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Archive for the ‘Equipment’ Category

Take Phone Charging Power Everywhere You Go

07 Oct

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Your bag full of charge cords tangled around lip gloss is starting to look more like modern art than anything useful.

Get organized with the Power Wallet and you’ll have quick access to all your necessities plus a backup battery at the ready.

When your phone battery gets low, the Power Wallet will give you a charge up to 160% with the built-in hidden battery. The faux leather is soft and begs to be carried along with you everywhere and you can pack it full with money and phoneography lenses too.

With so much power capacity, you’ll be able to quickly get a charge when you need it without the disaster zone of tangles.

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© Britta for Photojojo, 2014. |
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7. Oktober 2014

07 Oct

Ein Beitrag von: Thomas Giörtz

Ein Teller mit Pommes und Bratwurst auf einem Tisch am Fenster mit Blick aufs Wasser.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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Lisa-Marie Kaspar trifft Jane Eyre

07 Oct

Ein Beitrag von: Lisa-Marie Kaspar

Es war ursprünglich nur eine Semesterarbeit im Fach Fotografie, doch meine Serie „J. E.“ entwickelte sich zu mehr als ich erwartet hätte. Sie war in vieler Hinsicht etwas Neues für mich und das möchte ich gern teilen.

„Fotoroman“ hieß die Aufgabe im zweiten Semester Fotografie. Mir war von Anfang an klar, dass ich das Wort „Roman“ darin wörtlich nehmen und eines meiner Lieblingsbücher irgendwie fotografisch umsetzen wollte.

Aber ich war nach einiger Zeit des Überlegens, welches Buch es nun werden sollte, frustriert. Wie sollte ich das anstellen? Der Gedanke daran, einfach eine 1:1-Wiedergabe des Geschriebenen zu machen, langweilte mich. Ich wollte keine x-te Version von etwas erschaffen, das es so schon als Film gab. Es machte für mich keinen Sinn, ich wollte meine eigene Bildsprache finden.

Aber zuerst musste ich mir über das Buch klar werden, das ich als Vorlage benutzen wollte. Das geschah dann auch relativ schnell, denn ich wusste, dass ich nur bei meinem liebsten Buch über längere Zeit mit Eifer und Spaß arbeiten konnte. „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë könnte mich nie langweilen.

Eine Frau steht im Dunkeln und schaut uns an.

Nachdem also der weniger schwierige Teil geschafft war, stand ich wieder vor der Frage der Umsetzung. Schon längere Zeit hatte mich Claudia Wycisks „The Black Series“ inspiriert und dann sponn ich den Faden einfach weiter. Was, wenn die Darsteller alle vor schwarzem Hintergrund agieren? Alles reduziert: Requisiten, Raum, Mimik? Ja, das hörte sich gut an. Doch der Roman lebt von seinen Gefühlen, wie konnte ich das also mit der Reduktion vor allem der Mimik vereinbaren?

Da fiel mir ein, dass die Natur ebenfalls eine große Rolle in der Geschichte spielt, nicht die Hauptrolle, aber sie ist fest mit ihr verbunden.

Langsam begann sich alles in meinem Kopf zu einem klaren Bild zu formen: Meine Darsteller wollte ich in einem einheitlichen Raum fotografieren, nur die nötigsten Requisiten sollten zur Kulisse beitragen. Das Fotostudio in unserer Hochschule war perfekt dafür. Da ich den Roman am Ende als Buch abgeben wollte, überlegte ich mir, Diptychen zu machen: Auf der einen Seite die Szene, auf der anderen Seite ein Naturbild, das die Gefühlslage der Szene verdeutlichen sollte.

Rechts liest Jane Eyre ein Buch.

Als Nächstes musste ich mich um meine Akteure, Kostüme und Requisiten kümmern. Hilfe fand ich bei Freunden, Verwandten, aber auch über Facebook. Die Kostüme waren mir sehr wichtig, es sollte echt aussehen. Und da dachte ich wieder an Claudia Wycisk.

Ich überlegte lange, entschied mich dann aber doch dazu, sie zu fragen, ob sie mir einen Teil ihrer „Black Series“-Kostüme zur Verfügung stellen würde. Als sie zusagte, fiel mir ein großer Stein vom Herzen. Jetzt konnte der nächste Abschnitt beginnen.

Um einen Überblick über alles zu haben, habe ich sogar ein Notizheft geführt, das ich ständig mit mir herumgetragen habe, für den Fall, dass mir neue Ideen einfallen. Darin habe ich neben Rollenverteilungen auch Studioeinstellungen, Checklisten und Skizzen zu den Szenen, die ich fotografieren wollte, festgehalten.

Das war etwas Neues für mich, so genau bin ich vorher noch nie vorgegangen. Auch der Umfang der Serie war ungewohnt, aber ich wollte diesen neuen Weg auf jeden Fall gehen und sehen, was dabei herauskommt.

Ein unglückliches Hochzeitspaar.

Das Fotografieren war für mich am entspanntesten. Ich hatte genaue Bilder im Kopf, so dass nach ein paar Minuten die jeweilige Szene aufgenommen war. Dass ich die Serie schwarzweiß und analog fotografieren wollte, stand für mich schon von Anfang an fest.

Ich fotografiere sonst auch nur auf Film und hier würde es besonders gut passen, fand ich. Es war trotzdem auch eine kleine Herausforderung, da ich mit meiner analogen Kamera vorher erst ein paar Mal im Studio fotografiert hatte.

Zur Sicherheit hatte ich an jedem Tag im Studio eine digitale Kamera als Belichtungsmesser dabei, nur um ganz sicher zu sein, dass die Einstellungen stimmten. Hundert Prozent sicher sein konnte ich mir dennoch nie und ich war immer nervös, wenn ich die Filme entwickelte.

Am Ende war ich schon fast ein bisschen wehmütig, als das Projekt abgeschlossen war. Es hat mir beigebracht, wie wichtig Zusammenarbeit ist, auch wenn man denkt, man schafft alles allein. Für mich war die Serie auch die größte fotografische Herausforderung bisher und ich habe viel dazugelernt.

Mein Dank geht an alle, die mich bei dieser Arbeit tatkräftig unterstützt haben, denn ohne sie alle hätte ich das nie so hinbekommen.

Die komplette Serie „J. E.“ von Lisa Marie Kaspar dürft Ihr in nur wenigen Stunden bei uns im Vollbild bewundern.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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6. Oktober 2014

07 Oct

Ein Beitrag von: Sammy Conductor

Männer im Anzug an der U-Bahnstation


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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Blood Moon Eclipse: Mark Your Calendar 10.8.14

07 Oct
October 8th 2014 Lunar Eclipse Map

View full size courtesy of NASA Eclipse Web Site

If you’re looking for a great photo opportunity this week look no further than October 8th. The Blood moon will be in full eclipse in the white areas of the map above.   Check dates and times for your area on the Lunar Eclipse Computer.

For my fellow Californians the date and times will look similar to this.

Note: These times are specific to San Francisco.

                                                      Moon's
                                                Azimuth   Altitude
                                     h  m            o        o
Moonrise               2014 Oct 07  18:23          84.4     ----
Moon enters penumbra   2014 Oct 08  01:14.1       190.7     57.1
Moon enters umbra      2014 Oct 08  02:14.5       215.2     52.7
Moon enters totality   2014 Oct 08  03:24.6       236.4     43.1
Middle of eclipse      2014 Oct 08  03:54.6       243.4     38.2
Moon leaves totality   2014 Oct 08  04:24.5       249.6     33.0
Moon leaves umbra      2014 Oct 08  05:34.7       261.9     20.1
Moon leaves penumbra   2014 Oct 08  06:35.2       271.2      8.7
Moonset                2014 Oct 08  07:25         278.7     ----

I highly recommend geeking out with your planning now in preparation for your shoot. Good luck!

Animation of the October 8th Lunar Eclipse

Animation of the October 8, 2014, total lunar eclipse as the moon passes through the Earth’s shadow from west to east. Image credit: Tomruen

 

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Blood Moon Eclipse: Mark Your Calendar 10.8.14

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Identität oder Die Macht der Wörter

06 Oct

Lauren Renner ist eine New Yorker Fotografin, die sich seit 4 Jahren mit ihrem Projekt „In Others’ Words“ mit dem Zusammenhang zwischen Identität, menschlicher Interaktion und Stereotypen in der westlichen Gesellschaft auseinandersetzt.

Oftmals ist die Selbst- eine ganz andere als die Fremdwahrnehmung. Je mehr wir von der Gesellschaft um uns herum mit Etiketten versehen werden, desto weniger wissen wir, wer wir eigentlich sind. Die Grenzen verschwimmen mit jedem Wort, das uns an den Kopf geschmissen wurde und unsere eigene Identität verblasst dahinter.

Identität ist als ein Gefühl der Identität, d. h. der Kontinuität und Einheit mit sich selbst zu verstehen. Dieses Gefühl der Identität wird durch Interaktion mit anderen und im Kontext der eigenen Kultur geklärt und es ist als ein Prozess zu verstehen, der lebenslang dauert.1

Identität muss sich Schritt für Schritt erarbeitet werden und diese komplexe Entwicklung ist bei jedem Menschen durchzogen von Krisen, die vor allem durch unsere Wahrnehmung in der Gesellschaft ausgelöst werden. Lauren Renner hat es sich zum Thema gemacht, dieses Phänomen mit ihrer Serie „In Others’ Words“ zu visualisieren und den Teilnehmern damit zu helfen, sich von den Beschreibungen anderer zu lösen.

„Der Stempel, den wir von der Gesellschaft aufgedrückt bekommen, unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von dem, wie wir uns selbst sehen“, erklärt sie und fotografiert darum nackte Menschen, die mit nichts bekleidet sind als mit den Beschriftungen, die sie im Laufe ihres Lebens unfreiwillig durch andere erfahren haben. Diesen Mantel der Fremdwahrnehmung wollen sie dadurch ablegen.

Zwei nackte und beschriftete Personen stehen auf einem Balkon.

Zwei nackte und beschriftete Frauen.

Lauren hat Freiwillige gesucht, die Lust hatten, sich auf dieses Experiment einzulassen. Unabhängig von individueller enthnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder kulturellem Hintergrund wollte sie Menschen zusammenbringen, die sich vorher nie begegnet waren und die doch durch dieses Foto-Projekt vereint werden sollten.

Trotz dieser offenen Kriterien sind es fast ausschließlich junge Menschen, die sich zusammengefunden haben. Es scheint, als seien es gerade junge Erwachsene, die sich an der Schnittstelle von Kindheit und Adoleszenz ihrer eigenen Identität besonders unsicher sind. Sie lassen sich vermehrt von ihrem Umfeld irritieren und dennoch ist die Meinung anderer von höchster Wichtigkeit für das Selbstkonzept. Dies kann die berühmte Schere zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung öffnen.

Eine nackte und beschriftete Frau steht auf einer Brücke.

Vor jedem Shootingtermin sollten die Teilnehmer eine handschriftliche Liste anfertigen, auf der sie all diese Labels notierten, die ihnen an irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens begegnet sind. Ein vielleicht gut gemeintes Kompliment kann genauso Stereotype erzeugen wie eine Beleidigung und auch Bezeichnungen wie Freak oder Langweiler geben dem Menschen einen Stempel, den er gar nicht haben möchte.

Ob diese Zuschreibungen positiv, negativ oder selbstbezeichnend sind, war für die Liste der Teilnehmer also egal, das einzige Kriterium war, dass es aus dem eigenen Erfahrungsschatz stammte. Die fertige Liste wurde dann zur Vorlage für die Körperbeschriftungen am Shootingtag.

Liste mit Zuschreibungen

Liste mit Zuschreibungen

Am frühen Morgen trafen sich die Teilnehmer mit Lauren Renner, um sich kennenzulernen, auszutauschen und gemeinsam die nackten Körper zu beschriften. Diesen Prozess hat die Fotografin ebenfalls dokumentiert und die entstandenene Making-Of-Bilder stehen gleichberechtigt neben den eigentlichen Fotos, die im Laufe des Tages geschossen wurden, auf ihrer Webseite. Die Freude an dem Projekt und dem Miteinanderteilen ist den Menschen oftmals ins Gesicht geschrieben und die besondere Stimmung und Energie ist spürbar.

Eine Frau lacht herzlich.

Eine Frau bemalt den Bauch einer anderen Frau.

Ein Mann beschriftet einen anderen Mann.

Die „In Others’ Words“-Fotos enstanden dann an einem öffentlichen Ort. Lauren Renner benutzt meistens eine 4×5-Großformatkamera, Nikon D80, Minolta X700, Canon A-1 oder Polaroid 360 Land Camera für ihre Bilder. Sie arbeitet seit inzwischen vier Jahren an dem Projekt und ist immer weiter auf der Suche nach Freiwilligen.

Die Teilnehmer beschrieben das Experiment als positiv, einprägsam und auch als lebensverändernd, weil es ihnen dadurch möglich wurde, sich selbst aus der Enge der Wörter zu befreien und in ihre eigene Haut mit ihren eigenen Sichtweise zu schlüpfen.

Zwei nackte und beschriftete Männer stehen auf einer Straße.

Vier nackte Menschen stehen auf einer Wiese.

Zwei nackte und beschriftete Männer stehen am Strand.

Lauren Renner möchte Stereotype nicht beseitigen, sondern die Menschen mehr dafür sensibilisieren, diese Zuschreibungen zu differenzieren und zu filtern, sich nicht mehr einem Stereotyp unterordnen zu lassen. Die Macht der Wörter sollte uns allen bewusst sein, wenn wir mit und über Menschen reden. Dieses großartige Projekt ist noch lange nicht abgeschlossen und sie plant zur Zeit eine große Tour durch Europa.

Wenn Du also Lust hast, am Projekt teilzunehmen, bietet Lauren Dir einen Platz bei „In Others’ Words“ im Austausch gegen Kost und Logis. Jede_r ist willkommen, schreib einfach eine E-Mail mit dem Betreff „IOW Travel Exchange“ an lauren@laurenrenner.com.

1 Erikson, 1968


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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5. Oktober 2014

06 Oct

Ein Beitrag von: Lisa Hantke

Schwarzweiß Portrait


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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browserFruits Oktober, Ausgabe 1

05 Oct

Hello Ello. Wir sind jetzt auch auf der Social-Media-Plattform Ello vertreten und gespannt, wie sie sich noch entwickeln wird, denn die Beta-Version ist doch recht abenteuerlich, aber auch sympatisch. Ihr könnt uns dort sehr gern folgen. Wir bleiben Euch aber natürlich auch auf Facebook, Twitter und Google+ erhalten. Und für wen das alles nichts ist, der klickt regelmäßig ganz einfach so ins Magazin.

 

Fotospecial: Eisköniginnen

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Marc von Martial liebt Dachbodenfenster und fotografiert nur mit deren Licht wunderschöne Schwarzweiß-Portraits.

• Anlässlich der Joel-Meyerowitz-Retrospektive im NRW-Forum Düsseldorf zeigt Spiegel Online ein paar Fotos Meyerowitz’, die den Zauber des Alltags auf New Yorks Straßen einfangen.

• Und in Mannheim sind noch bis zum 25. Januar 150 Schwarzweiß-Bilder von Norman Seeff zu sehen. Hierzu zeigt Zeit Online 12 beeindruckende Fotos von Stars wie Patti Smith, Tina Turner oder Johnny Cash.

• Wasser aus dem All betrachtet: Satellitenaufnahmen zeigen das gewaltige Element.

• Einen interessanten Einblick über den deutschen Fotografen Paul Ripke gibt der Text „Volle Möhre“? von Boris Loder.

• Ob in Myanmar, Grönland oder der Türkei: Der Fotograf Hans-Jürgen Raabe fotografiert auf der ganzen Welt Menschen. 990 Bilder soll das Mammut-Fotografieprojekt bis 2020 umfassen.

 

International

• CineStill entwickelt einen Mittelformat-Farbfilm für Kunstlicht (den es schon als erfolgreiche Kleinbild-Version gibt) und hat dafür eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen.

• Noch ein Kickstarter-Projekt für die Liebhaber von analogem Filmmaterial: FILM Ferrania möchte Teile der alten Ferrania-Produktionsstätten aufkaufen, so vor der Zerstörung retten und damit wieder Filme produzieren.

• Habt Ihr schon einmal Fische fotografiert? Wenn ja, wisst Ihr, dass das keine einfach Sache ist. Auf Colossal werden Aufnahmen von siamesischen Kampffischen vorgestellt, wie sie nicht besser sein könnten.

• Diese inszenierten Alpenaufnahmen von Robert Bösch solltet Ihr gesehen haben.

• Einen Einblick in Dina Belenkos kreative Stillleben gibt 500px und zeigt ein ausführliches Tutorial eines ihrer Bilder.

• Wunderbar inszenierte und surreale Fotos aus der Salzwüste Boliviens der niederländischen Fotografin Scarlett Hooft Graafland.

• So romantisch: Ein Heiratsantrag im Sonnenblumenfeld dokumentiert von Grace E. Jones.

• „Du bist, was du isst.“ – National Geographic zeigt in einer Serie, wie sich Menschen aus der ganzen Welt ernähren.

• Falls Ihr Euch fragt, welche (guten) Straßenfotografen auf Ello unterwegs sind, könnt Ihr Euch die Liste von Martin anschauen. Weitere Empfehlungen nimmt er auch gern entgegen.

• Woher nehmen Fotokünstler die Inspiration für ihre Collagen? Jarek Kubicki, den wir bereits vorgestellt haben, sammelt seine Inspirationen jetzt in einem öffentlichen Tumblr.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Der neue Fotoband zum Award „Hasselblad Masters Vol. 4“* ist draußen. Zwölf Fotografen stellen in diesem Sammelband ihre Bilder zum Thema „Evolve“ vor. Der Band kostet 79,80 € und ist 240 Seiten stark.

• Der Schweizer Peter Hebeisen wählte für seine Serie europäische Schlachtfelder des 20. Jahrhunderts und fotografierte diese in der Tradition der romantischen Landschaftsmalerei. Im Bildband „Battlefields“* sind auf 160 Seiten rund 50 großformatige Bilder zu sehen. Über 40.000 Kilometer legte Peter Hebeisen zurück, um zu den Kampfplätzen mit den größten Opferzahlen zu gelangen. Seine Neuvermessung Europas ruft die Unfassbarkeit der Geschehnisse in Erinnerung.

 

Wettbewerbe

• Der Kurier Fotowettbewerb 2014 nimmt noch bis zum 7. Oktober Einreichungen in sieben Kategorien an. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.

 

Zitat der Woche

Nachahmen heißt, einen Mangel an Originalität eingestehen – und das ist der Ursprung der Inkompetenz.

W. Neilson –

Mehr Zitate

 

Videos

Jörg Colber stellt hier die alleinige Zukunft aller Fotobücher vor: E-Books.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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Die experimentellen Welten von Edie Sunday

04 Oct

Edie Sunday ist 24 Jahre alt und lebt in Austin, Texas. Sie arbeitet ausschließlich analog mit Kleinbild, Mittelformat und Polaroid. Um ihre Visionen zu erreichen, nutzt sie chemische Manipulationen, Doppelbelichtungen und andere Mischtechniken. Die Bilder der Fotografin sind in der Tat sehr experimentell, die Effekte setzt sie sehr passend ein und verstärkt mit ihnen die Emotionen, die von den Fotos ausgehen.

Bereits als Kind hat Edie schon fotografiert. Bei ihrer Oma verknipste sie Polaroidpackungen an den Wochenenden und erfreute sich an den Ergebnissen. In der Highschool kaufte sie sich dann 35-mm-Kameras und eine Polaroid Land 100 aus den Antiquitätenläden. Im College legte sie dann alle Kameras beiseite und als sie nach vier Jahren wieder mit der Fotografie begann, fand sie einen Teil ihrer Selbst wieder.

In meinen Fotografien erkunde ich die Weiblichkeit und obskure Schönheit. Vor allem hoffe ich, die Begrenztheit unserer Existenz zu ehren.

Dass der Zufall bei ihren Bildern oft stark mitbestimmt, stört Edie nicht, ganz im Gegenteil. Abgelaufene Filme und chemische Experimente faszinieren sie und sind nie ganz berechenbar. Der Zufall darf gern Künstler sein und den letzten Schliff geben.

Frau im Wasser mit bunten Farben auf dem Bild

Rauchende Frau

Spiegelung einer Frauensilhouette.

Frau mit Wind in den Haaren.

Person mit Mantel in der Nacht vor Lichtern in der Ferne.

Frau läuft von der Kamera weg und ist leicht unscharf.

Frau hält sich eine Hand an die Wange.

Doppelbelichtung: Zwei Frauen auf einem Felsen und Blumen.

Doppelbelichtung: Zwei Felsen am Meer.

Beine im Sand.

Frauensilhouette.

Frau mit gemaltem Mond über ihr.

Zwei Frauen, eine still, die andere tanzend.

Frau in rosa Wasser.

Doppelbelichtung: Frau im Wasser und Blumen.

Doppelbelichtung: Frauenportrait und Blumen.

Frau im Treppenhaus.

Mehr Fotos von Edie Sunday findet Ihr auf ihrer Webseite, Facebook und Flickr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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Zwischen Ästhetik und Konzept

04 Oct

Erst Modell, dann Fotografin – diese Reihenfolge findet sich in letzter Zeit immer öfter. Aber Natalia Evelyn Bencicova ist gerade einmal 21 Jahre alt und macht auch definitiv nicht irgendwelche Fotos. Ihre Arbeiten bewegen sich gleich in mehreren Schnittfeldern.

Die Künstlerin wuchs in Bratislava auf, lebte nun einige Monate in Berlin, weil sie das Gefühl hatte, dass es the place to be sei und nachdem sie dort die Kreativität, die förmlich in der Luft liegt, weil so viele junge, kreative Köpfe dorthin strömen, aufgesogen und in einige Projekte umgesetzt hat, zieht es sie nun nach Wien. An die Univerität für angewandte Kunst.

In Evelyns Arbeiten ist erst einmal nur klar, dass es sich um gestellte Werke handelt. Dann wird es schon schwieriger, weil sich die Bilder zwischen Kunst- und Werbe-Ästhetik, überhaupt zwischen ästhetisch und konzeptuell sowie persönlich und öffentlich bewegen. In mehreren Schichten schälen sich mögliche Bedeutungsebenen heraus.

Obwohl sie es vorzieht, jedem Betrachter die Interpretation ihrer Arbeiten zu überlassen, gibt es Ansätze beispielsweise für ihre Serie „ECCE HOMO“: Es geht um die Gesellschaft und wie Einzelne in ihr zurechtkommen. Im Grunde geht es um jeden. Jeden einzelnen. Daher sind die Körper nackt und anonym, ohne Eigenschaften. Gestapelt in kalten, unpersönlichen Räumen bilden sie einen seltsamen Kontrast. Die Räume wirken in ihrer unmenschlichen Gestaltung geradezu gefährlich auf die ungeschützten, hilflosen, verletzlichen Körper.

Einige nackte Menschen sind in offene Schränke sortiert.

Einige nackte Menschen liegen in einem Krankenhausflur.

Einige nackte Menschen liegen auf einem Podium in einem Verwaltungssaal.

Einige nackte Menschen symmetrisch angeordnet in einem Waschzimmer.

Einige nackte Menschen symmetrisch angeordnet auf und unter Behandlungstischen.

Einige nackte Menschen stehen aufgereiht aneinander in einem Tanzraum.

Es wäre spannend, einmal einer Session beizuwohnen. Evelyn sagt selbst, dass es einer der schwierigsten Teile ihrer Arbeit ist, ihre Ideen dem Team vor Ort zu erklären. Die Komposition und Posen der Akteure sind zwar im Vorfeld geplant, doch am Ort des Geschehens ergeben sich immer Änderungen, weil die ursprüngliche Idee nicht ganz so funktioniert und etwas geändert werden muss.

Dann erklärt Evelyn jedem einzelnen Modell seine Rolle im Foto, macht Posen vor, liegt seltsam auf dem Boden herum, läuft von hier nach da, ruft Dinge quer durch den Raum. Sie erwartet von den Modellen, sich ganz für das Projekt einzubringen und tut im Gegenzug für dieses Vertrauen in ihre Arbeit alles, um die Einzelteile zu einem bestmöglichen, ganz neuen Ganzen zusammenzuführen.

Eine nackte Frau mit Glatze hält eine Sphinx-Katze auf dem Arm.

Rückansicht zweier nackter Frauen, die sich umarmen.

Eine beleibte, nackte Frau von hinten, die von einer weiteren Person umarmt wird.

Mein Stil ist irgendwo zwischen visuell und konzeptuell. Ein schönes Bild ist für mich nicht mehr genug, aber ich glaube immer noch, dass ein starkes Konzept immer ein einer kraftvollen Ästhetik begleitet werden sollte. Ein starker visueller Reiz bekommt Aufmerksamkeit und erst damit bekommt man die Möglichkeit und Verantwortung, dem Betrachter eine Botschaft zu übermitteln.

Natürlich gibt es ein paar Regeln für diese Art der Ästhetik und es ist gut, sie zu kennen, aber nicht, ihnen einfach blind zu folgen. Em Ende des Tages geht es bei einem guten Foto nicht um die Technik – es ist das Foto selbst, das entscheidend dafür ist, ob Du es ansehen willst.

Portrait einer Frau mit weißer Skulptur auf dem Kopf, aus der weiße Flüssigkeit fließt.

Portrait einer Frau mit zwei weißen Skulpturen und weißer Farbe.

Portrait einer nackten Frau mit weißer Skulptur über den Kopf gestülpt, aus der eine weiße Flüssigkeit fließt.

Ich habe mit etwas angefangen, was man Fashion-Fotografie nennen könnte. Aber heutzutage halte ich die Werbung für ein Produkt nicht mehr für wichtig genug, um meine Zeit und Anstrengungen in so etwas zu investieren. Ich möchte studieren, um mich dann um die Verbreitung von Ideen zu kümmern, die unter die Menschen gebracht und geteilt werden sollten.

Portrait einer Frau mit Fischen.

Portrait einer Frau mit Tintenfisch.

Portrait einer nackten, in Folie gehüllten Frau vor einer Wand aus Holzstämmen, ebenfalls in Folie verpackt.

Portrait einer nackten, in Folie gehüllten Frau vor einer Wand aus Holzstämmen, ebenfalls in Folie verpackt.

Wenn ich jemandem, egal wem, einen Rat geben sollte, wäre es: Kreiere! Hör nicht auf, bis Du es genießt! Höre den Menschen zu, die versuchen, dich zu entmutigen, aber glaube ihnen nicht, denn Du wirst ihnen zeigen, dass sie falsch lagen. Wisse jeden Rat zu schätzen, merk Dir, wer Dich unterstützt hat und wenn es möglich ist, handle genauso und hilf jedem, denn sie werden es sich wiederum merken.

Warte nicht zu lange auf den richtigen Moment, denn er wird niemals kommen. Du selbst kannst bestimmen, wann die Zeit für etwas gekommen ist – normalerweise ist es genau JETZT.

Portrait: Dunkle Mehrfachbelichtung.Portrait: Dunkle Mehrfachbelichtung.
Portrait: Dunkle Mehrfachbelichtung.Portrait: Dunkle Mehrfachbelichtung.

Wenn Evenlyn beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn sie eine Idee hat, die umgesetzt zu werden drängt, ist es fast, als hätte sie in meinen Kopf geschaut und gesehen, was dort bei mir in dieser Situation los ist:

Die Inspiration ist etwas, das mich geradezu voranschleift und das so intensiv, dass sie zum wichtigsten meiner Gundbedürfnisse wird. Während ich eine Idee habe, an die ich glaube, kann ich nicht richtig schlafen oder irgendetwas anderes machen bis zu dem Moment, in dem ich sie endlich umsetzen kann. Es ist das Gefühl von großer Faszination und Wichtigkeit, das mich beinahe übersteigt und mich fast ohne mein Zutun durch den gesamten Prozess zieht.

Diese zwanghafte Leidenschaft für die Umsetzung ihrer Ideen zeigt sich auch, wenn Evelyn dann loslegt, sie in die Tat umzusetzen. Sie sucht wochen- und monatelang Modelle und schaut sich auch mal 50 Orte an, um den richtigen für ein Konzept zu finden. Manchmal muss sich das ganze Team vor Ort unfassbar beeilen oder auch extrem leise arbeiten, weil der Besitzer des Gebäudes gar nicht weiß, was da hinter einer unverschlossenen Tür passiert. Aber gerade diese schrägen Situationen ergeben hinterher wiederum die besten Erinnerungen.

Evelyns Arbeiten könnt Ihr auf ihrer Webseite, Facebook, Instagram oder Behance verfolgen.


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