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Archive for the ‘Equipment’ Category

Die Reisefotografie des Randy Martin

24 Mar

Ein Beitrag von: Randy Martin

Zu Beginn war die Fotografie für mich ein Werkzeug, um meine Reisenotizen anzureichern, wenn ich unterwegs war. Ich schreibe sehr viel auf meinen Reisen. Ganz oft handelt es sich dabei um nichts Weltbewegendes, sondern reine Dokumentation meiner Tageserlebnisse. Teilweise dokumentiere ich alles im Minutenabstand.

Ein altes Tagebuch aufzumachen und mittels der Bilder in die bereits Jahre zurückliegende Vergangenheit zu sehen, ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Dann kommen Tausende Momente, die ich komplett vergessen hatte, mit einem Mal zurück.

Es ist großartig, nachzulesen, wie der Staub vom Motorrad aufgewirbelt wurde, als ich über die Ausläufer des Himalaya sauste. Oder ein Bild anzusehen, auf dem meine Freundin ihr Lieblingskleid trägt, das mittlerweile irgendwo im Laos-Dschungel verschollen ist.

All diese Kleinigkeiten sind für mich sehr entscheidende Gründe dafür, warum ich fotografiere.

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

© Randy Martin

Ich kann nicht behaupten, dass ich jemals große Höhen und Tiefen erlebt, hingegen jedoch viele Lern-Erfahrungen gemacht habe. Vor fünf Jahren hat mich das Analog-Fieber gepackt, als ich eine riesengroße Tasche mit über 100 35mm-Kameras und 50 Objektiven auf Craigslist kaufte.

Ich habe ganze zwei Jahre zugebracht, jede Kamera auszuprobieren. Um herausfinden, was ich daran mag und was nicht. Als ich 2010 schlussendlich mit einem One-Way-Ticket nach Indien zog, verkaufte ich alle Kameras, bis auf zwei: Meine vertraute Yashica T5 und eine hellgelbe wasserdichte Kodak aus den 80ern, eine Aqua Snappy.

Ich habe lange gebraucht, um festzustellen, was für mich ein gutes Foto ist und was keines ist. Stil und Herangehensweise haben sich in eine sehr spezifische Ästhetik entwickelt und ich habe noch nicht entschieden, ob ich das nun gut oder schlecht finde – aber aktuell genieße ich sehr, was ich tue.

Dieser Artikel wurde von Martin Gommel für Euch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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23. März 2014

23 Mar

Ein Beitrag von: Hadar Ariel Magar

Undertaker © Hadar Ariel Magar


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browserFruits März, Ausgabe 4

23 Mar

Vielleicht habt Ihr es schon gemerkt: Montagabends geben wir seit kurzer Zeit einen kleinen Ausblick auf die kommende Woche auf kwerfeldein. Wir nennen das Ganze „Aperitif“ und hoffen, wir können Euch damit ordentlich Hunger auf die kommenden Artikel machen. Im Teaserbild seht Ihr dort auch schon kleine Vorschaubilder aus den Hauptartikeln. Aber jetzt erst einmal viel Spaß mit den browserFruits.

 

Fotospecial: Regenbögen

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Habt Ihr schon einmal von Blindenfußball gehört? Die Fotografin Rebecca Sampson hat zwischen 2011 und 2013 verschiedene Fußballspiele fotografiert und die Mannschaften begleitet.

• Spiegel Online empfiehlt die Ausstellung „Kinderwelten – Kinderbildnisse aus aller Welt von namhaften Fotografinnen und Fotografen“ der Galerie Argus Fotokunst in Berlin und zeigt dazu fünf tolle Bilder, die neugierig auf mehr machen.

• Karneval ist schon lange vorbei, aber diese Bilder wollen wir Euch nicht vorenthalten. Schön anders.

 

International

• Ein Mädchen und ein Hund – Bilder einer Freundschaft.

• Zwei Fotografen hatten eine merkwürdige Idee: Warum nicht mal einen 35mm-Film schlucken und gucken, was dabei „herauskommt“?

• Der Fotograf Ryan Muirhead spricht im Interview über Depressionen, Kreativität und was es bedeutet, Mensch zu sein.

• Sehr schöne Doppelbelichtungen mit Portraits der Fotografin Aneta Ivanova haben wir hier entdeckt.

• Unglaublich: Diese Levitationsbilder des Italieners Simone Bramante entstanden mit dem iPhone.

• Laut dieser Seite sind die 10 berühmtesten Fotografen diese.

• Diese märchenhafte Portraitserie von Kirsten Booth zeigt, dass sich eine gute Vorbereitung und selbst einfache Requisiten für ein Shooting lohnen.

• Aktaufnahmen hinter Glas von Walter Fantauzzi.

• 40 Gewinnerbilder des Sony World Photography Awards 2014 zeigt ufunk.

• Alejandro Guijarro besuchte über drei Jahre hinweg verschiedene Institute für Quantenmechanik um deren Tafeln großformatig aufzunehmen. Dabei herausgekommen sind diese Bilder.

• Wandering Minds hat ein Interview mit der tschechichen konzeptuellen Fotografin Bara Vavora.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipp

• „OBSCURA – 121 Blicke – 121 Ansichten“* zeigt von einer Jury ausgewählte Fotos verschiedener Lochkamera-Fotografen aus aller Welt. Das Buch zeigt, wie vielseitig diese doch einfache Kamera ist. Es kostet 39 Euro. Unsere Redakteurin Aileen hat ein Bild daraus bereits in unserer Kategorie Blickfang vorgestellt.

• „The Black Book“ von Robert Mapplethorpe*, 1986 erstmals erschienen, wurde neu aufgelegt. Auch zwanzig Jahre nach seinem Tod ist Robert Mapplethorpes Hommage an den schwarzen männlichen Körper einer der wichtigsten visuellen Beiträge zur Diskussion über Schönheit, Sinnlichkeit und Sexualität in der Fotografie. Neu kostet es 39,80 €, gebraucht bekommt man es bereits deutlich günstiger.

 

Zitat der Woche

When you are younger, the camera is like a friend and you can go places and feel like you’re with someone, like you have a companion.

Annie Leibovitz –

Mehr Zitate

 

Videos

Kennt Ihr das beeindruckende 365-Grad-Panorama von New-York-City? Welcher Aufwand dahinter steckt, erfahrt Ihr in diesem Making-Of.

 

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Wüsten in der Wohnung

23 Mar

Ein Beitrag von: Alvaro Sanchez-Montañes

Die Siedlung Kolmanskop in der namibischen Wüste war aufgrund ihrer Diamantvorkommen für zwei Jahrzehnte eine der reichsten in Südafrika. Mit dem Ende des ersten Weltkriegs waren die Vorkommen erschöpft.

Nachdem die Minen geschlossen wurden und die Einwohner verschwanden, blieb eine Geisterstadt zurück. Der Sand drang langsam und unaufhörlich in die von Deutschen Kolonialherren errichteten Gebäude ein.

© Alvaro Sanchez-Montañes

© Alvaro Sanchez-Montañes

© Alvaro Sanchez-Montañes

© Alvaro Sanchez-Montañes

© Alvaro Sanchez-Montañes

© Alvaro Sanchez-Montañes

© Alvaro Sanchez-Montañes

© Alvaro Sanchez-Montañes

Weitere historische Einordnungen sind unnötig. Die Bilder sprechen für sich. Es ist ein ganz einzigartiges Universum, das sich hier im Laufe der Jahre entwickelt hat.

Mir fällt es selbst schwer, zu glauben, dass das, was auf diesen Bildern zu sehen ist, wirklich an einem Ort zu finden ist, der in der realen Welt und nicht nur in einem surrealen Traum existiert.

Dieser Artikel wurde von Sebastian Baumer für Euch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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22. März 2014

23 Mar

Ein Beitrag von: Renee Q.

Macro, Portrait, Surreal


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Hüzün: Die Melancholie Istanbuls

22 Mar

Valeska und Miriam sind in Istanbul unterwegs, um ehrliche Bilder aufzunehmen, die die Stadt zeigen, wie sie ist. Ohne Fokus auf ein bestimmtes politisches, sozial- oder gesellschaftskritisches Thema, fernab der Touristenbezirke. Sie gewähren dem Betrachter Einblicke in das echte Leben der türkischen Metropole am Bosporus.

In der Konzeptphase des Projekts stellten sich die beiden Designerinnen die Frage: Interessieren Türken sich für Fotografien des alltäglichen Geschehens in ihrer Hauptstadt? Sie fragten und die Antwort war: Ja! Denn die Türkei ist ein sehr vielseitiges Land mit nur wenigen Mega-Städten. So waren viele Landbewohner noch nie in der pulsierenden Metropole.

© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen

Die beiden arbeiteten mit einem typisch türkischen Medium: Einem vertrauten, immer und überall präsenten Begleiter – dem Handy. Denn was steht der Echtheit eines Augenblicks stärker im Weg als mit einer großen Kamera auf Menschen zu zielen?

Ihnen gelingt der Spagat zwischen Bildern, die ästhetisch komponiert, angenehm konsumierbar sind und auf der anderen Seite ungeglättet die Wirklichkeit der Stadt zeigen: Die Schönheit des Alltags ebenso wie seine Härte und Vielfalt. Man sieht einen Querschnitt der Gesellschaft: Jede soziale Schicht, jedes Alter ist vertreten, weil den beiden all diese Menschen auf den Straßen begegnen.

© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen

Dort begegnet einem auch Hüzün – oder viel mehr ist dieses besondere Gefühl dort allgegenwärtig. Orhan Pamuk, türkischer Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 2006, beschreibt es so:

Die Melancholie Istanbuls ist „huzun“, ein türkisches Wort, dessen arabische Wurzel (es taucht fünf Mal im Koran auf) ein Gefühl von tiefem spirituellem Verlust andeutet, ebenso aber eine hoffnungsvolle Art, das Leben zu betrachten, „ein Zustand des Geistes, der letztlich so lebensbejahend wie verneinend“ ist.

Für die Sufis ist Hüzün die spirituelle Qual, Gott nicht nah genug zu sein; laut Johannes vom Kreuz führt diese Qual dazu, dass der Leidende so tief sinkt, dass seine Seele als Ergebnis davon zu göttlicher Sehnsucht aufsteigt. „Es ist die Abwesenheit der Erfahrung Hüzün, die dazu führt, dass man sie fühlt.“

Hüzün ist keine einzelne Beschäftigung, sondern eine alle umfassende Emotion, nicht die Melancholie des einzelnen, sondern die dunkle Stimmung, die Millionen miteinander teilen.

© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen

Diese Stimmung sieht man in den Bildern, auf ihr basiert der gewählte Bildstil, in dem die Fotos gestaltet sind. Die transportierte Aussage verschmilzt mit der Bildgestaltung zu einer Einheit, sodass eine echte, authentische Nähe entsteht.

Genau diese Nähe zu den Menschen ist den beiden Istanbul-Liebhaberinnen besonders wichtig. Nicht nur zeigen ihre Arbeiten im Projekt „Hüzün“ Menschen in alltäglichen Situationen. Auch das Ausstellungskonzept zum Projekt dockt am gleichen Gedanken an: Die Ausstellungen finden in Cafés, kleinen Stores und deutsch-türkischen Gemeinden statt.

© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen

Zu einigen der Bilder geben die beiden weitere spannende Informationen zum Alltag der Stadt, der sich natürlich teilweise ganz gravierend von unserem eigenen unterscheidet. Zum Beispiel gibt es dort die Papiersammler:

Sie nennen sie „kagit toplayici“, zu Deutsch „Papiersammler“. Sie sind jung und alt, Männer und Frauen, sie brauchen eine Menge Kraft und werden kaum von der Gesellschaft wahrgenommen. Wir sprechen hier von Menschen, die den Müll Istanbuls, der von anderen Menschen auf die Straße geworfen wird, durchsuchen, sammeln und sortieren.

Täglich schleppen sie sich mit großen Taschen aus stabilem Material die Straßen hoch und runter. Tag und Nacht sind sie damit beschäftigt, bergeweise Müll zu entwirren und nach brauchbarem Papier und Plastik zu suchen. Die Müllsammler werden von der Gesellschaft ausgeschlossen, aber trotzdem sind sie unersetzlich für die Stadt.

© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen© Valeska Hoischen, Miriam Schmalen

Valeska Hoischen und Miriam Schmalen, beide studierte Kommunikationsdesignerinnen, arbeiten seit Jahren als freiberufliche Fotografinnen an der Schnittstelle zur freien, künstlerischen Fotografie und dem Design. Valeska aktuell mit ihrem türkischen Partner in Istanbul, wo sie die Verbindung zu Land und Leuten schlägt, während Miriam zur Zeit wieder in Deutschland ist, wo sie sich um PR und die Ausstellungsgestaltung kümmert.

Zusammen haben beide in einer gemeinsamen Projektphase im Herbst 2013 bereits über 100 Bildeindrücke erarbeitet. Diese können nach und nach mit kleinen Anekdoten im Projektblog und bis Ende 2014 in den Ausstellungen gesehen werden. Im Jahr 2015 ist außerdem geplant, ein Kunstbuch mit einer Auswahl der gesammelten Fotografien in einer kleinen Auflage zu verlegen.


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Blickfang: Falkland Road

22 Mar

Mary Ellen Marks gehört zu den Fotografinnen, die sich mit sozialkritischen Themen unserer Gesellschaft auseinandersetzen. Ihre Fotoreportagen über soziale Randgruppen sind dabei weder reißerisch noch pietätlos. Ihre Sprache ist klar und würdevoll.

Das Bild der jungen Frau im grünen Raum ist still und lässt den Betrachter ohne Hintergrundwissen mit seinen Gedanken erst einmal allein. Die Farben grün und rotbraun harmonieren miteinander und wiederholen sich immer wieder. Das dunkelgrün gestrichene Holz mit seiner abgeblätterten Farbe findet sein Pendant im gemusterten Rock wieder. Die Farbigkeit der Haut wiederholt sich im Überzugsstoff der Matratze.

Mary Ellen Marks - Falkland Road: Prostitutes of Bombay

Hier ist also jemand am Werk, der nicht nur dokumentieren will, sondern auch ein Bild schafft, das anmutig und ästhetisch wirkt. Mary Ellen Marks studierte zunächst Kunst und Kunstgeschichte und entschied sich anschließend, ihren Bachelor in Fotojournalismus zu absolvieren. Im Jahr 1976 wurde sie Mitglied von Magnum, verließ aber 1981 die Agentur, um eigene Projekte anzugehen.

Das beschriebene Bild stammt ursprünglich aus ihrer Arbeit „Falkland Road: Prostitutes of Bombay, 1981“ und trägt den Titel „Twelve-year-old Lata lying in bed“.

In dieser Arbeit dokumentiert die Fotografin das Leben der Prostituierten vier Monate lang, von Oktober 1978 bis Januar 1979. Frauen und Kinder verdienen auf dieser Straße in Bombay ihren Lebensunterhalt und gehören zu den weniger teuren Prostituierten der Stadt. Sie leben und arbeiten in winzigen kastenförmigen Zimmern, die für diese Gegend so typisch sind.

Die Bilder sind farbenfroh und zeigen die Frauen zwischen Hoffnung, Verlust und Melancholie. Mary Ellen Marks schreibt dazu:

Während dieser Zeit lernte ich die Welt einiger Frauen der Falkland Road kennen und durfte in diese Welt eintreten. Es waren ganz besondere Frauen. Dieses Buch ist ihnen gewidmet – mit einem tiefen Dank an meine Freundin Saroja.

Ihre Serie zeigt die Vorsichtigkeit mit der sie das Leben der Menschen dokumentiert. Sie ist Beobachterin und doch auch Regisseurin.

Wer sich einen Überblick über ihre Arbeiten verschaffen und nicht so viel Geld ausgeben möchte, dem empfehle ich aus der Reihe Phaidon 55 „Mary Ellen Marks“ mit einer Auswahl verschiedener Arbeiten und bisher unveröffentlichter Fotografien.

Mary Ellen Marks, 55*
Taschenbuch: 64 Seiten
Verlag: Phaidon Press Ltd
Sprache: Englisch
Größe: 15,7 x 13,8 x 1,1 cm
Preis: zwischen 7 und 40 Euro (modernes Antiquariat)

Und für die Sammler:

FALKLAND ROAD*
Taschenbuch: 112 Seiten
Verlag: Knopf
Sprache: Englisch
Größe: 27,7 x 25,1 x 3,3 cm
Preis: zwischen 50 und 110 Euro (modernes Antiquariat)

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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Von Disney World zur Konzeptfotografie

21 Mar

Ein Beitrag von: Rachel Baran

Es klingt sicher wie eine superkitschige Comedy-Romanze, aber meine Liebe für die Fotografie entbrannte in Disney World. Meine Eltern schenkten mir zum 16. Geburtstag eine Kompaktkamera und so konnte ich meinen Ausflug dorthin dokumentieren. Aber meine Aufnahmen endeten meist bei Makrobildern von Blumen und Wasser und solchen Dingen, die man von einer fotografierenden 16-Jährigen erwartet.

Nach dieser Reise lud ich die Bilder zur Bearbeitung auf kostenlose Bearbeitungsseiten wie Picnik, legte auf das Bild noch dramatische Zeilen aus Songtexten und veröffentlichte das alles zum Leidwesen meiner armen Freunde auf Facebook, die mir liebenswürdig vorgaben, wie großartig das alles war.

To Have Loved © Rachel Baran

Als ich begann, Selbstportraits anzufertigen, fühlte ich mich etwas seltam dabei, die Facebook-Newsfeeds meiner Freunde mit Bildern meines Gesichtes zu verstopfen, weshalb ich einen Account bei Flickr erstellte und all meine tollen Kreationen dort geheim entlud.

Diese Plattform war es ehrlich auch, die mich dorthin gebracht hat, wo ich heute bin. All diese großartigen Arbeiten dieser tollen Künstler zu sehen, die dort ihre Bilder zeigen. Bis zu meiner Anmeldung auf Flickr wusste ich nicht einmal, dass es konzeptuelle Fotografie überhaupt gibt. Ich ließ das mit den Songtexten von da an bleiben, lieh mir von meiner Mutter ein Stativ und sparte Geld für eine eigene DSLR und Photoshop.

© Rachel Baran

Es dauerte eine ganze Weile, bis ich mich wie ein Individuum in der Welt der Fotografie fühlte, wenn auch nur leicht. Wenn man beginnt, ist es beinahe unmöglich, komplett „das eigene Ding durchzuziehen“, denn es ist unmöglich, zu lernen, was man machen kann, ohne andere Künstler anzusehen und von ihren Werken inspiriert zu werden.

Man wird durch Konzeptideen anderer Fotografen beeinflusst, einem Bearbeitungsstil, Farbschemata oder von irgendetwas anderem. Man versucht alles zusammen, bis man herausfindet, was für einen selbst funktioniert und was sich gut genug anfühlt, um sein eigenes Ding daraus zu machen.

consumed © Rachel Baran

Vor Kurzem erst habe ich einige sehr verschiedene Stile ausprobiert oder zumindest waren es für mich sehr neue Sachen. Persönlich denke ich, dass man nicht wirklich wachsen kann, ohne zu experimentieren. Das Letzte, was ich möchte, ist, stecken zu bleiben und als Künstler Staub anzusetzen.

Ich denke, es gibt einen großen Schwerpunkt auf der Suche nach dem eigenen Stil und es ist höllisch schwer in der künstlerischen Gemeinschaft – was auch sehr wichtig ist – konsistent zu bleiben.

© Rachel Baran

Aber es gibt einen Teil in mir, der sich ehrlich gesagt nicht so sehr um die Konsistenz kümmert. Dieser Teil möchte aussagekräftige Kunstwerke schaffen, unabhängig davon, wie die Farbtöne sind und ob es übersättigt oder entsättigt ist. Am Ende des Tages ist Kunst Kunst. Solange ich eine Botschaft kommunizieren kann, bin ich glücklich. Es gibt kein besseres Gefühl, als jemanden zum Nachdenken zu bringen.

Dieser Artikel wurde von Katja Kemnitz für Euch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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20. März 2014

21 Mar

Ein Beitrag von: Bastian Kalous

Frosty Heights © Bastian K


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Apps and Hacks for Editing On Your Phone

20 Mar
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

The secret behind the very best pix on Instagram is that they’re not exactly “insta.”

Most wow-worthy shots have had some work done.

It takes a few edits to transform a good photo into a holy-smokes-wow photo.

Today, we’re bringing you a step-by-step look at one such transformation.

Watch one photo go from neat to woah-woah-wow and pick up some editing hacks and app recommendations along the way.

Learn to Edit like An Instagram Master, All On Your Phone!

(…)
Read the rest of Apps and Hacks for Editing On Your Phone (466 words)


© laurel for Photojojo, 2014. |
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