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Archive for the ‘Equipment’ Category

Durch die Augen einer Tänzerin

10 Feb

© Darian Volkova

Ballett ist eine Kunstform, die durch ihre Anmut und Eleganz so unsagbar fein und leicht wirkt, jedoch gleichzeitig ein unglaublich hartes Training benötigt. Dieser Gegensatz lässt sie magisch, ja nahezu unwirklich erscheinen. Einen Blick hinter die Kulissen gewährt uns die Fotografin und Tänzerin Darian Volkova.

Dank ihr können wir nicht nur einen Einblick in das Leben eines der bekanntesten Balletthäuser der Welt erhalten, sondern das klassische Ballett auch durch die Augen einer Tänzerin sehen.

Eine Tänzerin hält ihr Bein auf einer Stange am Fenster.

Ballettschuhe

Darian wurde in der russischen Stadt Chabarowsk nahe der chinesischen Grenze geboren, begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Tanzen und fand mit sieben Jahren dann zum klassischen Ballett. Heute arbeitet sie am klassischen Balletttheater in Sankt Petersburg, einem der wohl traditionsreichsten und bekanntesten Balletthäuser überhaupt.

Vor etwa einem Jahr begann sie, das tägliche Leben der Tänzer zu dokumentieren. Sie arbeitet dabei sowohl analog mit der zweiäugigen Spiegelreflexkamera Yashica Mat 124G, digital mit der Fujifilm X-E2 und manchmal einfach mit dem iPhone. Sie portraitiert die anderen Tänzer bei den Proben, zeigt aber auch ganz alltägliche Dinge und Situationen.

Eine Tänzerin fotografiert sich selbst vor einem Spiegel

Tänzerinnen hinter der Bühne von oben aufgenommen

Was ich an der Ballettfotografie schätze, sind der menschliche Körper und seine Fähigkeiten. Ich stelle das gern heraus, indem ich mit Licht und Schatten spiele. Ich versuche, den Moment festzuhalten, die Atmosphäre des Theaters zu vermitteln und die Arbeit der Künstler so zu zeigen, wie sie ist.

Ihre Bilder leben nicht nur von den unglaublich grazilen Bewegungen, den schönen Körpern und Kostümen. Darian hat einen sehr guten Blick für tolle Bildschnitte und ein großartiges fotografisches Talent.

Ein Mann tanzt unter einem Kronleuchter.Eine Tänzerin unter Schrägfenstern.

Dass Darian selbst auch tanzt, hilft ihr sehr, wenn sie ein bestimmtes Bild umsetzen möchte. Die Tänzer sehen in ihr keine Fremde und sind oft sogar befreundet, was die Arbeit miteinander viel einfacher macht.

Ich bin in der Lage, während der Interaktion mit meinem Modell meine eigene künstlerische Vision auszudrücken. Es ist sehr leicht für mich, den Tänzern zu erklären, wie das Endresultat aussehen soll, denn da ich selbst tanze, sprechen wir dieselbe Sprache.

Ein Tänzer auf einer Leiter

Ballettshow von oben auf die Bhne fotografiert.

Darian teilt ihre Bilder über Instagram. Besonders empfehle ich aber ihre Homepage „Soul in Feet“, auf der man ihre Fotos in großer Auflösung und ohne störende Elemente bewundern kann.


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Get Power and Organization with This Bag Divider

10 Feb

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

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9. Februar 2015

09 Feb

Das Bild des Tages von: Michel Nguie

Eine Katze mit unterschiedlicher Augenfarbe schaut dich an.

Fotolinks des Tages

1. Viele gute Interviews

Ken Weingart ist selbst ein sehr erfolgreicher amerikanischer Fotograf, zeigt jedoch auf seinem Blog nicht einfach nur seine eigenen Bilder, sondern präsentiert dort gute Interviews, die er mit anderen bekannten Fotografen, wie Martin Schoeller, Alain Laboile und Joel-Peter Witkin geführt hat. → ansehen

2. Ein Fotobuch von 1887

PetaPixel stellt das Fotobuch „Photography in the Studio and in the Field“ von Edward M. Estabrooke vor. Das Besondere daran: Das Buch ist über 120 Jahre alt und beschreibt die zur damaligen Zeit gängigen Techniken und Fortschritte. Es kann dank des Projektes Gutenberg kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. → ansehen

3. Abgelaufen

In einem Gastbeitrag auf Japan Camera Hunter beschreibt Stephen Dowling, wieso das Fotografieren mit abgelaufenem Film reizvoll und interessant sein kann. Außerdem hat er jede Menge Anmerkungen parat, was man beachten muss, wenn man mit abgelaufenem Film arbeitet. → ansehen


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*Almost* Spring Clean Up: Get Power and Organization with This Bag Divider

09 Feb

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Liebe, Leib und Lust

09 Feb

Ein Mensch mit Schweinemaske.

Corinna Sauer beschäftigte sich in ihrer Serie „Consensual“ mit Sadomasochismus. Die Arbeit der Fotografin visualisiert die Gradwanderung zwischen Schmerz und Lust und diskutiert damit die Grenzen des Normativen. Ein Beitrag über eine Serie, die einen künstlerischen Blick auf die Szene wirft, ohne wertend zu sein.

Als ich ungefähr zwölf Jahre alt war, hatte ich das erste Mal Fantasien, in denen ich entführt, in einem Keller gefoltert und erniedrigt werde. Diese Fantasien waren einerseits lustvoll, andererseits habe ich mich dafür geschämt. Die Tatsache, dass meine Fantasien nicht typisch männlich sind, hat mir mein Outing erschwert. Erst im Alter von 45 Jahren lebe ich so frei, wie ich es mir immer erträumt habe.

Diese Aussage stammt von einem Mann, den die Fotografin Corinna Sauer im Rahmen ihrer Serie „Consensual“ portraitiert hat. Für ihre Serie hat sie sich in SM-Studios begeben und Personen während des SM-Spiels fotografiert.

Durch ihre feine Beobachtungsgabe hat Corinna eine eigene Bildsprache entwickelt, die ausdrucksstark und ästhetisch über Menschen mit besonderen sexuellen Vorlieben spricht. Die Fotografin wollte mit ihrer Serie Spielformen der Sexualität aufzeigen, die sich außerhalb des Normbereichs bewegen.

Bondage im SM Studio

Corinna war am Anfang vor allem über den Einfallsreichtum bei sadomasochistischen Praktiken überrascht. Individuelle Fantasien werden in den Studios nach Maß zugeschnitten. Schlachtungsfantasien als Schwein, Entführungszenen oder die Vorstellung, für wenige Stunden als Kleinkind behandelt zu werden, gehörten neben den bekannteren masochistischen Praktiken zum Programm.

Bei einigen wenigen Szenen habe sie kurz das Studio verlassen müssen, berichtet die Fotografin. Die mehrstündigen Fotosessions gingen ihr vor allem am Anfang an die Substanz.

Unter sexuellem Sadomasochismus versteht man im Eigentlichen zwei Arten der Sexualpraktik: Die des Sadismus (dominant) und die des Masochismus (unterwürfig). Bei den meisten Anhängern kristallisiert sich über die Zeit hinweg die Präferenz für den aktiven oder den passiven Teil heraus.

Masochismus tritt jedoch oft zuerst in Erscheinung und ist vierfach so häufig wie Sadismus. Der höhere Bedarf an masochistischen Sexualfantasien wird durch Angebote in Bordellen abgedeckt.

Eine Frau trägt eine Maske.Frau mit Wachs.

Obwohl „sexueller Sadomasochismus“ im ICD-10 als psychische Störung definiert ist, sehen die meisten Psychiater und psychologischen Psychotherapeuten sadomasochistische Praktiken eher als Variante einer gesunden Sexualität an.

Klinisch relevant wird es jedoch dann, wenn sexuelle Fantasien mit einem Leidensdruck einhergehen oder Praktiken nicht einvernehmlich ausgeübt werden. In der Regel werden die sexuellen Praktiken jedoch mit Vorsicht und nach Absprache ausgeübt. Nicht immer, aber häufig gibt es ein Codewort, das die sexuellen Rituale unterbricht, so erzählt Corinna.

Sadomasochismus ist nicht für alle Menschen lustvoll, dennoch machen fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung einmal im Leben eine Erfahrung in diesem Bereich. „Die mangelnde Akzeptanz ist jedoch für viele SMler eine große Belastung“, sagt die Fotografin.

Noch immer herrscht ein allgemeiner gesellschaftlicher Konsens, dass sadomasochistische Neigungen Zeichen einer gestörten Psyche sind. Corinna berichtet, dass einige Menschen, mit denen sie sprach, lange Zeit ohne Beziehungspartner lebten. Tatsächlich sind in den meisten SM-Salons mehr Männer als Frauen anzutreffen.

Eine Frau liegt unter Plastik.Ein Mensch wird gefesselt.

Dass sadomasochistische Praktiken hauptsächlich von homosexuellen Menschen ausgeübt würden, sei jedoch ein Vorurteil, sagt Corinna. Trotzdem drängten sich auch bei der Fotografin zu Anfang ihrer Arbeit vorurteilsbehaftete Gedanken auf. Sie wollte mehr über die Motivation der Leute erfahren, die sich zum Erlangen sexueller Lust erniedrigen lassen oder andere demütigen.

Über die Ursprünge sadomasochistischer Neigungen wurde auch innerhalb der psychologischen Forschung lange Zeit gerätselt. Psychoanalytische Theorien postulieren, dass Masochisten sich in frühkindliche Phasen zurücksehnen und dies in Form von Sexualpraktiken ausleben können.

Auch wird vermutet, dass Masochisten im realen Leben überlegen sein wollen. Wenn dieser Wunsch in der Realität nicht umsetzbar ist, verkehrt er sich ins Gegenteil.

Neuere kognitiv-behaviorale Theorien postulierten dagegen, dass das Aushalten von Schmerz selbstwertstabilisierend wirkt. Manche Menschen könnten beispielsweise Stolz empfinden, wenn sie mehr Schmerz aushielten als andere.

Ein Mann atmet durch eine Schweinemaske.

Aus der Forschung zur Schmerzverarbeitung ist bekannt, dass einige Menschen schmerzinduzierende Techniken ausführen, um negative Gefühle zu regulieren oder starke Anspannung zu reduzieren. In diesem Zusammenhang wird häufig die Vermutung geäußert, dass masochistische Praktiken eine Erleichterung für Menschen darstellen, die unter enormem beruflichen Druck stehen und sich somit für kurze Zeit Entlastung durch Verantwortungsabgabe verschaffen.

„Meine Erfahrung ist jedoch“, so Corinna, „dass Sadomasochisten in allen Berufs- und Gesellschaftssparten auftauchen.“ Nur einmal sei ein Manager einer großen Firma in Lederkutte auf sie zugetreten und habe gebeten, die Bilder sichten zu können, um eine Erkennbarkeit seiner Person auszuschließen.

Während des Gesprächs trug er einen roten Ball im Mund, der Schreie dämpfen soll. Ein bisschen seltsam sei ihr dieses Gespräch zunächst schon vorgekommen, die Scheu vor dem Unbekannten habe sich aber schnell gelegt.

Man merkt der Fotografin an, dass sie sich nicht nur unter ästhetischen, sondern auch wissenschaftlich relevanten Gesichtspunkten mit Sadomasochismus beschäftigt hat.

Eine Domina steht auf dem Boden.

Entstanden ist eine Serie, die nicht nur Mut erfordert, sondern auch das Prädikat künstlerisch wertvoll tragen darf. Ihre Serie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Fotografie ein Spiegel gesellschaftlich relevanter Phänomene sein kann.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass Corinna nicht die einzige Fotografin ist, die Menschen mit der Vorliebe für sadomasochistische Praktiken portraitiert hat. Auch Fotografen wie Katrin Ingwersen und Florian Müller haben sich diesem herausfordernden Thema gestellt.

Corinna Sauer ist jedoch die einzige (mir bekannte) Fotografin, die sadomasochistische Praktiken außerhalb einer Sicherheitszone dokumentiert hat. Sie nutzte weder Studiolicht noch weniger bedrohlich wirkende Studiosettings. Stattdessen fotografierte sie mit Zustimmung der Beteiligten die sadomasochistischen Praktiken bei deren Durchführung.

Sich in dunklen Kellern aufzuhalten und schmerzverzehrte Gesichter während des Aktes über mehrere Stunden zu portraitieren, erfordert Mut und eine starke Psyche. Der Verzicht auf Farbe und das Setzen starker Schwarz-Weiß-Kontraste trägt zur Ausformung einer persönlichen und charakterstarken Perspektive bei.

Mann mit Gummimaske liegt auf LinoleumbodenAuf dem Boden sind Schatten geworfen.

Corinna Sauer ist derzeit als freie Fotografin in Berlin und bei Prospektphoto tätig. Neben der Umsetzung eigener künstlerischer Projekte ist sie Teil des Musikmagazins Musikmussmit und verbindet dort ihre Leidenschaft für Livemusik mit der Fotografie.


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8. Februar 2015

09 Feb

Das Bild des Tages von: Imaxmax

© imaxmax


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Die 5 Fotowettbewerbe des Monats

08 Feb

Seifenkistenrennen

Auch diesen Monat haben wir wieder viele neue Wettbewerbe gefunden und hier die für uns interessantesten kurz zusammengefasst. Besonders Naturfotografen haben diesen Monat gleich eine doppelt tolle Chance. Aber auch Astro- und Handyfotografen kommen auf ihre Kosten. Wir starten mit einem regelmäßigen Wettbewerbstipp für Hobbyfotografen.

 

Foto Hits Wettbewerb „Retrofotografie“

Das Magazin Foto Hits veranstaltet regelmäßig Fotowettbewerbe für Hobbyfotografen, die kein Gewerbe im Bereich Fotografie gemeldet haben. Der aktuelle Wettbewerb sucht Fotos zum Thema „Retrofotografie“. Um teilnehmen zu können, muss man sich in der Foto-Hits-Community registrieren. Bis zu drei Fotos kann man bis zum 18. Februar 2015 einreichen.

Wenn Euch das Format gefällt, schaut öfter dort vorbei und vielleicht ist das nächste Thema ja etwas für Euch. Die Gewinne sind immer Produkte, dieses Mal zum Beispiel die Kamera Sigma dp3 Merrill, ein Stativ und ein Fotorucksack.

 

Astronomy Photographer of the Year

Seid Ihr an Astronomie-Fotografie interessiert? Dann ist dieser Wettbewerb etwas für Euch. Um daran teilzunehmen, braucht man jedoch einen Flickr-Account. Nach dieser kleinen Hürde kann man seine Bilder in verschiedene Kategorien hochladen. Für junge Fotografen unter 15 Jahren gibt es einen gesonderten Wettbewerb. Ob Eure Bilder eine Chance haben, könnt Ihr vielleicht am besten anhand der Gewinner des letzten Jahres abschätzen.

Wenn Ihr teilnehmen wollt, könnt Ihr das noch bis zum 22. Februar 2015. Die Fotos dürfen nicht älter als von 2014 sein. Zu gewinnen gibt es Geldpreise, die Gewinnerfotos werden ausgestellt und in einem Buch veröffentlicht.

 

Wildlife Photographer of the Year

Naturfotografen sollten sich diesen internationalen Wettbewerb näher ansehen. Auch hier gibt einen Bereich für Erwachsene und einen für Jugendliche unter 18 Jahren mit verschiedenen Kategorien. Die Teilnahmegebühr des Erwachsenenwettbewerbs beträgt 30 £. Die Anmeldung zum Nachwuchspreis ist hingegen kostenfrei.

Einsendeschluss ist am 26. Februar 2015. Die genauen Wettbewerbsdetails und Teilnahmebedingungen gibt es auch auf Deutsch zum Nachlesen. Zu gewinnen gibt es Geldpreise und Reisen zur feierlichen Zeremonie nach London.

 

Mobile Phone Award

Dass Handyfotos mittlerweile qualitativ locker mit den Bildern von Kompaktkameras mithalten können, ist kein Geheimnis. Der Mobile Phone Award beweist dies immer wieder aufs Neue. Einreichen kann man bis zu drei Bilder, die zwischen dem 27. Januar 2015 und 27. Februar 2015 mit einem Handy aufgenommen wurden. Also noch genug Zeit, um loszuziehen und tolle Motive zu finden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Einsendeschluss ist der 27. Februar. Zu gewinnen gibt es Produkte wie ein Xperia™-Smartphone.

 

GDT Europäischer Naturfotograf 2015

Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) lädt alle Amateur- und Profifotografen zur Teilnahme am aktuellen Wettbewerb ein. In acht verschiedenen Kategorien könnt Ihr gegen eine Teilnahmegebühr von 30 € bis zu 20 Fotos hochladen. Die Einsendung für Fotografen unter 17 Jahren in der Kategorie 9 ist kostenfrei. Bilder von Haustieren sind nicht zugelassen.

Es winken Geldpreise im Gesamtwert von 25.000 €. Der Einsendeschluss ist der 11. März 2015.

 

Wenn Ihr jetzt gern an einem der Wettbewerbe teilnehmen wollt, empfehlen wir Euch immer auch einen Blick auf die bisherigen Gewinner zu werfen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Art von Bildern gesucht werden und um bei Wettbewerben, die eine Teilnahmegebühr verlangen, nicht vielleicht sogar umsonst Geld auszugeben. Lest Euch zudem auch noch einmal selbst die Teilnahmeregeln durch, denn wir erwähnen hier immer nur die für uns wichtigsten Punkte daraus.


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7. Februar 2015

08 Feb

Das Bild des Tages von: Michaela Knizova

Untitled © Michaela Knizova

Fotolinks des Tages

1. DIY-Balgenkamera

Shane Arsenault hat sich eine etwa 50 x 40 cm große Balgenkamera selbst gebaut. Auf seinem Blog schreibt er über den Entstehungsprozess und gibt Einblicke in die Konstruktion. Und wen das Handwerkliche nicht interessiert, der sollte dennoch einen Blick riskieren und ans Ende des Artikels scrollen. Die Fotos aus der Kamera sind großartig und lassen in Sachen Bokeh jede andere Kamera vor Neid erblassen. → ansehen

2. Auf der anderen Seite der Linse

Lenny Kravitz ist ein bekannter Musiker. Wo er auch hinkommt, umringen ihn Fans und Paparazzi und richten ihre Kameras auf ihn. Irgendwann begann der Rockmusiker, den Spieß umzudrehen und fotografierte zurück. Aus diesen Bildern entstand nun der Bildband „Flash“, der auf Stern Online mit elf Fotos daraus vorgestellt wird. → ansehen

3. Der Elefant in der digitalen Dunkelkammer

Kinofilme werden schon seit einiger Zeit in der Regel digital gefilmt. Da verwundert es auf den ersten Blick schon, dass die großen Hollywood-Studios den letzten verbliebenen Filmhersteller Kodak finanziell stark unterstützen. Dahinter steckt jedoch mitnichten Nostalgie, sondern knallharte Business-Logik. In diesem interessanten Artikel von Leicaphilia erfahrt Ihr, warum. → ansehen


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Die vergängliche Kunst von David Catá

07 Feb

©  David Cata

Ein Beitrag von: David Catá

David Catá ist ein Performancekünstler, Maler und Fotograf. Schmerz, Nostalgie, Erinnerung und Vergessen sind Themen, die seine Kunst kennzeichnen. Seine erste Einzelausstellung „Dandelions“ findet derzeit in Berlin statt. Zu diesem Anlass habe ich mit David Catá gesprochen.

David Catá kombiniert Fäden und Fotografie. Anders als Künstler, die Bilder mit Nähten verzieren, nutzt David Catá seine Haut als Leinwand.

Die Stiche auf seine Handflächen sind eine Metapher für eine dauerhafte Symbiose zwischen Zeit und Vergessen. Cata näht Gesichter geliebter Menschen in seine Handflächen. Wenn die Fäden entfernt werden, verbleiben Einstichstellen in der Form des Portraits in seinen Händen.

David Catás Arbeiten lassen niemanden unberührt. Von Liebkosungen der Löwenzahnsamen bis zur Brutalität von Stichen reichend, ist sein Werk von einer tiefen Innenansicht geprägt – einem verzweifelten Versuch, Erinnerungen festzuhalten und sich mit dem Schmerz des Vergessens zu konfrontieren.

Junge mit Sonnenblumensamen.

Frau mit Sonnenblumensamen.

Hast Du das Nähen für Deine Projekte gelernt oder konntest Du bereits vorher mit Nadel und Faden umgehen?

Die Wahrheit ist, dass mein Interesse am Nähen, oder besser gesagt dem Nähen auf der Haut, erst vor fünf Jahren während meines Masterstudiums auftauchte. Vorher habe ich noch nie genäht, ich wusste noch nicht einmal, wie man Knöpfe befestigt. Aber als Kind habe ich immer mit Nadeln meiner Mutter experimentiert und versucht, sie durch meine Haut zu stechen. Meine Mutter hat oft nächtelang genäht.

Wie hat Deine Familie reagiert, als sie bemerkte, dass Du ihre Portraits auf Deine Handinnenflächen nähst?

Sie waren erstaunt und besorgt. Aber meine Familie ist heute froh, Teil des Projekts zu sein, weil sie den Sinn dahinter verstehen.

Wie viel Zeit musst Du zwischen zwei Performances verstreichen lassen?

Ich warte immer solange, bis sich die Haut vollständig regeneriert hat. Das dauert in der Regel vier Wochen. Das heißt aber nicht, dass ich alle vier Wochen ein Portrait in meine Hände steche. Ich mache das nur, wenn ich ein Bedürfnis danach verspüre.

Ein vernähter Handschuh

Haus schwebt auf Hand

Welche Rolle spielen Schmerzen bei der Art und Weise, wie Du Deine Familie portraitierst?

Obwohl meine Arbeit schmerzhaft zu sein scheint und wie ein aggressiver Akt gegen meinen Körper wirkt, spreche ich immer von emotionalen (und nicht körperlichen) Schmerzen. „Overexposed Emotions“ ist ein Projekt, das von Schmerz spricht, aber vor allem davon, wie die Menschen, die ich auf meiner Haut portraitiere, mein Leben geformt und eine Spur hinterlassen haben.

Welche Technik hast Du benutzt, um die Löwenzahnsamen auf Deinen Modellen zu befestigen?

Die Löwenzahnsamen klebe ich vorsichtig auf Menschen und Objekte. Das ist eine heikle Vorgehensweise, weil die Samen so zerbrechlich sind. Mein Projekt nutzt Löwenzahnsamen als Metapher für die Vergänglichkeit des Lebens, weil sie einerseits die Überreste einer verdorrten Blume und andererseits der Beginn einer neuen Pflanze sind.

Deine Arbeit ist sehr intim und zart, aber auch brutal und schockierend zugleich. Glaubst Du, dass dieses Spannungsverhältnis den Reiz für Dein Publikum ausmacht?

Meine Arbeiten spielen mit Gegensätzen: Liebe und Schmerz, Vergessen und Erinnern, Bindung und Verlust. Und das erzeugt eine gewisse Spannung beim Betrachter. Einerseits will man nicht hinschauen, andererseits kann man nicht wegschauen. Ich will Gefühle mit meinen Bildern auslösen.

Buch mit Sonnenblumensamen

Bild mit Sonnenblumensamen

Was sind Themen, mit denen Du normalerweise arbeitest? Glaubst Du, dass Kunst eine Waffe für politische Veränderungen sein kann?

Die Themen, die mich bewegen, umkreisen Erinnern, Vergessen, Schmerz und Beziehungen. Diese Themen beschäftigen mich zunehmend. Ich glaube, dass Kunst ein emotionaler Defibrillator für Gefühle und soziale Interaktionen sein kann. Kunst regt uns zum Nachdenken an und stellt die Schwächen von Menschen zur Schau.

Warum hast Du Dich entschieden, nach Berlin zu ziehen?

Ich kam aus persönlichen und beruflichen Gründen nach Berlin. Ich möchte als Mensch wachsen und meine Arbeiten weiterentwickeln. Berlin ist eine Stadt, die ständig in Bewegung ist und das ist es, was ich derzeit brauche.

Mit welchen Projekten möchtest Du Dich in der Zukunft beschäftigen?

Gerade bereite ich mehrere Ausstellungen in Spanien vor, aber ich arbeite auch an meinem zweiten Fotobuch, das „In the skin“ heißen wird. Vor ein paar Wochen habe ich mein erstes Buch veröffentlicht, das „Let me fly“ heißt. In einem weiteren Projekt versuche ich, meine beiden Leidenschaften, die Fotografie und die Musik, miteinander zu kombinieren. Und ich beschäftige mich auch mit der Malerei.

Eine Pflanze hängt in einer Hand

Vernähte Hände

Die von Ana Sanfrutos kuratierte Einzelausstellung von David Catá kann noch bis zum 15. Februar 2015 im Kleinen Salon, Manteuffelstrasse 46, 10997 Berlin besichtigt werden. Internetgaleriebesucher können sich auf David Catás Webseite umschauen.

Die englische Originalversion dieses Interviews wurde auf Sleek publiziert und für kwerfeldein von Kat Kapo für Euch ins Deutsche übersetzt.


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Indiens farbenprächtige Lastwagen

07 Feb

Ein Lastwagenfahrer am Steuer

Die Fahrer sind stolz auf ihre farbenprächtigen Lastwagen, die ihnen zeitweise als Zuhause dienen, während sie auf langen Fahrten von ihren Familien getrennt sind. Die auffälligen Fahrzeuge sind charakteristisch für viele Straßen Indiens. Innen wie außen bunt dekoriert, stehen sie symbolhaft für das Lebensgefühl ihrer Fahrer. Der Fotograf Dan Eckstein bildet dieses Lebensgefühl in seinem Buch „Horn Please“ ab.

Ein gewisser Individualismus findet seinen Ausdruck in den bunten Mustern, Bildern und Schriftzügen, die täglich durch Indien rollen. Dan Eckstein legte über 10.000 Kilometer zurück, während er über einen Zeitraum von zwei Jahren die Fahrer und ihre Wagen fotografierte. Er traf auf eine Mischung aus Religionen und Kulturen, so vielfältig wie der Subkontinent selbst. Seine Bilder zeigen ein Indien zwischen Tradition und Moderne, zwischen Religion und Popkultur.

Der Fotograf lebt und arbeitet in Los Angels und Brooklyn, New York. Nach seinem Studium der Fotografie zog er nach New York, um als Assistent für Magnum-Fotograf Steve McCurry zu arbeiten. Später war er auch für Bruno Barbey, ebenfalls bei Magnum, als Assistent tätig.

Ein Lastwagenfahrer am Steuer

Ein bunter LastwagenEin bunter Lastwagen

Ein bunter Lastwagen

Ein bunter LastwagenEin bunter Lastwagen

Ein umgekippter Lastwagen

Ein gelber Lastwagen

Ein Lastwagenfahrer schaut aus dem Fenster

Ein LastwagenfahrerEin junger Mann vor einem lastwagen

Ein bunter Lastwagen

Ein junger Mann auf einer Liege

Ein Lastwagenfahrer am Steuer

Ein Lastwagenfahrer am Steuer

Ein bunter LastwagenEin bunter Lastwagen

Ein Lastwagenfahrer am Steuer

Über den Bildband „Horn Please“*, der bei Powerhouse Books erschienen ist, gibt es auf der Projekt-Website mehr Informationen. Eckstein widmet sich hauptsächlich der Reisefotografie; einen ausführlichen Eindruck seiner Arbeit bieten auch seine Bilder aus China.

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