Ein Beitrag von: Malte Karger

kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity
Liebe Leser, Ihr werdet sicher bemerkt haben, dass sich kwerfeldein immer wieder ein klein wenig verändert. Das liegt daran, dass wir kontinuierlich daran arbeiten, unser Magazin zu optimieren und Euch den Besuch unserer Seite einfacher, besser und auch schneller zu ermöglichen. Wir sind übrigens auch offen für Vorschläge, die Ihr gern in den Kommentaren vermerken könnt. An dieser Stelle gilt unser Dank unserem Haus-Designer Daniel Ehniss, der ständig unsere Ideen umsetzt und uns auch konzeptionell unterstützt.
Fotospecial: Füchse
Flickr

500px

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Deutschsprachig
• Das Ehepaar Matt Blum und Katy Kessler versucht mit ihrem „The Nu Project“ Körperideale von Photoshopfiltern und Schönheitswahn zu befreien.
• „The Waiting Game“ heißt die Serie von Fotograf Txema Salvans, der Sexarbeiterinnen in Spanien fotografierte, wartend an Landstraßen und entlang der zahlreichen namenlosen Highways.
• Die Deutsche Welle zeigt ein paar sehenswerte Auszüge von Bildern, die auf dem Lumix-Festival in Hannover nur noch bis heute gezeigt werden – insbesondere die, die der Gesellschaft einen (kritischen) Spiegel vorhalten.
• Letzten Samstag ging ein Ruck durch die Fotoszene, denn es verstarb Robert Lebeck, ein wichtiger Zeitzeuge, der unter anderem Elvis Presley, Romy Schneider und Willy Brandt dokumentierte. Überall wurde über das Werk des Fotografen berichtet, so auch im Spiegel, Stern und der Zeit. Aktuell gibt es von ihm auch ein Stern Portfolio*, das im März dieses Jahres erschienen ist.
International
• Bei Viewster könnt Ihr den via Crowdfunding finanzierten Film „Get The Picture“ in voller Länge ansehen, der, basierend auf dem gleichnamigen Buch des Foto-Redaktreus und einzigem Executive Editor der Agentur Magnum Photos John G. Morris, die Kriegsberichterstattung vom zweiten Weltkrieg bis zu 9/11 nachzeichnet und mit vielen ikonischen sowie weniger bekannten, aber kraftvollen Fotos illustriert. Unbedingt ansehen!
• Die Webseite Travel by Drone sammelt Aufnahmen von (privaten) Flugdrohnen. Es entsteht eine Weltkarte, auf der die verschiedenen Flüge markiert sind und angesehen werden können. Natürlich könnt Ihr dort auch Eure eigenen Drohnenflüge als Youtube-Video der Sammlung hinzufügen.
• Wir haben ein schon etwas älteres, aber dennoch interessantes Video-Interview mit Tim Walker gefunden.
• 27 Nachrichtenbilder von der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien.
• Joris van der Ploeg hat eine sehr simple, aber emotionale Serie von sich umarmenden Paaren fotografiert.
• Hier könnt Ihr noch einmal einen Blick in eine der schönsten Bibliotheken riskieren, die es leider nicht mehr gibt.
• Achtung, süße Meerschweinchenportraits.
• Andreas Feininger fotografierte 1945 New York City – bei Nacht und in Farbe. Dieses Blog stellt einige seiner Arbeiten vor, die es dem Betrachter leicht machen, sich in die Zeit zurückzuversetzen.
• Das Projekt Daily Overview zeigt täglich ein Satellitenbild einer Region auf der Erde. Nicht nur sind die Muster mitunter von abstrakter Schönheit, sondern sie geben uns auch die Gelegenheit zu einem Blick von außen auf uns selbst.
Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Toll: Der Bildband „Heimat? Osteuropa in der zeitgenössischen Fotografie“* wird im Feuiletton der FAZ vorgestellt und das macht Lust, den Band vom Kerber-Verlag doch direkt vorzubestellen.
• Dirk Brömmel zeigt Schiffe von oben und lässt sie auf verschiedenen Farben schwimmen. Fünf Kategorien – Frachtschiffe, Personenschiffe, Schiffe auf dem chinesischen Kaiserkanal, Gondeln in Venedig und die schwimmenden Märkte in Thailand – wurden von fünf Designagenturen zu eigenständigen Kapiteln formuliert. Der Bildband heißt „Kopfüber“* und ist für 48 € im Kerber-Verlag erschienen.
Wettbewerbe
• Der Alfred Fried Photography Award 2014 sucht Bilder, die ein friedvolles Zusammenleben repräsentieren. Der Fotopreis ist mit 5.000 € dotiert und kostenfrei. Einsendeschluss ist der 5. September 2014.
Zitat der Woche
If you can smell the street by looking at the photo, it’s a street photograph.
Bruce Gilden –
Mehr Zitate
Videos
Video: Ein kurzer Blick hinter die Kulissen des In-Public-Workshops in Paris. Herausgeber Martin wäre jetzt gern dort.
* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.
kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity
Vor einer Woche haben wir Euch dazu aufgerufen, uns Eure geliebten, aber viel zu wenig beachteten Bilder zu zeigen. Wir Redakteure haben uns all Eure Kommentare angesehen und unsere persönlichen Lieblinge herausgesucht. Herausgekommen ist eine Auswahl, bei der wir uns wirklich fragen: Wie können diese Fotos denn nur so wenig Beachtung gefunden haben?
Oft sind es Bilder, die durch Zufall entstanden; ungeplant und ohne Konzept, aber an denen Emotionen hängen. Gefühle, die wir zum Teil sehr gut nachempfinden konnten und weshalb uns die Auswahl alles andere als leicht von der Hand ging. Denn unter den Kommentaren sind noch einige weitere Perlen, die wir nicht alle zeigen können.
Deshalb wie immer der Aufruf: Schnappt Euch eine Tasse Tee und seht Euch alle Einreichungen an.

Anette Siegelwachs schrieb:
Auf Reisen liebe ich planlose Spaziergänge, sich treiben zu lassen und überraschen zu lassen von dem, auf was ich treffe. An dem Tag, als das Bild entstand, zog es mich in enge Gassen, die wie leergefegt vor mir lagen. Ein Teil der Häuser zerfallen. Dann, ganz plötzlich, fiel mein Blick auf zwei Katzenaugen hinter Gittern und mit einem Mal, als sich unsere Blicke trafen, hatte ich das Gefühl, die Zeit bleibe stehen. Nichts rührte sich. Stille. Eins. Ein Moment, der mich ungemein fesselte und für mich so vieles zum Ausdruck brachte.

Florian Wenzel schrieb:
Das Foto ist bei meinem 52 Wochen Projekt entstanden. Das Bild passt nicht so gut zu meinen restlichen Fotos, was wahrscheinlich ein Grund dafür ist wieso es weniger Beachtung bekommen hat. Für meine Verhältnisse habe ich in dem Foto auch mehr auf die Symetrie geachtet, als ich das in meinen anderen Bild mache. Mir ist dieses Foto wichtig, weil es meine derzeitige Situation beschreibt. Ich weiß nicht wohin mich mein Weg führen wird, ich habe keinen Plan. Diese Ungewissenheit ist das, worüber ich mir tag täglich den Kopf zerbreche.

Christiane schrieb:
Das Foto ist im letzten Jahr auf der Autobahn zwischen Madrid und Málaga entstanden. Für mich ist das Bild der Ausdruck des Gefühls, auf fremden Straßen unter heißer Sonne ins Ungewisse und Neue unterwegs zu sein, kurz gesagt von (Urlaubs)Freiheit und Glück. – Dazu kommt sicher auch, daß der Osborne-Stier auch Erinnerungen an wunderbare große Ferien in meiner Schulzeit weckt.

Oliver schrieb:
Als ich die Szene sah, dachte ich sofort: Das wird ein spannendes Bild. Ich bin von größerer Entfernung auf die beiden Pferde zugelaufen und habe immer wieder abgedrückt, weil ich Sorge hatte, die beiden könnten sich durch meine Annäherung gestört fühlen und ihre Position ändern. Haben sie aber zum Glück nicht. Es war das erste und einzige Mal in meinem Leben, dass ich schon vor dem Abdrücken wusste, wie das Ergebnis aussehen sollte.
Es konnte jedoch niemand bisher meine Begeisterung darüber teilen. Ich glaube, dass ich Dinge in die Szene hineininterpretiere, die andere nicht sehen oder für unspannend halten. Zudem ist das Bild evtl. zu undramatisch – kein HDR, kein schwarz-weiß, kein spektakulärer Himmel … Mir gefällt es jedoch in seiner Symmetrie und Undramatik.

Kati schrieb:
Ich war das erste Mal alleine im Urlaub, in Belgien und habe auch einen Tag in Oostende am Strand verbracht. Es war Mai, nicht das beste Wetter und deshalb waren ziemlich wenig Leute unterwegs. Dieses Bild entspricht auch genau meiner damaligen Stimmung: nach einigen Tagen allein unterwegs habe ich mich doch ziemlich klein, verlassen und verloren gefühlt…
Vielleicht mögen es die meisten Menschen deswegen nicht, weil sie mit etwas konfrontiert werden, worüber man nicht so gerne redet oder nachdenkt, was aber genauso zum Leben gehört.

Lisa-Marie Kaspar schrieb:
Es war ein kühler Tag im März als ich mit meiner kleinen Schwester zu den Magnolienbäumen gegangen bin. Sie waren teilweise schon geöffnet, aber nicht ganz. Der Frühling hatte gerade erst angefangen. Wir haben viele Bilder gemacht, später hat uns auch noch eine Katze zugesehen und sich auf das ein oder andere Bild geschlichen. Besonders dieses hier liegt mir am Herzen. Ich weiß nicht mal genau warum. Ich liebe das schwarz-weiß, die Körnung, die Dunkelheit darin. Womöglich ist das aber genau das, was die meisten Menschen nicht mögen. Es ist kein gestochen scharfes Bild, das vor Farben und Leben sprüht. Aber für mich ist es genau das, was es ausmacht.

Armin Oehmke schrieb:
Dieses Bild ist vor gar nicht so langer Zeit entstanden, und ich weiß, dass es völlig unscharf ist. Für mich transportiert es gerade deshalb fast ausschließlich Emotionen, man wird nicht so sehr von kleinen Details abgelenkt, da diese fast vollkommen verschwimmen.
Entstanden ist es an einem Wundervollen Frühlingsnachmittag, an dem schon sommerliche Temperaturen herrschten. Eigentlich waren wir mit Shooten schon fertig, doch auf dem Rückweg entdeckten mein Model und ich eine winzige Lichtung in der sich nur ein einziger dicker weicher Lichtstrahl bündelte. Wir beschlossen noch ein paar Bilder zu machen, um den Film voll zu bekommen, worauf ein zweiter und noch ein dritter Film folgte. Doch leider scheint außer mir dieses Bild niemandem so recht gefallen zu wollen.

Jonas Hafner schrieb:
Mein geliebtes ungeliebtes Bild entstand im Oktober letzten Jahres. Ich hatte mir an jenem Tag vorgenommen einige Ganzkörperportraits auszuprobieren. Für das Bild band sich das Model die Haare zu einem Zopf zusammen, der anschließend ihr Gesicht verdeckte. Das Sonnenlicht traf vor allem ihre Hände und so entschied ich mich in der späteren Nachbearbeitung für die farblose Variante, um den Kontrast noch zu verstärken.
Warum die Resonanz auf dieses Bild so gering ausfiel, lässt sich nur vermuten. Vielleicht ist das Bild zu trist, zu dunkel, zu still oder einfach langweilig? Vielleicht verbinden die Leute mit meiner Fotografie auch schlicht und ergreifend etwas anderes und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich dieses Bild so mag. Es ist einfach anders.
Irgendwie ist es trotzdem ein schönes Gefühl, wenn ein Bild nicht den Erwartungen gerecht wird. Man hat gerade deswegen das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein…

Alexander Görisch schrieb:
Mir gefällt an diesem Bild das Zusammenspiel von dem Namen des Geschäfts ‘Denkstein’ die Tatsache das sich die Person auf den Kopf greift (denken) und noch dazu eine Glatze hat (Stein). Ich denke das dieses Zusammenspiel vielen nicht auffällt, für mich sind das die interessanten Zufälle der Street-Fotografie.
Wir denken, die Auswahl zeigt wieder, dass es nicht auf Likes ankommt. Viel positives Feedback heißt nicht gleichzeitig, dass ein Bild gut ist. Und keins nicht, dass es schlecht ist. Es heißt einfach nur, dass es manchmal weniger Menschen auf den ersten Blick anspricht. Auf den zweiten würden sie sich vielleicht auch verlieben, aber oft klicken auch wir einfach viel zu schnell weiter.
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Wasser bedeutet Leben. Selbst wir Menschen bestehen zu einem Großteil aus Wasser, sind umgeben davon und können uns nicht davon trennen. All das wissen wir. Im Kopf. Wurden in der Schule vielleicht bis zum Erbrechen mit Zahlen vollgestopft. Vier-Elemente-Lehre, Biologie, Chemie, Erdkunde. Jaja, Wasser, gähn.
Als jedoch der Kanadier Edward Burtynsky sich aufmachte, ein Projekt über die Zusammensetzung aus Sauerstoff und Wasserstoff zu erarbeiten, trieb ihn jedoch nicht der rein wissenschaftlich-kognitive Wissensdurst an. Er wollte begreifen, was Wasser mit unserer Erde macht. Wie es aussieht, wenn Wasser nicht da ist, wo wir es erwarten. Und darauf aufmerksam machen, dass wir mit Wasser sehr sorgfältig umgehen müssen.
Die Abbildungen des Künstlers sind allesamt unkonventioneller Natur und fließen zusammen in einen Strom seiner Wahrnehmungen, für die er den Aufwand nicht scheute, Abstand zu nehmen und die Erde aus dem Helikopter oder Flugzeug mittels Großformatkamera zu betrachten. So entstand die Serie WATER. Ein Hingucker, nicht nur für Chemie-Laboranten oder Greenpeace-Advokaten.
Oil Spill #5 | Q4000 Drilling Platform, Gulf of Mexico, June 24, 2010
Stepwell #4 | Sagar Kund Baori, Bundi, Rajasthan, India, 2010
Polders, Grootschermer| The Netherlands, 2011
Flood Control | LeveeMAASVLAKTE, Rotterdam, The Netherlands, 2011
Xiaolangdi Dam #3 | Yellow River, Henan Province, China, 2011
Greenhouses| Almira Peninsula, Spain, 2010
Xiaolangdi Dam #1 | Yellow River, Henan Province, China, 2011
Colorado River Delta #2 | Near San Felipe, Baja, Mexico, 2011
Cerro Prieto Geothermal Power Station | Baja, Mexico, 2012
Burtynsky, der aus der Ukraine stammt, ist ein Fotograf, der in seinen Werken die Natur weder beschönigt, noch den Teufel an die Wand malt. Und dennoch zeigt er beides: Das Wunder der Natur und das, was wir Menschen daraus gemacht haben.
Mit seiner Art und Weise zu fotografieren und dem besonderen Sujet hat er sich mittlerweile einen Namen gemacht und ist dadurch auch TED Prize Gewinner 2005 geworden.
Das Buch zum Projekt „Water“ ist mittlerweile vergriffen, aber dennoch gebraucht über Amazon* zu beziehen.
Courtesies: Galerie Stefan Roepke, Koeln / Galerie Springer Berlin / Metivier Gallery, Toronto
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Khalik Allah. Dieser Name steht für Portraits mit Offenblende. Erst einmal nichts Besonderes, oder? Doch. Denn Khalik hat einen unverwechselbaren Stil, der sich locker von Hunderten anderen Fotografen, die technisch eigentlich dasselbe machen, deutlich unterscheidet. Und somit ein eigentlich ausgelutsches Thema neu belebt.
Khalik fotografiert in New York City. Und zwar ausschließlich nachts. Er portraitiert jedoch nicht jeden, der ihm vor die Kamera läuft, sondern ärmere Leute in Harlem, Lexington und der 125sten. Die Dunkelheit – oder das Nicht-Vorhandensein des Lichtes – definiert dabei die Menschen nur fein akzentuiert.
Aus dem Bildern geht hervor, dass Khalik die Blende öffnet, weil es notwendig ist. Nicht, weil er es kann, sondern weil er muss. Die Schwärze der Nacht zwingt ihn, mit spärlichsten Mitteln zu arbeiten und genau dieser Engpass führt zu sehr unkonventionellen Ergebnissen, die nicht nur technische Ursachen haben, sondern letztendlich auch seinem feinen Gespür für den entscheidenden Moment geschuldet sind.















Motiviert ist Khalik durch seinen Glauben an Gott. So erklärt er unter anderem, dass er der Aufforderung Gottes folgt, Gott, seinen Nächsten und sich zu lieben. Fotografie sei der Ausdruck dessen, dass er in jedem Menschen das Schöne sehe.
All das hat eine Freundlichkeit und Offenheit zur Folge, mit der Khalik Allah (!) Menschen begegnet. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, warum seine Portraits so ehrlich, ungestellt und tief wirken.
Auf seinem Tumblr-Blog reagiert er auf die Frage* nach einem Tipp wie folgt:
Ich würde sagen: Fotografiere analog. Lerne Deine Kamera kennen. Entwickle Deinen eigenen Stil. Studiere die Werke anderer. Und vergleiche Dich nicht mit anderen.
* Wer Khalik eine Weile auf Tumblr folgt, wird irgendwann merken, dass er jede Frage, die ihm dort gestellt wird, beantwortet. Auch das ist Ausdruck seiner Persönlichkeit.
kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity
Weil wir möglichst abwechslungsreich sein wollen, haben wir uns zu Beginn unserer Equipment-Serie überlegt, in welcher Reihenfolge wir unsere eingesetzte Technik vorstellen. Ich war skeptisch, weil ich fand, dass sich mein Ansatz und meine Ausrüstung kaum von dem unterscheiden, was Katja Euch in der letzten Woche vorgestellt hat. Bei genauem Hinsehen erkannte ich aber: Dem ist gar nicht so.
Die Ähnlichkeit in Katjas und meiner Herangehensweise liegt vor allem darin, dass auch der Kern meiner Ausrüstung aus einer Kamera und zwei Objektiven besteht. Danach geht es aber auch schon los mit den Unterschieden. Zum Beispiel beim Kameramodell, denn das Herzstück meiner Fotos ist die Canon EOS 5D Mark II*.
Bis vor etwa fünf Wochen hätte ich in jedem Gespräch, in dem es sich angeboten hätte, das gesagt, was ich seit der Anschaffung dieser Kamera vor gut vier Jahren immer gesagt habe: Wenn es sich zu diesem Zeitpunkt nicht angeboten hätte, sie zu kaufen, wäre ich auch noch sehr lange mit meiner Canon EOS 400D glücklich gewesen.
Projekt: Urban Media Festival
Anfang Mai habe ich aber bei einem Ausflug die Kamera unbeabsichtigt in einem See versenkt, woraufhin ich sie die folgenden drei Wochen in einem Beutel voll Reis lagerte, in der Hoffnung, er möge die eventuell eingedrungene Flüssigkeit aufnehmen und die Kamera unbeschadet wieder entlassen.
In der Zwischenzeit fotografierte ich mit einer geliehenen Canon 650D und meinem alten Canon ED 50 mm f/1.4, das ich zwischenzeitlich durch ein neues Exemplar ersetzt hatte, weil es gefühlt nicht mehr so knackscharf war wie am Anfang (was ich auf ein paar Stöße im Einsatz zurückgeführt habe).
Dabei habe ich erst gemerkt, wie sehr ich mich seit 2010 an die Kombination aus Kamera und Objektiv gewöhnt hatte. Ich stand bei dem einen Auftrag, den ich fotografierte, ständig viel zu nah an der Bühne, weil mir inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen war, in welcher Entfernung zu Szene und Komposition ich stehen muss, um sie passend mit 50 mm an Vollformat aufzunehmen.
Projekt: T(r)anzparenz
Dazu kamen die Bauchschmerzen, als ich in dem dunklen Aufführungsraum die ISO mehr und mehr hochdrehen musste, als die einzige Beleuchtung auf der Bühne aus spärlichem UV-Licht bestand. Zugegeben: Das Rauschverhalten der geliehenen 650D war super, meine alte 400D hätte da aber nicht mitgehalten.
Was aber nicht mithalten konnte, war der Auto-Fokus. Da ich exakt dieses Objektiv bis vor ein paar Monaten an meiner 5D verwendet hatte, wusste ich, dass die Kombination mit der 650D hier das Problem war: Einfach nicht so reibungslos, wie ich es gewohnt war. Am Ende hatte ich viele unscharfe Bilder.
Umso glücklicher war ich also, als meine 5D voll funktionstüchtig aus ihrem Reis-Bett stieg. Für mich ist klar: Ich möchte nicht mehr ohne Vollformat, ohne exzellentes Rausch-Verhalten für spärlich ausgeleuchtete Veranstaltungen wie Bälle, Hochzeiten und Aufführungen, ohne RAW-Dateien für ausgedehnte Nachbearbeitung und ich möchte nicht ohne die schön große Auflösung der Fotos.
Experiment: Fokus-Stacking aus 29 Makro-Fotos, aufgenommen mit dem Canon EF 100 mm f/2.8.
Wie bereits erwähnt, verwende ich zwei Objektive an der 5D. Anfangs waren es drei, weil ich zu dem Zeitpunkt der Meinung war, mich breit eindecken zu müssen. Also kaufte ich ein Weitwinkel, eine Portraitlinse und ein Makro-Objektiv.
Das Weitwinkel verkaufte ich nach einem Jahr und nur einer Handvoll Testbilder einem Freund. Das Canon EF 100 mm f/2.8* habe ich noch, verwende es aber fast ausschließlich zum Abfotografieren von Negativen. Einmal habe ich es bei einer Portrait-Session direkt mit dem 50 mm f/1.4 verglichen und mein Urteil gefällt:
Nicht ganz so viel und schönes Bokeh und ich bin zu weit weg vom Modell, mit dem ich kommunizieren möchte, um es zu lenken. Nicht selten heißt das, dass ich es in eine gewünschte Pose bringe, indem ich selbst Hand anlege, um Körper, Kopf oder Arme in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Bei 100 mm hieße das ständiges Hin- und Herlaufen.
Von cremigem Bokeh mag man halten, was man mag, aber für mich persönlich ist es neben entsprechendem Bildaufbau das hauptsächliche Mittel für Blickführung und Reduktion auf das Wesentliche. Meine Bildästhetik und meine eigene Wahrnehmung funktionieren einfach so. Bilder, die von vorn bis hinten scharf sind, machen mich unruhig und unzufrieden.

Das Objektiv, mit dem ich mindestens 99,99 % meiner Fotos mache, ist also das Canon EF 50 mm f/1.4* und es ist zu 99 % der Zeit auch voll geöffnet – Blende 1.4. Was mache ich damit? Vor allem: Portraits. Meine freien Arbeiten kennen die meisten wahrscheinlich.
Außerdem fotografiere ich damit Aufträge. Das sind in meinem Fall vor allem Veranstaltungen. Ich dokumentiere Workshops, Feiern (z. B. Bälle und Hochzeiten) und Bühnenshows. Dabei ist meine Arbeitsweise eine Mischung aus einer „50 mm ist mein Blickwinkel“-Grundeinstellung und Anpassen an Gegebenheiten. Das sieht so aus:
Bei Veranstaltungs-Dokumentation wie Feiern oder Workshops mache ich vor allem von den Portraitierten unbemerkte, aber relativ nahe Stimmungs-Portraits. Da meine verinnerlichte Brennweite 50 mm beträgt und schon an ein automatisiertes Entfernungs-Bauchgefühl gekoppelt ist, komme ich so gut wie nie in Situationen, in denen ich mir eine längere oder kürzere Brennweite wünsche.


Brenizer-Collagen aus neun bzw. drei Bildern und jeweils mehreren Belichtungen für Zeichnung in Lichtern und Tiefen.
Für den Fall, dass der Raum einmal so beengt ist, dass ich doch ein Weitwinkel bräuchte, bediene ich mich der Brenizer-Technik und setze ein großes Bildfeld aus mehreren Fotos zusammen. Aufgrund des Aufwands mache ich das eher selten, zum Beispiel für das Paar-Foto einer Hochzeit.
Außerdem passe ich die Gegebenheiten meiner Arbeitsweise an: Wenn ich also etwa eine Aufführung fotografiere, ist das immer die Generalprobe und nicht die eigentliche Aufführung. So versprerre ich niemandem im Publikum die Sicht, wenn ich direkt vor der ersten Reihe hin und her laufe.
Und ich kann durch diese Proben-Aufnahmen herausfinden, welche die beste Position ist, um während der Aufführung ergänzende Fotos zu machen. Oft ist hier ja die Frage: Sich auf eine Position links oder rechts der Bühne festlegen? Wenn ich die Aufführung während der Proben schon mehrfach fotografiert habe, habe ich auf diese Frage eine Antwort.
Projekt: ROOTS & ROUTES EUtropia
Zusätzlich verwende ich noch ein paar weitere für mich wichtige Geräte rund um die Aufnahme: Ein klappriges Stativ, einen Reflektor, eine Sucherlupe und eine Mattscheibe mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring. Nicht alle davon sind mir gleichermaßen wichtig, aber gemeinsam ist ihnen, dass ich ohne sie nicht könnte – oder zumindest nur unter Fluchen.
Mein Stativ ist das Walimex WT-3131, das sich nur dadurch auszeichnet, dass es extrem leicht, klein und billig (Geschenk zu einem Foto-Zeitschrift-Testabo) war. Da ich es nur selten nutze, kann ich verschmerzen, dass es voll ausgezogen unter Augenhöhe bleibt und fast umfällt, wenn die 5D hochkant gedreht drauf sitzt. Das Nachfolgemodell* hat einen Haken an der Mittelsäule, sodass sich das Ganze leichter beschweren lässt.
Öfter als mein Stativ nutze ich meinen Reflektor*. Dabei handelt es sich um eine faltbare, runde Ausführung mit 110cm Durchmesser, Diffusor und vier verschiedenen Oberflächen (weiß, schwarz, silber, gold) zum Drüberziehen und Wenden.
Da ich nur mit vorhandenem Licht arbeite, suche ich mir die Orte und Hintergründe für Portraits meistens eher im Schatten und entscheide vor allem zugunsten der Komposition. Starke Schatten helle ich dann mit der Silberoberfläche (nur selten: gold) auf oder leuchte eine Szene, die ohnehin im Sonnenlicht spielt, von unten oder der anderen Seite zusätzlich aus, was manchmal zu einer schönen, künstlichen Atmosphäre führt.
Abgesehen davon dient der Reflektor auch gern einmal als Regenschirm, Unterlage für Accessoires auf schmutzigem Boden oder Fächer für kräftigen Wind. Auch hier war mir also ein kleiner Preis wichtiger als etwa zwei weitere Oberflächen, die ich nie brauche.
Mit der goldenen Seite aufhellen, macht einen wärmeren Hautton und erhöht hier den Kalt-Warm-Kontrast zwischen Haut und Hintergrund.
Portrait im Gegenlicht stark von vorn unten aufgehellt.
Wichtiger ist da schon meine Sucherlupe*: Sie wird statt der standardmäßigen Mini-Gummierung direkt hinter den Sucher geschraubt und hat eine großzügige Augenmuschel. Die Lupe erreicht eine 1,3-fache Vergrößerung des Sucherbilds, sodass ich weniger das Gefühl habe, beim Blick durch die Kamera auf ein winziges Bild am Ende eines langen, schwarzen Tunnels zu blicken.
Allerdings muss man sich an die Verwendung etwas gewöhnen, da durch die Vergrößerung nicht mehr das komplette Bild im Sucher sichtbar ist bzw. nur, wenn man das Auge wirklich an die Augenmuschel drückt und gegebenenfalls den Kopf leicht bewegt, um alles zu sehen.
Das klingt jetzt erst einmal kompliziert, aber ich habe mich nach der Anschaffung so umgehend dran gewöhnt, dass mir dieses Phänomen erst aufgefallen ist, als mal jemand mit Brille meine Kamera benutzte und sich beschwerte, dass das Bild auf dem Display nicht mit dem Ausschnitt im Sucher übereinstimmt.
Brenizer-Collage aus elf Bildern und mehreren Belichtungen für den Blick nach draußen.
Nachdem ich von meiner analogen Canon AE-1 gewohnt war, mit Hilfe der Mattscheibe mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring* im Sucher manuell zu fokussieren, habe ich so eine Möglichkeit auch für die 5D gesucht. Zwar fokussiere ich damit so gut wie nie manuell, hatte aber vor einigen Jahren mit dem ersten Exemplar meines 50-mm-Objektivs immer wieder Probleme mit fehlerhaft fokussierten Bildern.
Klar, wenn ich ein sehr nahes Portrait mit Offenblende aufnehme, ist die Schärfe-Ebene extrem dünn. Je nachdem, ob noch Haare oder Accessoires ins Gesicht des Modells ragen, liegt der Auto-Fokus schnell nicht mehr auf den Augen. Mit Hilfe des Schnittbildindikators sehe ich das Problem sofort und kann manuell nachfokussieren oder den Auto-Fokus ganz neu ansetzen.

Nach der Aufnahme gibt es neben der Software und einem etwas älteren Eizo-Monitor*, die ich verwende, noch ein überlebenswichtiges – oder zumindest Lebenszeit sparendes – Tool für die Nachbearbeitung: Ein Grafik-Tablett*.
Ich habe zwar auch schon mit der Maus digital komplette Bilder gezeichnet, aber um ganz ehrlich zu sein, ist es mit einem Stift einfach angenehmer. Bis vor ein paar Monaten hatte ich ein normales Tablett von Aiptek, das mir die Retusche und Collage von Fotos sowie gelegentliches Zeichnen am PC erleichtert hat.
Jetzt habe ich das Wacom Cintiq Companion, das nicht nur ein Grafik-Tablett, sondern auch ein Tablet-Computer ist und sich damit auch für kreative Aktionen unterwegs eignet. Vor allem aber erhöht es die Präzision dessen, was ich mache, da meine Augen und die Stiftspitze auf den gleichen Punkt gerichtet und nicht wie bisher nur über die Hand-Augen-Koordination meines Gehirns miteinander verbunden sind. Dazu aber bald mehr in einem eigenen Artikel.
Selbstportraits mit einer Papp-Lochlinse an der 5D und Kritzeleien mit dem Wacom Cintiq Companion.
Die meisten wissen wahrscheinlich, dass ich auch einige analoge Kameras besitze. Um genau zu sein sind es über 20 vor allem ältere Modelle für verschiedene Filmtypen und -formate. Durch mangelnde Zeit zum „Einfach mal so einen Film füllen“ und meinen um sich greifenden Veganismus habe ich die analoge Fotografie aber stark eingeschränkt.
Wenn ich analog fotografiere, dann knipse ich nicht mehr rum, weil das Gefühl so wunderbar ist, sondern ich fülle gezielt einzelne Bilder oder einen Film für ein Projekt oder bei einer Portrait-Session, deren Konzept für mich analoges Material verlangt.
So richtig essentiell ist daher für mich nur meine Canon AE-1* mit den zwei Objektiven, die ich meistens einsetze. Das eine ist das Canon FD 55 mm f/1.2, was in Brennweite, Blende und Bildqualität in etwa dem entspricht, was ich digital von meinem 50er gewohnt bin.

Das zweite Objektiv ist das Canon FD TS 35 mm f/2.8, das über Tilt- und Shift-Möglichkeiten verfügt. Mit diesen lässt sich der Blickwinkel verändern, ohne sich vom Fleck zu bewegen und die Schärfeebene kann geschwenkt und gedreht werden, sodass sie nicht mehr zwingend genau parallel zur Filmebene verläuft.
Gerade mit dem Tilt-Shift-Objektiv arbeite ich gern, es erfordert aber ein wirklich geduldiges Modell vor der Kamera, da es eine Weile braucht, bis ich an allen Rädchen so gedreht habe, dass ich schlussendlich mit der Lage der Schärfe im Bild zufrieden bin.
Eine digitale Tilt-Shift-Linse* wäre mir dann aber zu teuer, gemessen an der Anzahl möglicher Einsätze. Allerdings habe ich gerade gesehen, dass es wohl Möglichkeiten gibt, die analoge Linse mit Adaptern auszustatten, um sie an der 5D einzusetzen – bei Gelegenheit werde ich das ausprobieren.

Nachdem ich mich für diese Zusammenfassung also einmal genauer mit der Technik beschäftigt habe, mit der ich meine Fotos aufnehme, würde ich mein Equipment-Verhalten so charakterisieren:
Ich scheue mich nicht davor, ziemlich viel Geld für einzelne Geräte auszugeben, die ich oft brauche und die mir bestimmte Effekte, Bildeigenschaften oder Zeitersparnis liefern. Andererseits beschränke ich mich in meiner Ausrüstung auf wenige Teile und spare bei denen, die ich selten brauche.
Danke für das Titelbild an Marcel Pommer!
* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.
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Durch jeden Neukauf von Fototechnik sammelt sich nach und nach gebrauchtes Equipment an, das man nicht mehr nutzt und das dann im Schrank langsam verstaubt. Verkaufen liegt nahe, aber die Möglichkeiten sind so vielfältig und jede hat ihre Vor- und Nachteile.
Vielleicht bietet das Fotogeschäft vor Ort einen An- und Verkauf an? Hier bekommt man sein Geld bar auf die Hand, aber ob man hier den besten Preis erzielt, ist fraglich, schließlich möchte das Geschäft auch etwas verdienen und verkauft das Zeug dann um einiges teurer wieder an den nächsten Kunden.
Also am besten den potentiellen Käufer selbst finden? Über Ebay, Flohmärkte, Facebook-Gruppen, Foren und Kleinanzeigen ist das möglich, aber auch aufwändiger. Es müssen Fotos gemacht und eine gute und genaue Beschreibung gefunden werden. Oder man verhandelt hart um den Preis und bekommt am Ende doch weniger dafür als gedacht und hat eine Menge kostbare Zeit in den Verkauf gesteckt.
Was sind Eure Erfahrungen mit dem Verkauf Eurer alten Kameras, Objektive, Fototaschen und Zubehör? Zu was ratet Ihr und was würdet Ihr auf keinen Fall einem Kollegen empfehlen? Wir sind gespannt auf Eure Tipps und Tricks. Schreibt sie uns als Kommentar unter diesen Artikel.
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Jeff Lukers Bilder handeln von Abenteuern, der Liebe zur Natur und Freiheit. Campen im Wald, nachts im Meer baden und tagsüber die unbeschreibliche Natur der USA erkunden. Jeff fuhr mit Freunden quer durch die USA, seine Kamera mit im Gepäck, erzählen seine Fotos von diesem Roadtrip, der Lust macht, selbst auf Reisen zu gehen.
Jeff wuchs sehr ländlich in Neuengland auf und schlug sich bereits mit 14 Jahren mit diversen Halbtags-Jobs durchs Leben. Das Geld, das er bei Fastfoodketten, Supermärkten, Landwirtschaftsarbeiten auf den Cranberryfeldern und beim Häuserstreichen bekam, sparte er, um reisen und fotografieren zu können. Nach seinem Studium als Filmemacher suchte er Arbeit in New York und Portland, fand jedoch keine Stelle und lebte buchstäblich von der Hand in den Mund. Zur schlechtesten Zeit begann er, sein Kameraequipment zu verkaufen.
An diesem Punkt bekam er auf einmal Aufmersamkeit für seine Bilder. Leute fragten ihn nach Prints und auch Jobs wurden ihm angeboten. Einer davon der Durchbruch: Eine globale Kampagne für Levi’s. Über seinen Erfolg schreibt er:
Erfolg in der Kunst zu haben, hat viel mit Glück zu tun, aber Opfer bringen und Entschlossenheit sind ein weiterer Faktor. So viele Menschen wollen es, was es so viel schwerer macht. Ich denke, solange man glücklich ist mit dem, was man macht, ist alles gut. Es gibt keine geheime Formel für Erfolg.
Ein Teil von mir glaubt immer noch, diese Karriere wird irgendwann vorbei sein und ich werde in ein paar Jahren zurückkehren und Häuser streichen oder Trockenbau-Wände hochziehen… und das mag sein, aber jetzt in diesem Moment fühle ich mich nur noch sehr glücklich und gesegnet, dass ich ein Leben führen kann durch das, was ich liebe.











Mehr Abenteuer mit Jeff könnt Ihr auf seiner Webseite, Instagram oder Tumblr erleben. Viel Spaß dabei.
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