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Posts Tagged ‘Ausgabe’

Fenster: Ausstellungstipps, Ausgabe 3

10 May

Wieder haben wir fünf Empfehlungen für Euch, quer über Deutschland verteilt. Die Auswahl fällt uns zwar immer wieder schwer, aber es ist schön, dass wir Euch über die einzelnen Ausstellungen in unserem neuen Format mehr erzählen können als früher. Schwerpunkt heute: Dokumentarische Portraits und Reportage.

Berlin

Tipp von Marit Beer

Zu Ehren Harald Hauswald und zu seinem 60. Geburtstag zeigt die Galerie Friedrichshain Berlin Fotografien aus den Jahren 1976 bis 2014. Er gilt als „kritischer Chronist der Endzeit der DDR“ und ist Mitbegründer der Ostkreuzagentur.

Wer das Ostberlin nicht kannte und gern kennenlernen möchte, dem empfehle ich unbedingt, diese Ausstellung zu besuchen. Die Bilder handeln vom Leben der einfachen Bürger, abseits der großen Ereignisse. So portraitierte er Eckensteher, Hooligans, Hausbesetzer oder Künstler.

Er war ein Teil von ihnen und kannte sich in den maroden und grauen Hinterhöfen Ostberlins aus. Denn bevor er seinen erlernten Beruf als Fotograf ausübte, war er als Telegrammbote oder Heizer in der Stadt unterwegs.

Zu sehen noch bis zum 20. Juli, an diesem Tag findet die Finissage um 19 Uhr statt.

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin
Tel.: (030) 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 – 18.00 Uhr, Do 10.00 – 18.00 Uhr

 

Günther Uecker © Lothar Wolleh

2. Vatikanischen Konzil © Lothar Wolleh

Magdeburg

Tipp von Katja Kemnitz

Lothar Wolleh portraitierte in den sechziger und siebziger Jahre über einhundert international bekannte Maler, Bildhauer und Aktionskünstler. Jede Aufnahme zeigt den jeweiligen Künstler im Zusammenhang mit seinem Werk.

Das Kunstmuseum Magdeburg zeigt eine Auswahl der Künstlerportraits. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Roncalli-Haus Magdeburg, statt. Dort sind weitere Arbeiten von Lothar Wolleh zu sehen, die zwischen 1962 und 1965 in Verbindung mit dem 2. Vatikanischen Konzil entstanden sind.

 

Indien Wüste Thar © Günter Pfannmüller

Äthiopien © Günter Pfannmüller

Frankfurt

Tipp von Katja Kemnitz

Bereits 1992 zog Günter Pfannmüller los und reiste von Land zu Land für sein Projekt „Auf der Suche nach Würde“. Mit einem riesigem mobilen Tageslichstudio portraitiert er die Menschen auf seinem Weg und versuchte so, die Repräsentanten der letzten traditionell lebenden Kulturen zu bewahren. Entstanden sind seitdem mehrere Bildbände*.

Die Galerie BRAUBACHfive aus Frankfurt präsentiert die Schwarzweiß-Fotografien aus dem Projekt noch bis zum 31. Mai 2014. „In Search of Dignity zeigt, dass die Würde des Menschen unantastbar, aber keineswegs unsichtbar bleibt.“

 

© Till Mosler

© Till Mosler

Köln

Tipp von Aileen Wessely

Im Rahmen der Filmreihe „Im Land der Morgenfrische. Filme aus Nordkorea“ zeigt das Allerweltskino ebenfalls eine Fotopräsentation mit Arbeiten von Till Mosler. Der 39-jährige Kölner Hobbyfotograf interessiert sich insbesondere für Ostasien und stellt hier eine Auswahl von Arbeiten aus vier Reisen der letzten elf Jahre nach Nordkorea vor.

Dabei war er in unterschiedlichen Gegenden zu verschiedenen Jahreszeiten unterwegs und konnte alltägliche ebenso wie seltene Eindrücke festhalten. Diese bieten die Möglichkeit, die Lebensweise und das Bild über die dortigen Menschen, unabhänig von der Meinung der Medien hierzulande besser zu vermitteln. Der schnelle Wandel dieser Länder, ihre geschichtlichen Hintergründe, Kulturen und Menschen reizen Till Mosler als Fotograf sehr.

Ich versuche, dort den täglichen Alltag der Menschen unabhänig von der öffentlichen Meinung neutral zu dokumentieren. Die schnellen Wandel und teils existierenden Parallelwelten in Momentaufnahmen bildlich fest zu halten. So manches enstandene Motiv ist heute bereits Geschichte oder hat sich gänzlich gewandelt.

© Till Mosler© Till Mosler

© Till Mosler

Zu Nordkorea und seinen Menschen konnte ich durch die Reisen und Erfahrungen ein spezielles Verhältnis (was sich in manchem von der gängigen, teils einseitigen Meinung in der Presse unterscheidet) entwickeln. Es sind Menschen wie Du und ich und ich versuche, ihre Lebensweise und Denkweise in ihrem System und Lebensumfeld zu verstehen.

Seine Bilder sind auf E6 Kleinbildfilm entstanden und werden am Freitag, den 16. Mai um 22 Uhr digital präsentiert. Auch an den anderen Spieltagen sind Bilder von Till Mosler im Foyer des Filmhaus Kinos zu sehen. Das Filmprogramm umfasst 13 Filme, die vom 15. bis 18. Mai gezeigt werden und sonst nicht in Deutschland zu sehen sind. Daher: Anschauen!

 

© Tommaso Bonaventura, Alessandro Imbriaco
Esszimmer der Familie Fava – Palizzi Marina, [Provinz] Reggio Calabria, 2011. Der 22-jährige Student Celestino Fava wurde am 29. November 1996 gemeinsam mit seinem Freund Antonino Moio in einem bewaffneten Hinterhalt getötet. Die Täter des Doppelmordes wurden nie gefunden. Die ermittelnden Beamten konnten lediglich vermuten, dass Celestino sterben musste, weil er Augenzeuge des Hinterhalts wurde, der seinem Freund, möglicherweise als Vergeltungsaktion, gegolten hat. Nach Celestinos Ermordung verschanzten sich seine Eltern, Annamaria und Antonio, 11 Jahre lang in ihrer Wohnung in Palizzi und verließen kaum noch das Haus.

Mannheim

Tipp von Aileen Wessely

Seit dem 27. April ist im Zephyr – Raum für Fotografie die Ausstellung TAT / ORT. (Un)heimliche Spuren der Mafia“ erstmals in Deutschland zu sehen und läuft noch bis zum 20. Juli 2014. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, das ebenso aus Dokumentationsfotos besteht wie aus einer dreijährigen Recherche, die als ausführliche Erklärung zu jedem Bild zu lesen ist.

Besonders ist hier das Zusammenspiel von Bild und Text: In den Fotos ist nichts Offensichtliches zum Thema Mafia zu sehen. Was sie damit zu tun haben, welche besonderen Orte sie zeigen, wird erst durch die Hintergrundinformationen ersichtlich. So zeigt sich, worum es geht: Wie gleichzeitig unsichtbar und allgegenwärtig die Mafia und ihre Spuren sind.

© Tommaso Bonaventura, Alessandro Imbriaco
Ansicht der „Case Rosse“, Mailand, 2011. „Case Rosse“ [rote Häuser] ist ein Komplex von sechs Hochhäusern des sozialen Wohnungsbaus zwischen Viale Sarca und Viale Fulvio Testi an der nördlichen Peripherie Mailands. Dieses Gebiet steht seit Jahren vollständig unter der Kontrolle des ‘Ndrangheta-Clans der Porcino, der hier seinen Geschäften, dem Drogen- und Waffenhandel sowie der Schutzgelderpressung nachgeht.

Man sieht also Fotos von Landschaften, Städten, Wohnungen, Gerichtssälen, Büros, Beweisgegenständen, Autowracks, Erpressungsschreiben oder Gedenkorten. Diese ergeben so etwas wie eine Landkarte einer parallelen Welt der Mafia, die über unserer eigenen liegt. Sie zeigt sich in Geschehen und Spuren, die man zu lesen wissen muss.

Es gibt auch ein umfangreiches Rahmenprogramm zur Ausstellung: Ein Künstlergespräch, verschiedene Vorträge, eine begleitende Filmreihe, öffentliche Führungen und museumspädagogische Angebote für Lehrer und Kinder. Die beleuchten das Thema teilweise inhaltlich, teilweise auch mit fotografischem Schwerpunkt.

 

Habt Ihr weitere Empfehlungen für andere Leser? Welche Fotoausstellung hat Euch kürzlich begeistert, die noch geöffnet ist? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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browserFruits Mai, Ausgabe 1

05 May

Die lieben browserFruits. Wisst Ihr, wie oft wir uns schon überlegt haben, sie zu kicken? Wenn es nach Martin ginge, wären sie spätestens seit 2012 Geschichte. Doch weil Katja sie wichtig fand, hat sie einfach die Organisation dafür übernommen – und die „Fruits“ somit erhalten. Übrigens: Jeder aus der Redaktion schickt Katja regelmäßig Links (mit dem hier gezeigten Text), die sie dann einbaut und zu einer ordentlichen Mischung aufbereitet. So, jetzt wisst Ihr also, was hinter den Kulissen passiert. Viel Spaß beim Naschen.

 

Fotospecial: Türkis

Flickr

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Deutschsprachig

• Xu Xixian fotografierte in seiner Freizeit Shanghai – seit den 60ern. Die Zeit zeigt passend zur Ausstellung seine Bilder in groß.

• GIGA stellt die ominösen Doppelbelichtungen des Hiki Komori vor.

• Nach der Insolvenz der Firma Ilford reiste der Künstler Roland Wirtz mit einer riesigen Kamera zur Fabrik in die Schweiz.

• Der italienische Straßenfotograf Giulio Magnifico ist bekannt für seine zerzausten Charakterportraits von Menschen mit Migrationshintergrund. Mitte April hat ihn auch Der Spiegel entdeckt. Und ihm einen ganzen Artikel gewidmet.

• Thomas Lamadieu kombiniert Architekturfotografie und Illustrationen auf sehr schön humorvolle Weise.

• Seen.by verkauft nicht nur Bilder, sondern stellt seine Fotografen auch hin und wieder in Interviews vor. Wie den US-Fotografen Jeff Seltzer, der am liebsten Parkplätze und Flughäfen fotografiert.

 

International

• Ja ja, das Video ist alt. Aber es ist immer noch das witzigste, das es gibt, auch wenn wir etwas Mitleid mit dem Hochzeitsfotografen haben.

• Auch immer wieder schön und gruselig: Angebliche Geisterfotografien aus den 20ern.

• Forensische Bilder des LAPD, die bis 1925 zurückgehen, wurden geborgen und sind auf Mail Online einzusehen. Nichts für schwache Nerven.

• Was macht eigentlich… Tom Anderson von Myspace? Er bereist die Welt und lädt auf Instagram sehr, sehr tolle Landschaftsaufnahmen ins Internet.

• Fotograf Owen Perry machte einige interessante Aufnahmen vom Vulkan El Tatio und dessen Geysirfeldern in Chile. Wie aus einer anderen Welt.

• Blick über den Tellerrand: Nein, Bodypainting muss nicht peinlich im 80er-Look sein. Es geht auch anders, wie die Künstlerin Trina Merry beweist.

• Levitation wird irgendwie nicht langweilig. Hier ein paar schöne Aufnahmen von Bairon Rivera.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

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• „Taking Shots“* zeigt Fotografien von William S. Burroughs. Das Buch bietet faszinierende Einblicke in die fotografischen Praktiken Burroughs. Es enthält Portraits und Selbstportraits, Aufnahmen von seinen Reisen in Europa, Amerika und Nordafrika, Fotos von Bau- und Abbrucharbeiten und seine ganz individuellen Experimente mit Fotomontagen und Collagen. Essays von verschiedenen angesehenen Personen geben einen theoretischen Hintergrund, um das Gesamtwerk besser zu verstehen.

• Es gibt sie noch – die vermeintlich ausgestorbenen, wilden Autofriedhöfe. In Wäldern, die sich vielleicht erst nach dem Abstellen der einstigen Symbole von Wohlstand und technischem Fortschritt durchgesetzt haben. Auf Wiesen, uneinsehbar gelegen und durch ihre ständige Feuchte das verbrauchte Blech von unten zersetzend. Thorsten Müller hat sie aufgespürt und dokumentiert in „Endstation: Die skurrilsten Autofriedhöfe Europas.“*

 

Zitat der Woche

You have to have a dream so you can get up in the morning.

Billy Wilder –

Mehr Zitate

 

Videos

Habt Ihr den Artikel von Justin Vogel in Erinnerung habt? Hier ist er im Interview mit Eric Kim.

 

Ein unfassbar großer Seeleopard überraschte den Unterwasserfotografen Paul Nicklen. Was dann passierte? Das:

 

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browserFruits April, Ausgabe 4

27 Apr

Am Freitag sah es bei uns zugegebenermaßen sehr leer aus. Aber keine Sorge, das kleine Loch hat uns stark motiviert und die kommende Woche ist schon wieder schön gefüllt mit vielen neuen und vielfältigen Artikeln sowie tollen Bildern. Ihr könnt uns natürlich dennoch weiter Links, Gastartikel und Ideen schicken. Wir freuen uns sehr über Feedback und neue Entdeckungen!

 

Fotospecial: Igel

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Deutschsprachig

• Die Zeit interviewt Platon Antoniou, dessen Portrait von Wladimir Putin das wohl bekannteste Lichtbild des russischen Präsidenten ist.

• Eine spannende Entwicklung für alle Fotobuch-Fans: Der Meister des Formats, Markus Schaden, plant ein Fotobuch-Museum in vier Schritten. Klingt verrückt? Ja. Aber gut? Ja!

• Omas sind die Besten. Das zeigt uns Monsieur Mueller auf eindrucks- und liebevolle Weise in seinem Blog mit einer Hommage auf seine Großmutter Frau Zug.

• Blickfang interviewte den Deutschen Automobilfotografen Thomas von Salomon.

• Den „Jungbauern“ des August Sander ist Reinhard Papst in der FAZ auf der Spur.

• Designstraps zeigt berühmte Wahrzeichen im Kontext ihrer Umgebung.

• Kennt Ihr schon Plastiktütenlandschaften? Klingt verrückt, wirkt aber großartig und überzeugend.

 

International

• Anlässlich des 20. Jahrestages des Genozids in Ruanda zeigt The New York Times Magazine die (im positiven Sinne!) aufwühlende Serie „Portraits of Reconciliation“ von Pieter Hugo, in der ausgesöhnte Täter und Opfer miteinander posieren.

• Michael Somoroff demontiert August Sander. Lensculture zeigt, wie sich die historischen Aufnahmen verändern, wenn dank Bildbearbeitungssoftware das Hauptsujet entfernt wird.

• Martin Parr and Gerry Badger wurden zur Erscheinung des dritten Bandes von „The Photobook, A History“* interviewt. Spannend zu lesen, wie die beiden die Thematik beurteilen.

• Varun Thota spielt gern mit Flugzeugen und fotografiert. Beides vereint er in einer lustigen und schönen Serie.

• Kennt Ihr die Disney-Serie von Anni Leibovitz? In ihr inszeniert sie berühmte Personen als Disneyfiguren.

• Eine beinahe magische Welt zeigen diese Insektenmakros.

• Auch 500px hat etwas zum Thema Makro: Ein kurzes Interview mit Miki Asais Bildern und auch ein paar Tipps.

• LIFE zeigt einen spannenden Blick in die Entstehungsgeschichte der Fotos, auf denen Picasso mit Licht malt.

• Blick über den Tellerrand: Dank Spezialisten, die die Daten von ein paar alten Amiga-Disketten gerettet haben, ist die Welt nun um etwa 30 digitale Arbeiten von Andy Warhol reicher.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

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• Seit vier Jahren dokumentiert die Fotografin Mila Teshajeva, wie der durch Erdöl- und Gasvorkommen bedingte wirtschaftliche Aufschwung die ehemaligen Sowjetrepubliken rund um das kaspische Meer verändert. Ihr Buch „Promising Waters“* ist im Kehrer Verlag erscheinen.

• „Es muss im Leben mehr als alles geben“* ist ein Pappbilderbuch, wie Ihr es von Kleinkindern kennt. Die Bilder darin sind jedoch für Erwachsene. Elias Wessel inszenierte dafür den transsexuellen Superstar Amanda Leopore und zeigt eine Geschichte über Selbst- und Neufindung.

 

Zitat der Woche

Make visible what, without you, might perhaps never have been seen.

Robert Bresson –

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Videos

Leica präsentiert stolz: Das langweiligste Werbevideo aller Zeiten. Und wahrscheinlich auch das längste. Eine erstaunlich gut funktionierende Mischung aus ernstgemeinter Faszination für das eigene Produkt sowie dessen Herstellungsprozess und einer gehörigen Portion Selbstironie.

 

Steffen „Stilpirat“ Böttcher hat noch einmal Paul Ripke interviewt. Naja, eigentlich interviewen sie sich gegenseitig. Das unterhaltsame Gespräch ist in drei Teile aufgeteilt. Teil Nummer 1 gibts hier:

 

Wie wunderbar sich Dronen abseits der Diskussion über ihre Legitimierung in der modernen Kriegsführung auch zivil nutzen lassen, zeigt uns Randy Scott Slavin mit seinen Luftaufnahmen von New York City.

 

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browserFruits April, Ausgabe 3

20 Apr

Wir wünschen Euch einen schönen Ostersonntag! Vergesst beim Eiersuchen nicht, auch hin und wieder ein Erinnerungsbild zu schießen und wenn Ihr ganz besonders ordentlich sucht, findet Ihr vielleicht ja sogar noch versteckte Eier vom Vorjahr. Soll es ja alles schon gegeben haben. Unsere browserFruits sind bis auf das Fotospecial wenig österlich ausgefallen. Wir hoffen, sie munden Euch trotzdem.

 

Fotospecial: Osterhase

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Warum Politiker sich nur noch selten als Machtikonen inszenieren und wie Fotos in den Medien gezielt so inszeniert werden, dass sie unseren Erwartungen entsprechen, beleuchtet die Süddeutsche.

• Fünf Jahre lang als Fotograf auf einem Kreuzfahrtschiff. Bildwerk3 hat ein interessantes Interview.

• Die Reform der Künstlersozialkasse verspricht deren Erhalt und somit weiter Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung für rund 170.000 freie Künstler.

 

International

• Passend zu Ostern: 25 Bilder von Hasenfreundschaften.

• Joey L. meint: Seine Arbeiten im Netz zu teilen ist genauso wichtig wie das Fotografieren selbst. Er erklärt es anhand eines Jobs, den er kürzlich so bekam.

• Zwei der Pulitzer-Preise 2014 gehen an die NY Times. Im Blog werden die preisgekürten Serien gezeigt und Hintergründe erläutert.

• Eine herrlich ironische Serie, die damit spielt, dass viel zu viele von uns viel zu oft die Welt verpassen, weil sie ständig auf ihr Handy starren.

• 25 lustige tierische Fotos, die genau im richtigen Moment aufgenommen wurden.

• Auf ServusTV gibt es eine lange Doku über den New Yorker Modefotografen Bill Cunningham. Es ist unglaublich, was dieser Mann auf die Beine gestellt hat.

• Schnecken leben in einer magischen Welt.

• Martin Parr fotografierte den Jersey Liberation Day, der das Ende der Besatzung der Nazis im zweiten Weltkrieg feiert. Die Bilder werden nun bis Mai im Jersey Heritage ausgestellt.

• Instagram stellt den Stream der Fotojournalistin Anastasia Taylor-Lind vor. Wie? Mit einem ihrer Videos, in dem sie ihre Arbeitsweise kurz vorstellt.

• Ein Mann fotografierte im Dunkeln mit Blitz und wurde fast zu Tode erschreckt.

• In Hak Nam (Stadt der Dunkelheit) lebten einst über 50.000 Menschen. Diese Bilder erinnern daran.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• In sehr intimen Selbstportraits hat die Fotografin Jen Davis sich 11 Jahre lang mit Unsicherheiten bezüglich ihres Körperbilds auseinandergesetzt. Das Buch dazu heißt „Eleven Years“* und ist beim Kehrerverlag für 39,90 € erschienen. Zeit Online zeigt Bilder daraus.

• Die Galerie Vevais publiziert wundervolle Bücher. Eines davon Agafias mystische Märchenwelt. Polaroids von Agafia Polynchuk. Das handgebundene Buch ist limitiert auf 100 Exemplare und kostet 75 €.

 

Zitat der Woche

I never have taken a picture I’ve intended. They’re always better or worse.

Diane Arbus –

Mehr Zitate

 

Videos

Der 88-jährige Saul Leiter in einem Gespräch mit Brigitte Woischnik und seiner Assistentin Margit Erb.

 

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Fenster: Ausstellungstipps, Ausgabe 2

17 Apr

Eigentlich wollten wir erst in der nächsten Woche die neue Ausgabe unserer Ausstellungstipps veröffentlichen. Aber da wir jetzt schon so viele neue Empfehlungen für Euch haben, verkürzen wir den Abstand ganz einfach und hoffen, dass ein paar für Euch spannende Veranstaltungen dabei sind!

Familie Ostkreuz © 2014 Birthe Templin

Berlin

Tipp von Robert Herrmann

Für die meisten von Euch ist es sicherlich nichts Neues, dass auch wir Redakteure fotografieren. Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um also einmal eine Empfehlung in eigener Sache abzugeben.

Wer zu Ostern in Berlin ist und die eiergesättigten Festtage mit einer Prise Kultur würzen möchte, sei eingeladen, sich die Gruppenausstellung „~Familie“ im Kunsthaus Bethanien anzuschauen.

Wir sind elf Fotografen, die sich ein Jahr lang unter der Leitung von Thomas Meyer an der Ostkreuzschule für Fotografie mit dem Thema Familie auseinandergesetzt haben. Was bedeutet heutzutage Familie? Wie bestimmt sie unser Leben? Wo findet sie im öffentlichen Raum statt? Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Arbeiten, von ganz privat bis ironisch distanziert. Von sehr nah bis völlig abseitig.

Die Vernissage findet am Donnerstag den 17. April ab 19:00 Uhr statt.
Ort: Kunstquartier Bethanien, Projektraum, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin-Kreuzberg
Dauer der Ausstellung: 18. – 20. April 2014, täglich von 14 bis 20 Uhr
Der Eintritt ist frei.

 

Hilao Moyizo Village, 2011 © Jimmy Nelson

Hilao Moyizo Village, 2011 © Jimmy Nelson

Tipp von Aileen Wessely

Der Fotograf Jimmy Nelson hat unter dem Titel „Before They Pass Away“ ein epochales Werk über die letzten indigenen Völker dieser Erde geschaffen. Und der Titel ist Programm, denn es geht darum, den Rest der Welt aufzurütteln, denn diese Kulturen werden höchstwahrscheinlich aussterben, wenn alles so weitergeht.

Besonders gefällt mir diese große Serie, da sie sehr, sehr viele Völker umfasst, die Nelson überall auf dem Globus aufgesucht und fotografiert hat, ohne dabei einen dokumentarischen Ansatz mit einem Schema X anzusetzen, um ja alle Kulturen irgendwie gleich darzustellen. Jimmy Nelson ist nicht objektiv, sondern ganz und gar subjektiv. Und leidenschaftlich.

Er wählt immer wieder unterschiedliche Darstellungs-, Portrait- und Inszenierungsformen. Einzelportraits vor schwarzem Hintergrund, Gruppenaufnahmen in der weiten Landschaft oder im überbordenden Wald. Gruppensitzungen in den typischen Behausungen ebenso wie aus dem Alltag heraus festgehaltene Szenen und Portraits.

Die Farbigkeit ist es, die mich bei seinen Arbeiten positiv erschlägt, über sie transportiert sich für mich ganz klar die Faszination. Noch bis zum 21. Juni 2014 ist die Ausstellung in den Berliner Galerien Camera Work und CWC Gallery gleichzeitig zu sehen, die gemeinsam den erforderlichen Platz für die vielen Bilder zur Verfügung stellen.

 

Francesca Woodman, Untitled , New York, 1979/2001 Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug auf Barytpapier / Black-and-white gelatin silver print on barite paper 14,7 × 14,8 cm / 25,3 × 20,2 cm © Courtesy George and Betty Woodman, New York / SAMMLUNG VERBUND, WienFrancesca Woodman, Untitled , Providence, Rhode Island, 1976/1999 Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug auf Barytpapier / Black-and-white gelatin silver print on barite paper 14 × 14,4 cm / 25,2 × 20,2 cm © Courtesy George and Betty Woodman, New York / SAMMLUNG VERBUND, Wien

Wien

Tipp von Marit Beer

Anfang des Jahres brachte die Sammlung Verbund die erste deutschsprachige Monografie von Francesca Woodman heraus, die einen neuen Blick auf ihre Arbeiten eröffnet und demnächst auch hier auf kwerfeldein in Form einer Rezension vorgestellt wird.

Die Vertikale Galerie in der Verbund-Zentrale in Wien zeigt noch bis zum 21. Mai 2014 ihr zu Ehren eine Ausstellung, mit 80 Fotografien aus den Beständen der Sammlung Verbund. Die Ausstellung ist jeden Mittwoch um 18 Uhr und jeden Freitag um 16 Uhr im Rahmen einer kostenlosen Führung zu besichtigen. Es wird darum gebeten, sich telefonisch oder per E-Mail vorher anzumelden.

Francesca Woodman, Self deceit #1 , Rome, Italy, 1978/1979 Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug auf Barytpapier / Black-and- white gelatin silver print on barite paper 9 × 9 cm / 24,7 × 20,2 cm © Courtesy George and Betty Woodman, New York / SAMMLUNG VERBUND, WienFrancesca Woodman, Untitled , Rome, Italy, 1977–1978/2006 Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug auf Barytpapier / Black-and-white gelatin silver print on barite paper 15,1 × 14,9 cm / 25,1 × 20,2 cm © Courtesy George and Betty Woodman, New York / SAMMLUNG VERBUND, Wien

Leider habe ich bisher selbst noch nicht den Weg von Berlin nach Wien geschafft, wünsche mir dies aber um so mehr, weil ich die Arbeiten Francesca Woodmans sehr schätze. In meinem Bücherregal türmen sich die Publikationen, die ihren Namen tragen. Ich habe hier schon einmal ihre Arbeiten besprochen und weiß, dass sie viel Einfluss auf Fotografen unserer Zeit hat.

Wer also in Wien oder der näheren Umgebung ist, dem empfehle ich unbedingt, diese Ausstellung zu besuchen, vor allem, weil Ausstellungen dieser Künstlerin relativ rar gesät sind.

 

Sonnenstraße © Frank Gaudlitz

Provisional Installations © Sebastian Keitel

Köln

Tipp von Aileen Wessely

Fünf Räume, vier Fotografen und drei Kontintente. Das ist das Konzept der aktuellen Gruppenausstellung in den Kunsträumen der Michael-Horbach-Stiftung, die am 10. April eröffnet wurde und noch bis zum 10. Juni 2014 zu sehen ist.

Frank Gaudlitz zeigt Arbeiten aus seiner Arbeit „Sonnenstraße“, für die er 2500 km quer durch Südamerika zurücklegte und den wichtigsten Orten von Alexander von Humboldts Forschungsreise von 1802 folgte. In wirklich beeindruckenden, großformatigen Schwarzweiß-Arbeiten erlebt man die südamerikanische Landschaft und farbige Portraits zeigen die Einwohner in ihren Häusern.

Um das Wie und Wo des Wohnens geht es auch in der Arbeit „Provisional Installations“ von Sebastian Keitel, der in sehr großformatigen, bunten und eindringlichen Bildern die Interieurs von Slumhütten aus Dhaka zeigt. Für die Arbeit „Water Gypsies“ besuchte die Fotografin Maria M. Litwa zwei Siedlungen von muslimischen Flussnomaden, ebenfalls in Dhaka.

Water Gypsies © Maria M. Litwa

© Bill Perlmutter, Galerie Hilaneh von Kories© Bill Perlmutter, Galerie Hilaneh von Kories

Nach so viel für unsere Augen Exotisches von fernen Kontintenten ist es dann besonders spannend, im Kontrast Bill Permutters Arbeiten im zuhinterst gelegenen Raum zu betrachten. Als amerikanischer Soldat reiste er in den 50er Jahren durch das Nachkriegseuropa und brachte vielseitige Beobachtungen von den Straßen der Stadte mit – wiederum in schwarzweiß.

Die Vernissage musste ich leider ohne die zwei Bilder und vier Bücher, die ich zu gern gehabt hätte, verlassen, weil ich gerade keine Summe im mittleren vierstelligen Bereich bei mir hatte, aber viele der ausgestellten Arbeiten gibt es auch zu erschwinglichen Preisen in regulären Buchausgaben zu erstehen und das Anschauen allein lohnt sich auch allemal.

Die Kunsträume sind mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

Fischer. Weligama, Südküste, Sri Lanka, 1995, © Steve McCurry / Magnum Photos

Fischer. Weligama, Südküste, Sri Lanka, 1995, © Steve McCurry / Magnum Photos

Bettlerin, Bombay, Indien, 1993.  © Steve McCurry / Magnum Photos

Bettlerin, Bombay, Indien, 1993. © Steve McCurry / Magnum Photos

Erfurt

Tipp von Katja Kemnitz

Selbst, wem der Name Steve McCurry nichts sagt – mindestens eines seiner Bilder hat wahrscheinlich jeder schon einmal gesehen. Das Foto „Afghan Girl“ ist eines der beeindruckendsten Portraits des Magnum Fotografen und wird zurecht oft afghanische Mona Lisa genannt.

Dieses und viele weitere farbgewaltige Bilder kann man noch bis zum 22. April 2014 in der Kunsthalle Erfurt sehen. McCurry dokumentierte zahlreiche Kriege und Konflikte, vor allem in Asien und im mittleren Osten. Die Ausstellung verspricht einen umfassenden Überblick über sein Werk.

Nachdem seine Bilder bereits Station in Wolfsburg und Hamburg gemacht haben, hoffe ich sehr, dass sie nach Erfurt auch bald in meine Gegend kommen werden. Wer die Chance hat, sie zu sehen, sollte sie unbedingt nutzen.

 

Welche Ausstellungen haben Euch kürzlich begeistert? Lasst es uns und alle anderen Leser in den Kommentaren wissen!


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browserFruits April, Ausgabe 2

13 Apr

Seit einigen Tagen bringen wir nun jeden Tag zwei statt nur einen Artikel und hoffen, Ihr habt unsere Vollbild-Artikel schnell schätzen gelernt. Habt Ihr auch eine schöne Fotoserie, die super ins Vollbild passen würde? Dann schlagt sie uns doch vor! Wir freuen uns immer über neue Entdeckungen. Natürlich könnt Ihr auch ganz normale Artikel bei uns einreichen. Wie und wo erfahrt Ihr hier.

 

Fotospecial: Peace!

Flickr

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Deutschsprachig

• Die Fotografie entwickelt sich rasant weiter – Wissenschaft und Medizin profitieren ungemein davon. Konkret? So.

• DDR-Bürger auf verbotenen Fotoreisen. Auf Spiegel Online gibt es einen Bericht mit Fotos.

• Austin Tott kreierte die Serie „Tiny Tattoos“, in der kleine handgemalte Körperverzierungen in engem visuellen Zusammenhang zu ihrem Hintergrund stehen.

• Wir haben auf Facebook gefragt, welchen Bildband Ihr Euch zuletzt gekauft habt. Eure Kommentare sind super und wir daher bald arm.

 

International

• Cat Lane hat sich vor einem Jahr mit der Fotografie selbstständig gemacht. Nun reflektiert sie und erzählt, was sie in den letzten 12 Monaten gelernt hat. Teil 1 und Teil 2.

• Ben Hopper bricht mit den aktuellen Schönheitsstandards und fotografiert Frauen mit stolz präsentierter Achselbehaarung.

• Der australische Fotograf Bill Gekas stellt mit seiner kleinen Tochter berühmte alte Gemälde nach.

• Fotogeschichte: Lee Friedlander bezahlte Madonna 1979 nicht mehr als 25 Dollar für ein Akt-Shooting. Madonna war damals 20 Jahre alt.

• Documenting Afghanistan ist eine Sammlung der Arbeiten von 7 NOOR-Fotografen, die in den vergangenen 15 Jahren nach dem 11. September Kämpfe, soziale Themen und Alltag in Afghanistan dokumentiert haben. Beeindruckende Arbeiten, die teils erschütternde, bewegende und wunderschöne Bilder zeigen.

• Ruanda gedachte dem Genozid vor 20 Jahren. The Big Picture zeigt, wie aufwühlend so ein Gedenktag sein kann.

• Aufschlussreich: Selfiecity sammelt Daten von #Selfies in 5 unterschiedlichen Städten und bietet umfangreiche Analysen an.

• Infrarot-Sportfotografie geht nicht? Geht doch. Und es sieht… interessant aus.

• Die Adobe-Photoshop-Familie hat ein neues Baby: Lightroom für’s iPad.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• DÉJÀ-VU heißt das erste Magazin von Nujolie. Zu sehen sind die besten Bilder aus 9 Serien. Empfehlenswert für alle, die erotische Fotografie mit Anspruch mögen. Es kostet momentan noch 15 €.

• Kennt Ihr Theo Gosselin? Seine Bilder erzählen vom Reisen und der Freiheit. Im kleinen Verlag Éditions du LIC ist jetzt sein erstes Buch erschienen. Es kostet 45 €.

 

Zitat der Woche

Ultimately photography is about who you are. It’s the seeking of truth in relation to yourself. And seeking truth becomes a habit.

Leonard Freed –

Mehr Zitate

 

Videos

Brooke Shaden über ihre Unterwasserportraits und einige kleine Tipps dazu.


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browserFruits April, Ausgabe 1

06 Apr

Habt Ihr schon an unserer aktuellen Leseraktion „Wesentliches“ teilgenommen und Eure Taschen für uns ausgeleert? Nur noch bis morgen habt Ihr dafür Zeit und es ist natürlich auch eine prima Gelegenheit, etwas Ordnung in das Handtaschenchaos zu bringen. Generell steht Frühjahrsputz momentan überall auf dem Plan. Unsere Schreibtische sind aufgeräumt und sortiert und auch viele neue Ideen formen sich, weil wir Altes ausrangieren und Platz schaffen. Also bleibt gespannt.

 

Fotospecial: Hinter dem Vorhang

Flickr

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Deutschsprachig

• Im Polaroidfieber ist er, der Normen Gadiel und auf der Suche nach zwei spezifischen Polaroid-Kameras. Und seine Bilder, die können was.

• Die Süddeutsche bekundet, was (eigentlich) schon lange klar ist: Smartphones machen Kompaktkameras Konkurrenz. Soso. Der Artikel hat jedoch für Einsteiger ein paar gute Tipps parat und ist deshalb lesenswert.

• „Wie fotografiert man das Grauen? Wann ist ein Bild vom Grauen gut? Und warum?“ Andreas Herzau schreibt darüber, warum er 1995 nach Ruanda gefahren ist.

• Für fotohistorisch Interessierte berichtet das Handelsblatt ausführlich über die Ausstellung „Subjektive Fotografie 2“ in Berlin.

• Michael Gelfert erklärt, was es mit dem Begriff „Bildrechte“ eigentlich auf sich hat und warum es keine gibt.

• Die Fotocummunity hat ein paar Tipps für gute Fotolocations in Berlin.

 

International

• So würden unsere Städte aussehen, wenn statt Werbung überall klassiche Malerei hängen würde.

• An was denkt Ihr, wenn Ihr an den Iran denkt? Sicherlich nicht an das, was diese Bilder zeigen.

• Man kann von Top-Listen halten, was man will, wir verweisen trotzdem darauf: Die Liste der 10 einflussreichsten aktiven Straßenfotografen auf Street Hunters wurde aktualisiert.

• Mit einer Linhof-Kamera im Rucksack erkundete der französische Fotograf Stéphane Lelarge Berlin und dokumentierte Menschen, die sich ihren ganz eigenen Platz zum Wohnen gesucht haben oder suchen mussten. Zum Beispiel in Zelten und Wohnwagen.

• Die russische Fotografin Katerina Plotnikova nutzt für ihre konzeptuellen Portraits echte Tiere: Von Schlangen bis zu Bären. Die Bilder sind ohne Frage bezaubernd, der Umgang mit den Tieren macht uns jedoch Bauchschmerzen.

• Nachrichtenbilder vom Erdbeben in Chile.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Bei Powerhouse Books, die sich auf Kunst spezialisiert haben, ist ein Fotoband von Alexandra Crockett erschienen, der den Namen „Metal Cats“ trägt. Gezeigt werden Heavy-Metal-Musiker, u. a. von Isis und Napalm Death, die zusammen mit ihren Katzen für die Kamera posieren. Die wundervoll skurrile Kombination aus Lederjacken, Tattoos, Nieten und süßen Katzen wird ab Mai für nur 10 € erhältlich sein.

• Das Magazin „Die Nacht“ ist mit der 15. Ausgabe erschienen und für 7 € erhältlich. Einen guten Einblick in die enthaltenen Werke bekommt man ebenfalls auf der Homepage.

 

Zitat der Woche

We don’t see things as they are, we see them as we are.

Anais Nin –

Mehr Zitate

 

Videos

Kann sich jemand von Euch an Adobe Photoshop 1.0. erinnern? Dann könnt Ihr bei diesem Video in Erinnerungen schwelgen oder einfach dankbar sein, dass es immer weiter entwickelt wird.

 

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browserFruits März, Ausgabe 5

30 Mar

Juhuuu, die browserFruits haben Dank unserer Redakteurin Aileen ein neues Titelbild, das uns durch den Frühling begleiten wird, von dem wir schon seit einigen Wochen schwärmen. Sonst bleibt aber alles wie gewohnt und Ihr findet Links, Hinweise, Buchtipps, Videos und unser Zitat der Woche im Früchtekorb. Im Fotospecial wollen wir die Wanderlust in Euch wecken: Zu sehen sind Menschen in unbeschreiblich schönen Landschaften. Aber bevor Ihr loszieht und es ihnen gleich tut, wünschen wir Euch erst einmal guten Appetit!

 

Fotospecial: Entdecker

Flickr

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Deutschsprachig

• Die DDR war nicht schwarzweiß. Das zeigt die Ausstellung „Farbe für die Republik“ des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Auf Deutschland Radio gibt es dazu einen schönen Bericht zum Nachlesen oder -hören.

• Einen kurzen Bericht über die Geschichte der Kriegsfotografie gibt es hier zu lesen.

• Deutschland ist doch noch ein Märchenwald! Das beweist eindrucksvoll der Kölner Kilian Schönberger mit diesen wunderschönen Bildern. Für uns hat er letztes Jahr bereits einen Gastartikel verfasst.

• Bilder über Einsamkeit von Angelica Garcia.

 

International

• Habt Ihr Hunger? Nach diesen Fotos von leckeren Kuchen ganz sicher!

• Hier werden die schönen analogen Schwarzweiß-Portraits von Marc von Martial vorgestellt.

• Wir lieben Fotogeschichte: Bilder von einem Kostümball um 1897.

• Kennt Ihr das riesige Rolleflex-Cafè in Südkorea?

• Für ihr neuestes Bild hat Lara Zankoul kurzerhand einen Blumengarten ins Haus geholt. Das fertige Bild und einige Making-ofs sowie Hintergrundinformationen findet Ihr hier.

• Stanley Kubrick war nicht nur ein großartiger Regiseur, sondern auch ein toller Fotograf.

• Ihr liebt Fotofestivals? Dann ist diese List für Euch bestimmt Gold wert.

• Hühnerportraits von Ernest Goh. Klingt komisch, sehen aber wirklich großartig aus und machen hoffentlich ein paar Leute nachdenklich.

• Hier haben wir acht Tipps zur Unterwasserfotografie mit Modellen entdeckt.

• Wir bleiben unter Wasser. Alix Martinez lässt Kinder im Wasser spielen.

• Knallige Farben und wehende Kleider. Wem bei kitschigen Fashionbildern nicht ein Schauer überkommt, sollte einen Blick auf die Fotos von Svetlana Belyaeva wagen.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Erschienen im Verlag Prestel kostet es 34,95 €. „Meisterinnen des Lichts: Große Fotografinnen aus zwei Jahrhunderten“* ist ein ganz wunderbares Buch, das einen Blick auf die bedeutendsten Fotografinnen wirft. 55 von ihnen werden portraitiert, darunter große Namen wie Eve Arnold, Claude Cahun, Cindy Sherman und Herlinde Koelbl, aber auch bislang weniger bekannte Künstlerinnen wie Zanele Muholi aus Südafrika oder Shirana Shahbazi aus Teheran.

• Eine Liebeserklärung macht Mario Testino seiner Muse Kate Moss mit diesem Buch: „Kate Moss by Mario Testino“*. Die beiden arbeiten nicht nur bereits seit zwei Jahrzehnten zusammen, sondern sie verbindet auch eine Freunschaft, die viele Bilder sehr persönlich machen. Erschienen ist das Buch im Verlag Taschen und zu haben für 29,99 €.

 

Wettbewerbe

• National Geographic sucht noch bis zum 14. April Bilder zum Thema „Home“. Die besten Einsendungen werden auf der Webseite und im Magazin veröffentlicht. Zudem gibt es für alle Einsender Fototipps der Experten von National Geographic.

 

Zitat der Woche

It’s not how a photographer looks at the world that is important. It’s their intimate relationship with it.

Antoine d’Agata –

Mehr Zitate

 

Videos

Eine Dokumentation der BBC über den Fotografen Tom Wood. Vielen Dank an unsere Leserin Julia für den Tipp.

 

Kirsty Mitchells aufwändige Bilder begeistern uns immer wieder. Hier das Video zu ihrem neuesten Werk „The Stars Of Spring Will Carry You Home“.

 

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Fenster: Ausstellungstipps, Ausgabe 1

26 Mar

Wir Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, gibt es unsere Ausstellungseite nicht mehr. Wir haben uns gedacht, dass es viel persönlicher und sinnvoller ist, wenn unsere Redakteure Euch einmal im Monat Ausstellungen empfehlen, die sie entweder selbst besucht haben oder unbedingt besuchen möchten.

 

Fließender Sand, 1933-1936 © Alfred Ehrhardt, bpk Alfred-Ehrhardt-StiftungEine geriffelte Fläche wird allmählich von einer feinbreiigen Sandschicht überzogen, 1933-1936 © Alfred Ehrhardt, bpk Alfred-Ehrhardt-Stiftung

Berlin

Zwei Tipps von Marit Beer

Noch bis zum 27. April 2014 zeigt die Alfred Ehrhardt Stiftung 70 Drucke aus der Serie „Das Watt“ vom gleichnamigen Künstler. Diese Ausstellung empfehle ich jedem, der sich in großformatigen Bildern verlieren mag. Die Schwarzweiß-Abzüge stammen aus dem 1930ern Jahren und zeigen die Gezeitenzone in ihren schönsten Formen.

Auf der Ausstellungsseite heißt es dazu:

Breitet man Alfred Ehrhardts Fotografien abstrakter Sandformen im Watt vor sich aus, drängt sich der Gedanke „Chaos und Struktur“ auf. Der hier vom Künstler gewählte Bildausschnitt offenbart die immanente Schönheit des sich in so vielfältigen Formen darstellenden Naturgeschehens, während die Zusammenschau der Formvariationen die Verbindung von Mikro- und Makrokosmos erstellt. Er bringt System in die Strukturen und Ordnung in das Chaos der Natur, als wolle er die Welt mit seiner Technik begreifbar machen.

Vor Ort kann man auch im Erstlingswerk von 1937 und der in Neuauflage erschienenen Publikation „Das Watt“* schmökern. Diese wurde übrigens 2004 von Martin Parr und Gerry Badger in „The Photobook. A History“* lobend erwähnt. Auch können als Andenken einige Postkarten mit Wattmotiven für 1 € erworben werden oder aber man nimmt sich das kleine aber umso hübschere Leporello mit, das kostenlos ausliegt.

 

© Wolfgang Krolow, Berlin-Kreuzberg, 1981

Und wer sowieso in Berlin-Mitte ist, der sollte sich danach gleich in die Argus-Galerie in der Marienstraße 26 begeben. Diese zeigt bis zum 24. Mai 2014 Kinderwelten von namenhaften Fotografinnen und Fotografen aus aller Welt. Mit dabei unter anderem Arbeiten von Sibylle Bergemann, Arno Fischer oder René Friede.

Ich habe mir die Ausstellung zwar noch nicht anschauen können, klebte aber mit meiner Nase schon an der Scheibe und bewunderte die vielen Schwarzweiß-Drucke. Deswegen unbedingt die Öffnungszeiten beachten, denn leider hat die Galerie sonntags und montags geschlossen. Der Eintritt in beide Ausstellungen ist übrigens frei.

 

IV.18.4 Werksstudenten 1926 © Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, bereitgestellt von der FEROZ Galerie Bonn

Bonn und Köln

Zwei Tipps von Katja Kemnitz

Bereits seit Januar gedenkt die FEROZ Galerie mit einem großen Zyklus dem vor 50 Jahren verstorbenen deutschen Fotografen August Sander. In acht Ausstellungen werden insgesamt 619 Porträts des Künstlers aus den sieben Bänden des Gesamtwerks „Menschen des 20. Jahrhunderts“ sowie dem einführenden Werk „Antlitz der Zeit“ gezeigt. Vorträge und Veranstaltungen zu August Sander runden das Programm ab.

Julian Sander, Gründer der Galerie und Urenkel des Künstlers, über die Ausstellung:

Ich habe den August-Sander-Zyklus ins Leben gerufen, um eine schon lang existierende Idee zu verwirklichen. Ich möchte mit diesem Projekt die Geschichte von August Sander mit Blick auf seine Menschlichkeit erzählen. Jene Eigenschaft, die ich für die bedeutendste Quelle für sein Lebenswerk halte.

II.8.19 Konditor 1928 © Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, bereitgestellt von der FEROZ Galerie BonnIII.14.1 Junge Mutter, bürgerlich 1926 © Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, bereitgestellt von der FEROZ Galerie Bonn

Es lohnt sich also in diesem Jahr, die Galerie mehrmals zu besuchen, denn jeden Monat wechseln die Portraits. Die nächste öffentliche Vernissage findet am Donnerstag, den 4. April statt. Die Ausstellungstermine im Überblick:

Buch I „Der Bauer“: 4. – 28. März
Buch II „Der Handwerker“: 1. April – 9. Mai
Buch III „Die Frau“: 16. Mai – 13. Juni
Buch IV „Die Stände“: 20. Juni – 29. August
Buch V „Die Künstler“: 5. September – 17. Oktober
Buch VI „Die Großstadt“: 24. Oktober – 21. November
Buch VII „Die letzten Menschen“: 28. November – 24. Dezember

Die Galerie befindet sich in der Prinz-Albert-Str. 12, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Der Eintritt ist frei.

Wem es nicht möglich ist, die Galerie Feroz regelmäßig zu besuchen, empfehle ich die Ausstellung „August Sander: Meisterwerke und Entdeckungen“ der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln. Hier wird nicht das Gesamtwerk, aber ein sehr großer Teil der Arbeiten Sanders gezeigt.

Sie läuft noch bis zum 3. August 2014 im 1. OG der Photographischen Sammlung, Im Mediapark 7, Köln. Der Eintritt kostet 4,50 € und montags ist er sogar frei.

 

© Stephan Vanfleteren, bereitgestellt von Galerie Hilaneh von Kories

© Stephan Vanfleteren, bereitgestellt von Galerie Hilaneh von Kories

Hamburg

Tipp von Aileen Wessely

Die von uns immer wieder gern empfohlene Galerie Hilaneh von Kories zeigt noch bis zum 6. Juni 2014 die aktuelle Serie namens „Façades & Vitrines“ des belgischen Fotografen Stephan Vanfleteren. Dieser war in den letzten zehn Jahren in belgischen Dörfern und Städten unterwegs, um skurrile und schöne Fassaden und Schaufenster zu dokumentieren.

Mich für meinen Teil sprechen hier die wunderbar ausgewählten Zufallscollagen des Lebens an, die Schriften, Farben, Formen und Reklamemalerei mit den Zeichen des Verfalls vermischen. Verblichen, abgeblättert, verschmutzt, abgescheuert sind die einst leuchtenden Aushängeschilder und haben doch immer noch einen einzigartigen Charme.

Man kann aber auch stärker an der Oberfläche kratzen als ich, die ich zugegebenermaßen in die Bilder an sich verguckt bin. Das Sujet ist natürlich nicht zufällig gewählt, sondern greift ein hochaktuelles Thema auf: Die Verdrängung der kleinen, feinen Läden, in denen oft immer der wohlbekannte Inhaber hinter dem Ladentisch stand, zum Beispiel durch große Einkaufsmeilen, Internetshops und schlichtweg moderner ausgestattete Konkurrenz.

Die Galerie Hilaneh von Kories findet Ihr in der Stresemannstraße 384a, 22761 Hamburg. Sie ist dienstags bis freitags von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

 

© Michael Kenna, bereitgestellt von Bernheimer Fine Art Photography© Michael Kenna, bereitgestellt von Bernheimer Fine Art Photography
© Michael Kenna, bereitgestellt von Bernheimer Fine Art Photography© Michael Kenna, bereitgestellt von Bernheimer Fine Art Photography

München

Tipp von Aileen Wessely

„Light on Asia“ heißt es am anderen Ende von Deutschland, wo die in München angesiedelte Galerie Bernheimer Fine Art Photography wunderbar stille Eindrücke aus Asien zeigt, eingefangen vom Fotografen Michael Kenna.

Die Ausstellungsräume sind großzügig und gemütlich – nicht so furchtbar erdrückend anonym weiß wie viele andere – gestaltet und laden so ganz besonders dazu ein, sich in den Landschaftsaufnahmen zu verlieren. Und das kann man ganz vortrefflich in den einerseits feinen Helligkeitsabstufungen und andererseits satten Kontrasten der Schwarzweißarbeiten.

Spannend finde ich auch deren Format: Nur 20 x 20 cm groß sind die meisten der 50 ausgestellten Fotografien. Während es sonst scheint, dass Kunst umso künstlerischer und wichtiger wird, umso größer man sie an die Wand bringt, wird hier selbstbewusst gezeigt, dass es auf die Bilder ankommt. Beruhigend.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. April 2014 zu sehen. Bernheimer findet Ihr in der Brienner Straße 7 unweit des Münchner Hauptbahnhofes. Die Galerie ist dienstags bis freitags und samstags von 10 bis 18 Uhr bzw. von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

 

© Guido Baselgia, bereitgestellt von Galerie Andres Thalmann© Guido Baselgia, bereitgestellt von Galerie Andres Thalmann
© Guido Baselgia, bereitgestellt von Galerie Andres Thalmann© Guido Baselgia, bereitgestellt von Galerie Andres Thalmann

Zürich

Tipp von Aileen Wessely

Fantastisch surreale Schwarzweiß-Fotografien gibt es außerdem in der Schweiz zu sehen. Die Galerie Andres Thalmann zeigt noch bis zum 3. Mai 2014 die Arbeiten von Guido Baselgia. Dieser war mit seiner Fachkamera in verschiedenen Ecken der Welt unterwegs, um mit dem Licht der Gestirne zu spielen.

Entstanden ist ein Zyklus von teilweise fast abstrakten Bildern, die Landschaften, Meere, Himmel zu besonderen Tageszeiten zeigen. Vielen von ihnen gemein sind sichtbare Bahnen von Sonne, Mond und Sternen auf dem Himmel. Mal leuchtend grell, mal unterbrochen von Wolkenbewegungen. Bilder, die einen spüren lassen, wie der kleine Planet, auf dem wir im All sitzen, sich bewegt und alles andere drum herum auch.

Obwohl ich sonst so sehr starke Kontraste und eine ausgeglichene Belichtung mag, bin ich von mir selbst überrascht, dass mich auch und gerade die Arbeiten, die sich zum Beispiel ausschließlich im Bereich sehr dunkler Grautöne bewegen, so ansprechen. Vielleicht, weil es hier einfach passt und nicht (wie leider so oft) beliebig ist.

Leider ist Zürich zu weit für mich, aber das Buch dazu – „Falllicht“*, erschienen im Verlag Scheidegger & Spiess – gibt es zum Glück auch und ist nun auf dem Weg zu mir. Etwas neidisch bin ich trotzdem auf alle Schweizer und die, die die Ausstellung in der Galerie in der Talstrasse 66, Zürich sehen können. Geöffnet dienstags bis freitags und samstags von 11 bis 18.30 Uhr bzw. von 11 bis 16 Uhr.

 

Welche Ausstellungen haben Euch in der letzten Zeit so richtig begeistert? Ergänzt unsere kleine Liste gern in den Kommentaren. Vielleicht habt Ihr ja auch ein paar Geheimtipps fernab der großen Städte für andere Leser.

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browserFruits März, Ausgabe 4

23 Mar

Vielleicht habt Ihr es schon gemerkt: Montagabends geben wir seit kurzer Zeit einen kleinen Ausblick auf die kommende Woche auf kwerfeldein. Wir nennen das Ganze „Aperitif“ und hoffen, wir können Euch damit ordentlich Hunger auf die kommenden Artikel machen. Im Teaserbild seht Ihr dort auch schon kleine Vorschaubilder aus den Hauptartikeln. Aber jetzt erst einmal viel Spaß mit den browserFruits.

 

Fotospecial: Regenbögen

Flickr

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Deutschsprachig

• Habt Ihr schon einmal von Blindenfußball gehört? Die Fotografin Rebecca Sampson hat zwischen 2011 und 2013 verschiedene Fußballspiele fotografiert und die Mannschaften begleitet.

• Spiegel Online empfiehlt die Ausstellung „Kinderwelten – Kinderbildnisse aus aller Welt von namhaften Fotografinnen und Fotografen“ der Galerie Argus Fotokunst in Berlin und zeigt dazu fünf tolle Bilder, die neugierig auf mehr machen.

• Karneval ist schon lange vorbei, aber diese Bilder wollen wir Euch nicht vorenthalten. Schön anders.

 

International

• Ein Mädchen und ein Hund – Bilder einer Freundschaft.

• Zwei Fotografen hatten eine merkwürdige Idee: Warum nicht mal einen 35mm-Film schlucken und gucken, was dabei „herauskommt“?

• Der Fotograf Ryan Muirhead spricht im Interview über Depressionen, Kreativität und was es bedeutet, Mensch zu sein.

• Sehr schöne Doppelbelichtungen mit Portraits der Fotografin Aneta Ivanova haben wir hier entdeckt.

• Unglaublich: Diese Levitationsbilder des Italieners Simone Bramante entstanden mit dem iPhone.

• Laut dieser Seite sind die 10 berühmtesten Fotografen diese.

• Diese märchenhafte Portraitserie von Kirsten Booth zeigt, dass sich eine gute Vorbereitung und selbst einfache Requisiten für ein Shooting lohnen.

• Aktaufnahmen hinter Glas von Walter Fantauzzi.

• 40 Gewinnerbilder des Sony World Photography Awards 2014 zeigt ufunk.

• Alejandro Guijarro besuchte über drei Jahre hinweg verschiedene Institute für Quantenmechanik um deren Tafeln großformatig aufzunehmen. Dabei herausgekommen sind diese Bilder.

• Wandering Minds hat ein Interview mit der tschechichen konzeptuellen Fotografin Bara Vavora.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipp

• „OBSCURA – 121 Blicke – 121 Ansichten“* zeigt von einer Jury ausgewählte Fotos verschiedener Lochkamera-Fotografen aus aller Welt. Das Buch zeigt, wie vielseitig diese doch einfache Kamera ist. Es kostet 39 Euro. Unsere Redakteurin Aileen hat ein Bild daraus bereits in unserer Kategorie Blickfang vorgestellt.

• „The Black Book“ von Robert Mapplethorpe*, 1986 erstmals erschienen, wurde neu aufgelegt. Auch zwanzig Jahre nach seinem Tod ist Robert Mapplethorpes Hommage an den schwarzen männlichen Körper einer der wichtigsten visuellen Beiträge zur Diskussion über Schönheit, Sinnlichkeit und Sexualität in der Fotografie. Neu kostet es 39,80 €, gebraucht bekommt man es bereits deutlich günstiger.

 

Zitat der Woche

When you are younger, the camera is like a friend and you can go places and feel like you’re with someone, like you have a companion.

Annie Leibovitz –

Mehr Zitate

 

Videos

Kennt Ihr das beeindruckende 365-Grad-Panorama von New-York-City? Welcher Aufwand dahinter steckt, erfahrt Ihr in diesem Making-Of.

 

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