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Archive for the ‘Equipment’ Category

browserFruits Juni, Ausgabe 5

29 Jun

Habt Ihr schon Euren Urlaub für dieses Jahr geplant? Und heißt Urlaub auch, dass Ihr Euch frei von der Kamera nehmt oder nutzt Ihr die freien Tage gerade, um viel zu Fotografieren und zu experimentieren? Falls es nach Südamerika geht, haben wir im Fotospecial einige schöne Impressionen aus Patagonien für Euch. Und wenn nicht, verratet doch mal, wohin es Euch zieht.

 

Fotospecial: Patagonien

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Anlässlich des jüngst vergangenen Lumix-Foto-Festivals hat Heise den Professor für Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover, Rolf Nobel, zur Situation dieses Berufsfeldes interviewt.

• Bisher unveröffentlichte Fotos vom ersten Weltkrieg dokumentieren den damaligen Alltag (teilweise etwas skurril).

• Esther Honig schickte ein Portrait von sich an über 25 Photoshopper weltweit, mit der Bitte, sie schön zu machen. Ziel war es, herauszufinden, ob man in den Bildern kulturelle Schönheitsideale sehen kann und wie diese sich unterscheiden. Leider sind die Bilder auch stark von den jeweiligen Fähigkeiten der Bearbeiter gezeichnet, aber dennoch eine interessante Studie.

• Spiegelberg hat ein paar schöne Filme über Fotografen gesammelt. Manche sind nur fünf Minuten lang, andere fast eine Stunde.

 

International

• Katastrophal gut: Dieser Fotograf arrangiert Aufnahmen von Menschen, die gerade äußerst unglücklich hingefallen sind.

• Diese Familie fotografierte sich 21 Jahre lang einmal im Jahr. Spannend, den Alterungsprozess so mitzuverfolgen.

• Spannendes Projekt: So sieht San Francisco ohne Lichtverschmutzung aus.

• Farbige Flüssigkeiten kann man als Wassertropfen fotografieren. Klar, das kennt jeder. Man kann es aber auch ganz anders machen und das Thema neu beleben, wie diese Aufnahmen von Cassandra Warner und Jeremy Floto zeigen.

• Stacey Baker fotografiert Frauenbeine in New York. Die Bilder und ein Interview dazu gibt es auf lensculture.

• Modefotografie mal anders: Auf den Röntgenbildern ist nur wenig zu sehen, aber dennoch werden die verwendeten Marken schön aufgelistet.

• So süß: 25 Bilder von Tierbabys mit ihren Eltern.

• Wie man durch das Studieren von Kontaktabzügen ein besserer Straßenfotograf werden kann.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• In dem neu im Verlag Kehrer erschienenen Buch „52 Wochen, 52 Städte“* nimmt uns der Architekturfotograf Iwan Baan mit auf eine einjährige Fotoreise um die Welt. Seine Bilder sind bekannt dafür, dass sie die enge Beziehung zwischen Mensch und Architektur widerspiegeln. Das Buch enthält 52 Fotografien aus dem vergangenen Jahr, die von persönlichen Erzählungen von Iwan Baan begleitet werden.

• Sucht Ihr schon einen schönen Kalender für 2015? Das Tütü-Projekt hatten wir bereits ausführlich bei uns vorgestellt. Für 2015 gibt es die Bilder des dicklichen Mannes im Tütü auch als Kalender: „Das Tütü-Projekt 2015“*. Der Erlös fließt in die „Carey Foundation“, die an Krebs erkrankte Frauen unterstützt. Der Kalender kostet 9,99 €.

 

Wettbewerbe

• Für den „Pride Photo Award“ könnt Ihr noch bis zum 13. Juli Bilder einreichen. Der Wettbewerb möchte sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zeigen.

 

Zitat der Woche

What makes photography a strange invention is that its primary raw materials are light and time.

John Berger –

Mehr Zitate

 

Videos

John Cleese (Monty Python) über Kreativität und wie man ihr ein gemütliches Nest einrichtet, auf dass sie einen besuchen möge.

 

Making-of zum Fanatsy-Shooting mit Miss Aniela für Nikon.

 

Diese 360°-Zeitraffer in der Nacht sind schon sehr, sehr geil.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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28. Juni 2014

28 Jun

Ein Beitrag von: LifeOnFilm

© LifeOnFilm


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Sensible Frauenbilder von Monia Merlo

28 Jun

Melancholische Frauenportraits, sensibler Akt, surreale Bilder, die eine gewisse Einsamkeit ausstrahlen – das sind die Fotos der italienischen Fotografin Monia Merlo. Vielleicht bedingt durch ihr Studium der Architektur in Venedig, spielt der Raum um die Modelle immer eine große Rolle. Monia schafft perfekte Kompositionen um diese unwirklichen, weiblichen Körper.

Von einer einfachen Leidenschaft für Fotografie fand Monia schnell darin ein ideales Ausdrucksmittel. Heute arbeitet sie als freischaffende Fotografin und lebt von ihren Bildern. Aus dem Hobby wurde ein Beruf. Monia lebt und arbeitet in ihrer Geburtstadt Bassano del Grappa in der Region Venezien.

Wenn sie eine Idee im Kopf hat, schaut sie zunächst nach einer geeigneten Location. Wieder zu Hause, macht sie sich Skizzen und Notizen, um dann, wenn sie mit ihrem Modell wieder zum ausgewählten Ort geht, das finale Bild genau im Kopf zu haben. Alles steht dann bereits fest; die Komposition, der Schnitt. Es passiert jedoch auch, dass ihr während des Shootings noch eine andere Idee in den Sinn kommt.

Inspiration ziehe ich aus Poesie, Kunst und Filmen. Ich bin neugierig, mich interessieren sehr viele Dinge, aber meine Inspiration kommt auch viel aus meinem Inneren. Ich brauche die Fotografie, um auszudrücken, was ich fühle und denke. Meine Beziehung zu diesem Medium ist fast eigensinnig und ermöglicht es mir, meine Sorgen zu erzählen und von den Schwierigkeiten des Erzählens selbst zu sprechen.

Eine Frau sitzt in einem verlassenem Haus auf einem Stuhl. Ihre Brüste sind entblößt.

Eine Frau hockt in einem verlassenem Haus vor einem geöffneten Fenster.

Eine Frau liegt halbnackt in einem Treppenhaus auf der Treppe.Eine Frau sitzt nackt auf einem Schemel in einer Zimmerecke.

Eine Frau sitzt auf einem Stuhl. Ihre langen Haare fallen über ihr Gesicht.

Eine Frau kniet auf dem Boden und stützt sich mit den Armen auf einen Hocker. Ihr Gesicht ist verdeckt.

Eine Frau liegt in der Wiese.Eine Rückenansicht. Das Kleid der Frau ist geöffnet, sie hat die Arme hinter sich verschränkt.

Eine Frau im Wasser von Seerosenblättern bedeckt.

Eine Frau im weißen Kleid im Wasser

Vor einigen Jahren stieß ich durch Zufall auf eine Monografie von Francesca Woodman. Ich wusste nichts über sie, aber innerhalb weniger Tage las ich die Biographie und kaufte noch weitere Bücher. Ich liebe auch Paolo Roversi, Deborah Turbeville, Sarah Moon und die Arbeit von Louis Ghirri, den ich durch eine Ausstellung von Aldo Rossi traf: Ich bin jedes Mal verzaubert, wenn ich sein Foto von Giorgio Morandi sehe. Ein wahrer Dichter. Ich habe fast alle seine Schriften gelesen.

Mehr von Monia Merlo findet Ihr auf ihrer Webseite oder auf Facebook.


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Der Gesang des Lebens

28 Jun

Ein Beitrag von: Petros Kotzabasis

Vor einigen Jahren gab es eine einzelne Begebenheit, die mich meine persönliche Philosophie der Fotografie noch einmal überdenken ließ. Ich war in Athen und machte gerade Fotos in einer Gegend mit Antiquitäten-Läden unterhalb der Akropolis.

Als ich müde wurde, wurde mir klar, dass ein Buch der Ideale Begleiter wäre, während ich meinen Kaffee genießen würde. Aus haufenweise alten Büchern suchte ich eines des griechischen Dichters und Literaturnobelpreisträgers Odysseas Elytis aus, einfach weil mich die Inschrift auf dem Titel ansprach.

Eine Frau in dunklem Mantel biegt um die Ecke eines weißen Flurs.

Ein kleiner Junge in viel zu großen Herrenschuhen.

Völlig zufällig schlug ich das Buch auf irgendeiner Seite auf und las dort ein Zitat, das dazu führte, dass ich die Art und Weise, wie ich die Fotografie sah, änderte. Und das Zitat lautete folgendermaßen:

… mit Leim-Zweigen mag man Vögel fangen, aber man kann niemals ihren Gesang einfangen. Dafür braucht man eine andere Art von Zweig …

Es ist dieser „Gesang“, den ich mit meinen Fotos einfangen möchte. Auf der Straße – und das ist der Bereich, auf den ich mich beziehe – interagieren die Menschen immer noch mit der Umgebung, obwohl sie innerhalb ihrer Individualität gefangen sind. So kreieren sie unwissentlich Kompositionen, die sie dem Fotografen präsentieren, dem Jäger der Zeit, des Lichts, der Formen oder Linien.

Zwei Frauen stehen am Strand hinter einem Handtuch.Der Schatten eines Menschen fällt auf einen Baum.
Ein Mann geht die Treppen eines Rohbaus hinauf.Eine Straße mit Markierungen, Pfeilen, Flecken und im Hintergrund ein Passant.

Linien und Formen erscheinen und verschwinden augenblicklich; sie verändern sich von einer Minute zur anderen und ich arbeite innerhalb dieser Unbeständigkeit und den Wirren, isoliere verschiedene Facetten der Realität durch meine Linse. Ich tue nichts anderes, als den Moment zu suchen, in dem Erzählung überflüssig wird, mit einem Anblick, der ein neues Universum erschafft, in dem alles offensichtlich ist und doch etwas versteckt wird, nicht aber durch Symbole, sondern durch Hinweise.

Ich mache Fotos, um meine eigene Welt zu erschaffen, die sich vom realen Leben absetzt, aber Elemente der Realität benutzt. Das hilft mir dabei, Dinge anzusprechen, die in meinem Inneren verstreut sind – wie diese Rätsel, die es immer in den Heften mit den Kreuzworträtseln gab, bei dem ein Bild entstand, indem man die Punkte in der nummerierten Reihenfolge miteinander verband.

Menschen auf einer Veranstaltung, hinter denen ein Mann im Rollstuhl vor einer Wand sitzt, auf die Schatten von Musikern fallen.

Ein Mann, gesehen durch kaputte Fensterscheiben.

Alle meine Bilder haben, meiner Meinung nach, den gleichen Schwierigkeitsgrad, aber ich würde gern eines herausgreifen und Euch die Geschichte dahinter erzählen: Vor ein paar Jahren habe ich mich auf den Weg zu einem traditionellen Fest gemacht, das hoch in den Bergen stattfindet – eine zweistündige Fahrt über eine steile, schmutzige Straße von meinem Heimatort entfernt.

Ich brach mit der Intention dorthin auf, in den drei Tagen, die das Fest dauern würde, massenweise Bilder zu machen. Als ich dort ankam, öffnete ich die Tür meines Wagens, sah das Bild, das sich in diesem Moment vor meinen Augen bildete, machte ein Foto davon und fühlte eine solche Erfüllung, dass ich realisierte, dass es keinen Grund gab, dort noch weitere Bilder zu machen – also schloss ich die Tür wieder und fuhr mit einem einzigen Bild zurück.

Am Strand fliegt eine Zeitungsseite über einem großen Stein.

Ein Haufen heller Steine auf einer ländlichen Kreuzung, im Hintergrund steht ein kahler Baum vor Nebel.

Um zu fotografieren, reise ich nicht; ich mache tagsüber Fotos in der kleinen Stadt, in der ich lebe und am Ende des Tages eine Auswahl davon. Ich lasse meine Bilder nicht „reifen“, denn was für mich wirklich wichtig ist, ist die Erregung über ein gutes Foto.

Dieser Artikel wurde von Aileen Wessely für Euch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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Tolle Crowdfounding-Projekte

28 Jun

Immer wieder finde ich auf Crowdfoundingseiten Fotografie-Projekte, die ich gern unterstützen möchte. Momentan sind es wieder so viele, dass ich meine liebsten hier vorstellen möchte, vielleicht gefällt Euch das eine oder andere ja auch so sehr wie mir.

Crowdfounding? Dabei geht es nicht um klassisches Spendensammeln. Es geht darum, Projekte soweit zu unterstützen, dass sie Realität werden können. Dafür bekommen die Unterstützer bei Erfolg auch das Produkt oder ein anderes tolles Dankeschön. Es ist also in etwa, als würde man in Vorkasse gehen und gleichzeitig realisiert man noch etwas, das man gern hätte und das ohne die eigene Unterstützung vielleicht nie zustande kommen würde. Ist das Projekt nicht erfolgreich, bekommt man sein Geld zurück.

 

C/O Berlin im Amerika-Haus auf Startnext

Als Ausstellungshaus für Fotografie zeigt C/O Berlin Werke renommierter Künstler, im März 2013 mussten sie jedoch schließen und einen neuen Stadtort suchen. Sie fanden ihn im Amerika-Haus in Berlin-Charlottenburg. Dieses muss bis zur ersten Ausstellung noch umgebaut werden. Hochwertige Lichttechnik und Klimatisierung der Räume ist notwendig, um anspruchsvollen Leihgebern gerecht zu werden und die interessantesten Fotoausstellungen nach Berlin holen zu können.

Stolze 100.000 € werden dafür benötigt und über Startnext gesammelt. Wer das Projekt unterstützt, bekommt als Dank eine Karte, ein Mini-Abo der C/O Berlin Zeitung, eine Baustellenführung, Eintrittskarten oder Workshops mit den Magnumfotografen Thomas Hoepker oder Jonas Bendiksen.

 

If you Leave Showcase auf Kickstarter

IYL Showcase © Reuben Wu

Wer Fan von Roadtrips ist und Bilder voller Sehnsucht und Melancholie zu schätzen weiß, dem wird dieses Projekt auf Kickstarter gefallen. „If You Leave“ wurde 2009 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen, zeitgenössischen Fotografen eine Stimme zu geben. Seitdem sind vier wunderschöne kleine Bildbände entstanden und 700 Fotografen aus 44 Ländern wurden bereits vorgestellt.

Nun sucht „If you leave“ eine zusätzliche Plattform: Ausstellungen. Für den sogenannten „IYL Showcase“ können sich Fotografen noch bis zum 8. Juli bewerben. Das Projekt bittet auf Kickstarter um Unterstützung. Insgesamt werden 10.000 £ benötigt, um die Idee in die Tat umzusetzen. Dafür gibt es Jutebeutel, Poster und Prints, Magazine oder eine Einladung zur Ausstellung inklusive einem Essen mit den Fotografen und den Hotelaufenthalt.

 

Fotos zum Roman von Franziska Hauser auf Startnext

© Franziska HauserEin Kind auf einer Schaukel.

Franziska Hauser kannte ich noch nicht. Ich fand sie bei meiner Suche nach Fotoprojekten über Startnext und war direkt verliebt in ihre Bilder. Sie hat bei Arno Fischer gelernt und ihr erster Roman wird bald vom Verlag Rowohlt herausgegeben. Mit ihrem Crowdfounding Projekt sucht sie nun Unterstützung für ihr erstes Fotobuch, das bei Erfolg im Verlag Kehrer erscheinen wird.

Als Dank für eine Unterstützung gibt es ein signiertes Foto, ihren Roman und/oder den Bildband. Insgesamt werden 10.000 € benötigt. Franziska schreibt: „Es fühlt sich vermessen an, soviel Geld zu verlangen und ich werde sehr eingebildet sein, wenn es klappt.“

 

Buch: Auslandssemester Costa Rica auf Startnext

Manuela Dörr macht gerade ein Auslandssemester in Costa Rica. Auf ihrem Blog schreibt sie bereits fleißig über ihre Erfahrungen, die Kultur Cosa Ricas und zeigt jede Menge Fotos. Hier bekommt Ihr auch einen guten Einblick, wie ihr Projekt aussehen könnte, denn mit all diesen Informationen, die sie während des Auslandssemsters sammelt, möchte sie ein Buch realisieren.

1.500 € benötigt sie dafür noch und sammelt über Startnext. Das Geld ist laut Manuela gut angelegt für alle Lateinamerikafans, Austauschstudenen und Fotografiebegeisterte. Als Dankeschön bietet sie sehr viel, neben dem Buch auch eine Postkarte oder ein Geschenk aus Costa Rica oder ein Druck.

 

Ist etwas für Euch dabei gewesen? Oder habt Ihr selbst noch ein anderes tolles Projekt gefunden, das Unterstützung verdient? Verlinkt es gern in den Kommentaren und ergänzt meine kleine Auswahl.


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27. Juni 2014

27 Jun

Ein Beitrag von: Aliza Razell

212/365 © Aliza Razell


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26. Juni 2014

27 Jun

Ein Beitrag von: Peter Eberhardt

© Peter Eberhardt


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Happy Camera Day!What Kind of Camera are YOU?

26 Jun
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

“What kind of camera am I?”

It’s a burning question we’ve all had in the back of our minds, and today it shall be answered.

In honor of National Camera Day this Sunday, June 29th, we are going to help you find out what kind of camera you would be if you were reborn as the best invention ever.

Now sit back and put on your virtual Sorting Hat to discover what kind camera TRULY represents your personality.

Discover Your Camera Alter Ego for National Camera Day!

(…)
Read the rest of Happy Camera Day!
What Kind of Camera are YOU? (509 words)


© Lauren for Photojojo, 2014. |
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Photojojo

 
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Traumwelten

26 Jun

Seid Ihr bereit für eine fantastische Reise in die Traumwelten von Kindra Nikole? Hier könnt Ihr einsamen Wanderern, Elfen und Naturgeistern begegnen. Menschen werden eins mit dem Wald, kommunizieren mit den Tieren und legen sich ins weiche Grasgeflecht unter die Bäume, um der geheimnisvollen Welt um sich herum zu lauschen.

Kindra Nikole lebt in Seattle und ihre konzeptionellen Arbeiten stützen sich auf surreale, unwirkliche Traumwelten in der Natur. Als ihre wichtigsten Einflüsse nennt sie den Illustrator Brian Froud, den „Muppet Show“-Erfinder Jim Henson, Autor J. R. R. Tolkien, den japanischen Regisseur Hayao Miyazaki und die Fotografin Kirsty Mitchell. Kindras fantastische Bilder haben oft einen düsteren Hauch, meist geht es um eine einsame Gestalt in der Natur und verschiedene Emotionen.

In einem Interview mit dem Magazin Lost Freedom verrät sie:

Ich bin ziemlich schrullig und introvertiert und ich glaube an die Kraft der Natur, des Kosmos. All das beeinflusst auch meine Arbeiten. Wenn ich meine Fotos beschreiben müsste, würde ich sagen, sie tendieren ins Missgelaunte, Mystische und Myteriöse. […] Während der Bildbearbeitung höre ich Ambient-Musik, was mir hilft, mich fallen zu lassen und was meine Ergebnisse sicher stark beeinflusst.

Eine Frau mit Efeukleid steht im Wald. Auf dem Kopf trägt sie Tannenzapfen.

Eine goldene Frau hockt zwischen Wurzeln.

Eine Frau trägt ein kleid aus violetten Blumen.

Eine Frau steht in einem See aus Wolken.

Eine Frau steht am Rand eines Sees und trägt einen langen Mantel.

Eine Frau liegt im Gras und hält einen Blumenstrauß.

Eine Frau mit Eiskrone in einem schneebedeckten Wald.

Eine Frau mit Eiskrone in einem schneebedeckten Wald zwischen zwei Bäumen.

Eine Frau trät eine Krone aus brennenden Kerzen. Auf Schultern und Händen stehen ebenfalls Kerzen.

Kindra Nikole schreibt zu ihren aufwändigen Bildideen auch immer ausführliche Blogbeiträge, oft sogar mit kleinen Making-Of-Videos. Also schaut auf jeden Fall auf ihrem Blog vorbei. Desweiteren findet Ihr Kindra auch auf Facebook und Flickr.


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Marits Equipment

26 Jun

Fragt man unter den ganzen Fotografen mal, wie sie angefangen haben, antworten die meisten mit dem gleichen Sätzlein: „Mein Vater hat …“

Ich bin Teil dieser Massenantwort und schäme mich nicht, dass mein Vater einen Fotoapparat besaß. Wenn ich an meinen Vater denke, dann gehört dieser Apparat zu ihm wie Flügel zu einem Vogel. Ohne dieses seltsame Gerät wäre mein Vater ein anderer und dann wäre das hier eine ganz andere Geschichte.

Als wir letztens gemeinsam seine alte Diasammlung im Keller durchgingen, da war ich sehr froh, dass er das, was um ihn herum geschah, dokumentierte, denn sie zeigen mir, wie er die Welt sah und uns, seine Familie.

Ein Mädchen mit langen Haaren feiert Weihnachten in blauer Strumpfhose.

Wie mein Vater die Welt und mich sah.

Aber damals sah alles danach aus, dass ich mich niemals mit diesem „Gerät“ anfreunden würde. Mein Vater erklärte mir zwar Blenden und Zeiten, aber ich war schon immer jemand, der die Dinge selbst ausprobieren musste, um sie zu kapieren. Erklärungen haben mich ermüdet, dabei bin ich nicht mal ein Kind des digitalen Zeitalters. Ich war einfach so und ich kann es meinem werten Vater nicht verübeln, dass er manchmal recht traurig über mein Desinteresse war.

Aber später haben mich die Ergebnisse interessiert. Ich war beispielsweise den Schwarzweiß-Aufnahmen aus den Familienalben meiner Großeltern verfallen und fragte eben jene Löcher in den Bauch. Mit diesen Bildern wurde das weiße Blatt meiner Vergangenheit plötzlich gefüllt. Ich fühlte, wie sich die feinen Fäden meiner Existenz mit denen verknüpfte, die schon lange unter der Erde weilten.

Ein Foto war für mich also nicht mehr nur ein Foto. Es trug eine ganze Geschichte in sich, ob sie nun stimmte oder nicht.

Meine erste Kamera war dann die meines Vaters, eine Canon EOS 500. Mit Film und alles schön automatisch. Ich hatte sie oft auf Reisen mit. Sie besaß jedoch zu viel Schnickschnack und zu wenig Magie. Ich machte viel zu viele Bilder und viel zu viele gefielen mir davon nicht. Ich wollte nicht die Realität abbilden, ich wollte dahinter schauen. Und diese Kamera half mir zwar dabei, abzubilden aber nicht, die ganze Sache zu verstehen.

Das Bild eines Ehepaars in einem Spiegel.

Ich suchte nach einer Kamera, mit der ich die Fotografie langsam begreifen konnte und fand sie in Form einer Praktika L. Die Kamera kam ohne Belichtungsmessung daher und ich habe angefangen, Licht und Zeit zu schätzen. Manchmal lag ich gut, manchmal weniger gut. Aber sie war ein paar Jahre bei mir und ich habe damit schöne Erinnerungen festgehalten und die Bilder, die ich mochte, wurden auch mehr.

Aber wie das so ist, man möchte sich stetig weiterentwickeln. Die Praktika war gut, um zu kapieren, worum es geht. Doch ich erhob mich langsam aus der fotografischen Pubertät und wollte ein Schätzlein, das mir ein paar Sachen einfach abnahm. Ich entschied mich nach vielen Recherchen für die Canon A-1 und ein Canon FD 50 mm f/1.4 Objektiv*.

Ich habe diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Noch immer ist die Kamera ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Sie ist robust und ich kann Blende oder Zeit selbst einstellen oder wenn ich mal ganz abenteuerlich sein will sogar beides. Sie hat außerdem eine Belichtungskorrektur, die ist ganz gut, denn manchmal weiß ich es einfach besser. Sie ist das perfekte Werkzeug für mich. Mit ihr entstand auch meine Lieblingsserie: Ghosts.

Ein Geist ist zu sehen.Und noch ein Geist ist zu sehen, diesmal mit betender Handhaltung.

Irgendwann wurde mir das Kleinformat aber zu klein und ich schaute mich nach einer Mittelformatkamera um. Es gab viele Empfehlungen, aber am Ende entschied ich mich dann für die unglückliche Kowa Six, die kaum einer kennt und wenn doch, keiner mag. Sie hat ein paar Macken und angeblich ein paar Schräubchen zu viel, aber wenn man sie gut kennt, ist sie für Innenaufnahmen wunderbar und mit einem Menschen davor noch viel besser.

Ich habe mich mittlerweile an sie gewöhnt und will sie nicht mehr missen. Allerdings hat die Gute keinen Belichtungsmesser, aber dafür nehme ich meine Canon A-1. Meine Kamera mag Standfestigkeit, deswegen bekommt sie ein gutes Stativ. Es ist ein Slik Able 300 DX* aber mit einem Stativkugelkopf von Manfrotto*.

Ein Mensch ohne Gesicht.Ein Mensch auf einem Sessel und im Hintergrund ein Klavier.

Ein weiterer Schatz und immer dabei ist meine Holga 120 GCFN*. Ich mache um sie kein Tamtam. Sie ist eine Billigkamera und kostet meiner Meinung nach viel zu viel, für das was sie kann, aber sie ist für mich die Kamera des Diffusen.

Mit ihr bilde ich ab, was man nicht sieht. Ich nutze sie für Langzeitbelichtungen oder Doppelbelichtungen. Das kann sie gut und manchmal überrascht sie mich.

Und ganz wichtig: Die Klappe der Holga springt gern einmal auf, wenn man den Film weiterspult. Außerdem ist sie immer ein bisschen undicht, also unbedingt schwarzes Tape* auf die hintere Klappe kleben, um zuviel Überraschung zu vermeiden.

Grün und blau und gelb in einem Bild voller Dunkelheit.Eine Frau ist ein Geist.

Mit im Boot sitzt nun noch die SX-70, eine Sofortbildkamera, die ich aber nicht oft nutze. Manchmal gelingen mir damit gute Aufnahmen, manchmal finde ich sie aber ganz schlimm und dass ich auf fast nichts einwirken kann, das nervt mich oft.

Ich wollte sie mal verkaufen, aber ich kann mich noch nicht so recht von ihr trennen, denn manchmal sind die Ergebnisse überirdisch gut. Aber 20 € für einen Film mit nur acht Aufnahmen? Ich glaub’, es hackt!

Frau mit weißer Haube.Frau vor blauem Hintergrund schaut geradeaus.

So, da wären wir nun schon fast durch galoppiert, aber ein bisschen fehlt noch. Denn was wären all die schönen Kameras ohne die tollen Filme? Viele schwören ja auf abgelaufene Filme, ich nicht ganz so. Ich mag derzeit den Rollei RPX 400.

Ich nutze ihn für Innenaufnahmen und für Gesichter. Natürlich mag ich auch den Kodak Tri-X 400, aber der von Rollei ist einfach günstiger und wenn ich mir mal was gönnen möchte, dann kommt auch der Tri-X in die Tasche und beide sind gutes Futter für meine Kowa Six.

In die Holga werfe ich dafür abgelaufene Filme. Da die Ergebnisse oft sowieso überraschend sind, möchte ich sie nicht mit teuren Filmen füttern und da ist es eigentlich egal, von welchem Filmhersteller die Sachen kommen.

Zusammenfassend kann ich also sagen: Technik ist nicht wichtig, aber seine Kameras gut zu kennen, hilft allemal. Meine Kameramodelle sind alle grösstenteils ausgediente Teile und wurden von mir nie zum Neuwert gekauft. Aber meine Kameras sind Charakterdarsteller, sie haben Macken, die ich gut kenne und die ich manchmal auch bewusst einsetze.

Sie sind ein gutes Werkzeug und nicht ich habe mich meinen Kameras angepasst, sondern ich habe bewusst gewählt, was zu meiner Arbeitsweise am besten passt. Es ist also völlig egal, mit welchem Kameramodell und Zubehör Du Deine Fotos machst. Wichtig ist, Du beherrschst alle und fühlst Dich gut damit.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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