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Archive for the ‘Equipment’ Category

The Insightful Landscape – A New Landscape Photography Book

19 May

The Insightful Landscape - A New Landscape Photography Book

Announcing a new landscape photography book: The Insightful Landscape

A very special collaboration has been made by 26 highly talented landscape photographers including Guy Tal, Michael E. Gordon, Andy Biggs, Tim Parkin, Gary Crabbe, Floris van Breugel, Richard Wong, Alister Benn, myself and many more. (see the complete list below)

If you love Landscape Photography then you’ll want to pick up a copy. This book was put together to share our passion for nature and help make a chartable donation to the Cystic Fibrosis Foundation on behalf of a participating photographer’s son, who is fighting the disease.

Purchase The Insightful Landscape in print or digital format today

 

Complete Contributing Photographer List:

Dan Ballard

Alister Benn

Andy Biggs

Floris van Breugel

Peter Carroll

Bill Chambers

David Chauvin

Gary Crabbe

Ken Cravillion

Matthew Cromer

David Fantle

Jim Goldstein

Michael E. Gordon

Jack Graham

David Leland Hyde

Youssef Ismail

Joseph Kayne

Chuck Kimmerle

Colleen Miniuk-Sperry

Lon Overacker

Tim Parkin

Rafael Rojas

Jim Sabiston

Scott Schroeder

Guy Tal

Richard Wong

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

The Insightful Landscape – A New Landscape Photography Book

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JMG-Galleries

 
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Als Gäste ein fremdes Land besuchen

19 May

Ein Beitrag von: Chris Hieronimus

Vermutlich wusste er, dass er mich gleich mit so einer Idee begeistern kann, als mein Freund Samuel mich fragte, ob ich ihn auf eine Fotoreise nach Südindien begleiten wolle. Was für eine Frage – natürlich! Denn mein Herz schlägt ohnehin für den tropischen Teil des asiatischen Kontinents.

Die Rahmenbedingungen waren etwas vage und abenteuerlich, also genau nach meinem Geschmack. Samuel kam über einen Freund aus dem südindischen Chennai, den er aus Studienzeiten kannte, auf die Idee.

Neben Reise- und Straßenfotografie sollten dort über verschiedene Kontakte einige Fotoshootings mit Familien möglich sein – und im besten Fall eine Hochzeitsreportage.

Indien. Ein Mädchen gießt Blumen.

Ob es tatsächlich dazu kommen, wie das aussehen und wann es stattfinden würde, war nicht sicher. Dennoch: Grund genug für uns, einfach Flüge zu buchen und zu schauen, was auf uns zu kommen würde.

Der kurzerhand ausgeliehene Reiseführer sagte: „Chennai macht auf den ersten Blick nicht gerade einen guten Eindruck.“ Na toll. „Die Straßen sind verstopft, es ist drückend heiß, ein dicker Smog hängt in der Luft und wirklich interessante Sehenswürdigkeiten sind eher dünn gesät.“

Indien. Ein Mann läuft durch eine müllbeladene Häuserreihe.

Nachdem meine Stimmung beim Lesen dieser Zeilen etwas zu kippen drohte, wurde mir klar, dass es kaum besser sein könnte. Immerhin wollten wir Land und Leute kennen lernen, etwas Kultur mitbekommen und durch die Kamera am alltäglichen Leben teilnehmen.

Hätten wir uns die Zeit an Souvenir-Ständen und Sehenswürdigkeiten vertreiben wollen, hätten wir wohl Flüge nach Goa buchen müssen.

17 Stunden und einen Temperatursprung von 25 °C später saßen wir bei einem Tee im Hostel und besprachen die Woche. Während wir auf dem Flug noch diskutiert hatten, wie wir in einer fremden 8-Millionen-Einwohner-Stadt nach Fotolocations suchen sollten, klärte unser Gastgeber in einem Gespräch alle Fragen.

Indien. Ein Mann sitzt entspannt auf einem Stuhl.

Er hatte nämlich bereits alles organisiert: Die schönsten Ecken der Gegend angepeilt, für jeden Tag ein anderes Fotoshooting organisiert und uns mit Verhaltenstipps zur Kultur versorgt. Allein hätten wir niemals so viel aus dieser kurzen Reise machen können.

In einem kulturellen und religiösen Konglomerat wie Indien lässt es sich nicht so einfach drauflos fotografieren. Wir wurden gebeten, nicht zu offensiv fremde Frauen zu fotografieren, denn damit würden wir uns garantiert Ärger einhandeln. Männer dagegen wären meist offen für Fotos.

Indien. Ein Mann hält auf der Straße verschiedene Dinge in der Hand und auf dem Kopf.

Je nach Stadtviertel, liberaler oder konservativer Lebensweise der Menschen passten wir unsere fotografischen Gewohnheiten der Umgebung an. Meine übliche Strategie – breit Lächeln und Reaktionen abwarten – funktionierte zwar meistens, je nach Reaktion unterließ ich es aber doch oft, einfach die Kamera zu heben und abzudrücken.

Ich habe diese fixe Idee im Kopf, keine Fotos um den Preis der Respektlosigkeit schießen zu wollen. Das ist mein persönliches Empfinden, ich stelle keine Regeln auf. Das ständige Dilemma ist eben, dass man nur unauffällig oder sehr offensiv nicht-gestellte, natürliche Bilder bekommt, zumindest meinem Erfahrungshorizont nach. Ansprechen und um Erlaubnis bitten resultiert dann meist in gestellten, oft unsicher lächelnden Posen der Leute.

Indien. Ein Junge schaut durch ein paar Bäume hindurch.

Für uns ein herausfordernder Balanceakt, den wir als sehr spannend und bereichernd empfanden, auf der Suche nach dem eigenen Stil, dem jeweils passenden Vorgehen.

Gespickt waren all diese Begegnungen mit kostbaren Momenten, in denen wir jemandem lächelnd zunicken durften und der anschließende Blick auf das Kameradisplay die Vorfreude darauf steigerte, die entstandenen Bilder am Ende des Tages in voller Größe bestaunen zu können.

Das nächste Thema, mit dem wir uns auseinander setzen mussten, war die Schnittstelle von Fotografie und Armut. Ohne eine ethische Debatte vom Zaun brechen zu wollen, gebe ich einfach die Gedanken wieder, die ich dazu hatte.

Indien. Ein Mann sitzt vor einen selbstgebauten Karussell.

Erst kürzlich hatte ich die Serie einer britischen Fotografin gesehen, die obdachlose Menschen so portraitierte, wie sie gern gesehen werden möchten.

Vor Ort durch Slumviertel zu spazieren, Menschen in sozialem und wirtschaftlichem Elend zu fotografieren, um anschließend meinen Flickr-Stream damit zu füttern, kam mir nicht richtig vor.

Wäre ich in einer anderen Funktion dort gewesen, etwa um in irgendeiner Form Unterstützung zu bieten, hätte ich vielleicht anders entschieden. Aber als Tourist, der durch seine Kamera Menschen als Motive wahrnimmt, wollte ich diese Grenze des Respekts nicht überschreiten.

Indien. Eine ältere Frau mit Brille schaut in die Kamera.

Die Grenze zu dokumentarischer Reisefotografie verschwimmt natürlich oftmals. So waren wir auch am Marina Beach, wo 2004 ein Tsunami Verwüstung hinterließ, dessen Spuren heute noch deutlich sichtbar sind.

Ich habe versucht, einen sensiblen Blick dafür zu behalten, wann ich ein Bild mit meiner Ethik in Einklang bringen kann und wann nicht. Dabei war ich einerseits sehr vorsichtig, andererseits wollte ich auch Betrachtern meiner Fotos die Gelegenheit geben, selbst zu prüfen, was ein Bild in ihnen auslöst.

Eine Regel, die ich mir selbst auferlegt habe, ist die, keine Menschen von oben herab zu fotografieren. Wenn ich es als richtig empfand, ein Kind auf der Straße zu fotografieren, dann ging ich zumindest auf Augenhöhe.

Indien. Ein Mann macht etwas mit Wasser und Sand.

Zum einen, weil es in der Situation weniger nach von-oben-herab aussieht und ich besser mit der Person in Kontakt treten kann, und zum anderen, weil es die Bildwirkung enorm verändert. Dasselbe gilt für Fotos aus der fahrenden Rikscha heraus.

Davon habe ich zwar eine Menge, aber hinter jedem steckt die bewusste Entscheidung für das Foto, selbst bei schnellen Schnappschüssen. Viele davon sind direkt wieder gelöscht worden, auch wenn sie nicht völlig verwackelt oder anders für „mangelhaft“ befunden wurden.

Letztendlich können unsere Reisefotos ohnehin nur als das gesehen werden, was sie sind: Die Perspektive zweier vergleichsweise reicher Europäer, die als Gäste ein fremdes Land besuchen.

Indien. Ein paar Männer sitzen auf Steinen und schauen aufs Meer.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf haben wir uns also aufgemacht und jeden Tag, neben den vereinbarten Shootings, die Straßen Chennais fotografiert. Ständig fanden wir unter der hohen, brennenden Sonne hartes Licht, knallende Farben und starke Kontraste.

Je weiter die Sonne wandert, desto schöner wird das Licht und zur Dämmerung kommt noch einmal mehr Leben in die Straßen. Kinder spielen am Strand, Hunde dösen im Schatten und das Leben auf den Märkten pulsiert.

Samuel hatte sich vorgenommen, auf dieser Reise alles so zu nehmen, wie es kam. Das beinhaltete auch, nicht auf das perfekte Setting für unsere Fotos warten zu können, bis das Licht so stimmte, wie wir es gern gehabt hätten.

Indien. Eine junge Frau schaut aufs Meer.

Es hieß, mit den Umständen zu arbeiten, wie wir sie vorfanden. Und wenn die Sonne mittags bei 42 °C den eigenen Schatten senkrecht in den Sand brannte, dann haben wir das so angenommen. Die Geschichte um die eingangs erwähnte geplante Hochzeit wurde immer seltsamer. Für uns unvorstellbar, dass in der selben Woche noch nicht klar war, wann und wo die Trauung stattfindet.

Eine kurze Erklärung des Hintergrunds lichtete den Schleier: Die Braut kommt aus einer hinduistischen Familie, der Bräutigam aus christlich geprägtem Hintergrund.

Indien. Zwei Frauen stehen am Strand und schauen Kindern beim Baden zu.

Aus interreligiösen Konflikten heraus hatte sich das Brautpaar entschieden, die Hochzeitszeremonie spontan und geheim zu halten, da die Familien mit der Eheschließung nicht einverstanden waren.

Daher erfuhren wir am zweiten Tag unserer Reise, dass die Hochzeit noch am selben Nachmittag stattfinden sollte. Aus der großen, pompösen indischen Hochzeit, die wir uns vorgestellt hatten, wurde so eine kleine, unspektakuläre, aber spannende Zeremonie.

So befremdlich die Situation für uns auch war, fühlten wir uns doch sehr geehrt, diesen Moment festhalten zu dürfen – und waren erstaunt über den Mut der frisch Verheirateten. Mir war es bei dieser Reise wichtig, Beziehungen aufzubauen und mich nicht einfach hinter meiner Kamera zu verstecken.

Indien. Ein Pastor segnet ein Hochzeitspaar.

Ich wollte direkt in Kontakt treten mit den Menschen, denen ich begegne, auch wenn es nur kurz war, ein wenig in andere Lebenswelten eintauchen und einen Augenblick teilen. Jeden Tag stellten wir erneut fest, wie wertvoll unser Gastgeber für uns als Führer war.

Uns wurden nicht nur die schönsten Gegenden und faszinierende Menschen vor die Kamera geführt, wir durften Kultur und Familienleben auch auf einer ganz persönlichen Ebene und mit allen Sinnen erleben.

Rückblickend bleibt ein reicher Schatz an Begegnungen, Erfahrungen und Eindrücken sowie das Gefühl, nicht einmal ansatzweise erahnen zu können, was dieses farbenprächtige und vielfältige Land und seine wundervollen Bewohner ausmacht. Also komme ich um eine Fortsetzung wohl nicht herum.


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browserFruits Mai, Ausgabe 3

19 May

Uns interessiert das Warum meist mehr als das Wie. Was bewegt Fotografen, wie kommen Künstler auf ihre Ideen? In unserer losen Serie „Von der Idee zum Bild“ habt Ihr die Möglichkeit, einmal genau das zu verfolgen. Hier wird das Warum ebenso beschrieben wie das Wie. Habt Ihr auch ein herausragendes Bild mit spannender Entstehungsgeschichte? Dann schreibt uns doch und vielleicht könnt Ihr es bald bei uns vorstellen.

 

Fotospecial: Kühe

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Ignant stellt die mystischen Schwarzweiß-Bilder der jungen Fotografin Silvia Grav vor. Portraits in einem Strom aus Licht und Energie.

• Designstraps stellt die einsamen Superhelden des französischen Fotografen Benoit Lapray vor.

• Die Fotocommunity gibt Tipps für Locations in Köln. Sicher keine Geheimtipps für Ortsansässige, aber ein schöner Hinweis, falls es Euch einmal nur kurze Zeit in die schöne Stadt am Rhein verschlägt.

 

International

• Straßenfotografie ist auch in den Staaten kompliziert, wie dieser Bericht über die Legende Mark Cohen zeigt. Ein Klick lohnt sich auch für Wenig-Leser, denn es werden einige frühe Farbfotos von Cohen gezeigt.

• Wusstet Ihr, wie Tränen unter dem Mikroskop aussehen? Sie erinnern an Luftaufnahmen der Erde, wie Rose-Lynn Fisher fotografisch festgehalten hat.

• Ein Interview mit Gerhard Steidl, dem wohl obsessivsten Büchermacher Deutschlands.

• Eine Liste mit 30 sehr guten Portrait- und Konzept-Fotografen. Einige daraus haben wir auch schon im Magazin vorgestellt.

• Alain Laboile, der im Interview hier schon über die Schwarzweiß-Fotos seiner kinderreichen Familie berichtet hat, zeigt jetzt auch einige Farbbilder. Spannender Vergleich!

• Spiegel Online zeigt eine Auswahl der Bilder des französischen Fotografen Eric Lafforgue, der seit 2008 mehrmals Nordkorea bereist hat. Da die Einreise ihm inzwischen verweigert wird, gehören seine Bilder vermutlich zu den weniger regimekonformen.

• Wir wissen nicht, wie man auf diese Ideen kommt, aber die Ergebnisse sind in der Tat sehr lustig anzusehen. Gesichtertausch.

• Petra Holländer gibt Einblick in die Entstehung eines ihrer Bilder: Sie schrumpft sich in eine Miniwelt voller Geheimnisse.

• Wie sieht unser Körper aus nach 100 Jahren auf dieser Erde? Anastasia Pottinger hat eine 101-jährige Frau dokumentiert.

• Die 50 wohl verrücktesten Stockbilder. Oder habt Ihr eine Idee, wozu man eine Nonne unter Wasser benötigt, die einen Goldfisch anbetet?

• Trina Merry ist eine begnadete Bodypaint-Künstlerin. Eine Auswahl ihrer Arbeiten könnt Ihr hier finden.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Veit Mette hat seine Heimatstadt Bielefeld dokumentiert. Der Bildband „Heimat bis wolkig: Porträt einer Stadt“* zeigt seine Arbeiten und wie es sich in der ostwestfälischen Stadt lebt. Erschienen ist das Buch im Kerber-Verlag und kostet 34,80 €. Einen Einblick in das Projekt könnt Ihr auf Veits Homepage bekommen.

• „Back to The Future“* ist ein Projekt von Irina Werning, das Ihr vielleicht schon von der Bahn-Kampagne kennt. Irina versetzt Menschen zurck in ihre Kindheit anhand von alten Bildern, die nachgestellt werden. Ein tolles Buch, das wir sicher bald noch einmal ausführlicher vorstellen werden. Erschienen ist es im teNeues Verlag für 39,90 €.

 

Wettbewerbe

• LensCulture Emerging Talent 2014 heißt ein Wettbewerb, für den Ihr Euch noch bis zum 22. Juni bewerben könnt. Teilnehmen könnt Ihr mit einer Serie von bis zu zehn Bildern. Die Teilnahmegebühr ist mit 55 Dollar, bzw. 35 Dollar für Studenten, nicht günstig.

 

Zitat der Woche

Thinking is the enemy of creativity. It’s self-conscious, and anything self-conscious is lousy. You can’t try to do things. You simply must do things.

Ray Bradbury –

Mehr Zitate

 

Videos

Es folgt ein Vergleich des Galaxy NOTE3 mit der 5D Mark III. Wir wollen keine verfrühten Schlüsse ziehen, doch der Vergleich ist ein Hinweis auf das, was Smartphones in Zukunft leisten können.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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Surreale Zerbrechlichkeit

19 May

Wirklich überzeugende Fotomanipulationen sind sehr selten. Neben dem technischen Aspekt kommen immer auch noch die Vorstellungskraft, die Ideenfindung und das Zusammenfügen verschiedener Teile zu einem stimmigen Ganzen hinzu.

Der polnische Künstler Dariusz Klimczak schafft genau das in verschiedene Serien von Arbeiten, von denen wir heute die Reihe „Scar“ zeigen dürfen.

In dieser Serie dreht sich alles um das Modell Betty, die einen sehr heftigen Autounfall überlebt und vier Jahre mit den körperlichen Folgen zu kämpfen hatte, während die mentalen Wunden noch immer nicht ganz verheilt sind. In den Arbeiten von Dariusz träumen sich Künstler und Modell in eine andere Welt.

Eine Frau steht auf einem Elefanten.

Eine Frau mit einem Vogelnest als Hut auf dem Kopf.

Eine apokalyptische Landschaft.

Blätter als Bäume.

Eine surreale Landschaft mit Modell.

Eine apokalyptische Landschaft.

Modell mit Vogelkäfig.

Modell mit Elefant.

Modell mit surrealem Brunnen.

Modell mit Erde verwachsen.

Die Gesetze der Physik sind in meinen Bildern noch in Kraft. Ich versuche, bei Symbolen zu bleiben, die archetypisch sind und immer einen Fuß in der Realität zu behalten. Ich achte sehr auf die Details, aber in der Summe gleitet die Welt meiner Bilder immer in Surrealismus ab.

Mehr von der mehrfach preisgekrönten und sehr faszinierenden Werken von Dariusz Klimczak könnt Ihr auf seiner Webseite und in seinem Flickr-Stream bewundern.


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18. Mai 2014

18 May

Ein Beitrag von: Waruna Ratnayake

98-365.jpg © Varuna Ratnayake


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Fußabdrücke, sie und Wale

17 May

Zwei Walrippen formen einen Bogen. Meine Schwester und ich stehen zwischen ihnen. Es fängt an zu regnen. Regen? Ja, es regnet in der Wüste. Ich folge ihm zum Rand des Meeres, ich reise durch die Zeit, zurück zu meiner Kindheit. Ich schwelge in meinen Träumen und frage mich selbst, ob Kurzgeschichten aus Träumen geboren werden oder ob Träume sich selbst in Kurzgeschichten rechtfertigen.

Angélica Escotos Fotoserie „Fußabdrücke, sie und Wale“ klingt zugegeben im Spanischen etwas poetischer als im Deutschen: „Huellas, ellas y ballenas“. Poetisch sind auch ihre Bilder. Sie erzählen von Kindheitserinnerungen am Meer, von Vergangenheit und Sehnsucht.

Sie sind technisch nicht perfekt, rauschen, sind unscharf. Aber sie schaffen Athmosphäre und versetzen mich selbst zurück in meine Kindheit. Auch, wenn ich an der Ostsee selbst nie einen Wal zu Gesicht bekommen konnte.

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

© Angelica Escoto

Angélica Escoto studierte Journalismus am „Carlos Septién García“ in Mexico City. Heute lebt und arbeitet sie in San Diego, Kalifornien. Angelicas weitere Fotoserien findet Ihr auf ihrer Webseite und auf Flickr.


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17. Mai 2014

17 May

Ein Beitrag von: anemone.ontheroad

© anemone.ontheroad


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Von der Idee zum Bild mit Eva Gruber

17 May

Ein Beitrag von: Eva Gruber

Das Konzept für dieses Bild entstand sehr spontan, als wir bei dieser tollen Location ankamen. Die Stimmung dort war ruhig und hatte etwas von Vergänglichkeit. Ich wollte darstellen, dass alles endet, sogar die Sterne, die unendlich scheinen.

Ich war für ein Wochenende zu meiner Cousine gefahren und hatte alles, was sich irgendwie zum Fotografieren eignet, mitgenommen. Theresa hatte mir schon am ersten Tag gesagt, dass sie mir unbedingt dieses alte Freibad zeigen will und sie hat mit ihren Erzählungen nicht übertrieben.

Location © Eva Gruber

Schwimmbecken © Eva Gruber

An meinem letzten Tag hatten wir endlich Zeit und die richtige Motivation, um uns auf den Weg zu machen. Nachdem wir alle Hürden wie Brücken, Zäune und Unmengen an Sträuchern mit viel zu vielen Stacheln überwunden hatten, fingen wir gleich an, uns Dinge zu überlegen und nach möglichen Utensilien zu suchen.

Wir haben einiges fotografiert und viel Spaß gehabt. Die Sonne ging langsam unter und bevor wir uns auf den Weg gemacht haben, ist mir noch spontan dieses Konzept eingefallen. Wo hat man denn sonst schon die Möglichkeit, sein Modell von so weit oben zu fotografieren?

outtake © Eva Gruber

Nicht so oft! Und deshalb habe ich das auch gleich genutzt, obwohl ich große Höhenangst habe. Ich musste ganz an den Rand des Beckens, um die richtige Perspektive zu haben. Als ich ungefähr wusste, wo sich Theresa hinlegen sollte, hat sie sich ohne sich zu beklagen einfach umgezogen und auf den, wie ich danach erfahren habe, sehr kalten Boden gelegt. Ich habe ihr noch gesagt, wie sie ihre Hände und Füße positionieren soll und ab da ging es ziemlich schnell.

Die einzige Schwierigkeit war noch, dass ich nicht direkt durch den Sucher schauen konnte, sondern die Kamera von mir weg über Theresa halten musste. Aber mit ein bisschen Übung hat auch das gut geklappt und wir haben uns dann in der Dämmerung auf den Heimweg gemacht.

Einzelteil © Eva Gruber

Es war zwar das letzte Konzept, das ich an diesem Wochenende fotografiert habe, aber trotzdem das erste, das ich bearbeitet habe. Die Bearbeitung hat im Vergleich zu anderen Bildern wenig Zeit in Anspruch genommen. Ich habe das Bild als Expansion fotografiert und mir daher erst einmal alle Bilder, die ich brauchte, geöffnet und die ersten RAW-Einstellungen gemacht. Danach kam die Expansion, die hier sehr einfach war, weil es keine genauen Linien zu beachten gab. Zum Schluss habe ich nur noch Farben und Kontrast verändert.

before © Eva Gruber

after © Eva Gruber

Als Selbstportrait wäre dieses Bild wahrscheinlich fast unmöglich gewesen und darum bin ich froh, dass Theresa immer alles mitmacht, keine Fragen über die Sinnhaftigkeit meiner Vorhaben stellt, sich zum Beispiel auf den moosigen Boden zu legen und mich bei meinen Ideen unterstützt. Außerdem macht es zu zweit auch gleich doppelt so viel Spaß!


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16. Mai 2014

16 May

Ein Beitrag von: Vivien J-Dora

© Vivien J-Dora


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Wilde Nachbarn: Eichhörnchen auf dem Balkon

16 May

Ein Beitrag von: Birte Alber und Carsten Cording

Nie hätten wir gedacht, dass Eichhörnchen zu einer Leidenschaft für uns werden und daraus sogar ein Fotoprojekt entstehen würde. Sie sind einfach zu uns gekommen, haben uns vom Baum gegenüber durchs Fenster angesehen und schon war es passiert.

Wir leben mitten in der Innenstadt von Hamburg. Es ist bei uns zwar sehr grün, dennoch wohnen wir nur wenige hundert Meter von den großen Straßen und Shoppingmeilen entfernt. Kein Ort, an dem man auf Wildtierbesuch eingestellt ist.

Im Herbst 2008 tauchten plötzlich vier Eichhörnchen im Baum vor unserem Arbeitszimmer auf. Sie turnten nur wenige Meter vor unserem Fenster herum und ließen sich kein bisschen durch uns stören.

Bei uns sah das anders aus. Wenn sie da waren, war an nichts anderes zu denken, als ihnen zuzusehen, sie mit Nüssen zu versorgen und sie einzufangen – mit der Kamera! Sobald sich die Hörnchen im Hofgarten zeigten, legten wir uns mächtig ins Zeug und lockten sie fast immer erfolgreich an.

Ein Eichhörnchen sitzt in einem Blumenkasten.

Nach und nach gönnten uns die Eichhörnchen immer mehr Einblick in ihr Leben. Das Futtern und der Streit darum sowie das Verstecken der Vorräte waren das Standardprogramm. Noch spannender anzuschauen waren die wilden Jagden in den Bäumen, wohin man kaum noch einem Hörnchen mit der Kamera folgen konnte.

Auch sonst eher verborgene Momente konnten wir einfangen: Eichhörnchen beim Chillen und Schlafen, die Versuche des Männchens, sich dem Weibchen zu nähern und schließlich sogar die Paarung.

Den ganzen Herbst und Winter besuchten uns die Hörnchen täglich. Umso trauriger waren wir, als sie mit dem einsetzenden Frühling immer seltener und dann gar nicht mehr kamen.

Ein Eichhörnchen pflegt sein Fell.

Im Jahr darauf zogen wir zwei Häuser weiter, jetzt mit Balkon. Schnell tauchten wieder zwei Hörnchen bei uns auf – wir nannten sie Paddi und Lu, eine Eichkatze und ein Eichkater.

Bei unserer ersten Begegnung mit Paddi sammelte sie gerade ganz offensichtlich Nistmaterial für den Bau eines Kobels – juchu, das Hörnchen zog also gerade hier in der Nähe ein! Kobel werden übrigens die Nester der Eichhörnchen genannt.

Schnell hatte Paddi spitzgekriegt, dass es auf unserem Balkon immer etwas zu futtern gibt. Wir haben auch ordentlich Werbung gemacht, um das Eichhörnchen anzulocken: Laut mit Nüssen geklopft, Nussspuren gelegt und uns in Eichhörnchensprache versucht.

Ein Eichhörnchen wartet an der Tür.

Zwar fehlte der direkte Balkonzugang über einen Baum, aber das ist für Eichhörnchen kein Problem: Als Kletterweltmeister findet sich für sie immer ein Weg – schnell waren Paddi und Lu bei uns. Und jetzt wurde es richtig privat!

Mehrmals täglich kam mindestens eines der Hörnchen auf unseren Balkon. Hatten wir abends nicht genügend Leckerlies oder die falsche Sorte nachgelegt, warteten Paddi oder Lu morgens schon auf dem Geländer und schauten erwartungsfroh und hungrig durch die Balkontür.

Bei Eichhörnchenfutter denken die meisten an Nüsse. Zweifellos stehen diese bei den Hörnchen auch ganz weit oben auf der Ernährungsliste. Sie ernähren sich tatsächlich aber deutlich vielseitiger: Nüsse, Eicheln, Zapfen, junge Triebe, Pilze, Samen, Wurzeln, heimisches Obst und Gemüse oder auch Mais und gelegentlich Insekten gehören zum normalen Nahrungsspektrum. 

Eichhörnchen beim Essen.

Bei unseren beiden Hörnchen waren hauptsächlich Wal- und Haselnüsse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne sowie Weintrauben sehr beliebt. Aber schon beim Futter zeigten sich die individuellen Vorlieben. Während Paddi nicht genug Kürbiskerne in sich hineinstopfen konnte, ließ Lu sie links liegen.

Bei Obst und Gemüse waren beide sehr wählerisch und haben nur ab und zu an Möhrchen oder Äpfeln geknabbert. Einmal hat Paddi uns sogar das Stück Apfel vom Balkon zurück in die Küche gelegt, als wollte sie uns sagen: „ … das könnt ihr selber futtern!“

Ein Eichhörnchen frisst aus einem Napf.

An äußerlichen Merkmalen ist es kaum möglich, Männchen und Weibchen zu unterscheiden. Dass Paddi ein Weibchen ist, konnten wir sicher erst auf Fotos erkennen, auf denen durch das weiße Bauchfell ihre Zitzen hindurchschienen – eine säugende Mutter!

Wir freuten uns schon auf den Tag, an dem sie ihren Nachwuchs mitbringen würde. Das Weibchen zieht die Kleinen allein groß, das Männchen wird spätestens bei der Geburt vertrieben, wahrscheinlich war das bei Lu der Fall.

Jedenfalls hielt er zu der Zeit, als Paddi mit Riesenhunger für sich und ihren Nachwuchs sorgen musste, dezent Abstand. Paddis hoher Energiebedarf war auch sicherlich der Grund, warum sie immer zutraulicher bzw. risikofreudiger wurde, sich die Nüsse sogar aus der Hand abholte und auch gern die Küche stürmen wollte.

Ein Eichhörnchen wird gefüttert.

Leider hat Paddi uns ihre Familie nie vorgestellt, denn plötzlich kam sie nicht mehr. Natürlich waren wir erst besorgt und traurig. Wir gehen aber davon aus, dass sie einfach ihr Revier gewechselt hat und hoffen, dass es den Hörnchen dort gut geht!

Eichhörnchen ziehen gelegentlich in ein anderes Revier um, wenn Gefahr für die Jungen droht, zum Beispiel, weil sich Krähen oder Elstern für die neugierigen und noch tapsigen Jungtiere interessieren.

Möglicherweise war es auch einfach zu kribbelig im Kobel geworden, durch zu viele Eichhörnchenflöhe. Mit Parasiten wie Flöhen und Läusen haben die Hörnchen immer zu tun. Darum betreiben sie eine aufwändige Fellpflege, um den lästigen Parasitenbefall klein zu halten.

Der Schwanz eines Eichhörnchens.

Lu blieb uns länger treu. Bei seinen Besuchen fiel auf, wie verschieden die Charaktere der beiden Hörnchen waren: Paddi neugierig und entschlossen, Lu nervös und übervorsichtig, beide auf ihre Art sehr eigenwillig und immer für eine Überraschung gut.

Wir freuten uns daran, wie auch Lu zutraulicher wurde, er es sich in unseren Blumentöpfen gemütlich machte und dort einen Teil seiner Wintervorräte versteckte sowie über das winterliche Wachsen seiner beeindruckenden Ohrpinsel.

Gelegentlich fürchteten wir auch um ihn, wenn er unerschrocken in einem Baum herumturnte, in dem ein richtig großer Mäusebussard nach Beute Ausschau hielt – ein anderer regelmäßiger, wilder Besucher in unserem Innenstadt-Hofgarten.

Ein Eichhörnchen isst eine Nuss.

Im Frühling kam Lu immer seltener und blieb dann eines Tages ganz weg. Möglicherweise ist er einer Angebeteten gefolgt? Wir suchen immer noch jeden Tag mehrmals den Hofgarten mit unseren Augen ab, ob irgendwo ein Eichhörnchen rumturnt. 

Da sie im Moment nicht zu uns kommen, gehen wir jetzt eben zu ihnen. In Hamburgs wundervollem Park „Planten un Blomen“ treffen wir fast immer ein paar Verwandte von Paddi und Lu, die sich fotografieren lassen – wir können nun mal nicht anders.

Und auf unserem Balkon nehmen wir inzwischen an einem bunten Vogelleben teil. Jetzt sind Gimpel, Rotkehlchen, Meisen, Buntspechte und andere zusätzlich unsere Modelle.

Eichhörnchen in Nahaufnahme.

Eichhörnchen zu fotografieren wird nie langweilig. Ihr Tempo und ihre Beweglichkeit sorgen für wilde Lebendigkeit und immer wieder für fotografische Herausforderungen.

Im nächsten Moment wieder haben sie anscheinend Spaß daran, ausgiebig zu posen. Ganz aus der Nähe fasziniert jedes Detail, zum Beispiel, was sie alles mit ihren Pfoten anstellen können, wenn sie ihre Nüsse auf genügend Inhalt prüfen – dann sieht es manchmal so aus, als wären kleine Menschenhände am Werk.

Unsere Tierfotos sollen keine einzelnen Kunstwerke sein, die durch perfekte Technik bestechen.  Uns ist viel mehr daran gelegen, die Tiere so zu dokumentieren, dass man sich einerseits an den Bildern erfreut, andererseits aber bestenfalls auch etwas entdecken und lernen kann, sie in ihrem Umfeld versteht.

Ein Eichhörnchen im Sprung.

Es ist ein Geschenk, Eichhörnchen aus der Nähe fotografieren zu können und ein ganz besonderes, mit ihnen direkten Kontakt zu haben. Eine nicht so häufige Chance, diesen schönen, quirligen und freundlichen Tieren so nahe zu kommen!

Über Eichhörnchen gibt es viel, viel mehr zu erfahren. Das Buchangebot über wildlebende Eichhörnchen ist (war!) überraschend dünn. Um diese Lücke zu verkleinern, haben wir inzwischen schon zwei Bücher, beide erschienen bei tredition, herausgebracht.

„Das Eichhörnchenbuch“* über unsere vier Besucher vorm Arbeitszimmerfenster und aktuell „Eichhörnchen entdecken!“*, das einen umfassenderen Überblick über das Eichhörnchenleben in der Stadt gibt. Selbstverständlich tauchen Paddi und Lu auf vielen Fotos darin auf, dieser Artikel enthält nur eine winzig kleine Auswahl daraus.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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