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Archive for the ‘Equipment’ Category

Schlafende Kinder

11 Sep

Die französische Fotografin Alice Lemarin zeigt in ihrer Serie „Sleeping“ schlafende Kinder in städtischer Umgebung. Tief schlafende Kinder auf federweichen Kissen, angelehnt an Häuserwände, Pfähle oder Mauern. Sanfte Träume inmitten der Großstadt.

Das Thema der unbeschwerten Kindheit setzt Alice Lemarin fotografisch auf eine ganz besondere Art und Weise um: Sie lässt ihre kleinen Modelle überall einschlafen, wo sie die Müdigkeit überkommt. Das Privileg einfach einschlafen zu können, wenn man müde ist, egal wann und wo, verschwindet allmählich je älter wir werden.

Termine auf der Arbeit und Verpflichtungen nach Feierabend, volle Kalender und Freizeitstress kennen wir nur zu gut. Nicht selten schaut man doch manchmal seufzend und leicht neidisch auf die Kinder, die auf einem langweiligen 70. Geburtstag einfach auf Papas Arm einschlafen.

Egal wie unbequem der Untergrund; Kindern scheint es häufig einfach nichts auszumachen. Wenn sie müde sind, schlafen sie tief und fest ein. Übertragen in eine urbane Umgebung, feiert Alice Lemarin mit diesen Bildern fast schon surreal die Leichtigkeit der Kindheit.

Dabei zieht sich nicht nur der formale Aufbau der horizontalen Stadtkulisse und der vertikalen Schlafmöglichkeit wie ein roter Faden durch die Serie. Alice Lemarin hat noch auf viele weitere Details wert gelegt:

Die subtilen Akzente im Styling machen eine visuelle Besonderheit aus. Die Kleidung der Kinder und der Bezug der Kopfkissen ist auf die Umgebung abgestimmt, sodass es scheint, der städtische Raum sei mit den Träumen der Kinder verschlungen.

Auf jeden Fall laden ihre Fotos zum Träumen ein, und lassen uns glücklich daran zurück denken, wie schön es damals war, als wir klein waren und unbeschwert schlafen konnten.

Ein schlafendes Mädchen lehnt an einem Auto vor einem Brautmodengeschäft

Ein rothaariger schlafender Junge lehnt an einer bemalten Wand

Ein schlafendes Mädchen in rosa lehnt an einer Wand

Ein schlafender Junge lehnt an einem Baum

 Ein schlafendes Mädchen lehnt an einer Fotowand

Ein schlafender Junge lehnt vor einer Großstadtkulisse

Ein schlafender Junge lehnt vor einem Hotelfenster

Ein schlafendes Mädchen lehnt an einem Bahnsteig

Ein schlafendes Mädchen lehnt an einem Baum, über ihr ist ein Vogelkasten.

Ein auf einem rosa Kissen schlafendes Mädchen lehnt an einer Wand.

Ein schlafender Junge lehnt an einer Mauer.

Diese und weitere Arbeiten von Alice Lemarin findet Ihr auf ihrer Webseite.


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Der zweite Platz unserer Wacom-Aktion

10 Sep

Ein Beitrag von: Philipp Arnold

Philipp Arnold hat mit seiner Serie „Photon“ bei unserer Aktion mit Wacom den zweiten Platz erreicht. Und da es viel zu schade wäre, diese tolle Arbeit in der Schublade verschwinden zu lassen, haben wir uns entschlossen auch sie auf Kwerfeldein zu zeigen.

Den ersten Platz bei unserer Aktion gewann Charlotte Grimm. Ihren Bericht findet Ihr hier. Im Folgenden berichtet nun auch Philipp von der Entstehung seiner Fotoarbeit.

Eine leuchtende Kugel im Gestrüpp.

„Persönliches Neuland betreten, etwas ausprobieren“ und „die üblichen Grenzen der Fotografie sprengen“, hieß es im Wettbewerbsaufruf. Witzigerweise hat bei mir alles völlig ohne Kamera angefangen; ich arbeitete zunächst mehr mit 3D Renderings und Photoshop.

Seitdem bewege ich mich mit meiner Fotografie aber recht konsequent in die entgegengesetzte Richtung. Die ganzen Werkzeuge und Medien verlieren stetig an Bedeutung, wenn ich fotografiere. Ich beschränke mich immer mehr allein auf die Möglichkeiten meiner Kamera. Diese Konsequenz will ich nicht unterbrechen, sondern weiter voran bringen.

Leuchtende Kugeln zwischen Bäumen.

Ein durchdachtes, ein geplantes Konzept umzusetzen, nicht mehr nur loszuziehen und einfach zu machen. Orte gezielt aussuchen, das Bild planen und die dazu passende Technik einpacken. Natürlich entwickelt sich ein Konzept im Laufe der Arbeit immer noch weiter, aber das war für mich schonmal ein großer Schritt nach vorn.

Hier in Kaiserslautern umgibt uns der Wald. Mit den Hunden bin ich jeden Tag dort. Jetzt wollte ich ihn auch mal in meinen Fotos einsetzen. Als mir dann noch ein Papierlampion quasi über den Weg rollte, stand meine Grundidee fest: ich wollte leuchtende Kugeln im Wald fotografieren.

Leuchtende Kugeln auf dem Waldboden verteilt.

Das Umgebungslicht sollte sich mit dem Kunstlicht mischen und eine unnatürliche Lichtsituation schaffen. Eigenartig und mystisch, aber nicht bedrohlich, sollte es sein. Im Laufe der Zeit spann ich die Idee immer weiter und versuchte eine Geschichte oder, nennen wir es vielleicht einen Handlungsbogen, für den Betrachter zu finden.

Die entstandenen Bilder zeigen nun leuchtende Sphären auf dem Boden, die aussehen, wie heruntergefallene Früchte. Fremd und doch vertraut wirken sie, wie sie da zwischen Blättern, Gras und Heidelbeeren liegen.

Leuchtende Kugeln bilden einen Pfad.

Dann werden daraus kleine Spuren, Pfade. Wie Fußabdrücke reihen sie sich aneinander und laden uns ein ihnen durch die Bäume zu folgen, als wollte der Wald uns etwas zeigen, uns ein Geheimnis offenbaren.

Wir folgen dem Pfad, an dessen Ende die Lösung wartet. An den Stämmen und zwischen den Wurzeln wild wachsender Bäume entsteht Licht. Es sammelt sich, wie Tau auf Blättern, zwischen den Stämmen und in den Hohlräumen bis diese überlaufen und es vom Baum herunterfließt oder abtropft.

Leuchtende Kugeln zwischen Baumgabeln.

Neben Papierlampions in verschiedenen Größen brauchte ich Licht, Licht und nochmals Licht. Da ich vor Ort natürlich keinen Strom haben würde und auch kein kleines Vermögen ausgeben konnte, stöberte ich auf ebay nach Blitzgeräten aus analogen Zeiten. Diese lassen sich zwar nicht regeln, noch bieten sie sonst irgendwelchen technischen Komfort, doch sie blitzen und das sollte genügen. Bis ich alle ersteigert hatte und sie eingetrudelt waren, verging etwas Zeit.

Für die erste Aufnahme verteilte ich sieben Lampions im Bild, hatte aber nur vier Blitze. So musste ich nach dem ersten Foto schnell drei Geräte umbauen bevor sich das Umgebungslicht wieder änderte.

Die Aufnahmen überbledete ich dann in Photoshop per Maske und Pinsel. Ansonsten beschränkte sich die Nachbearbeitung auf Lightroom. Ich passte die Tonwerte an, stellte die Lichter schön warm und die Schatten ein bisschen kühler, bog die Gradationskurve noch etwas zurecht, wendete die Objektivkorrektur an – fertig.

Leuchtende Kugeln in einer Baumgabel.

Neben den Blitzgeräten verwendete ich noch ein entsprechendes Sortiment an Funkauslösern und Akkus, außerdem Tüten, um die Geräte vor Feuchtigkeit zu schützen, sowie etwas Werkzeug zum Aufräumen und Befestigen.

Glücklicherweise ließen sich die Lampions auch ohne Hammer, Nägel und Zange gut in Position bringen, sodass ich etwas Gewicht sparen konnte. Dafür war ich wirklich sehr dankbar, denn ich musste ein schönes Stück laufen, um zu dem Ort meiner Wahl zu gelangen.

Das nötige Equipment für die Fotoserie.

Nicht zu vergessen das „Übliche“: Kamera und Stativ. Beim Objektiv entschied ich mich für eine 35mm Festbrennweite. Damit das Bild noch etwas mehr Räumlichkeit bekommt als bei 50mm oder einem leichten Teleobjektiv. Außerdem kam mir die hohe Lichtstärke am Abend sehr entgegen und natürlich die Freistellungsmöglichkeiten um den Hintergrund gegebenenfalls etwas zu beruhigen. Für alle Fälle hatte ich aber auch noch mein Standardzoomobjektiv dabei.

Dieser Wettbewerb war genau die Motivation, die ich brauchte um all die Schritte in Angriff zu nehmen. Im Rahmen der Zeit kreativ mit dem umzugehen, was ich hatte, war die Herausforderung, der ich mich gestellt habe.


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Die Reisen des Richard Gaston

10 Sep

Ich habe eine Schwäche für Aufnahmen, in denen der Dokumentierende mit einer gewissen Alltäglichkeit seine Wanderungen und Reisen veranschaulicht. Sie versetzen mich ins Schwärmen und ich bekomme sofort Lust, selbst mit Wanderstock und gefülltem Rucksack auf die Pirsch zu gehen.

Eines dieser Talente, die ich hierbei entdeckt habe, ist Richard Gaston. Der 1989 Geborene lebt in Glasgow und scheint niemals die Kamera aus der Hand zu legen, wenn er mit Freunden oder alleine unterwegs ist.

Er selbst ist ein Mensch weniger Worte und so findet sich im Netz fast nichts Selbstreferenzielles. Als ich ihn direkt darum bitte, seine Motivation zu beschreiben, reagiert er so:

Wenn ich diese Momente festhalten will, muss ich in meinem Element sein. Für mich bedeutet das, zu leiden. Durch kalte Hände und einen schmerzenden Rücken werde ich mir selbst wirklich bewusst. Es fühlt sich immer an, als ob ich einen hohen Preis bezahle, aber die Belohnung wird kommen. So weiß ich, dass ich wirklich etwas gegeben habe, um dieses Foto zu bekommen.

Baden am See mit Wald dahinter.

Ein Pferd leckt an einem Rennrad.

Ein Mann läuft durchs Gras.

Durch die Tür eines Autos ist ein Mensch im Schnee zu sehen.

Zwei Beinpaare in einem Bett.

Zwei junge Menschen füttern einen Schwan.

Eine Frau raucht eine Zigarette und schaut in die Kamera.

Vernebelte Berge im Rückspiegel eines Autos.

Eine Gegenlichtaufnahme einer Frau.

Ein Wanderer steht vor einer Landschaft.

Zwei Menschen lieben sich in einem Auto.

Eine Unterwasseraufnahme von gerade eingetauchten Beinen.

Richards Bilder haben nicht nur das Potential hängen zu bleiben, sondern sie wirken tiefer und wecken Sehnsüchte. Insofern hat seine Fotografie einen romantischen Anklang und will nicht ausschließlich dokumentieren. Dabei kommt Richard ohne wilde Bildbearbeitungs-Verkünsteleien aus, was seinem selbstbewussten Auftritt einen natürlichen Charme gibt.

Falls Euch Richards Aufnahmen ebenso sehr gefallen wie mir, dann folgt ihm doch auf Flickr, Tumblr oder Instagram.


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Happy iPhone 6 Day! Learn Your Phone Phortune

10 Sep

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© laurel for Photojojo, 2014. |
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9. September 2014

09 Sep

Ein Beitrag von: Julian Tauert

Schaufelradbagger in blauer Nebelstimmung


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Die Kunst von Paula Muhr

09 Sep

Paula Muhr beschäftigt sich mit Fotografie als historisches und zeitgenössisches Instrument der Wirklichkeitserzeugung. Ihre Installationen aus inszenierter Fotografie, Found Footage und filmischen Montagen basieren auf wissenschaftlichen Prinzipien und beziehen aktuelle empirische Befunde ein. Zentraler Gegenstand ist die Diskussion gesellschaftlicher Erscheinungs- und Verhaltensnormen.

Ich traf die aus Serbien stammende Künstlerin Paula Muhr in ihrer Berliner Wohnung, wir sprachen über biographische Bezüge ihrer Arbeit, die nicht nur Brücken zur Psychologie und Philosophie schlägt, sondern auch aktuelle Befunde der Neurowissenschaften einbezieht.

Paula Muhrs Arbeiten verzaubern, verstören, regen an und hinterfragen. Interessant an ihren Arbeiten ist vor allem, dass sie auch unabhängig von jedem theoretischen Hintergrund erfahren werden können. Das heißt: Paula Muhr bietet zwar Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit Inhalten an, überlässt jedoch den Betrachtern, auf welchen Wegen sie mit den Arbeiten kommunizieren wollen.

Im folgenden Beitrag werden Hintergründe zu einigen ausgewählten Arbeiten vorgestellt. Es sei allerdings den Lesern überlassen, ob sie sich mit Text und Bild auseinandersetzen möchten oder die Arbeiten frei vom konzeptuellen Hintergrund auf sich wirken lassen wollen.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen Fragen zur Konstruktion von Identität. Als Paula Muhr nach Deutschland kam, sah sie sich mit einem Land konfrontiert, in deren Sprache sie sich anfangs nicht frei ausdrücken konnte. Sie begann zunächst, die Verbindung zwischen Sprache und Gefühl sowie die Rolle des Umfelds zu erkunden.

Eine ihrer ersten Arbeiten, die in diesem Zusammenhang entstand, war „Etat normal“. Zentraler Bestandteil dieser Arbeit waren Selbstportraits, die in unterschiedlichen Momenten der Ekstase entstanden, in denen die Künstlerin keine Kontrolle über ihren emotionalen Ausdruck hatte.

Vier Gesichter der Paula Muhr in verschiedenen Gefühlsregungen

Auf den Selbstbildnissen sieht man deformierte Gesichtszüge und Grimassen, die nicht eindeutig einem Gefühlsausdruck zuzuordnen sind, sondern eher gemischte Gefühle wiederspiegeln. Die Serie hinterfragt damit, inwieweit die Fotografie authentische Bildnisse produzieren kann, da die Persönlichkeit eines Portraitierten häufig nicht von ihrer Wirkung im Kontext eines Umfelds substrahiert werden kann. Paula Muhr erklärt genauer:

Ziel dieser Arbeiten war es, Selbstportraits zu erzeugen, die sich semantisch jeder einfachen und eindeutigen Interpretation entziehen. Damit wollte ich die Unlesbarkeit von gemischten oder komplexeren Gefühlen thematisieren. In der psychologischen Forschung wird häufig von den sechs Basisemotionen gesprochen (das heißt Freude, Angst, Ärger, Schuld, Scham, Überraschung). Menschen erleben allerdings in komplexen Situationen häufiger gemischte, anstatt eindeutig zuordenbare Gefühle. In meiner Arbeit wollte ich auf diese Diskrepanz zwischen Realität, Wissenschaft und Bild hinweisen. Tatsächlich ist es sehr schwer oder fast unmöglich, komplexe emotionale Zustände an Gesichtern oder der Fotografie eines Gesichts eindeutig zu identifizieren.

Vier Gesichter der Paula Muhr.

Paula Muhr erweiterte die Serie, indem sie Portraits entwickelte, die nach Vorgaben ihrer Mutter entstanden. Auf diesen „Nullportraits“ bestimmte ihre Mutter, dass sie sich konservativ anziehen und nicht lachen solle. Inhaltlich geht es darum, zu bestimmen, wo Identität anfängt beziehungsweise aufhört, das heißt, wer wir durch die Existenz des Anderen sind. Es geht aber auch um Abgrenzung von Identitätsvorgaben und wie man die eigenen Interessen, Wünsche, Ziele unabhängig von Anderen ausleben und gestalten kann.

Paula Muhr löst diesen Konflikt über das Mittel der Collage. Sie greift in die entstandenen Portraits ein, indem sie sich dem Willen ihrer Mutter auf gewisse Weise widersetzt. Die emotionslosen Augen ersetzt sie durch emotionsvollere Augen eines anderen Selbstportraits. Der neutrale Mund wird durch einen lachenden Mund ersetzt. Auf diese Weise gewinnt die Künstlerin Kontrolle über ihre eigene Identität zurück. Diese Selbstportraits in Momenten der Ekstase, Portraits nach Vorgabe ihrer Mutter sowie die zerstörten Nullportraits bilden eine Arbeit, da sie die Formierung von Identität in Abhängigkeit von äußeren Quellen kritisch beleuchten.

Zwei Gesichter der Paula Muhr mit ausgeschnittenen und neu eingefügten Augen und Mund.

Von diesen Selbstportraits ausgehend, begann Paula Muhr über historische Emotionskonzepte in Bezug zu Geschlechterverhältnissen zu forschen. Dabei stieß sie auf Arthur MacDonald, der 1985 das Buch „Abnormal Woman“ publizierte. Interessanterweise war MacDonald kein Wissenschaftler, sondern pflegte eine gewisse Leidenschaft für wissenschaftliche Erkenntnisse und führte psychologische Experimente fernab von ethischen Konventionen als Hobbywissenschaftler durch.

MacDonald postulierte, dass Gefühle der Liebe bei Frauen zu Wahnsinn führen. Er definierte Liebe als Zustand der Obsession und eines Deliriums, der sich in borderline-typischen Gefühlsschwankungen zeige. Er ging davon aus, dass Männer, im Gegensatz zu Frauen, charakterstärker und für intensive Gefühlsregungen unempfänglicher seien.

Um seine Hypothesen zu überprüfen, rekrutierte er Frauen über Kontaktanzeigen, in der er als „Mann höherer sozialer Klasse“ nach Frauen suchte, die ihm offen über die eigene Person Bericht erstatten. Im Prinzip verschleierte er sein Forschungsvorhaben im Rahmen einer uneindeutig formulierten Kontaktanzeige.

Tatsächlich fand er Frauen, die sich für seine Forschung zur Verfügung stellten. MacDonald vermaß den Körper und die Reflexe der Frauen, aber auch ihre Reaktionen auf Druck und Schmerz. Paula Muhr nimmt auf diese historische Quelle Bezug und portraitiert den weiblichen Körper mit Nadeln gespickt. Die Fotografien entwickeln durch ihre Konzeption malerisch-sinnliche Ästhetik, und hinterfragen die rationale, erkenntnistheoretische Kraft der pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse von MacDonald.

Females under tension © Paula Muhr

Females under tension © Paula Muhr

Um die Serie noch stärker in einen zeitgenössischen Kontext zu transportieren, bat Paula Muhr Frauen aus heutiger Sicht auf die Kontaktanzeige zu antworten. Zusätzlich bat sie einen Mann in der Funktion eines Ghostwriters aus der Perspektive einer Frau auf die Anzeige zu reagieren. Diese Antworten, die sie durch eine computergenierte Stimme wiedergibt, kombiniert sie mit filmischem Material aus „How a French Nobleman Got a Wife through the New York Herald ‘Personal’ Column“ (1904).

Die Geschwindigkeit des Films ist so adjustiert, dass eine hypnotische Stimmung erzeugt wird. Die Verlangsamung des Tempos und durch die Montage mit der computergenerierten Stimme wird absichtlich ein Komik-Effekt erzeugt. Die Montage wirkt also ein bisschen slapstick-artig und ist von einer Art schwarzem Humor geprägt.

Ein Kinosaal und ein Bild auf der Leinwand.

Paula Muhr hinterfragt damit historische und zeitgenössische Zuschreibungen der Persönlichkeit von Frauen sowie die Definition von Krankheit in medizinisch-psychologischen Abhandlungen des 19. Jahrhunderts.

Bei ihren weiteren Recherchen stieß Paula Muhr auf psychoanalytische und medizinische Schriften sowie neurologische Dokumente über Hysterie des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In ihrer Serie Double Flowers erweitert sie die Annäherung an historische Wirklichkeitskonstruktion anhand des Beispiels „weiblichen Wahnsinns“.

Der Titel Double Flowers bezieht sich auf eine Bezeichnung Joseph Breuers, in der Hysterikerinnen als Beispiel für verführerische weibliche Abnormität dargestellt werden. Das Projekt nutzt Originalfotografien hysterischer Patientinnen der Nervenanstalt Salpêtrière in Paris zwischen 1870 und 1905, die zum Zwecke der Katalogisierung von Erscheinungsformen der Hysterie erstellt wurden.

Zwei Bilder einer Frau, einmal von vorne und einmal von hinten.

Die historischen Abbildungen weiblicher Patientinnen wurden mit Gegenständen, Pflanzen und Tiere collagiert, um die symbolische Bedeutungen der Ikonografie der Stilllebenmalerei zu berücksichtigen. Behutsam schmiegen sich Weidenblüten, Insekten, Hase und Hummer an den Körper der Frauen, eine Mooslandschaft bedeckt den weiblichen Schoß.

Durch die Neukombination wurde die ursprüngliche Bedeutung der Pathologien aufgehoben und die Portraits erhalten eine neue ikonografische Bedeutung. Paula Muhr stellt damit die Codes von Abnormalität in Frage. Durch die lebensgroße Darstellung der Portraitierten erhalten die abgebildeten Frauen ihre Persönlichkeit zurück, die in den ursprünglichen medizinischen Abhandlungen entmenschlicht wirken.

Die Vorder- und die Rückansicht einer Frau. Auf ihren Körpern tote Tiere.

Des Weiteren wird die Rolle der Fotografie in wissenschaftlichen Abhandlungen kritisch diskutiert. Paula Muhr erklärt, dass man die Abbildungen in medizinischen Handbüchern zur Hysterie heute ohne den angehängten Text nicht mehr verstehen kann. Auf vielen Portraits ist der zugeschriebene Wahnsinn nicht wirklich kenntlich.

Dieses Projekt unterstreicht, dass die Definitionen von psychischen Störungen immer vor dem Hintergrund einer Zeitgeschichte wirken und demnach variabel sind. Vor dem Hintergrund aktueller Debatten um das DSM-5 (ein Handbuch psychischer Störungen) sind die Arbeiten von Paula Muhr hochaktuell.

Vorder- und Rückseite einer Frau mit toten Tieren.

Die Arbeit von Paula Muhr hat nicht nur durch diesen aktuellen gesellschaftspolitischen Bezug ein Alleinstellungsmerkmal. Ihre Arbeiten erinnern mich an die Konzeptkunst von Sophie Calle, gepaart mit der Aussagekraft der performativen Arbeiten der aus Belgrad stammenden Performancekünstlerin Marina Abramovic. Ihre Projekte bestechen nicht nur durch die feinfühlige Analyse menschlichen Erlebens und Verhaltens, sondern auch durch die ausgewählten ästhetischen Gestaltungsprinzipien.

Wer sich näher mit der großartigen Kunst von Paula Muhr beschäftigen möchte, sei eingeladen ihre Webseite oder eine ihrer kommenden Ausstellungen zu besuchen.


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Herzklopfen

09 Sep

Manchmal frage ich mich, was mich antreibt zu fotografieren. Welche Momente es eigentlich ausmachen, täglich aus dem Haus zu schleichen und morgens, nachdem ich die werte Tochter im Kindergarten abgegeben habe, meine Radtour in die Stadt fortzusetzen, die Kamera umzuschnallen und nach Motiven zu suchen.

Es gibt viele davon. Gründe, meine ich. Viele sind sehr offensichtlich und präsentieren sich gerne, wenn nach Ihnen gefragt wird. Zuerst kommt, wer hätte es gedacht, der Spaß in den Sinn, wobei ich den gerne wieder zurück auf seinen Platz stelle, denn Spaß ist ein oberflächlicher Grund.

Darunter verborgen liegt eine Begegnung mit mir selbst. Spaß ist nur ein Ettikett, das nicht tief genug geht, um zu definieren, was in mir vorgeht, wenn ich durch die Straßen von Karlsruhe flaniere.

Ich könnte noch viele weiter Gründe aufzählen, aber ich hege eine starke Abneigung gegenüber Listen, denn sie klingen so verkehrt, militärisch und kalt. Wenn aufgeführte Punkte dann auch noch nummeriert werden, komme ich mir als Leser ein bisschen für dumm verkauft vor.

Nein, ich möchte recht schnell zum Hauptpunkt meiner Reflexion kommen. Es handelt sich dabei um eine Gemütsregung, die mit keiner anderen vergleichbar ist.

Im Titel schon angerissen springt das Wort Herzklopfen ähnlich hysterisch auf wie der Spaß, wenn es angesprochen wird und räkelt sich im Scheinwerferlicht, um hier einmal Titelmusik spielen zu dürfen.

Da lasse ich es nun und schaue es mir etwas genauer an. In dem Wort steckt nämlich, ebenso wie in Spaß, noch mehr.

Es ist ein kurzer Moment, wie ein Nadelstich so dünn, ebenso so intensiv, wie ein Auto, das viel zur knapp und in hohem Tempo an mir vorbeirast und dann blitzartig verschwunden ist.

Müsste ich all das, was ich zu umschreiben versuche, in einen Satz fassen, wäre es dieser:

DAS IST ES.

Es ereignet sich, wenn ich auf der Straße plötzlich etwas sehe, das ich fotografieren möchte. Zwei, drei oder tausend Dinge passen gut zusammen. Die Bewegung einer Person, eine Geste, ein Lächeln, zwei Farben korrelieren miteinander, oder etwas ganz anderes erregt meine Aufmerksamkeit.

Ich komponiere kurz aus (viel Zeit habe ich auf der Straße selten), suche fix eine gute Perspektive und stelle mit der linken Hand das Objektiv scharf. Ich drücke sofort ab.

Dann passiert es. Das was ich sehe und das was ich tue harmoniert so miteinander, dass sich in mir etwas regt. Aus dem Innersten meiner Seele pulsiert eine Bewegung, die nach draußen drängt – und äußert sich als Herzklopfen.

Und im Denken des Satzes:

DAS! IST! ES!

Dieser Satz ist nicht heuchlerisch, klopft sich nicht gönnerhaft selbst auf die Schulter, als ob ich, Martin, ein so toller Fotograf wäre.

Nein, dieser Satz ist die Aussprache meiner zentralen Motivation, meiner tiefsten Lust an der Sache und zugleich Jubel über das, was jetzt gerade geschieht.

Ich bin einfach glücklich, im Jetzt und Hier, ganz bei mir selbst.

Das ist es.

An dieser Stelle wird der Artikel viele Leute, die bis hierhin mitgeschwärmt haben, enttäuschen. Denn dieser Moment ist sehr, sehr selten.

Er scheint sich manchmal sogar vor mir zu verstecken, sodass ich versuche, ihn einzufangen. Das Verb jagen wird nicht zufällig mit der Straßenfotografie in Verbindung gebracht.

Doch je mehr ich diesen Moment greifen will, ihn vielleicht sogar erzwingen will, desto weiter entfernt er sich von mir. Es scheint mir sogar, dass er immer seltener wird.

Damals, als ich anfing zu fotografieren hatte ich bei jedem Klick das Gefühl, ein tolles Bild zu machen. Überall machte ich aus allen möglichen Perspektiven ein Foto, ganz im Rausch der Möglichkeiten gefangen.

Stunden später am Rechner bemerkte ich enttäuscht, dass meine Euphorie beim Fotografieren nicht deckungsgleich war mit dem, was ich fühlte, wenn ich mir die Bilder in groß auf dem Bildschirm ansah.

Heute drücke ich seltener ab. Ich bekomme in einer Stunde höchstens einen Kleinbildfilm mit 36 Bildern voll.

Fotografieren bedeutet gleichzeitig und innerhalb von Sekundenbruchteilen zu erkennen – einen Sachverhalt selbst und die strenge Anordnung der visuellen wahrnehmbaren Formen, die ihm seine Bedeutung geben. Es bringt Verstand, Auge und Herz auf eine Linie. – Henri Cartier-Bresson

Verstand, Auge und Herz auf einer Linie. Das ist – bei mir – eine Ausnahme. Doch wenn es passiert, weiß ich wieder, warum ich fotografiere.

Bevor ich geneigt bin, ungeduldig diesen Text abzuschließen, möchte ich noch eines hinzufügen: Manchmal fotografiere ich vor mich hin und bemerke gar nicht, dass mir ein Foto gelungen ist.

Doch spätestens beim Sichten der Negative trifft mich dann wortwörtlich ein kleiner Schlag und ich bekomme Herzklopfen. Mal mehr, mal weniger. Aber wenn ich achtsam bin, spüre ich es.

Wenn ich weder beim Fotografieren noch hinterher von einem Bild berührt bin (und das ist bei mir die Regel), dann soll es eben nicht gewesen sein.

Ich fotografiere weiter, immer weiter, und warte. Auf den entscheidenden Moment.


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8. September 2014

09 Sep

Ein Beitrag von: Nico Zumstein

Nebel über Wasser mit Bäumen


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Dazwischen liegt Schönheit und Melancholie

08 Sep

Tom Petkus’ Fotos sind fantastisch und schwer greifbar und sie faszinieren mich sehr. Er experimentiert vorrangig mit schwarzweißen Aufnahmen. Einige Effekte entstehen durch Doppelbelichtung, andere wiederrum kann ich nicht zuordnen. Aber es ist auch völlig egal, wenn die Motive einen packen und nicht mehr loslassen.

Mein liebstes Motiv ist das des alten Mannes, der mit geschlossenen Augen von einem Arm an der Wange gestreift wird. Es hat so etwas wunderbar Emotionales. Jedes seiner Bilder strahlt für mich eine ganz eigene Empfindsamkeit aus, fröhlich ist jedoch keines.

Mein Bestreben zur Fotografie begann nach einem herzzerreißendem Ereigniss in meinem Leben, welches mich Traurigkeit und Einsamkeit in einem völlig neuen Licht sehen ließ – nicht als etwas komplett Negatives, sondern vielmehr als fundamentale und fast notwendige Erfahrungen im Leben, die das genaue Gegenteil von Glück sind.

Diese Emotionen von Traurigkeit und Einsamkeit sind etwas, denke ich, das uns erlaubt zu realisieren was Glück wirklich ist und was es bedeutet. So gesehen, glaube ich, dass auch diese Emotionen eine gewisse Schönheit in sich bergen; etwas, das ich versuche in meinen Schwarzweiß-Portraits zu vermitteln.

Darüber hinaus, versuche ich Gedichte verschiedener Dichter in meine Bilder zu integrieren, die den Inhalt meiner Bilder erklären helfen.

Ein älterer Mann mit geschlossenen Augen. Ein Arm streichelt seine Wange.

Ein Mann im schwarzen Mantel steht im Wald neben einem Kreuz.

Eine Frauenportrait mit Blick auf Schulter und Haar.

Doppelbelichtung eines alten Mannes.

Eine Frau sitzt im Wasser und hebt ihren Arm.

Eine Frau schreit voller Wut.

Eine Statue vor Bäumen.

Ein Frauenrücken mit Tattoo.

Ein alter Mann am Tisch mit Kaffeetasse.

Ein Mann am Tisch sieht auf.

Eine Frau auf einem antikel Stuhl.

Eine Frau hält Stoff nach oben, so dass man nur einen Teil ihres Gesichts sieht.

Ein Vogelmann im hohen Gras.

Es gibt ein Leben und einen Tod und dazwischen liegt Schönheit und Melancholie. – Albert Camus

Tom Petkus stammt ursprünglich aus der kleinen Stadt Mazeikiai in Litauen und arbeitet momentan als Schwarzweiß-Fotograf in Großbritannien. Seine Arbeiten findet Ihr auf Facebook, Tumblr oder Flickr.


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browserFruits September, Ausgabe 1

07 Sep

Wie gewohnt und wie jeden Sonntag gibt es auch heute wieder unsere browserFruits. Dabei läuft es eigentlich hinter den Kulissen gar nicht immer so ruhig und alltäglich. Immer wieder planen wir Neues, versuchen Altes zu verbessern und fragen uns, wie wir Euch noch Gutes tun können. Falls Ihr dafür konkrete Anregungen habt, sind diese bei uns immer willkommen. Schreibt uns.

 

Fotospecial: Verlassene Kirchen

Flickr

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Deutschsprachig

• Etwas Physik zum Sonntagmorgen? Eine kleine Erklärung zum Thema Brennweite haben wir hier entdeckt.

• Ren Hang fotografiert Akt und noch dazu keinen klassischen. In China kämpft er dabei mit der Zensur und hat es damit nicht immer leicht.

• Vor 90 Jahren wurde der argentinische Badeort Villa Epecuén bei einem Dammbruch überflutet. Mittlerweile sind die Ruinen wieder aufgetaucht – und inzwischen ein Abenteuerspielplatz für Fotografen.

• „Identities“ heißt die neue Serie des türkischen Fotografen Can Dagarslani und wird auf Ignant vorgestellt.

• Oktoberfest mal ganz anders zeigt der Münchner Fotograf Franz Sussbauer in seiner Serie „Schlafende Wiesn“.

• Unsere Redakteurin Laura Zalenga hat einen Tag ihrer Kanadareise fotografisch festgehalten.

 

International

• Beinahe 3 Millionen historische Bilder hat Kalev Leetaru auf Flickr hochgeladen. Sie stammen aus Bibliotheksbüchern, welche die „Internet Archive Organisation“ momentan scannt.

• Same same, but different. Der spanische Fotograf Alberto Salva?n Zulueta hat mithilfe von Google Street View die Orte aus Stephen Shores „Uncommon Places“ aufgesucht und dann vom Bildschirm neu analog abfotografiert.

• Frauen haben während des zweiten Weltkrieges oft die Arbeit der Männer übernommen. Diese Bilder sind ein Zeitdokument und gleichzeitig dank des wunderbaren Kodachrome-Filmes auch sehr schön anzusehen.

• Die erste Kamera von Canon hieß Kwanon und gefällt uns besonders des Namens wegen. 80 Jahre ist sie jetzt alt.

• Der Vulkan Bárðarbunga bricht gerade in Island aus und hier gibt es spektakuläre Aufnahmen davon.

• Das Zitat „You’re only given a little spark of madness. You mustn´t lose it.“ von Robin Williams hat drei Fotografen für ihre Bilder inspiriert.

• Wußtet Ihr, dass die Bilder im Ikea Katalog zum Großteil gar keine Fotos sind?

• Ein interessantes Interview mit Chad Moore haben wir auf dem Leica-Blog entdeckt.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Die Fotografin Victoria Sambunaris erzählt im Interview von ihren Reisen durch die USA, die sie aus der Sicht einer Geologin und Kartographin dokumentiert hat. Aus diesen Reisen entstand der Bildband „Taxonomy of a Landscape“*. Das Buch ist 196 Seiten stark und ist schon für etwa 40 Euro zu haben.

• „Life Below: The New York City Subway“* zeigt Aufnahmen des französischen Fotografen Christophe Agou, der seit den frühen 90ern New York und die U-Bahnen der Mega-City dokumentiert. Das Buch kostet 15,61 Euro und erschien bereits 2004.

 

Zitat der Woche

Pick a theme and work it to exhaustion. The subject must be something you truly love or truly hate.

Dorothea Lange –

Mehr Zitate

 

Videos

Fünf Fehler die Fotografie Anfänger häufig machen.

 

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