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Archive for the ‘Equipment’ Category

21. Mai 2014

21 May

Ein Beitrag von: Sven

Blick von oben auf Death Valley.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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Die eigenartigen Portraits des Bryan Ferguson

21 May

Ich kann es nicht auf den Punkt genau beschreiben, doch es gibt eine Ausdruckweise der Fotografie, die mich anzieht. Sie erstreckt sich über unterschiedlichste Genres und kennzeichnet sich durch abgredrehte, komisch-stylische und spannungsgeladene Portraits, die bewusst mit den Grenzen des bedienten Sujets spielen.

So auch die Impressionen des Schotten Bryan Ferguson, die ich fürs Erste der Portraitfotografie zuordnen würde. Etliche Aufnahmen strotzen bisweilen so von Spontanität, dass sie sehr ungestellt und aus dem Alltag gegriffen erscheinen.

Das kann natürlich daran liegen, dass Ferguson selbst Filme macht und entweder direkt am Set oder unabhängig davon diesen unverwechselbaren Flair erzeugt. Seht selbst.

Eine Frau liegt auf einer Decke.

Eine Frau unter der Dusche, sie lacht.

Ein Portrait eines Mannes.

Tankstellenaufnahme mit zwei Menschen.

Die fliegenden Haare einer Frau.

Ein Portrait, das an 3D erinnert.

Eine Frau mit rotem Pulli sitzt an einem gelb-roten Tisch.

Zwei Frauen vor einem Gebäude.

Portrait einer Frau vor einem Drive Through.

Portrait zweier kämpfender Menschen.

Eine Frau im Wald mit einem Totenkopf in der Hand.

Portraitaufnahme von einem Mann in der Telefonzelle.

Den Ausdruck „mit der Fotografie Geschichten erzählen“ kann ich persönlich nicht mehr hören. Vielleicht, weil er mittlerweile abgelutscht und zu oft im Rahmen fotografischer So-macht-man-ein-gutes-Foto-Anleitungen benutzt wurde.

Doch bei Fergusons Abbildungen trifft es zu. Jede Aufnahme verstrickt mich – ohne dabei verkrampft eine Story zu suchen – in ein Momentum der Spannung, das sich in meinem Kopf als Geschichte fortsetzt.

Doch auf die Gefahr hin, die Bilder hier zu zerreden, lasse ich nun das Schreiben sein und ermutige Euch, die Bilder einfach noch einmal anzusehen.

Und wenn sie auch Euch so begeistern, wie mich, dann folgt ihm doch auf Flickr und Twitter.


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Vergiss den Farbfilm, Michael

21 May

Ein Beitrag von: Oliver

Trichromie – Farbfotografie ohne Farbfilm

Zu den langweiligsten Dingen meiner Schulzeit gehörte zweifelsohne der Kunstunterricht. Eine überraschende Aussage für jemanden, der später mal einen künstlerisch-kreativen Beruf und eine ebenso geartete Freizeitbeschäftigung ergreifen würde.

Wirkliche Kreativität war dort einfach kaum gefragt. Es galt eigentlich nur, den muffigen und betagten Geschmack des Lehrkörpers zu treffen oder diesen möglichst exakt zu kopieren. Vor allem die Phase, in der Farbkreise konstruiert, über Farbmischung und Grund- sowie Körperfarben referiert wurde, ist mir als unsägliche Folter in Erinnerung geblieben. Neben Newtons Farbkreis und Goethes Farbrad wurde natürlich auch der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten konstruiert und mit der bekannten farbigen Füllung versehen.

Der Sinn und Zweck dieser Übung war mir damals ziemlich schleierhaft und so befüllte ich die Farbkreise meist mit recht eigenwilligen Farbmischungen oder malte diese gleich komplett schwarz aus. Die Begeisterung der zuständigen Lehrkraft hielt sich dabei in Grenzen und nach einem motivierenden Einzelgespräch konnte ich doch noch irgendwie bis zum Abgabetermin einen einigermaßen deckungsgleichen Farbkreis zu Papier bringen.

tiefengeist.net — Creative Commons BY-NC-ND

Was mir damals vermittelt werden sollte, ist das Wissen um die additive und subtraktive Farbmischung, mit deren Hilfe aus wenigen Grundfarben alle sichtbaren Farben gemischt werden können. Die Grundfarben sind dabei Rot, Grün und Blau im additiven bzw. Cyan, Magenta und Gelb im subtraktiven Verfahren.

Diese beiden Verfahren sind im Alltag stets um uns herum, die subtraktive Farbmischung in Form von Druckerzeugnissen, die additive Mischung auf jedem nur erdenklichen Fernseher, Telefon, Monitor und auf dem Bildsensor der allermeisten Digitalkameras.

Damit Fotografie Farben darstellen kann, ist sie auf diese beiden Mischungssysteme angewiesen. Farb- und Diafilme basieren auf dem Prinzip der subtraktiven Farbmischung, Digitalkameras mit Bayer-Sensor benötigen ein additives Mischsystem für die Farbwiedergabe. Vor einem Bayer-Sensor liegt ein feines Raster aus roten, grünen und blauen Farbfiltern, denn auch moderne Sensoren sind nicht in der Lage, Farbinformationen zu erkennen, sondern nur Helligkeitswerte.

tiefengeist.net — Creative Commons BY-NC-ND

Damit sind diese vom technischen Prinzip her gar nicht so weit von den ersten Gehversuchen der Pioniere der Farbfotografie entfernt. Denn die erste Farbfotografie wurde 1861 mit roten, grünen und blauen Filtern vom Schotten James Clerk Maxwell aufgenommen. Er fotografierte eine karrierte Schleife hintereinander durch die genannten drei Filter und projizierte die entstandenen Bilder wiederum durch Filter zu einem gemeinsamen Farbbild.

Das Ergebnis ist durch das damals verwendete unsensibilisierte Filmmaterial eher abstrakt, aber es zeigte, dass die Technik funktioniert. Mit der 1873 entwickelten orthochromatischen Sensibilisierung wäre Maxwells Aufnahme vermutlich mit weitaus „richtigeren“ Farben gelungen, erst recht mit der 1902 entwickelten panchromatischen Sensibilisierung. Aber auch ohne das perfekte Material war eine Technik geboren, die die Farbfotografie erst möglich machen sollte: Die Trichromie.

 © O. T.

Einer der ersten, der die Technik der Trichromie im großen Stil vermarkten wollte, war der Amerikaner Frederic Eugene Ives. Ives erfand das Kromskop, ein System für mono- und stereoskopische Farbfotografie, das 1897 auf den Markt kam.

Das Prinzip blieb dabei gleich: Mehrere Aufnahmen werden durch rote, grüne und blaue Filter gemacht, die dann übereinandergelegt ein farbiges Bild ergeben. Das neue an Ives’ System war allerdings, dass die Betrachtung der Aufnahme in einer kleinen, transportablen Kiste erfolgte.

Auch, wenn die speziellen Kameras hochqualitative Bilder und lebendige Farben erzeugen konnten, war das Kromskop-System kein kommerzieller Erfolg. Ives’ Produkt verschwand erst recht vom Markt, als 1904 das Autochrome-Verfahren erfunden und zwei Jahre später der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Autochrome ermöglichte die Aufnahme von Farbdias ohne spezielle Ausrüstung – eine Sensation in der damaligen Zeit. Das von Auguste und Louis Lumière entwickelte Verfahren arbeitete mit eingefärbten Kartoffelstärkekörnchen, die als dreifarbiges Filterraster fungierten.

Das Autochrome-System hielt sich bis in die 1930er Jahre und wurde dann schnell von den aufkommenden Dreischichtfarbfilmen verdrängt, der bekannteste davon ist wohl zweifelsohne Kodaks Kodachrome, der bis in die 1990er Jahre produziert wurde.

Die Lumière-Brüder stellten ihren Autochrome-Prozess vor der kommerziellen Produktion einigen Fotografen vor, unter anderem einem gewissen Sergei Prokudin-Gorski. Prokudin-Gorski war ein russischer Fotograf, der 1902 in Berlin bei Adolf Miethe mit dem Trichromie-Verfahren in Kontakt gekommen war und mit einer speziellen – von Miethe konstruierten – Kamera seit 1905 das russische Reich dokumentierte. Ab 1909 tat er dies auf Geheiß von Zar Nikolaus II. und war daher mit diversen Sondergenehmigungen ausgestattet, die es ihm ermöglichten, auch in Sperrgebieten zu fotografieren.

Alim Khan © Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski

Seine Kamera bestand aus einem von Adolf Miethe entwickelten Schlittensystem aus drei Glasplatten und den bekannten drei Farbfiltern in rot, grün und blau. Mit dieser Kamera entstanden in zehn Jahren knapp 10.000 Bilder. Eines der bekanntesten ist dabei wohl das Portrait von Alim Khan, dem Emir von Buchara, der in einem prächtigen blauen Gewand aufgenommen wurde.

Prokudin-Gorski floh 1918 nach der Oktoberrevolution vor den Kommunisten nach Paris, wo er kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs starb. Seine Erben vermachten 1948 die geretteten Fotografien der Libary of Congress, die die Bilder 2004 online jedem frei zugänglich machten.

Diese Bildersammlung war mein erster Kontakt mit dieser Aufnahmetechnik, denn die Bilder gingen derart durch jedes erdenkliche Print- und Online-Magazin, dass es schon fast schwer war, von Prokudin-Gorskis Bildern nichts zu wissen.

Ich verstand damals noch zu wenig von Fotografie und vor allem verstand ich nichts von der Technik des Trichromie-Verfahrens, sodass einige Bilder auf meiner Festplatte verschwanden und das Thema für sehr lange Zeit in Vergessenheit geriet.

© Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski

Vor etwa zwei Jahren entdeckte ich dann durch den lieben Zufall einen Blogeintrag, in dem aus Kodak Tri-X und Agfa APX in einem modernisierten, digitalen Verfahren ein Farbbild erzeugt wurde. Unter anderem fiel dort auch derm Name Sergei Prokudin-Gorski – ich erinnerte mich.

Mein fotografisches Verständnis und meine fotografische Erfahrung war über die Jahre gewachsen, ich hatte bis dahin unzählige Rollen Film selbst entwickelt und mir waren die Effekte von Farbfiltern bekannt. Endlich verstand ich auch die Technik, die aus drei schwarzweißen Bildern ein Farbbild erzeugen konnte und ich beschloss spontan, das auch einmal zu probieren. Aus Kostengründen entschied ich mich, die Aufnahmen mit einer möglichst kleinen Filtergröße durchzuführen und dafür auf meine Autofokus-Objektive zu verzichten.

Die Bilder sollten also mit meinem 50mm f/1,2 Nikkor entstehen; optisch ist das Objektiv nun auch nicht das schlechteste und es gibt sich mit 52mm-Filtern zufrieden. Kleine Farbfilter sind auf dem Gebrauchtmarkt leicht zu finden, mit etwas Glück bekommt man für wenige kapitalistische Werteinheiten bereits sehr gute Filter. Ein Leitz-Filter, für den mal über 120 DM verlangt wurden, wurde mir für unverschämt wenige Euro nachgeschmissen. Man merkt schnell, dass die große Zeit der Farbfilter wirklich vorbei ist.

Leider entpuppte sich der Leitz-Grünfilter als Gelbgrün-Filter, doch ich gab dem Ganzen auch mit einem farblich nicht ganz richtigen Filter eine erste Chance. Zusätzlich möchte ich noch anmerken, dass ich mich nicht durch Wratten-Tabellen gelesen habe, um die idealen Filter zu finden. Es reichte mir, wenn die Filter rot, grün, blau und vor allem günstig waren.

tiefengeist.net — Creative Commons BY-NC-NDtiefengeist.net — Creative Commons BY-NC-ND

Aber wie funktioniert diese Technik in einem digitalen Verfahren? Wie wird durch Photoshop aus drei monochromen Bildern ein Farbbild? Ein digitales Bild besteht aus drei Kanälen: Einer roten Farbinformation, einer grünen und einer blauen. Oder kurz: RGB.

Alle Farben enstehen durch Mischung dieser drei Grundfarben, also aus einer einfachen additiven Farbmischung. Generiert man nun ein Bild aus drei einzelnen monochromen Komponenten, die, wie damals James Clerk Maxwell, durch einen roten, grünen und blauen Farbfilter aufgenommen wurden, so interpretiert das Programm die drei Bilder zu einem einzelnen farbigen RGB-Bild. Eine genaue Beschreibung der Arbeitsschritte folgt etwas weiter unten.

Das aufgenommene Testbild enthielt nach dem Zusammensetzen einen starken Cyan-Stich, aber die Technik funktionierte prächtig. Der Farbstich ließ sich halbwegs beseitigen, allerdings waren einige Farben doch etwas sonderbar. So wurde aus dem Braun eines Baumstamms ein Lila-Grün und aus kräftigem Gelb ein graues Grün-Gelb. Sicher, ich habe niemals korrekte Farben erwartet, aber ich wollte sehen, was sich mit der Technik realisieren lassen würde.

Von daher entschied ich mich, noch einmal nach einem richtigen Grün-Filter zu suchen. Besserer Farben und der „reinen Lehre“ wegen. Der Grün-Filter war schnell und für wenig Geld gefunden, somit sollten folgende Filter zum Einsatz kommen: Rotfilter R60 von Nikon, Grünfilter 061 von B+W und Blaufilter 80A von Hoya. Alle Filter haben mich zusammen keine 20 € gekostet, mein Low-Budget-Ansatz war damit ebenfalls erfüllt.

Kurz noch ein paar Worte zur technischen Seite: Belichtet wurde ein Ilford FP4+ in einer Nikon F5 mit bereits oben genannten 50mm f/1,2. Stativ und Kabelauslöser verstehen sich per se, aus der Hand wären drei deckungsgleiche Belichtungen absolut unmöglich.

Auf die kamerainterne Belichtungsmessung verzichte ich bei Film grundsätzlich, die Lichtmessung erfolgte daher per Minolta Autometer IV. Aufnahmen mit einem Stativ mache ich eigentlich nicht so gern, ich fühle mich mit einem Stativ unter der Kamera etwas eingeengt und etwas als hätte ich eine Art Eisenkugel am Bein. Einen anderen Weg gab es leider nicht.

tiefengeist.net — Creative Commons BY-NC-ND

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Die Aufnahmen entstanden auf einer stillgelegten Bahntrasse in meinem Wohnort und schon bei den ersten Aufnahmen bemerkte ich das wohl größte Problem des Trichromie-Verfahrens: Wind und Wolken. Wenn Sträucher und Bäume in Bewegung sind, die Sonne unterschiedlich durch Wolken und Flora scheint, verändert dies sofort die Aufnahme. Mir war klar, dass sich bewegende Pflanzen, Gräser und Äste zu Farbsäumen führen würden. Was aber unterschiedlich durchscheinende Sonnenstrahlen für Effekte haben würden, war mir noch nicht ganz bewusst.

Bei zwei Aufnahmen nahm ich auch noch ein Bild ohne Filter auf, denn ich wollte einen zusätzlichen Schwarz-Kanal für eine CMYK-Zusammenstellung haben. Die Idee war, mit den Komplementärfarben der subtraktiven CMYK-Mischung (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) ein Falschfarbenbild zu generieren. Ob und was dabei herauskommen würde, wusste ich nicht so recht, es würde auf jeden Fall bunt werden. Sehr bunt sogar.

Nach der Hälfte der Aufnahmen bemerkte ich mit Schrecken, dass ich vergessen hatte, den Belichtungsmesser von ISO 400 auf ISO 100 zu stellen. Einen kleinen Push verträgt jeder Film ohne Probleme, sicher. Ich fürchtete nur, dass mir das Korn ein wenig über den Kopf wachsen könnte. Ich hielt es für möglich, dass sich das Korn beim Zusammensetzen der Kanäle verdreifachen würde.

Ich entschied mich dazu, die restlichen Bilder mit ISO 100 zu belichten und den Film dann per Standentwicklung in Agfa Rodinal zu entwickeln. Irgendetwas würde dann schon dabei herauskommen, andernfalls müsste ich die Aufnahmen wohl oder übel noch einmal wiederholen.

Entwickelt wurde also in hochverdünntem Rodinal, dann normal gestoppt und fixiert. Die Negative sahen frisch aus dem Tank schon recht gut aus, offenbar war die Unterbelichtung durch den Messfehler nicht ganz so gravierend wie angenommen. Klar, Korn ist beim Trocknen noch nicht sichtbar, aber ich hatte eigentlich ein relativ gutes Gefühl.

Die Digitalisierung des trockenen Films erfolgte anschließend mit einem Reflecta ProScan 7200 und Silverfast 8. Ordentliche, saubere und gerade Scans waren dabei das absolute non plus ultra und das ist leichter gesagt als getan. Es reicht schon, wenn die Negative nicht ganz korrekt ausgerichtet im Filmstreifenhalter liegen oder dieser nicht ganz gerade im Scanner liegt.

Später müssen die einzelnen Kanäle immerhin auf Pixelebene passen. Sicher, so etwas kann man auch alles nachträglich korrigieren und richten, sauberes Arbeiten zu Beginn erspart trotzdem viel nachträgliche Arbeit. Auf Staub und Dreck sollte ebenfalls geachtet werden, denn aus einem einfachen Staubkorn oder einem kleinen Fussel würde später im fertigen Bild unweigerlich ein leuchtend roter, grüner oder blauer Fremdkörper werden.

Anleitung Photoshop

Kommen wir jetzt zum eigentlichen Herzstück des Ganzen, dem Zusammensetzen der einzelnen monochromen Scans zu einem Farbbild. Drei Dinge sind Eingangsvorraussetzung für das erfolgreiche zusammenführen zu einem RGB-Bild:

Erstens: Die einzelnen Bilder müssen exakt die gleiche Größe haben, schon ein Pixel unterschiedliche Höhe oder Breite lassen eine Zusammensetzung nicht zu. Zweitens: Die einzelnen Bilder müssen in Graustufen vorliegen, sie dürfen also nicht selbst schon ein RGB-Bild sein. Drittens: Die einzelnen Bilder müssen die gleiche Farbtiefe besitzen, Bilder in 16 Bit und 8 Bit können also nicht gemischt werden.

r-g-b-rgb

Sind alle Vorauussetzungen erfüllt, kann das RGB-Bild generiert werden. Es sei noch erwähnt, dass mein Photoshop Englisch spricht; sollten daher einige Dinge in der deutschen Version anders heißen, so bitte ich, das zu entschuldigen. Ich versuche aber, das meiste mit dem Handbuch soweit abzugleichen.

Zu Beginn wählt man in der „Kanal“-Registrierkarte im rechten Submenü die Option „Kanäle zusammenfügen“. Im auftauchenden Fenster entscheidet man sich für den RGB-Modus und bestätigt diesen anschließend. Nun befindet man sich im Fenster, in dem die einzelnen monochromen Bilder den Kanälen zugewiesen werden. Es ist hier natürlich von Vorteil, wenn man die einzelnen Bilder mit ordentlichen und klar nachvollziehbaren Namen versehen hat. Hat man die Kanäle zugewiesen, bestätigt man dies und die drei monochromen Bilder werden zu einem Farbbild zusammengefügt.

Blaukorrektur

Jetzt geht es an die Feinarbeit, also das Justieren und Überlagern der Kanäle auf Pixelebene. Dazu ist es von Vorteil, wenn man das Bild auf 100%-Ansicht vergrößert und sich eine Stelle sucht, in der klare Strukturen vorhanden sind, an denen man sich leicht orientieren kann. In der Kanalübersicht wählt man nun die beiden ersten Kanäle aus, so dass nur diese beiden sichtbar sind.

Nun verschiebt man den Grün-Kanal mit dem normalen Verschieben-Werkzeug (Taste V) so über den Blau-Kanal, bis diese deckungsgleich übereinander liegen. Sobald keine gelben Farbsäume mehr zu sehen sind und das Bild scharf ist, kann man den Rot-Kanal dazuschalten und auch diesen deckungsgleich über die anderen beiden Kanäle legen. Hat man das erledigt, sollte man sicherstellen, dass alle Kanäle „aktiv“ sind. Das ist der Fall, wenn alle vier (R, G, B und RGB) Kanäle dunkel hinterlegt sind.

Meine Bilder zeigten in dieser Phase einen deutlichen Magentastich, später wurde mir auch klar, warum. Ich hatte beim Messen der Filterstärken offenbar den Blaufilter falsch gemessen und so um etwa eine Blende zu lange belichtet – so ein Unfall ergibt dann einen Farbstich.

Da ich aber sowieso noch die Tonwerte etwas zusammenschieben musste, war das kein Problem. Die einzelnen Kanäle lassen sich ohne viel Aufwand einzeln bearbeiten. Dazu wählt man die Tonwertkorrektur (Strg+L) aus, wählt im Kanal-Menü nacheinander die einzelnen Kanäle und verschiebt dann die Tonwerte nach Wunsch. So entsteht langsam ein ansehnliches Farbbild.

Nun wurde mir auch klar, zu welchen Effekten die unterschiedliche Sonneneinstrahlung auf den einzelnen Bildern führen würde. Ich fühlte mich vage an LSD-Experimente vergangener Tage erinnert, denn die Sonnenstrahlen generierten wunderschönste Regenbogenfarben, die sich mal durch das ganze Bild zogen und mal an kleinen Stellen auftauchten. Auf jeden Fall war es eine angenehme Bereicherung und etwas, was wohl keine andere Aufnahmetechnik erzeugen kann.

tiefengeist.net — Creative Commons BY-NC-ND

Da der Experimentierfreude keine Grenzen gesetzt sind, kann man natürlich auch ein Falschfarben-Bild per CMYK-Kanalmischung erzeugen. CMYK benötigt vier Kanäle, neben Cyan, Magenta und Gelb noch einen Schwarzkanal. Dieser lässt sich entweder durch die Aufnahme eines filterloses Bildes erzeugen oder man kopiert einfach eines der vorhanden Bilder.

Wildes Mischen der einzelnen Kanäle bringt stellenweise interessante Ergebnisse zu Tage, etwa wenn das zusammengesetzte Bild fast schon einer Infrarotaufnahme gleicht. Wer es noch ein wenig bunter und abstrakter mag, könnte auch aus den drei monochromen Bildern ein Bild im Lab-Farbmodus erzeugen. So erzeugte Bilder erinnern schnell an grafische Drucke oder an Bilder aus Wärmebildkameras.

tiefengeist.net — Creative Commons BY-NC-ND

Was bleibt als Fazit dieses Experiments übrig? Vielleicht, dass eine über 150 Jahre alte Aufnahmetechnik weiterhin nichts von ihrer Faszination verloren hat und sie auch in einem digitalisierten, modernen Umfeld funktioniert. Der Augenblick, in dem ein Farbbild durch drei monochrome Bilder erzeugt wird, ist immer wieder neu spannend und faszinierend.

Und wenn man bedenkt, dass der hier gezeigte analoge Prozess eigentlich jeden Tag hunderte Millionen Mal in einer stark modernisierten Variante in hunderten Millionen von Digitalkameras stattfindet, könnte man auf den Gedanken kommen, dass sich die digitale Fotografie eigentlich immer noch in der Steinzeit befindet.

Denn trotz Megapixelwahn und völlig absurden Sensorempfindlichkeiten steckt quasi selbst in den aktuellen High-End-Modellen von Nikon und Canon immer noch James Clerk Maxwells Versuchsaufbau von 1861. Die Einschätzung, ob dieser sich deswegen nun im Grabe umdrehen oder stolz lächeln würde, bleibt jedem selbst überlassen.

Abschließend möchte ich mich noch bei Julia für die Unterstützung bedanken.


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20. Mai 2014

20 May

Ein Beitrag von: Arne Piepke

Ein Mann von hinten in nebliger Landschaften


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Eine Minute Stadt

20 May

Vor zwei Wochen sprach ich mit Robert Herrmann zufällig über seine Serie, die er „60″ slices of present“ nennt. Ich erinnerte mich an seine Bildvorstellung „Urbi et Orbi“ vom letzten Jahr und hätte nicht gedacht, dass Robert die Serie immer noch verfolgt. Ich war – ganz ehrlich – etwas baff.

So schlug ich vor, die Serie vorzustellen. Nein, nicht nur wegen der Länge des Projektes. Die Bilder lösten etwas in mir aus. Was, war mir noch unklar. So wollte ich mehr darüber wissen. War angefixt von seinen monochromen Langzeitbelichtungen.

Wer nun das Wort Langzeitbelichtungen hört (und „Urbi et Orbi“ verpasst hat), denkt vielleicht an Landschaftsaufnahmen, an milchige Wasserfälle oder Meeresbuchten. Nimmt man noch das Wort „Stadt“ dazu, stellt man sicht vielleicht langgezogene Lichtstreifen von Autos vor, die sich durch buntbeschilderte Großstädte ziehen. Robert Herrmanns „60″ slices of present“ sind alles, nur nicht das.

Langzeitaufnahme an der Millennium Bridge in London

Millennium Bridge, London, April 2013

Aufnahme vom Parliament Square in London. Im Vordergrund ein Roboter.

Parliament Square, London, April 2013

Langzeitaufnahme an der Via della Conciliazione in Rom.

Via della Conciliazione, Rom, März 2013

Blick auf das Pantheon in Rom.

Pantheon, Rom, März 2013

Blick auf die Weltzeituhr am Alexanderplatz.

Weltzeituhr, Alexanderplatz, Berlin, März 2010

Wir sehen eine Langzeitbelichtung im Görlitzer Plark.

Görlitzer Park, Berlin, Mai 2014

Langzeitaufnahme vom Karaköy Fährhafen in Istanbul.

Karaköy Fährhafen, Istanbul, März 2014

Langzeitaufnahme vom Kapali Carsi in Istanbul.

Kapali Carsi, Istanbul, März 2014

Blick auf das Pantheon in Rom.

Pantheon, Rom, März 2013

60-Sekunden-Aufnahme in der Mahmutpasa Yokusu Sokak in Istanbul.

Mahmutpasa Yokusu Sokak, Istanbul, März 2014

Langzeitbelichtung von der  Hagia Sophia in Istanbul.

Hagia Sophia, Istanbul, März 2014

Aufnahme vom Barbaros Bulvari in Istanbul.

Barbaros Bulvari, Istanbul, März 2014

Aufnahme von einer sehr bevölkterten Sabuncu Hani Sokak in Istanbul.

Sabuncu Hani Sokak, Istanbul, März 2014

Langzeitaufnahme am Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin, September 2013

Langzeitbelichtung vom Potsdamer Platz in Berlin über die Kreuzung hinweg.

Potsdamer Platz, Berlin, September 2013

Aufnahme vom Potsdamer Platz in Berlin.

Potsdamer Platz, Berlin, September 2013

Langzeitbelichtung vom Untermainkai in Frankfurt.

Untermainkai, Frankfurt, Juli 2013

Wie breit sind die Straßen einer Stadt? Wie hoch sind ihre Gebäude im Durchschnitt? Hat die Stadt öffentliche Orte, an denen Menschen sich versammeln und gesellschaftlich interagieren können? Wie sehen diese Orte aus? Lässt sich die Stadt gut zu Fuß erschließen? Wie schaffen wir Menschen städtischen Raum und wie wirkt er sich wiederum auf unsere Lebensbedingungen und unser Verhalten aus?

Das sind Fragen, die sich Robert im Laufe der Jahre und der Arbeit am Projekt immer wieder stellte. Sie sind Indiz dafür, dass Robert etwas besitzt, das für die Umsetzung von Serien dieser Länge von grundlegender Bedeutung ist: Neugier.

Ich finde es spannend zu sehen, welche Antworten Robert in Bildform gefunden hat. Sie sind komplex und widersprüchlich, keinesfalls einfach. Jedes Bild wirkt wie ein Film und ist es doch nicht. Menschen sind zu sehen und sind es doch nicht. Die Zeit bleibt stehen und tut es doch nicht.

Wir sehen die Hasselblad an der Millenium Bridge in London

Millennium Bridge, London, April 2013

Wir sehen die Mittelformatkamera an einem Fluss.

Karaköy, Istanbul, März 2014

Die Hasselbladkamera ist auf eine Menschenmenge am Petersplatz gerichtet.

Petersplatz, Vatikan, März 2013

Des Weiteren erzählt Robert:

Mit der Zeit habe ich eine starke Hingabe für diese Arbeit entwickelt. Es bleibt ein stetig faszinierender Prozess, in dem ich meine eigene Raumwahrnehmung weiter schule und lerne zu verstehen, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Mein Ziel ist es, noch weit mehr Städte zu besuchen und sie in dieser Form zu fotografieren, damit ich einen Fundus schaffe, der dann einmal spannende Vergleiche ermöglicht.

Wer sehen möchte, wie Roberts Fundus weiter wächst kann dies auf seiner Webseite mitverfolgen. Achja: Heute ist mir klar geworden, was Roberts Bilder in mir auslösten: Es ist Neugier.


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GorillaPod Focus

20 May

Nachdem mir ein befreundeter Fotograf seinen nicht ungefährlichen Stativaufbau für ein Selbstportrait zeigte, erinnerte ich mich an den Gorillapod: Ein kleines Stativ mit flexiblen Beinen, die man um Geländer, Äste und Ähnliches klammern kann.

Da ich selbst viel im Wald fotografiere und auch gern einmal aus ungewöhnlichen Perspektiven, schrieb ich kurzerhand die Firma Joby an, ob sie mir den Gorillapod kurze Zeit zum Testen zur Verfügung stellen würden.

Wenige Tage später konnte ich den GorillaPod Focus mit Kugelkopf* in Händen halten. Laut Hersteller trägt er ein Gewicht von bis zu 5 kg.

Etwas unsicher begutachtete ich das Stativ und bog die kleinen Beinchen in alle erdenklichen Richtungen. Das Verbiegen benötigte ein klein wenig mehr Kraft als ich dachte, was mich aber auch beruhigte, denn so kann es sich definitiv nicht einfach lösen, wenn es irgendwo hängt. Die helle Gummiumrandung an jedem Kugelsegment gibt dem Stativ zusätzlich noch etwas mehr Halt.

Also wagte ich meinen ersten Versuch: Ich klemmte das kleine Äffchen zunächst in der Wohnung um eine Leiter. Für ein Selbstportrait benötigte ich die Perspektive von oben. Ein idealer erster Versuch. Meine Kamera wiegt mit Objektiv etwa 1,5 kg. Es hätte für meine Testzwecke also auch locker der GorillaPod SLR-Zoom* ausgereicht, der nur bis zu 3 kg hält.

Aber ich war schon ziemlich froh, dass ich den großen Bruder nutzen durfte. Das Vertrauen zu so einem Stativ baut sich doch nur sehr langsam auf.

GorillaPod im Test auf einer LeiterPortrait, entstanden mit dem GorillaPod

Ich verdrehte also die Stativbeine um die Leiter. Das dauerte eine kleine Weile, da ich ein paar Positionen ausprobieren wollte, um die meiner Meinung nach sicherste zu nehmen. Als es dann endlich hing, war ich auch enorm froh über den Kugelkopf. Denn damit lässt sich die Kamera noch in jede Richtung schwenken und man kann die ideale Position suchen, ohne die Beine lösen und neu justieren zu müssen. Die Nutzung des Stativs ohne Kugelkopf kann ich mir nur schwer vorstellen.

Kurzum: Mein Experiment funktionierte hervorragend. Das Stativ hing bombenfest und ich fasste so viel Vertrauen, dass ich es am nächsten Tag mit in den Wald nahm. Hier nutzte ich es vor allem für unebenes Gelände, denn dafür eignet sich das Stativ auch bestens. Es muss nicht immer um etwas geklammert werden, sondern steht auch selbstständig auf seinen drei Beinen.

Allerdings ist es nur knapp 30 cm hoch und daher kein kompletter Ersatz für ein normales Stativ. Mit seinem geringen Gewicht von nur 0,5 kg ist es aber ein leichter zweiter Begleiter für unterwegs.

Mit meiner leichten Kamera konnte mich das Stativ überzeugen. Ich habe jedoch auch noch einige Rezensionen gelesen. Negativ wurde hier oft die Tragkraft angesprochen, die von einigen Testern als überschätzt bewertet wird.

Das konnte ich leider nicht voll ausreizen und so testen, da das Gewicht meiner Kamera weit unter dem Möglichen liegt. Im Zweifel würde ich mich jedoch wieder für das Modell Focus mit der größten Tragkraft entscheiden. Einfach, um sicher zu gehen.

Der GorillaPod Focus* kostet mit Kugelkopf 123 €. Mehr über das Stativ findet Ihr auf der Webseite der Firma Joby.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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BUY VASOTEC NO PRESCRIPTION – No Prescription DrugStore

20 May

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Art directors and buyers at magazines and publishing houses are always in need of images and story ideas for images. Not all of them will take unsolicited photos but many will, buy LASIX from canada. Head to a bookshop, LASIX overnight, take a stack of your favorite magazines and look through the mastheads for the names of the art editor or image editor. Crosscheck on the publication’s website or in The Photographers Market to see if they accept submissions and how they accept those submissions. BUY LASIX NO PRESCRIPTION, You’re unlikely to get a hard promise let alone a commission but you might well receive an agreement to look at your photos. If you’re pitching travel photography, LASIX pharmacy, it’s a good idea to make the pitch before you leave. Order LASIX from United States pharmacy, While, again, you won’t get more than an agreement to look at your photos when you get back, australia, uk, us, usa, you might well be given some clues about the kind of photographic travel story the publication is looking for. LASIX recreational, That can make a big different to your trip and to the photographs you take on it.

7.     Visit galleries

Sometimes the biggest—and the most profitable—fun you can have with photography is when you put the camera down and take a look at other people’s images. Going to galleries—as well as art fairs—will deliver a number of benefits, BUY LASIX NO PRESCRIPTION. It will be inspirational, no prescription LASIX online, sending you out to try new techniques and giving you new ideas. LASIX reviews, It will give you an idea of pricing, letting you see how much you can charge for your photographic art. And it will also give you a chance to talk to gallery owners and art fair sellers, buy LASIX no prescription. That could lead to a pitch to a gallery or a booking at an art fair.

8.     Practice and specialize BUY LASIX NO PRESCRIPTION, The most important efforts you make though will be behind the lens. Until your images are professional quality, you will struggle to make sales. And even when your images are professional quality, you’ll struggle to make sales if your pictures are the same as everyone else’s. Yuri Arcurs has managed to succeed at microstock photography not just because he takes a hard-headed business approach to an industry filled with part-timers but because his images have a particular, bleached look. You can always tell a Yuri Arcurs stock image—and so can buyers. They know what they’re buying.

As you practice your photography, practice a unique style or shoot a topic that’s rarely photographed. If you can stand out in the crowded photography marketplace, buyers will find you.

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A Clip-on Camera: Capture Your Day in a Unique Way

20 May

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Your day is full of fun and random moments that are, in our opinion, reality tv gold. So, where’s your film crew?

Meet the Narrative, a tiny clip-on camera to document your every day life in a much less obtrusive way.

It automatically snaps a pic every 30 seconds throughout your day and stores photos online to reminisce over later.

That cute puppy you saw in the park? Got it. That shop with the dinosaur print dress? Click. Your BFF who just spilled her iced coffee on an unsuspecting stranger? Oops.

Spend your time looking at cute things or trying to help clean up a coffee disaster and the Narrative will photograph the whole thing for you to laugh (or cringe) over later.

Capture the Moment With the Narrative
$ 229 at the Photojojo Shop


© Britta for Photojojo, 2014. |
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Rorschach

20 May

Rorschachbilder haben mich schon immer fasziniert. In der Schule habe ich mit Vorliebe meine Tintenpatrone auf einem Blatt entleert und mich nach dem Falten über die schönen Muster gefreut, in denen ich meist Schmetterlinge, Pflanzen, kleine Männchen und Monster sah. Damals hatte ich noch keine Kamera, sonst hätte ich diese Muster vielleicht auch dokumentiert, wie es Esther Lobo in ihrer Fotoserie „Rorschach“ getan hat.

Esther erschafft ihre Rorschachbilder nicht mit Tinte, sondern mit Essen. Joghurt, Eis, Senf – alles, was eine passende Konsistenz hat, wird zu Rorschachmustern zerquetscht. Ich stelle es mir auf jeden Fall sehr spaßig vor, eine Packung Barbecuesoße im Namen der Kunst zu zerdrücken und finde ihre kleine Serie sehr lustig und gleichzeitig auch ästhetisch. In die Mitte jedes Bildes legt Esther die leere Verpackung.

© Esther Lobo

© Esther Lobo

© Esther Lobo

© Esther Lobo

© Esther Lobo

© Esther Lobo

© Esther Lobo

© Esther Lobo

© Esther Lobo

Esther Lobo lebt und arbeitet in Madrid. Mehr verrät die Fotografin nicht über sich und selbst das Profilbild auf ihrer Homepage gibt nichts preis. Hier findet Ihr aber noch weitere Fotoserien der Künstlerin.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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19. Mai 2014

20 May

Ein Beitrag von: Leon Beu

Touched By Light © Leon Beu


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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