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Archive for the ‘Equipment’ Category

Gefallen an Banalitäten und Unordentlichem finden

17 Sep

„Fotografieren heißt Bedeutung verleihen”, schrieb Susan Sontag über die Fotografie. Brad McMurray verleiht scheinbar Banalem Wert und fordert die Betrachter heraus, geduldig hinter die Fassade des ersten Eindrucks zu blicken.

Der Bildermacher beschreitet den aus der Straßenfotografie wohlbekannten humoristischen Weg, das Offensichtliche ohne Schnickschack zu fotografieren – und konfrontiert einen mit der schieren Unmöglichkeit des Vorgefundenen. Er kommt derweil ohne die Anwesenheit von Personen aus und konzentriert sich auf Architektur und recht häufig unfreiwillig chaotische Landschaftsgärtnerei.

„Wie ist denn das passiert?” Wenn der Vorhang gefallen ist und die Absicht hinter der Aufnahme blitzartig klar wird, bleibt einem fast nichts anderes mehr übrig, als wohlwissend zu schmunzeln. McMurray nimmt nichts vorweg, sondern überrascht mit einem wohldosiert komischen Charme, der leicht an William Eggleston erinnert.

Blick in diverse Formen von trockenen Büschen und Ästen.

Selbstportrait des Fotografen in Form eines Schattens.

Alte Gebäude in rot.

Schatten eines Baumes auf einer Wand.

Ein Zaun, der ausgesägt werden musste, weil ein Baum hinübergewachsen ist

Eine fast durch und durch weiße Straßenecke.

Blick auf Zaun und Wohnwagen.

Ein Luftballon sitzt auf einer stacheligen Pflanze

Zwei seltsam anmutende Büsche vor einem Haus.

Ein komisch geschnittener Busch.

Eine Hauswand von roten Sonnenstrahlen bemalt.

Eine Hauswand von roten Sonnenstrahlen bemalt.

Schiefer Zaun vor Wand, auf der ein Strand aufgemalt wurdde.

Seitenblick auf ein rotes, altes Auto.

In einer Nachricht an mich skizzierte McMurray seinen gestalterischen Ansatz wie folgt:

Meine Arbeit beleuchtet das Normale und Gewöhnliche in dieser Welt. Ich denke, dass kein Thema derart mit Bedeutung aufgeladen ist, wie dieses. Ja, es ist möglich, Gefallen an Banalitäten und Unordentlichem zu finden.

McMurray schreibt mir weiter, dass er vorgefundenen Formen visuellen Sinn geben wolle – und die Kamera dazu das passendste Werkzeug sei. Er vertraue darauf, dass das Geheimnis und die Poesie von alleine folgen. Dies verleiht seinen Bildern einen minimal romantischen Unterton, der sich in Aufnahmen versteckt, bei denen diffuses Licht und sanfte Farben den Ton angeben.

Ich würde McMurrays Dokumentation die Zuordnung „intelligente Fotografie” geben. Weshalb? Weil er den Mut hat, wohltuend zurückhaltend zu kommunizieren. Und das gerade in einer Zeit, in der Photoshop dominiert und die lautesten Arbeiten hervorstechen, um nach Aufmerksamkeit zu heischen.


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Stadt am Rand

16 Sep

Ein Beitrag von: Ben Kuhlmann

Gewohnheit kommt von Wohnen, Wohnen vom Gewohnten.

Mit diesem Zitat von Gert Selle aus seinem Buch „Die eigenen Vier Wände“ (Form+Zweck Verlag, 2011) begann mein Interesse am Alltäglichen, dem wir in unserem Leben wenig Bedeutung zuschreiben.

Seit Urzeiten wohnen wir Menschen in den unterschiedlichsten Formen. Das Wohnen beschreibt eine gewöhnliche Handlung, der eigentlich schon immer dasselbe Muster zugrunde liegt.

Blick auf eine Plattenbausiedlung am Abend, am Himmel die Mondsichel

Ein Wandschrank in einem WohnzimmerEine ältere Frau sitzt in ihrem Wohnzimmer

Die eigenen vier Wände dienen uns seit jeher als Rückzugsort und Festung zugleich. Diesem banal anmutenden Schema habe ich in meiner Bachelorarbeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Wir alle sind neugierig, wie ein anderer wohnt und versuchen immer wieder Einblicke in verschiedene Wohnformen zu erhaschen. Dazu muss man nur einen Blick auf das Mittagsprogramm im Fernsehen werfen.

Wohnblock in einer Plattenbausiedlung, im Vordergrund eine Rutsche im Sandkasten

Ein Kühlschrank steht in einer Ecke am FensterEin junger Mann sitzt auf dem Sofa in seinem Wohnzimmer

Reality-TV spielt oft in Eigenheimen unterschiedlichster Form, sei es Wohngemeinschaft, sozialer Wohnungsbau oder Luxusvilla.

Allen Fernsehformaten ist gemein, dass sie zum einen unseren Voyeurismus befriedigen und uns zum anderen zeigen, wie ein jeder nach Individualität strebt und sich seine „Höhle“ nach den eigenen Wünschen und mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gestaltet.

Blick auf einen Wohnblock hinter Bäumen

ein Wandschrank und zwei schwarze SesselEine junge Familie auf dem Sofa in ihrem Wohnzimmer

Wie aber sieht das in solchen von außen gesichtslos anmutenden Großwohnsiedlungen an der Peripherie unserer Städte genau aus?

Dieser Frage bin ich in meiner Abschlussarbeit nachgegangen und habe exemplarisch vier deutsche Städte im Norden, Osten, Süden und Westen der Republik besucht, um das Leben und Wohnen dort zu dokumentieren.

Meine Aufnahmen aus Bremen, Jena, München und Köln kombinieren die äußerliche Verdichtung mit dem nüchternen Blick in die Innenräume. Die Monotonie der äußeren Fassaden habe ich in der konsequenten Bildsprache der Innenaufnahmen versucht fortzusetzen. Einzig der Mensch mit seinen Interessen und Geschmäckern ist das Element, das sich in diesem Quadrat jeweils ändert.

Blick auf eine Hochahaussiedlung am Stadtrand

Ein Wandschrank in einem WohnzimmerEine ältere Dame mit ihren zwei Schoßhündchen auf einem Sofa mit Leopardenmuster

Bei meinem Vorhaben erwies sich die Türschwelle auch gleichzeitig als Hemmschwelle. es war nicht einfach, als Fremder mal eben in die angesprochene „Festung“ zu gelangen.

Man möchte sich mit seiner Zimmerdekoration präsentieren, jedoch nur gegenüber Freunden und Bekannten und nicht gegenüber fremden Neugierigen oder gar potentiellen Dieben.

Ähnlich wie die Facebook-Pinnwand, die man vielleicht als modernes Wohnzimmer betrachten kann, so hängen in den realen Wohnzimmern Bilder von Familie und Freunden an der Wand, in den Fotoalben im Wandschrank finden sich Bilder der vergangenen Urlaubsreisen.

Blick aus einem hohen Geschoss hinaus auf einen Wohnblock

Ein Medien- und Bücherregal in einem WohnzimmerEin älterer Herr auf dem Sofa in seinem Wohnzimmer

Das Wohnzimmer gibt Hinweise auf die Interessen und Persönlichkeit seiner Bewohner. Ähnlich wie die Präsentation also, wie wir sie im Internet sehen – nur eben analog.

Der Titel meiner Arbeit spielt zum einen mit dem gängigen Klischee sozialer Randlage, genauso wie mit der Lage dieser Orte an der städtischen Peripherie.

Blick über den Rasen auf eine Fluchttür in einer Wohnsiedlung

Wandschrank in einem WohnzimmerEine Famile auf dem Sofa in ihrem Wohnzimmer

„Stadt am Rand“ zeigt Menschen und Wohnformen fernab gängiger Klischees wie sie beispielsweise der Rapper Sido in seiner Hymne „Mein Block“ über das märkische Viertel beschreibt.

Für mein Projekt konnte ich einige wunderbare, offene und interessante Menschen begeistern, die einen Einblick in ihre eigenen vier Wände gewährt haben.


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16. September 2014

16 Sep

Ein Beitrag von: Moni bergauf

Nebellandschaft in schwarzweiß


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15. September 2014

16 Sep

Ein Beitrag von: Leon Beu

Ein Mensch liegt in einer Badewanne


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Die Traurigkeit der Bäume

15 Sep

Der in Moskau lebende Anton Park beschäftigt sich in seinen schwarzweißen Doppelbelichtungen mit der Kombination aus Gesichtern und Naturelementen. Mit diesem Thema haben sich vielleicht schon viele vor ihm beschäftigt, aber dass diese unglaublich auf den Punkt gebrachten Kombinationsbilder analog enstanden sind, macht sie einmal mehr zu etwas Besonderem.

Vor sechs Jahren hat er mit dem Fotografieren begonnen, vor fünf Jahren hat Anton sich in das analoge Mittelformat verliebt, hat sich eine Hasselblad 500C/M zugelegt, aus lauter Zuneigung sogar seinen Hund Hasselblad genannt, und ist ihr seither treu geblieben. Klassische Portraitgrößen wie Richard Avedon und Irving Penn sind seine Vorbilder, und obwohl er sich am Anfang unsicher war, wo es hingehen sollte, ist er beim Portrait geblieben.

Ich bin meinen eigenen Weg gegangen. Menschen sollten sich stetig weiterentwickeln, denke ich. Ich kann nicht sagen, dass ich in ein paar Jahren noch genau dasselbe mache, aber jetzt, genau hier, erfüllt es mich.

Die Doppelbelichtungen, teileise sogar Dreifachbelichtungen von Menschen und Bäumen sind größtenteils auf Antons Lieblingsfilmen entstanden, dem Kodak T-Max 100 und dem Tri-X 400. Diese starken Schwarzweißfilme benutzt er aufgrund ihrer tollen Kontraste so gern. Dass alle Doppelbelichtungen zwar geplant, aber in ihrem Ergebnis dann doch unvorhersehbar sind, macht die Bilder noch spannender.

Ein angeschnittenes Gesicht, ein Kopf aus dem Äste sprießen, eine mystische Symbiose aus Gesicht und Natur. Menschen im Einklang mit der Natur? Es könnte so harmonisch sein, doch die Menschen wirken düster. Niemand lächelt. Alle blicken ein bisschen traurig zwischen ihren Bäumen, Blättern oder Wolken hervor.

Ich kann gar nicht viel zu meinen Fotos sagen, wenn ich ehrlich bin. Ich würde sie einfach als Portraits mit einer Portion Melancholie bezeichnen.

Doppelbelichtung einer Frau und einer Spiegelung eines Baumes

Doppelbelichtung einer Frau und Gestrüpp

Doppelbelichtung eines Frauenportraits und einer Silhouette

Doppelbelichtung eines Mannes mit einem großen Ast

Doppelbelichtung einer Frau und einem kahlen Baum

Doppelbelichtung eines Mannes und einer Landschaft

Doppelbelichtung einer Frau und einem Baum

Doppelbelichtung eines Frau mit einem Fenster

Doppelbelichtung eines Menschen mit Händen vor dem Gesicht und Lichtreflektionen

Doppelbelichtung einer Frau und Wolken

Doppelbelichtung einer Frau mit einem Baum

Doppelbelichtung eines Mädchens und einem See

Auf Anton Parks Webseite oder in seinem Flickr Portfolio sind noch viele weitere starke Schwarzweißfotografien zu sehen – auch ganz klassische Portraits ohne Doppelbelichtung.


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How To Paint With Light using Rainbow Flash Filters

15 Sep
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Hey you! Yes, hue!

Color your world one photograph at a time by painting with light.

Our guide will show you how to amp up your photos with color in a flash, without any fancy equipment or software.

Follow the light, friends. A whole chroma of possibilities await.

Learn How To Light Paint With Rainbow Photo Filters

WHY IT’S COOL

You’ve always wanted to take these photos but didn’t have the know how – ’til now. Also, color rules! Beige drools.

INGREDIENTS

before

  • Colorful Flash Filters (like these, or any see-through colored plastic)
  • Camera or Phone Camera
  • Tripod
  • Flashlight
  • External Flash
  • A room that is nice and dark

GET SET

To give yourself enough time for these effects, set your camera’s shutter speed to around 5 seconds (5″) and adjust the aperture and ISO accordingly. You can either do this on your camera’s Manual (M) mode (you set the aperture), or Time Value (TV) mode (it’ll choose aperture for you).

To make sure your image is sharp, mount your camera on a tripod or put onto a flat surface. Using the self timer option is also a good idea, to avoid shaking your camera when you press the shutter button.

COLOR CAMERA ACTION

beforePress that button and get ready. When the shutter opens, you’ve got 5 seconds to work!

Fire the flash to the left of your subject with your first colored filter, then (QUICKLY!) switch filters and fire a second flash to the right of your subject. Experiment with even more flashes in different part of the scene for an even more psychedelic result.

If you don’t have an external flash, don’t despair. You can use a bright flashlight by turning it on and off quickly.

DRAW SOME ATTENTION

beforeTime to get your drawing on, Da Vinci.

Grab your flashlight (or your phone’s flashlight mode) and cover it with a color filter (we used 2 flashlights with different color filters simultaneously to get this effect).

While the shutter is open, do a dance and move your arms around like crazy. Or write a message, or draw a love heart. Either or.

GHOST FACES

beforeEver thought your photos need more of you? We’ve got your back. Or front.

Starting from one side of the scene, fire the filter covered flash (or flashlight) around your subject’s face, then ask them to move sideways. Repeat with different colors until you run out of time and/or space.

Ooooohhhhoohh.

TAKING IT FURTHER

  • Combine flash to light up your face and flashlight to draw at the same time
  • This app for your phone can be used in the same way as a flashlight + filter. Use it to draw or hold it still over the part of the scene you want to illuminate in color
  • Flash filters aren’t just reserved for your flash or flashlight. For a super quick and easy effect, just slip a filter right in front of your lens

© Erika for Photojojo, 2014. |
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Die Abhängigkeit des Kreativen

15 Sep

Marta Bevacqua lebt den Traum vieler junger Mädchen und begann diesen Traum, wie viele andere vor ihr, schon während der Schulzeit. Sie entdeckte die Fotografie, entdeckte die Möglichkeit sich damit auszudrücken und kreativ zu sein. Der Traum wuchs, von der Fotografie nach der Schule auch leben zu können.

Anfangs war es schwer für sie, diesen Traum aufrecht zu erhalten. Es dauerte einige Jahre, bis sie endlich einen richtigen Job fand. Mittlerweile kann die heute 25-Jährige von der Fotografie leben.

Seit 2011 arbeitet sie für die Mode-Industrie. Sie erarbeitet konzeptionelle und konstruierte Projekte, lässt ihre ganze Kreativität in ihre Bilder einfließen und genießt ihre Arbeit für die Modewelt. Sie sei keine „modische Person“, sagt sie, aber ein Künstler müsse von etwas leben, er müsse etwas essen und seine Miete bezahlen können. Deshalb erstellt sie auch Editorials und kommerzielle Werke.

Eine Frau sitzt auf gelben Plastikstühlen und wartet auf den Zug.

Zwei Frauen halten sich an den Händen.

Eine Frau sitzt auf dem Sofa und schaut uns an.

Sie tauchte zwei Jahre komplett in diese Welt ein und in dieser Zeit bemerkte sie, dass sich etwas veränderte.

Ich verstand, dass ich fotografiere, weil ich einen konstanten Drang zum Kreieren spüre. Es ist mehr, als mich selbst auszudrücken, mehr als eine gewöhnliche Leidenschaft und ein Job. Es ist manchmal wie eine Sucht, aber nicht die Sucht nach der Aufnahme von Fotos. Es ist die Sucht nach dem Erschaffen. Ich kann das auf jede erdenkliche Weise tun. Ich habe einen konstanten Strom von Ideen in meinem Kopf. Ich schaue in die Welt der vergangenen Bilder und habe einen konstanten Strom von Atmosphäre und Geschichten in meinem Geist, der niemals stoppt.

Eine Frau sitzt auf dem Beifahrersitz und die Sonne kitzelt ihr Haar.

Eine Frau sitzt im Auto auf dem Fahrersitz und schaut uns an.

Eine Frau mit rotem Lippenstift hält eine alte Kamera in der Hand.

Marta möchte Geschichten erzählen und die Fantasie der Menschen anregen. Das ist ihre Leidenschaft.

An die Tür ihres Schlafzimmers, in dem Haus, in dem sie geboren wurde – ein kleines rotes Haus in der Nähe von Rom – schrieb sie, lange bevor sie zur Kamera griff, einen Satz von Philip Pullman: „Geschichten sind das Wichtigste in der Welt. Ohne Geschichten wären wir keine Menschen.“

Das Portrait einer Frau und viele Farben.Eine Frau hinter bemaltem Glas.

Bemerkenswert an Marta ist, dass sie ihren Traum nicht aufgab und ihrem eigenen Versprechen aus der Vergangenheit treu blieb. Denn wie oft werden wir von der Realität eingeholt, hören auf zu träumen und gehen Wege, die leichter erscheinen.

Anfang des Jahres zog Marta nach Paris – eine Stadt, die ihr viele Türen und Möglichkeiten öffnete. Bisher ist es die inspirierendste Zeit in ihrem fotografischen Leben. Und gerade ist sie an einem Punkt, an dem sie ganz fest daran glaubt alles erreichen zu können woran sie glaubt, wenn sie es wirklich will.

Noch mehr von Marta Bevacqua könnt ihr auf flickr und tumblr entdecken oder ihr auf facebook folgen.


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14. September 2014

14 Sep

Ein Beitrag von: Florian Leist

Wasserfall Golling


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12. September 2014

14 Sep

Ein Beitrag von: Bernd

Blick in einen moosigen Wald.


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browserFruits September, Ausgabe 2

14 Sep

Der Herbst wird hier und da noch einmal von kurzen sonnigen Tagen unterbrochen, aber oft regnet es und es ist schon spürbar kälter geworden. Eine gute Jahreszeit, um wieder bei einer Tasse Tee in Büchern zu blättern und dem etwas unberechenbaren Wetter zu trotzen. Inspiration findet Ihr sicher in all unseren Fotobuch-Rezensionen. Aber nun erst einmal viel Spaß mit den browserFruits. Auch hier findet Ihr immer zwei Buchtipps.

 

Fotospecial: Eiffelturm

Flickr

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Deutschsprachig

• Einer, der mit dem Herzen sieht, ist der isländische Fotograf Ragnar Axelsson. ARTE hat ihn begleitet und zeigt, wie er mit seinen Bildern die Geschichten der Menschen aus Island und Grönland erzählt.

• Ein absolutes Muss für alle Straßenfotografen und Interessierten der Fotogeschichte: Die Galerie Springer Berlin zeigt bis zum 11. Oktober 2014 frühe Farbfotografien von Joel Meyerowitz.

• Richard Drew fotografierte am 11. September 2001 den „Falling Man“. Das Bild des Mannes, der aus dem World Trade Center springt, wurde zum umstrittensten Dokument der Anschläge.

• Architekturfotograf Adrian Schulz macht Aufnahmen von Krankenhäusern, Kundencentern und Edel-Appartements. Das Ergebnis sind Bilder mit einer verstörend schönen aseptischen Anmutung. Ein Interview auf Seen.by.

• Und noch ein Interview. Dieses Mal mit der Sammlungskuratorin Sabine Schnakenberg.

 

International

• „Niemand von diesen Herren hat das Urheberrecht. Was sie tun, ist ein Bruch des Gesetzes.“ So spricht Rechtsanwalt Deal über John Maloof und Jeffrey Goldstein, die beide an den Werken Vivian Maiers verdient haben. Anwalt Deal soll einen Erben Maiers in Frankreich gefunden haben, der nun sein Recht einklagen wird.

• Wir verlinken hier eher selten Bildreihen aus der Makrofotografie, aber wir geben zu: Die Libellen-Portraits, die der Guardian vorgestellt hat, sind tatsächlich süß.

• Kevin Weir hat aus alten Archivbildern tolle Geister-Gifs gezaubert.

• Die niederländische Studentin Zilla van den Born spielte ihren Eltern mit Hilfe von gefälschten Fotos eine Reise nach Südost-Asien vor.

• Yellfie ist eine App, die ein Selfie macht, vorausgesetzt, man brüllt sein Smartphone laut genug an. Eine vielleicht fragwürdige neue Kulturtechnik, aber wohl verbunden mit einer Menge Spaß.

• Hier werden die wundervollen surrealistischen Fotos von Helen Warner vorgestellt.

• Sehr schöne Hochzeitsportraits von „Heart and Colour“.

• Für das Abschlussprojekt seines Studiums hat Tomas Januska großartige Leviationsaufnahmen gemacht, die voller Energie sind.

• Vladimir Antaki hat Besitzer kleiner Läden und Werkstätten portraitiert. Allen gemeinsam: Wenig Platz macht erfinderisch und übervoll gibt es nicht.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• „Reading the Landscape“* von Olaf Otto Becker ist bei Hatje Cantz erschienen und zeigt unberührte tropische Regenwälder in Malaysia oder Indonesien und den gemäßigten Regenwald des Redwood National Parks in Kalifornien. Im letzten Teil seiner Serie führt uns Becker dagegen schmerzhaft vor Augen, was geschieht, wenn international agierende Konzerne weltweit ganze Landstriche abholzen lassen und baumlose Brachflächen von riesigen Ausmaßen entstehen.

• Im Laufe seiner erfolgreichen Karriere als Hollywood-Fotograf machte Bob Willoughby ikonische Aufnahmen von Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor und Jane Fonda. Doch sein absolutes Lieblingsmotiv war Audrey Hepburn. „Bob Willoughby. Audrey Hepburn. Photographs 1953-1966“* ist im Verlag Taschen erschienen.

 

Zitat der Woche

Photography is a tool for dealing with things everybody knows about but isn’t attending to. My photographs are intended to represent something you don’t see.

Emmet Gowin –

Mehr Zitate

 

Videos

Ein Ballett-Portrait in Bewegung.

 

„For me, it is not just about taking a pretty picture. Photography is my voice; the goal is to speak eloquently.“ – Rog Walker

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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