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Archive for the ‘Equipment’ Category

Afella

16 May

„Afella“ bedeutet „oben“ in der Taschelhit-Sprache, einem Berber-Dialekt, der vor allem im Atlas-Gebirge in Marokko gesprochen wird. Der marokkanische Fotograf Zakaria Wakrim benannte seine Fotoserie, inspiriert von der Landschaft, Afella. Zu sehen sind das Atlasgebirge Marokkos und das Malagagebirge Andalusiens. Die Bilder wurden mit einem Infrarotfilter aufgenommen.

Diese einsamen Orte übertragen ein beinahe metaphysisches Gefühl und zwingen den Betrachter dazu, Fragen, eine Bedeutung oder gar Antworten zu evozieren, die genauso unfassbar sein werden, wie die Natur dort selbst. Und um den berühmten berberischen Schreiber zu zitieren: „Berggipfel bringen uns dem Kosmos näher, zu seinem Urpsrung und lassen uns so ein ursprüngliches Gefühl des Mysteriums erleben.“

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

© Zakaria Wakrim

Über sich selbst verrät Zakaria sehr wenig, er lässt seine Bilder für sich sprechen. Die zeigt er auf Flickr, Behance und seiner Webseite.


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Unmögliche Architekturen

16 May

Ein Beitrag von: Normen Gadiel

Jim Kazanjian ist Bildbearbeiter und Sammler. Er nutzt die Fülle an Fotografien, die das Internet bereitstellt und baut sie nach seinen Vorstellung zu völlig neuen Bildern zusammen. Inspieriert wird er dabei von klassischen Schriftsteller von Horrorgeschichten wie H. P. Lovecraft, Allegron Blackwood und Arthur Machen. Die furchteinflößende Atmosphäre, die diese Autoren erzeugen, sind für ihn so faszinierend.

Seine Bilder findet er durch die Bildersuche von Google. Eines seiner surrealen Bilder besteht dabei aus über 50 verschiedenen einzelnen Bildern. Um diese mit Hilfe von Photoshop zu einem neuen Fantasieort zusammenzufügen, benötigt Jim etwa 80 Stunden. Er bevorzugt Schwarzweiß, denn dies hat für ihn eine wunderbare Klarheit in den unterschiedlichen Tönen, die er so bei Farben nicht findet. Hinzu kommt noch der Aspekt der Zeitlosigkeit.

© Jim Kazanjian

© Jim Kazanjian

© Jim Kazanjian

© Jim Kazanjian

© Jim Kazanjian

© Jim Kazanjian

© Jim Kazanjian

© Jim Kazanjian

© Jim Kazanjian

Als Tipp für alle, die sich in punkto Bildbearbeitung verbessern möchten, nennt Jim uns Lynda.com. Hier gibt es jede Menge Video-Tutorials, die sehr hilfreich sind.

Jims weitere Arbeiten könnt Ihr auf seiner Homepage und auf Facebook verfolgen.


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15. Mai 2014

16 May

Ein Beitrag von: Daniel Michael Hammelstein

© Daniel Michael Hammelstein


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DIY Photo Clip Garland

15 May
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Laundry is a bore – why not get crafty with those clothespins instead? Transform them into a charming Photo Clip Garland!

Your photos deserve to be displayed for the world to see, and this garland is here to take care of just that.

With a little knowhow, you can whip up a photo clip garland quicker than your washing machine can complete a spin cycle.

The awesome bit? Clothespins make changing up the photos a snap!

Learn How to Make Your Own Photo Clip Garland

(…)
Read the rest of DIY Photo Clip Garland (263 words)


© Erika for Photojojo, 2014. |
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Von Liebe und Zweifeln

15 May

Ein Beitrag von: Ines Rehberger

Ich wollte seit Langem Fotografin werden. Richtig professionell zusammen mit Modellen arbeiten und etwas Großes erschaffen, so wie es einige meiner Vorbilder machten. Also beschloss ich, nach der Realschule auf mein Abitur zu verzichten und mir meinen damaligen Traum zu erfüllen: Fotografin werden.

Ich entschied mich dafür, ein Jahr lang auf eine freie Fotografie-Schule zu gehen. Die Zeit dort war wunderschön und ich fühlte mich so wohl, dass ich beschloss, das Ganze auf den nächsten Level zu heben. Mit Anfang 17 packte ich meine Sachen, verließ die Wohnung und das Dorf, in dem ich groß geworden war und zog in ein weiteres Dorf neben der Stadt, in der ich meine Ausbildung absolvieren würde.

© Ines Rehberger

Es war ein kleines Pass- und Bewerbungsstudio mit viel Fotografie-Zubehör zum Kaufen. Klar, es war nicht das, was ich mir erhofft hatte, aber damals dachte ich, es würde mich eines Tages dorthin bringen. Ich hatte dieses eine Ziel vor Augen und so nahm ich es hin, dass die Ausbildung sich immer mehr zur Fehlentscheidung entwickelte.

Technische Dinge lernte ich im Blockunterricht, für den ich alle paar Monate in einem Internat leben musste, im Geschäft lernte ich wie man mit Kunden umgeht und wie man jeden Tag mit ein und derselben Kameraeinstellung Pass- und Bewerbungsfotos macht, mit denen die Kunden am Ende sowieso nicht zufrieden waren.

© Ines Rehberger

Der Alltagstrott kam schnell und dass ich den halben Samstag arbeiten musste, während ich unglaubliches Heimweh hatte und die Bahnfahrt nach Hause mich einiges an Geld und Zeit kostete, machte es nicht einfacher. Zudem schien ich mit meiner blassen Haut und meinem Hang zur Farbe Schwarz einfach nicht dazu passen zu wollen. Mein Chef und ich waren – untertrieben gesagt – auch nicht gerade auf einer Wellenlänge. Hier war Fotografie ein Handwerk und keine Kunst.

Die Lust am Fotografieren verschwand schnell, aber ich zwang mich, privat zu fotografieren, um mein liebstes Hobby weiterhin an mich zu binden.

© Ines Rehberger

Ich zähle den Tag, an dem ich meine Ausbildung beendet habe, zu einem der schönsten Ereignisse, die ich je erleben durfte. Dass Fotografie nicht das war, was ich beruflich mein Leben lang machen wollte, war mir bereits nach einem Jahr bewusst geworden. Aber ich hatte für diese Ausbildung alles stehen und liegen gelassen und so zog ich es bis zum Ende durch.

Letztendlich war ich froh, einen fertigen Abschluss zu haben, auch wenn ich den Titel „professionelle Fotografin“ nicht besonders mochte. Denn ich wusste nun, dass es eben nur ein Status war und nichts, was etwas über die Person an sich oder ihre Kunst aussagt.

© Ines Rehberger

Seitdem sage ich von mir, dass ich Hobby-Fotografin bin und es auch bleiben werde. Fotografie bedeutet mir sehr viel und ich stecke in meine Bilder all mein Herzblut, viele Gedanken und Gefühle. Und in diesem einen ganz besonderen Hobby möchte ich frei sein. Ich will von niemandem in eine Schublade gesteckt werden oder mich unter Druck setzen lassen. Das mag bei anderen Menschen, die eine solche Ausbildung machen, ganz anders sein.

Diese Zeit war jedoch in einer Hinsicht sehr wertvoll: Ich hatte nun viele neue Emotionen, die ich in meinen Bildern verarbeiten konnte. Bis heute versuche ich, eben diese Gefühle wie Einsamkeit, Heimweh, Fernweh, Sehnsucht, Melancholie und so weiter mit Hilfe von Modellen und meinen Anweisungen in bildlicher Form auszudrücken. Fotografie ist mittlerweile kein Hobby mehr, sondern ein fester, sehr wichtiger und starker Teil von mir.

© Ines Rehberger

Es ist mir wichtig, dass ein fertiges Bild am Ende so ist, dass ich selbst davor verweilen möchte und mir Gedanken dazu mache. Umso glücklicher macht es mich, wenn andere Menschen genauso über meine Fotografie denken und die Emotionen bei ihnen ankommen. Einfacher wäre es wohl, mich selbst zu fotografieren, da ich die Person bin, deren Gefühle ich ausdrücken möchte.

Jedoch liebe ich es, neue Menschen kennen zu lernen und meine Emotionen durch ihre eigenen zu verstärken. Zudem ist es immer wieder eine kleine Herausforderung eine andere Person in meine Gefühlswelt einzuschließen. Da die meisten meine Geschichte nicht kennen, versuche ich, den Betrachtern meiner Bilder Interpretationsfreiheit zu geben und trotzdem dafür zu sorgen, dass eine Serie im Grunde Sinn ergibt. Daher bestücke ich jede mit einem Titel, der alle Bilder miteinander vereint.

© Ines Rehberger

Ich fotografiere mittlerweile ausschließlich bei natürlichem Licht und am liebsten draußen in der Natur. Dort gibt es einfach nichts, was großartig vom Modell ablenken könnte und ich bewege mich gern frei. Während des Fotografierens achte ich sehr darauf, den Bildausschnitt schon so zu legen, dass ich in der Nachbearbeitung nichts daran machen muss.

Wie ich ein fertiges Bild bearbeite, hängt vom Thema des Shootings ab. Farben mag ich in meinen Bildern im Allgemeinen eher gedeckt und meist entweder in bläulichen oder rötlichen Tönen. Mit den Farben versuche ich, die Geschichte der Serie zu intensivieren.

Anfangs machte ich Bilder für mich selbst, um mich auszudrücken und schwierige oder auch besonders schöne Zeiten in Bilderform ablegen und archivieren zu können. Mittlerweile, da ich weiß, dass ich Menschen mit meiner Fotografie emotional erreiche, fotografiere ich auch für sie. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dass ich nicht mehr missen möchte. Je mehr Menschen es werden, desto mehr scheint der Druck zu steigen.

© Ines Rehberger

Aber ich versuche, stets mir klar zu machen, woher ich komme und wieso ich fotografiere. Und dann weiß ich wieder, dass ich gar nicht mehr brauche als mich, meine Kamera, meine eigene Zufriedenheit, eine Menge Spaß und ein paar Menschen, die mich unterstützen. Und zwar in dieser einen Sache, die ich an meinem Leben und Dasein am meisten liebe: Der Fotografie.


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Schwerkraft: Sandskulpturen

15 May

Die Serie „Gravity – Sand sculptures“ der niederländischen Fotografin Claire Droppert aus Rotterdam hat in mir einen Punkt getroffen. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie man aus einer einfachen Idee durch konsequente Umsetzung und klaren Stil etwas Eigenständiges erschaffen kann, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Claire arbeitet gern an der dünnen Trennlinie von Schlichtheit und Minimalismus und setzt die heutzutage zur Verfügung stehenden Bearbeitungstechniken ein, um diese Linie zu verwischen. Sie hat eine eindeutige Vorliebe für Landschaften sowie trostlose und offene Räume.

Sand wird lebendig und Kreaturen werden in gefrorenen Momenten der Schwerelosigkeit geboren.

Neben „Sand sculptures“ soll es noch weitere Serien unter dem großen Projektnamen „Gravity“ geben. Die Arbeiten mit in der Luft eingefangenen Sandklumpen, die mal explosiv und mal pulverig aussehen, ist erst der Anfang. Es werden weitere Elemente folgen, die ebenfalls in ihrer natürlichen Umgebung in Schwerelosigkeit ein Eigenleben entwickeln.

Hare © Claire Droppert

Skunk © Claire Droppert

Goat © Claire Droppert

Swarm © Claire Droppert

Bull © Claire Droppert

Caterpillar © Claire Droppert

Fish © Claire Droppert

Übrigens hat Claire in jedem Bild der Serie etwas Bestimmtes – meistens Tiere – wiederentdeckt. Könnt Ihr sie auch sehen?

Weitere Arbeiten von Claire Droppert findet Ihr auf ihrer Website und auf Instagram. Drucke bietet sie ebenfalls an.


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14. Mai 2014

14 May

Ein Beitrag von: Christopher Wesser

Eine Aufnahme mit viel Bokeh und Sand und Steinen im Vordergrund.


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Chad Moore: Anyone in love with you?

14 May

Die Hedonisten unserer Zeit feiern nicht nur das Leben, sie zeigen auch ihre Wunden an Augen, Armen und im Herzen. Ob nackt auf kalten grünlich schimmernden Fliesen oder weit über der Stadt mit Blick auf die blinkenden Lichter unter ihnen.

Sie sind schön, sie sind cool und sie tragen ihre Kleidung wie dieses Modell mit der Zahnlücke, damals Ende der 90er Jahre. Sie summen und schauen wie Patti Smith, mit der Kippe im Mundwinkel. Heimatlos, grenzenlos – sie sind frei.

Sie verbringen ihre Nächte tanzend in Clubs oder draußen vor der Stadt im See bei Morgengrauen. Suchen Nähe und brauchen Abstand. Wollen Selbstverwirklichung und Spaß. Sie feiern den Luxus der Jugend, begierig.

In ihren Köpfen schlummern die Träume wie Raubkatzen. Die Möglichkeiten sind viele.

Chad Moore, Anyone in love with you?

Chad Moore, Anyone in love with you?

Das Buch verbirgt sich in einem roten Schuber und der Titel „Anyone in love with you? (already knows)“ lässt offen, was der Liebende weiß. Das Buch selbst ist roh belassen. Eine einfache Fadenheftbindung hält die einzelnen Blöcke zusammen. Fast möchte man eine Analogie zum Inhalt entwerfen, aber das überlasse ich den Interessierenden ganz allein.

Chad Moore fasst ein Lebensgefühl zusammen. Das einer auserwählten Jugend, die manchmal nicht weiß, wohin mit sich. Die sieht, dass Werte sich in Luft auflösen, dass die Götter ihrer Eltern wertlos sind.

Chad Moore, Anyone in love with you?

Chad Moore, Anyone in love with you?

Wir sehen Kinder, die zu Erwachsenen werden. Sie befinden sich gerade auf der Schneide zwischen Behütetsein und Losgelassenwerden und ihr Leben wirkt wie ein nie enden wollender Videoclip, zu dem nur die Schönen Zugang erhalten.

Ich könnte einen ganzen Fragenkatalog formulieren, wenn ich die Bilder sehe. Fragen über uns, das Wollen und Müssen, Fragen über die Bedeutung von Freundschaft. Fragen über Nähe und Abstand, über Tiefe und Oberflächlichkeit. Fragen über das Wohin. Und über die Liebe.

Natürlich ist das eine sehr subjektive Wertung meiner Eindrücke. Das Buch lässt mich nicht kalt. Vielleicht entwerfe ich eine Meinung über eine Jugendkultur, die so überhaupt nicht exisitiert und jongliere mit meinen eigenen Vorurteilen beim Betrachten der Hippen und Schönen.

Aber leider ist mir gerade mein Bier ausgegangen und auch die Kippe im Mund will nicht so recht schmecken, wobei mir gerade auffällt, dass ich Nichtraucher bin. Die Identifikation fällt mir also schwer.

Chad Moore, Anyone in love with you?

Chad Moore, Anyone in love with you?

Chad Moore, der Fotograf, lebt in New York. Das ist aber auch schon fast alles, was es über ihn zu sagen gibt, denn obwohl wir hier dem Leben, dem Rausch und den Genüssen uns unbekannter Menschen folgen dürfen, so hält Chad Moore sich mit Informationen über seine Person völlig zurück.

Für wen ist dieses Buch nun eigentlich? Vielleicht für diejenigen, die ein bisschen mehr Wirklichkeit auf Bildern möchten, ungeschönt und ein bisschen trashig? Vielleicht auch für die, die sich selbst gern so sehen möchten oder ruhelos umherirren, suchen und nicht finden. Oder aber für die, die gern zuschauen, beobachten, lächeln und vielleicht auch ein bisschen den Menschen lieben.

Wer das Buch gern besitzen möchte, macht entweder bei unserem Gewinnspiel mit oder aber er vertraut lieber auf seinen Geldbeutel und bezieht das gute Stück über dienacht.

Informationen zum Buch:

Offene Fadenheftung,
14 x 20 cm,
158 Seiten,
Buch im Schuber
limitiert auf 600 Stück
35 € + 3 € Versand innerhalb Deutschland

Um das Buch zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit Deinem Wunschgewinn unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir es per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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Arindam Thokder: Indien in Farbe

14 May

„Halt, Moment.“ Ich musste mich erst einmal sammeln und erneut konzentrieren. Aus wildem Herumgeklicke durch unzählige, furchtbar langweilige Straßen-Portfolios war ich auf Arindam Thokders Webseite förmlich zum Stehen gekommen.

So nahm ich einen Schluck meines gerade kalt gewordenen kenianischen Kaffees und versuchte noch einmal, mir die Bilder des Fotografen in Ruhe anzusehen. Zugegegeben, ich war überfordert und gefesselt zugleich. Irgendetwas war anders.

Die tiefgesättigten Farben und komplexen Straßenszenen erinnerten mich sofort an die Aufnahmen aus Haiti von Alex Webb. Leicht unterbelichtet, viel drauf und die harten Sonnenstrahlen bringen das Gesamtbild zum Leuchten. Dazu noch – und das ist eigentlich das Wichtigere – Menschen, die irgendetwas tun, miteinander agieren und des Zufalls eigentlich zu viel sind. Das perfekte Chaos.

Ein Frau tanzt an durch die Straße.

Eine komplexe Straßenfotografie.

Erst auf den zweiten Blick sieht der Betrachter eine Frau im Hintergrund.

Eine Frau hält die Hand vor ihr Gesicht.

Eine komplexe, farbenfrohe Straßenaufnahme.

Eine Straßenaufnahme, bunt und mit Zeitungen im Vordergrund.

Wir sehen ein Schattenspiel.

Ein Junge mit nacktem Oberkörper.

Die Silhouette einer Frau im Vordergrund.

Wir sehen eine komplexe Straßenfotografie mit Steinfiguren und Menschen.

Eine Straßenfotografie mit dem überraschenden Element einer Kuh.

Ein Junge mit Pistole in der Hand.

Eine komplexe Straßenaufnahmen mit diversen Schatten.

Ein Junge balanciert einen Ball auf der Straße.

Eine Straßenaufnahmen mit drei verschiedenen Ebenen.

Eine Straßenfotografie aus Indien, auf der viele Personen zu sehen sind.

Eine Frau mit Kopftuch ist zu sehen.

Eine Straßenfotografie mit einem Mädchen im Vordergrund, das sich die Hände an die Stirn hält.

Eine lustige Straßenfotografie.

So schrieb ich den in Bangalore, Indien lebenden Fotografen an und hoffte auf eine Antwort. In der Zwischenzeit bekam ich heraus, dass er sowohl Teil des internationalen Kollektives Street Photographers als auch der indischen Gruppe That’s life ist.

Ein paar Tage später traf die ersehnte Nachricht aus Indien ein. Auf mein Nachfragen schickte mir der Straßenfotograf genügend Bildmaterial für diesen Artikel. In seiner Antwort schrieb er, dass es ihn antreibe, „in Verbindung mit der vielfältigen Kultur Indiens zu treten.“ Weiter fasziniere ihn der überschwängliche Reichtum an Farben auf Indiens Straßen.

Mit der Fotografie verfolge er zwei Ziele. Zum Einen wolle er das tägliche Leben normaler Leute dokumentieren. Zum Anderen hoffe er, die rasanten Veränderungen in Bangalore aufzuzeichnen und ein Buch daraus zu machen, wenn er die Chance dazu bekommt.

Und das wünsche ich ihm sehr. Denn seine manchmal skurrilen, komischen und witzigen Fotos haben es mir angetan – ich wäre der Erste, der einen Bildband kaufen würde.

Bis es soweit ist, folge ich ihm einfach weiter auf Flickr und freue mich über neue Fotos.


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13. Mai 2014

14 May

Ein Beitrag von: Martin Dietrich

Landschaft im Nebel mit zwei kleinen Person am Horizont


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