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Luxad: Einzigartige Rahmen für einzigartige Fotos

22 Nov

In Berlin und online gibt es den kleinen, feinen Rahmenladen namens „Luxad“, in dem jeder Rahmen ein Unikat aus recyceltem Holz mit Gebrauchsspuren ist. Mit Fotostudio. Und Druckservice für Bilder. Und einer Galerie. – Es folgt die Geschichte einer Selbstständigkeit mit Herz und Leidenschaft für die Fotografie.

Angefangen hat alles 2009, als Andreas David zusammen mit dem Polaroidkünstler Marcus Vogel und seiner Frau Alexandra für das Projekt Imagetransfer Berlin-Kapstadt in den Townships von Kapstadt unterwegs war. Die drei verteilten gebrauchte Kameras an die Mitarbeiter der Luna Design Company, die handgefertigte Bilderrahmen aus recyceltem Holz herstellt.

Viele der Mitarbeiter fotografierten im Rahmen dieses Projektes überhaupt zum ersten Mal und hielten einen Tag in ihrem Leben in Bildern fest. Entstanden sind 800 Fotos, die zum Teil sehr private Einblicke in die Leben der Menschen gewähren. Marcus Vogel hat einige der Bilder mit der Polaroidtechnik weiterverarbeitet, beispielsweise auch in Polaroidlifts übertragen und so die Wirkung der Bilder künstlerisch verstärkt.

Die Teilnehmer am Projekt wurden auch selbst mit Portraitfotos festhalten und in Interviews zu ihren Träumen und Lebenszielen befragt. So verschmelzen in Bild und Text die Eindrücke der Rahmenbauer aus Kapstadt mit denen der Besucher und inspirieren sich gegenseitig künstlerisch sowie dokumentarisch.

Die Ergebnisse sind in Form eines Interview-Buches mit Portraits der Manufaktur-Mitarbeiter, Polaroid-Fotokunst und Dokumentationsfotos des Projektes als Ausstellung unterwegs. Als die drei anschließend Räumlichkeiten für die Ausstellung der Polaroids suchten, stellten sie fest, dass das bei Galerien, die monate- oder sogar jahrelang im Voraus ausgesucht sind, fast unmöglich ist.

Am Ende konnten sie 2010 bei befreundeten Rechtsanwälten doch noch ausstellen: Die von Marcus Vogel zu Poloraidkunst verarbeiteten Bilder der Manufaktur-Mitarbeiter und Andreas Davids Portraits der Teilnehmer, präsentiert in den von ihnen selbst hergestellten Holzrahmen.

Unter den Eindrücken dieses künstlerisch-journalistischen Projektes und der schwierigen Suche nach Ausstellungsraum hatte Andreas David inzwischen beschlossen, die wunderschönen Holzrahmen in einem eigenen Laden zu verkaufen, dort auch ein Portraitstudio einzurichten und Raum für Ausstellungen zu bieten.

So entstand das Luxad in der Mommsenstraße 42 in Berlin-Charlottenburg: Ein gemütlicher, kleiner, ruhiger Laden, der inzwischen sein zweijähriges Jubiläum feiert, viele Ideen clever umgesetzt unter einem Dach vereint und auch online ein dem Laden nachempfundenes Einkaufserlebnis bietet.

Seit mehr als einem Jahr ist mit FoundRe: aus Chicago (USA) ein zweiter Hersteller von Bilderrahmen aus Holz mit Spuren seiner Geschichte hinzugekommen. Andreas empfiehlt auch gern passende Rahmen oder gestaltet Rahmenarrangements gezielt für eine bestimmte Wand.

Auf der Webseite des Luxad kann man im aktuellen Bestand der Unikate stöbern und sie direkt bestellen, jeder Rahmen wird dafür einzeln fotografiert. So kann man online selbst testen, wie eigene Bilder in diesem oder jenem Rahmen wirken oder sich durch die Rahmenwahl klicken, die einem nach und nach jeweils zwei Rahmen zum Vergleich präsentiert, bis man den Rahmen gefunden hat.

Wer mag, kann optional sein für den ausgewählten Rahmen bestimmtes Bild direkt mitschicken, sodass es für den Rahmen passgenau gedruckt und eingefügt wird. So kommt das Gesamtwerk schon fix und fertig zuhause an – nur noch an die Wand hängen muss man es selbst. Alle Rahmen sind Wechselrahmen, sodass die Bilder auch ausgetauscht werden können.

Diese Entwicklungen, besondere Meilensteine, die kleinen Anekdoten im Alltag und was so alles hinter den Kulissen abläuft, kann man auch im Blog verfolgen. Von diesem musste ich mich nach einiger Zeit schweren Herzens loseisen, denn in der Entstehung des Projektes mit seinen verschiedenen Ablegern zu versinken, ist für mich, der selbst manchmal Tagträume von einem Atelier-Laden-Galerie-Café durch den Kopf schwirren, besonders spannend.

Apropos Galerie. Auch eine solche ist Teil des Luxad. Alle paar Wochen hängen hier neue Werke eines Fotografen – präsentiert natürlich in eigens für die Bilder ausgesuchten Holzrahmen. Nach der Vernissage sind die Bilder mitsamt Rahmen dann auch online erhältlich. Wer in Berlin lebt und fotografiert, kann sich für eine eigene Ausstellung bewerben.

Morgen schon, am Freitag, den 23. November findet um 19 Uhr die Vernissage zur neuen Ausstellung „… welt anschauung …“ mit Fotografien von Claudia Leverentz statt. Zu sehen sein werden Momentaufnahmen von alltäglichen Situationen, fremden Kulturen und eindrucksvollen Landschaften, die sie auf ihren Reisen gesammelt hat.

Dann gibt es im Luxad auch noch Spiegel in gewohnter Gebrauchtholz-Optik und ungewöhnlich schmalem Hochkantformat. Und Gitarren, die aus recycelten Ölkanistern hergestellt werden… und das sind noch nicht einmal alle der kuriosen und schönen Details rund um ein wunderbares Projekt, die es noch ein Stückchen liebenswerter machen.

Wir schlagen vor: Lasst Euch einfach selbst beim Stöbern im vielfältigen Angebot von Luxad überraschen.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative

12 Nov

Als ich Dennis Tölle und Florian Wagenknecht vor fast zwei Jahren interviewt habe, waren beide noch Studenten der Rechtswissenschaften und begannen gerade mit ihrem Blog Recht am Bild. Mittlerweile ist der Blog zu einem der bekanntesten Portale rund um das Foto– und Urheberrecht angewachsen.

Zudem haben die beiden ihr erstes Buch „Recht am Bild. Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative“ herausgebracht. Auf 306 Seiten findet man hier sehr übersichtlich alles Wichtige rund um das Thema Recht am Bild.

Darf ich mich in Deutschland einfach so Fotograf nennen? Darf ich Polizeibeamte im Dienst fotografieren? Und was muss auf jeden Fall in einem Modellvertrag festgehalten sein? Solche und viele andere Fragen werden im Buch umfassend beantwortet.

Wenn ich im Internet nach solchen Antworten suche, stehe ich schnell vor einem Berg aus Paragraphen, die mich etwas ohnmächtig zurücklassen. Oft sind die Informationen auch sehr widersprüchlich. Tölle und Wagenknecht hingegen erklären die jeweiligen Punkte so ausführlich und oft auch an Hand von Beispielen, dass ich auch ohne Jurakenntnisse meine Antworten schnell und einfach finde.

Insgesamt enthält das Buch 16 Themenschwerpunkte. Besonders ausführlich werden die Rechte bei der Personen- und Sachfotografie, die Rechte des Fotografen als Urheber und die Bildnutzung in der digitalen Welt behandelt. Aber auch kleinere Bereiche finden ihren Platz. So gibt es Kapitel über die Besonderheiten der Aktfotografie oder der Fotografie in der Selbstständigkeit.

Selbst wenn man gerade keine konkrete Frage hat, ist das Buch empfehlenswert. Allein schon die Geschichte zur Entstehung des Rechts am Bild in Deutschland liest sich amüsant und hin und wieder stößt man auf Dinge, die einem so nie in den Sinn gekommen wären. So habe ich mir zum Beispiel vorher noch nie Gedanken darüber gemacht, ob ich fremde Haustiere ohne Erlaubnis fotografieren und die Bilder veröffentlichen darf.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich eine Leseprobe als PDF herunterladen.

Das Buch „Recht am Bild. Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative“ ist im dpunkt.verlag erschienen und kostet 34,90 €. Es kann unter anderem über Amazon* erworben werden.

Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas kauft, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Ergebnisse der Leseraktion: Serien für alle

10 Nov

Hier kommen sie endlich, die Ergebnisse unserer aktuellen Leseraktion „Serien für alle“, zu der wir Anfang Oktober aufgerufen haben. Es gibt wieder einige Perlen zu entdecken – zum Glück schon eine Tradition unserer Leseraktionen.

Dieses Mal war es besonders schön, die ausführlichen Hintergrundgedanken zu lesen, zu denen wir einmal ganz gezielt aufgerufen hatten. So können wir nun nicht nur sehen, was am Ende der dreiwöchigen Aktionszeit stand, sondern auch ein Stück der Entstehungsprozesse nachvollziehen.

Einen Wermutstropfen gibt es leider auch: Obwohl wir beim Aufruf darauf hingewiesen hatten, wie doof es ist, seinen zugelosten Partner hängen zu lassen, wurden aus 28 anfänglich angemeldeten Teilnehmern am Ende nur 16 Zieleinläufer.

Tolle Serien wurden trotzdem kreiert, in die wir Euch nun entlassen. Einige sind hier nur ausschnittweise gezeigt; ein Klick auf die Links zu den Teilnehmern unter jedem Beitrag bringt Euch zu ihren Seiten, wo Ihr neben den Serien in ihrer Gänze auch andere Schätze finden könnt.

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Erwachen

Die Zusammenarbeit zwischen uns hat super funktioniert, auch wenn sie sich, wenn man mal Bilanz zieht, auf einen eher kurzen Zeitraum konzentriert hat. Wir haben nicht die ganzen drei Wochen durchfotografiert, sondern eigentlich nur ein Wochenende.

Aber unsere Bilder haben einfach gut zusammengepasst, obwohl wir ansonsten was Stil und Genre angeht (Jonas eher Landschaft, ich eher Portrait) sehr unterschiedlich fotografieren. Ich war selbst überrascht, wie gut das geklappt hat. Die Idee war von Anfang an, unsere unterschiedlichen fotografischen Vorlieben irgendwie zusammenzubringen und Landschaft und Portrait zu verbinden. Wir wollten Dypticha machen, aber nicht einfach nur unsere Fotos zusammenklatschen.

Zum Konzept der Serie: Inspiriert ist die Serie von dem Moment kurz vor dem Aufwachen, in dem man die Träume träumt, an die man sich hinterher noch erinnern kann. Die zwei Teile des Dyptichons stehen also für den Träumenden und den Traum bzw. die Traumlandschaft.

Ich für meinen Teil bin sehr froh, bei der Aktion mitgemacht zu haben. Ich mag es, mit anderen zusammenzuarbeiten, weil es meine Kreativität anspornt. Gerade, weil es mit Überwindung verbunden ist, war es das beste Gefühl, so früh aufzustehen und sich im nassen Gras rumzuwälzen, während alles noch schläft. Dass jetzt etwas dabei herausgekommen ist, womit ich mehr als zufrieden bin, macht mich doppelt glücklich.

Von Julia Winter und Jonas Sanden.

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KRYPSIS

Krypsis bedeutet Tarnung. Krypsis ist bei Tieren der Vorgang oder Zustand, der darauf abzielt, irreführende Signale an ein anderes Lebewesen zu senden. Auch Menschen bedienen sich in bestimmten Situationen der Tarnung. Diese Irreführung kann sich gegen verschiedene Sinnesorgane richten. In unserer Serie haben sich die Protagonisten für das Sehen entschieden, indem sie versuchen, sich zu verstecken, das Auge der Betrachtenden zu täuschen.

Von Resa Rot und Press Record Not Play.

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Ein Ander Sehen

Mit heißen Getränken im To-Go-Becher fing es an: Ein Spaziergang, abgelenkt vom Gespräch, nicht wissend, wohin genau die Füße einen tragen. Stehen bleiben, sich setzen. Miteinander reden und einander sehen. Unsere Serie soll die Sicht zweier ganz unterschiedlicher Fotografen aufeinander zeigen: Eine kurze Begegnung, ein flüchtiges Kennenlernen und doch so viele geballte Eindrücke – und ein letzter Rest eines ehemaligen Heißgetränks.

Von Der Point und Sascha Niethammer.

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Mixed Testshots

Nach Ankunft der Mail von Aileen und dem ersten Durchstöbern der Portfolios von uns war schnell eine Richtung festgelegt und die Reise begann.

Die Zusammenarbeit über eine Distanz von mehreren hundert Kilometern war sehr spannend und teils auch komplex. Viel telefonieren, Mails schreiben, Clouds verwenden und natürlich fotografieren.
Es ist ein faszinierendes Erlebnis gewesen, nach dem ersten Telefonat Bilder auszutauschen und die weitere Herangehensweise zu besprechen. Leider war die Möglichkeit, uns in der „realen“ Welt zu treffen und gemeinsam fotografieren zu gehen, nicht gegeben. Daher waren die Mails sowie eine Cloud wichtigster Bestandteil unserer Arbeit.

Zusammenfassend: Klasse Aktion, welche noch ein Nachspiel haben wird.

Von Michael Nöding und Lars Pawellek.

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Herbst

Wir haben uns das Thema „Herbst“ ausgesucht, weil es sich schon beim ersten Blick aus dem Fenster anbietet. Bei all den kraftvollen Farben, in denen nicht nur die Bäume gerade erstrahlen, treibt es einen mit der Kamera geradezu vor die Tür.

Da wir beide bereits einige Tage vor dem Start der Leseraktion unterwegs waren und herbstliche Fotos geschossen hatten, konnten wir für diese Serie auch einige davon verwenden. Das Ergebnis ist eine Herbstserie, die die Vielfältigkeit dieser wunderbaren Jahreszeit darstellen soll.

Von Mareike Böhmer und Annette Nüßle.

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Ein Herz aus Chrom

Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln – ein Auto braucht Liebe. (Walter Röhrl, Rallye-Pilot)

Angeblich gab es mal eine Zeit, in der Autos weit mehr als Alltagsgegenstände waren, die den Menschen den Arbeitsweg und den Wocheneinkauf vereinfacht haben. Das Design der Autos war aufwändiger, detailverliebter und weniger funktions- oder vernunftorientiert als es heute der Fall ist.

Man stelle sich nur einmal die typischen Heckflossen oder Chromorgien der 50er Jahre an einem aktuellen Family-All-Terrain-Hybrid-Minivan vor. Dass solche Autos nicht immer schön sind und vor allem oft nicht gut behandelt werden, sieht man jeden Tag auf unseren Straßen. Es sei denn, man begibt sich auf ein Oldtimer-Treffen und bewundert die Schönheit alter Autos und die Liebe der Besitzer zu ihren Schätzchen.

Unsere Serie greift diesen Kontrast auf und versucht, ihn durch direkte Gegenüberstellung darzustellen: Mit ähnlichen Kompositionen, aber völlig unterschiedlichen Aufnahme- und Bearbeitungstechniken. Dabei ist es natürlich kein Zufall, dass die Bilder der Oldtimer eine starke Portion „kreatives Lightroom“ abbekommen haben, wohingegen die Bilder der heutigen Autos eher nüchtern, sachlich und unverfremdet daherkommen.

Von Matthias Weigel und Frauke Langguth.

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Quadratur der Reduktion

Als Vorgabe hatten wir uns beide gestellt, das ungewöhnliche Format 2:1 und eine eher reduzierte Bildsprache zu verwenden. Aus den ersten Fotos entwickelten wir beide dann weitere, neue und versuchten, diese im Endergebnis wieder aufeinander zu beziehen.

Von Birgit Engelhardt und Andreas Vlach.

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Interpretationen

Maria: Andrea und ich hatten uns recht schnell und unkompliziert auf Thema und Umsetzung geeinigt, taten uns jedoch im Laufe der Zeit recht schwer mit den selbst gewählten Themen. Die Suche nach dem richtigen Motiv hat mich jeden Tag begleitet und war schon teilweise etwas krampfhaft. Im Endeffekt habe ich bei zwei Bildern dann auf Archivbilder zurückgegriffen, da ich bis zwei Tage vor Abgabe immer noch nichts hatte, womit ich selbst zufrieden war. Wenn ich die fertigen Bilder jetzt sehe, begeistern mich besonders die Varianten „scharf“ und „haarig“.

Andrea: Wie Maria schon schreibt, war es dann letztendlich doch schwer. Wenn ich eine Idee hatte, haperte es dann an der Umsetzung, so dass mehrere Versuche nötig waren, um die Bilder halbwegs meinen Vorstellungen entsprechen zu lassen. Letztendlich bin ich mit unseren Werken zufrieden.

Von Maria Schäfer und Andrea Gehrig.

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Welche Serien haben Euch besonders gut gefallen? Habt Ihr nun vielleicht selbst Lust auf die Umsetzung einer Serie bekommen? Und: Habt Ihr Wünsche für zukünftige Leseraktionen?


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Mittelformat für Alle (Teil 3/3)!

29 Jan
Dies ist ein Artikel von Nicolas Henri. Nach seinem Film-Studium in Toronto, hat er sich der Fotografie verschrieben. Seither fotografiert er für schweizer Fashion Labels und Bands, arbeitet an Ausstellungsprojekten und übt sich in der Portrait-Fotografie. Daneben bloggt und twittert er und ist auch auf Facebook zu finden.

In Teil 2  zum Thema Mittelformat für Alle haben wir uns mit der Belichtung und Handhabung von Mittelformat-Film beschäftigt. Einige von Euch sind vielleicht in der Zwischenzeit das Wagnis eingegangen und haben jetzt eine belichtete Rolle, die sehnlichst auf ein Chemie-Bad wartet! Ganz davon abgesehen, dass ihr jetzt auch endlich sehen wollt, was ihr da produziert habt.

Entwicklung

Ich nehme es gleich vorweg: Ich bin nicht der Dunkelkammer-Typ. Wer S/W-Film belichtet, mag sich mit etwas Aufwand und Know-How im heimischen Badezimmer einrichten und seine Filme selbst entwickeln. Bei Farbnegativen ist der Aufwand für eine Einzelperson aber nicht mehr verhältnismässig. Ich trage meine Filme zum lokalen Fachlabor. In Basel, wo ich wohne, gibt es momentan 3 Labore, die die Entwicklung von 120er Farbnegativ anbieten. Beim Günstigsten und meines Erachtens Besten kostet das dann um die €4.- pro Rolle.

Schaut Euch in Eurer Region um, geht mal in ein Fachgeschäft und fragt, ob sie 120er entwickeln. Wenn nein, kann man Euch bestimmt nen Tipp geben wer das in der Nähe noch macht. Und sonst hilft Google weiter oder schaut Euch mal diese nach Postleitzahlen sortierte Liste von photonews.de an.

Bei der Entwicklung kann eigentlich wenig schief gehen. Im Gegensatz zur Entwicklung von Kleinbildfilm via dem lokalen Supermarkt werden Eure Bilder im Fachlabor nicht interpretiert. D.h. kein indifferenter Operator, der am Entwickler sitzt und mal eben überall den Kontrast hochschraubt und irgendeinen Sonnenschein-Weissabgleich macht, damit Otto-Normalverbraucher mit seinen Ferienfotos ja zufrieden ist. Im Fachlabor, wenn man Mittelformat-Negative abgibt, wird davon ausgegangen, dass Ihr wisst was Ihr tut; Eure Negative werden wirklich “nur” gemäss einem Standard-Prozedere entwickelt – so, wie sie eben sind.

Ihr könnt natürlich auch Abzüge anfordern, aber in aller Regel wird man erstmal nur die entwickelten Negative zwecks späterem Scannen und Bearbeiten haben wollen. Bei der Abgabe könnt Ihr sagen, dass Ihr nur “Entwickeln und Schneiden” wollt. Das bedeutet, dass der lange Streifen des 120er-Negativs im Labor in sinnvoll grosse Stücke geschnitten wird (meistens 3 Bilder pro Segment). So können sie dann später in den Scanner eingespannt werden.

Geschnittene Negativstreifen

Geschnittene Negativstreifen

Auswertung: Scannen

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit. Entwickelte Negative nach der Arbeit noch schnell beim Labor geholt… und nun? Spätestens jetzt braucht man einen Negativscanner. Zwar kann auch das Scannen im Fachlabor mitbestellt werden, ist aber auf Dauer zu teuer. Im sinnvollen Preissegment gibt es momentan 2 Varianten.

Gut und günstig ist der CanoScan 9000F* von Canon. Das Teil ist neu so um die €200.- zu haben und besitzt Durchlichteinheiten für 35mm- und 120er-Film. Für die meisten Anwender reicht dieses Gerät völlig aus. Als ich damals vor der Entscheidung stand, hab ich mich für eine leicht teurere Variante, den Epson Perfection V700 Photo entschieden.

Für ca. €600.- bekommt man einen qualitativ hochwertigen Scanner, der sogar mit Grossformat-Negativen klarkommt und ein umfassendes Softwarepaket inkl. automatischer Staub- und Kratzerentfernung mitgeliefert. Wie immer sind auch beim Scannen keine Grenzen nach oben gesetzt. Wer nach mehr sucht landet bald beim Flextight X5 von Hasselblad (Kostenpunkt um die €15’000 !!!)

Aber wie gesagt, der CanoScan ist völlig ausreichend um sinnvolle Scans anzufertigen. Wer etwas mehr rauskitzeln will ist mit dem Epson V700* schon sehr gut bedient. Ich habe von den Espon-Scans schon wunderschöne Fine Art Prints im Format 1m x 1m drucken lassen. Ausserdem hat man immer noch die Möglichkeit, nach der Sichtung der Negative ins Fachlabor zu gehen und sich einen High-End-Scan seines Lieblingsbildes anfertigen zu lassen.

Auf das Scannen im Einzelnen wollen wir hier nicht gross eingehen – vielleicht ist das auch einen extra Artikel wert (bei Bedarf bitte per Kommentar melden – d. Red.). Mit den Automatik-Einstellungen des Scanners kommt man schonmal ohne grosses Vorwissen zu akzeptablen Resultaten. Der Rest ist Fine Tuning, je nachdem was man mit den Bildern später noch machen will. Einige Eckpfeiler möchte ich Euch aber trotzdem auf den Weg geben:

Die geschnittenen Filmstreifen werden in eine Halterung montiert, die den optimalen Abstand zum Scanner, sowie eine gerade Ausrichtung gewährleistet. Das sieht dann etwas so aus:

Negative im Filmhalter

Negative im Filmhalter des EPSON V700 montiert

In der Software stellen wir ein, dass es sich um Negative handelt, womit die Durchlichteinheit aktiviert wird. Ein solcher Scanner hat nämlich im Deckel auch noch mal eine Lampe, die Licht durch das Negativ schickt und es quasi auf den Scan-Kopf darunter belichtet. In Sachen Auflösung bieten die meisten Geräte immens hohe Auflösungswerte.

In der Realität ist aber eine Auflösung von ca. 3200 dpi sinnvoll. Bis zu dieser Auflösung werden zusätzliche Details im Negativ erfasst. Geht man über diesen Wert erzeugt man nur noch mehr Pixel ohne dabei tatsächlich mehr Details aus dem Negativ zu kitzeln. Mit 3200dpi erhält man so bei einem 6×6 Negativ (z.B. aus einer Hasselblad) ein etwa 50 MegaPixel grosses Bild! Die Scans speichert man am besten als 16-Bit Tiffs und importiert sie anschliessend in Lightroom oder Photoshop für die weitere Bearbeitung…

Englischer Garten

Englischer Garten, München – Hasselblad 500c/m auf Fuji Pro H 400 – unbearbeitet

Das Wichtigste dabei

Nachdem das jetzt alles eher technisch war, möchte ich nochmal auf das Wichtigste zurückkommen: Neben oder gerade wegen des grösseren Aufwands gegenüber der Digitalfotografie im Kleinbildformat, wird man immer wieder belohnt. An einem schönen Herbstmorgen in der Natur sitzen, sich in aller Ruhe Gedanken über die Belichtung machen und sich fragen wie der Nebel wohl vom Film eingefangen wird, der erwartungsvolle Gang zum Labor um die Negative abzuholen, der verstohlene Blick auf den Filmstreifen im Gegenlicht der Neonbeleuchtung in der S-Bahn auf dem Heimweg sind solche Momente.

Testshot mit der Mamiya RZ67

Test Shot mit der Mamyia RZ67 – fälschlicherweise zu lang belichtet. Hat aber trotzdem seinen Reiz…

Und dann mit einem Glas Rotwein vor dem Rechner – während man wartet, dass der Scanner sich Zeile für Zeile an den Negativen abarbeitet – bis dann Bild für Bild endlich am Bildschirm sichtbar wird. Manchmal wird man enttäuscht, bekommt seine Fehlüberlegungen vorgeführt. Manchmal freut einen, dass alles genauso rausgekommen ist, wie erwartet; manchmal wird man überrascht, weil alles ganz anders kam als man dachte – nicht besser oder schlechter einfach anders und irgendwie wunderbar!

Dyptych

Diptych aus der Serie “Urban Vampire” – links Mamyia RZ67, rechts Hasselblad 500c/m mit Blitzlicht.

Ich hoffe, ich habe beim einen oder anderen die Lust geweckt, sich auf das Mittelformat einzulassen. Und behaltet Eure digitalen Kameras, es ist kein Ersatz, sondern eine poetische Erweiterung, die einen zwischendurch die Fotografie mit anderen Augen sehen lässt!

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KWERFELDEIN | Fotografie Magazin

 
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Kritik an der Kritik: Plädoyer für ein respektvolles Miteinander – Ein Kommentar

01 Oct



Hobbyfotografie passiert nicht nur vor Ort an der Kamera – sondern auch am Rechner und in diversen Communities: Foren, Blogs, Flickr, FC, Ipernity und so weiter. Viele ambitionierte, junge Fotoleute melden sich dort an, zeigen ihre Fotos und kommentieren die anderer Leute. So auch hier – ein im Grunde alltäglicher Vorgang, um den man sich eigentlich viel zu selten Gedanken macht.

Meisst passiert es dann, wenn einem Blogger mal wieder das Fass überläuft und er in den Kommentaren oder per Artikel “Jetzt reichts!” zu verlauten gibt oder in Magazinen einzelne Wortmeldungen schlichtweg mit der Bemerkung: “Bitte äußern sie sich sachlich und konstruktiv” gelöscht werden. Oder sich jemand aus einer Community mit “Nein, Danke” verabschiedet. Passiert nicht selten.

Dann fragt sich so mancher, was ein guter Weg sein kann, sich miteinander über ein Bild auszutauschen bzw. sich gegenseitig zu unterstützen und die Lust am Fotografieren zu teilen vs. auszubremsen.

Auch hier auf kwerfeldein.de wurde dieses Thema schon von vielen verschiedenen Seiten beleuchtet. Mal sarkastisch, mal direkt, mal etwas analytischer. Der heutige Anlass ist der, dass ich schon länger einige Beobachtungen anstelle und selbstverständlich auf diesem meinen Blog auch meine Meinung kundtun möchte.

Dies geschieht nicht aus einem Zorn auf Einzelne heraus – denn, was das Kommentarverhalten auf kwerfeldein.de im Allmeinen betrifft, habe ich eigentlich keinen Grund zu meckern. Denn wir haben es geschafft, hier in einem freundlichen Spirit miteinander umzugehen.

Und trotzdem gibt es immer wieder Einzelfälle – wie gesagt nicht nur hier – bei denen mir der Gedanke kommt, das erneut aufzugreifen.

Denn die Situation ist meist folgende – und der Ablauf häufig überraschend gleich:

Person A stellt ein Bild vor und schreibt ein paar Gedanken dazu. Sie umreisst ihre Beweggründe, und warum sie sich für diese Perspektive, Brennweite, Verschlusszeit oder anderes entschieden hat. Manchmal wird das durch eine Information über die Bildbearbeitung ergänzt – manchmal fällt sogar beides weg und es ist nur ein Bild zu sehen. Ort der Veranstaltung: Beispielsweise hier, auf Flickr oder im eigenen Photoblog.

Person B sieht das Bild und schreibt folgenden Kommentar dazu:

“Pah! Was für ein schwaches Bild. Das macht ja gar keinen Sinn. Ich finde, Du hättest wesentlich länger belichten müssen und die Blende hätte ich an Deiner Stelle nicht so aufgerissen. Komisches Foto. Wäre bei mir allenfalls schnell im Mülleimer gelandet”.

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Mancher möchte da antworten: Hey, kann es sein, dass Du diesen Artikel mit dem “Sag mir, was Du an meinem Bild doof findest – Thread verwechselt hast”?

Wie wirkt das wohl auf Person A? Wir werden es nicht wissen, denn jeder nimmt solche Kommentare individuell auf. Doch weitere Fragen lassen sich stellen, die wir evtl. beantworten können.

  • Möchte die Person Feedback auf ihr Bild? Ja, sonst hätte sie es nicht auf eine Seite gestellt, die über Kommentare verfügt.
  • Hat die Person um eine Kritik gebeten? Nein.
  • Hat die Person A direkt Person B aufgefordert, eine möglichst harte Stellungnahme abzugeben? Auch nicht.
  • Ist es denkbar, dass Person A mit dem Foto abgeschlossen hat und damit zufrieden ist? Ja.

Ungebetene Kritik dieser Art hat – zumindest auf mich – meist einen faden Beigeschmack und überschreitet eine gewisse Grenze der Achtung und des Respektes voreinander.

Übrigens ist es völlig egal, in welchem Kontext ungebetene Kritik dieser Art vollzogen wird; sie wird immer deplatziert und destruktiv wirken. Auch ausserhalb der Kunstkritik.

Es gibt in der Hardcoreszene einige Leute, die unter Hardcore “Support, support, support” verstehen und das auch so leben. Da wird gegenseitig geholfen und unterstützt, wo es nur geht. So lernte ich jemanden kennen, der mich lange Zeit mit kwerfeldein.de so gut unterstützt hat, wie es in sein Handlungsspielraum zulies. Als ich gefragt habe, warum er das mache, meinte er: “Hey, Support, support, support. Das ist doch das Normalste, oder?”

Vieles im Leben hat mich geprägt – aber dieses wohlwollende Haltung des gegenseitigen Unterstützens ist etwas, was ich mir schon immer für kwerfeldein.de gewünscht habe. Support, support, support. Gegenseitig unter die Arme greifen, fragen, wo man helfen kann und nicht nur sein eigenes Ding machen.

Letzteres heisst für mich nicht, dass  Kritik verboten ist. Nein, es ist für mich eine Frage der Haltung. Und schon mein Vater hat mir zu seinen Lebzeiten immer wieder gesagt: Der Ton macht die Musik. Gerade weil wir übers Internet ausschließlich Worte haben – und eben keinen Tonfall des Gesagten hören, keine Gestik und keine Mimik sehen gibt das Konstrukt eines Kommentares in seiner Ganzheit eine Stimmungsbild ab, das wie im oberen Beispiel kaum zu übersehen ist.

Hingegen wäre es ja auch mal interessant, zu fragen: “Hey, ich sehe, dass Du Dir Gedanken um Dein Foto gemacht hast und habe ein paar kritische Gedanken dazu. Wärst Du daran interessiert, dass ich sie mit Dir teile?”

Klingt erstmal ganz anders, oder? Warum? Weil der Kommentar den Bildautor in seiner Rolle respektiert und nicht völlig überfährt. Er lässt Raum, die Kritik anzunehmen oder nicht. Und wenn der Autor die Einladung sie annimmt, dann ist die Kritik eben nicht mehr ungebeten, sondern gewollt. Was gleichzeitig auch die Chance um ein Mehrfaches erhöht, dass die Kritik auch gehört wird und ankommt- was ganz im Interesse des Kritisierenden liegt.

Natürlich muss eine Kritik nicht genau so klingen – aber eine verlustfreie Formulierung wird ganz andere Reaktionen auslösen und mit hoher Warscheinlichkeit auf offenere Ohren treffen als eine “Ach scheißegal, ich sag halt was ich denk, mir doch wurschd”-Pfeife.

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Ich habe oft mitbekommen, dass Leute hohen Wert auf  “meine ehrliche Meinung sagen” legen. Es sei dann nicht mehr echt, wenn sie irgendwelche Floskeln vorschieben würden.

Ein kurzer Satz dazu: Ich bin froh, dass nicht jeder von uns immer und jederzeit 100% ehrlich sagt, was er denkt. Gut, dass wir auch noch ein Hirn haben, das uns reflektieren lässt, ob das jetzt gerade ein guter Zeitpunkt ist und wie wir das, was wir denken, passend ausdrücken können. Alles andere nenne ich jetzt mal doof, den vor lauter “ich ich ich” vergisst man gerne vor lauter Authenitizität, dass man auch mit einer anderen Person spricht.

Sich in die Schuhe des Anderen begeben, die Frage stellen: “Wie könnte das beim anderen ankommen” kann dabei hilfreich sein, eine Bildkritik zu schreiben, wenn man nicht direkt gefragt wurde. Ist gleich: Empathie. Ich finde das wichtig.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin nicht der Meinung, dass man sich beim Betrachten eines Fotos nur mit Wattebäuschchen bewerfen und in Seide packen sollte. Auch ich bin jemand, der Kritik von anderen braucht. Direkt und unverblümt, so, wie es die Person sieht. Doch diese Person(en) suche ich mir explizit aus und bitte sie um ein Feedback. Dann hat alles seinen Rahmen und die Kritik ist sehr gewollt.

Und ich glaube auch, dass jeder, der weiterkommen möchte, solche Kritiker braucht – und auch einiges aushalten muss. Kritik ist nicht gleich Lob.  Doch jeder wird sich diese Kritiker selbst raussuchen. Vom Social Web zu erwarten, diese Rolle zu erfüllen, ist meiner Meinung nach verständlich, aber kaum erfüllbar. Denn im Netz gibt es jede Meinung zu jedem Thema.

Da macht es wesentlich mehr Sinn, sich jemanden herauszusuchen, der auf dem betätigten Gebiet kompetent ist und auf eine gewisse Erfahrung zurückgreifen kann. DAS ist nämlich für eine gute Kritik ein wichtiger Punkt.

Um das wieder auf unserer Situation anzuwenden: Person A wird sich vielleicht den Link zur Webseite des Kommentators (wenn einer da ist und nicht anonym kommentiert wurde) anschauen und überprüfen, ob die Person B auch auf diesem Gebiet etwas zeigen kann. In kurz: Wer so weit den Mund aufmacht, sollte auch darüber nachdenken, worauf er selbst sein Häusschen gebaut hat. Kann jedenfalls nicht schaden.

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Natürlich kann jeder zu jedem Bild eine eigene Meinung haben. Sicher. Manchmal kann das Feedback eines unbekümmerten Neueinsteigers wertvoller sein, als eines sogenannten Profifotografen mit X-Jahren Erfahrung, weil der Einsteiger weniger betriebsblind ist. Doch auch da macht der Ton die Musik.

Zum Schluss noch eine Sache:

Es gibt Situationen, in denen jemand ein Foto ins Netz stellt und mit dem Prozess des Schaffens fertig ist. Heisst: Zufrieden ist, mit dem, was er gemacht hat und keinerlei Absicht hat, jetzt irgendwas zu erreichen, sondern einfach das Foto zeigen will. Wenn das Foto Leuten gefällt, schön. Wenn nicht, auch gut. Ich kenne genügend Leute, die das so machen.

Wenn dann ein jovialer Sprücheklopfender daherkommt, und das Bild wie oben buchstäblich auseinandernimmt, könnte das dem Fotografen herzlich “egal” sein, weshalb er auch nicht auf die Kritik reagieren wird.

Ich glaube auch, dass diese Haltung ein gewisses Level von Reife vorweisst. Jemand, der weiß, was er will, der wird nicht jedem dahergeflogenem Vogel recht geben, nur weil dem ein Bild nicht in den Kram passt oder irgendein Schönheitsfehler auffällt.

Vor allem nicht dann, wenn die Kritik wie oben ausfällt. Auch deshalb plädiere ich dafür, rücksichts- und respektvolle Worte zu wählen, die beim Anderen nicht gleich verletzend oder beleidigend wirken.

Support, support, support.

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KWERFELDEIN | Digitale Fotografie

 
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