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Archive for the ‘Equipment’ Category

LC-A 120: Mittelformat zum Immerdabeihaben

02 Feb

Bunte Mehrfachbelichtung einer Fassade mit sichtbarer Perforation eines Kleinbildfilms.

Ein Beitrag von: Tamara Skudies

Für die meisten Lomografen ist es eine irre Vorstellung, eine LC-A für Mittelformat zu besitzen. Die LC-A ist die Urkamera der Lomografie, eine Kamera für die Hosentasche, egal bei welchen Lichtverhältnissen und Tageszeiten. Zudem kann man sie auch bei schlechtem Wetter gut mit wenig empfindlichen Diafilmen nutzen. Somit war ich natürlich aufgeregt, als die neue LC-A 120 auf dem Weg zu mir war.

Die wohl kompakteste Mittelformat-Kamera mit Belichtungsautomatik, einer Minigon-Linse mit 38 mm, f/4.5 aus handgefertigten Premium-Glas (äquivalent zu einer 21-mm-Linse) und dem 4-Zonen-Fokus ab einer Distanz von 60 cm wurde im Spätherbst von Lomopgraphy präsentiert. Der ISO-Bereich geht von 100 bis 1600, womit man wirklich eine gute Filmauswahl hat, auch für Innenaufnahmen ohne Blitz. Ein MX-Schalter macht zudem Mehrfachbelichtungen möglich. Mit Kabelauslöser und Stativ sind Langzeitbelichtungen kein Problem.

Portrait einer Frau zwischen einigen Bäumen.

Portrait einer Frau vor einem Graffiti.

Die LC-A 120 ist zwar nichts für die Hosentasche, jedoch eine Kamera zum Immer-dabei-Haben, wegen ihres kompakten Designs und geringen Gewichts! Durch die großzügige ISO-Auswahl ist sie auch für viele Filme und zu jeder Tagszeit immer einsatzbereit. Das einzige, was mich etwas stört, ist, dass die kleinstmögliche ISO 100 ist. Da ich viele alte Filme habe, ist das natürlich etwas zu hoch. Jedoch kann man sich mit etwas Tesafilm und einem Stück grauer oder farbiger Folie behelfen, die man über den Belichtungsmesser klebt.

Meine ersten zwei Filme waren ein Redscale und ein Schwarzweiß-Film, da ich typisch schlechtes Herbstwetter hatte. Somit aber genau richtig zum Testen der Kamera, denn bei Sonnenschein kann (fast) jede Kamera gute Bilder machen. Das Filmeinlegen sollte man sich in der Bedienungsanleitung durchlesen, dann geht das auch ganz gut, wenn man es richtig macht. Das Kameragehäuse ist aus Kunststoff, das sich aber angenehm anfühlt und die Kamera sehr leicht macht!

Blick durch die Stahlkonstruktion unter einer Brücke.

Nächtliche Langzeitbelichtung mit Bäumen und Lichtspuren.

Die Handhabung ist relativ einfach, genau wie bei der LC-A, man schätzt die Entfernung und stellt die passende Zone ein. Zuerst dachte ich: „Wow, ich komme bis auf 60 cm nah an die Objekte meiner Begierde ran!“, merkte jedoch schnell, dass bei den 38 mm bei der Entfernung doch einiges auf das Bild passt. Der Sucher ist natürlich auch nicht ganz korrekt, da man mehr aufnimmt als man sieht, was jedoch bei Sucherkameras mit Weitwinkellinsen bei mir bis jetzt immer der Fall war und woran man sich gewöhnt.

Die automatische Belichtung funktioniert sehr gut auch bei schwierigen Lichtverhältnissen und Nachtaufnahmen. Man kann mit der ISO-Einstellung die Belichtung leicht beeinflussen, da das Einstellrad groß und gut zu verstellen ist. Bei Mehrfachbelichtungen sollte man die ISO auch anpassen, um überbelichtete Bilder zu vermeiden. Bei Innenaufnahmen würde ich nach meinen Erfahrungen lieber eine Stufe überbelichten, bei Langzeitbelichtungen sogar bis zu zwei Stufen.

Blick durch einen langen Gang mit Rundbögen.

Symmetrische Doppelbelichtung mit Gebäuden.

Im Großen und Ganzen weckte die Kamera bei mir mal wieder das „Ich will sie haben!“-Gefühl. Natürlich kann sie keine große Mittelformatkamera ersetzen, aber das soll sie ja auch nicht. Ich finde, sie ist die perfekte Begleitung für Urlaub und Städte. Mir haben auch die extremen Portraits mit ihr Spaß gemacht – passt natürlich nicht immer, aber es bringt durch die Weitwinkel-Perspektive eine schöne Abwechslung rein.

Rot-blaue Doppelbelichtung eines Cafés und einer Straße.

Doppelbelichtung mit Gebäuden an einem See und Himmel.

Das einzige wirkliche Manko, das ich bisher festgestellt habe, ist: Die LC-A 120 hat einen Filmtransportmechanismus, der wohl auf die Durchschnittsstärke von Papier und Film eingestellt ist. Nur hat jeder Film mit seinem Papier eine unterschiedliche Stärke, was zur Folge hat, dass die Abstände zwischen den Bildern unterschiedlich sind und auch mal zu groß werden können.

Daher ist es mir zuerst oft passiert, dass das letzte Bild nur halb belichtet war, wenn ich den Film nach der Anleitung so eingelegt hatte, dass der Startpfeil in der Mitte der Kamera auf den Punkt zeigt. Ich lege meine Filme nun immer so ein, dass der Startpfeil etwa 3 cm links von der Markierung ist, wenn ich die Kamera schließe und bekomme so meine zwölf Bilder auf einen Film.

Ein knorriger Baum und ein Hausgiebel.

Verschneite Landschaft in Grüntönen.

Jetzt habe ich seit Kurzem meine eigene LC-A 120 und habe sie wirklich fast immer dabei. Für mich ist sie die Neuerscheinung des vergangenen Jahres! Noch nie war es für mich so einfach, auf Mittelformat bei jeder Gelegenheit Fotos zu machen.

Ich habe schon einige Fotos damit geschossen, die ich mit keiner anderen Mittelformatkamera gemacht hätte. Allein schon durch die Möglichkeiten bei der Belichtung und natürlich habe ich für meine Kiev oder Big Six nicht so ein tolles Weitwinkel-Objektiv. Für meine Holga oder Diana hätte ich es, jedoch haben diese ihre Einschränkungen, wenn nicht genügend Licht vorhanden ist.

Blick hinauf durch ein Treppenhaus.

Blick hinunter in ein Treppenhaus.

Ja, der Preis von 399 € ist nicht wenig, jedoch eröffnet die LC-A 120 neue Möglichkeiten und bringt viel Spaß und tolle Ergebnisse. Man sollte natürlich Weitwinkelfotos mögen, sonst wird man daran selbstverständlich keine große Freude haben.

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf meine Urlaube in diesem Jahr, auf denen mich diese Kamera begleiten wird und befürchte Schlimmes für meinen Geldbeutel, da bei zwölf Bildern ein Film sehr schnell voll ist. Wobei ich bei Mittelformat etwas wählerischer bin, was die Motive angeht und so habe ich am Ende hoffentlich weniger Fotos, aber dafür bessere.


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1. Februar 2015

02 Feb

Das Bild des Tages von: Martin W.

Licht fällt durch ein Fenster in einen teilweise rot gestrichenen Flur und sorgt dort für Lichtspiele.


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Die 5 Fotobücher des Monats

01 Feb

Ein Stapel Foto-Bücher und Bände sitzen auf einem älteren Sessel.

Wenn ich etwas liebe, dann ist es die Fotografie. Doch die Liebe wäre nur halb so stark, gäbe es keine Fotobücher. Diese klobigen, sperrigen und oft schweren Teile, die in der immer papierloseren Welt oft nur im Weg stehen, geben mir so viel.

Ich halte sie gern in der Hand, schließe die Augen und rieche daran. Lausche dem leisen Zupfen der Blätter, wenn ich sie unter meinem Daumen durchfallen lasse. Vor diesen Werken habe ich Respekt, denn ich weiß, dass darin vor allem eines steckt: Harte Arbeit.

Mein Blick über die Neuerscheinungen des Fotobuchmarktes hatte es in den letzten vier Wochen leicht, denn viele an der Zahl waren es nicht. Und trotzdem fand ich fünf Bände, die mein Fotografenherz höher schlagen lassen (mein Gott klingt das kitschig).

 

Ein altes Ehepaar liegt sich in den Armen.

1. The Lovers*

Liebe hält meistens nicht sehr lange – ein Großteil aller (Ehe-)Paare geht nach kurzer oder langer Zeit wieder getrennte Wege. Vielleicht ist das auch der Grund, warum wir die Menschen so beneiden, die es geschafft haben, gemeinsam alt zu werden – und sich immer noch lieben.

Als die in England lebende Fotografin Lauren Fleishman alte Liebesbriefe ihres Großvaters an die Großmutter fand, die er während des Zweiten Weltkriegs verschickt hatte, war sie betroffen. Für Fleishman war dies eine Begegnung mit ihrem Großvater, mit der sie nicht gerechnet hatte. Sie beschloss, das Thema anzugehen und verbrachte die nächsten sechs Jahre damit, glückliche alte Paare zu fotografieren.

Im Nachrichten-Magazin The Telegraph verriet die Fotografin, worauf sie beim Fotografieren achtete: Fleishman war es nicht wichtig, die Paare gemäß ihres Alters, sondern gemäß ihrer Liebe zu fotografieren. Und zwar so, wie Mann und Frau sich selbst rezipierten.

Der Bildband „The Lovers“ ist mit seinen 176 Seiten demnach nicht nur ein Manifest der Liebe, sondern auch der Treue.

Informationen zum Buch

Veröffentlichung: Januar 2015
Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Schilt Publishing
Größe: 22,9 x 17,8 cm
Preis: 35,62 €

 

Vier Kinder stehen auf einem Feld.

2. Lindsay Morris: You are YOU*

Ein Ausdruck der Liebe und Annahme ist auch „You are YOU“ der Fotografin Lindsay Morris, die in Zusammenarbeit mit Kehrer eine Kickstarter-Initiative initiierte, um die Produktion eines Bildbandes zu ermöglichen, der sich mit geschlechtsvarianten Kindern beschäftigt.

Morris besuchte die Kinder auf einem Sommercamp, das dem Thema der geschlechtlichen Freiheit gewidmet war. Dort blühten die Kinder in der von Akzeptanz geprägten Umgebung auf, ohne Angst vor Mobbing haben zu müssen.

Der Bildband enthält 82 Farbabbildungen eines liebevollen Projekts, mit dem die Fotografin ein bis heute in vielen Teilen der Welt als Tabu behandeltes Thema besprechen und zur Auseinandersetzung damit einladen möchte.

Was an „You are YOU“ so spannend ist, hat mit dem Alter der jungen Menschen zu tun, womit sich das Projekt deutlich von anderen abhebt. Über Transgender-Erwachsene wird heute oft berichtet, aber bereits Kinder erleben sich häufig anders, als es von ihnen stillschweigend erwartet wird.

So wirbt die Fotografin mit dem erfolgreich gecrowdfundeten Band vor allem für eines: Verständnis für geschlechtsvariante Kinder als Teil unserer Gesellschaft.

Informationen zum Buch

Veröffentlichung: Januar 2015
Gebundene Ausgabe: 122 Seiten
Verlag: KEHRER Heidelberg
Größe: 28,6 x 1,7 x 28,7 cm
Preis: 39,90 €

 

Cover des Buchtitels

3. Small Things in Silence*

Für die Freunde des Minimalistischen wird dieser Blickfang eine wahre Freude sein: Masao Yamamoto, einer der bedeutendsten Fotografen Japans veröffentlicht mit „Small Thinks in Silence“ ein zusammenfassendes Werk seiner bisherigen Arbeit.

Die Bildsprache Yamamotos erstreckt sich im Rahmen des monochromem Sepias vom Aktportraits über Landschaften bis hin zur Tierfotografie. Jedoch bedient sich der Künstler nie gängiger Kompositionen, Ausdrucksmöglichkeiten oder Techniken.

Yamamoto ist bekannt dafür, Malerei und Fotografie miteinander zu vermischen, indem er selbst entwickelte Drucktechniken (er färbt seine Bilder unter anderem mit Tee) einsetzt. Das Ergebnis ist eine höchst delikate Angelegenheit, die, wie Yamanoto sagt, Erinnerungen hervorrufen soll.

Informationen zum Buch

Veröffentlichung: 28. Februar 2015 (schon lieferbar)
Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Editorial RM
Größe: 25,1 x 2,2 x 31 cm
Preis: 38,95 €

 

Eine Frau sitzt mit einem Jungen am Tisch und isst.

4. Bruce Davidson: In Color*

Wenn es einen Straßenfotografen gibt, der mich 2013 mit seinem eigenwilligen Stil erreicht hat, dann ist es Bruce Davidson. Selten hat mich ein Buch so „geplättet“ wie sein unerreichtes Werk „Subway“.

Davidson, Magnum-Fotograf und 81 Jahre alt ist kein bisschen müde geworden. Nun publizierte er mit Gerhard Steidl eine Art Retrospektive seiner Arbeiten in Farbe. Das 29 x 29 cm große Prachtstück enthält unbekanntere Farbfotografien aus 65 Jahren fotografischer Arbeit, die jedoch für den Werdegang von Davidson prägend und entscheidend waren – und immer noch sind.

„Schwarzweiß ist meine Frau, Farbe sind meine Kinder“, sagte Davidson 2014 in einem Interview zu dieser Publiaktion – und machte seine komplexe Beziehung zu beiden Ausdrucksformen deutlich.

Die 263 Seiten und die Größe des Buches sprechen eine deutliche Sprache: Nein, „Bruce Davidson: In Color“ ist kein Heftchen, das einmal durchgeblättert im Schrank verstauben wird. Es wird schwer sein und alle beeindrucken, die den Davidsonschen Stil mögen. Dringende Empfehlung.

Informationen zum Buch

Veröffentlichung: 31. Januar 2015
Gebundene Ausgabe: 263 Seiten
Verlag: Steidl Verlag
Größe: 2,5 x 30,5 x 29,8 cm
Preis: 67,46 €

 

Zwei Hände fassen ein Buch mit einem Auge darauf.

5. Ed Templeton: Wayward Cognitions*

Schon vor Monaten wurde ich von meinem Bürokollegen Mitch auf den professionellen Skater, „der auch ein richtig guter Fotograf ist“, aufmerksam gemacht: Ed Templeton. Mit „Wayward Cognitions“ präsentiert dieser nicht seine erste Publikation.

Der Band enthält wichtige Aufnahmen aus einer Zeitspanne von über 20 Jahren, die Templeton selbst entwickelt hat. Und nicht nur das: Auch das Gesamtkonzept und Design hat der ’72 in Kalifornien geborene Skater übernommen. Wie sagt man dazu? Ein Styler durch und durch.

Auf 160 Seiten präsentiert Templeton nun sein fotografisches Werk, das von der Spontaneität und der Achtsamkeit des Fotografen im Alltag lebt. „Wayward Cognition“ kommt dabei ganz ohne erklärende Bildunterschriften aus und appeliert so an die Fantasie der Betrachter.

Informationen zum Buch

Veröffentlichung: 31. Dezember 2014
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Um Yeah Press
Größe: 2,5 x 21 x 27,9 cm
Preis: 33,17 €

 

Habe ich einen Band vergessen? Welcher der fünf hat es Euch angetan? Oder wollt Ihr etwa gleich alle haben? Erzählt es mir.


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31. Januar 2015

31 Jan

Das Bild des Tages von: Kent MacDonald

Zwei Menschen unterm Sternenhimmel.

Fotolinks des Tages

1. Die neue Canon 5Ds kommt

Nächste Woche soll es in Sachen Vollformat etwas Neues aus dem Hause Canon geben. Der leicht veränderte Name deutet es an, es soll um mehr gehen als um die bloße Fortsetzung der 5D-Reihe. Neben der Canon 5D Mark IV soll es zwei 5Ds Versionen geben. Die Canon 5Ds soll einen 50.6 MP Sensor besitzen, in einer zweiten Version, der 5Ds R, auch ohne Tiefpass-Filter. Canon wirft damit eine neue Größenordnung auf den Markt. In letzter Zeit galten die ca. 36MP einer Nikon D810 oder Sony A7R als Verkaufsschlager in Sachen Detailreichtum. → ansehen

2. Zum Tod von Will McBride

Will McBride starb am Donnerstag im Alter von 84 Jahren in einem Berliner Krankenhaus. Viele Medien berichten über den Tod des großartigen Fotografen, der gerade die erste Ausstellung in der neuen c/o-Galerie eröffnete. Unter anderem das Deutschland Radio, das mehr über sein Leben erzählt. Den Text gibt es zum Nachlesen oder hören. → ansehen

3. Die Welt versinkt

Wie aus einem Hollywoodfilm über den Untergang der Welt wirkt die Architekturserie „United Land“ des Fotografen François Ronsiaux. Er lässt in ihr Häuser und andere Bauwerke untergehen oder im ewigen Eis versinken. Ziemlich gruselig und gut gemacht. → ansehen


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Printing Landscapes

31 Jan

Eine Baumgruppe

Ein Beitrag von: Michael Hummel

Lichtsensibles Papier zu verarbeiten, erscheint mir als eine exotische Beschäftigung, so dass man in der Bezeichnung auf das englische „Fine Art Printing“ zurückgreifen muss; „Vergrößerung“ oder „Kunstdruck“ sind ein wenig schwierig, noch schwieriger wird’s bei der Bezeichnung der ausführenden Person, die jetzt zu Wort kommt.

Warum ich mache, was ich mache.

Wahrscheinlich hauptsächlich deshalb, weil die erste Vergrößerung mich gleich wohlwollend aus der Wanne anlächelte. Ausgerüstet mit einer Zenit erwischte ich auf einem Wiener Nebenprater (dem Böhmischen Prater), einen Drehorgelspieler, der sich auch bereitwillig portraitieren ließ, zuvorkommenderweise ein schwarzweiß-freundliches Matrosenhemd trug und immer wieder lächelnd auf meine russische Kamera blickte.

In seiner darauffolgenden Eröffnung ist dann auch gleich der andere Pol bezeichnet: Er hat bei Leica gearbeitet und holte irgendwann einen Koffer mit Betriebsleicas raus – Wert eine Unsumme, Kapital halt. Die Zenit ist im Altenteil, aber ihre Rolle haben die Holgas, Isolas und Clacks übernommen.

Eine Baumgruppe

Was mache ich eigentlich als Printer? (Medienmassage)

Heutzutage eine gute Frage – eine für mich wichtige Antwort: Ich teile den Bildschöpfungsprozess in drei Abschnitte: Hinhalten und belichten, so entwickeln, dass ich’s nachher auf Papier bringen kann und ebendies durchaus meistgewichtet: Ich interpretiere die Negative immer wieder neu. Im dritten Schritt beginnt der Dialog mit dem Material, auch die Erdung, wenn man so will.

Ein Berg in den Wolken

Beispielhaft wird dieser und diese am ehesten im Lithprozess. Die alten Papiere, die ich verwende, unterscheiden sich in der Reaktion allein schon durch die Oberfläche, d. h. dieselbe Emulsion, nur eine andere Oberflächenstruktur. Mattes Agfa Portriga Rapid kann jederzeit zu einer Kornflut anschwellen, filigranes (118) ist körnig aber, beherrschbar usw. Ähnliches gilt für die Färbigkeit.

Was mir für die ästhetische Diskussion relevant erscheint, ist, dass das Korn und die Farbe immer eine Wahl beinhalten und im Allgemeinen in sich stimmig sind (etwa bei einem Farbsplit – die Erdung durch das Material), aber möglicherweise die Anwendung auf das Sujet nicht nachzuvollziehen, dann bleibt nur die Neuinterpretation.

Das Medium hat Grenzen, wie jedes, an denen man zwar zupfen, sie aber nicht zerreißen kann. Schlagwörter wie „Tonwerte“, „Schmelz“, „Fleischigkeit“ seien genannt – nicht dazu gehört die Schärfe.

Ein Dyptichon von Hügelketten

Eigentlich war die digitale Revolution das Beste, was der Analogfotografie passieren konnte. Kein Kampf, eher eine fruchtbare Rollenaufteilung, die digitale hält der anlogen den Rücken frei, also quasi der Khedira Ronaldos.

Für den Workflow des Printers eröffnet sich die nützliche Hybridverarbeitung: Ein kleinerer Analogprint wird eingescannt und groß und in identischer Qualität digital ausgedruckt (tatsächliche Reproduzierbarkeit). Dieses Verfahren erspart einem einerseits natürlich die lästige Retuschierarbeit mit dem Pinsel, andererseits ist es aber etwa nicht möglich, die gerade so spannende Oberflächenstruktur der älteren Papiere zu reproduzieren.

Ein Feld mit Hochsitz

Für die meisten bedeutet der Negativscan aber der schnelle Weg in das jeweilige soziale Netzwerk. Wenn man sich dort in den analogen Kreisen ein wenig herumtreibt, was ich gern mache, stößt man teilweise auf verstörende Schlachtfelder.

Eine Landschaft mit gefällten Bäumen

Der mediale Wechsel hat den Fokus der Analogen klar auf das Material gelegt, das vorher viel unbewusster verwendet worden war. Neben den melancholischen Fetischismen (bei mir twa die sich verlierende Oberflächen- und Emulsionsvielfalt der Papiere) tritt auf einmal der Fehler, das Unerwartete hervor.

Eine Baumgruppe

Im Negativprozess gesellt sich dann zur Zenit (Holga, Isola, usw.) auch der abgelaufene Film und im Falle des ganzen Zyklus die uralten Papiere. Der Makel wird geradezu zur Signatur des Analogen, die Ästhetik zu einer des Handicaps.

Ob und wie weit man dem folgen will, hängt von den persönlichen Vorlieben, aber eben auch vom Workflow ab. Ich brauche Emulsionsfehler weder auf Film noch auf Papier, schätze Plastiklinsen und viele alte Objektive ob ihrer sanften Tonabstufung, kann durchaus mit den Fehlern der einen oder anderen Vignettierung leben und arbeite immer wieder bewusst mit Pfefferkorn.

Ein Birkenast

Landschaft

Warum Landschaft? Viele Antworten. Landschaft schließt fotografisch bei mir beide Randgebiete ein: Die Wildnis mit ihrer Bedeutungsherausforderung und die überstrukturierte ausgebeutete Natur mit eventuellem Schönheitsdefizit.

Tatsächlich ist „Landschaft“ ein sehr später Fokus bei mir, man könnte sagen, ich musste das als Stadtkind erst noch lernen und viel dazu beigetragen haben meine Fernreisen per Rad.

Ein Dyptichon von Hügelketten

Außerdem ist die Landschaft ein beliebter Reibebaum der Fotografie, wie man auch den Reaktionen auf einen Artikel von Martin Gommel hier entnehmen kann.

Da bleibt mir die dankbare Aufgabe, das Ganze (der Status Quo der Landschaftsfotografie, wenn man Explore und Konsorten als repräsentativ ansieht, ist fantasielos, erbärmlich und vor allem ohne Liebe gekocht) von der positiven Seite her aufzuziehen.

Baumstämme

Viele Wege führen zur De- und Rekonstruktion von Wahrnehmung; da wäre die Entdramatisierung (keine Lichtspiele) und das Ins-Zentrum-Rücken von anderwärtig als banal abgekanzelten Motiven; das Hyperreale und die Kamerabewegung und natürlich die Ästhetik des Handicaps.

Tja und da muss ich sagen, es gibt etwa auf Flickr eindeutig mehr als zwei Fotografen, die es schaffen, meine Landschaftwahrnehmung immer wieder neu anzustoßen.

Das Ziel des Anstoßens ist sicher zuerst einmal die Verfremdung (Schklowskis ?????????e) durch die wenig getreue Abbildung. Verfremdung ermöglicht Befreiung aus Sehgewohnheiten und setzt die für die Betrachtung nötige Distanz. Außerdem testet sie das Motiv auf seine Beständigkeit, sie schneidet den leichten Rezeptionsweg über das Spiel der Signifikanten („lovely detail“, „Wie schön die Rinde rauskommt“) ab.

Drei Birken

Ein nicht ganz modernes Zitat, das uns aber gelegen kommen könnte:

We shall now discuss the relation of pictorial art to nature, and shall show the fallacy of calling the most scientifically perfect images obtained with photographic lenses artistically true.

They are not correct, as we have shown, and shall again show, but what is artistically true is really what we have all along advocated; that is that the photographer must so use his technique as to render a true impression of the scene.

The great heresy of sharpness has lived so long in photographic circles because firstly the art has been practised by scientists, and secondly by unphilosophical scientists […]

(P.H. Emerson, Naturalistic photography for students of the art. London 1889. p. 114)

(Sinngemäß: „Wir sollten nun das Verhältnis von Bildkunst zur Natur erörtern und den Trugschluss hinterfragen, dass das wissenschaftliche perfekte Bild, das mittels fotografischer Linsen hergestellt wurde, künstlerisch ‚wahr‘ ist.

Dieses Bild ist, wie wir gezeigt haben und zeigen werden, nicht künstlerisch ‚wahr‘. Künstlerische Wahrheit ist hingegen: Dass der Fotograf seine fotografischen Fähigkeiten dafür nutzen muss, einen Eindruck der Szene wiederzugeben.

Die große Häresie der Schärfe gibt es in Fotografenkreisen schon so lange, weil diese Ausdrucksform erstens von der Wissenschaft benutzt wurde und zweitens von unphilosophischen Wissenschaftlern.“)

Zu den „most scientifically perfect images“ braucht man in unserem Kontext nicht viel zu ergänzen, mein Lieblingsteil ist aber eindeutig die „große Häresie der Schärfe“. Die Schärfe als mediale Begründung der Fotografie hat eigentlich ausgedient, sie verkauft sich allerdings nicht nur gut, sondern sie ist quasi ein Sparbuch: Wenn nix anderes geht, kann man auf sie zurückgreifen.

Die Unschärfe ist nicht das einzige Tabu der Landschaftsfotografie (ich denke da etwa an „f/64“), andere wären Emotionalisierung und Subjektivität.

Eine Landschaft

Der Baum vor dem Kopf, die Gnomperspektive, das Einbeziehen des eigenen Schattens, alles kleine Brüche, die im Allgemeinen wenig Variationsspiel lassen und damit den Manierismus im Rucksack führen, allerdings zum richtigen Zeitpunkt auch die richtige Medizin sein können.

Doch die vielen subjektiven Wege können auch den intersubjektiv akzeptierten Weg der Wahrnehmung deformieren, verschieben. Es wird ganz allgemein immer eine Herausforderung bleiben, die sozialen und medialen Nebengötzenopfer stets beiseite lassend (ich mag auch knackige Schärfe, vor allem relative Schärfe und auch die Rindenstruktur von Bäumen) das geltende soziale Konstrukt der Wahrnehmung anzugreifen und als Ziel bietet sich vor allem die „objektiv“ gehegte Landschaftsfotografie an.

Noch viel mehr von meinen Prints gibt es auf meiner Webseite. Ab dem 10.02. sind meine Arbeiten außerdem bei der Ausstellung „Innere Panoramen“ im Rahmen der Industrial Motion Art in Wien zu sehen.


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30. Januar 2015

30 Jan

Das Bild des Tages von: Marco Nürnberger

Wendeltreppe mit Versteckspiel

Fotolinks des Tages

1. Animierter Kurzfilm „Photographs“

Dieser 6-minütige Film von Brendan Clogher und Christina Manrique über eine alte Frau, die eine Polaroidkamera findet, entstand bereits 2010. Zum Glück hat ihn DigitalRev wieder ausgekramt, denn sonst hätten wir heute Morgen beim Ansehen wohl keine kleine Träne aus dem Augenwinkel streichen müssen. Sehr süß gemacht und empfehlenswert. → ansehen

2. Vom Foto, das eine finanzielle Lawine auslöste

Ein Junge wird auf der Straße fotografiert und antwortet auf die Frage, wer ihn in seinem Leben am meisten beeinflusst hat, mit seiner Lehrerin. Diese habe die Schüler immer sehr respektvoll behandelt. Der Fotograf Brandon Stanton von Humans Of New York kontaktiert daraufhin die Lehrerin und startet eine Crowdfunding-Kampagne für die Schule. Das Ergebnis? Lest es selbst. → ansehen

3. Nutzergeneriert

Stell Dir vor, Du machst bei einem Aufruf der New York Times mit, Instagram-Fotos für ein Feature einzureichen. Ein paar Tage später schickt Dir ein Freund eine Nachricht über Facebook, dass Dein Foto auf der Titelseite zu sehen ist. Mit einem Haken: Dein Benutzername steht nicht dabei. Dies ist keine erfundene Geschichte und Poynter hat die Sachlage analysiert. → ansehen


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Symbiosen

30 Jan

© unbenannt_Luca Galavotti

Der italienische Fotograf Luca Galavotti beschäftigt sich in seiner Fotografie hauptsächlich mit Landschaften sowie von Mensch erschaffenen Orten und deren Wechselwirkung.

Sein Interesse für Architektur verfestigte er in einem Architekturstudium. Später wechselte er jedoch zum Fach Kommunikationsdesign, da ihn seine Leidenschaft, die Fotografie, nicht losließ. Er ist jedoch davon überzeugt, dass es keiner Schule bedarf, um fotografieren zu lernen. Kein Kurs kann Dir Sensibilität und Neugier beibringen und für die praktischen Fertigkeiten bedarf es Zeit, so Galavotti.

Heute lebt und arbeitet er als freiberuflicher Fotograf in Emilia, Italien und reist gern und viel. Während dieser Reisen entstehen viele seiner hier zu sehenden Fotografien. Hauptsächlich arbeitet er mit analogen Kameras und präferiert für Landschaften Farb- und für Portraitaufnahmen Schwarzweißfilme. Zu seinen Architektur- und Landschaftsaufnahmen sagt er:

Ich mag die Idee, Plätze, die ständig im Wandel sind, in einen Augenblick einzufrieren. Einen Fotowiderspruch zu erzeugen. Insbesondere die Nicht-Orte habe meine Aufmerksamkeit, Räume geschaffen durch Menschen, für Menschen, aber ohne Identität. Sie sind Ausdruck einer Form der absoluten Unsicherheit im Übergang. Jeder geht durch diese Orte, aber keiner lebt dort. Meine Fotografien wollen ihnen gewissermaßen eine Seele geben, den Moment des „Übergangs“ stoppen sowie die ständige und unaufhörliche Ungewissheit, die jetzt typisch ist für unsere Zeit.

Und dann habe ich Landschaftsaufnahmen: Ich sehe sie wie riesige Behälter, wie Schachteln, wie wechselnde Hintergründe, auf denen man sich bewegt und seine Spuren hinterlässt. Ich mag es, die Landschaft und ihren Einfluss auf die Menschen, die dort leben, zu studieren. Und umgekehrt, den Einfluss der Menschen auf die Landschaft, die sie umgibt. Wie diese beiden Faktoren manchmal so weit entfernt und manchmal doch so nah sein können und eine Symbiose ergeben.

Betonboden mit Meer.

Fotokabine vor großer Wand.

Wellenbrecher im Meer mit Möwen.

Blick auf eine große Wohnsiedlung zwischen Bäumen.

Haus mit der Aufschrift SOGNI

Weg, der in den Nebel führt.

Eine kleine Mauer am Strand.

Ein Jesushäuschen am Feldweg.

Ein schneebedecktes Feld mit kahlen Bäumen.

Absperrungen an einem Parkplatz.

Blick aus einem großen Fenster ins Meer.

Wer nun neugierig geworden ist, schaut am besten auf seiner Webseite, Flickr oder Facebook vorbei. Dort finden sich neben diesen Aufnahmen auch die anfangs kurz erwähnten Portraitaufnahmen, für die er sich ebenfalls viel Zeit nimmt, um das wahre Wesen einer Person zu erfassen.


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29. Januar 2015

30 Jan

Das Bild des Tages von: Oliver Grimm

© Oliver Grimm

Fotolinks des Tages

1. 16 Jahre alt und erfolgreich

Den Namen David Uzochukwu werden die aufmerksamen Leser sicher häufiger in diesem Magazin gelesen haben. Denn David überzeugt durch seine Fotografien, mit denen er Gleichaltrigen um Längen voraus ist. Mit EyeEm sprach David darüber, wie es sich anfühlt, in seinem Alter schon so erfolgreich zu sein, was ihn derzeit inspiriert und welche Vorsätze er für 2015 hat. → ansehen

+ Keine Lust auf englisch? Kein Problem. Im zarten Alter von 14 veröffentlichte David hier im Magazin den Artikel „Am Anfang einer Reise“.

2. Pakete liefern und Fotos auch

Hobbyfotografen machen Bilder im Gegensatz zu Professionellen in ihrer Freizeit und verdienen sich die Brötchen mit einer Arbeit, die häufig wenig, bis gar nichts mit der Fotografie zu tun hat. Dies ist auch der Fall beim UPS-Mann Lou Roole, der sich in den Bereichen Akt-, Portrait- und Straßenfotografie einen Namen gemacht hat. 11&more sprach mit Lou über seinen Werdegang. → ansehen

3. Die Kinder eines Krieges

Das Thema Flüchtlinge wird derzeit immer häufiger von Fotografen aufgegriffen. Bestes Beispiel für eine gelungene Portrait-Dokumentation ist die Arbeit von Kilian Foerster aus Hamburg. Dieser porträtierte Kinder, die vor dem Islamischen Staat im Irak fliehen mussten und oftmals mitbekamen, wie ihre Eltern, Schwestern oder Brüder vom IS ermordet wurden. Spiegel Online zeigt 10 Aufnahmen, die Geschichten der Kinder und hat dem Fotografen einige Fragen zu seinem Projekt gestellt. → ansehen


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Let It Snow! 4 Tips For Super Snow Photos

29 Jan

Oh, the weather outside is frightful. But photographing snow is so delightful!

It’s especially delightful when you know how to make the most of that sparkling, snow-covered landscape.

Check out our four tips for taking brrr-eautiful snow photos, and in no time you’ll be running around and enjoying the cold stuff as much as the sledders and snow-angel-makers.

We guarantee that the gorgeous winter shots you’re going to get are worth leaving the comfort of your heated blanket. (And hey, that blanket will still be waiting for you when you get home!)

Catch Snowflakes On Your Tongue and in Photos

(…)
Read the rest of Let It Snow! 4 Tips For Super Snow Photos (696 words)


© Taylor for Photojojo, 2015. |
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28. Januar 2015

29 Jan

Das Bild des Tages von: Philipp Häfeli

Reinebringen-©-Philipp-Häfeli

Fotolinks des Tages

” target=”_blank” title=”Link zum Artikel auf Deutschlandradio” >1. Alles oder nichts

Der Straßenfotograf Espen Eichhöfer sorgt derzeit für Aufregung, da er von einer Frau verklagt wurde, die er beim Überqueren der Straße fotografierte. Deutschlandradio hat die Initiative ergriffen und ein fünfminütiges Interview mit einem Mann geführt, der bereit ist, für die Straßenfotografie bis zum bitteren Ende zu kämpfen. Warum er das macht und wie er die jetzige Situation des Genres sieht, beantwortet er in diesem Sendebeitrag.
” target=”_blank” title=”Link zum Artikel auf Deutschlandradio” >→ ansehen

2. Vom Lösen und Binden

Verlust ist ein unvermeidbarer Teil des Lebens, die Frage ist, wie wir damit umgehen. Mathew Swarts verarbeitet die Trennung von seiner Freundin, in dem er alte Aufnahmen von ihr geschickt manipuliert. Diese Bilder bekommen einen illustrativen Charakter, da er die Ex-Freundin nicht einfach ausschneidet, sondern mit unterschiedlichsten Ebenen überlagert. Wie kompliziert nach einer Trennung eine neue Beziehung sein kann, das zeigt er an seiner Darstellung seiner neuen Freundin. → ansehen

3. Einmal um den Globus

Reisen und fotografieren, das gehört zusammen. Der „Travel Photographer Of The Year“ ist ein internationaler Wettbewerb, der Aufnahmen aus aller Welt in 10 Kategorien bewirbt. Vom rührenden Portrait eines 5-jährigen Mädchens aus Pakistan, einer drastischen Aufnahme der Heuschreckenplage auf Madagaskar, bishin zu einem stimmungsvollen Foto von Pilgern in den peruanischen Anden ist alles geboten. → ansehen


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