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Archive for the ‘Equipment’ Category

Projekt Riga – eine fotografische Fahrradtour

28 Apr

Ein Beitrag von: Tobias Teich

Die Fotografie kam zu mir in Form einer Minolta X500. Analog. Manueller Fokus. Zwar hatte ich mich schon vorher mit digitalen Kameras versucht, sie boten mir jedoch nicht das, was ich benötigte. Was das war, wurde mir erst klar, als ich die ersten Filme der Minolta entwickelte.

Die manuelle Funktionsweise, die Festbrennweite – all das passte anscheinend wesentlich besser zu mir. Die Ergebnisse waren deutlicher mehr an dem, was ich mit den Fotos zeigen wollte, als die digitalen.

Anfänglich war mein fotografisches Interesse auf den urbanen Raum begrenzt. Ich wollte die Stadt Braunschweig, in der ich lebe und studiere, so zeigen wie ich sie empfinde. Sehr schnell konzentrierte ich mich dabei auf die vielen Fahrradleichen, die überall in der Stadt zu finden waren.

© Tobias Teich

So entstand mein erstes Projekt „Tretmühlen“. Bald erweiterte etwas anderes meinen fotografischen Horizont: Der soziale Aspekt. Durch den Austausch mit Menschen, die den gleichen Zugang zur Fotografie hatten wie ich, bekam meine Arbeit einen sichtlichen Schub.

Zunehmend versuchte ich, meine Projekte schärfer zu fassen. Es erwuchs der Wunsch nach Portraits und dem „guten“ Bild, ohne dabei eine gewisse Lässigkeit nicht zu verlieren.

So drängte es mich – wohl unterbewusst, aber bestimmt – zu einem „großen“ Projekt. Ein Projekt, das mir in vielerlei Hinsicht neue Horizonte eröffnen würde.

© Tobias Teich

So erschuf ich Projekt#Riga als Ausdruck des Wunsches, mit Kamera und Fahrrad nach Riga, der Hauptstadt Lettlands, zu fahren. Noch nie war ich allein im Ausland gewesen – und das in einer Zeit, in der gefühlt jeder Jugendliche schon einmal monatelang durchs australische Outback gewandert ist.

Zudem sollte diese Reise dann in einem Bildband und einer Ausstellung münden. Sehr schnell wurde mir bei der Planung klar, dass die Kosten für das fotografische Equipment sowie für den anschließenden Druck des Bildbandes immens werden würden.

Projekt Riga © Tobias Teich

Ein Freund gab mir den Rat, mich über Crowdfunding zu informieren. Letztendlich meldete ich mich bei Startnext an und erstellte dort eine Crowdfunding-Kampagne.

Eine Freundin erstellte ein Logo, weitere Freunde halfen mir bei den nötigen Videobeiträgen. Mit dieser Kampagne erhielt mein Vorhaben eine ganz neue Ebene.

© Tobias Teich

Ich musste mich und mein Projekt bewerben, musste argumentieren, warum ein künstlerisches Projekt, das auf den ersten Blick nur mich selbst betraf, wert war, unterstützt zu werden.

Nun gab es kein Zurück mehr. Ich konnte das Projekt nicht mehr einfach im Sande verlaufen lassen. Ich musste mich der Aufgabe stellen.

© Tobias Teich

Das Feedback war dann überwiegend positiv und so dauerte es nicht sehr lange bis ich den Betrag, der zum erfolgreichen Abschluss der Kampagne nötig war, beisammen hatte.

Er wurde sogar deutlich überschritten. So konnte ich Kleinbild- und Mittelformatfilme kaufen. Mit Unterstützung der Familie wurde ein adäquates Fahrrad gekauft.

Am 14. April 2013 ging es dann auf die am Ende 1760 Kilometer lange Reise. Zuerst durchquerte ich die Uckermark, dann ging es über Stettin (Polen) an die Ostsee.

Projekt Riga © Tobias Teich

Weiter entlang der polnischen Küste gelangte ich schnell nach Danzig. Diese erste Reisewoche ging ich sehr sportlich an und spürte, dass ich erst noch meinen Rhythmus finden musste, um meinen fotografischen Ansprüchen zu genügen.

Viel zu leicht rollt man mit dem Fahrrad an lohnenden Motiven vorbei. So entschied ich mich, die russische Exklave Kaliningrad mit teilweiser Hilfe der Bahn zu umrunden.

Projekt Riga © Tobias Teich

Dies gab mir die Zeit, mehr auf die nun litauische und dann lettische Küste und Natur einzugehen. Nach 20 Tagen hatte ich Riga erreicht.

Unglaubliche Tage lagen hinter mir, atemberaubende Natur hatte ich durchquert und unendlich lange, mal mehr oder weniger stark befahrene Straßen hatte ich befahren, krasse gesellschaftliche Brüche und Unterschiede waren mir begegnet.

Projekt Riga © Tobias Teich

Projekt Riga © Tobias Teich

Polen und das Baltikum erfahren teilweise einen unübersehbaren Boom. Überall wird viel gebaut, vieles soll noch gebaut werden. Dabei stehen oftmals gleich auf der anderen Straßenseite noch bewohnte Häuser aus einer anderen Zeit.

All das Gesehene habe ich letztendlich in den Bildband gefasst. Mit einer dreiwöchigen Ausstellung in der Braunschweiger Galerie ein Raum 5-7 (und einer in eine Party ausufernden Vernissage) beschloss ich das Projekt.

Projekt Riga © Tobias Teich

Doch auch ein Jahr nach dem Start gen Osten ist die Tour noch immer sehr präsent. Vor Kurzem stellte ich einige Bilder des Projektes im LOT-Theater Braunschweig aus, einige stellte ich für eine studentische Arbeit zur Verfügung und ein Bild wurde für eine Werbekampagne verwendet.

Zusammenfassend kann ich mit Sicherheit sagen, dass mich dieses Projekt deutlich selbstbewusster gemacht hat. Fotografisch wie persönlich. Das nächste Projekt kommt bestimmt!


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28. April 2014

28 Apr

Ein Beitrag von: Martin Fellmann

Bibliothek © Martin Fellmann


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Take a Hike!With Camping-Friendly Photo Gear

28 Apr

We love camping. The scenery is beautiful, the wildlife photogenic, the tent mishaps hilarious and the burnt marshmallows the best ones.

Don’t let Mother Nature with her water, dirt & total-lack-of-outlets stop you from photoing it all. Pack along these camping-friendly gadgets.

We field tested each one on a recent camping weekend in Big Sur. Check out this photo story of our trip, or scroll on down to see our favorite gear of the weekend.

Power Pot Stovetop Charger

The Power Pot turns heat from your campfire or stove into power to charge your phone, camera or any USB cable charged device!

Cook up your dinner and the power to snap a few more photos at the same time.

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DryZone Duffle

Like the little yellow rain slicker of your childhood, this waterproof bag will keep your camera bone dry. Plus, it’s super padded to keep your gear safe.

Pack the DryZone Duffle full of camera equipment (and dry socks) when you’re on the water.

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iPhone Super Suit

With the iPhone Super Suit your phone will have the ultimate protection from the elements … like water, sand and gravity.

This sleek case protects and leaves the buttons, screen, camera and headphones totally usable (even while underwater)!

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Spring Break Camera Strap

Take your camera on a hike with the Spring Break Strap.

It not only provides a comfy way to carry your most precious cargo, but it makes you look pretty good too.

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Gorillapod Mobile

The Gorillapod will hold onto your phone in any terrain. Its bendy legs will stand atop a mountain or hang onto a tree branch for great pics at just the right angle.

Use it as a tripod for self-timer selfies, group pics and shake-free videos.

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Now, check out the photos we snapped on our weekend camping trip to Big Sur RIGHT HERE!

 


© laurel for Photojojo, 2014. |
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Otto Snoek: Sensation

28 Apr

Als ich letzte Woche im Buch „Street Photography Now“* auf Seite 184 die Bilder von Otto Snoek entdeckte, setzte ich sofort seinen Namen auf meine „Liste der anzuschreibenden Fotografen“. Beim Betrachten seiner Straßenaufnahmen fühlte ich mich an Martin Parrs „Think Of England“ erinnert. Und als alter Parr-Fanboy, naja, Ihr wisst schon.

Otto Snoeks Arbeitsweise ähnelt der von Parr insofern, als dass er auf der Straße einen Blitz einsetzt und ebenfalls einen humorvollen bzw. kritischen Blick wie der Brite auf Menschen hat. Doch Snoek unterscheidet sich inhaltlich mehr als deutlich von Parr, wie wir gleich sehen werden.

Der Niederländer zeigt stets mehrere Menschen auf einem Bild und lässt somit das Unangenehme, Komplexe und Unkontrollierbare alltäglicher Straßenszenen zu. Es sind, zugegeben, keine einfachen Bilder, die Snoek präsentiert. Einfach im Sinne konventioneller Fotografie.

Dem Betrachter wird es nicht wie bei Parr mit kräftigen Farben, Kontrasten und einfachen Kompositionen leicht gemacht, ganz im Gegenteil. Die leise und zurückhaltende Bildsprache muss kennengelernt und zu lesen verstanden sein, um Bildwirkung und -tiefe seiner Werke schrittweise zu entziffern.

Otto Snoek zeigt eine Frau im Vordergrund und zwei ältere Damen im Hintergrund.

Otto Snoek zeigt ein paar Menschen, die tanzen.

Otto Snoek zeigt eine Reihe von Gesichtern, alle schauen irgendwo anders hin.

Otto Snoek portraitiert einige Menschen, die interessiert an ihm vorbeisehen.

Otto Snoek fotografiert einen zweigeteilten Raum, in dem eine Frau vor einer Statue posiert.

Hier zeigt Otto Snoek Leute auf der Sensation in Prag, eine Nahaufnahme.

Otto Snoek zeigt eine Gruppe von Leuten, die nachdenklich im Raum stehen.

Otto Snoek zeigt einen Überblick auf eine Gruppe Menschen auf der Sensation in Amsterdam.

Die oben gezeigten Aufnahmen erarbeitete Otto Snoek auf der „Sensation“, einer Tanzveranstaltung, auf der das Tragen weißer Kleidung Pflicht ist. Jedoch stammen die Fotos nicht von einer einzigen Show, sondern von vielen unterschiedlichen in ganz Europa.

Der offensichtliche Einsatz des Blitzes seitens des Fotografen gibt dem Betrachter das unterschwellige Gefühl des Unangenehmen. Nein, die Bilder sind nicht behaglich, sondern zeigen Besucher des Events von ihrer Schokoladenseite. Man könnte sagen: „Das sind ja gar keine schönen Fotos.“

Und würde den Nagel auf den Kopf treffen. Wer auf eine Tanzveranstaltung geht, macht sich hübsch, poliert alle Pickel weg und möchte vielleicht sogar gesehen werden. Doch – wie im echten Leben – ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch auf solchen Veranstaltungen wird es Besuchern langweilig, es quält sie der Hunger oder die Toiletten sind verstopft.

Angedeutet und nicht billig-plakativ skizziert Otto Snoek diese Eigenheiten, die zu gern verdrängt oder unter den Teppich gekehrt werden. Damit wird seine Dokumentation zur Kritik. Und genau das ist es, was ich an guter Fotografie so oft vermisse.

Wer nun Lust auf mehr hat, wird auf der Webseite von Otto Snoek fündig. Der ist übrigens Teil von iN-PubliC. Und Bücher von ihm, die gibt es auch.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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27. April 2014

28 Apr

Ein Beitrag von: fotolabyrinth

old couple © fotolabyrinth


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26. April 2014

27 Apr

Ein Beitrag von: Christian Richter

Grand Entry © Christian Richter


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browserFruits April, Ausgabe 4

27 Apr

Am Freitag sah es bei uns zugegebenermaßen sehr leer aus. Aber keine Sorge, das kleine Loch hat uns stark motiviert und die kommende Woche ist schon wieder schön gefüllt mit vielen neuen und vielfältigen Artikeln sowie tollen Bildern. Ihr könnt uns natürlich dennoch weiter Links, Gastartikel und Ideen schicken. Wir freuen uns sehr über Feedback und neue Entdeckungen!

 

Fotospecial: Igel

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Die Zeit interviewt Platon Antoniou, dessen Portrait von Wladimir Putin das wohl bekannteste Lichtbild des russischen Präsidenten ist.

• Eine spannende Entwicklung für alle Fotobuch-Fans: Der Meister des Formats, Markus Schaden, plant ein Fotobuch-Museum in vier Schritten. Klingt verrückt? Ja. Aber gut? Ja!

• Omas sind die Besten. Das zeigt uns Monsieur Mueller auf eindrucks- und liebevolle Weise in seinem Blog mit einer Hommage auf seine Großmutter Frau Zug.

• Blickfang interviewte den Deutschen Automobilfotografen Thomas von Salomon.

• Den „Jungbauern“ des August Sander ist Reinhard Papst in der FAZ auf der Spur.

• Designstraps zeigt berühmte Wahrzeichen im Kontext ihrer Umgebung.

• Kennt Ihr schon Plastiktütenlandschaften? Klingt verrückt, wirkt aber großartig und überzeugend.

 

International

• Anlässlich des 20. Jahrestages des Genozids in Ruanda zeigt The New York Times Magazine die (im positiven Sinne!) aufwühlende Serie „Portraits of Reconciliation“ von Pieter Hugo, in der ausgesöhnte Täter und Opfer miteinander posieren.

• Michael Somoroff demontiert August Sander. Lensculture zeigt, wie sich die historischen Aufnahmen verändern, wenn dank Bildbearbeitungssoftware das Hauptsujet entfernt wird.

• Martin Parr and Gerry Badger wurden zur Erscheinung des dritten Bandes von „The Photobook, A History“* interviewt. Spannend zu lesen, wie die beiden die Thematik beurteilen.

• Varun Thota spielt gern mit Flugzeugen und fotografiert. Beides vereint er in einer lustigen und schönen Serie.

• Kennt Ihr die Disney-Serie von Anni Leibovitz? In ihr inszeniert sie berühmte Personen als Disneyfiguren.

• Eine beinahe magische Welt zeigen diese Insektenmakros.

• Auch 500px hat etwas zum Thema Makro: Ein kurzes Interview mit Miki Asais Bildern und auch ein paar Tipps.

• LIFE zeigt einen spannenden Blick in die Entstehungsgeschichte der Fotos, auf denen Picasso mit Licht malt.

• Blick über den Tellerrand: Dank Spezialisten, die die Daten von ein paar alten Amiga-Disketten gerettet haben, ist die Welt nun um etwa 30 digitale Arbeiten von Andy Warhol reicher.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipps

• Seit vier Jahren dokumentiert die Fotografin Mila Teshajeva, wie der durch Erdöl- und Gasvorkommen bedingte wirtschaftliche Aufschwung die ehemaligen Sowjetrepubliken rund um das kaspische Meer verändert. Ihr Buch „Promising Waters“* ist im Kehrer Verlag erscheinen.

• „Es muss im Leben mehr als alles geben“* ist ein Pappbilderbuch, wie Ihr es von Kleinkindern kennt. Die Bilder darin sind jedoch für Erwachsene. Elias Wessel inszenierte dafür den transsexuellen Superstar Amanda Leopore und zeigt eine Geschichte über Selbst- und Neufindung.

 

Zitat der Woche

Make visible what, without you, might perhaps never have been seen.

Robert Bresson –

Mehr Zitate

 

Videos

Leica präsentiert stolz: Das langweiligste Werbevideo aller Zeiten. Und wahrscheinlich auch das längste. Eine erstaunlich gut funktionierende Mischung aus ernstgemeinter Faszination für das eigene Produkt sowie dessen Herstellungsprozess und einer gehörigen Portion Selbstironie.

 

Steffen „Stilpirat“ Böttcher hat noch einmal Paul Ripke interviewt. Naja, eigentlich interviewen sie sich gegenseitig. Das unterhaltsame Gespräch ist in drei Teile aufgeteilt. Teil Nummer 1 gibts hier:

 

Wie wunderbar sich Dronen abseits der Diskussion über ihre Legitimierung in der modernen Kriegsführung auch zivil nutzen lassen, zeigt uns Randy Scott Slavin mit seinen Luftaufnahmen von New York City.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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It’s Not Travel Photography, But Photographing Travelers May Be Photography’s Next Big Thing

26 Apr

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Photography: Paola Colleoni

On a trip to Paris with her best friend two years ago, Nicole Smith did what everyone does on vacation. As she and her friend stood at tourist sites, she would take out her phone, hold it at arm’s length and snap a few selfies. Sometimes the pair would buttonhole a passing stranger, hand over a camera and ask the passer-by to shoot a picture of them together. Not surprisingly, the results were, she says, always “meh.” Things changed though, when a friend in the city offered to photograph them in the style of a photojournalist as they wandered through the streets. The result wasn’t just a set of images that captured the spirit of her afternoon in a way that she could never have done alone, she says, but the beginning of a whole new business idea.

Two years later Flytographer now has professional photographers available to capture shots of vacationers as they tour the sites and sip cappuccinos in romantic cafes in 70 cities around the world.
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Photography: Cadence Feeley

Customers can choose from three different kinds of shoots: thirty minutes in one location produces fifteen photos and costs $ 250; an hour in one or two locations generates 30 photos and costs $ 350; and two hours in multiple locations produce 60 photos for $ 600. The commission  earned by the photographer varies with the package but on average photographers can expect to receive 60 percent of the purchase price.

“It’s a fun, fast shoot.”

The photographers, though, only have to do the shooting. Flytographer will arrange the date, time and route of the booking, discuss the customer’s objectives and prepare a brief with all the details.

“It’s a fun, fast shoot and we usually capture the couple/family as they stroll around in a more candid, editorial-style,” says Nicole. “The photographer connects with the customer like a local friend.”

The question is how much demand there is for the attention of a professional photographer at a time when professional quality DSLRs are affordable to anyone who takes foreign travel, and when everyone is packing a camera in their pocket, complete with filters to turn even the worst of snaps into atmospheric mementos.

According to Nicole, Flytographer delivers a couple of important benefits that vacationers and travelers can’t produce alone.

The first is that everyone can be in the picture together, looking relaxed and at their best, (rather than at the end of an arm or having just rushed back into the frame.) The images are also more varied. Ask a local to shoot a picture and at best you’ll get a standard direct shot of you and you a friend standing in front of a building. At worst, you’ll get to watch a stranger running off with your iPhone or your Nikon. Flytographer’s photographers are expected to use different angles and vantage points to produce images that only a dedicated photographer can create. They’ll also be using their own equipment.

And those pictures will be high quality. They won’t be quick snaps but valued treasures that record a memorable experience.

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Photography: Lauren Colchamiro

“People like ‘experiences’ vs more stuff and we are often told by our customers that their Flytographer photos were the ‘Best souvenir they’ve ever purchased,” says Nicole. “Too many people spend thousands of dollars planning a special trip only to return home in none of the photos, or if they are, someone else important is missing, or they are blurry etc. They also like that they can focus on soaking up the moment and being really present vs distracted trying to capture the moment through a camera.”

Photograph Honeymooners And Reunions

Customers tend to be couples and families but are often people making special, once-in-a-lifetime trips such as honeymooners or newly engaged couples, all-guy or all-girl vacations and multigenerational reunions. For the photographer, the shoot may sometimes have the same feel, and demand some of the same skills, as shooting a small event.

Altogether, in the year or so since the company’s launch, Flytographer has completed around 200 shoots across five continents. And the company is looking to expand, particularly in Hawaii, Orlando, Sandestin, Palm Desert, Scottsdale, Tremblant, Hong Kong and in the Caribbean, although it accepts applications from anywhere. Photographers in places with large numbers of tourists and small numbers of rival shooters will be in with a good shout of landing some useful extra work, and even photographers who travel a lot can find themselves shooting in different locations.

But you will need to impress. All of the company’s photographers are professionals with backgrounds that range from newspapers and magazines to corporate and fashion photography. Some are wedding and family photographers. Flytographer has also managed to land some adventure ski photographers who can capture shots of snowboarding clients as they fly down the slopes.

Nicole speaks with each of the photographers themselves, checks their background and makes sure that they have both solid technical skills and the ability to tell a compelling story through their shots. She also looks for people who have run their own business and understand the importance of delivering impeccable service. Applicants can apply at www.flytographer.com/join.

That Flytographer appears so far to have had little trouble either recruiting photographers or finding clients is pretty revealing. That there is plenty of demand among photographers to shoot quick, documentary-style images for fees that may work out, after travel and processing, to around $ 100 an hour, is hardly surprising. But the fact that so many people recognize that there’s a limit to what they can do with their iPhones and even their DSLRs is highly encouraging. People may think that they’re photographers but they are recognizing that quick snaps taken on phones tend to stay forever unseen on the hard drives while professionally taken images are viewed and treasured.

It’s also revealing, though, that while Nicole Smith has used professional photographers, she’s not a trained photographer herself. This was a business idea that came from a client of professional photographers. If clients can spot opportunities for photographers, why aren’t more photographers doing the same for themselves?

 


Photopreneur – Make Money Selling Your Photos

 
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Hier gibt es nichts zu sehen

25 Apr

Liebe Leser, heute haben wir keinen Artikel für Euch. Es mag überraschend sein, aber auch wir haben manchmal so ein Loch. Da geht nichts. Wir haben keine Ideen und keine fertigen Artikel von anderen Fotografen. Und bevor wir Euch irgendetwas Halbgares vorsetzen, verzichten wir lieber ganz darauf.

Jedoch möchte ich Euch heute herausfordern.

Wie steht es um Euren Konsum?

Was, wie bitte? Konsum? Was hat das mit kwerfeldein oder Fotografie zu tun?

Nun, auf den ersten Blick: Gar nichts. Auf den zweiten aber: Eine ganze Menge. Ich möchte das kurz erklären.

Wir alle sind auf dieser Webseite, weil wir die Fotografie lieben. Und das Internet.

Täglich gibt es hier frische Inspiration abzuholen, die nur noch gelesen und bewundert werden muss. Und weil es nicht nur kwerfeldein, sondern auch hunderttausend andere Webseiten gibt, kann es ja so schnell nicht langweilig werden.

So weit, so gut.

Aber: Wir können auch zu viel konsumieren. Zu Sesselhockern werden, die nur noch den metaphorischen Schnabel aufhalten und warten, bis der Wurm eingeworfen wird.

Das kann soweit gehen, dass wir vor lauter geilen Sachen im Netz vergessen, das wir selbst ebenfalls in der Lage sind, geile Sachen zu produzieren. Zu erschaffen. Selbst aktiv zu sein.

Denkt mal drüber nach. Beobachtet Euch mal. Was passiert heute, da es auf kwerfeldein „nichts“ gibt? Wo klickt Ihr jetzt hin? Was macht Ihr, um das Loch zu stopfen?

Wenn Ihr aber da dieses unendliche Verlangen nach Entertainment spürt, dann… spürt da mal hin.

Und fragt Euch, ob Ihr das wirklich wollt. Oder wie es wäre, mal wieder an den eigenen Fotoprojekten zu arbeiten. Oder gar heute noch den Gurt über die Schulter zu werfen und für eine Stunde rauszugehen. Zu fotografieren.

„Hey Martin, so verlierst Du aber Leser!“

Das mag sein. Aber ich sehe kwerfeldein nicht als etwas, bei dem es um gewinnen oder verlieren geht. Wir als Magazin haben neben der täglichen Publikation von tollen Fotos auch die Aufgabe, Euch herauszufordern.

Vergesst nicht, wer Ihr seid.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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Mit Schwung nach oben

25 Apr

Dass Treppen nicht bloß funktional dazu dienen, um in Gebäuden von einer Etage auf die nächste zu kommen, hat der Fotograf Steve Simon verstanden. Als architektonische Elemente werden sie mitunter räumlich als materialisiertes Sinnbild für Bewegung inszeniert.

Welche ästhetische Qualität dieses Spiel hat, zeigt uns Steve anhand seiner Serie, deren Leitbild die Konzentration auf die wesentlichen Formen ist. Mit weitwinkligen Perspektiven entlang der Treppenachsen erzeugt er eine Dynamik, die die „eingefrorene“ Bewegung betont.

Wenn er auf seiner Suche nach neuen dankbaren Exemplaren fündig wird, wählt er für seine Aufnahmen nicht selten den Blick von unten nach oben. Da die Ausbeute an natürlichem Licht im Erdgeschoss der Treppenhäuser mitunter recht spärlich ist, wird fast immer die Nutzung eines Stativs notwendig.

Manchmal legt er sich aber auch auf den Boden, um den am besten geeigneten Blickwinkel zu finden. Bei so viel Hingabe hat er dann nicht selten die erstaunten Blicke Treppensteigender auf seiner Seite.

© Steve Simon

© Steve Simon

© Steve Simon

© Steve Simon

© Steve Simon

© Steve Simon

© Steve Simon

© Steve Simon

Mehr von Steves Treppenbildern sowie weitere seiner Arbeiten findet Ihr auf seiner Webseite.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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