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Archive for the ‘Equipment’ Category

Fenster: Ausstellungstipps, Ausgabe 1

26 Mar

Wir Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, gibt es unsere Ausstellungseite nicht mehr. Wir haben uns gedacht, dass es viel persönlicher und sinnvoller ist, wenn unsere Redakteure Euch einmal im Monat Ausstellungen empfehlen, die sie entweder selbst besucht haben oder unbedingt besuchen möchten.

 

Fließender Sand, 1933-1936 © Alfred Ehrhardt, bpk Alfred-Ehrhardt-StiftungEine geriffelte Fläche wird allmählich von einer feinbreiigen Sandschicht überzogen, 1933-1936 © Alfred Ehrhardt, bpk Alfred-Ehrhardt-Stiftung

Berlin

Zwei Tipps von Marit Beer

Noch bis zum 27. April 2014 zeigt die Alfred Ehrhardt Stiftung 70 Drucke aus der Serie „Das Watt“ vom gleichnamigen Künstler. Diese Ausstellung empfehle ich jedem, der sich in großformatigen Bildern verlieren mag. Die Schwarzweiß-Abzüge stammen aus dem 1930ern Jahren und zeigen die Gezeitenzone in ihren schönsten Formen.

Auf der Ausstellungsseite heißt es dazu:

Breitet man Alfred Ehrhardts Fotografien abstrakter Sandformen im Watt vor sich aus, drängt sich der Gedanke „Chaos und Struktur“ auf. Der hier vom Künstler gewählte Bildausschnitt offenbart die immanente Schönheit des sich in so vielfältigen Formen darstellenden Naturgeschehens, während die Zusammenschau der Formvariationen die Verbindung von Mikro- und Makrokosmos erstellt. Er bringt System in die Strukturen und Ordnung in das Chaos der Natur, als wolle er die Welt mit seiner Technik begreifbar machen.

Vor Ort kann man auch im Erstlingswerk von 1937 und der in Neuauflage erschienenen Publikation „Das Watt“* schmökern. Diese wurde übrigens 2004 von Martin Parr und Gerry Badger in „The Photobook. A History“* lobend erwähnt. Auch können als Andenken einige Postkarten mit Wattmotiven für 1 € erworben werden oder aber man nimmt sich das kleine aber umso hübschere Leporello mit, das kostenlos ausliegt.

 

© Wolfgang Krolow, Berlin-Kreuzberg, 1981

Und wer sowieso in Berlin-Mitte ist, der sollte sich danach gleich in die Argus-Galerie in der Marienstraße 26 begeben. Diese zeigt bis zum 24. Mai 2014 Kinderwelten von namenhaften Fotografinnen und Fotografen aus aller Welt. Mit dabei unter anderem Arbeiten von Sibylle Bergemann, Arno Fischer oder René Friede.

Ich habe mir die Ausstellung zwar noch nicht anschauen können, klebte aber mit meiner Nase schon an der Scheibe und bewunderte die vielen Schwarzweiß-Drucke. Deswegen unbedingt die Öffnungszeiten beachten, denn leider hat die Galerie sonntags und montags geschlossen. Der Eintritt in beide Ausstellungen ist übrigens frei.

 

IV.18.4 Werksstudenten 1926 © Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, bereitgestellt von der FEROZ Galerie Bonn

Bonn und Köln

Zwei Tipps von Katja Kemnitz

Bereits seit Januar gedenkt die FEROZ Galerie mit einem großen Zyklus dem vor 50 Jahren verstorbenen deutschen Fotografen August Sander. In acht Ausstellungen werden insgesamt 619 Porträts des Künstlers aus den sieben Bänden des Gesamtwerks „Menschen des 20. Jahrhunderts“ sowie dem einführenden Werk „Antlitz der Zeit“ gezeigt. Vorträge und Veranstaltungen zu August Sander runden das Programm ab.

Julian Sander, Gründer der Galerie und Urenkel des Künstlers, über die Ausstellung:

Ich habe den August-Sander-Zyklus ins Leben gerufen, um eine schon lang existierende Idee zu verwirklichen. Ich möchte mit diesem Projekt die Geschichte von August Sander mit Blick auf seine Menschlichkeit erzählen. Jene Eigenschaft, die ich für die bedeutendste Quelle für sein Lebenswerk halte.

II.8.19 Konditor 1928 © Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, bereitgestellt von der FEROZ Galerie BonnIII.14.1 Junge Mutter, bürgerlich 1926 © Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, bereitgestellt von der FEROZ Galerie Bonn

Es lohnt sich also in diesem Jahr, die Galerie mehrmals zu besuchen, denn jeden Monat wechseln die Portraits. Die nächste öffentliche Vernissage findet am Donnerstag, den 4. April statt. Die Ausstellungstermine im Überblick:

Buch I „Der Bauer“: 4. – 28. März
Buch II „Der Handwerker“: 1. April – 9. Mai
Buch III „Die Frau“: 16. Mai – 13. Juni
Buch IV „Die Stände“: 20. Juni – 29. August
Buch V „Die Künstler“: 5. September – 17. Oktober
Buch VI „Die Großstadt“: 24. Oktober – 21. November
Buch VII „Die letzten Menschen“: 28. November – 24. Dezember

Die Galerie befindet sich in der Prinz-Albert-Str. 12, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Der Eintritt ist frei.

Wem es nicht möglich ist, die Galerie Feroz regelmäßig zu besuchen, empfehle ich die Ausstellung „August Sander: Meisterwerke und Entdeckungen“ der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln. Hier wird nicht das Gesamtwerk, aber ein sehr großer Teil der Arbeiten Sanders gezeigt.

Sie läuft noch bis zum 3. August 2014 im 1. OG der Photographischen Sammlung, Im Mediapark 7, Köln. Der Eintritt kostet 4,50 € und montags ist er sogar frei.

 

© Stephan Vanfleteren, bereitgestellt von Galerie Hilaneh von Kories

© Stephan Vanfleteren, bereitgestellt von Galerie Hilaneh von Kories

Hamburg

Tipp von Aileen Wessely

Die von uns immer wieder gern empfohlene Galerie Hilaneh von Kories zeigt noch bis zum 6. Juni 2014 die aktuelle Serie namens „Façades & Vitrines“ des belgischen Fotografen Stephan Vanfleteren. Dieser war in den letzten zehn Jahren in belgischen Dörfern und Städten unterwegs, um skurrile und schöne Fassaden und Schaufenster zu dokumentieren.

Mich für meinen Teil sprechen hier die wunderbar ausgewählten Zufallscollagen des Lebens an, die Schriften, Farben, Formen und Reklamemalerei mit den Zeichen des Verfalls vermischen. Verblichen, abgeblättert, verschmutzt, abgescheuert sind die einst leuchtenden Aushängeschilder und haben doch immer noch einen einzigartigen Charme.

Man kann aber auch stärker an der Oberfläche kratzen als ich, die ich zugegebenermaßen in die Bilder an sich verguckt bin. Das Sujet ist natürlich nicht zufällig gewählt, sondern greift ein hochaktuelles Thema auf: Die Verdrängung der kleinen, feinen Läden, in denen oft immer der wohlbekannte Inhaber hinter dem Ladentisch stand, zum Beispiel durch große Einkaufsmeilen, Internetshops und schlichtweg moderner ausgestattete Konkurrenz.

Die Galerie Hilaneh von Kories findet Ihr in der Stresemannstraße 384a, 22761 Hamburg. Sie ist dienstags bis freitags von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

 

© Michael Kenna, bereitgestellt von Bernheimer Fine Art Photography© Michael Kenna, bereitgestellt von Bernheimer Fine Art Photography
© Michael Kenna, bereitgestellt von Bernheimer Fine Art Photography© Michael Kenna, bereitgestellt von Bernheimer Fine Art Photography

München

Tipp von Aileen Wessely

„Light on Asia“ heißt es am anderen Ende von Deutschland, wo die in München angesiedelte Galerie Bernheimer Fine Art Photography wunderbar stille Eindrücke aus Asien zeigt, eingefangen vom Fotografen Michael Kenna.

Die Ausstellungsräume sind großzügig und gemütlich – nicht so furchtbar erdrückend anonym weiß wie viele andere – gestaltet und laden so ganz besonders dazu ein, sich in den Landschaftsaufnahmen zu verlieren. Und das kann man ganz vortrefflich in den einerseits feinen Helligkeitsabstufungen und andererseits satten Kontrasten der Schwarzweißarbeiten.

Spannend finde ich auch deren Format: Nur 20 x 20 cm groß sind die meisten der 50 ausgestellten Fotografien. Während es sonst scheint, dass Kunst umso künstlerischer und wichtiger wird, umso größer man sie an die Wand bringt, wird hier selbstbewusst gezeigt, dass es auf die Bilder ankommt. Beruhigend.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. April 2014 zu sehen. Bernheimer findet Ihr in der Brienner Straße 7 unweit des Münchner Hauptbahnhofes. Die Galerie ist dienstags bis freitags und samstags von 10 bis 18 Uhr bzw. von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

 

© Guido Baselgia, bereitgestellt von Galerie Andres Thalmann© Guido Baselgia, bereitgestellt von Galerie Andres Thalmann
© Guido Baselgia, bereitgestellt von Galerie Andres Thalmann© Guido Baselgia, bereitgestellt von Galerie Andres Thalmann

Zürich

Tipp von Aileen Wessely

Fantastisch surreale Schwarzweiß-Fotografien gibt es außerdem in der Schweiz zu sehen. Die Galerie Andres Thalmann zeigt noch bis zum 3. Mai 2014 die Arbeiten von Guido Baselgia. Dieser war mit seiner Fachkamera in verschiedenen Ecken der Welt unterwegs, um mit dem Licht der Gestirne zu spielen.

Entstanden ist ein Zyklus von teilweise fast abstrakten Bildern, die Landschaften, Meere, Himmel zu besonderen Tageszeiten zeigen. Vielen von ihnen gemein sind sichtbare Bahnen von Sonne, Mond und Sternen auf dem Himmel. Mal leuchtend grell, mal unterbrochen von Wolkenbewegungen. Bilder, die einen spüren lassen, wie der kleine Planet, auf dem wir im All sitzen, sich bewegt und alles andere drum herum auch.

Obwohl ich sonst so sehr starke Kontraste und eine ausgeglichene Belichtung mag, bin ich von mir selbst überrascht, dass mich auch und gerade die Arbeiten, die sich zum Beispiel ausschließlich im Bereich sehr dunkler Grautöne bewegen, so ansprechen. Vielleicht, weil es hier einfach passt und nicht (wie leider so oft) beliebig ist.

Leider ist Zürich zu weit für mich, aber das Buch dazu – „Falllicht“*, erschienen im Verlag Scheidegger & Spiess – gibt es zum Glück auch und ist nun auf dem Weg zu mir. Etwas neidisch bin ich trotzdem auf alle Schweizer und die, die die Ausstellung in der Galerie in der Talstrasse 66, Zürich sehen können. Geöffnet dienstags bis freitags und samstags von 11 bis 18.30 Uhr bzw. von 11 bis 16 Uhr.

 

Welche Ausstellungen haben Euch in der letzten Zeit so richtig begeistert? Ergänzt unsere kleine Liste gern in den Kommentaren. Vielleicht habt Ihr ja auch ein paar Geheimtipps fernab der großen Städte für andere Leser.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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Facebook und Fotos: Wie ist die Rechtslage?

26 Mar

Ein Beitrag von: Sebastian Deubelli

Für Inhalte wie Fotos und Videos, die unter die Rechte an geistigem Eigentum (sog. „IP-Inhalte“) fallen, erteilst du uns durch deine Privatsphäre- und App-Einstellungen die folgende Erlaubnis: Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz zur Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“). Diese IP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Konto löschst, außer deine Inhalte wurden mit anderen Nutzern geteilt und diese haben die Inhalte nicht gelöscht.

Auch über einen Monat nach der abweisenden Berufungsentscheidung des Kammergerichts Berlin (Urteil vom 24. Januar 2014, 5 U 42/12) sind das die Nutzungsbedingungen zur sogenannten IP-Lizenz, die Facebook damit auch weiterhin zur Grundlage eines jeden Nutzungsvertrages machen will und sich somit insbesondere sehr weitgehende Nutzungsrechte an jedem hochgeladenen Foto zusichern lässt.

Doch spulen wir zurück und sehen uns an, was bisher geschah:

Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. hatte vor dem Landgericht Berlin mit Urteil vom 6. März 2013 (16 O 551/10) eine Entscheidung erwirkt, die neben einiger anderer Klauseln auch die eingangs genannten Nutzungsbedingungen zur IP-Lizenz im Verkehr mit Verbrauchern für unwirksam erklärt hatte.

Hiergegen legte die Facebook Ireland Ltd. Berufung ein, die nun vor dem Kammergericht Berlin zurückgewiesen wurde. Im Klartext: Nach deutschem Recht dürfen diese Klauseln nach Auffassung der Berliner Richter nicht mehr verwendet werden.

Die Entscheidung liegt mittlerweile im Volltext als PDF vor.

Die Revision wurde nicht zugelassen.

Doch was sind nun die Folgen aus dieser Entscheidung insbesondere aus der Sicht von Urhebern und anderen kreativen Rechteinhabern?

Bereits einleitend möchte ich aufkommenden Optimismus gerade unter denjenigen Lesern, die ihre Brötchen mit der Fotografie verdienen, dämpfen. Bereits in der erstinstanzlichen Entscheidung des Landgerichts Berlin heißt es:

Die Beklagte wird verurteilt (…) nachfolgende oder mit diesen inhaltsgleiche Bestimmungen in Verträge über die Teilnahme an einem sozialen Netzwerk mit Verbrauchern, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland unterhalten, einzubeziehen, sowie sich auf die Bestimmungen bei der Abwicklung derartiger Verträge zu berufen: (…)

Das bedeutet, dass sich die Entscheidung nicht auf Facebook-Nutzer bezieht, die keine Verbraucher sind, sondern im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit Bilder bei Facebook hochladen.

Facebook lässt sich Nutzungsrechte einräumen

Somit bleibt es vorerst dabei, dass Inhalte, die von Berufsfotografen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit (also insbesondere beim Betreiben einer Unternehmensseite) bei Facebook hochgeladen werden, den Nutzungsbedingungen zur IP-Lizenz unterliegen dürften.

Bedenklich an den Nutzungsbedingungen ist insbesondere, dass Facebook sich ein übertragbares und unterlizensierbares Nutzungsrecht einräumen lässt, das es ermöglichen würde, hochgeladenen Inhalt in gewerblichem Umfang und entgeltlich weiterzugeben – sprich: zu verkaufen.

Berücksichtigt man, dass jeden Tag verschiedenen Statistiken im Netz nach rund 350 Millionen Bilder bei Facebook hochgeladen werden, was aktuell einen Bildbestand von über 240 Milliarden Bildern bedeuten dürfte, erhält man einen ersten Eindruck davon, welche Relevanz ein derartiger Bilderpool hätte, würde man die Aufnahmen unter Berufung auf die Nutzungsbedingungen kommerziell verwerten.

Zum Vergleich: Getty Images bringt es derzeit auf rund 70 Millionen Bilder. Sicherlich stellt nur ein kleiner Teil der Bilder bei Facebook Material dar, das aufgrund der Qualität zur kommerziellen Verwertung geeignet wäre.

Geht man aber davon aus, dass etwa 5 % der Facebook-Nutzer gewerblich unterwegs sind und somit qualitativ verwertbare Aufnahmen hochladen, kommt man immer noch auf 12 Milliarden Bilder. Doch auch, wenn diese Möglichkeiten aktuell auf dem Papier gegeben wären, möchte ich auch klar hervorheben, dass aktuell noch kein Fall bekannt wurde, in dem Facebook eine derartige Verwertung vorgenommen hätte.

Auch wurden bislang noch nicht einmal derartige Pläne publik. Möglich wäre es dennoch.

Wie geht man als Fotograf nun mit der etwas zweideutigen Situation um?

Einerseits will man natürlich seine Bilder auch bei Facebook in ordentlicher Auflösung und ohne unschöne Wasserzeichen darstellen, zumindest wenn – wie wohl bei den meisten – der Facebook-Account als Bestandteil des Unternehmensmarketings Verwendung findet. Und man potentielle Kunden von seiner fotografischen Arbeit überzeugen möchte.

Hier besteht etwa die Möglichkeit, die Bilder auf der eigenen Unternehmenswebsite oder dem eigenen Blog in hoher Auflösung und ohne Wasserzeichen zu zeigen und im Rahmen der Facebook-Seite darauf zu verlinken.

Das Bild wird dann auf Facebook als (zugegeben kleines) Miniaturvorschaubild gezeigt. Der Betrachter erhält aber dennoch die Möglichkeit, das Bild auf der eigentlichen Website in voller Pracht zu sehen, falls ihm der Miniatur-Teaser auf Facebook zusagt.

Egal, wie man sich hier entscheidet, möchte ich jedem, der mit seinen Bildern sein Geld verdient, nahelegen, sich zumindest einmal kurz mit dieser Situation auseinanderzusetzen und einen Weg zu finden, mit dem er sich wohlfühlt. Zwei weiterführende Interviews zur Thematik findet Ihr hier und hier.

Abschließend bleibt mit Spannung zu erwarten, wie Facebook nun auf die Entscheidung des Kammergerichts Berlin reagieren wird. Bisher sind die Nutzungsbedingungen unverändert. Doch selbst, wenn diese modifiziert würden, gehe ich aktuell nicht davon aus, dass die Passage zur IP-Lizenz ersatzlos gestrichen würde.


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25. März 2014

26 Mar

Ein Beitrag von: Maico Presente

© Maico Presente


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Moonbow Photographers in Action

25 Mar

Most years I venture out to photograph moonbows in Yosemite National Park, but this year I’m wondering if conditions will make it worth while. The extreme drought conditions across the state of California have resulted in low snow levels across the Sierras.  While I’m sure there will be enough snowmelt to keep Yosemite’s falls flowing the question is for how long and at what intensity. We’ll have to wait and see if there is a great but short period to photograph moonbows or if a slow and steady melt will result in consistently poor conditions. Time will tell.

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Moonbow Photographers in Action

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Interstellare Wesen teffen auf Schall & Schnabel

25 Mar

PD628 ist ein Sternenhaufen oder -nebel, der kürzlich von jungen Künstlern entdeckt und aufgezeichnet wurde. Seinen Ursprung hatte dieser angeblich in einem kleinen Hinterhofgebäude in Berlin-Kreuzberg, als die Fotografen von Schall & Schnabel mit der Künstlerin Diana Wehmeier den Skinwalker uraufführten.

Von Besuchern der Performance heißt es:

Plötzlich spaltete sich etwas ab, es war wie eine kleine Explosion. Wir dachten, es gehöre zur Performance und staunten nicht schlecht, als sich Energie bündelte, vor unseren Augen plötzlich in sich wieder verpuffte und Sternenstaub unsere Gesichter umnebelte.

Einer dieser Besucher der Skinwalker-Uraufführung war natürlich ich und was ich damals sah, war der Anfang einer wunderbaren Zusammenarbeit zwischen den Fotografen Eileen Huhn und Pierre Horn (Schall & Schnabel) sowie der Malerin Diana Wehmeier.

PD628 © Schall&SchnabelPD628 © Schall&Schnabel

Den aufmerksamenen Lesern unseres Magazins dürften Schall & Schnabel nicht ganz unbekannt sein. Mittlerweile sind seit ihrem ersten Artikel bei uns fast zwei Jahre vergangen. Betrachtet man nun die Arbeiten dieser letzten zwei Jahre, kann man durchaus anerkennend pfeifen.

Zwischen kommerziellen Arbeiten für verschiedene Modelabels finden sich immer wieder freie Arbeiten, in denen die Fotografen ihre Ideen sehr experimentierfreudig umsetzen. Und so scheint es, dass diese freien Arbeiten auch notwendig sind für die Entwicklung und Selbstfindung einer ganz eigenen Sprache.

PD628 © Schall&Schnabel

Ihre neueste Serie „PD628“ erinnert an interstellare Nebel aus Gas und Staub. Und auch eine neue Persönlichkeit hat sich aus diesem Sternenhaufen geformt: Elektra – geheimnisvoll, glitzernd und ihr Haar erinnert an einen Sternenschweif aus rotglühendem Glimmer.

Auch handwerklich ist diese Serie interessant. Denkt man doch zunächst, dass so groß angelegte Projekte immer viel Geld kosten müssen und eine ganze Schar an helfenden Händen benötigen, zeigen Schall & Schnabel, dass es auch anders geht.

PD628 © Schall&SchnabelPD628 © Schall&Schnabel

Farbige Blitze, Folien und Glitzer kamen zum Einsatz und eine helfende Hand in Form einer Praktikantin waren notwendig, um aus Diana Wehmeier das Sternenwesen zu extrahieren. Insgesamt drei Tage lang wurde gewerkelt, besprüht, experimentiert und festgehalten.

Die Serie ist bisher noch nicht abgeschlossen und man darf gespannt sein, was sich die drei Künstler noch alles ausdenken, um in unseren Köpfen kleine Explosionen auszulösen.

Artikelbild PD628 © Schall&Schnabel

PD628 ist eine nicht-kommerzielle Arbeit. Wer die Serie weiter verfolgen möchte, dem sei ein Blick auf das Blog von Schall & Schnabel nahe gelegt.

Außerdem sei an dieser Stelle auch auf die Gruppenausstellung „strange days“ hingewiesen, bei der die beiden Fotografen vertreten sein werden. Die Ausstellung beginnt am 5. April 2014 in der Galerie Irrgang, Friedrichstrasse 232, Berlin.


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Aperitif: Diese Woche auf kwerfeldein

25 Mar

Puh, wir müssen ganz schön ranklotzen, um unsere Woche zu füllen. Das geben wir gern zu: Auch, wenn auf der Magazin-Bühne die Show so gut wie immer reibungslos läuft, wird hinter den Kulissen ziemlich viel geschwitzt und im letzten Moment an Artikeln geschraubt.

Das lohnt sich dann aber auch. Wenn wir uns nach getaner Arbeit auf eine Woche schauen können, die so prall gefüllt ist wie diese, wischen wir uns mit dem Hemdsärmel über die Stirn und packen schon wieder die nächsten sieben Tage an. Was Euch diese Woche erwartet? Also, Folgendes:

Am Mittwoch haben wir etwas ganz Besonderes für Euch: Einen Gastartikel, der sehr ausführlich auf die aktuelle Lage von Fotos auf Facebook eingeht. Wie sieht diese verworrene Situation im Moment juristisch aus? Und was heißt das für die Praxis von uns allen, die wir unsere Arbeiten gern dort teilen würden?

Life © Lara Zankoul

© New Legs

Wasser in allen Formen: Wir zeigen Euch die fantastischen Konzeptfotografien der Libanesin Lara Zankoul, die mit Hilfe der Wasseroberfläche die Welt in zwei Teile teilt, die oft gegensätzlicher nicht sein könnten. Eis auf einem Berggipfel, bereist von einem mysteriösen Fotografen, der im Internet nur unter einem Pseudonym agiert. Und Wasserdampf aus den 80er Jahren in New York City.

Morgen geht’s aber erst einmal ins Weltall zu interstellaren Wesen. Und gegen Ende der Woche begeben wir uns auf zwei Reisen: Zum einen auf eine sehr persönliche, die die Findung eines eigenen Stils sehr spannend beleuchtet. Zum anderen in das ferne Land Nepal.

Außerdem freuen wir uns darauf, unsere Ausstellungstipps wiederzubeleben. Kürzer, knackiger, persönlicher – und gleichzeitig ausführlicher. Bleibt gespannt, während wir unsere Helmleuchten und Schweißerbrillen wieder aufsetzen, um in den Bastelkeller des Magazins hinabzusteigen.


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Haleakala Anti-Crepuscular Rays

25 Mar
Haleakala anti-crepuscular rays

Anti-crepuscular rays appear in the sky at sunset above the shadow of Haleakala over the Pacific Ocean

Sometime ago I mentioned my favorite view on the island of Maui is the 30 mile shadow of Haleakala at sunset. This past year when I visited I was treated to an interesting display of anti-crepuscular rays converging on the horizon. This happened just before sunset and the perspective effect of the rays converging on the horizon was quite a mind bender. Remember this was seen with the sun to my back as the beams of light made their way around the gigantic Haleakala volcano. The next time you’re watching sunset don’t forget to look behind you.

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Haleakala Anti-Crepuscular Rays

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The Selfie Help Book

24 Mar
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Selfie taking is a solitary pursuit, but that doesn’t mean we can’t help each other with our selfie snapping technique.

After extensive research (and many a photographic self portrait) the Photojojo Institute of Selfie Studies is pleased to share their collection of the very best selfie taking tips, apps and gadgets, for the good of society.

Read on to become a true master of the selfigraphical arts.

Then before you go forth and selfie, please, forward this invaluable guide to all your friends. Let’s get better at taking photos alone, together!

 
 

Whether you need to prove you met Bono, are checking your face for post-lunch food particulates or it’s time for a new profile pic … Sometimes you just have to take a photo or yourself.

Before you tap that shutter button, please complete the following selfie prep:
– Arm stretches. These are essential to avoid strain from the shoulder-down arm-out stance of proper selfie taking form.
– Check your vicinity for a toilet. If you can see one, now is not the time to selfie.
– Think. Have you taken 5 or more selfie today? No? Carry on then…

     
 
      Selfie Enhancing Apps

Everyday app reminds you to take a selfie every single day. Then, compiles your pics into a neat-o timelapse.
Everyday App

Take a photo from farther than one arms length. CamMe lets you trigger your camera from afar with a wave of your hand.
CamMe

 
Solo Selfie Gear

No flash for your front facing camera? Add soft even light with…
The Pocket Spotlight

No outstretched arm in your pics! This guy helps your phone stand up for itself.
The Keyprop

Add kaleidoscope, starburst and wide angle effects with these filters over your lens.
Jelly Camera Phone Filters

With sharp optics and a big ‘ol sensor, the QX beams your pix straight to your phone.
Sony QX Lens Cameras

     
 
 
     

Group Selfie (gro?op ‘self?) n. Any photo featuring two or more people, when one of those people is you.

Once you master the group selfie you’ll never have to leave someone out of the group shot again!

Group selfie tip: Don’t forget the silly one! Once you’ve documented your best smiles, yell “silly one” and snap one more. Your true friends know what to do.

 
Great Groupfie Apps

Document your group and yourself at the same time. Dblcam app takes photos through your front and back facing cams and puts them side by side.
Dblcam

Self-timer apps are great for group pix! Trigger the countdown, then run to join your friends in the shot.
TimerCam

     
 
      Groupfie Gadgets

No need to grow your arm. Fisheye lenses fit more pals in the pic.
Fisheye Phone Lenses

Pose with your posse and snap photos at a distance with a handy remote.
Smartphone Shutter Remote

This tripod folds up for ultimate portability. Take it anywhere the party.
The Folding Tripod

The Glif will prop up any phone and attaches to any tripod (folding or not).
The Glif

 
 

Now that you’re a classic and group selfie expert, ask yourself: Would you selfie in a box? Would you selfie with a fox? If yes, you’re ready for extreme selfies!

Extreme selfies are not just about documenting your face. X-selfies show your creative side, your masterful skillz with a phone cam and your zest for life.

     
 
      Extreme Selfie Apps

You never sit still, why should your selfies? Selfie360 take pix as you spin and stitches them into a magical shareable gif.
Selfie 360

Turn your phone cam to pano mode and just try to take a selfie (the results are bound to be silly).
Pano Selfie Tutorial

 
Extreme Selfie Gizmos

Ready for your close up? Macro lenses capture stunning detail at close range.
Macro Lens Band

Adorn your portrait with splashes of rainbow-y color.
Phone-o-Chrome Filter

Snap underwater selfies all while keeping your iPhone safe and sound.
Optrix Adventure Suit

A charging cable and phone stand, Une Bobine bends to capture your best angle.
Une Bobine

     

© laurel for Photojojo, 2014. |
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24. März 2014

24 Mar

Ein Beitrag von: Alexander

Calm Wisdom © Alexander


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Muskuläre Elektrophysiologie

24 Mar

Die wohl seltsamsten Bilder, die ich bisher bei meiner Recherche zur Geschichte der Fotografie gesehen habe, sind ohne Zweifel diese Aufnahmen des französischen Physiologen Duchenne de Boulogne. Auf ihnen ist ein alter Mann zu sehen, an dem experimentiert wird. Mit zwei Drähten werden Muskeln des Probanden mit Strom stimuliert, um Mimiken nachzustellen.

Wirklich absurd machen die Bilder aber nicht nur die geschockten Gesichtsausdrücke des scheinbar wehrlosen Mannes, sondern vor allem die Experimentierenden um ihn herum. Die Bilder wirken teilweise wie aus einem Frankensteinfilm und man kann nur schwer glauben, dass es sich bei ihnen um ein wissenschaftliches Experiment handelt.

 © Guillaume Duchenne de Boulogne

Aus heutiger Sicht ist das auch mehr als fraglich, denn der Mann ist ein alter Schuster, den Duchenne selbst als „alt und hässlich“ bezeichnete und der laut ihm auch etwas zurückgeblieben sei. Seine Hagerkeit und die vielen durch sein Alter bedingten Falten hielt Duchenne für besonders geeignet für sein Experiment. Neben dem Schuster gab es noch vier weitere Versuchspersonen, unter ihnen auch zwei Frauen. Insgesamt entstanden bei diesen Experimenten etwa 100 Aufnahmen.

Für die Geschichte der Fotografie sind die Bilder interessant, da sie einige der ersten sind, bei denen die Fotografie für medizinische Studien genutzt wurde. Gängig waren bis dahin vor allem Illustrationen bei der Dokumentation der Ergebnisse.

 © Guillaume Duchenne de Boulogne

Die Bilder entstanden in den 1850er Jahren und wurden zusammen mit Duchennes Forschungsergebnissen im Buch „Mécanisme de la physionomie humaine“ 1862 veröffentlicht. Im Buch selbst werden nur die als Oval ausgeschnittenen Gesichtszüge der Probanden gezeigt, wodurch die Bilder vielleich weniger verstörend wirken. Große Beachtung erhielt Duchenne für diese Forschung jedoch nicht.

 © Guillaume Duchenne de Boulogne

Duchenne lernte die Fotografie von Adrien Tournachon, dem Bruder von Nadar. Bei den Bildern handelt es sich um Aufnahmen, die mit Hilfe des Kollodium-Nassplatten-Verfahrens entstanden sind.

Quellen:
• Koetzle, Hans-Michael: 50 Photo Icons. Die Geschichte hinter den Bildern. Köln.
• Stiegler, Bernd / Thürlemann, Felix: Meisterwerke der Fotografie. Stuttgart 2011.


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