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Archive for the ‘Equipment’ Category

Von Gesichtslosen und Farbflecken

13 Nov

Ein Beitrag von: Gundula Blumi

Als Kind fand ich es wahnsinnig faszinierend, dass man mit einem Fotoapparat das, was man in Wirklichkeit sieht, einfach auf einem Bild festhalten kann. Ich weiß noch, wie ich die Kamera meiner Mutter ausleihen und genau 10 Fotos schießen durfte. Ich lief aufgeregt durch unser Haus und machte Bilder von ganz banalen Dingen – aber allein, diese banalen Dinge dann später auf einem Bild wiederzusehen, fand ich total verrückt.

Jetzt finde ich es toll, mit Hilfe der Fotografie Momente zu erschaffen, die in der Realität nie stattgefunden haben, beziehungsweise die man so in der Realität nicht findet. Vielleicht liegt das am Erwachsenwerden und daran, dass der Alltag nicht mehr so viel Platz für Fantasie lässt.

Ich mag die verklärten und auch teilweise verzerrten und fehlerhaften Welten, die hinter den experimentellen Filtern entstehen, da sie fremdartige Gefühle auslösen. Und obwohl ich das Leben wirklich liebe, wirken meine Bilder oftmals düster und melancholisch. Aber ich denke, dass man die hellen Seiten nur voll leben und auskosten kann, wenn man seine dunklen Seiten und Stimmungen erkennt, akzeptiert und vielleicht sogar auch auskostet.

Die Fotos nehme ich an den unterschiedlichsten Orten auf und oft lege ich sie dann erst einmal zur Seite – Wochen oder sogar Monate später finde ich sie wieder und sehe auf einmal etwas darin. Wenn ich dann mit einem Bild beginne, habe ich allerdings keinen bestimmten Plan, sondern ich experimentiere mit Wasser, Farbe, Glas und Licht und dann entsteht etwas.

Eine Frau steht mit dem Rücken zu uns und macht irgendwas, vielleicht ein Gedicht lesen.

Eine Frau geht einen Weg entlang.

Eine Frau mit roter Farbe im Gesicht steht im Wald.

Eine Frau mit Rock steht in einem Hausflur.

Eine Landschaft in schwarzweiss mit einem roten Fleck.

Eine Frau ohne Gesicht schaut in die Kamera.

Zwei Bilder, eine Landschaft.

Eine Landschaft mit einem Tor zu einer anderen Welt.

Eine seltsam verzerrte Lanschaft mit Mensch, vielleicht.

Eine Frau, eine Landschaft, ein roter Fleck.

Eine Frau im Badeanzug und Gesichtslos.

Eine Frau in einem roten Kleid läuft einen Weg entlang.

Eine Frau mit Dutt und Blumen.

Eine Frau ohne Gesicht.

Eine schwarzweisse Landschaft.

Eine Frau vor einem Haus, natürlich Gesichtslos.

Eine Frau, eine Halbe und eine Frau.

Eine Frau im Kleid vor Hochhäusern und Licht im Gesicht.

Zwei Bilder nebeneinander.

Sehen kann man meine Bilder auf meiner Webseite sowie auf flickr.


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12. November 2014

12 Nov

Ein Beitrag von: Melf Meyer

Vier mal die selbe Frau auf einem weg. drei stehen still, eine setzt zum Sprint an.


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Eugenia Maximova: Kitchen Stories from the Balkans

12 Nov

Die Fotos von Eugenia Maximova vereinen vieles in sich. Sie sind Bericht einer Reise, Dokumentation des Alltäglichen und Zeugnis einer von Zerrissenheit geprägten Kultur. Die Bilder in „Kitchen Stories from the Balkans“ sind in Albanien, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Rumänien entstanden. Dennoch vereint die Fotografin ihr Werk in einem Gebiet, das sie als „The Balkans“ versteht.

Gemeint ist kein durch Grenzen abgestecktes Gebiet, eine bestimmte Gruppe oder der Traum einer vereinten Nation, sondern viel mehr die kulturellen Gemeinsamkeiten der Bevölkerung, die sich nicht einfach aufteilen lässt.

Auch formal will das Buch in keine einzelne Kategorie passen, denn es lässt sich nicht klar als Bildband oder Kochbuch definieren. Die Verbindung zwischen diesen beiden Kategorien erinnert den fotografischen Denker an detailliert inszenierte Aufnahmen präparierter Mahlzeiten, künstlichen Dampf und Farbstoffe, die sich mit satten Farben in die edel anmutenden Kochbücher renommierter Köche einfügen. Oder an Bilder von charmant selbstgemachten Gerichten, die auf rustikalen Holzbrettern zwischen groben Gewürzen für kreative Food-Blogs arrangiert werden.

Ein Buchcover mit Hirschen

Ein voller Küchentisch

Um in den visuellen Genuss solcher Gerichte kommen zu können, führt „Kitchen Stories from the Balkans“ den Leser selbst in die Küche. Der hintere Teil des Buches ist gefüllt mit traditionellen Rezepten, die die Fotografin auf ihrer Reise gesammelt hat und die Menschen über verschiedenste Ländergrenzen hinweg verbinden.

Der Augenschmaus wird so zum Teil einer sinnlichen Erfahrung von Geschmack und Geruch. Die Rezepte, neben dem Hinweis auf die Region, der sie entstammen, sind illustrativ gepaart mit den Tischdecken, die sich in den Küchen finden. Kätzchen, Blumen, Spitze und Gemüse auf Karomuster mögen als Kitsch verschrien sein, aber der Ansatz wird humorvoll deutlich gemacht: Man begegnet sich bei Tisch.

Eugenia Maximova nimmt uns Betrachter hinein in alltägliche Begegnungen ihrer Reise. Sie zeigt jene privaten Räume, die besonders wichtig sind für familiäres Zusammenleben: Küchen. Als Ort der Zubereitung der täglichen Mahlzeiten ist die Küche erfüllt von Dampf und Röstaromen, sie ist oftmals der Platz, an dem die Familie zwischen alltäglichen Verpflichtungen zusammen kommt.

Die Küche eines Hauses wird so zum Ort der Begegnung und der Gemeinschaft, durch gemeinsames Kochen, Essen, Austauschen, durch geteiltes Leben. Diese Schauplätze von Beziehung und Alltagskultur spielen die Hauptrolle in den Bildern.

Eine Buchseite mit Katzenbabys

Eine Buchseite mit abgebildetem Herd

Die Aufnahmen der Räume verraten viel über deren Bewohner, auch ohne je eine Person zu zeigen. Bügeleisen zeugen von täglicher Hausarbeit, Tee- und Kaffeekannen von geselligem Beisammensein. Ein Radio untermalt das Familienleben mit Musik oder berichtet, wie die Zeitung auf dem Regal, über aktuelle Ereignisse. Es stehen Blumen auf dem Tisch, Kräuter auf den Fensterbänken, die Wände sind dekoriert. Es sind nicht nur Räume, es ist Heimat.

Mein westeuropäisches Auge romantisiert die Spitzentischdecken, Gasherde und Blumentapeten, sie erinnern mich an das Elternhaus meiner Großeltern. Die malerische Bildästhetik unterstützt diese romantische Sicht auf Küchen, deren Einrichtung zugleich zeitlos und wie aus vergangener Zeit wirkt. Die Worte des frühromantischen Schriftstellers Novalis beschreiben treffend, welchen gedanklichen und emotionalen Vorgang die Bilder in mir anstoßen:

Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich es.

Eine Buchseite mit abgebildetem Waschbecken

Ein Herd

Es ist also fragwürdig, inwieweit meine gefärbte Perspektive zum Alltag der Bewohner der abgebildeten Küchen passt. Insofern haben die Bilder einen dokumentarischen Charakter, die an Gemälde erinnernde Bearbeitung und die Kitsch-Romantik (was für mich tatsächlich wertungsfrei, keineswegs abwertend gemeint ist) stehen dem Anspruch der Dokumentarfotografie entgegen.

Mit etwas Abstand kommt die Frage auf, woher der Sinn für Ästhetik kommt, den diese Bilder (in meinem westeuropäischen Denken) ansprechen. Ist es Nostalgie, die Glorifizierung der Vergangenheit, die als Konzept grundsätzlich kritisch zu betrachten ist? Oder eine Sehnsucht nach Einfachheit, danach, Dinge zu reparieren, anstatt sie durch das neueste Modell zu ersetzen?

Wieder bin ich gedanklich bei meinen Großeltern. Die haben oftmals nicht gezögert, etwas „Schönes“, „Altes“ durch etwas Teures, Zeitgemäßes zu ersetzen. Zwischen Alternativlosigkeit und wirtschaftlicher Not bleibt kein Raum für Romantik. Im Nachhinein vielleicht, weshalb mir als Kind eben ein bestimmtes Konsumverhalten vermittelt wurde, das etwa den verbeulten Emaille-Töpfen auf Maximovas Bildern entspricht.

Die Reaktion, in diesen Stillleben voller Leben nur Schönes zu entdecken, ist also auch ein Zeichen der kulturellen und wirtschaftlichen Perspektive, aus der ich die Welt sehe. Sich dessen bewusst zu werden, ist wichtig, um die Beziehung zu verstehen, die man als Betrachter zu diesen Bildern hat, um zu verstehen, warum sie so „schön“ sind.

Eine Küchenwand

Eine Küchenecke im Licht

Ein Esstisch in einer Küche

Das Buch ist hochwertig verarbeitet, das Hardcover hat eine weiche Oberfläche, das haptisch an die Patina an alten Küchenschränken erinnert. Die Gestaltung der Seiten, auf denen wenig bis kein Text zu finden ist, geht einher mit der minimalistischen Bildgestaltung der Fotos, selbst die Seitenzahlen fallen weg. Es finden sich nach einer kurzen Einleitung zwei Kapitel. Unter dem Titel des Buches sind die Fotografien eingeordnet, gefolgt von „On the Balkans Table“, den Kochrezepten und humorvoll-kitschig gestalteten Tischdecken.

Die geborene Bulgarin hat Journalismus und Kommunikationswissenschaft studiert und arbeitet derzeit als freie Fotografin.

Informationen zum Buch

Eugenia Maximova: Kitchen Stories from the Balkans
Sprache: Englisch
Einband: Gebunden
Seiten: 80
Abbildungen: 37
Maße: 27 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-200-03436-5
Preis: 35€ plus Versand


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11. November 2014

11 Nov

Ein Beitrag von: Thomas Lieser

Ein älterer Mann mit etwas dreckiger Brille.


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Metanoia

11 Nov

Ein Beitrag von: Paulina Metzscher

Draußen färben sich die Blätter bunt, wehen, fallen, die Blumen am Straßenrand haben längst den Sommer hinter sich gelassen, senken ihre Blüten in Richtung Herbst. Die warmen Tage sind passé und Veränderung liegt in der Luft. Mit den fallenden Blättern beginnen wir, zu erinnern. Und das, was war und sein wird, zu hinterfragen.

Die Idee hinter Metanoia, im philosophischen Sinne bedeutend die Änderung der eigenen Lebensauffassung oder der Gewinn einer neuen Weltsicht, ist der Versuch, jenen aufkommenden Prozess des Aufbruchs und des Umdenkens festzuhalten.

Junge Frau vom Sonnenlicht angestrahlt.

Junge Frau liegt auf einem Teppich und blickt in die Kamera.

Acht junge Frauen, alle unter 20 Jahre alt, die gerade den Aufbruch in eine neue Lebensphase wagen und dabei zwangsläufig in einen losen Zustand des Hin-und-her-gerissen-Seins zwischen zwei Lebensabschnitten geraten. Zwischen Schule und Universität. Zwischen Verinnerlichen und Abschiednehmen. Zwischen Vorstellung und Realität. Zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Sie sind die, die sich lossagen von ihrem sicheren Hafen, einer Stadt, die eine Mischung aus Wohlbefinden und Beengung darstellt. Ein kleiner, vertrauter Kosmos aus einer Handvoll geliebter Menschen, Alltag und Erinnerungen. Sie verlassen all das, für etwas, dessen Umrisse sie nur schleierhaft erahnen können. Doch trotzdem suchen sie das Neue, das Unbekannte.

Eine junge Frau steht vor einem Spiegel in dem sich verschiedene Spiegel und sie selbst immer wieder spiegeln.

Junge Frau auf dem Bett liegend.

Wie diese jungen Frauen befand auch ich mich beim Entstehen des Projekts genau in diesem Prozess. Einer Schwebephase, in der Erinnerungen verblassen und in Fragmente zu zerfallen drohen, während der Blick auf das Neue, auf die Zukunft gerichtet ist. Wenn mir auf diese Weise das Hier und Jetzt entgleitet, berufe ich mich auf die Fotografie, um der Vergänglichkeit des Augenblickes entgegenzutreten.

Für „Metanoia“ portraitierte ich diese jungen Frauen, fast alle aus meinem nahen Umfeld, in ihrem eigenen Zuhause. Denn von Zuhause brechen sie auf, dort werden die Sehnsüchte ihrer Zukunft gesät und dort nährt sich der Boden ihrer Erinnerungen. Kombiniert sind die Fotos mit Gedankenfragmenten von Charlotte Dresen und Marlene Simmig, zwei der portraitierten jungen Frauen, zu Heimat und Aufbruch.

Frau auf einem Dach stehend und in die Ferne sehend.

Eine junge Frau in einem Zimmer reibt sich mit einer Hand das Auge.

Beim Entwickeln des Projekts sagte eine Freundin zu mir, sie fände es toll, dass ich mich auf junge Frauen konzentriere. Sie entdecke immer mehr eine Souveränität unter ihnen, eine Art Verbundenheit und spüre von Zeit zu Zeit immer mehr Bewunderung für einige von ihnen. Genau das spürte ich auch beim Fotografieren.

Denn egal, wie sehr sich die Mädchen unterscheiden mögen, in unseren Gesprächen kehrten wir doch meistens zu den gleichen Gedanken zurück. Ähnliche Ängste, ähnliche Ideen vom späteren Ich, ähnliche Träume, Wünsche, Vorstellungen. Und das, obgleich unserer vielfach so verschiedenen Ausgangspunkte und Ziele.

Portrait einer jungen Frau. Das Gesicht halb im Licht, halb im Schatten.

Junge Frau hinter einer Fensterscheibe.

Bezeichnend ist die Ambivalenz unserer Gefühle. Gleiche Fragen bei den Gedanken an morgen, an das, was kommt. Heute hier, morgen dort. Was passiert dazwischen?


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Vemödalen vs. Zero to One

11 Nov

When behind the camera I often ask myself if I’m incrementally adding to an existing body of work or if I’m truly creating something new. Two pieces of work recently released bring my internal struggle to words and images. Vemödalen, embedded below, and Peter Thiel’s new book Zero To One.

The Dictionary of Obscure Sorrows defines vemödalen as:

n. the frustration of photographing something amazing when thousands of identical photos already exist—the same sunset, the same waterfall, the same curve of a hip, the same closeup of an eye—which can turn a unique subject into something hollow and pulpy and cheap, like a mass-produced piece of furniture you happen to have assembled yourself.

It is inevitable with 7 billion people on the planet that no one idea will remain unique for any more than a minute if not a fraction of as second, but an idea pivots its success on execution. Even ideas that take us to something new (zero to one… not incremental) can be talked about casually, but seldom are they acted upon. Thus a creatives challenge is two fold to identify a great idea and to execute.

When you view Vemödalen or read Zero to One perhaps you’ll find yourself asking more of yourself, both to think creative and to act upon that inspiration. It has long been the bane of my creative life and I’d imagine I’m not alone.

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Vemödalen vs. Zero to One

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Use Photo Drones for Fun Family Portraits

11 Nov
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

You don’t have to fret over getting your youngins to say cheese for this year’s family portrait.

Why? Because family photo shoots turn into playtime once a drone is involved!

We’ve thought of 8 entertaining ways to not only make the most of your drone’s high-flying perspective, but to also keep your photogenic family having a blast from beginning to end.

So gather the fam and get ready for some up-up-and-away fun!

8 Amazing Family-Friendly Drone-tography ideas!

(…)
Read the rest of Use Photo Drones for Fun Family Portraits (1,094 words)


© Taylor for Photojojo, 2014. |
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10. November 2014

10 Nov

Ein Beitrag von: Olli B.

Ein Wasserfall in Schwarzweiß


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Teufelszeug oder Spielkram

10 Nov

Ein Beitrag von: Tilman Haerdle

Ich benutze Instagram, seitdem es öffentlich verfügbar war und neben dem Umstand, dass ich darüber meine Liebe zur Fotografie entdeckt habe, verschafft es mir bis heute die Möglichkeit, mit herausragenden Fotografen aus aller Welt in Kontakt zu kommen. Schon relativ früh stieß ich dabei auf die New Yorker Fotografen Sion Fullana und Anton Kawasaki. Beide sind mehrheitlich dem Genre Straßenfotografie zuzuordnen, lassen sich darauf aber nicht festlegen.

In diesem Artikel möchte ich Euch Sion Fullana vorstellen, der neben der Straßenfotografie auch spannende Portraits zu bieten hat, in einem weiteren Artikel folgt dann das Interview mit seinem Ehemann Anton Kawasaki.

Ich habe Sion zu verschiedenen Themen befragt, zuerst natürlich, wie er überhaupt zur Fotografie kam. Während Instagram für viele Menschen überhaupt erst die Tür für die richtige Fotografie aufstieß, kam Sion schon früh mit der Kamera in Kontakt.

Wie kamst Du zur Fotografie – und warum gerade Straßenfotografie und Portraits?

Mein ganzes Leben war ich schon von der Macht der Bilder und der Möglichkeit, damit Geschichten zu erzählen, fasziniert. Ich habe Comics verschlungen, seit ich acht Jahre alt war, später studierte ich Journalismus und Film.

Ich weiß, wie man Geschichten erzählt und Fotografie hat mich immer begeistert, auch wenn mich der technische Aspekt eher abgeschreckt hat, weil ich dachte, dass mir die Fähigkeit und das Auge fehlte, um sie in mein Schaffen zu integrieren.

Dann zog ich 2006 nach New York und arbeitete als freiberuflicher Journalist. Dadurch hatte ich genug freie Zeit, um die Stadt zu Fuß zu erkunden. Die Energie und die faszinierenden Menschen, die man an jeder Straßenecke finden konnte, waren der Beginn meiner Liebe zu New York.

Vier Polizisten an einer Wand.

Mein Ehemann Anton (damals noch mein Freund) schenkte mir zum Geburtstag im Juli 2008 ein iPhone 3G. Mobile Fotografie und ihre Möglichkeiten fand ich schon immer interessant, meine ersten Gehversuche unternahm ich mit einem Motorola Razr, das ich allerdings irgendwann auf einem meiner Streifzüge verloren hatte.

Sobald ich das iPhone das erste Mal mit auf die Straße nahm, konnte ich nicht mehr aufhören, zu fotografieren. Ich begann, meine Bilder auf Flickr zu posten, nur wenige Monate später begann ich meine Karriere als Fotograf und genau das hat mein Leben von Grund auf verändert.

Meine Vorliebe für Straßenfotografie und Portraitarbeiten rührt sicher von meinem Interesse an der conditio humana, dem Menschsein an sich, her. Es ist schon eine Kombination aus urbanem Voyeurismus und Mitgefühl.

Ich liebe die Interaktionen, die man auf der Straße zu sehen bekommt, und auch, wenn das etwas abgedroschen klingt, um mit Cartier-Bresson zu sprechen, ich bin besessen davon, diese „decisive moments“, diese entscheidenden Momente einzufangen; nicht notwendigerweise die ganz verrückten Geschichten…

Es können winzige Momente von Interesse sein, nur eine einzelne Person, die an mir vorbeigeht oder die ich an einer Straßenecke sehe. Es geht mir darum, diese flüchtigen Funken von Emotion, Körpersprache, diese kleinen Gesten einzufangen und zu bewahren – vergangen in einem Augenblinzeln, wenn man schnell geht und achtlos ist gegenüber dem, was und wer einen umgibt.

Matrosen haben Spaß.

Ich mag es, diese Fragmente des alltäglichen Lebens ganz fremder Menschen festzuhalten, ich suche nach Bedeutung und den Details quasi zwischen den Zeilen. Ich habe auf Backspaces ein Fotoessay verfasst, „Die Ethik des Unsichtbarseins“, in dem ich mein Vorgehen erkläre, vom äußersten Respekt gegenüber meinen Motiven und dem Versuch, ihnen Würde zu geben.

Deine Portraits sind bemerkenswert. Du beschreibst sie als „cinematografisch“, beeinflusst durch den Film. Sind Deine Portraits Auftragsarbeiten oder verwendest Du Szenarien, die Du vorfindest, um Fremde abzulichten? Und wenn es beauftragte Portraits sind, wie sieht die Arbeit mit dem Kunden aus, um auf das gewünschte Ergebnis zu kommen?

Es freut mich, dass ich mehr über meine Portraits erzählen kann und danke für das Kompliment! Ich erhalte selten die Gelegenheit, darüber zu sprechen und doch ist das ein Genre, das mich nicht loslässt und das ich immer weiter ausloten möchte.

Mein Studium der Filmwissenschaften liefert den Hintergrund für den filmischen Look. Wenn man sich nur ein Bild eines Darstellers in einem Film ansieht, erhält man diese Kombination aus Geschichte und Emotion, mit einem Kontext, der es ermöglicht, die Person entweder besser zu verstehen oder sie im Gegenteil eher mysteriöser zu machen.

Im besten Falle möchte man, dass der Betrachter eine der beiden Reaktionen empfindet oder dass er sich anstrengen muss, um zu verstehen, was er da sieht; dass er sich darüber Fragen stellt.

Portrait eines Paares, im Vordergrund der Mann.

Wenn ich Portraits fotografiere, dann handelt es sich entweder um Auftragsarbeiten oder um Projekte mit einer von mehreren „Musen“, mit denen ich gern zusammenarbeite und die es mir erlauben, neue Erzählweisen mit der Kamera auszuprobieren.

In New York bin ich glücklich genug, gute Freunde zu haben, die Schauspieler oder Künstler sind, die keine Scheu vor der Kamera haben und gern in eine Rolle schlüpfen. Es ist wirklich ein Traum, immer wieder diese Chance nutzen zu können.

Mit jedem neuen Portrait versuche ich zuerst, die Person, die ich fotografiere, genauer kennenzulernen. Sei es nun, dass ich mehr über ihren Geschmack erfahre, ihre Persönlichkeit, ihre Vorlieben oder dass ich durch meine Intuition und mein Einfühlungsvermögen etwas erfahre.

Wenn ich in der Lage bin, die Energie meines Motivs zu spüren, dann kann ich versuchen, sie an meine Vision heranzuführen, um so zu einem fesselnden Bild zu kommen. Manchmal versetzt sie das in Erstaunen, es kann sie schockieren, wenn sie sich in diesen Bildern sehen.

Susan Sontag schrieb einmal, dass jemanden zu fotografieren bedeutet, dass man Zugang zu einem sehr intimen Teil eines Menschen bekommt, den diese, für gewöhnlich nicht derart greifbar, in Form eines Portraits sehen. Ich denke, das trifft es gut.

Eine Frau mit Schirm im Regen.

Ich sehe viele Raucher in Deinen Bildern – ist das eine Sache der besonderen Ästhetik, der Stimmung oder gibt es hier andere Motive, speziell unter dem Gesichtspunkt, dass Rauchen in den USA so sehr geächtet ist?

Tja, das ist eine spannende Frage, die Antwort ist nicht so einfach. Ganz offensichtlich ist die Ästhetik großartig und sehr fotogen, wenn Rauch mit ins Spiel kommt, atmosphärisch dicht und eben auch wieder sehr filmisch.

Dass ich mich so sehr zum Rauchen hingezogen fühle, fasziniert mich selbst. Es ist mir als ehemaligem Raucher klar, wie sehr Rauchen der Gesundheit schadet und dass meine Bilder eher dazu beitragen, Rauchen als „cool“ darzustellen.

Ich bin mir dieses Dilemmas sehr bewusst, auch darüber habe ich mich in einem Fotoessay ausgelassen, „Die Dichotomie des Rauchens“.

Ein rauchender Mann.

Wo ziehst Du die Grenze zwischen Straßen- und Dokumentarfotografie? Viele würden Deine dokumentarischen Aufnahmen eher der Straßenfotografie zuordnen.

Das stimmt! Die Grenzen sind hier fließend und auch Fotojournalismus spielt bei mir eine Rolle. Wo ist die Grenze? Meiner Ansicht nach zielt die Straßenfotografie eher auf einzelne Bilder ab, die eine Geschichte für sich erzählen können, durchaus mit einem künstlerischen Ansatz.

Dokumentarfotografie ist für mich eher projektorientiert und kann auch Portraits beinhalten, um eine tiefergehende, nuancenreichere Geschichte zu erzählen, mit mehr Kontext, über ein Thema, eine Person oder Gruppierung, eine Firma, ein Ereignis.

So gesehen kann ein relevanter Teil des Werks eines Straßenfotografen ebenso zu einer Dokumentation werden, auch wenn das bei der Betrachtung einzelner Bilder so noch gar nicht klar oder beabsichtigt war.

Was ich am Genre der Straßenfotografie so mag, ist, dass sie die Realität eines längeren Zeitraums abbilden kann.

Kämpfende Männer mit Publikum.

Ich kann mir Bilder der letzten zehn Jahre in 20 Jahren ansehen und bin in der Lage zu sehen, wie sich Menschen kleideten, was sie in der Stadt machten (ein Buch lesend oder wie sich die Mehrheit versunken im Smartphone durch die Stadt bewegt), welche Hunderassen beliebt waren, ob die Menschen insgesamt fröhlicher oder bedrückter aussahen, wie viele Menschen einsam und verloren in der Menge aussahen, in einer großen Stadt wie dieser.

Wenn wir uns Straßenfotografie näher ansehen, wie bewertest Du das? Derzeit sieht man eine enge Begriffsdefinition: Farbe, unbeschnitten, ungestellt, keine „künstlerische“ Bearbeitung.

Hilft diese Kategorisierung Deiner Meinung nach dem Genre, um den zeitgenössischen ästhetischen Geschmack zu treffen? Ich persönlich fühle mich durch solche Anforderungen eher eingeengt, wenn ich sehe, wie viele Möglichkeiten die Straßenfotografie eigentlich bietet.

Ganz ehrlich: Solche Regeln, Dogmen oder wie auch immer man es nennen mag, habe ich immer sehr deutlich abgelehnt: Man sieht in sozialen Netzwerken wie Instagram Tags wie #NoCrop oder #NoFilter und es gibt diese Puristen, die nur die analoge Fotografie für echt halten und meinen, dass mobile Fotografie Teufelszeug oder Spielkram ist.

Eine Person schützt sich mit einer Zeitung auf dem Kopf vor dem Regen.

Das lässt mich immer schaudern. Umgekehrt ist es grauenhaft zu sehen, was manche Leute unter dem Etikett „Straßenfotografie“ posten: Das Bild eines Fensters oder eine Ampel auf einer Straße ohne Menschen; Spielereien mit selektiver Farbe, wo nur ein Detail farbig ist und der Rest schwarzweiß; extreme Vignetten oder Unschärfe, die nur dazu dient, den Hintergrund auszublenden; Krücken, die nur dazu da sind, schlechte Kompositionen auszugleichen; oder einfach Bilder, die so künstlich sind, dass sie eher wie ein digitales Gemälde als wie eine Fotografie aussehen.

Straßenfotografie basiert auf echtem Leben, es geht um die Geschichte, um den Inhalt und nicht um den Look oder irgendwelche Spielereien. Wenn der Betrachter zuerst die Vignette oder die Unschärfe wahrnimmt, die Textur oder den Rahmen, bevor er das Motiv sieht, dann ist das ein Problem.

Dennoch bin ich der Überzeugung, dass jeder Künstler eine klare Vorstellung davon haben sollte, was er mit der Geschichte im Bild ausdrücken will und wenn das bedeutet, dass nicht gewollte Elemente weggeschnitten werden oder dass das Bild in schwarzweiß die Stimmung besser transportiert bzw. Farben die Aufmerksamkeit vom Motiv abziehen, dann sind solche Operationen absolut legitim.

Was das „ungestellte“ angeht, so gibt es da ja hitzige Debatten rund um das, was ein Bild zur Straßenfotografie macht. Manche Menschen sehen alles, was draußen fotografiert wird und nicht Landschaft darstellt, als gültig an.

Für mich beginnt Straßenfotografie da, wo ein Bild unbemerkt und unposiert aufgenommen wurde, wenn man selbst „unsichtbar“ ist. Straßenportraits sind Bilder, bei denen mein Motiv sich meiner Anwesenheit bewusst ist und/oder für mich posiert. Diese Unterscheidung ist relevant für die Art des Bilds, das man so bekommt.

Diverse Portraits, zwei an der Zahl.

Benutzt Du auf der Straße nur das iPhone oder auch herkömmliche Kameras, vielleicht sogar Film?

Für meine Portraits oder andere Auftragsarbeiten nutze ich alle möglichen Kameras, Spiegelreflex ebenso wie Film oder Polaroid.

Auf der Straße gehe ich davon aus, dass ca. 95 % meiner Bilder mit einer mobilen Kamera gemacht wurden und ich bin ein sehr aktiver Verfechter dieses Werkzeugs, nicht zuletzt wegen seiner Unauffälligkeit und weil es so praktisch ist.

Es ist immer dabei und wenn man erst einmal die wesentlichen Apps verstanden hat, ist man schnell und immer bereit für das nächste Bild, ohne sich große technische Gedanken machen zu müssen.

Situationskomik einer Kunstausstellung.

Man muss, mangels Zoom, nah ans Motiv, das hat den Vorteil, dass man Teil des Geschehens wird und die Geschichte besser erspürt, außerdem kann man sich mehr auf die Komposition und die Stimmung konzentrieren, ohne sich nach jedem Bild neue Gedanken über die Einstellungen machen zu müssen.

Manchmal bringt ein „weniger“ mehr Freiheit mit sich.


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browserFruits November, Ausgabe 2

09 Nov

Ein langes Wochenende lang saßen wir Ende Oktober zusammen, um endlich wieder persönlich miteinander zu sprechen. Der Nachteil an einem Onlinemagazin ist ja leider, dass die Kommunikation sich meist nur auf Chats und Telefonkonferenzen beschränkt. In der Mitte Deutschlands haben wir es uns so vor dem Kamin mit vielen, vielen Fotobüchern gemütlich gemacht und über Kwerfeldein und die Fotografie an sich geredet. Und natürlich auch neue Ideen entwickelt. Ihr könnt gespannt sein.

 

Fotospecial: Spinnennetze

Flickr

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Deutschsprachig

• Wer sich am heutigen Tag für Zeitgeschichte interessiert, der klickt sich bei Flickr durch die Mauerbilder.

• Fotograf Rolf Hayo fotografierte den damals gerade einmal 20-jährigen Arnold Schwarzenegger im September 1967 halbnackt mitten in der Münchner Innenstadt.

• Die Atrium City Hall in Den Haag wirkt wie ein Eispalast. Sebastian Grote hat sie aufgenommen.

• Spannende Architektur muss nicht real sein. Der belgische Fotograf Filip Dujardin erschafft Gebäude am Computer. Er “sampelt die Realität”, sagt er – und erschafft faszinierende, eigenwillige Bilder.

• Film und Fotografie – Die zwei Berufungen des Wim Wenders. Ein großartiges, jedoch kurzes Interview mit einem der wichtigsten deutschen Regisseure unserer Zeit.

• Wolfgang Armbruster ist müde die immer selben Portraits von Modellen zu fotografieren und fragt sich was ein weibliches Model in Dessous und High Heels in erotischer Pose mitten im Wald macht.

 

International

• Etwas Satire: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, ist deine Kamera nicht teuer genug.“

• Berlin damals und heute. Ein Klick auf die alten Bilder verwandelt sie in Bilder von heute.

• Wie Planeten sehen diese getrockneten Überreste von Single Malt Scotch aus.

• Die Washington Post veröffentlichte eine Fotoreportage über ein befreites Dorf, das bisher von der IS kontrolliert wurde – und zeigt die Fotos in groß.

• Halloween in Tokyo: Wie wird das wohl enden? Unter anderem sehr, sehr lustig.

• Die große Universität von North Carolina Chapel Hill benutzt ungefragt ein Foto für ihre Werbung und leugnet alles. Na dann Prost.

• Wahnsinnig gut ist es, das Porträt des ländlichen Albaniens von Frederik Buyckx.

• Arlene Gottfried fotografierte New York City in den 70ern und 80ern. Viel Humor steckt in ihren Schwarzweiß-Bildern.

• Indigene Frauen, die gegen die Ölausbeutung im Amazonas kämpfen, werden in dieser kreativen Portrait-Serie vorgestellt.

• It is what it is: Jörg Colberg denkt laut darüber nach, was ein gutes Foto ist, und was nicht. Seine Gedanken und Schlussfolgerungen dürften für alle, die ernsthaft fotografieren, von großem Interesse sein.

• Einsteiger aufgepasst: 10 freie und empfehlenswerte E-Books zur Straßenfotografie gibt es hier, zusammegestellt von Michael Earnest Sweet. Ihr erinnert Euch an seinen Artikel bei uns?

• Jimmy Nelson wird heftig für seine stilisierenden Aufnahmen indigener Völker kritisiert. Tipp: Gegen Ende des Artikels bezieht er selbst Stellung.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• „Constructing Worlds: Photography and Architecture in the Modern Age“*: Ein Buch über Architektur mit Fotografen wie Berenice Abbott, Walker Evans, Ed Ruscha, Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky und Iwan Baan. Jedes Kapitel beginnt mit einem Text über die Arbeiten der jeweiligen Fotografen. Es ist chronologisch geordnet und dokumentiert von der Geburt des Wolkenkratzers hin zur heutigen Urbanisierung in Asien, dem Mittleren Osten und in Südamerika viele Kapitel der Architekturgeschichte.

• „Aus Kindern werden Leute: Fotografien 1958-1988“*: Dreißig Jahre lang hat Brigitte Voigt mit ihrer Kamera Kinder beim Aufwachsen beobachtet, eigene ebenso wie fremde. Fotografien mit hoher Symbolkraft zeigen die Beziehung der Kinder zu Eltern und Geschwistern, die Herausbildung der eigenen Persönlichkeit und die Wehen der Pubertät.

 

Wettbewerbe

• Bis zum 24. November könnt Ihr Euch für ein 12-tägiges fotografisches Stipendium im peruanischen Amazonas bewerben, bei dem Ihr den Wildlife-Fotografen Jason Edwards begleitet.

 

Zitat der Woche

When I have a terrible need of — shall I say the word — religion, then I go out and paint the stars.

Van Gogh –

Mehr Zitate

 

Videos

Ein kurzes Video über Sim Chi Yin, VII-Fotografin und Gewinnerin des Her World’s Young Woman Achiever 2014. Ein Blick in ihr umfangreiches Portfolio sei an dieser Stelle sehr empfohlen.

 

Toller Werbespot von Polaroid.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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