Artikel. Morgen wird es allerdings Zeit, ihn etwas genauer kennenzulernen. Er stellt sich vor und folgt damit dem Vorbild aller anderen Redakteure, die das hier bereits getan haben.

Nicht nur Martin ist im Genre der Straßenfotografie unterwegs, sondern auch zwei Gastautoren, die im Laufe der Woche ihre Arbeiten vorstellen werden. Spannend wird es dann, die drei verschiedenen Stile miteinander zu vergleichen, die von Absurdität über Situationskomik bis zu Reportage reichen.

Mann, Fenster, Haare

Habt Ihr Euch schon einmal überlegt, woher Eure Kreatitivät kommt? Wann kommen einem besondere Ideen und wann nicht? Katja hat wissenschaftlichen Hintergrund sowie ganz praktische Tipps zur großen Frage der Kreativität zusammengetragen. Nicht nur für die Mädchen- und Märchenfotografie.

Außerdem haben wir noch Stillleben im wahrsten Sinne des ursprünglichen Wortes „nature morte“ – also „tote Natur“ – für Euch. Eine Dokumentation über das, was der Mensch dem Planeten als Parasit antut. Aber wir wollen nicht zu viel verraten – bleibt gespannt!

Natürlich haben wir am Sonntag wie gewohnt die browserFruits, einen bunten Früchtekorb mit leckeren Links und anderen Empfehlungen, für Euch. Und wer nun den bisher montäglichen Blickfang vermisst, sei getröstet: Er kommt! Ab jetzt immer freitags.


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10. März 2014

10 Mar

Ein Beitrag von: Florian Oberlechner

© Florian Oberlechner


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Shoot Pro Quality Videos (Without a Hollywood Budget)

10 Mar

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Whether the Oscars inspired you to shoot like the greats, or displeased you to the point of “I could do better,” NOW is the time to step up your video shootin’ game!

Take up your trusty DSLR, a Focus Shifter, the Oh! Wow. Ring Light and start writing that acceptance speech.

The Oh! Wow. Ring Light surrounds your lens in LEDs that provide even light at three brightness settings. It has a constant mode (perfect for videos) and also flash mode for stills.

The Focus Shifter fits snug on any lens, giving you a handle for max control of your focus ring and a marker board to set your focus points before you shoot.

Just don’t forget to thank the Academy, your mom and Photojojo. 🙂

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$ 99 at the Photojojo Shop

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© laurel for Photojojo, 2014. |
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Liège-Guillemins

10 Mar

Ein Beitrag von: Yannick Wegner

Die Brüder Lumière zeigten im Dezember 1895 im Grand Café am Boulevard des Capucines in Paris ihren Kurzfilm „Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in La Ciotat“. Die Uraufführung endete angeblich damit, dass Zuschauer das Café aus Panik fluchtartig verließen, weil sie glaubten, der Zug würde gleich in das Café fahren.

1881 veröffentlichte Eadweard Muybridge seine berühmten Serienaufnahmen „The attitudes of animals in motion“, die unter anderem den Beweis dafür erbrachten, dass sich bei einem galoppierenden Pferd zeitweise alle vier Beine in der Luft befinden.

Muybridge schaffte es also, Dinge, die für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar sind, sichtbar werden zu lassen. Die Pioniere des Bewegtbildes waren die Inspirationsquelle für meine Masterarbeit „Liege-Guillemins“.

Im Laufe meines Designstudiums spezialisierte ich mich immer mehr auf die Architekturfotografie. In einem Urlaub experimentierte ich zum ersten Mal mit Zeitrafferaufnahmen und war von der Idee fasziniert, dieses Stilmittel auf die Architekturfotografie anzuwenden.

Daraufhin begann dann eine Phase des Ausprobierens und Experimentierens. Nachdem ich das Gefühl hatte, diese Technik ausreichend zu beherrschen, begann die Suche nach einem Bauwerk, das interessant genug für meine Abschlussarbeit war. Die Wahl fiel auf den vom spanischen Architekten entworfenen Lütticher Bahnhof „Liège-Guillemins“.

Liège-Guillemins © Yannick Wegner

Der 2009 fertiggestellte Bahnhof erschien als besonders geeignet, da er Bewegung, Kommunikation und Transparenz vermittelt. Auf die klassische Bahnhofsfassade wurde verzichtet. Stattdessen gehen Außen und Innen nahtlos ineinander über.

Es ist der wichtigste Bahnhof in der belgischen Region Wallonien. Rund 500 Züge verkehren hier pro Tag. Dominiert wird das Bahnhofsgebäude von seinem spektakulären Dach.

Liège-Guillemins © Yannick Wegner

39 Stahlbögen, zum Teil 40 Meter hoch, tragen eine auf- und abschwingende Kuppel, eine gewaltige Welle, die sich über knapp 200 Meter erstreckt. Die Reisenden bewegen sich auf drei Etagen. Große Freitreppen führen direkt von Gleis 1 in die Innenstadt.

Die Verkaufspassage im Erdgeschoss wird erhellt vom Tageslicht der Bahnsteige. Gläserne Aufzüge führen von hier aufs Gleis. Der Fußgängerdurchgang hat auch eine städtebauliche Funktion. Er verbindet zwei sehr unterschiedliche Quartiere miteinander.

Liège-Guillemins © Yannick Wegner

In Zeiten von CGI und 3D-Renderings muss die Fotografie einen Weg finden, nicht ins Abseits gedrängt zu werden. Sicherlich haben Renderings ihre Daseinsberechtigung in der Visualisierung geplanter Bauwerke und anderer Bereiche – trotzdem werden sie nie die Realität abbilden können, so wie es die Fotografie vermag.

Ziel meiner Abschlussarbeit war es, einen Weg zu finden, außergewöhnliche Architektur visuell neu erfahrbar zu machen. Simulierte Kamerafahrten, die aus tausenden Einzelaufnahmen entstanden und in der Postproduktion stabilisiert und aneinandereiht wurden, vermitteln ungewohnte Sichtweisen und sollen ein neues „Raum-Zeit-Gefühl“ beim Betrachter auslösen.

Liège-Guillemins © Yannick Wegner

Durch das Raffen der Zeit und das damit einhergehende Sichtbarwerden des wandernden Lichtes wird aus einem leblosen Gebäude ein scheinbar mit seiner Umgebung agierendes Objekt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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9. März 2014

10 Mar

Ein Beitrag von: Daniel Stark

Darss © Daniel Stark


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browserFruits März, Ausgabe 2

09 Mar

Der Frühling ist da! Auch ganz pessimistische Menschen können es nicht leugnen, der Winter kommt sicher nicht mehr zurück und wir freuen uns über die langsam wärmende Sonne, die vielen Blüten überall und die nicht mehr ganz so griesgrämg guckenden Menschen in der Bahn. Wir lassen uns überraschen, was der Frühling noch Tolles bringt und zeigen im Fotospecial die wohl schönsten Frühlingszeichen: Kirschblüten.

 

Fotospecial: Kirschblüten

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Beim NDR gibt es einen sehenswerten Filmbericht über eine Fotografin, die in Hamburg Esso-Häuser und deren Bewohner dokumentiert.

• Das Magazin der Süddeutschen Zeitung interviewte Julia Unkel zu ihren blutlosen Bildern von Schlachthöfen.

• Ein Krefelder Fotoladen schließt nach 25 Jahren und macht seinen Ärger über die Online-Konkurrenz und undankbare Kundschaft Luft.

• Ein kleines Tutorial über einfaches Haarefärben in Photoshop.

• Ihr wolltet schon immer einmal Eure Fotos mit Instagram-Effekten sehen? Das geht auch mit Photoshop und diesen Hipster-Tipps.

• Na, wie wärs mit einem Kameratattoo als Arschgeweih?

 

International

• Photoshop-Künstler transformieren ein Fotomodell in… ach, lasst Euch überraschen.

• Indiens heilige Männer in sehr ausdrucksstarken Portraits.

• Sehr schöne Landschaften des Amerikaners Mason Cummings.

• Wenn man mit dem Mond spielen könnte …

• Nicht wirklich erstaunlich, aber interessant zu sehen: Auch Fashionbilder wiederholen sich.

• Manchmal wären wir gern Mäuschen, zum Beispiel in der Marketingabteilung von Leica. Dann könnten wir ergründen, wie es zu dieser Special Edition kam: Playboy trifft auf Hello Kitty.

• Bilder von Getty Images können nun kostenfrei benutzt und auf Webseiten eingebettet werden. Die Fakten findet Ihr bei The Verge.

• Von Elliot Erwitt gibt es ja selten etwas zu hören. 12 sehr gute Tipps (bis vielleicht auf den letzten) zur Straßenfotografie sind hier zu lesen.

• SLR Lounge stellt eine App fürs iPhone und iPad vor, mit der die Grundlagen der Fotografie zu erlernen sind.

• Der Horrorfotograf J. Hoffine inszeniert seit Jahren Kindheits-Albträume sehr glaubwürdig. Übrigens: Es sind seine eigenen Kinder in den Bildern.

• Kennt Ihr schon den Blog des Fotomuseums Wintherthur? Wenig Bilder, aber viele spannende Texte – eine wahre Fundgrube!

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Erwin Blumenfeld gehörte zu den gefragtesten und bestbezahltesten Modefotografen seiner Zeit. Vogue, Harper’s Bazaar, Cosmopolitan und LIFE waren seine Auftraggeber. Für das Buch „Erwin Blumenfeld. Studio Blumenfeld, Color, New York, 1941-1960“* wurden die Originaldias aus dem Archiv geborgen und die Farben akribisch rekonstruiert.

• „Parallele Gegensätze“* von Karl Lagerfeld zeigt dessen schier grenzenlose kreative Tätigkeit in allen ihren Facetten: Mode, Zeichnungen und Fotografien, Filme und Bücher, Produktdesign, Werbung. Das Buch ist bei Steidl erschienen und für 18 € erhältlich.

 

Wettbewerbe

• Noch bis morgen könnt Ihr Euch für die erste Ausstellung des Magazins Der Greif mit zwei Bildern bewerben.

 

Zitat der Woche

What we see changes what we know. What we know changes what we see.

Jean Piaget –

Mehr Zitate

 

Videos

Martin Parr spricht über den Einfluss, den Tony Ray-Jones auf seine Arbeit hatte.

 

Kennt Ihr schon die mächtigen Automatikfilter für Photoshop? Dieses Kurztutorial erläutert, was sie können.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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8. März 2014

09 Mar

Ein Beitrag von: dermodernemann

blut, gesicht, verletzt, dermodernemann


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Berechnung und Glück

08 Mar

Ein Beitrag von: Arthur Quejadas II

Seit meiner Jugend interessiere ich mich für die Fotografie. So dokumentierte ich als Teenager Familientreffen und Schulveranstaltungen und war noch recht ungebildet über verschiedene Arten der Fotografie. Ich wollte einfach Bilder von besonderen Gegebenheiten machen.

Ungestellte Momente mochte ich schon immer und Filmfotografie war damals das einzige Medium für mich.

© Arthur Quejadas II

Als ich später mit der sogenannten Straßenfotografie anfing, konnte ich auf einmal Dinge auf eine ganz andere Art umsetzen und das Genre motivierte mich, viel neugieriger auf das Verhalten des Menschen in seiner Umgebung zu sein.

Straßenfotografie betrachte ich als Kunstform, die deshalb außergewöhnlich ist, weil der Betrachter nicht nur den offensichtlichen Kontext sehen muss. Regeln der Realität zu beugen, ist eine Form von Kunst und Poesie zugleich.

© Arthur Quejadas II

Heutzutage fotografiere ich sowohl digital als auch analog. Digital zu arbeiten erscheint mir sehr komfortabel, wenngleich ich das Konzept „Film“ immer noch liebe.

Alles, was ich interessant finde, wird fotografiert, jedoch mache ich nicht sonderlich viele Aufnahmen einer Szene. Eine zweite Aufnahme zu machen ist auch gut, klar. Aber meiner Meinung nach ist das viele Geknipse, um eine bessere Perspektive zu finden, ein bisschen scheinheilig.

© Arthur Quejadas II

Handwerkliches Können hat viel mehr mit Berechnung als mit Glück allein zu tun. Das antizipierte Herausarbeiten einer optimalen Perspektive vor dem „Schuss“ ist für mich dahingehend zentral.

Die sorgfältige Komposition und ihre Ausführung sind für mich Grundlagen der Straßenfotografie. Dabei handelt es sich um einen kontinuierlichen Lernprozess, die bestmögliche Koordination von zwei getrennten Subjekten zu erarbeiten.

© Arthur Quejadas II

Große Ziele für meine Fotokarriere gibt es nicht. Da halte ich es lieber einfach. Wenn ich mir ein Bild vorstelle und das Endresultat meiner Komposition ist das, was ich mir vorgestellt habe, nenne ich das Erfolg.

Die Kamera dient mir als Medium meiner Kunst. Dabei zu genießen, was ich tue und Spaß zu haben, ist das Beste daran.

Dieser Artikel wurde von Martin Gommel aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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7. März 2014

07 Mar

Ein Beitrag von: macsoapy

Fische, Trüb, Unterwasser,


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