RSS
 

Archive for the ‘Equipment’ Category

Blumenmädchen und Maschinenmänner

01 Apr

Ein Beitrag von: Jennifer Thoreson

Die Serie „Flora“ ist eine Reihe von fünf Fotografien, die inspiriert wurden durch einen Besuch in dem berühmten Gefängnis Alcatraz in San Francisco. Vor allem die Natur auf der Gefängnisinsel hat mich fasziniert. In der Serie habe ich Pflanzen von dort mit Frauenfiguren und Textilien zusammengebracht. Die Serie wirkt ikonenhaft, religiös, inszeniert und puppenartig.

In der Serie „Medic“, die Krankheit und Genesung thematisiert, geht es um Zärtlichkeit und Genesung. Jedes Bild wurde an einem selbstgebauten Set aufgenommen. Der Zuschauer wird in eine fiktive Welt getragen, in der die Patienten an antik wirkende Apparate angeschlossen sind; an fantastisches, fiktives medizinisches Equipment.

Flora 1 © Jennifer Hudson

Medic 5 © Jennifer Hudson

Flora 2 © Jennifer Hudson

Medic 4 © Jennifer Hudson

Flora 3 © Jennifer Hudson

Medic 3 © Jennifer Hudson

Flora 4 © Jennifer Hudson

Medic 2 © Jennifer Hudson

Flora 5 © Jennifer Hudson

Medic 1 © Jennifer Hudson

Beide Sammlungen von Fotografien zeigen Zerbrechlichkeit und eine fragile, fiktive Welt, aber in beiden ist die Sorge um die Figuren wichtig, so thematisieren sie gleichzeitig Erneuerung, Neu-Erfindung und Widerstandskraft.

Dieser Artikel wurde von Sebastian Baumer aus dem Englischen übersetzt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
Comments Off on Blumenmädchen und Maschinenmänner

Posted in Equipment

 

Extreme X-Class Solar Flare Is Erasing Digital & Film Photos Worldwide

01 Apr

This mornings Solar flare corruption of my photography library

In a stunning event shocking NASA, the European Space Agency and the Russian Federal Space Agency the Sun flexed its power last night with an unprecedented X-Class solar flare (Update: some astrophysicists are contending it’s the first detected Z-Class solar flare). Unlike extreme solar events like the Carrington Event this solar storm has erased film and digital photos world-wide. Prints, film negatives and digital files have shockingly been affected equally being erased into oblivion. Neil deGrasse Tyson was quoted as saying,

iPhone Image Library Corrupted by Solar Flare

“The sun once again has humbled us with its power. With a single awe inspiring brush stroke of  projected radiation, the Sun has erased our visual history leaving us to remember moments of times past with only our heart and minds.”

Completely confused this morning seeing blank sheets of paper where my favorite family photos and wall prints once existed I rushed to my computer and phone to see the state of my digital libraries. Everything was gone. In a fit of amazement and cursing I rushed to check my slides and negatives from the 90′s and they too are now history being completely blank. In hindsight I now wish I savored the moments I photographed to better remember them verses my fuzzy memory of these moments as seen through a small view finder. Now that this fast moving storm of radiation has passed new photos are now again possible. Even though I am now again able to take photos seeing the fragility of our imaging technologies it begs the questions…

Is humanity’s creativity, existence & legacy what we see, feel, or leave behind?

 

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Extreme X-Class Solar Flare Is Erasing Digital & Film Photos Worldwide

The post Extreme X-Class Solar Flare Is Erasing Digital & Film Photos Worldwide appeared first on JMG-Galleries – Landscape, Nature & Travel Photography.

       

Related Stories

  • Don’t Miss The Big Picture Natural World Photography Competition – Enclosure
  • Modern Day Astrolatry – Enclosure
  • In Defense of Pretty Pictures – Enclosure
Feed Ads by FeedBlitz
powered by ad choices

 


JMG-Galleries

 
Comments Off on Extreme X-Class Solar Flare Is Erasing Digital & Film Photos Worldwide

Posted in Equipment

 

Aperitif: Diese Woche auf kwerfeldein

31 Mar

In der letzten Zeit hätte man hier und da meinen können, wir würden uns Themen für die jeweils nächste Woche überlegen, so schön konnten wir zusammenfassen, was vor uns liegt. Das war aber nur Zufall und jetzt sieht man das auch mal sehr deutlich.

Denn diese Woche gibt es eine gut durchgeschüttelte bunte Mischung von allem. Zum Beispiel: Große Männer, die an Maschinen hängen und direkt daneben kleine Plastikfiguren, die Filmszenen atemberaubend nachstellen. Und nach langem Warten die Bilder vom Weltenbummler „new legs“, die wir Euch schon letzte Woche versprochen hatten.

Katja blickt zurück auf den dritten Monat ihres 365-Tage-Projektes und Martin muss sich fragen lassen, ob seine Heimatstadt Karlsruhe für spannende Straßenfotografie taugt. Persönlich wird auch ein weiterer Bericht über ein 365-Tage-Projekt, der sich aber viel mehr ums Geschichtenerzählen und Seelenaufwühlen dreht.

© Lina Scheynius

© Marcel Pommer

Wir zeigen endlich mal wieder Aktfotografie. Viel gibt es ja nicht in diesem Genre, das uns begeistert, statt den Wunsch zu wecken, sich irgendwo zu verstecken und zu weinen. Wir haben zwei dieser Perlen für Euch gefunden, angehaucht und blank poliert. Nur im übertragenen Sinne natürlich: Gucken erlaubt, aber bitte nicht grabschen.

Und wir starten schließlich eine neue Leseraktion! Zum Warmwerden nach so langer Zeit beginnen wir mit einer einfachen Aufgabe, bei der jeder mitmachen kann, der beim Verlassen der eigenen vier Wände nicht nur den Schlüsselbund in die eine Hosentasche und das Portemonnaie in die andere stopft, sondern sich eine Tasche umhängt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
Comments Off on Aperitif: Diese Woche auf kwerfeldein

Posted in Equipment

 

31. März 2014

31 Mar

Ein Beitrag von: Alexander Rentsch

© Alexander Rentsch


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
Comments Off on 31. März 2014

Posted in Equipment

 

Bags for Phoneographers with Style

31 Mar

We’re here to stop your pants from falling down (due to your pocketfuls of phones, lenses, lights and don’t forget that backup battery).

Check out these smartly sized bags to carry your smartphone and all its smartcessories. Scroll along to find out how to win one of your own.

Regular camera bags are big and boring (plain black? no thanks). The Plaid Camera Satchel is plaid(!) and just the right size for your tiniest phoneography gear.

The Any Bag Camera Bag Insert will take on the look and style of any bag in the universe! Just slip it into any bag and give your photoing gear an extra-cushy safe ride.

The iPhone Lens Wallet has been specially formulated to fit the Photojojo Phone Lens line, plus a 10-12x telephoto lens and a mini tripod. So many goodies, all in one place.

PHOTOJOJO

It’s so easy, so very easy. Simply pin one, or three, of our bags and we’ll give away one of each bag to three lucky pinners. Look, we even put easy peasy “Pin it” buttons right here (look down).

The Plaid Camera Satchel
$ 75 at the Photojojo Shop

The Any Bag Camera Bag Insert
$ 69 at the Photojojo Shop

The iPhone Lens Wallet
$ 15 at the Photojojo Shop


© laurel for Photojojo, 2014. |
Permalink |
No comment |
Add to
del.icio.us

Post tags:


Photojojo

 
Comments Off on Bags for Phoneographers with Style

Posted in Equipment

 

Grimm kompakt

31 Mar

Das dicke Märchenbuch der Gebrüder Grimm war während meiner Kindheit fast wie ein zweites Kopfkissen in meinem Bett. Märchenlesen war ein festes Einschlafritual und bis heute haben sie für mich ihre Fazination nicht verloren. Immer wieder tauchte das Thema in meinen Fotografien auf, bis ich endlich beschloss, eine reine Grimm-Serie zu machen.

Im Netz schwirren natürlich schon unzählige fotografische Umsetzungen der Märchen herum und ich wollte trotzdem meinen eigenen Ansatz finden. Schließlich beschloss ich, einen Ausschnitt aus dem Schlüsselmoment des jeweiligen Märchens darzustellen. Die Szene, an der jeder das Märchen wiedererkennt – kompakt, mit so wenig Mitteln wie möglich.

Apfel © Laura Zalenga

Da ich sonst bei meinen Bildern meistens den Fokus auf das Gesicht der dargestellten Person lege, war es spannend, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Ich habe mir davor wenig Gedanken darüber gemacht, etwas mit Händen und Füßen auszudrücken. Fast schon war es eine kleine Studie über Hand- und Fußhaltungen.

Viel mehr als sonst habe ich auch bei der Bildkomposition überlegt und ausprobiert. Manche Bilder habe ich sogar mehrmals geschossen, weil ich schon so ein genaues Bild im Kopf hatte und das auch so im finalen Foto sehen wollte.

Kugel © Laura Zalenga

Manche ließen sich schnell und einfach umsetzen. Alten Holzboden suchen, Apfel anbeißen, hinlegen und schon ist das Bild so gut wie fertig. Andere waren da schon etwas kniffliger. Man muss erst einmal eine alte Mauer finden und jemanden mit langen blonden Haaren, der sich dann dort drüberhängt.

Es war toll, sich zu jedem Bild zu überlegen, was essentiell dafür ist. Wie viel lasse ich weg? Wie nah zoome ich hinein? Erkennt man das so?

Natürlich hätte man das auch noch auf die Spitz treiben und nur noch eine goldene Kugel, einen angebissenen Apfel und einen fallenden Schuh zeigen können, aber es geht in den Märchen nun einmal vor allem um die Menschen. Außerdem brachten die Füße und Hände für mich erst die Bewegung und die Aktion in die Bilder.

Zopf © Laura Zalenga

Es macht einfach Spaß, sich noch einmal in viele Märchen hineinzudenken und sich zu überlegen, wie man sie für diese Serie darstellen könnte. Welche Märchen kommen überhaupt in Frage? Was ist umsetzbar, was ist komprimierbar?

Das Beste ist jedenfalls, dass bei über 200 Grimm-Märchen der Stoff für diese Serie noch eine Weile lang nicht ausgeht. Ich plane schon, welche Märchen als nächstes in Angriff genommen werden und wie und vor allem woher ich die benötigten Märchen-Accessoires bekomme.

Wolf © Laura Zalenga

Welches Märchen welches ist, muss ich bestimmt nicht dazuschreiben. Für die meisten ist es wahrscheinlich ein Kinderspiel. Aber wenn dann als nächstes Schneeweißchen und Rosenrot, Brüderchen und Schwesterchen, das tapfere Schneiderlein, Daumesdick und der gestiefelte Kater kommen, wird es bestimmt schon etwas schwieriger.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
Comments Off on Grimm kompakt

Posted in Equipment

 

Meine fotografische Reise

31 Mar

Ein Beitrag von: Manuel Estheim

Jeder Mensch nimmt die Welt anders wahr und interessiert sich für andere Dinge. Was mich persönlich am Medium der Fotografie so sehr fasziniert, ist die Tatsache, dass alle Fotografen mehr oder weniger mit dem selben Werkzeug arbeiten, aber dabei von Grund auf verschiedene Arbeiten entstehen können.

Sieht man sich den Werdegang verschiedener Fotografen an, so wird einem ganz schnell klar, dass jeder seine ganz eigene, individuelle Reise beschreitet – und das ist meine:

Mein Arbeiten werden oft als dunkel, surreal und komisch beschrieben. Besonders in letzter Zeit frage ich mich oft, wie es dazu kommt, dass so gut wie alle meine Bilder eine zumindest unterschwellige Traurigkeit besitzen. Beantworten konnte ich mir die Frage noch nicht.

Es ist keinesfalls so, dass ich mich hinsetze und mich frage „Was könnte ich heute für ein trauriges Bild machen?“ Viel mehr gibt es da einfach diese Geschichten in mir, die unbedingt den Weg nach draußen finden müssen, um gehört bzw. gesehen zu werden.

Im Folgenden stelle ich Euch einige meiner Bilder chronologisch vor:

The ghost that haunts me, 2012 © Manuel Estheim

Dieses Bild bezeichne ich gern als meine „fotografische Geburt“. Es gab den Startschuss für eine Reihe von interessanten Entwicklungen – einerseits war es der Start eines 52-Wochen-Projektes (das ich später frühzeitig zugunsten eines 365-Tage-Projektes abbrechen sollte, dazu aber später mehr), wodurch ich nun viel öfter fotografierte.

Andererseits versuchte ich ab diesem Zeitpunkt, zu jedem Bild ein Konzept zu entwickeln und kam so meinem Ziel näher, „nicht nur schöne Fotos zu ma­chen“.

Tourist in the waking world, Februar 2012.© Manuel Estheim

Ich erinnere mich sehr gern an diese Zeit zurück, voller Motivation und Inspiration. Dies war auch das erste Bild, das von einer australischen Band als Albumcover verwendet wurde und mir so zeigte, dass ich mich wohl auf dem richtigen Weg befinde.

Take me to wonderland, März 2012 © Manuel Estheim

Auch wenn dieses Bild optisch nicht mehr viel mit meinen heutigen Arbeiten zu tun hat, halte ich es für einen unglaublich wichtigen Punkt in meiner persönlichen Entwicklung. Es war das erste Mal, dass ich über meinen Schatten sprang und mich selbst nackt in der Natur fotografierte.

Ich kann mich noch ganz genau an den Adrenalin-Kick erinnern und wie ich mich plötzlich fühlte, als würde mich nichts mehr zurückhalten. Dadurch, dass ich in dieser Zeit ausschließlich mich selbst als Modell fotografierte, lernte ich, mit dem menschlichen Körper als fotografischem Subjekt umzugehen.

Die Nachricht des Tages, Juli 2012 © Manuel Estheim

Das vielleicht wichtigste Bild in meinem gesamten Portfolio. „Die Nachricht des Tages“ war das Thema der Klausurarbeit der Aufnahmeprüfung an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz, die ich letztendlich bestand und somit seit Oktober 2012 Grafik-Design und Fotografie studiere.

Mir ist durchaus bewusst, dass unter Künstlern Kunst­schulen und Universitäten teilweise sehr negativ bewertet werden, aber für meine persönliche Entwicklung konnte mir nichts Besseres passieren. Endlich war ich unter Leuten, die meine Leidenschaft teilten, aber dennoch komplett anders arbeiten als ich, wodurch spannende, aber auch weniger spannende Diskussionen (Stichwort: Photoshop) praktisch vorprogrammiert waren.

The act of becoming nature, August 2012 © Manuel Estheim

Bis heute eines meiner absoluten Lieblingsbilder, nicht nur, weil es fast alles in einem Bild vereint, was ich liebe: Natur, ein nackter Mensch und die Verbindung dazwischen. Ich erinnere mich auch sehr gern daran zurück, wie mich mein Freund mit Moos und Dreck eindeckte, bis ich endlich zufrieden mit dem Bild war.

Good night, Oktober 2012 © Manuel Estheim

Mit diesem Bild brach ich mein 52-Wochen-Projekt zugunsten des berühmten 365-Tage-Projekts ab. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich festgefahren in meinem Stil, die Ideen gingen mir aus und ich wollte unbedingt so schnell wie nur möglich besser werden.

Zwar war mir der enorme Zeitaufwand bewusst, den dieses Projekt mit sich bringt, aber wenn man es selbst nicht zumindest einmal probiert hat, hat man einfach keine realistische Vorstellung davon, wie hart es wirklich ist, jeden Tag ein Bild zu schaffen, mit dem man bestenfalls auch noch zufrieden ist.

The burden, November 2012 © Manuel Estheim

Während meines 365-Tage-Projektes entfernte ich mich immer weiter von Selbstportraits und mein Freund trat viel öfter vor die Linse. Dies ist eines der wenigen Selbstportraits zu dieser Zeit.

Es war einerseits eine Befreiung, ungewohnterweise einmal nur hinter der Kamera zu stehen, andererseits gab es doch besonders in der Anfangszeit einige Kommunikationsprobleme. Ich war es einfach nicht gewohnt, jemanden zu fotografieren, der nicht das fertige Bild zu 100 % im Kopf hat.

The end, Januar 2013 © Manuel Estheim

Mit diesem Bild beendete ich mein nerven- und zeitraubendes Projekt. Dafür gab es mehrere Gründe: Ich habe ganz klar den Stress, den ein Studium mit sich bringt, unterschätzt. Außerdem konnte ich es einfach nicht mehr mit mir selbst verein­baren, Bilder zu veröffentlichen, mit denen ich nicht zufrieden war und daher auch nicht überzeugt dahinter stehen konnte.

Mit dem Beenden des Projektes fiel ich in eine „fotografische Lethargie“. Plötzlich fehlten mir die Ideen und vor allem immer öfter die Motivation, meine mittlerweile angestaubte Kamera aus dem Schrank zu holen.

Half, Februar 2013 © Manuel Estheim

Umso sicherer ich mir vorher gewesen war, meinen eigenen Stil bereits gefunden zu haben, umso mehr machte sich jetzt Un­sicherheit breit. Ich kaufte mir die verschiedensten analogen Kameras und begann, mit fotografischem Film zu fotografieren.

Anfangs befriedigte mich das auch ganz gut, doch ich merkte immer mehr, dass ich mich zu eingeschränkt fühlte – konnte ich vorher meine Bilder mithilfe der Bildbearbeitung genau so umsetzen, wie ich sie in meinem Kopf hatte, so fehlte mir die­se Möglichkeit nun.

Dies soll keineswegs bedeuten, dass man Photoshop oder ähnliche Programme benötigt, um gute Bilder zu machen, es war lediglich in meinem ganz persönlichem Arbeitsprozess der Fall.

Part I, Mai 2013 © Manuel Estheim

Ich experimentierte immer mehr mit der Nacktheit, die ich nun nicht mehr versuchte, durch bestimmte Körperhaltungen oder Requisiten zu verdecken. Ich entschied mich ganz bewusst dazu, sie zu zeigen.

The longest wait, Mai 2013 © Manuel Estheim

Je mehr ich mit den verschiedensten Dingen experimentierte, desto mehr fiel mir auf, dass meine Bilder zwar optisch anspre­chend waren, jedoch immer mehr an Inhalt, der mir immer so immens wichtig war, verloren ging. Einmal mehr stand also fest: Etwas musste sich ändern.

Daher orientierte ich mich wieder mehr an meinen fotografischen Wurzeln und setzte da an, wo ich aufgehört hatte, zufrie­den mit meinen Arbeiten zu sein: Vor dem Start meines 365-Tage-Projektes.

Manche mögen dieses Bild vielleicht als Rückschritt sehen, doch für mich bedeutete es eine Rückkehr zu meinen Wurzeln und den Versuch, meine experimentellen Ansätze und die immer genauer werdenden Konzepte in einem Bild zu vereinen.

Human?, August 2013 © Manuel Estheim

Natürlich hatten auch mein Studium und die zahlreichen Gespräche mit meinem Fotografieprofessor, den ich sehr schätze, Einfluss auf meine Bilder. Ich begann, noch mehr über meine Bilder nachzudenken, aber auch Strukturen waren mir zu die­ser Zeit wichtig. In „Human?“ versuchte ich, einen Menschen darzustellen, der jedoch als Teil der Natur funktioniert.

The heavy weight, Oktober 2013 © Manuel Estheim

„The heavy weight“ ist bis heute mein ungeschlagenes Lieblingsbild. Das erste Mal seit meinen Anfängen war ich wieder richtig zufrieden und auch das Gefühl, endlich (wieder) einen eigenen Stil gefunden zu haben, bereitet mir immer noch ein warmes Gefühl im Herzen, wenn ich daran zurückdenke.

Entwined forever, Oktober 2013 © Manuel Estheim

Das Gefühl, endlich wieder auf dem richtigen Weg zu sein, beflügelte mich regelrecht und so traute ich mich auch an Bilder heran, von denen ich im Vorhinein absolut keine Ahnung hatte, ob sie denn überhaupt möglich wären bzw. ob ich gut genug wäre, sie möglich zu machen.

„Entwined forever“ machte mir eines klar: Das Limit bin ich selbst. Kann ich mir ein Bild vor­stellen, so kann ich es auch umsetzen. Vielleicht nicht beim ersten, zweiten oder sogar dritten Mal, aber irgendwann ganz bestimmt! Das mag sich jetzt sehr naiv anhören, aber diese Änderung meiner Einstellung half mir ungemein.

The Inbetween, März 2014 © Manuel Estheim

Als ich mit diesem Bild abgeschlossen hatte, war eines für mich klar und zwar, dass es sich um ein misslungenes Experiment handelt.

Erst, nachdem ich mich selbst davon distanzierte und es in einem neuen Licht noch einmal betrachtete, kam ich zu der Erkenntnis, dass es manchmal nur ein bisschen Abstand von seinen eigenen Arbeiten braucht, um sie wirklich schätzen zu lernen.

A sacrifice, März 2014 © Manuel Estheim

„A sacrifice“ ist mein aktuellstes Bild und sieht man genauer hin, so fällt einem auf, dass es mein gesamtes Portfolio in einem gewissen Sinn in einem Bild vereint: Der nackte Körper, die dunkle Natur als Hintergrund, die Verschmelzung von Mensch und Natur.

Ich blicke nun also auf meine bisherige Reise als Fotograf zurück und schon drängen sich wieder neue Fragen auf: Hätte ich etwas anders machen, an gewissen Punkten eine Abkürzung nehmen sollen? War das Experimentieren mit Film wirk­lich nötig oder hätte ich die Zeit lieber nutzen sollen, um meinen alten Stil weiterzuverfolgen?

Natürlich wäre mein Portfolio größer, hätte ich den einen oder anderen Umweg nicht eingeschlagen, doch letztendlich sind auch diese Umwege wichtige Pfade meiner Reise gewesen, ohne die ich jetzt nicht der Mensch wäre, zu dem ich geworden bin.

Ich kann mit Stolz sagen, dass ich jetzt an einem Punkt angekommen bin, an dem ich genau weiß, was mein Ziel ist: Dunkle, surreale und seltsame Bilder zu schaffen, die Menschen zum Denken anregen und mit denen sich vielleicht sogar der eine oder andere identifizieren kann.

In der BeHuman Galerie kann man übrigens seit dem 15. März einige meiner Arbeiten sehen. Wer also zufällig in Texas weilt, ist herzlich willkommen.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
Comments Off on Meine fotografische Reise

Posted in Equipment

 

Unter der Oberfläche

30 Mar

Die Serie „The Unseen“ von Lara Zankoul zeigt Portraits, die durch die Wasseroberfläche geteilt sind. Das Wasser steht für das, was eigentlich nicht sichtbar ist. Ein junger Mann mit Hemd und Fliege trägt unter der Oberfläche ein Tütü. Zwei Schwestern lächeln sich an und zerschneiden sich unter der Oberfläche die Kleider.

Die Fotografin Lara Zankoul wurde 1987 im Libanon geboren. Nach ihrem Abschluss an der Universität von Beirut lernte sie 2008 die Fotografie kennen und lieben. Sie ist Autodidaktin und lernte durch ihr 365-Tage-Projekt sehr schnell, mit dem Medium umzugehen.

Feminine side © Lara Zankoul

Hurtful  © Lara Zankoul

A Boats imagination © Lara Zankoul

Lies  © Lara Zankoul

Nouveaux riches  © Lara Zankoul

Paranoia  © Lara Zankoul

The noone  © Lara Zankoul

The Zoo  © Lara Zankoul

 © Lara Zankoul

Life  © Lara Zankoul

Wie die Fotos entstanden sind, sieht man gut in dem kleinen Videoteaser von Lara auf Youtube. Aufgenommen wurden sie in einem großen Studio mit Wassertank. Die passenenden Kostüme und Requisiten stehen neben dem Tank und die Modelle haben sichtlich gute Laune, in dem wohl doch recht kühlen Wasser.

Mehr von Lara Zankoul findet Ihr auf Flickr, Facebook und auf Ihrer Webseite.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
Comments Off on Unter der Oberfläche

Posted in Equipment

 

30. März 2014

30 Mar

Ein Beitrag von: Elke Vogelsang

Harbor Reflections © Elke Vogelsang


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
Comments Off on 30. März 2014

Posted in Equipment

 

browserFruits März, Ausgabe 5

30 Mar

Juhuuu, die browserFruits haben Dank unserer Redakteurin Aileen ein neues Titelbild, das uns durch den Frühling begleiten wird, von dem wir schon seit einigen Wochen schwärmen. Sonst bleibt aber alles wie gewohnt und Ihr findet Links, Hinweise, Buchtipps, Videos und unser Zitat der Woche im Früchtekorb. Im Fotospecial wollen wir die Wanderlust in Euch wecken: Zu sehen sind Menschen in unbeschreiblich schönen Landschaften. Aber bevor Ihr loszieht und es ihnen gleich tut, wünschen wir Euch erst einmal guten Appetit!

 

Fotospecial: Entdecker

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Die DDR war nicht schwarzweiß. Das zeigt die Ausstellung „Farbe für die Republik“ des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Auf Deutschland Radio gibt es dazu einen schönen Bericht zum Nachlesen oder -hören.

• Einen kurzen Bericht über die Geschichte der Kriegsfotografie gibt es hier zu lesen.

• Deutschland ist doch noch ein Märchenwald! Das beweist eindrucksvoll der Kölner Kilian Schönberger mit diesen wunderschönen Bildern. Für uns hat er letztes Jahr bereits einen Gastartikel verfasst.

• Bilder über Einsamkeit von Angelica Garcia.

 

International

• Habt Ihr Hunger? Nach diesen Fotos von leckeren Kuchen ganz sicher!

• Hier werden die schönen analogen Schwarzweiß-Portraits von Marc von Martial vorgestellt.

• Wir lieben Fotogeschichte: Bilder von einem Kostümball um 1897.

• Kennt Ihr das riesige Rolleflex-Cafè in Südkorea?

• Für ihr neuestes Bild hat Lara Zankoul kurzerhand einen Blumengarten ins Haus geholt. Das fertige Bild und einige Making-ofs sowie Hintergrundinformationen findet Ihr hier.

• Stanley Kubrick war nicht nur ein großartiger Regiseur, sondern auch ein toller Fotograf.

• Ihr liebt Fotofestivals? Dann ist diese List für Euch bestimmt Gold wert.

• Hühnerportraits von Ernest Goh. Klingt komisch, sehen aber wirklich großartig aus und machen hoffentlich ein paar Leute nachdenklich.

• Hier haben wir acht Tipps zur Unterwasserfotografie mit Modellen entdeckt.

• Wir bleiben unter Wasser. Alix Martinez lässt Kinder im Wasser spielen.

• Knallige Farben und wehende Kleider. Wem bei kitschigen Fashionbildern nicht ein Schauer überkommt, sollte einen Blick auf die Fotos von Svetlana Belyaeva wagen.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Erschienen im Verlag Prestel kostet es 34,95 €. „Meisterinnen des Lichts: Große Fotografinnen aus zwei Jahrhunderten“* ist ein ganz wunderbares Buch, das einen Blick auf die bedeutendsten Fotografinnen wirft. 55 von ihnen werden portraitiert, darunter große Namen wie Eve Arnold, Claude Cahun, Cindy Sherman und Herlinde Koelbl, aber auch bislang weniger bekannte Künstlerinnen wie Zanele Muholi aus Südafrika oder Shirana Shahbazi aus Teheran.

• Eine Liebeserklärung macht Mario Testino seiner Muse Kate Moss mit diesem Buch: „Kate Moss by Mario Testino“*. Die beiden arbeiten nicht nur bereits seit zwei Jahrzehnten zusammen, sondern sie verbindet auch eine Freunschaft, die viele Bilder sehr persönlich machen. Erschienen ist das Buch im Verlag Taschen und zu haben für 29,99 €.

 

Wettbewerbe

• National Geographic sucht noch bis zum 14. April Bilder zum Thema „Home“. Die besten Einsendungen werden auf der Webseite und im Magazin veröffentlicht. Zudem gibt es für alle Einsender Fototipps der Experten von National Geographic.

 

Zitat der Woche

It’s not how a photographer looks at the world that is important. It’s their intimate relationship with it.

Antoine d’Agata –

Mehr Zitate

 

Videos

Eine Dokumentation der BBC über den Fotografen Tom Wood. Vielen Dank an unsere Leserin Julia für den Tipp.

 

Kirsty Mitchells aufwändige Bilder begeistern uns immer wieder. Hier das Video zu ihrem neuesten Werk „The Stars Of Spring Will Carry You Home“.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
Comments Off on browserFruits März, Ausgabe 5

Posted in Equipment