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Archive for the ‘Equipment’ Category

Leica M9: kein Testbericht einer alten Lady

15 Dec

Ein Kopfstand auf einem Skateboard

Ein Beitrag von: Roman Tripler

Wie alles anfing: Als ich mich entschlossen hatte, das Knipsen sein zu lassen und fortan fotografieren zu wollen, ging ich, meinem damaligen Budget entsprechend und den Ratschlägen eines befreundeten Fotografen folgend, auf die Suche nach einer passenden Kamera.

Nach reiflichen Überlegungen und viel Gewühl in Zeitschriften wurde es eine Nikon D60 mit 18 – 55 mm Kit-Objektiv. Bis ich von völliger Ahnungslosigkeit zu einigermaßen vertretbaren Ergebnissen kam, verging einige Zeit und es waren nicht wenige Experimente und noch mehr Zeitschriften nötig.

Ich kannte irgendwann die Funktionen der Kamera, kaufte wie von Sinnen Objektive, Blitz, Funkauslöser und einiges mehr an „nützlichem“ Zeug. Irgendwann war dann die D60 keine befriedigend gute Kamera mehr und ich brauchte dringend eine neue.

Da halfen auch nicht die handwerklichen Fertigkeiten, die ich durch meinen Beruf als Bildbearbeiter einer Werbeagentur besaß. Es war mir zudem peinlich, bei einigermaßen guten Bildern mit einer solch kleinen Knipsbüx herumzurennen und ich brauchte dringend Megapixel, Schärfe usw. – das ganze Programm eben.

Eine Frau raucht

Unabhängig von meiner eigenen Fotografie habe ich seit meiner Jugend ein Interesse an Bildern anderer Fotografen gehabt. Ich habe diese sogar aus Zeitschriften ausgerissen und gesammelt, bis ein Umzug eine randvolle Kiste und einige Aktenordner voll verschwinden ließ.

Geblieben ist aber eine Erkenntnis, die ich durch diese Bilder hatte: Die meisten meiner favorisierten Fotografen nutzen eine kleine, eher unscheinbare Kamera, die sich Leica M nannte.

Nachdem mich nun viele weitere Testberichte zunehmend verunsicherten, welche Kamera dieses Mal die meinige wird, tauchten gegenwärtig immer wieder Vergleichstests der Platzhirsche von Nikon und Canon gegen die kürzlich erschienene kleine M9 von Leica auf. Dann hab ich den Preis gesehen, mal herzhaft gelacht und mich wieder den Testberichten gewidmet.

Ich fasse das mal zusammen: Eine Kamera, die keinen Autofokus hat, für die es keine echten Zoomobjektive gibt und die nur eine Automatik hat: Das kann nix taugen. Und dann der Preis – lachhaft. Aber mit solchen Kameras haben die damals die Bilder gemacht, die mich heute noch einfangen und die nicht durch verschwenderische Bildbearbeitung eine glutamatartige Würze aufwiesen. Wie geht das?

Ein Junge mit Hut

Ein junger man mit Gesichts Make Up

Es kam irgendwann der Zeitpunkt, an dem der erste Frust aufbrannte, mir kein Bild mehr so gelang, wie ich es vor meinem geistigen Auge hatte und ich erschreckend nah dran war, aufzuhören. Meine Frau grinste und sagte, dass es jetzt zwei Möglichkeiten gäbe: Entweder, das ganze Gelump wird schnellstens verkauft, dass es gerade noch etwas abwirft oder ich mach’s mit dem Fotografieren jetzt richtig.

Entscheidungen

Ich hab dann alles verkauft. Naja, alles bis auf den Body der D60 und die Standardlinste mit 18 – 55 mm, f/3,5 – 5,6 ohne Stabilisator und habe mit diesen ersten Paar Kröten begonnen, für die Leica M9 zu sparen. Dass es noch einige Zeit dauern würde, bis ich den Betrag zusammen haben würde, war mir klar.

Mir war aber nicht klar, dass die D60 ein toller wie erstaunlich fähiger Begleiter und die Linse darauf zwar nicht lichtstark, doch im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein ziemlich zuverlässiger und treuer Freund würde. Ohne krampfige Gedanken an die Technik funktionierte es auf einmal wieder mit dem Fotografieren.

An dieser Stelle könnte man sich fragen, warum ich solch eine ausschweifende Einleitung schreibe und wann ich endlich von meinen Erfahrungen mit der M9 berichte. Die ersten Erfahrungen teile ich bereits, denn diese Vorfreude und das Auseinandersetzen mit dem Thema haben mir ein anderes Bewusstsein beschert. Diesen Weg, den ich im Zickzack gegangen bin, gehen viele Fotografen mit vergleichbaren Gedanken, Zweifeln und teils sinnigen, teils unsinnigen Handlungen.

Das beweisen mir die E-Mails mit Fragen nach Kameras, die fast täglich mein Postfach erreichen. Ich möchte mit der Einleitung den oftmals quälenden Zustand beschreiben und eine weitere Erkenntnis mitteilen: Nämlich die, dass eine D60 auch heute noch eine richtig gute Kamera ist und dass so eine Entwicklung dazu beiträgt, die eigenen Bedürfnisse sowie die dazu passende Kamera zu finden.

Eine Frau spiegelt sich in einem Eingang

Ich hatte irgendwann genug Geld zusammen. Inzwischen war die M9P erschienen, die etwas teurere, dafür aber unauffälligere Variante mit weniger Leica-Branding und bruchsicherem Glas. Und es gab da irgendwo im Ruhrgebiet eine Arztfrau, die frustriert über das Geschenk ihres Mannes war.

Eine Kamera, sündhaft teuer, die kein Live-View beherrschte, keinen blitzschnellen Autofokus besaß und ausschaute, als besäße sie jemand seit dem zweiten Weltkrieg. Diesem Umstand und der Vorliebe für zeitlose Designs verdanke ich meine M9P zu einem Preis, der ordentlich unter dem herkömmlichen Ladenpreis war. Die zwei Dutzend Auslösungen der ahnungslosen Dame störten mich nicht.

Blick auf einen mann durch ein Schaufenster

Der Umgang mit der Kamera

Ich lernte die Kamera anfangs mit einem geliehenen 50-mm-Summicron kennen und experimentierte viel. Es hat keine Woche gedauert, bis ich das manuelle Fokussieren begriffen und ausreichend verinnerlicht hatte, dass ich zügig scharf stellen konnte. Ich war sogar überrascht, dass ich nahezu keine zeitlichen Einbußen im Vergleich zur DSLR hatte.

Die Funktionsvielfalt der DSLR schöpfte ich auf der Straße ohnehin nicht aus und weil die Leica nicht viel mehr als die Grundbedürfnisse des Fotografierens bedient, war ich daher eher erleichtert, mich im aufgeräumten Menü zurechtzufinden und mich um gar nicht so viel kümmern zu müssen.

Mit das Angenehmste, das mir aufgefallen ist, war eine spürbare Entschleunigung beim Fotografieren. Hat man einmal grob die Entfernung eingestellt, muss man keine großen Kapriolen mehr am Fokusring vollführen, wenn man nicht planlos herumhampelt und ständig drastisch die Entfernung zu möglichen Motiven verändert.

Das geschieht sowieso nur dann, wenn man keine wirkliche Idee hat, was man fotografieren möchte und jedem potentiellen Big Picture, das sowieso keines wird, hinterherhechtet. Bei ausreichend Licht kann ich durch die Straßen ziehen und brauche so gut wie gar nicht mehr fokussieren. Beispielsweise stelle ich, wenn ich faul bin, Blende 8 ein und fokussiere hyperfokal, so ist ab etwas mehr als einem Meter Abstand alles scharf und ich kann mich rein auf den Ausschnitt konzentrieren.

Ein Kopfstand auf einem Skateboard

So wie die Aufmerksamkeit für die Kameraeinstellungen schwand, so sehr vervielfachte sich die Aufmerksamkeit für die Umgebung. Es war extrem befriedigend, denn ich hatte nun das Gefühl, zu fotografieren, also so richtig zu fotografieren.

Die Kamera bringt einen förmlich dazu, eine Situation intensiver zu lesen, zu antizipieren, was geschieht. Die Komposition des Bildes formal und inhaltlich bekommt einen anderen Stellenwert. Man beginnt zudem, sich mit den Grundlagen der Fotografie zu beschäftigen, beispielsweise die Zusammenhänge von ISO, Blende und Zeit zu verstehen um auch in schwierigeren Situationen gewappnet zu sein.

Am Ende eines Fototages waren dann auf einmal keine 500 Bilder mehr auf der Speicherkarte, sondern nur noch 100, davon „saßen“ aber deutlich mehr als je zuvor. Zudem verziehen die Linsen es einem, wenn man nicht hundertprozentig auf den Punkt fokussierte. Das Bild barg eine nicht eindeutig definierbare Natürlichkeit, die ich von der D60 und auch von anderen digitalen Kameras, die ich mittlerweile in der Firma nutzte, so nicht kannte.

Mit 50 mm war ich mit dem Abstand, den ich persönlich für den richtigen hielt, jedoch zu nah am Geschehen und so schoß ich mir bei eBay ein Summicron 35 mm IV von 1991. Das Glas sah fabrikneu aus, mein Setup war nun perfekt. Mittlerweile gibt es Kameras, die gar keine Geräusche mehr verursachen und noch unauffälliger sind als man es mit der Leica ist, aber ich brauche das Geräusch des Auslösens um zu realisieren, dass ich das Bild tatsächlich auch gemacht habe und genieße es jedes Mal, wenn ich diese urige Mechanik wahrnehme.

Sie ist tatsächlich noch mechanisch und kein Bestandteil eines digitalen Soundsets. Das seit Jahrzehnten marginal veränderte Design der M lädt zudem viele Menschen ein, mit mir darüber zu sprechen, weil eine uralte Kiste von Opa dahinter vermutet wird und ich von Passanten somit als Fotograf wahrgenommen werde. Der unliebsame Paparazzi-Faktor von Fotografen mit riesigen Bodies nebst aufgeschnalltem Kanonenrohr verschwindet spurlos.

Ein Kind isst Zuckerwatte

Die M9 im Dunkeln

Ich hab mich lange gescheut, Konzerte mit der Leica zu fotografieren. Man sagt, bei ISO 800 sei bei der M9 finito. Das ist Unsinn. Wenn nicht gerade die Sonne zu grell scheint, habe ich meist ISO 800 eingestellt, weil mich das dezente Rauschen an das Korn der Abzüge meiner Vorbilder erinnert. Bei zunehmender Dunkelheit wird das Rauschen zwar stärker und die M9P hält sicher nicht mehr mit den gängigen Nachtsichtgeräten mit, doch gehe ich nicht selten bis zur maximalen ISO von 2500 hoch.

Klar ist auch da irgendwann ein Limit erreicht, aber es bleibt dieses analoge Gefühl in den Bildern und die Ergebnisse sind durchaus gut. Darf’s ein wenig mehr sein? Ja, natürllich, deswegen liebäugle ich mit der Leica M Monochrom, weil ich ohnehin nur schwarzweiß fotografiere. Ich hätte sie mir auch gleich gekauft bzw. das halbe Jahr gewartet, hätte ich gewusst, dass sie erscheint. Aber wie damals mit der Nikon sehe ich, wie gut die M9 2014 samt Linsen trotz ihres für digitale Verhältnisse „hohen Alters“ ist.

Ein Musiker bei einem Konzert

Und macht die gute Bilder?

Die M9 ist 2009 am Markt eingeführt worden und stand damals als kleinste vollformatige Systemkamera für überragende Bildqualität. Selbst fünf Jahre später sind die Ergebnisse bei optimalen Bedingungen und richtiger Belichtung wirklich schwer zu schlagen. Fotografiere ich JPGs, so bekomme ich Abbildungen der Umgebung, die meinem Sehempfinden entsprechen und eine Prise leicaesquen Charmes enthalten, von dem man hier und dort hören kann.

Fotografiere ich in RAW, habe ich ein unglaubliches Spektrum an Bearbeitungsmöglichkeiten. Ich erwähnte, dass ich Bildbearbeiter bin. Ich bin es also gewohnt, Bilder unterschiedlichster Kameras zu bekommen und zu bearbeiten. Die RAWs der Leica sind bis auf den einzelnen Pixel „sauber“ und bieten mir sensiblen Spielraum für dezente wie große Anpassungen, wo ich bei RAWs von Canon und Nikon im gleichen Preissegment schon mal Schwierigkeiten bekomme.

An dieser Stelle erinnere ich mich aber an meine alte D60 und daran, dass ich eine Ausstellung mit knackscharfen Abzügen der Größe 80 x 50 cm hatte. Und bevor irgendwelche Linienzähler auf die Barrikaden gehen: Geht in eine Ausstellung irgendeines Magnum-Fotografen und macht mit Eurer 1000-Gigapixel-ISO-5000000-Knipse so fesselnde Bilder wie die Mädels und Jungs, deren Bilder Ihr dort seht. Dann bin ich beeindruckt.

Ein Mann steht vor einem Haus

Was ich abschließend sagen möchte

Wer vor der Wahl einer neuen Kamera steht, sollte sich zuerst immer fragen, was fotografiert werden soll. Zum Ausprobieren oder zur fotografischen Selbstfindung ist die Anschaffung teuren Geräts meist Unsinn, selbst, wenn die Leica mir bei meinem Weg geholfen hat. Ich hatte allerdings schon eine ziemlich genaue, wenn auch nicht hinreichend formulierte Idee davon, was ich machen wollte.

Wer nur probiert, sollte sich nichts Größeres holen, wie die Nikon D60, es sei denn, Geld spielt keine Rolle. Aber selbst dann verleitet der Glaube an Megapixel und Co. zu Faulheit und man überlässt der Kamera schnell die eigentliche Arbeit am Bild. Das Ergebnis wird tendenziell enttäuschender sein.

Die Leica M9 ist das, wofür sie entwickelt und gebaut wurde: Ein Fotoapparat. Auf höchstem Niveau entwickelt, dem digitalen Zeitalter angepasst und mit äußerster Präzision hergestellt, überlebt sie eine Kamera-Generation nach der anderen.

Sie bräuchte für die nächsten 50 Jahre vielleicht nicht mehr als ein wenig mehr Lichtempfindlichkeit und etwas schnellere interne Verarbeitung, denn die ist leider noch auf dem Stand von 2009. Ich werde dem System treu bleiben, irgendwann vielleicht um die Monochrom erweitern, denn ich bin ziemlich glücklich und zufrieden mit ihr.

Und wieder kommt mir der Gedanke: Eine Kamera, die keinen Autofokus hat, für die es keine Zoomobjektive gibt und die nur eine Automatik hat? Genau das Richtige für mich!


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Die 5 Fotowettbewerbe des Monats

15 Dec

Seifenkistenrennen

Wettbewerbe gibt es wie Sand am Meer. Wir versuchen, Euch die besten aus dem unüberschaubaren Angebot zu fischen und präsentieren Euch jeden zweiten Sonntag im Monat fünf ausgewählte. Wer die alten browserFruits hier vermisst, den verweisen wir gern auf unsere Kategorie Ausblick, in der wir zusammen mit dem Bild des Tages auch täglich drei interessante Links präsentieren. Und nun viel Erfolg bei den Wettbewerben.

 

1. Sony World Photography Awards 2015

Der Sony World Photography Award ist ein sehr großer Wettbewerb, bei dem man nach kostenloser Registrierung bis zu drei Bilder einreichen kann, bei bezahlter Mitgliedschaft auch bis zu 20. Es gibt drei Bereiche: Die Open Competition für alle Hobbyfotografen, die Professional Competition für professionelle Fotografen und den Youth Award für alle bis zum 19. Lebensjahr.

Je Bereich gibt es verschiedene Kategorien, bei denen sicher für jeden Fotografen etwas dabei ist und die auf der Webseite des Wettbewerbs noch genauer erklärt werden. Zu gewinnen gibt es 5.000 $ , Abdruck im Wettbewerbsbuch, eine Ausstellung in London sowie der Flug nach London zur Gala-Zeremonie. Einsendeschluss ist je nach Bereich der 5. bis 8. Januar 2015.

 

2. Exposure Awards 2014 von LensCulture

Ein weiterer großer internationaler Wettbewerb wird von LensCulture veranstaltet. Offen ist er für alle Arten der Fotografie und teilt sich in zwei Kategorien: Einzelbild und Serie. Es werden 6 Gewinner und 25 Finalisten durch eine Jury ausgewählt. Auf die Gewinner warten insgesamt 10.000 $ Preisgeld sowie eine Ausstellung in London.

Die Teilnahmegebühr für die Kategorie Einzelbild liegt für ein Bild bei 20 $ , für 2 bis 3 Bilder bei 45 $ . In der Kategorie Serie zahlt man 65 $ . Der Einsendeschluss ist der 22. Dezember 2014.

Dass die Konkurrenz sehr stark ist, beweisen die Gewinner des letzten Wettbewerbs von LensCulture mit dem Thema „Visual Storytelling“.

 

3. BRITA Kunstpreis 2015

Ein Wettbewerb für professionelle Fotografen mit künstlerischer Ausbildung und nachgewiesener Ausstellungstätigkeit ist der BRITA Kunstpreis. Das Thema ist „Endlich und unendlich – Natur als wertvolle ökonomische Ressource im Wandel“. Der mit insgesamt 10.000 € dotierte Kunstpreis wird sich auf vier Preisträger verteilen.

Die Werke der Preisträger werden ab Ende April 2015 in einer Ausstellung im Kunsthaus Wiesbaden gezeigt, zu der auch ein Katalog produziert wird. Bewerben muss man sich postalisch mit Kurzvita und Bewerbungsformular. Einsendeschluss ist der 26. Januar 2015.

 

4. Canon Profifoto Förderpreis

Der Canon Profifoto Förderpreis ist ein fortlaufender Wettbewerb. Den Gewinnern winken zwei Mal jährlich Sachpreise nach Wahl von Canon im Wert von 2.000 €. Es werden Fotografie-Projekte gefördert, die erst noch realisiert beziehungsweise erweitert oder beendet werden sollen, wie zum Beispiel Diplomarbeiten, Semesteraufgaben oder freie Arbeiten.

Teilnehmen können alle, die ihre Ausbildung in Fotografie oder Foto-Design gerade absolvieren oder abgeschlossen haben und professionell in der Fotografie oder artverwandten Berufsgruppen tätig sind. Das Höchstalter für die Teilnahme ist auf 30 Jahre begrenzt. Einsendeschluss ist am 2. Januar 2015 um 12:00 Uhr.

 

5. Junge Fotografie Stipendium des Stern

Die Redaktion des Stern vergibt jedes Jahr ein Stipendium an einen Nachwuchsfotografen mit einem abgeschlossenen Studium im visuellen Bereich. Der Gewinner hat die Chance, ein Jahr auf Vertragsbasis für den Stern zu arbeiten. Der Schwerpunkt liegt auf moderner Portrait- und Reportagefotografie.

Euer Abschluss darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen und Ihr dürft nicht älter als 35 Jahre sein. Der Einsendeschluss ist hier der 15. Januar 2014.

 

Kurzmeldungen

Natürlich gibt es auch viele kleine Wettbewerbe. Vor allem auf Facebook erfreuen diese sich großer Beliebtheit. Zum Beispiel der aktuelle Wettbewerb von Walimex, der bis zum 17. Dezember Euer bestes Foto von 2014 sehen will. Wem bei Nennung von Facebook leichtes Unbehagen überkommt, der kann sich beim Magazin „Der Greif“ umsehen: Bis zum 22. Dezember 2014 kann man sich hier für eine Online-Ausstellung bewerben.

Ihr kennt weitere tolle Wettbewerbe? Dann schreibt unserer Redakteurin Katja Kemnitz eine E-Mail oder ergänzt die Liste auch gern in den Kommentaren.


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14. Dezember 2014

15 Dec

Das Bild des Tages von: Breno Caetano

Breno Caetano

Fotolinks des Tages

1. Über die Inszenierung von Reichtum in der Fotografie

Die Ausstellung „Fette Beute – Reichtum zeigen“ bekommt zur Zeit wieder viel Aufmerksamkeit in den Medien, obwohl sie bereits seit Oktober im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg gezeigt wird. Warum so spät, wissen wir nicht. Warum aber überhaupt darüber gesprochen wird, ist wohl recht einfach zu erklären: Armut auf Bildern sind wir gewohnt, den Reichtum hingegen dokumentiert kaum jemand. Gezeigt werden Arbeiten verschiedener Fotografen, die das Thema auf vielfältige Weise angehen und zum Nachdenken anregen. → ansehen

2. 6,5 Millionen und 10 Cent

Nachdem diese Woche viel über die teuerste Fotografie von Peter Lik, die für 6,5 Millionen $ an einen Privatsammler ging, berichtet wurde, fanden wir nun diese äußerst amüsante Parodie des Fotografen Jeff Frost. In seiner fiktiven Pressemitteilung, die an die von Lik angelehnt ist, berichtet er vom Verkauf des Fotos „Standing in the Circle“ für 6,5 Millionen $ und 10 Cent. Wir gratulieren zur gelungenen Werbestrategie. → ansehen

3. „Destino“ – Auf gefährlicher Reise

LensCulture stellt nach und nach die Finalisten ihres Storytelling-Awards vor. Darunter sind viele großartige Reportage-Serien wie „Destino“ von Michelle Frankfurter. Sie zeigt die nicht ungefährliche Reise vieler zentralamerikanischer Migranten auf Güterzügen durch Mexiko in die USA. In Schwarzweiß-Aufnahmen zeigt Frankfurter Hoffnung und Verzweiflung der Menschen auf ihrem Weg in eine ungewisse Zukunft. → ansehen


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14. Türchen: go2know

14 Dec

go2know

14. Türchen

Go2know hatten wir bereits letztes Jahr in unserem Kalender und sind froh, dass sie wieder einen Gutschein für ihre Touren in unser heutiges Türchen gelegt haben. Denn dank go2know kann man ganz legal besondere Lost Places besuchen, die sonst gut bewacht oder verschlossen sind.

Mit ihrem Sitz in Berlin liegen viele der Lost Places auch in der Hauptstadt und im näheren Umfeld. Mit den zwei neuesten Fototouren bietet das go2know-Team nun auch Orte in der Lausitz und bei Halle an.

Eliteschule Napola

Die erste neue Tour ist das im zweiten Weltkrieg gegründete Elite-Internat Napola in Ballenstedt. Hier sollten Kinder mit militärischer Disziplin erzogen werden, um dem Führer zu dienen. 1945 übernahmen die Russen die Schule und übergaben sie 1949 der SED, die die Anlage ebenfalls als Schule nutzte. Die Anlage kann frei erkundet werden.

Brikettfabrik

Die zweite Tour liegt in der Lausitz und führt zu einer 1882 in Betrieb genommenen Brikettfabrik. Zu der gesamten Anlage gehören 18 Gebäude, von denen während der Tour die spannendsten frei entdeckt werden können. Historische Maschinen, das Kesselhaus, der Kohlebunker, selbst die 109 Jahre alte Dampfmaschine sind dabei tolle Fotomotive.

Mit dem Gutschein im Wert von 140 € könnt Ihr selbstverständlich aus allen angebotenen Fototouren bei go2know wählen. Oder Ihr verwendet ihn für einen der Fotoworkshops „Grundlagen der SLR-Fotografie“ oder „HDR-Fotografie“.

Um den Gutschein zu gewinnen, schreibe einen Kommentar, in dem Du uns Deine Lieblingstour von go2know verrätst, unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir ihn per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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13. Türchen: dpunkt

13 Dec

dpunkt

13. Türchen

Ihr wollt gerne mehr über Fotografie lernen, aber dafür nicht am Bildschirm sitzen, sondern es Euch gemütlich machen? Dann sind die Bücher aus dem dpunkt.verlag genau das Richtige für Euch. Wir haben Euch vier Titel für unsere heutige Verlosung ausgesucht, von denen wir jeweils ein Exemplar verlosen.

Peter Essick: Unsere schöne, zerbrechliche Welt*

Der Fotojornalist Peter Essick zeigt im Buch Fotos, die er für National Geographic aufgenommen hat. Die Fotos sind rund um die Welt entstanden und zeigen die Schönheit der Natur, aber auch Schattenseiten.

Jedes Bild wird ausführlich in einem Text vorgestellt und steht im Kontext eines thematischen Hintergrunds wie etwa „Genmais“ oder „Atomkraft“. Peter Essick nimmt den Leser auf Weltreise, besucht die Brutplätze der Adeliepinguine in der Antarktis, japanische Gärten und die kalifornische Wüste. Ein Buch, das nicht nur für Fotografen sehr interessant ist. Es umfasst 128 Seiten, ist komplett in Farbe gehalten und kostet 32,90 €.

Peter Essick: Unsere schöne, zerbrechliche WeltWas Fotografen bewegt

Was Fotografen bewegt – 50 Fotografen, ihre Bilder, ihre Geschichte*

Zum fünfjährigen Bestehen von seen.by entstand dieser Bildband mit einer Auswahl der schönsten Bilder und interessantesten Fotografen der Community. Die Bilder in diesem Buch stehen dabei nicht für sich allein. Motivation und Arbeitsweise der Fotografen sowie die Geschichten hinter den Bildern gibt es zu jedem der Fotos dazu.

Die Palette der Motive bildet nahezu alle Stilrichtungen der modernen Fotografie ab und zeigt Klassisches, aber auch viel Neues aus unterschiedlichsten Perspektiven. Das Buch hat 218 Seiten und kostet 34,90 €.

Motivation*

Einen ähnlichen Ansatz bietet auch der Bildband „Motivation“. Die Kuratoren der Online-Galerie 1X.com haben 100 Fotografien für den Bildband ausgewählt; hervorragende Arbeiten bisher unbekannter Fotografen. Zu jeder Aufnahme stellt sich der Fotograf kurz vor, beschreibt ausführlich die Entstehung des Bildes und gibt Aufschluss über die verwendete Technik.

Dadurch lassen sich sowohl die Bildkonzeption und die Aufnahmetechnik als auch die Bearbeitungsschritte konstruktiv nachvollziehen, sodass der Leser und Fotograf seine eigenen Ideen erfolgreich umsetzen kann. Es umfasst 242 Seiten und kostet 34,90 €.

MotivationRecht am Bild

Recht am Bild*

Das Buch „Recht am Bild: Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative“ haben wir bereits zu seinem Erscheinen vorgestellt. Auf 306 Seiten findet man hier sehr übersichtlich alles Wichtige rund um das Thema.

Darf ich mich in Deutschland einfach so Fotograf nennen? Darf ich Polizeibeamte im Dienst fotografieren? Und was muss auf jeden Fall in einem Modellvertrag festgehalten sein? Solche und viele andere Fragen werden im Buch umfassend beantwortet. Es kostet 34,90 €.

Um eines der Bücher zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit Deinem Wunschgewinn unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!

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13. Dezember 2014

13 Dec

Das Bild des Tages von: Nicole Kral

Wald voller Schnee und Frost mit Waldweg

Fotolinks des Tages

1. Folter, Geheimdienste und die Bedeutung der Fotografie

Die umstrittenen Verhörmethoden der CIA betreffen auch fotografische Dokumente, welche die unter scharfer Kritik stehende Form des Umgangs mit Gefangenen belegt. Die Obama-Regierung möchte diese Bilder nicht preisgeben, da sie „eine Bedrohung für die amerikanischen Bürger“ darstelle. Im Interview mit Pete Brook kommt Professor David Levi Strauss zu Wort, der die Stellung von Fotos und Videos insbesondere unter politischen Gesichtspunkten in einem neu erschienenen Buch* untersucht hat. Strauss geht im folgenden Artikel auch auf die Zielsetzung der ISIS-Videos und die Nicht-Veröffentlichung von 2000 Folter-Aufnahmen aus Abu Ghuraib ein. → ansehen

2. Die Tochter in den Kinderkleidern der Mutter

Von ihrer 4-jährigen Tochter macht Heather Evans Smith konzeptuelle Portraits, die sich mit den Ängsten und Freuden des Kindes beschäftigen. Wie Mutter und Tochter zusammenarbeiten, warum es manchmal Wochen dauern kann, bis eine bestimmte Foto-Idee umgesetzt wird und wie das Ergebnis dieser vertrauten Kollaboration aussieht, das verrät eine Bildstrecke auf Feature Shoot. → ansehen

3. Vom König aller Kamerabastler

Im Keller des Gebäudes von „National Geographic“ fertigt Kenji Yamaguchi für Fotografen die (eigentlich) utopischsten Vorrichtungen, Instrumente und Apparaturen an. Eine seiner Spezialitäten sind Kamerafallen mit Blitz, die Nahaufnahmen von Raubtieren möglich machen. Kurz: Was Q für James Bond ist, ist Kenji für die Fotografen des Magazins. In einem leider sehr kurz ausgefallenen Artikel versteckt sich ein absolut sehenswertes Video, das einen Einblick in den abwechslungsreichen Alltag des Mechanikers gibt, der mal eben die Naheinstell-Grenze eines Objektives verschiebt. → ansehen

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Ich will alles festhalten

13 Dec

William Gallagher of Martin+Joyce's Butcher shop, the last working premise in this block of Benburb Street, Dublin. Photograph taken in 1992, diptych assembly in 2014

Ein Beitrag von: David Jazay

Die Vergangenheit ist ein fremdes Land; sie machen dort alles anders. – L. P. Hartley

In dieser Vergangheit, nämlich 1982, lebte ich für drei Monate als Austauschschüler in Dublin. Die verarmte und baufällige Innenstadt faszinierte mich an jenem Sonntagmorgen, an dem ich allein die Liffey Quays vom Zentrum stadtauswärts entlangwanderte, eine Strecke von etwa drei Kilometern. Trödler, Möbelgeschäfte, ein paar Pubs, viele der georgianischen Fassaden in leuchtenden Farben gestrichen.

Es war eine Welt, die mich an amerikanische Krimiserien erinnerte, an Pop, an Freiheit. Kinder hielten mich (mit der Rolleiflex meines Vaters) an, um fotografiert zu werden; ich kam ins Gespräch mit Ladenbesitzern und Obdachlosen.

Halbverfallene Ruinen luden zum Entdecken ein, lange bevor „Urbexing“ als Begriff existierte und der Herbsthimmel strahlte in einem stählernen Tiefdunkelblau, das selten in Dublin zu sehen ist.

Fast forward. 1988, ich studiere an der Filmhochschule in München und drehe meinen ersten langen Dokumentarfilm: „Bargaintown – Dublin, Liffey Quays“. Ich will dieses Licht wiederhaben, den strahlend-dunklen Himmel, vor dem die immer verfalleneren Gebäude einen übernatürlichen Glamour erhalten.

Eine Frau steht vor einem bunten Gebäude.

Aber das Wetter will nicht, es ist bedeckt. Unser kleines Team aus zwei Mitstudenten wartet – gegen jede Vernunft – auf die letzte Woche, in der wir es tatsächlich schaffen, den Schwarzweißfilm mit den erwünschten grafischen Kontrasten zu drehen.

Wie schon die Jahre davor fotografiere ich auch wieder. Oft die gleichen Orte, wie sie sich verändern. Ein alter Laden macht zu, ein anderer zieht um oder hängt neue Werbeschilder an die marode Fassade.

Ich besuche Handwerker und Märkte, nehme neben Veduten, angelehnt an die klassischen Stiche des 18. Jahrhunderts und weitläufigen Panoramen auch Portraits der Bewohner auf: Händler, wie sie hinter ihren Ladentheken posieren und die Fassaden ihrer Läden.

Ein Junge posiert mit zwei Münzen in North Dublins Linenhall Street, 1988.

Beides „Schauseiten“, öffentliche Inszenierungen von Handwerkerstolz und Tradition. Es sind harte Zeiten in Dublin, über die Innenstadt liest man fast nur noch, wenn es um eine neue Heroinwelle geht. Mein Respekt für diese Menschen wächst, die sich nicht verdrängen lassen, auch nicht durch die häufigen Brände, mit denen gern mal „heiß entmietet“ wird.

Meine anfängliche Begeisterung hat sich zu einer Obsession gesteigert, ich will eine umfassende Dokumentation dieses Viertels erstellen – den Plan zu einem Fotobuch hatte ich schon mit 16 Jahren in meinem Tagebuch skizziert.

Ich will alles festhalten, was ich an Dublin liebe. Immer wieder fahre ich hin, erlebe den Wandel in den Jahren unmittelbar vor dem Celtic Tiger. 1992, ich lebe mittlerweile in Leeds, fotografiere ich die Stadt vorerst zum letzten Mal.

Die Boomjahre zwischen 1995 und 2000 verändern das Stadtbild Dublins radikal. Ich werde erst 2013 nach Dublin zurückkehren.

Straßenszenen in Bellana Heathers, Dublin

Mein Langzeitprojekt „Dublin Before the Tiger“, das ich in diesem Jahr fertigstelle, soll eine neuartige Perspektive auf die Vergangenheit bieten, die wir allzu oft nur aus atmosphärischen Schwarzweißaufnahmen kennen, aus zufällig aufgefundenen Amateuraufnahmen oder aus Postkartenansichten bekannter Gebäude.

Dafür habe ich systematisch ganze Gebäudeensembles in Einzelaufnahmen erfasst, die sich erst jetzt am Computer zu höchauflösenden Großbildern zusammensetzen lassen. Meine Arbeit handelt von Menschen und ihrer Umgebung, den Spuren, die vergangene Generationen hinterließen, der wechselnden Nutzung urbaner Räume.

Aktionshuas und Lower Ormond Quay

Aus hochauflösenden Scans von bis zu zwölf perspektivisch korrigierten Mittelformat-Negativen entstanden Tableaus, die diese unbeachteten und wenig dokumentierten Alltagsorte in großem Detailreichtum zeigen und die selbst mit Großbildtechnik so nicht zu fotografieren gewesen wären.

Ein Schwarzweißpanorama einer Größe von 2 x 70 Metern zeigt die Liffey Quays in ihrer ganzen innerstädischen Länge. Es soll 2015 in Dublin im öffentlichen Raum installiert werden, nur wenige Meter von den ursprünglichen Aufnahmeorten entfernt.

Da gerade eine junge Generation viele der vor zehn Jahren noch spärlich bewirtschafteten und verfallenden innerstädtischen Viertel für sich entdeckt, ist das öffentliche Interesse für diesen Blick auf die Stadt groß.

Für Auflösungs-Zwecke

Im Frühjahr 2014 veröffentliche ich das erste Mal eine Auswahl von Fotos, bewerbe das Projekt im Internet und besuche Dublin seit 18 Jahren wieder. Mit einem Dubliner Museum planen wir eine Ausstellung für 2015, bei der auch der Dokumentarfilm „Bargaintown“ wieder aufgeführt werden soll.

Neben dem Einfluss von Bernd und Hilla Bechers großformatiger Dokumentarfotografie war für mich besonders die Arbeit der amerikanischen Fotorealisten prägend: Richard Estes, Ralph Goings, aber vor allem John Baeder (und seine Diner-Serien). So wollte ich immer schon Portraits von Menschen machen und von Häusern.

Denn diese Gebäude sprechen in ihrer naiv gestalteten, liebevollen Buntheit für sich: Shopfronts, Schildermalerei und Werbetafeln, denen man die US-amerikanischen Vorbilder deutlich ansieht. Sie erzählen vom Leben in einem armen Land, einem traditionellen Auswanderungsland, in einem Europa vor der Globalisierung.


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Meet the Socialmaticfrom Polaroid

13 Dec

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

The camera of the future is here! Well, in the very near future of 2015 it will be. And you can be the first in line to snag one.

The Socialmatic from Polaroid is half top-of-the-line digital camera, half instant-photo-printer, and half social-sharing machine. That’s too many halves! All this goodness cannot be constrained by math.

This 14MP camera has a big ol’ touchscreen and Android built in. So you can edit using your favorite apps, print your masterpiece and post it online right then and there.

There’s even a 2MP selfie-cam on the back! Polaroid really thought of everything.

Order now and you’ll be first in line when they ship out. It’ll be worth the wait, even if you hand a Socialmatic IOU to your BFF this Xmas.
Pre-Order the Socialmatic or Learn More
$ 299 at the Photojojo Shop


© laurel for Photojojo, 2014. |
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12. Dezember 2014

12 Dec

Das Bild des Tages von: Andi Singer

Mädchen im Gegenlicht vor einem Fenster.

Fotolinks des Tages

1. Erstmals Biografie über f/64 erschienen

Eine 20-jährige Fotografie-Studentin lernte 1967 das Fotografen-Kollektiv um Ansel Adams, Dorothea Lange und Edward Weston kennen: f/64. Die Frau namens Mary Street Alinder arbeitete für den Rest von Ansel Adams Leben für ihn und bekam Geschichte und Innenleben der Gruppe mit wie kaum jemand sonst. Nun hat Alinder die erste allumfassende und deshalb historisch bedeutende Biografie* publiziert, die vor der Gründung beginnt und bis zu Verfall der Gruppe reicht. Der NYTimes Lens Blog hat Buch und Hintergründe besprochen. → ansehen

2. Warum die Fotografie trotz „Phantom“ eine Kunst ist

Wie gestern erwähnt, kritisierte Jonathan Jones auf The Guardian das derzeit teuerste Foto der Welt, „Phantom“, in Grund und Boden und – was vielen vielleicht gar nicht aufgefallen ist – stellte zu Beginn des Artikels die von ihm gern vertretene These auf, dass Fotografie gar keine Kunst sei. Nun kam es gestern zu einem überzeugenden Gegenschlag von Seiten des Fototheoretikers Sean O’Hagan. Dieser differenziert Jones’ Argumente und legt dar, warum die Fotografie nicht in erster Linie als Technologie, sondern als Art des Sehens verstanden wird und dass es völlig irrelevant ist, wenn irgendein Super-Reicher eine Fotografie kauft. → ansehen

3. Die besten Fotobücher 2014

Derzeit ist das Netz völlig übersättigt von Best-Of-2014-Listen und gerade im Bereich Fotobücher erschlägt empfängliche Leser die schier unfassbare Masse an Empfehlungen. Die wirklich relevanten Artikel können daran erkannt werden, mit wie viel Mühe und Kompetenz gearbeitet wird und da macht 2014 auch der Photo-Eye-Blog auf sich aufmerksam. Die Mitarbeiter von Photo-Eye haben auch in diesem Jahr die Auswahl nicht selbst getroffen, sondern bedeutsame Persönlichkeiten aus dem Fotokontext herangezogen, deren Empfehlungen jeweils im Detail zugänglich sind. Unter den insgesamt 26(!) Beitragenden sind Christiana de Middel, Markus Schaden und kein Geringerer als Martin Parr. → ansehen

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12. Türchen: Workshop bei imago fotokunst

12 Dec

Studenten im Fotokurs

12. Türchen

Solltet Ihr schon lange mit der Idee spielen, einen professionellen Fotokurs zu besuchen, dann ist unser heutiges Adventskalendertürchen sicher das richtige für Euch. Wir verlosen einen Gutschein für die Teilnahme an einem Fotoworkshop für Einsteiger oder einen 1-Monats-Gutschein für eine 1-jährige Fotoklasse bei imago fotokunst Berlin.

Imago fotokunst ist eine Galerie für Fotografie, die 1997 von Mathias Richter und Manuela Schäwe gegründet wurde. Ein wichtiges Anliegen ist den beiden Galeristen die Förderung von bislang unentdeckten Fototalenten. Daher bieten sie regelmäßige Fotokurse an, die vor allem dazu dienen, Talenten einen professionellen Einstieg in die Fotografie zu ermöglichen.

Ich war bei imago fotokunst in der Lehre und konnte die beiden Galeristen für unseren Adventskalender gewinnen. Bei imago fotokunst habe ich eigentlich alles gelernt, was man zum Fotografieren benötigt: Praktisches Wissen zur Kameratechnik, Kniffe bei der Laborentwicklung, Hinweise zur Bildgestaltung und Wissen zur Fotografiegeschichte.

Hilfreich fand ich Termine zur Bildbesprechung in der Gruppe unter Leitung der DozentInnen. Besonders nachhaltig war für mich das wertschätzende, empathische und entwicklungsorientierte Feedback von Mathias Richter, das es den TeilnehmerInnen ermöglicht hat, eigene Ideen zu verwirklichen und eine mutige, individuelle und feinfühlige Haltung beim Fotografieren zu entwickeln.

Eine Fotoklasse bespricht Bilder.

Gutschein-Variante 1: Der Einsteiger-Workshop

Ihr könnt aus einer von zwei Gutschein-Optionen auswählen! Für Anfänger wird der Einsteigerworkshop interessant sein, der innerhalb eines Wochenendes alle wichtigen Tricks und Kniffe zur (analogen und digitalen) Fototechnik erklärt. Dieser ist auch für Nicht-Berliner geeignet, die ihre Fotokenntnisse auf dem großstädtischen Pflaster in Verbindung mit einem Kurzurlaub erproben wollen.

Gutschein-Variante 1 umfasst die komplette Teilnahmegebühr für einen Einsteiger-Workshop „Fotografieren mit der digitalen oder analogen Kamera“ mit Mathias Richter im Wert von 120 €. Mögliche Termine sind die Wochenenden 24./25. Januar 2015 oder 21./22. Februar 2015, jeweils ganztägig.

Ein Dozent erklärt Bilder

Gutschein-Variante 2: Die Aufbauklasse

Für in Berlin lebende fortgeschrittene Foto-Enthusiasten ist die Jahresklasse interessant. In der Fotoklasse setzen sich die Schüler über einen Zeitraum von einem Jahr intensiv mit dem breiten Spektrum der Fotografie auseinander. Solltet Ihr an einer der nächsten Ein-Jahres-Fotoklassen (Zeitraum 2015/2016) teilnehmen wollen, entfällt für Euch der erste Monatsbeitrag im Wert von 180 €.

Die Klasse dauert 11 Monate. Ein Monat umfasst 18 Unterrichtsstunden. Das heißt, es gibt pro Woche einen Abendtermin (19 bis 22 Uhr) und einen Samstagstermin pro Monat. Die Fotoklasse eignet sich demnach auch für Berufstätige, die unter der Woche nur an den Abenden an einer Fotoklasse teilnehmen können.

Die Fotoklasse umfasst Grundlagen der Aufnahmetechnik, Einführung in das analoge Labor, Basiswissen zur Portraitfotografie, Lichtgestaltung (Blitz, Kunst- und natürliches Licht), Fotogeschichte und Fotorecht. Über den Zeitraum des Jahres arbeitet jeder Teilnehmer an einem selbst gewählten Projekt.

Die Fotoklasse bietet auch einen hervorragenden Einstieg in die professionelle Fotografie als Berufsfeld. Unter den Absolventen gibt es bereits eine große Anzahl an ehemaligen, die mittlerweile in der Auftragsfotografie oder in der künstlerischen Fotografie tätig sind.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Jahresklasse ist ein kurzes Bewerbungsgespräch, in dem die Eignung des Schülers bzw. der Schülerin anhand eigener mitgebrachter Arbeiten besprochen wird. Keine Bange, es geht beim Bewerbungsgespräch vor allem darum, sich kennenzulernen und zu besprechen, welche Wünsche und Erwartungen Ihr mitbringt.

Wer möchte, kann sich auf der Webseite von imago Webseiten von Ehemaligen anschauen oder Informationen zur Galerie und Fotoschule finden.

Um den Gutschein zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit Deinem Wunschgutschein unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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