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Archive for the ‘Equipment’ Category

Langweilige Heimat

12 Dec

Ein Schrebergarten

Natur fasziniert mich. Ich bin kein Landschaftsfotograf, aber all die Facetten der Natur, die unsere Welt zu bieten hat, begeistern mich. Stimmungen und Emotionen aller Art sind in der Diversität der Erde zu finden. Langeweile gehört dazu.

Zum Teil beschuldige ich die Gewohnheit, dafür gesorgt zu haben, dass die Umgebung, ich der ich aufwuchs, überwiegend Trostlosigkeit in mir hervorruft. Die Suche nach überwältigender Atmosphäre und Naturgewalt oder nachdenklicher Stille scheint mir in meiner Heimat vergebens.

In einer fotografischen Auseinandersetzung mit diesem Umstand wollte ich näher betrachten, in welcher Beziehung mein Empfinden für Ästhetik zu meiner unmittelbaren Umgebung steht. Ich komme aus einer kleinen Ortschaft außerhalb Stuttgarts. Nicht aus der Stadt, aber auch nicht wirklich aus ländlicher Gegend.

Ein gewisser Radius um Stuttgart herum ist eben weder das eine, noch das andere. Außerhalb des Stadtkerns und der dazugehörigen Stadtteile besteht das landschaftliche Bild aus einem Geflecht von Kleinstädten und Dörfern, die immer näher zusammenwachsen.

Einige große Unternehmen, die hier angesiedelt sind, prägen die Gegend zum einen durch eigene Werkskomplexe und Industrieanlagen und zum anderen durch eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Betriebe, die zu ihnen in Verbindung stehen. Kaum ein Ort, an dessen Rand sich kein Industriegebiet befindet. Dazwischen erstrecken sich Felder und Bauernhöfe mit kleinen Hofläden in gleichmäßigen Abständen, hin und wieder unterbrochen durch ein kleines Stück Wald.

In meinem Heimatort wichen viele Felder nach und nach dem wachsenden Industriegebiet, Dörfer wuchsen so zusammen. Auf den wenigen Kilometern zwischen den Ortschaften finden sich Schrebergärten, die Oasen bürgerlicher Zufriedenheit. Kleingartenanlagen, an deren Eingängen nach dem Samstagvormittags-Einkauf der Jahreswagen mit dem Stern geparkt wird, um ein paar Stunden Freizeitidylle zu genießen.

Diese Mischung aus Industrie und ländlicher Kleinstadtromantik empfinde ich überwiegend als Einöde. Es mag daran liegen, dass ich seit meiner Kindheit an Wochenenden durch deklarierte Naherholungsgebiete laufe und fahre, die sehr viel banaler sind als andernorts der Wald vor der Haustür. Aber das bringt der Wohlstand in dicht besiedelten Neubaugebieten vielleicht einfach mit sich.

Vielleicht ist es aber auch die Tatsache, dass das geordnete, geradlinige Landschaftsbild so sehr der Mentalität der Menschen gleicht. Nun, diese Aussage bedient zwar Vorurteile, aber ich habe in meinem jungen Leben oft den Kopf schütteln müssen über Dinge, die mir scheinbar nur im „Ländle“ passieren. Die Liebe zu (Haus-)Ordnung und Reglement ist hier einfach leidenschaftlich stark. Umso mehr schätze ich Mitmenschen, die Subkultur und Gemeinschaft höher schätzen als die Kehrwoche.

Haus und Hof

Eine Minigolfanlage

Ein Feldweg

Eine Autowaschanlage

Eine Straße im Nebel

Eine Gebäudefassade

Ein Industriegebäude auf einem Feld

Ein Schrebergarten

Ein Autohandel

Felder im Nebel

Ein Bürogebäude

Ein verdorrtes Blumenfeld

Ein Baum im Nebel

Eine Einfahrt mit Autos

Ein Bauernhof und Felder

Felder im Nebel

Ein hässliches Gebäude

Ein Wohnwagenpark

Eine Straße im Nebel

Ein Gemüsestand

Ich liebe die Apfelwiesen und Gemüsestände, die kurzen Wege aus der Stadt heraus in die Natur. Mein Heimatgefühl ist ambivalent, was sich seltsam natürlich anfühlt, denn meine Familie hat an sich keine Wurzeln hier. Als Kind einer multikulturellen Ehe ist mir dieser Bezug zum Begriff „Herkunft“ möglicherweise angeboren.


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Lomo’Instant vs. Fuji Instax mini 90

12 Dec

LomoInstant und Fuji Instax

Schon lange liebäugle ich mit einer kleinen Sofortbildkamera. Ich habe früher viel mit der SX-70 fotografiert, damit jedoch vor ein paar Jahren aufgrund des hohen Preises und der Qualität der neuen Filme aufgehört. Nun suche ich nach einer Alternative, um schnell schöne Momente festhalten zu können.

Die Fuji Instax mini 90 NEO CLASSIC erschien bereits 2012. Ende November dieses Jahres brachte Lomography die Lomo’Instant heraus. Da beide Kameras die Fuji-Instax-Mini-Filme nutzen, kann man sie ganz wunderbar miteinander vergleichen.

Lomography schickte mir für den Test die Lomo’Instant Black im Set mit drei Objektiven im Wert von 129 €. Von Fuji bekam ich die Fujifilm Instax Mini 90 Neo Classic im Wert von 124,89 €. Preislich nehmen sich die beiden also nichts, aber wie sieht es technisch aus?

Babypuppen nach Größe sortiert mit Kleinkind.

Lomo’Instant mit 35-mm-Portrait-Objektiv und Blitz

Babypuppen nach Größe sortiert

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz

Optik und Verarbeitung

Beide Kameras sind aus Plastik, auch die Objektive, was bei dem Preis nicht verwundert. Dafür sind sie schön leicht und liegen angenehm in der Hand. Die Fuji Instax ist ein wenig kleiner und durch das einfahrbare Objektiv sehr gut zu transportieren. Möchte man alle Objektive für die Lomo’Instant mitnehmen, dann benötigt man etwas mehr Platz.

Die drei mitgelieferten Objektive haben dafür zum Schutz Objektivdeckel. Das eingebaute Weitwinkelobjektiv ist jedoch nicht durch einen Deckel geschützt. Die Fuji Instax wirkt insgesamt durch die digitale Anzeige und das ausfahrbare Objektiv viel digitaler als die Lomo’Instant, bei der man fast alles mit Schaltern einstellt.

Kapuzinerkresse mit Blüte

Lomo’Instant mit eingebautem 27-mm-Weitwinkel-Objektiv und Blitz

Wiese mit Bank und Holzhaufen.

Fuji Instax mini 90 NEO Classic

Im Paket enthalten

Das Set von Lomography kommt mit drei Objektivaufsätzen für Portrait-, Makro- und Fisheye-Aufnahmen. Sie enthält ein eingebautes Weitwinkelobjektiv, auf das die zusätzlichen Objektive aufgeschraubt werden. Zusätzlich gibt es noch vier Farbfilter (farbige Folien), die vor den Blitz gesteckt werden können. Die Kamera arbeitet mit vier AAA-Batterien, die dazu gekauft werden müssen. Die Bedienungsanleitung ist wunderbar übersichtlich und leicht zu verstehen.

Die Fuji besitzt nur ein eingebautes 60-mm-Objektiv. Sie läuft mit einem wiederaufladbaren Akku, das Ladegerät liegt dem Paket bei. Zusätzlich im Paket ist ein schmaler, schwarzer Schultergurt und eine Bedienungsanleitung, die etwas schwer zu durchschauen ist.

Schwein im Stall. Perspektive von oben.

Lomo’Instant mit 170°-Fisheye-Objektiv

Zwei Schweine im Stall liegen nebeneinander.

Fuji Instax mini 90 NEO Classic

Der Sucher

Die Lomo’Instant kommt mit einer kleinen Herausforderung: Das Objektiv liegt natürlich nicht auf der Höhe des Suchers, weshalb sich das Bild, das ich durch den Sucher sehe, nicht mit dem Bild, was die Kamera macht, deckt, wie man es vielleicht von digitalen Kameras gewohnt ist. (Parallaxenfehler) Aber ich bekam schnell ein Gefühl dafür und korrigierte vor dem Auslösen ein wenig nach unten links.

Schwieriger wird es dann schon mit den Objektivaufsätzen. Ob Fisheye oder Makroobjektiv – das, was man durch den Sucher sieht, ändert sich natürlich auch nicht. Die ersten Bilder sind daher ziemlich schief gegangen. Der richtige Bildausschnitt ist gerade beim Makroobjektiv sehr schwer zu finden.

Die Fuji hat einen Zielpunkt und Parallaxenausgleich und behebt damit dieses Problem. Was man durch den Sucher sieht, sieht man nach dem Auslösen auch auf dem Bild.

Ich bin mir sehr sicher, das Lomography sich bewusst gegen diesen Parallaxenausgleich entschieden hat, denn es passt nicht zu ihrem Motto „Don’t Think, Just Shoot“ und den 10 goldenen Regeln.

Zwei Kinder sehen aus einem Fenster

Lomo’Instant mit 35-mm-Portrait-Objektiv ohne Blitz

Ein Kind sieht aus einem Fenster

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz

Möglichkeiten

Beide Kameras bieten die Möglichkeit für Langzeitbelichtungen. Bei der Fuji ist dies jedoch auf maximal 10 Sekunden begrenzt. Auch bei der Mehrfachbelichtung punktet die Lomo’Instant, denn sie erlaubt unbegrenzt Mehrfachaufnahmen, während die Fuji sich auf Doppelbelichtungen beschränkt.

Bei den Makroaufnahmen kommt man mit der Lomo 10 bis 15 cm nah ans Motiv, während die Fuji nur bis zu 30 cm scharf stellt.

Laubblätter

Lomo’Instant mit Makro-Objektiv ohne Blitz

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz im Makro-Modus

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz im Makro-Modus

Generell bietet die Lomo mehr Spielraum für Experimente dank der verschiedenen Objektive. Die Fuji hat zwar einen Landschafts- und Makromodus, mit diesen stellt man jedoch nur die Schärfebereiche ein, am Bildausschnitt ändert sich nichts.

Die Fuji hat noch zwei weitere Modi: Den Partymodus zum besseren Ausleuchten von Hintergründen und den Kindermodus für sich schnell bewegende Objekte. Bei beiden Kameras kann man selbst Belichtungskorrekturen vornehmen und beide besitzen auch einen Stativanschluss.

Die Lomo hat eine Blende zwischen f/32 und f/8 und damit die größte Blende im Sofortbildbereich. Die schnellste Verschlusszeit beträgt 1/125 s. Die Fuji Instax hat die Fixblende f/12,7. Im Unterschied zur Lomo’Instant hat die Instax jedoch einen programmgesteuerten Verschlusszeitenbereich von 1,8 bis 1/400 s.

Ein Kind am Fenster

Lomo’Instant mit 35-mm-Portrait-Objektiv und Blitz

Ein Kind am Fenster.

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz

Der Blitz

Bei den niedrigen Blendenwerten kommt man um die Nutzung des Blitzes in Innenräumen kaum herum. Bei beiden Kameras kann man den Blitz an- und ausschalten und im Automatikmodus nutzen. Zudem besitzen beide einen intelligenten Blitz, der je nach Licht die richtige Blitzstärke wählt.

Ich habe jedoch stark das Gefühl, der Blitz der Fuji ist intelligenter, denn die Bilder waren fast immer perfekt ausgeleuchtet und kamen auch mit extrem schwierigen Lichtsituationen klar. Der Blitz der Lomo’Instant hingegen war oft zu hell, was dazu führte, das man vom Motiv oft nur noch wenig sah. Deshalb habe ich ihn draußen selten genutzt und die Bilder sind entsprechend dunkel ausgefallen.

Blick aus dem Fenster.

Fuji Instax mini 90 NEO Classic unter schwierigen Lichtverhältnissen

Kind malt mit Wasserfarben

Lomo’Instant mit 35-mm-Portrait-Objektiv und Blitz

Die Bilder

Obwohl beide Kameras die gleichen Filme benötigen, unterscheiden sich die Fotos am Ende doch. Die Bilder aus der Lomo’Instant wirken viel analoger und haben eine Vignette. Die Bilder der Fuji sind gleichmäßig ausgeleuchtet und wirken daher digitaler.

Fazit

Die Fuji Instax mini 90 NEO Classic hat mich sehr überzeugt, da ich persönlich schnell gute Ergebnisse möchte. Die Kinder beim Spielen zu fotografieren, ist damit einfach möglich. Der Parallaxenausgleich ist für mich sehr wichtig. Die Bilder werden mit der Kamera meist gut.

Lomography-Fans werden die Fuji jedoch schnell langweilig finden, denn Experimente lassen sich mit der Lomo’Instant eher realisieren. Sie bietet mehr Möglichkeiten, dafür muss man jedoch auch hin und wieder Bilder in Kauf nehmen, die nichts werden. Hat man ein Gefühl für ihre Eigenheiten entwickelt, wird das aber sicher auch viel einfacher. Wer keine Lust auf Überraschungen hat, sollte sich die Fuji genauer ansehen. Auch mit ihr kann man dank Doppel- und Langzeitbelichtung etwas experimentieren.

Für größere Experimente sind mir die Filme jedoch noch etwas zu teuer. Ein Doppelpack der Fuji-Instax-Mini-Filme mit insgesamt 20 Bildern kostet zwischen 17 und 20 Euro, wodurch ich schnell begann, die nichts gewordenen Fotos in Euro umzurechnen.


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11. Dezember 2014

12 Dec

Das Bild des Tages von: sinnen

freistehendes Betonelement einer Brücke

Fotolinks des Tages

1. Teuerstes Foto der Welt: Sentimental und clichéhaft

Es ist also wahr. Peter Lik hat mit „Phantom“ das teuerste Foto der Welt verkauft. Doch das Echo, welches vom Guardian zurückkommt, ist alles andere als ehrfürchtige Lobpreisung: Jonathan Jones quittiert Peter Lik Sentimentalität, Romantisierung und einen (sehr!) schlechten Geschmack. Außerdem stellt die Kritik in Vordergrund, dass das Bild selbst überhaupt keine Besonderheiten vorweisen kann, da das Internet voll mit Bildern von diesem Ort mit exakt dem gleichen Lichteinfall ist. Jones postuliert, dass der Käufer töricht war, sein Geld für ein pittoreskes Bild herauszuwerfen, in dem er es mit hoher Kunst verwechselte. ? ansehen

2. Wie Ebola-Ärzte fotografiert wurden

Das TIME Magazine ernannte kürzlich die „Ebola Fighters“ zur Person des Jahres, die mit Leib und Leben gegen die tödliche Epidemie kämpfen. Zwei Fotografen sorgten im Auftrag des Magazines dafür, den Ärzten ein Gesicht zu geben und sie zu portraitieren: Jackie Nickerson und Bryan Schutmaat. Wie kam es zur Auswahl dieser beiden Fotografen und auf welche Qualitäten wurde Wert gelegt? Dies und einige Hintergrundinformationen zur Entstehung der Portraits beantwortet der dazugehörige Artikel im Magazin. ? ansehen

3. Lytro kann jetzt Fokus-Spreizung

Lytro ist bekannt für die einzigartige Kapazität, in einer Aufnahme den Fokuspunkt anzubieten, und zwar postfotografierend in der Nachbearbeitung. Doch das Unternehmen geht mit dem Update der Desktop-Software auf 4.1 einen Schritt weiter und bietet erstmals die Möglichkeit der Fokus-Spreizung an. So geht die Schärfe über einen Fokuspunkt hinaus und es kann festgelegt werden, wo sie beginnt und an welcher (anderen) Stelle endet; in einem Bild können unterschiedliche Blenden vereint werden. DPReview bietet neben der theoretischen Erklärung zusätzlich ein Beispielbild und ein Demo-Video von Lytro an. ? ansehen


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11. Türchen: Lomography

11 Dec

Lomo'Instant

11. Türchen

Unser heutiges Türchen verspricht jede Menge Spaß. In ihm liegt die neue Sofortbildkamera Lomo’Instant von Lomography, mit der Ihr Eure Erinnerungen festhalten und direkt in Händen halten könnt. Mit viel Zubehör lädt sie zudem zu kreativen Experimenten ein.

Die Kamera ist klein und leicht und so perfekt zum Mitnehmen, bietet aber jede Menge Möglichkeiten. Sie enthält einen Blitz mit Farbfiltern und ein eingebautes Weitwinkelobjektiv. Drei weitere Objektive lassen sich zur Kamera dazukaufen: Ein Portrait-, ein Makro- und ein Fisheye-Objektiv.

Weitere Funktionen gibt es, um Langzeit- und Mehrfachbelichtungen zu machen. Ein kleiner Spiegel an der Kamera hilft bei Selbstportraits. Die Kamera nutzt die Fuji-Instax-Mini-Filme, die eine Außenabmessung von 54 x 86 mm und einem Bildfeld von 46 x 62 mm haben.

Lomo'Instant

Die Lomo’Instant gibt es in schwarz, weiß und in der Sanremo Edition mit braunem Leder. Wir verlosen im Türchen die schwarze Ausgabe inklusive den drei Zusatz-Objektiven. Das Set ist 129 € wert. Der Preis der Kamera ohne weitere Objektive liegt bei 99 €.

Um die Kamera zu gewinnen, schreibe einen Kommentar unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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10. Dezember 2014

11 Dec

Das Bild des Tages von: iamunrecognized

Gras im Morgenlicht.

Foto-Links des Tages

1. Familienalltag als Bühne

Was passiert, wenn man Familienfotos nicht aus dem Moment heraus festhält, sondern komplett inszeniert? Die Fotografin Jessica Todd Harper ging dieser Frage auf den Grund und spickelte bei großen Malern, um sich eine gestalterische Grundlage für das Portraitieren ihrer Liebsten zu schaffen. Dabei gelang ihr aller Planung zum Trotze, wonach sicherlich alle Familien-Fotografen streben: Die Vermittlung von Nähe und Natürlichkeit. Spiegel Online hat acht ihrer wichtigsten Aufnahmen erörtert. ? ansehen

2. DeviantArt launcht App

Deviantart ist eine der ältesten Communities für (u. A. digitale) Kunst und wird heutzutage nur noch selten von Fotografinnen und Fotografen genutzt. Flickr, 500px oder gar Facebook/Instagram haben DeviantArt längst abgehängt und erfreuen sich einer großen Beteiligung. Doch nun wagt das Netzwerk die Flucht nach vorne und wird im Laufe des Mittwochs mit einer App für iOS und Android zumindest für kurze Zeit Aufsehen erregen. Ob sich die Community damit auch in Foto-Kreisen wieder nach vorne befördern kann, bleibt abzuwarten. ? ansehen

3. Das teuerste Foto der Welt?

Zugegeben, es ist nicht ganz einfach, vom Schreibtisch aus die Validität eines Verkaufes im Wert von mehreren Millionen zu überprüfen, geschweige denn die darauf folgende Erklärung eines Bildes zum teuersten Foto der Welt sicherzustellen. Wie dem auch sei: Gestern berichteten die F-Stoppers, dass es dem nicht unbekannten Peter Lik nun gelungen sei, die Fotografie Phantom für 6,5 Millionen US-Dollar an einen Privatsammler zu veräußern. Kapitalismuskritikern wird es sicher einmal mehr den Magen umdrehen. ? ansehen


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10. Türchen: Luxad

10 Dec

Luxad Rahmen

10. Türchen

Die einzigartigen Bilderrahmen von Luxad haben wir Euch bereits ausführlich vorgestellt. Zwei dieser wunderbaren Unikat-Rahmen haben wir heute für Euch im Adventskalender platziert.

Die Bilderrahmen sind aus recyceltem Holz und werden von der Luna Design Company in Kapstadt (Südafrika) und von FoundRe: in Chicago (USA) in liebevoller Handarbeit hergestellt. Im Laden in Berlin-Charlottenburg werden immer hunderte verschiedene Rahmen zum Verkauf angeboten.

Wer nicht in Berlin wohnt, hat die Möglichkeit, sie sich über den Online-Shop zu bestellen. Hierfür wurde jeder einzelne Unikat-Rahmen abfotografiert und man kann seine eigenen Bilder online einfügen, um zu sehen, wie sie in verschiedenen Rahmen wirken und so den passenden Rahmen zu einem Bild finden.

Neben den Rahmen kann man bei Luxad auch Fotokunst kaufen und verkaufen. Mehr darüber könnt Ihr hier erfahren.

Luxad Rahmen

Bilderrahmen DetailBilderrahmen Detail

Zwei Rahmen hat uns Luxad in das heutige Türchen gelegt: Einen Rahmen der Größe A5 von Luna Designs (links) und einen Rahmen der Größe 20 x 25 cm von FoundRe: (rechts). Beide im Wert von jeweils 49,00 €.

Um einen der zwei Bilderrahmen zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit deinem Wunschgewinn unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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Group f.64 Signed Book Giveaway

10 Dec
Mary Street Alinder Group f.64 Book Signing at the Scott Nichols Gallery

Mary Street Alinder Group f.64 Book Signing at the Scott Nichols Gallery

This past weekend I had the pleasure of meeting Mary Street Alinder during her Group f.64 book signing at the Scott Nichols Gallery. If you’re unfamiliar with Mary Street Alinder she was an assistant to Ansel Adams also wrote Ansel Adams: A Biography. Her latest book chronicles the famous Group f.64 photography movement that included Ansel Adams, Imogen Cunningham, Dorothea Lange, Willard Van Dyke and Edward Weston. If you’re a fan of photography and the West Coast Photographic Movement then this book, which also contains 100 photographs by and of its members, should be high on your list to read and add to your photo book collection.

Win A Signed Copy

Did you miss out on meeting Mary Street Alinder and getting a signed copy of her book?

Lucky for you I had my blog readers in mind and picked up a second copy that Mary was kind enough to sign. If you’d like to win this signed copy of her book fill out the form below and add a comment to this blog post letting me know what you’ve been up to with your photography, how you’ve been, etc. I’ll randomly pick & announce a winner in 2 weeks on Wednesday December 24th, 2015. Again to enter fill out the form and leave a comment.  Spread the word of my little giveaway and good luck!

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Group f.64 Signed Book Giveaway

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Istanbul und der türkische Westen – eine Reise

10 Dec

Sonnenuntergang vor Moscheesilhouette

Ein Beitrag von: Marvin Fuchs

14 Millionen Menschen, eine Million Katzen. Eine Stadt, zwei Kontinente. Istanbul ist unglaublich groß, schnell, laut und voll, kann aber gleichermaßen gemütlich, wandelbar, magisch und wunderschön sein.

Es kommt ganz darauf an, wo und mit wem man die Stadt kennenlernt und seinen türkischen Schwarztee trinkt. Zwei Bootsfahrten über einige Stunden reichten mir kaum, um die Dimensionen dieser Stadt zu erfassen. Istanbul ist eine Stadt, die größer ist, als das Auge reicht und weiter, als die Gesänge der Muezzine, die von den Minaretten schallen.

Blick über den Bosporus auf  die Silhouetten der Moscheen Istanbuls

In keiner anderen Stadt habe ich bisher so deutlich gezeigt bekommen, wo ich bin und wie das Leben dort läuft. Während der Gebetszeiten wird die Stadt eingehüllt in die Gesänge, die gleichzeitig aus hunderten Moscheen erklingen. Das ist beeindruckend und ebenso überwältigend. Es hat etwas Unumstößliches, etwas Mächtiges. Der erste Ruf ertönt morgens um 4 Uhr.

Betende in einer Moschee

Istanbul ist eine Stadt, die einen nicht mit offenen Armen empfängt – ihre Bürger hingegen schon. Gastfreundschaft wird in der Türkei groß geschrieben, alle sind über alle Maßen freundlich.

Kommunikative Schwierigkeiten kann man allerdings schon bekommen, wenn man des Türkischen nicht mächtig ist. Mit Händen und Füßen gelang es mir, ein Eis oder Wasser zu bestellen, alles andere erledigte unsere Freundin, die wir dort besuchten. Ihr gilt großer Dank dafür.

Zwei Hände berühren sich.

Seekrank sollte man in Istanbul nicht sein, denn Fährlinien über den Bosporus bilden einen wichtigen Teil des öffentlichen Verkehrs der Stadt. Mit ihnen gelangt man schnell an das jeweils andere Ufer, ans Schwarze Meer oder auch zu den wunderschönen Prinzeninseln.

Auf letzteren sind lediglich Kutschen und Fahrräder als Fortbewegungsmittel zugelassen, Autos gibt es dort nicht. Zugegebenermaßen sind die Inseln mittlerweile recht touristisch.

Ein Boot auf dem Meer.

Doch hat man erst einmal ein Rad ausgeliehen und entfernt sich vom Fährhafen, wo es nach gerösteten Esskastanien und Fisch riecht, erreicht man schnell ruhigere Gefilde.

Ein, zwei Mal schwitzt man sich Anhöhen hinauf und schon ist man fernab vom Trubel der Menschen. Auf den hohen Straßen rund um die Insel hat man einen wunderbaren Blick auf das Meer. Gelegentlich springt sogar ein Delfin aus dem Wasser und das macht jede Anstrengung wieder gut.

Blick von einer Insel aufs Meer

Autos hat man in Istanbul in der Tat sehr schnell satt. Der Verkehr ist ein Riesenchaos. Wer denkt, er sei ein hartgesottener, deutscher Autofahrer, wird in Istanbul müde belächelt. Wir wurden im Auto von wilden Hunden verfolgt. In den Bus steigt man ein und aus, wie es gerade passt. Die Hupe hat auf der Straße Warnfunktion; alle hupen immer.

Fünfspurige Straßen werden auch gern mal siebenspurig genutzt. Gurte in Taxen gelten als überflüssige Deko und das Mindestalter der zweirädrig motorisierten Jugend liegt bei schätzungsweise 11¾ Jahren.

Eine Menschenmenge vor Moscheen

Wem das alles zu viel wird und wer sich wie wir direkt nach der Ankunft mit all seinem Gepäck tapfer durch den eben beschriebenen Wahnsinn gekämpft hat, dem verspricht ein besonderes Café Entspannung. Auf der asiatischen Seite der Stadt in Höhe des Prinzessinenturms kann man direkt am Wasser in aller Ruhe bei einem Heißgetränk den Sonnenuntergang genießen.

Es ist ein stiller, geradezu romantischer Ort, an dem die Stadt zur Ruhe zu kommen scheint. Dort gelang es mir, exakt das Foto machen, das ich mir zuvor vorgestellt hatte: Schönste Abenddämmerung, ein tieforangefarbener Himmel, Moschee-Silhouetten und fliegende Möwen. Zugegebenermaßen vielleicht etwas kitschig, aber traumhaft.

Sonnenuntergang vor Moscheesilhouette

Auf Reisen findet sich in meiner Fototasche übrigens nicht sehr viel. Die meisten Bilder fotografiere ich mit meinem einfachsten Objektiv und treuen Reise-Allrounder, einem Sigma 18 – 200 mm f/3.5 an meiner Nikon D7000.

Portraits und lichtschwache Situationen nehme ich mit meinem „Immerdrauf“ auf, einem Nikon 35 mm f/1.8, das sehr leicht ist. Blitze bleiben zuhause. Neben der D7000 kommt immer auch meine Fuji Instax Mini mit, über deren Polaroids im Visitenkartenformat ich mich jedes Mal freue wie ein kleines Kind.

Reges Treiben in einem Markt.

Den Rhythmus Istanbuls muss man erleben. Die Basare und Einkaufsstraßen sind ein Erlebnis für alle Sinne. Alles ist bunt und viel. Und doch scheint abends auch der letzte Imbiss leer gekauft zu sein. Sattwerden ist in Istanbul nur ein netter Nebeneffekt des Essens. Das kulinarische Angebot überforderte mich, aber ich war begeistert.

Nach vier Tagen in Istanbul hatten wir das große Glück, auch noch einige Zeit bei der Verwandtschaft unserer Freundin in der Nähe von Çanakkale verbringen zu können.

Kaputtes Tier in Schüsseln

Es war gerade Bayram, die Zeit des Opferfestes und wir erlebten, wie in allen Dörfern gefeiert wurde. Allein, jemandem ein freundliches Hallo entegegenzubringen und ein fröhliches Fest zu wünschen, bringt einem Unmengen an kleinen, leckeren Dingen als Gastgeschenke ein.

Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich kennt oder nicht. Wer Glückwünsche zum Fest ausspricht, ist ein Freund und wird beschenkt und das nicht zu knapp. Bedingungslose Freundlichkeit und Freude über unbekannten Besuch – wenn ich etwas von dort mit zurück nach Hause nehmen wollte, dann das.

Frau auf einer Fähre.

Und immer, wenn ich mir die Bilder dieser Reise anschaue, stelle ich fest, dass es nichts Besseres gibt, als sich von ortskundigen Menschen ihre Heimat zeigen zu lassen. Te?ekkürler für diese großartige Erfahrung!


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9. Dezember 2014

10 Dec

Das Bild des Tages von: sabekr

Eine alte Hütte steht am Waldrand.

Fotolinks des Tages

1. Wie Euer Foto auf ein Buchcover kommt

2011 machte Sarah Ann Loreth ein Experiment: Sie wollte unbedingt eines ihrer Fotos auf einem Buchcover haben. Seither hat sie fast 30 Buchcover mit Ihren Aufnahmen bedeckt, es auf einen Bestseller geschafft, der 140.000 mal verkauft wurde und eines ihrer Bilder wird sogar in einem aktuellen Werbefilm des Amazon Kindles gezeigt. Nun erklärt sie mit vielen praktischen Tipps, worauf geachtet werden muss, wenn man eine solche Publikation anstrebt. ? ansehen

2. Ein Mann wie der Wind

Vyacheslav ist Meteorologe und arbeitet im polaren Norden Russlands. Er mag keine Menschen, keine Städte und ist am liebsten ganz für sich alleine – und das, ohne sich einsam zu fühlen. Die Fotografin Evgenia Arbugaeva besuchte ihn zweimal und kam mit den wohl schönsten Aufnahmen zurück, die man von diesem Mann machen kann. ? ansehen

3. Fotograf des Jahres 2014

Der Guardian bekommt täglich bis zu 20.000 Foto-Einsendungen und hat nun angekündigt, den Fotografen des Jahres auszuwählen. Die Auswahlliste mit Beispielbildern ist nun online. Darunter sind Ramon Espinosa (AP) der Kinder-Wrestler in Cuba fotografierte, Mahmud Hams (AFP), welcher seit 10 Jahren den Konflikt am Gaza-Streifen dokumentiert und Navesh Chitrakar, der regelmäßig über den Himalaya berichtet, wo im April 16 Menschen auf einer Tour ums Leben kamen. ? ansehen


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9. Türchen: Designstraps

09 Dec

designstraps

9. Türchen

Als langjähriger Sponsor von kwerfeldein darf natürlich Designstraps nicht in unserem Kalender fehlen. Und auch dieses Jahr haben sie wieder wunderschöne Accessoires für Eure Kameras in unser heutiges Türchen gelegt: Kamerabänder und eine Handschlaufe.

Als erstes zeigen wir Euch das Kameraband „Sullivan Red“ mit schottisch anmutendem schwarz-grau-rotem Karomuster für jede DSLR. Es ist nicht nur schick, sondern auch sehr bequem dank Polsterung. Es hat einen Wert von 47,90 €.

kameraband

Ihr mögt es lieber romantisch und verspielt? Dann ist das Kameraband „Rose Baroque“ mit seinem edlen Barockmuster vielleicht etwas für Euch. Wie das Sullivan Red ist es auch gepolstert und in der Länge je nach Bedarf verstellbar. Das Band kostet 44,90 €.

Kameraband

Ihr besitzt bereits ein schönes Kameraband oder habt eine Vorliebe für Handschlaufen? Dann seht Euch die Handschlaufe „Ciesta“ an. Durch den festeren Halt der Kamera mit Handschlaufe wird es leichter, verwacklungsfreie Fotos zu schießen. Sie hat einen Wert von 44,90 €. Wir verlosen sie in schwarzrot.

Die Handschlaufe passt an jede DSLR und ist individuell einstellbar für jede Handgröße. Eine Anleitung für die Anbringung der mitgelieferten Anbringungsplatte gibt es auf der Produktseite.

Handschlaufe

Designstraps bietet noch viele andere Kamerabänder und -schlaufen an. Zudem findet Ihr auf der Webseite auch Stative, Rücksäcke, Taschen und vieles mehr. Schaut mal vorbei. Und nun viel Spaß beim Gewinnspiel!

Um eines der Produkte zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit Deinem Wunschgewinn unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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