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Archive for the ‘Equipment’ Category

Die Verwandlung von Realität

15 Oct

Ein Beitrag von: Maria Spyropoulou

Ich widmete mich mit ganzem Herzen dem kreativen Medium der Fotografie, als ich zu meiner Überraschung bemerkte, dass mir meine Kamera es ermöglichte, Geschichten zu erzählen. Ich kann damit meine Gefühle und Fantasien beschreiben, real oder irreal.

Ich suche ständig nach neuem Material, suche mein Motiv in allem, was um mich herum geschieht, in meiner Nachbarschaft und Stadt, auch weiter entfernt, wo auch immer Menschen leben. Mein primäres Ziel ist es, jeden Tag ein unbedeutendes, reales Ereignis aufzunehmen und es in etwas Magisches zu verwandeln, das in erster Linie mich und hoffentlich auch einige weitere Menschen bewegt.

Ein Mensch, Schatten und Licht.

Ein Auto und Schatten zweier Kinder.

Ein ins Wasser springender Junge und ein Schatten, der nicht dazu gehört.

Menschen, Blicke, Mimik und Gestik sind Dinge, die ich beobachte, wie auch alles andere, das ein neues Dasein bekommt, wenn es durch Fotografie dargestellt wird. Seit zwanzig Jahren versuche ich beharrlich, die absolute Kontrolle über Licht und Komposition zu gewinnen.

Licht ist ein Schlüsselelement in der Fotografie, das empfindliche Gleichgewicht zwischen Licht und Schatten kann verklären, etwas Graues und Langweiliges kann verträumt wirken, ein einfacher Gesichtsausdruck oder eine Körperbewegung können in etwas Geheimnisvolles und Vieldeutiges getaucht werden.

Andererseits werden die Komposition der Elemente eines Fotos und ihre harmonische Koexistenz benötigt, um deren Einbeziehung im Bild zu rechtfertigen.

Ein Mann beim Billard spielen.

Jungs in einem Zugabteil schauen zur Fotografin.

Eine Frau mit einem leuchtenden Schirm.

Täglich zu fotografieren ist für mich eine Quelle der Freude und ein Erlebnis, das mir hilft, meine Grenzen zu erkennen und aus meinen Fehlern zu lernen.

Trotzdem behalte und präsentiere ich nur eine Handvoll Fotos, allesamt sorgfältig ausgewählt, nach den Grundsätzen, die die wichtigen klassischen Fotografen uns zu schätzen gelehrt haben: Einfache Formen ohne überladene Komposition, resultierend in kristallklarem fotografischen Ausdruck.

Ich mag einige der modernen Techniken und ihren übermäßigen Einsatz von Technologie nicht. Für mich ruiniert es das essentielle Element eines guten Fotos: Die Einfachheit.

Demgegenüber geben mir die Fotografien, die ich liebe ein Gefühl von Harmonie und Vollständigkeit, das in dieser Welt rar ist, aber so nützlich darin ist, mir zu helfen, mit der Realität zurechtzukommen.

Dieser Artikel wurde von Marit Beer für Euch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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15. Oktober 2014

15 Oct

Ein Beitrag von: Max Slobodda

Wuppertal, 2014 © Max Slobodda


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14. Oktober 2014

15 Oct

Ein Beitrag von: Julia Wengenroth

Wasserfall


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Mit 35 mm durch Italien

14 Oct

Ein Beitrag von: Malte Grüner

Et in Arcadia ego – Schon Goethe wusste auf seiner Italienreise vom Paradies im Süden Europas zu berichten. So nun auch ich, zwar nicht in schriftlicher Form, aber dafür mit einigen Fotos aus den Bereichen Street, Landschaft und Architektur. Und ja, ich gebe Goethe Recht, vor allen Dingen ist Italien für Fotografen ein Paradies voller vielfältiger Motive.

Ohne jegliche Italien-Vorkenntnisse, außer der obligatorischen Pizza beim Italiener um die Ecke, ging es mit zwei Freunden in einem Fiat Punto (die perfekte Tarnung im italienischen Autodschungel) Richtung Süden: Drei Wochen, sieben Stopps, knapp 3500 km quer durch Italien.

An der Vollformatkamera baumelte nichts weiter als ein 35-mm-Objektiv mit einer Anfangsblende von f/1.4. Fotografie stand zu keiner Zeit der Reise im Mittelpunkt – oftmals aus der Hüfte geschossen, selten mit Hintergedanken und das Ganze in den meisten Fällen mit voll geöffneter Blende.

Mann mit Zigarette läuft durch eine belebte Straße.

Großer Platz vor Torbogen.Haus mit Statue einer Hand mit ausgetrecktem Mittelfinger.

Warum? Ich kann es nicht genau sagen – so habe ich es gefühlt, so habe ich Italien und seine Menschen gesehen und so habe ich, nicht immer erfolgreich, versucht, an den rosaroten Gläsern meiner Touristenbrille vorbeizuschielen. In der Bearbeitung der Aufnahmen habe ich versucht, eine Authentizität dieser gesehenen Momente widerzuspiegeln.

Die Reise beginnt mit dem ersten Halt in Mailand. Es ist der 15. August. Es ist Ferragosto, einer der wichtigsten italienischen Feiertage. Das realisierten wir jedoch erst vor Ort – einer Millionenstadt, die abseits der touristischen Ecken von leergefegten Straßenzügen, geschlossenen Restaurants, Bars und Clubs geprägt wurde.

Zwei Männer auf einer Bank.

Fahrräder am Straßenrand.

Von Mailand ging es weiter nach Cinque Terre – fünf malerische Dörfer an der italienischen Riveira, gebaut in die Felswände der Küste. Traumhaft gelegen, umrahmt von Weinbergen in den Hügeln und azurblauem Meer an der Küste.

Die Orte, die durch oftmals abenteuerliche Trampelpfade und Hiking-Trails voneinander getrennt sind, tragen die nicht weniger schön klingenden Namen Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso.

Im türkisblauen Meer badende Menschen

Angeblich sollte Cinque Terre noch ein Geheimtipp sein – nur leider nicht im Jahr 2014. Wohl auch nicht in den Jahren zuvor. Der zehn Jahre alte Reiseführer wusste wohl noch nichts von den Massen südostasiatischer Reisegruppen, die morgens mit dem ersten, die Küste entlangfahrenden Zug in die einzelnen Dörfer gekarrt wurden.

Eine gigantische Masse umherwirbelnder Touristen belagerte die schmalen, mit tausenden Treppenstufen gespickten Gassen. Es hatte den Anschein, als seien die Einheimischen geflüchtet – auf einen Italiener kamen gefühlt 20 Touristen.

Bucht mit Booten und Häusern

Die Hiking-Trails hingegen wurden bei gefühlten 40 °C Außentemperatur nur selten betreten – wer sich dennoch auf den Weg macht, wird mit einem traumhaften Blick über die Küste belohnt. Das gleiche Spektakel wie am Morgen zeigte sich jedoch auch wieder jeden Abend um 20 Uhr.

Sobald der letzte Zug den Bahnhof verlässt, sind die Handvoll Touristen, die in einem der wenigen Hotels beziehungsweise – wie wir – im Acht-Personen-Zimmer des einzigen, einer Kaserne gleichenden Hostels übernachten, fast alleine im eigentlich schönen Fischerdorf.

Hauspassage von oben.Blick auf Meer mit Straße und Hauswand im Vordergrund.

Ein Schauspiel, das wir zwei Nächte miterleben durften – Cinque Terre lebt von einer traumhaften Lage, in der es sich lohnt, die Natur zu erkunden. Sich mehrere Tage mit hunderten Reisegruppen durch die Gassen in das nächstbeste, überteuerte Restaurant oder Café zu drängen, ließ unser Touri-Herz nicht höher schlagen.

Cinque Terre hinter uns gelassen, fuhren wir durch die Toskana nach Florenz. Eine Stadt geprägt von Kunst und jeder Menge Kultur – nicht nur in Museen, sondern vor allen Dingen auf den Straßen der Stadt.

Eine Frau sitzt vor einer Pizzeria neben einem Moped.

Fotoautomat an einer Straße

Ein Straßenschild mit Streetart.

Rom – die ewige Stadt und der nächste Stopp unserer Reise. Erschlagen von den Monumenten und der Hitze der in den Sommermonaten einem Kessel gleichenden Metropole, war es gar nicht so einfach, nicht in die klassische Touristen-Schiene zu rutschen und den Blick auf die Dinge, Szenen und Menschen um mich herum und Abseits der Sehenswürdigkeiten zu richten.

Nachdem ich dies jedoch einigermaßen geschafft hatte, bot mir Rom unglaublich viele Straßenszenen, in denen die Menschen wie Modelle vor wunderschöner Architektur für mich zu posieren schienen.

Zwei Polzeibeamte auf der Straße.

Statue mit zwei Wachmännern.Baum zwischen zwei Fenstern.

Neapel – stinkt, ist dreckig und voller Graffiti. Das war zumindest das, was ich zuvor von der Geburtsstadt der Pizza gehört hatte. Dass ich das bereits am ersten Abend bei einem Spaziergang durch die Altstadt genau so unterschreiben würde, hatte ich jedoch nicht erwartet.

Das war jedenfalls der erste Eindruck. Und auch der zweite. Vielleicht sogar der dritte. Doch irgendwann, je länger man in der Stadt ist und die Abende in den Schlangen der stundenlang wartenden Gäste der besten Pizzerien der Stadt verbringt, eröffnet sich ein anderer Blick auf die Stadt.

Hausfassade mit Grafftis

Frau mir Verkaufswaren.

Ich beginne, ein gewisses Flair zu spüren, die Stadt hat etwas – jedenfalls rede ich mir das ein. Was es ist, kann ich nicht sagen, aber sie ist interessant und bietet Motive. Motive en masse. Jetzt weiß ich auch, wann ich das meiste Flair verspürt habe. Genau. Es war, als ich die Stadt verlassen und Pompeij und den Vesuv besucht habe.

Nächtliche Straßenszene.

Nächtliche Straße mit kleinem Bäumchen.Landschaft, eine steinige Wand.

Von Neapel ging es weiter zum südlichsten Punkt unserer Reise. Entlang der wunderschönen Amalfiküste bezogen wir die Zimmer im billigsten aller Unterkünfte im ansonsten sehr hochpreisigen Positano.

Das Hostel, dessen Kosten die Studentengeldbeutel schon hart ans Limit brachte, lag traumhaft schön am höchsten Punkt der Stadt und damit gerade einmal 2.000 Stufen und eine dreiviertel Stunde Fußweg vom „Stadtkern“ und Strand entfernt.

Hauswand mit türkiser Tür.

Mann auf einer Bank.

So schön die Aussicht beim Abstieg durch die schmalen Gassen auch ist, bei jedem Schritt abwärts steigt die Gewissheit, dieselbe Strecke wieder hinauf zu müssen. Besonders interessant ist das nach einer durchzechten Nacht in einem der Clubs am Meer. Der Aufstieg – falls man denn die richtigen der unzähligen Wege und Treppen gewählt hat – ähnelt dann eher einer Alpenüberquerung.

Wenn bei all dem dann noch ausreichend Kraft für das eine oder andere Auslösen der Kamera vorhanden ist, macht es einem die Amalfiküste recht einfach, interessante Motive zu finden – egal ob Landschaft oder Straße.

Blick über Häuserdächer auf den Strand.

Mit jeder Menge Wehmut ging es dann zum letzten Stopp: Venedig. Die Lagunenstadt hat den Auslöser meiner Kamera richtig strapaziert. Stark an der Grenze zum Kitsch (und oftmals weit darüber hinaus) ließen Venedig und vor allem die umliegenden, weniger stark touristisch überlaufenen Orte, wie beispielsweise Murano, mein Fotografenherz höher schlagen.

Ja, Venedig fährt die volle Ladung Klischees auf, kann aber auch anders – Form, Farben und die Struktur der immer weiter absinkenden Häuserfassaden stellten eine ideale Einladung für eine minimalistische Serie dar.

Hafen und Häuser von oben.

Hausfassade

Mann auf einer Brücke liest eine Zeitung.

Doch warum plötzlich versuchen, Serien zu produzieren? In Venedig habe ich es dann gar nicht versucht. Nein, hier wollte ich in der Masse schwimmen, setzte meine rosarote Brille auf, schielte nicht an den Gläsern vorbei und gab mir am letzten Tag die volle Dröhnung Pauschaltourismus mit allen Klischees. Ich liebte es.


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Turn Your Phone into a Pro Grade Cam with 30x Zoom

13 Oct

You have a fondness for mash-ups: Girl Talk, golden doodles, waffle tacos!

Bring the best of two worlds together again with the new QX30 from Sony, a lens that’ll shoot DSLR quality pics and connect to your phone to give you the instant shareability of … well, your phone!

The newest of Sony’s QX family, the QX30 gives you 30x optical zoom (way better than your phone’s pixelly digital zoom) and is an entire camera on its own with a flash, memory card and video capabilities.

Use your phone as a viewfinder whether the lens is clipped onto the phone or detached for more uniquely angled shots.

The lens snaps pics and sends ‘em directly to your phone for instant editing and sharing of all your mashup experiments: roller blade tennis anyone?

Snap Up the QX30 or Its Big Brother QX100


© Britta for Photojojo, 2014. |
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Photojojo

 
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13. Oktober 2014

13 Oct

Ein Beitrag von: Lisa-Marie Kaspar

Ein Portrait durch eine Scheibe


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Eure schönsten Sommerfotos

13 Oct

Anfang Oktober stellten wir fest, dass der Sommer nun wohl leider vorbei ist. Bei aller Wehmut ist das aber auch eine gute Gelegenheit, die schön warmen Monate noch einmal revue passieren zu lassen. Also fragten wir Euch nach Euren schönsten Fotos des Sommers 2014. Unsere ganz persönlichen Lieblinge präsentieren wir Euch nun hier.

 

Ein Wolkenbruch mit Blitz über einer Stadt.

Lars Hirschberger schrieb:

Ich fotografiere seit Dezember 2013 und war zu dem Zeitpunkt, als dieses Bild enstand, noch auf der Suche nach meinem Genre. Hier und da sah ich Gewitterfotos und verspürte die Lust, so etwas auch einmal zu fotografieren.

An diesem Abend fuhr ich mit einem Kumpel in den Landschaftpark Duisburg. Wir fotografierten vom Hochofen den Sonnenuntergang, als ich plötzlich die Gewitterzelle sah. Kurz vorher durfte ich das 11 – 16 mm Untraweitwinkel-Objektiv von meinem Kumpel ausprobieren – bei mir ist bei 18 mm Schluss.

Also die Serienauslösung auf schnelles Feuer gestellt! Leider hatte ich keinen Erfolg. Zwischenzeitlich kam mir die Idee, ein ND 3.0 zu verwenden, um die Belichtungszeit zu verlängern. Gedacht, getan! Ich war mir zu 100 % sicher, dass ich einen Blitz belichtet hatte.

Bei der Kontrolle musste ich leider festellen: Da war kein Blitz auf dem Foto! Es folgten einige hektische Überlegungen mit dem Resultat, wieder zur Serienauslösung zu wechseln. Ich habe es dann tatsächlich noch geschafft, einen ordentlichen Blitz zu belichten.

Nach diesem glücklichen Erfolg wurden die Gewittershootings etwas besser geplant.

 

Eine Wolke am blauen Himmel über einer Gebirgskette.

Marcus schrieb:

Sardinien 2014 und die Aussicht, die ich zwei Wochen lang jeden Tag genießen konnte. Jeden Tag eine andere Komposition aus Wolken, Sonne und Bergen. Das Bild entstand am frühen Morgen des letzten Tages unseres Urlaubs. Die einsame Wolke hielt sich noch ungefähr zwei Minuten. Dann machte auch sie der Sonne Platz.

 

Ein Turm aufgestapelter Steine am Ufer eines Sees.

Daniel Schon schrieb:

Mein Foto des Sommers entstand im August in Norwegen am Hardangerfjord.

Die bisherigen größeren Reisen meines Lebens beschränkten sich auf 14 Tage Kreta und 14 Tage Djerba. Normalerweise bewege ich mich in einem Umkreis, den mein Auto erreichen kann, also meistens bis in die Niederlande, wobei die auch sehr schön sind.

In diesem Fall hatte ich das große Glück, drei Tage lang die Hochzeit von Freunden fotografisch begleiten zu dürfen. Für mich persönlich die intimste und schönste Hochzeitsfeier meines bisherigen Lebens, da bis auf den engsten Familienkreis und mir niemand daran teilgenommen hat.

Von großer Trauer bis größter Freude waren alle Emotionen vorhanden, nichts war gespielt, niemand musste mit großem Pomp beeindruckt werden, es beschränkte sich einfach aufs Wesentliche.

Eigens für diese Reise habe ich mir einen Graufilter gekauft, um mich am Fjord mit dem Thema Langzeitbelichtungen bei Tag zu beschäftigen. Dieses Foto war eines meiner ersten dort und der Blick darauf führt mich jedes Mal zurück.

Die Hochzeit selbst fand übrigens bei herrlichem Sonnenschein statt und es gab in der untergehenden Sonne jede Menge wunderschöne Fotos mit Flares, sattem Gelb und dem richtigen Sommerfeeling. Aber dieses Foto mag ich einfach sehr, auch wenn es nichts Besonderes ist.

 

Schienen im Wald.

Julia schrieb:

Ein magischer Ort, eine magische Kamera und Lust, ein wenig zu experimentieren.

Vollkommen unsichtbar von außen, fühlt man sich in der schmalen Schlucht komplett von der Außenwelt abgeschottet, die Akustik ändert sich, es wird dunkler und kühler. Man fühlt sich einsam, aber geborgen, das wenige Licht bricht in einzelnen Strahlen durch das dichte Blätterdach. Die gewählte Aufnahmetechnik (Freelensing mit einer Pentacon Six) löst dieses Licht in Myriaden von Lichtpunkten auf, die in den Himmel zerstäuben.

Das Ergebnis ist zwar kein besonders sommerliches Motiv, aber definitiv mein Favorit aus diesem Jahr.

 

Ein Mädchen steht am Strand und streckt die Arme in die Höhe, darüber fliegen Vögel.

Jessica L. schrieb:

Mein Schwalbenmädchen: Wind. Wellen. Frei sein. Eins mit der Natur. Schwalben. Sommer im Herzen. Für mich der perfekte Moment in diesem Sommer. An der stürmischen Küste auf Rügen entstanden. Die Uferschwalben flogen an diesem tag sehr tief.

 

Treppe von Klippen hinab zum Strand.

Resa Rot schrieb:

Es gibt auf diesem Foto weder Sonnenschein noch Blumen oder gar nackte Haut. Trotzdem ist es für mich mein Sommerbild des Jahres, entstanden im Urlaub, an einem wundersamen Ort am Meer.

 

Häuser auf Stelzen an einem weißen Strand unter blauem Himmel.

Heidrun Grewe schrieb:

Blinded By The Light

Sommer ist für mich vieles: Zu Hause im Garten abhängen. Grillen. Cabrio fahren. Biergarten. Sommerparties. Fernweh. Und das tut echt richtig weh. Packen tu ich eigentlich ungern. Langstreckenflüge sind unangenehm. So viele Menschen auf einem Raum.

Auf eine kleine Insel? Ich? NIE! Sagte ich letztes Jahr. Da langweilt man sich. Da muss man die Zeit totschlagen. So weit reisen, um sich zu langweilen? Teuer ist es auch noch. Doch dann wurde ich angefixt. Es war letztes Jahr so toll. Somit waren wir dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge auf den Malediven. Sogar auf zwei Inseln.

Warum zum zweiten Mal? Langeweile? Gibt es nicht. In Ruhe frühstücken. Schnorcheln. Mit den Fischen tanzen. Haie auf Patrouille. Lesen. Spazieren. Den Sand unter den Füssen spüren. Warmes samtweiches Wasser fühlen. Dinge entdecken. Back to earth. Slowlife – ich wusste gar nicht, dass Entschleunigung so gut tun kann. Und DASS ich es kann. So unwirklich. Surreal. Für mich. Die Hektikerin. Die Unraste.

Surreal ist auch das Bild für mich. Entstanden durch eine Fehlbelichtung. Ich ärgerte mich. Neues Bild gemacht. Beide Bilder behalten. Durchsicht zu Hause am Computer. Immer wieder zurück auf das Fehlbild. Immer wieder mit den Augen hängen bleiben. So weiß. So grell. So gar nicht Malediven, blau und grün und satt. Ich LIEBE es.

 

Zwei Segelschiffe in der Wüste.

Reto Fröhlicher schrieb:

Ich habe mich Anfang dieses Jahres entschieden, in die USA aufs Burning-Man-Festival zu gehen. Damit verbunden war ein sehr großer organisatorischer sowie auch finanzieller Aufwand. Die Mühe hat sich mehr als ausgezahlt und ich wurde mit Eindrücken wie diesem auf dem Foto belohnt. Wo zur Hölle auf der Welt gibt es Dreimaster-Schiffe in der Wüste? That’s Burning Man!

 

Eine zusammengerollte, nackte Person auf einer dunklen, kargen Erdfläche.

Christoph schrieb:

The war beetwen me…

Wie viele Menschen sprechen von Winterdepressionen und Gefühlsschwankungen bei schlechtem Wetter? Aber was ist, wenn es dafür kein schlechtes Wetter braucht – sondern nur eine ernste Krankheit? So ging es mir, mal wieder, diesen Sommer: Alle waren gut drauf, die Sonne brannte und auch so mancher Grill, die DFB-Auswahl spielte ein unglaubliches Turnier und alle lagen sich in den Armen oder wenigstens am See – alles für mich kaum wahrnehmbar und doch unaushaltbar.

Es war eines dieser Wochenenden als mich dieses Gefühl der Depression wieder überrannte und alles um mich verschwamm, da gab es kein schönes Wetter, kein WM-Fieber und keine Freude. Nichts, was andere glücklich machte, konnte mich aufheitern oder daraus ziehen wo ich gerade war. Freunde versuchten, mit mir über mich zu reden und wollten wissen, wie und warum es mir so geht, aber es gibt Dinge, die sind nicht erklärbar.

Also sollte ein Bild das ausdrücken, was mich zu erdrücken drohte. So nahm ich mir meine Kamera (Canon 7D und das 24 – 70mm L), Stativ und den Funkauslöser und suchte mir einen tristen Ort. Dieser war schnell gefunden und ach so passend – eine alte Mülldeponie, die mittlerweile mit Erdaushub bedeckt ist, wo einfach nichts wachsen will. Es fühlte sich grausam an, denn dieses Ort passte so unglaublich gut zu mir.

Die Kamera aufs Stativ, den Punkt, auf dem ich gleich liegen sollte, fokussiert, eins, zwei Probebilder und dann kam ich ins Bild. Da hier keiner freiwillig spazieren geht, fiel es auch nicht besonders schwer, mich auszuziehen und mich auf den Boden zu kauern. Kleidung wieder an und nach Hause an den PC. Die Bearbeitung fiel nicht schwer und der Bildstil noch viel weniger: Farben raus, Konraste hoch und alles um mich unscharf – fertig.

Dies war mein Sommer – alles andere als sommerlich – aber nichts außer ich.

PS: Mir geht es grundsätzlich gut mit meiner Krankheit und ich akzeptiere sie als einen wichtigen, wenn auch nicht wirklich schönen Teil meines Lebens.

 

Sonne scheint zwischen Bäumen eines Waldes hindurch.

Leon Beu schrieb:

Dieses Foto war so nie geplant. Ich wollte seit Langem mal wieder eine Runde mit meinem Mountainbike drehen und dabei noch unterwegs einige Hintergrundsfotos für ein paar surreale Portraits suchen. War eher ein nebliger Tag, was von der Stimmung recht gut passte, daher die Kamera in den Rucksack geworfen und los. Leider wurde ich enttäuscht, da mit Nebel bald nichts mehr war. Es war nur noch bewölkt, kein bisschen mystische Stimmung mehr vorhanden. Naja gut, dann eben nur Radfahren.

Das schöne am Mountainbiken ist, dass man oft durch die perfekten Fotolocations radelt. So war es auch in diesem Fall: Ich kannte diesen Wald schon von früheren Touren, alle Bäume perfekt gerade und parallel, dazwischen grüne Farne, ein Traum als Location also.

Ich war bereits ein paar Mal mit der Kamera hier, doch bisher wollte es immer nicht so. Entweder scheiterte es an der Umsetzung oder am Licht oder das Wetter wollte nicht. Jedenfalls hatte ich den Wald schon lange als Fotolocation im Kopf, doch es wollte bisher einfach nichts bei rumkommen.

Als ich den schmalen Trail hochgetreten bin, war das Wetter wie davor auch – trüb und bewölkt, aber kein schönes Licht. Doch als ich mich dann auf den Weg runter machte, kam plötzlich die Sonne hervor und brach in einem unnatürlichen Orange durch die Bäume. Ich habe natürlich sofort angehalten, mich durch den Farn gekämpft, nach der richtigen Stelle Ausschau gehalten und dann letztendlich zum Glück auch gefunden.

Zwei Fotos habe ich in diesem Licht geschafft, dann war das Ganze vorbei. Doch diese beiden Fotos haben sich gelohnt, sie gehören momentan mit zu meinen Lieblingsbildern und zieren bereits mehrere Wände inklusive meiner eigenen.

Zugegeben, wirklich sommerlich war der Tag (abzüglich der fünf Minuten Abendsonne) nicht, aber der vergangene Sommer hatte ja leider eher etwas von Spätherbst…

 

Ein Mädchen mit gemustertem Poncho sitzt auf einer wilden Wiese am Wasser.

Foufinha schrieb:

Beim Durchblicken meines Archivs fällt mir auf, dass ich diesen Sommer nicht ein einziges wirklich sommerliches Foto gemacht habe. Mein Foto wirkt also eher düster-herbstlich, dennoch beschreibt es meinen Sommer ziemlich genau (da die Sonne ja eh nicht viel schien, trifft das auch aufs Wetter zu).

Ich war viel unterwegs, habe viele andere Fotografen getroffen, die ich lange nicht gesehen habe oder schon länger treffen wollte und zusammen sind wir durch die Natur gezogen und haben fotografiert. In dem Moment als das Foto entstanden ist, war alles egal, das Wetter, die Kälte, die Dämmerung – der Moment war einfach perfekt.

 

Vier Personen auf einem Waldweg.

Jurij schrieb:

Ein Tag am Strand.

Diese Aufnahme entstand, nachdem meine Freunde und ich einen ganzen Tag am Strand in Polen verbracht haben. Die Aufnahme zeigt den Rückweg durch den stimmungsvollen Pinienwald im Woli?ski Nationalpark an der Ostsee. Es ist mein Sommerlieblingsbild, weil es die Leichtigkeit und Schönheit des Sommers aufs Wesentliche reduziert abbildet und mir so die Erinnerung an diese Zeit bewahrt.

 

Eine Kuh.

Bernd Leicht schrieb:

Mein Sommerfoto entstand bei einer Südvogesentour. Ich wollte ein wenig die Kühe ablichten, da kam 6453 sehr schnell näher. Ich konnte gerade noch zurück ohne Sturz und ohne Sauerei am Objektiv. Die Aufnahme entstand am Steinberg.

 

Ein Junge geht durch ein Kornfeld.

Jan schrieb:

Mein Bild des Sommers steht für Feiheit. Keine Schule mehr, noch keine Uni, keine Arbeit und einfach nur endlose Wochen mit Freunden, durch Kornfelder rennen, Sonnenauf- und -untergänge beobachten, Lagerfeuer machen und einfach sorgenfrei sein. Es ist vielleicht nicht das beste Bild, was ich diesen Sommer gemacht habe, aber es steht für ein Lebensgefühl und für die wunderbare Zeit mit meinen Freunden.

 

Haus mit Zinnen in dichtem Nebel, gesehen von einem Balkon.

Roland Brunner schrieb:

Das untypische Sommerbild – wir hatten ja in der Schweiz ein Katastrophensommer. Dauernd Regen und immer wieder Kältewellen. Ohne Jacke und Schirm konnte man das Haus gar nicht erst verlassen. Was es aber im Sommer nie gibt – oder ich kann mich nicht erinnern – ist Nebel. Genau einmal hatten wir Nebel. Ich wollte morgens meinen Kaffee auf dem Balkon trinken und sah, wie sich das Nebenhaus in Nebel hüllte.

Da es ein Türmchen hat, kam alles recht spooky rüber. Ich bin sofort zum Kameraschrank gelaufen und habe eine Kamera geholt. Bis ich zurück kam, war der Nebel schon ein wenig verzogen. Für ein tolles Foto hat’s immer noch gereicht. Das Geländer von meinem Balkon und dem oberen habe ich bewusst aufs Bild genommen, um einen Eindruck von Tiefe und der Position des Fotografen zu vermitteln.

 

Oberfläche eines Swimmingpools im Regen.

Johanna schrieb:

Ich habe in diesem Frühjahr angefangen, immer eine Einwegkamera bei mir zu haben, um die kleinen besonderen Momente festzuhalten. Es ist schön, weil die Einwegkamera in jede Tasche passt und eine mich oft über mehrere Wochen begleitet. Wenn ich die entwickelten Fotos abhole, ist es immer aufregend, weil ich vieles auch schon wieder vergessen habe. Kleine Schätze offenbaren sich mir dann.

Dieses Bild entstand im Juli zur WM. Ich nutzte die Gunst der Stunde: Deutschland spielte im Viertelfinale und das Freibad versparch, leer zu sein. Also los! Noch einmal ins kühle Nass, ohne dass dir jemand vom Beckenrand auf den Kopf fällt. Noch einmal ein bisschen das Gefühl von Sommer, ehe nach zwei Tagen Hitze das nächste Gewitter kommt und wieder zwei Wochen Novemberwetter bringt.

Es war herrlich. Das Gewitter wartete sogar noch so lange, dass noch Zeit für eine Portion Pommes war. Als ich dann aber gen Ausgang ging, regnete es schon die ersten Tropfen und die Sonne war gänzlich von Gewitterwolken verschluckt worden.

 

Wilde Blumen vor einer Bergkulisse.

Tamara schrieb:

Mein Sommerbild entstand in Kaprun / Österreich. Nach vielen Jahren schafften wir es endlich einmal, meine Schwester, die dort mit ihrer Familie lebt, zu besuchen. Es war ein superenstannender und schöner Sommerurlaub trotz des etwas kühleren Wetters im August. Aber dort oben in den Bergen vergisst man einfach jeden Stress und entspannt sich einfach nur!

 

Ein Hund döst im Schatten.

Ernst Weerts schrieb:

Und so habt ihr mich zum Nachdenken gekriegt, was denn wohl mein persönliches Foto des Sommers wäre. Witzigerweise ist mir dabei relativ schnell ein Foto in den Sinn gekommen, das ich schon fast wieder vergessen hatte, was sicher auch nicht das kreativste Bild des Sommers ist und ganz und gar nicht zu meinen sonstigen bevorzugten Aufnahmebereichen passt – aber es hat sich trotzdem durchgesetzt, weil es in dem Moment, in dem es entstanden ist, die ganze Stimmung so gut auf den Punkt gebracht hat.

Entstanden ist es im August, während eines Spaziergangs in den engen Gassen von Siena. Es war zur Mittagszeit, die Sonne stand sehr hoch am wolkenlosen Himmel und aufgrund der Hitze bewegte man sich automatisch im Schatten oder tat es den Einheimischen während dieser Tageszeit gleich und bewegte sich am besten gar nicht.

In einem Hauseingang lag dieser Hund in der Sonne, schlief tief und fest, zuckte träumend gelegentlich mit den Pfosten und sah dabei so zufrieden aus, dass ich wieder an ihn denken musste, als ich gerade über mein „Bild des Sommers“ nachgedacht habe.

Die Mittagssonne warf so harte Schattenlinien und sorgte für so klare Kontraste, dass die Umwandlung in schwarzweiß für mich bei der Aufnahme schon beschlossene Sache war.

 

Ein kleines Kind steht im Mohnfeld und hält die Hand eines Erwachsenen.

Barna schrieb:

Im Mai 2014 wünschte sich mein bester Freund einige Aufnahmen von seiner kleinen Tochter. Da kam es wie gerufen, dass nicht weit von unserem Wohnort ein gigantisches Klatschmohnfeld gerade erblühte. Also planten wir spontan ein kleines Shooting.

Wir hatten an alles gedacht: Der Papa packte der kleinen L. ausreichend Essen und Trinken ein. Sogar ein Satz Ersatzklamotten hatten wir für sie dabei. Auch das Wetter war super und unser kleines Modell gut gelaunt. Beste Voraussetzungen also für ein paar schöne Bilder.

Womit wir aber gar nicht gerechnet hatten, war die Reaktion von L. auf das Klatschmohnfeld. Gerade sie, die sonst mit Freude Ameisen und andere Käfer jagt und sonst ausgelassen auf meinem Rücken rumspringt, als wäre ich anfang 20, fand diese langstieligen und etwas pieksigen Pflanzen nicht ganz geheuer.

Somit mussten wir uns von unserer ursprünglichen Fotoidee „Kind allein im Klatschmohnfeld“ verabschieden. Stattdessen gingen wir mit ihr am Rande des Feldes spazieren und ihr Papa zeigte ihr, dass Klatschmohn alles andere als unheimliche Pflanzen sind.

Genau dabei entstand dieser Schnappschus. Völlig ungeplant und aus der Situation heraus. Später, als unser kleines Modell bereits Hummeln im Feld hinterherjagte, konnten wir dann auch unsere ursprünglichen Ideen umsetzen, aber dieses Foto ist mein absoluter Favorit aus der Serie geworden.

Es ist durchaus keine neue Erkenntnis, dass oft gar nicht das vorher zurecht gelegte Konzept das beste Ergebnis liefert, sondern die Situation vor Ort gepaart mit dem richtigen Augenblick. Aber weder das Eine noch das Andere lässt sich wirklich vorhersehen und somit planen. Und genau das macht für mich die Fotografie zu einem Hobby, welches mich immer wieder aufs Neue begeistert.

 

Wir danken Euch sehr für diese vielen ganz unterschiedlichen Eindrücke Eures Sommers 2014. Lasst uns noch ein bisschen darin schwelgen, bevor wir den Herbst annehmen und sehen, was dieser uns fotografisch bieten wird. Welche Sommerfotos haben Euch am besten gefallen?


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browserFruits Oktober, Ausgabe 2

12 Oct

Jeder Monat bietet neue Fotoideen und Möglichkeiten, so auch der verregnete Oktober. Nasse Fensterscheiben, neblige Wälder, Pilze – all das sieht man nun viel öfter in den Streams der verschiedenen Fotografen. Was so ein Regentag auch bietet, ist die Möglichkeit, sich einmal in Ruhe um die veraltete Webseite zu kümmern und das Portfolio zu sortieren. Und auch die stundenlange Bildbearbeitung fällt gleich viel leichter, wenn das Freibad geschlossen hat. Toller Monat, oder?

 

Fotospecial: Mädchen hinter Regenglas

Flickr

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Deutschsprachig

• Ein Interview mit Fotograf und Verleger Calin Kruse, der unter anderem Herausgeber der Fotozeitschrift „dienacht“ ist.

• In Italien werden immer mehr Kirchen an private Eigentümer verkauft. Der neue Besitzer kann damit machen, was er will: Eine Autowerkstatt eröffnen, ein Büro – oder eine Pizzeria.

• In der Serie „Kleine, geile Firmen“ wird Tintype Berlin vorgestellt.

• Einen schönen Bericht über die Fotoagentur Ostkreuz gibt es momentan auf ARTE zu sehen.

• In der neuen Kategorie „Gif-Art“ auf Ignant gibt es viele tolle bewegte Fotos zu entdecken.

 

International

• Brandon Anderson hat Musiker der Vans Warped Tour vor und nach dem Auftritt fotografiert.

• Martin Parrs kurzweilig zu lesendes Essay über das Whitby Goth Weekend. Der ironische Text wird von unaufgeregten Bildern begleitet.

• Einer der wichtigsten Portrait-Fotografen unserer Zeit, Mark Seliger, wurde von den Fstoppers interviewt. Es erstaunt nicht, dass er viel zu sagen hat, doch seine Arbeit ist das, was ihn für viele zum Vorbild macht.

• Die Fotoserie „Totem“ von Jason McGroarty zeigt Waldtiere im menschlichen Umfeld.

• Diese Frau wirft sich auf Männer und macht daraus eines der skurrilsten Fotoprojekte, das den Rahmen üblicher Selfies sprengt.

• Google schickt ein Kamel mit Kamera durch die Wüste der Vereinigten Arabischen Emiraten, um seinen Dienst Google-Street-View zu erweitern.

• Großartige Landschaftsaufnahmen des israelischen Fotografen Erez Marom gibt es hier.

• Ist das die Zukunft von Photoshop? Wir sind gespannt.

• Eine Foto-Serie über das Erwachsenwerden. Die New York Times zeigt Studenten vor und ein halbes Jahr nach Studienbeginn.

• Nachrichtenbilder vom Leben mit Ebola in Westafrika.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps: Menschen in New York

• Kennt Ihr das schöne Projekt „Humans of New York“? Im Sommer 2010 startete der Fotograf Brandon Stanton sein ambitioniertes Projekt, ein fotografisches Portrait von New York City. Er portraitierte dafür jedoch nicht nur die Menschen dieser Metropole, sondern hielt auch ihre Geschichten fest. Das Buch zeigt 400 berührende Fotos, darunter exklusive Schnappschüsse und viele neue Geschichten. Die Deutsche Ausgabe* ist gerade erschienen, die Englische Ausgabe* ist schon seit Anfang des Jahres erhältlich und mit 18,95 € etwas günstiger.

• Ganz neu und bisher nur in Englisch erhältlich ist der Ableger „Little Humans“* in dem Brandon Stanton sich den Kindern New Yorks widmet. Es kostet 12,95 €.

 

Zitat der Woche

Wenn ich nicht fürchtete, gesteinigt zu werden, so würde ich behaupten: Der Rembrandt der Zukunft wird fotografieren.

Georg Fuchs –

Mehr Zitate

 

Vier Fotografen aus Tokyo bekamen eine analoge Hasselblad und einen Rollfilm. Auch wenn die Ergebnisse keine Meilensteine sind, ist es spannend, zu sehen, wie sie um jedes einzelne Bild kämpfen.

 

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Comments Off on browserFruits Oktober, Ausgabe 2

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12. Oktober 2014

12 Oct

Ein Beitrag von: Gerhard Heindl

Berge in den Wolken


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11. Oktober 2014

12 Oct

Ein Beitrag von: Elisabeth Routil

Schatten von Bäumen auf einer Garagenfront.


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