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Posts Tagged ‘Ausgabe’

browserFruits Juli, Ausgabe 1

06 Jul

kwerfeldein geht ab morgen zwei Wochen lang in die Sommerpause. Aber keine Angst, Ihr werdet dennoch mit tollen Bildern und Serien versorgt. Wir haben für jeden Tag einen Artikel der Kategorie Vollbild vorbereitet. Ihr habt also etwas weniger zu lesen, aber dafür mehr zum Gucken. Sonntags gibt es weiter wie gewohnt die browserFruits. Wir wünschen Euch einen schönen Sommerurlaub, entspannt Euch gut, egal ob in fernen Ländern oder Balkonien.

 

Fotospecial: Klassisch schön – schwarzweiße Frauenportraits

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Deutschsprachig

• Ein interessantes Interview mit Julius Schrank über die Arbeit als Fotojournalist haben wir bei der Taz entdeckt.

• „Sofortbildtage“ ist eine Serie mit lauter Bildern des selben Himmels, der doch immer ein anderer ist. Im Polaroidformat.

• Die Ausstellung „Paparazzi!“ in Frankfurt thematisiert das ambivalente Verhältnis zwischen Stars und Fotografen. Zeit Online hat Bilder sowie Infos zur Ausstellung.

• „Niemand will diese Fotos sehen“ – Christoph Bangert wurde von Zeit Online zu seinem Buch „War Porn“* interviewt. Herausgeber Martin Gommel hat es hier vor Kurzem ebenfalls rezensiert.

 

International

• Coulton Morris steht buchstäblich Kopf, wenn es um seine Bilder geht.

• Es ist immer wieder spannend, wenn irgendwo uralte, unentwickelte Filme entdeckt werden. Wie dieser Film, der 70 Jahre lang in einer Soldatenkamera in einem Schützenloch bewahrt wurde.

• Aus der Zusammenarbeit zwischen Prue Stent und Honey Long entstand die etwas skurrile Fotoserie „Bush Babies“, die Frauen in der Natur zeigt.

• Manuel Irritier zeigt mit seiner Bildserie „Urban Barcode“ die scheinbar endlosen bienenstockartigen Hochhausfassaden von Hongkong – Sinnbild für die immense bauliche Dichte dieser Stadt.

• Über die Langzeitbelichtungen von Francesca Woodman berichtet NY Books.

• Theron Humphrey beschloss eines Tages, quer durch Amerika zu reisen und ein Jahr lang eine Person pro Tag zu fotografieren. Damit er bei dieser Unternehmung nicht allein ist, holte er „Maddie“ aus dem Tierheim und nahm den Hund mit auf die lange Reise.

• Immer wieder wird darüber geredet, wie stark unser Frauenbild durch die Werbung geprägt ist. Dabei geht es Männern nicht anders.

• Hinter den Kulissen von Filmen entstehen hin und wieder Fotos, die uns zum Lachen bringen und einen komplett anderen Blick zulassen.

• 28 Fotos von Vivian Maier sowie ein Interview mit der Kuratorin der Maier-Ausstellung Anne Morin haben wir bei lensculture entdeckt.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipps

• Den Bildband „Haru and Mina“ von Hideaki Hamada kann man jetzt auch international bestellen. Der Fotograf hat darin die schönsten Bilder seiner beiden Kinder Haru und Mina gesammelt. Wer mehr von diesen Bildern sehen möchte, kann dies in diesem Feature von Fubiz. Das Buch kostet inklusive Versand umgerechnet etwa 30 €.

• Über Robert Capa muss man eigentlich nicht viel sagen, denn er ist einer der bekanntesten Kriegsreporter. Wer einen Bildband von ihm besitzen möchte, dem empfehlen wir: „Robert Capa. Retrospektive.“* Er kostet 39,95 Euro.

 

Wettbewerbe

• Die Vereinigung Professioneller Kinderfotografen hat einen Wettbewerb ausgeschrieben. Gewerbliche Fotografen über 18 dürfen daran teilnehmen und ein Bild kostenlos in eine der sechs Kategorien einreichen. Jedes weitere wird mit 10 € berechnet.

 

Zitat der Woche

A portrait is not a likeness. The moment an emotion or fact is transformed into a photograph it is no longer a fact but an opinion. There is no such thing as inaccuracy in a photograph. All photographs are accurate. None of them is the truth.

Richard Avedon –

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Videos

Susan kae Grant erschafft ganz wundervolle, traumähnliche Schattenfotografien.

 

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browserFruits Juni, Ausgabe 5

29 Jun

Habt Ihr schon Euren Urlaub für dieses Jahr geplant? Und heißt Urlaub auch, dass Ihr Euch frei von der Kamera nehmt oder nutzt Ihr die freien Tage gerade, um viel zu Fotografieren und zu experimentieren? Falls es nach Südamerika geht, haben wir im Fotospecial einige schöne Impressionen aus Patagonien für Euch. Und wenn nicht, verratet doch mal, wohin es Euch zieht.

 

Fotospecial: Patagonien

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Deutschsprachig

• Anlässlich des jüngst vergangenen Lumix-Foto-Festivals hat Heise den Professor für Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover, Rolf Nobel, zur Situation dieses Berufsfeldes interviewt.

• Bisher unveröffentlichte Fotos vom ersten Weltkrieg dokumentieren den damaligen Alltag (teilweise etwas skurril).

• Esther Honig schickte ein Portrait von sich an über 25 Photoshopper weltweit, mit der Bitte, sie schön zu machen. Ziel war es, herauszufinden, ob man in den Bildern kulturelle Schönheitsideale sehen kann und wie diese sich unterscheiden. Leider sind die Bilder auch stark von den jeweiligen Fähigkeiten der Bearbeiter gezeichnet, aber dennoch eine interessante Studie.

• Spiegelberg hat ein paar schöne Filme über Fotografen gesammelt. Manche sind nur fünf Minuten lang, andere fast eine Stunde.

 

International

• Katastrophal gut: Dieser Fotograf arrangiert Aufnahmen von Menschen, die gerade äußerst unglücklich hingefallen sind.

• Diese Familie fotografierte sich 21 Jahre lang einmal im Jahr. Spannend, den Alterungsprozess so mitzuverfolgen.

• Spannendes Projekt: So sieht San Francisco ohne Lichtverschmutzung aus.

• Farbige Flüssigkeiten kann man als Wassertropfen fotografieren. Klar, das kennt jeder. Man kann es aber auch ganz anders machen und das Thema neu beleben, wie diese Aufnahmen von Cassandra Warner und Jeremy Floto zeigen.

• Stacey Baker fotografiert Frauenbeine in New York. Die Bilder und ein Interview dazu gibt es auf lensculture.

• Modefotografie mal anders: Auf den Röntgenbildern ist nur wenig zu sehen, aber dennoch werden die verwendeten Marken schön aufgelistet.

• So süß: 25 Bilder von Tierbabys mit ihren Eltern.

• Wie man durch das Studieren von Kontaktabzügen ein besserer Straßenfotograf werden kann.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• In dem neu im Verlag Kehrer erschienenen Buch „52 Wochen, 52 Städte“* nimmt uns der Architekturfotograf Iwan Baan mit auf eine einjährige Fotoreise um die Welt. Seine Bilder sind bekannt dafür, dass sie die enge Beziehung zwischen Mensch und Architektur widerspiegeln. Das Buch enthält 52 Fotografien aus dem vergangenen Jahr, die von persönlichen Erzählungen von Iwan Baan begleitet werden.

• Sucht Ihr schon einen schönen Kalender für 2015? Das Tütü-Projekt hatten wir bereits ausführlich bei uns vorgestellt. Für 2015 gibt es die Bilder des dicklichen Mannes im Tütü auch als Kalender: „Das Tütü-Projekt 2015“*. Der Erlös fließt in die „Carey Foundation“, die an Krebs erkrankte Frauen unterstützt. Der Kalender kostet 9,99 €.

 

Wettbewerbe

• Für den „Pride Photo Award“ könnt Ihr noch bis zum 13. Juli Bilder einreichen. Der Wettbewerb möchte sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zeigen.

 

Zitat der Woche

What makes photography a strange invention is that its primary raw materials are light and time.

John Berger –

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Videos

John Cleese (Monty Python) über Kreativität und wie man ihr ein gemütliches Nest einrichtet, auf dass sie einen besuchen möge.

 

Making-of zum Fanatsy-Shooting mit Miss Aniela für Nikon.

 

Diese 360°-Zeitraffer in der Nacht sind schon sehr, sehr geil.

 

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browserFruits Juni, Ausgabe 4

22 Jun

Liebe Leser, Ihr werdet sicher bemerkt haben, dass sich kwerfeldein immer wieder ein klein wenig verändert. Das liegt daran, dass wir kontinuierlich daran arbeiten, unser Magazin zu optimieren und Euch den Besuch unserer Seite einfacher, besser und auch schneller zu ermöglichen. Wir sind übrigens auch offen für Vorschläge, die Ihr gern in den Kommentaren vermerken könnt. An dieser Stelle gilt unser Dank unserem Haus-Designer Daniel Ehniss, der ständig unsere Ideen umsetzt und uns auch konzeptionell unterstützt.

 

Fotospecial: Füchse

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Deutschsprachig

• Das Ehepaar Matt Blum und Katy Kessler versucht mit ihrem „The Nu Project“ Körperideale von Photoshopfiltern und Schönheitswahn zu befreien.

• „The Waiting Game“ heißt die Serie von Fotograf Txema Salvans, der Sexarbeiterinnen in Spanien fotografierte, wartend an Landstraßen und entlang der zahlreichen namenlosen Highways.

• Die Deutsche Welle zeigt ein paar sehenswerte Auszüge von Bildern, die auf dem Lumix-Festival in Hannover nur noch bis heute gezeigt werden – insbesondere die, die der Gesellschaft einen (kritischen) Spiegel vorhalten.

• Letzten Samstag ging ein Ruck durch die Fotoszene, denn es verstarb Robert Lebeck, ein wichtiger Zeitzeuge, der unter anderem Elvis Presley, Romy Schneider und Willy Brandt dokumentierte. Überall wurde über das Werk des Fotografen berichtet, so auch im Spiegel, Stern und der Zeit. Aktuell gibt es von ihm auch ein Stern Portfolio*, das im März dieses Jahres erschienen ist.

 

International

• Bei Viewster könnt Ihr den via Crowdfunding finanzierten Film „Get The Picture“ in voller Länge ansehen, der, basierend auf dem gleichnamigen Buch des Foto-Redaktreus und einzigem Executive Editor der Agentur Magnum Photos John G. Morris, die Kriegsberichterstattung vom zweiten Weltkrieg bis zu 9/11 nachzeichnet und mit vielen ikonischen sowie weniger bekannten, aber kraftvollen Fotos illustriert. Unbedingt ansehen!

• Die Webseite Travel by Drone sammelt Aufnahmen von (privaten) Flugdrohnen. Es entsteht eine Weltkarte, auf der die verschiedenen Flüge markiert sind und angesehen werden können. Natürlich könnt Ihr dort auch Eure eigenen Drohnenflüge als Youtube-Video der Sammlung hinzufügen.

• Wir haben ein schon etwas älteres, aber dennoch interessantes Video-Interview mit Tim Walker gefunden.

• 27 Nachrichtenbilder von der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien.

• Joris van der Ploeg hat eine sehr simple, aber emotionale Serie von sich umarmenden Paaren fotografiert.

• Hier könnt Ihr noch einmal einen Blick in eine der schönsten Bibliotheken riskieren, die es leider nicht mehr gibt.

• Achtung, süße Meerschweinchenportraits.

• Andreas Feininger fotografierte 1945 New York City – bei Nacht und in Farbe. Dieses Blog stellt einige seiner Arbeiten vor, die es dem Betrachter leicht machen, sich in die Zeit zurückzuversetzen.

• Das Projekt Daily Overview zeigt täglich ein Satellitenbild einer Region auf der Erde. Nicht nur sind die Muster mitunter von abstrakter Schönheit, sondern sie geben uns auch die Gelegenheit zu einem Blick von außen auf uns selbst.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Toll: Der Bildband „Heimat? Osteuropa in der zeitgenössischen Fotografie“* wird im Feuiletton der FAZ vorgestellt und das macht Lust, den Band vom Kerber-Verlag doch direkt vorzubestellen.

• Dirk Brömmel zeigt Schiffe von oben und lässt sie auf verschiedenen Farben schwimmen. Fünf Kategorien – Frachtschiffe, Personenschiffe, Schiffe auf dem chinesischen Kaiserkanal, Gondeln in Venedig und die schwimmenden Märkte in Thailand – wurden von fünf Designagenturen zu eigenständigen Kapiteln formuliert. Der Bildband heißt „Kopfüber“* und ist für 48 € im Kerber-Verlag erschienen.

 

Wettbewerbe

• Der Alfred Fried Photography Award 2014 sucht Bilder, die ein friedvolles Zusammenleben repräsentieren. Der Fotopreis ist mit 5.000 € dotiert und kostenfrei. Einsendeschluss ist der 5. September 2014.

 

Zitat der Woche

If you can smell the street by looking at the photo, it’s a street photograph.

Bruce Gilden –

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Videos

Video: Ein kurzer Blick hinter die Kulissen des In-Public-Workshops in Paris. Herausgeber Martin wäre jetzt gern dort.

 

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browserFruits Juni, Ausgabe 3

15 Jun

Die Themen der Fotospecials in den browserFruits sind zugegebenermaßen nicht immer furchtbar innovativ. Aber es macht Spaß, die Bilder dazu zu suchen und es ist manchmal auch wirlich erstaunlich, wie verschieden diese dann sind. Bei Spaghetti dachte ich vorrangig an lecker angerichtete Speisen, fand aber Portraits, Lustiges, Abstraktes und sogar eine Doppelbelichtung. Habt Ihr eine Idee für das nächste Fotospecial? Dann schreibt sie doch in die Kommentare, vielleicht finden wir dazu ja auch so tolle verschiedene Sachen.

 

Fotospecial: Spaghetti

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Deutschsprachig

• Auf dem flickr-Blog werden immer wieder Fotografen vorgestellt. Auch auf Deutsch, wie zum Beispiel Normen Gadiel.

• Zhenya Aerohockey mag es mit Ecken und Kanten. Zumindest in ihren Bildern. Die Künstlerin aus St. Petersburg nennt ihr Projekt „Catching corners“ und zeigt es auf Instagram. Langweiledich.net stellt es vor.

• Ursula Sprecher und Andi Cortellini haben ausfindig gemacht, was verschiedenste Gruppen so in ihrer Freizeit machen. Vom Pudelclub über den Verein Freunde der Metzgerschaft bis hin zum BDSM-Stammstisch ist alles dabei.

 

International

• Warum ein „Selbstportrait“ kein schnödes „Selfie“ ist. Marie McGrory von National Geographic reflektiert das aktuelle Modewort, nachdem das Magazin Selbstportraits gesammelt und ausgewählt hat.

• Eric Kim hat die Fujifilm x100s für den Gebrauch in der Straßenfotografie getestet (und mit der XT-1 verglichen). Für alle, die sich nicht sicher sind, ob sie der x100s zutrauen, dass sie hält, was sie verspricht, sei der Artikel wärmstens empfohlen.

• Arko Datto hat bezaubernde Luftbilder der arabischen Wüste fotografiert. Sie zeigen filigrane menschengemachte geometrische Strukturen in einem scheinbar lebensfeindlichen Umfeld.

• Noch einmal unglaubliche Bilder von oben: 29 Satellitenfotos, die einen schönen neuen Blick auf unsere Welt offenbaren.

• Zehn dumme Dinge, die Fotografen viel zu oft hören müssen.

• Island ist wunderschön. Falls es wirklich noch einen Beweis braucht, dann liefern ihn diese 37 Fotos aus diesem unglaublichen Land.

• Ein kleines Interview mit dem Berliner Straßenfotografen Tom Palluch mit sehr vielen Bildern.

• Zum Abschluss noch eine traurige, sehr rührende Geschichte: Briony Campbell erzählt vom Verlust ihres Vaters in Worten und Bildern.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipp

• Architekturfotograf Filip Dujardin erschafft mittels digitaler Collagetechnik aus Aufnahmen von real existierenden Gebäuden seiner Geburtsstadt Gent und ihrer Umgebung in die Landschaft eingebettete Bauwerke, deren reale Errichtung unmöglich wäre. Der Bildband „Fictions“* ist bei Hatje Cantz erschienen und kostet 39,80 €.

• Ann-Christine Woehrl hat die Überlebenden von Säure- und Brandanschlägen in Pakistan, Indien, Bangladesch, Nepal, Kambodscha und Uganda besucht. Sie wollte jede einzelne der überlebenden Frauen als Persönlichkeit darstellen, fernab des kollektiven Stigmas der Gebrandmarkten und ihnen damit wieder ein Gesicht geben, sie wieder sichtbar machen. Neben einem einleitenden Essay gibt es auch sechs Interviews mit Frauen. „IN/VISIBLE: UN/SICHTBAR“* heißt das Buch und kostet 49,90 €.

 

Wettbewerbe

• Der Monochrom Award ist – wie der Name schon sagt – ein Wettbewerb für Schwarzweiß-Fotografie. Ihr könnt Eure Bilder in 12 Kategorien einreichen. Es gibt Teilnamekosten von 10$ , für professionelle Fotografen 15$ . Einsendeschluss ist der 28. November 2014.

 

Zitat der Woche

Photograph because you love doing it, because you absolutely have to do it, because the chief reward is going to be the process of doing it.

Alex Webb –

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Videos

Ryan McGinleys Festrede an der Parsons School of Design, wo er einst studierte. (via)

 

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Fenster: Ausstellungstipps, Ausgabe 4

09 Jun

So langsam macht sich die Sommerpause bemerkbar: Es gibt weniger intessante Ausstellungen und unsere eigenen Köpfe schweben auch mehr in den Wolken der Sommerurlaubsplanung. Trotzdem können wir Euch heute vier Ausstellungen in Berlin, Wien und Köln ans Herz legen.

Ein Mann steht auf einem Felsvorsprung und schaut in die Weite.

Berlin

Tipp von Marit Beer

Wer unser Magazon aufmerksam verfolgt, dem müssen wir Bastian Kalous eigentlich nicht mehr vorstellen. Und wer noch einen weiteren Hinweis braucht, dem sei das Wort Polaroid zugeworfen.

Noch bis zum 14. Juli zeigt der Sofortbildshop „Istantland“ in seinen neuen Räumlichkeiten in der Mulackstrasse 22 in Berlin einige seiner Arbeiten. Und da man Nützliches mit Schönem gern verbindet, bin ich diese Woche direkt mal vorbei gegangen. Und diese neuen Räumen sind schön! Auf zwei Etagen zeigen weiß getünchte Wände bayrische Bergseen und Gebirgsketten in himmlischen Farben.

Und wer vom Beine-in-den-Bauch-Stehen schon ganz fertig ist, der kann sich in olivfarbene und bequeme Sessel sinken lassen. Am besten im unteren Geschoss, da, wo der Raum so klein ist, dass nur ein Sessel reinpasst und sonst nichts. Dort kann man verweilen und die Bilder an der Wand aus anbetungswürdiger Pose bewundern.

Wer Bastian Kalous auch persönlich treffen möchte, der sollte sich zum Ausstellungende nach Berlin begeben. Das genaue Datum, zu dem er aus dem bayrischen Exil in die Hauptstadt kommt, steht allerdings noch nicht fest und wird beizeiten auf der Facebookseite der Ausstellung bekannt gegeben.

Nebenbei kannst Du Dich übrigens nett mit dem Besitzer unterhalten, Dich über die neuesten Entwicklungen bei Impossible erkundigen und vielleicht auch einen dieser unglaublich teuren Filme kaufen.

 

Frauen auf einer Bank.

Eine Frau tanzt auf einer Party zwischen Männern.

Wien

Tipp von Katja Kemnitz

Ich weiß nicht, ob man die Galerie WestLicht in Wien überhaupt noch jemandem empfehlen muss, denn ich finde fast jede Ausstellung so interessant, dass ich es jedes Mal bedaure, etwa 900 km weit weg zu wohnen.

Seit dem 6. Juni läuft zum Beispiel die Ausstellung „Women are beautiful“ mit Arbeiten von Garry Winogrand, die 85 Straßen-Fotografien aus den 1960er und 70er Jahren zeigt. Und wie der Name schon sagt, hat Garry Winogrand in seiner Serie Frauen dokumentiert.

Ein Portrait einer Zeit des Aufbruchs: Die Ausübung neu gewonnener – und neu erkämpfter – innerer und äußerer Freiheiten brachte in den Nachkriegsjahrzehnten einen Wandel im Selbstbild der Frau. Winogrands Serie dokumentiert, wie die gesellschaftliche Veränderung im öffentlichen Leben Form annimmt.

Seine Kamera folgt den Frauen durch die Straßen von Manhattan, durch die Parkanlagen und auf High-Society-Partys und beobachtet, wie sie mit selbstbewusster Eleganz den öffentlichen Raum für sich beanspruchen und sich soziale Transformation in Körpersprache, Auftreten und Habitus manifestiert.

Garry Winogrand gilt als manischer Fotograf, der keine Straße entlang gehen konnte, ohne einen Film zu füllen. Als er 1984 starb, hinterließ er etwa 2500 unentwickelte Filme. Die Serie „Women are beautiful“ hat Garry jedoch noch selbst editiert und auch als Buch herausgebracht*. Der Band ist jedoch eine absolute Rarität und daher kaum zu bezahlen.

 

Eine Reihe indischer Gummibäume, auf deren großen Wurzeln zwei Männer sitzen.

Skeen & Co: Indische Gummibäume. 1031, ca. 1870er Jahre, Albuminabzug, 221 x 280 mm,
Museum für Ostasiatische Kunst Köln, P 388

Ein historischer Tempel, in dem eine Säule schief über einem Durchgang lehnt.

Antonio Beato: Hipostyle Halle, großer Tempel und schiefe Säule, Karnak,
ca. 1870er Jahre, Albuminabzug, 283 x 226 mm, Museum für Ostasiatische Kunst Köln, P 564

Kolorierte Aufnahme einer asiatischen Frau, die mit Bällen jongliert.

Anonym: Mit Temari-Bällen jonglierende Frau, ca. 1890er Jahre, Albuminabzug, handkolo-riert, 266 x 206 mm, Museum für Ostasiatische Kunst Köln, P 132

Köln

Tipp von Aileen Wessely

Das Museum für ostasiatische Kunst zeigt noch bis zum 7. September seine Ausstellung „Von Istanbul bis Yokohama: Die Reise der Kamera nach Asien 1839-1900“. Sie feiert das 100-jährige Bestehen des Museums und zeigt 350 historische Fotografien der Sammlung, aufgenommen von europäischen und einheimischen Fotografen.

Diese Fotografien wurden von den Gründern des Museums, Adolf Fischer (1856-1914) und seiner Frau Frieda (1874-1945), auf gemeinsamen Ankaufreisen gesammelt, die sie nicht nur nach Ägypten, Indien, Ceylon, Birma und Singapur, sondern auch nach Japan, China und Korea führten.

Sie stammen zumeist aus kommerziellen Fotostudios, die sich nach der Öffnung des Suez-Kanals gern in der Nähe der großen Häfen ansiedelten, die den Globetrottern die Bilder als fertige Souvenirs anboten. Die populären Dampferrouten werden in der Ausstellung rekonstruiert, mit den Fotografien illustriert und auch zu anderen Objekten der Sammlung in Beziehung gesetzt.

Die Fotografien bezeugen nicht nur das hohe künstlerische Niveau der frühen Fotopioniere, sie machen aus heutiger Sicht auch die romantische Verklärung und den unwiederbringlichen Verlust alter, gewachsener Kulturen im vorderen Orient sowie in Ost- und Südostasien deutlich.

Zur Ausstellung erscheint auch ein Katalog in deutscher und englischer Sprache, der für 34 € im Museum erhältlich ist.

Adresse: Universitätsstraße 100, 50674 Köln
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen, 1. Do im Monat 11 – 22 Uhr
Eintritt: 9 € / ermäßigt 5 €

 

Kennedy auf seiner Triumphfahrt durch Berlin, 1963.

Ulrich Mack: Kennedys Triumphfahrt, Berlin 1963

Köln

Tipp von Aileen Wessely

Auch das Forum für Fotografie feiert: Nicht sich selbst, sondern das Doppeljubiläum von 100 bzw. 90 Jahren von Leica. Vor 100 Jahren entwickelte Oskar Barnack das Ur-Modell der Leica, das erstmals eine handliche Kleinbildkamera, ganz aus Metall gefertigt, mit Schlitzverschluss und neuem Bildformat von 24 x 36 mm war.

Vor 90 Jahren beschloss Ernst Leitz die Serienfertigung der Leica mit dem von Max Berek entwickelten Objektiv mit den nun historischen Worten „Es wird riskiert!“ Damit wurde die Leica zum Meilenstein der Geschichte der Fotografie; sie trieb ihre Entwicklung wie nur wenige andere voran und gilt als Basis des modernen Fotojournalismus.

Die Ausstellung „Meisterwerke berühmter Leica-Fotografen“ wurde von Knut Kühn-Leitz, dem Enkel von Ernst Leitz, zusammengetragen. Zu sehen sind ikonische Aufnahmen von Meistern wie unter anderem Henri Cartier-Bresson, Elliot Erwitt, Thomas Hoepker, Sebastiao Salgado und Aufnahmen der Ur-Leica von Oskar Barnack.

Es erscheint zusätzlich eine Biografie über Ernst Leitz, die als Bildband mit Texten verschiedener Autoren konzipiert ist, die die unternehmerischen Risiken und technischen Herausforderungen beleuchten, denen er sich erfolgreich gestellt hat. So wird gleichzeitig auch die Erfolgsgeschichte der Leica nachgezeichnet.

Ausstellungsdauer: 7. Juni – 13. Juli 2014
Adresse: Schönhauser Str. 8, 50968 Köln
Öffnungszeiten: Mi – Fr 14 – 18 Uhr, Sa 12 – 18 Uhr, So 12 – 16 Uhr
Eintritt: Erwachsene 2 €, ermäßigt 1 €

 

Habt Ihr weitere Empfehlungen für andere Leser? Welche Fotoausstellung hat Euch kürzlich begeistert, die noch geöffnet ist? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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browserFruits Juni, Ausgabe 2

08 Jun

Und schon ist Juni mit allen Annehmlichkeiten, die der Monat zu bieten hat: Lange, helle Abende, warme Tage, Sonne, überfüllte Eisdielen, offene Freibäder. Reizt den Juni doch ruhig auch fotografisch aus, zu Beispiel, indem Ihr noch nach Feierabend einen kleinen Fotoausflug plant. Oder eine einfache Unterwasserkamer mit zum Badesee nehmt. Habt Ihr noch weitere gute Ideen? Wie nutzt Ihr den Sommer?

 

Fotospecial: Messer, Gabel, Löffel

Flickr

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Deutschsprachig

• Fotografie-Projekt „Shift“: „Was ist Rio? Was ist Brasilien?“ Neun Fotografie-Studenten machten sich auf, flogen nach Brasilien und fotografierten das, was sie dort vorfanden. Im ZEIT-Magazin beantwortete einer der Studenten Fragen, die man sich stellt, wenn man die großartigen, analog fotografierten Bilder sieht.

• Wahrscheinlich sagt Euch der Name Bertha Wehnert-Beckmann nicht viel. Sie war die erste Berufsfotografin und hier gibt es einen spannenden Bericht über sie.

• Nun auch hat der Stern Oleg Oprisco entdeckt und stellt seine Fotografie und den konzeptionellen Ansatz dahinter vor.

• Wim Wenders’ neue Doku dreht sich um Sebastião Salgado. Das Monopol-Magagzin hat ihn dazu interviewt und ihn nicht nur über seine Verbindung der Fotografie zum Filmemachen ausgefragt, sondern auch darüber, was es für ihn bedeutet, in Cannes vertreten zu sein.

• Am 2. Juni war Internationaler Hurentag. Zeit Online hat zum Thema spannende Bilder der Agentur Magnum.

 

International

• Die Landung der Alliierten in interaktiven Bildern von damals und heute. Mit einem Klick verwandeln sich die Bilder von damals.

• Wenn beim Reisen schon das Hotel eine einzigartige Fotolocation sein soll, dann schaut Euch diese zehn unglaublichen Hotels an.

• Lustige Portraits von nassen Hunden von der amerikanischen Fotografin Sophie Gamand.

• Fotogeschichte: Eine ausführliche, aufschlussreiche Einschätzung und Analyse der späten Fotografien von Garry Winogrand finden wir bei The Awl. Es ist ein langer Artikel, der sich jedoch lohnt, gelesen zu werden, da die Schlussfolgerungen des Autors Mikanowski in dieser Form einzigartig sind.

• Die Fotografin Lori Nix baut Modelle von post-apokalyptischen städtischen Szenerien und fotografiert sie dann.

• Drei Fotografen der Agentur VII diskutieren den Wert ihrer Fotografien. Die Diskussion dreht sich um Sinn und Zweck ihrer Fotoreportagen und ob/was sie an positiven Veränderungen auslösen können.

• Axel de Stampa und Sylvain Macaux animieren in ihrem Vorhaben „1 Week 1 Project“ bekannte Architektur auf eine ungewöhnliche, humorvolle Weise.

• Sehr, sehr toll: Die Straßenfotografie von Jens Franke wird auf dem Fujifilm–Blog vorgestellt.

• Die Fotojournalistin Kitra Cahana fotografiert für ihre Serie „Nomad“ Obdachlose. Es ist eine Auseinandersetzung mit dem Wanderleben, in dem sie Kreativität gedeihen sah, ihr aber auch bewusst wurde, dass Obdachlose in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Die Photonews empfiehlt das Buch „Ametsuchi“ von Rinko Kawauchi* und wir schließen uns der Empfehlung an. Die Deutsche Ausgabe ist beim Kehrer Verlag erschienen und bereits gut vergriffen, die englische ist noch für 58 € erhältlich.

• „Ute Mahler: Zusammenleben“*: Vor über 40 Jahren begann Mahler, in ihrer Reihe „Zusammenleben“ die verschiedenen Weisen, in denen Menschen miteinander Alltag erfahren, sichtbar zu machen und zeigt, was zwischen den Zeilen ungesagt, in subtilen Stimmungen eingefangen bleibt: Die Schwarzweiß-Aufnahmen erzählen mild und doch ungeschönt vom Leben zu DDR-Zeiten. Das Buch kostet 35 €.

 

Zitat der Woche

Wenn ein Künstler teurer wird, landen seine Arbeiten oft nicht mehr bei den Menschen, zu denen sie am besten passen.

Jeff Wall –

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Videos

Liebe Lost-Places-Fotografen, wenn Ihr den Eulenmann seht, schlagt doch bitte mit dem Stativ zurück. Das Video zeigt, wie ahnungslose Fotografen ziemlich fies erschrocken werden.

 

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browserFruits Juni, Ausgabe 1

01 Jun

Statt der üblichen Wort zu unseren browserFruits gibt es heute mal einen kleinen Hinweis zu unserer Facebookseite. Dort könnt Ihr noch bis heute Abend um 20 Uhr eine von drei portablen Festplatten von Seagate gewinnen. Überhaupt empfehlen wir Euch, uns auf Facebook zu folgen, wenn Ihr keinen unserer Artikel verpassen wollt. Und ab und zu gibt es dort auch andere Links, Umfragen und kleine Überraschungen, wie unsere Verlosung mit Seagate.

 

Fotospecial: Grachten

Flickr

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Deutschsprachig

• Während man in Berlin um eine große Freifläche kämpfte, wartet in Detroit ein großes Stadion darauf, vergessen zu werden.

• Der 30-jährige Fotograf Andrea Ronchelli und der Übersetzer Andrej Mironow sind bei Berichterstattungen in der Ost-Ukraine getötet wurden. Hintergründe und mehr über die Situation für Journalisten in der Ost-Ukraine hat der Tagesspiegel.

• „Bürger, Journalist? Erfahrungen eines ägyptischen Fotografen.“ Auf Alsharq haben wir ein Interview mit dem agyptischen Journalisten Roger Anis gefunden.

 

International

• Warum die sogenannte „Leica-Fotografie“ tot ist. Und warum Leica selbst sie getötet hat. Spannender Schlenker in die Geschichte der großen Namen und wie sich das Image des Konzerns geändert hat.

• Ein Instagram-Feed, das unter dem Namen Everydayiran Fotos von Straßenfotografen aus dem Iran sammelt.

• Die Library Of Congress hat ein sehenswertes Set auf Flickr mit Farbaufnahmen der 1930er bis 40er Jahre.

• Auch das Museum of Modern Art hat seine Sammlung Online. Darunter auch viele historische Fotografien.

• „City Slivers – The Jerusalem Photo Project“ ist ein vielversprechendes Gemeinschaftsprojekt von zur Zeit 13 Fotografen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Stadt systematisch fotografisch zu dokumentieren.

• Fotografisch kaum interessant und dennoch toll: 22 Vorher-Nachher-Fotos von aufgewachsenen Haustieren.

• 60 historische Bilder von berühmten Persönlichkeiten. Wer wollte nicht schon immer mal einen Mug Shot von Bill Gates sehen?

• 22 verrückte Bilder, bei denen wir absolut keine Ahnung haben, was vor sich geht und warum sie fotografiert wurden. Lustig sind sie aber sehr.

• Die berühmten Pin-Up-Bilder der 50er Jahre hatten meist Fotografien als Vorlagen. Und darauf posen reale Frauen im typischen Stil mit übertriebenen Mimiken, was ziemlich absurd wirkt.

• Dale Yudelman aus Kapstadt macht mit dem iPhone Bilder seiner Heimadtsatdt. Die Serie „Life Under Democracy“ zeigt Aufnahmen von „unter der Oberfläche des Alltags.“

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Christoph Bangert stellt sich moralische und ethische Fragen über seine Arbeit als Kriegsfotograf in seinem bei Kehrer erschienen Buch „War Porn“*. Ist es moralisch zu rechtfertigen, als Fotograf in Kriegsgebieten zu arbeiten? Warum sind wir alle von Bildern des Elends anderer angezogen? Produziere ich Kriegs-Pornografie? Die Bilder zeigen den Krieg ungeschönt und ohne Zensur. Das Buch kostet 29,90 €.

• Ihr kennt doch sicher MAMIKA, die tolle Großmutter im Superheldenanzug? Sie lässt sich von ihrem Enkelsohn Sacha Goldberger in wunderbaren Bildern portraitieren, die auch als Buch erhältlich sind: „MAMIKA: Große kleine Großmama“, erschienen im Huber Verlag für nur 14,95 €.

 

Zitat der Woche

Photography is the story I fail to put into words.

Destin Sparks –

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Videos

Ein Film über Künstler, bei denen der fotografische Prozess nur zum Teil zum fertigen Ergebnis gehört. (Danke an Julia für den Link.)

 

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browserFruits Mai, Ausgabe 4

25 May

Manchmal vergeht so eine Woche wahnsinnig schnell. Dann ist es auf einmal Freitag und die browserFruits sind noch erschreckend leer. Vielen Dank an dieser Stelle an Euch, denn immer wieder erreichen uns E-Mails mit Hinweisen und Links, für die wir in solchen Wochen dann ganz besonders dankbar sind. Und so schaffen wir es am Ende doch immer wieder gemeinsam, den sonntäglichen Früchtekorb zu füllen. Danke!

 

Fotospecial: Blitze

Flickr

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Deutschsprachig

• Leica wird 100 und hat der eigenen Firmengeschichte verschiedene Unterseiten gewidmet, die visuell ansprechend aufbereitet präsentieren, was es mit dem Kamerahersteller aus Wetzlar auf sich hat.

• Hier verschenkt ein Rechtsanwalt sein E-Book zum Thema „Fotorecht für Fotografen“.

• Fünf Fragen zur analogen Fotografie mit Svenja Pitz, die bei uns bisher nur ihre digitalen Arbeiten gezeigt hat.

 

International

• Die NASA hat ein 3,2 Gigapixel großes Bild von der Erde erstellt. Was ist daran besonders? Nun, das Bild besteht aus über 36.000 Selbstportraits.

• I hate wedding photography. So lautet der Titel eines absolut lesenswerten Artikels einer Hochzeitsfotografin, die ihren Job liebt, aber nicht das Geblubber drumherum.

• Das Metropolitan Museum stellt online jetzt über 400.000 gemeinfreie Kunstwerke in großer Auflösung zum Download bereit. Darunter natürlich auch viele wichtige Arbeiten aus der Geschichte der Fotografie.

• Awwwww. 500px hat mal wieder eine unschlagbare Serie an den Start gebracht: 22 Fotos von Tieren, die mit Wasserblasen spielen.

• Großartig: Siegfried Hansens grafische Straßenfotografie wurde auf Lens Culture vorgestellt.

• Noch Lust auf Foto-Listen? Sehr beeindruckend ist diese Sammlung von 50 Tieraufnahmen. Tipp: Wenn Euch ein Bild gefällt, dann scrollt nicht weiter, sondern recherchiert mal etwas und schaut Euch das Portfolio des Fotografen an.

• Kitsch oder Kunst? Ihr entscheidet: Wil Mijer fotografiert Frösche auf etwas unkonventionelle (und farbenfrohe) Weise.

• Man sollte doch öfter über eine Versicherung für die Kamera nachdenken. Kann ja sein, dass man von betrunkenen Teenagern in den nächsten Springbrunnen geschubst wird.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipps

• Im Februar 2010 startete Jens Umbachs Fotoprojekt, bei dem er Bundeswehrsoldaten, die nach Afghanistan entsendet wurden, und deren Familien portraitierte. Dabei entstanden Aufnahmen von Soldatinnen und Soldaten vor ihrer Entsendung, im Stützpunkt Masar-i Sharif und nach ihrer Rückkehr nach Deutschland. Der Bildband „AFGHANISTAN“ ist bei seltmann+söhne für 44 € erschienen.

• Der deutsche Künstler Elmar Hess ist bekannt für seine Videokunst, Fotografie und Installationen. Das Buch „Elmar Hess“* zeigt seine Arbeiten und beinhaltet verschiedene Texte über diese. Es erscheint im Distanz Verlag und kostet 38 €.

 

Zitat der Woche

All children are artists. The problem is how to remain an artist once one grows up.

Picasso –

Mehr Zitate

 

Videos

Zack Arias macht ja neuerdings auch „Street“ und sieht sich gern in dieser Sparte der Fotografie – davon kann man halten, was man will. Im folgenden Video war er in Marrakesch und hat dort die neue Fuji XT-1 getestet. Die Ergebnisse sind zugegebenermaßen toll.

 

Die wunderbare Nan Goldin spricht sehr persönlich über Kinder und warum sie es liebt, sie zu fotografieren. Einmalig. Das Buch, das sieht zeitweise erwähnt, ist unter dem Titel „Eden and After“* im April dieses Jahres erschienen.

 

Lytro hat eine neue Kamera mit Lichtfeld-Technologie vorgestellt und sie zum Testen fünf kreativen Fotografen in die Hand gedrückt. Es bleibt spannend und wir freuen uns, hier eine weitere Entwicklung zu sehen.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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browserFruits Mai, Ausgabe 3

19 May

Uns interessiert das Warum meist mehr als das Wie. Was bewegt Fotografen, wie kommen Künstler auf ihre Ideen? In unserer losen Serie „Von der Idee zum Bild“ habt Ihr die Möglichkeit, einmal genau das zu verfolgen. Hier wird das Warum ebenso beschrieben wie das Wie. Habt Ihr auch ein herausragendes Bild mit spannender Entstehungsgeschichte? Dann schreibt uns doch und vielleicht könnt Ihr es bald bei uns vorstellen.

 

Fotospecial: Kühe

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Ignant stellt die mystischen Schwarzweiß-Bilder der jungen Fotografin Silvia Grav vor. Portraits in einem Strom aus Licht und Energie.

• Designstraps stellt die einsamen Superhelden des französischen Fotografen Benoit Lapray vor.

• Die Fotocommunity gibt Tipps für Locations in Köln. Sicher keine Geheimtipps für Ortsansässige, aber ein schöner Hinweis, falls es Euch einmal nur kurze Zeit in die schöne Stadt am Rhein verschlägt.

 

International

• Straßenfotografie ist auch in den Staaten kompliziert, wie dieser Bericht über die Legende Mark Cohen zeigt. Ein Klick lohnt sich auch für Wenig-Leser, denn es werden einige frühe Farbfotos von Cohen gezeigt.

• Wusstet Ihr, wie Tränen unter dem Mikroskop aussehen? Sie erinnern an Luftaufnahmen der Erde, wie Rose-Lynn Fisher fotografisch festgehalten hat.

• Ein Interview mit Gerhard Steidl, dem wohl obsessivsten Büchermacher Deutschlands.

• Eine Liste mit 30 sehr guten Portrait- und Konzept-Fotografen. Einige daraus haben wir auch schon im Magazin vorgestellt.

• Alain Laboile, der im Interview hier schon über die Schwarzweiß-Fotos seiner kinderreichen Familie berichtet hat, zeigt jetzt auch einige Farbbilder. Spannender Vergleich!

• Spiegel Online zeigt eine Auswahl der Bilder des französischen Fotografen Eric Lafforgue, der seit 2008 mehrmals Nordkorea bereist hat. Da die Einreise ihm inzwischen verweigert wird, gehören seine Bilder vermutlich zu den weniger regimekonformen.

• Wir wissen nicht, wie man auf diese Ideen kommt, aber die Ergebnisse sind in der Tat sehr lustig anzusehen. Gesichtertausch.

• Petra Holländer gibt Einblick in die Entstehung eines ihrer Bilder: Sie schrumpft sich in eine Miniwelt voller Geheimnisse.

• Wie sieht unser Körper aus nach 100 Jahren auf dieser Erde? Anastasia Pottinger hat eine 101-jährige Frau dokumentiert.

• Die 50 wohl verrücktesten Stockbilder. Oder habt Ihr eine Idee, wozu man eine Nonne unter Wasser benötigt, die einen Goldfisch anbetet?

• Trina Merry ist eine begnadete Bodypaint-Künstlerin. Eine Auswahl ihrer Arbeiten könnt Ihr hier finden.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Veit Mette hat seine Heimatstadt Bielefeld dokumentiert. Der Bildband „Heimat bis wolkig: Porträt einer Stadt“* zeigt seine Arbeiten und wie es sich in der ostwestfälischen Stadt lebt. Erschienen ist das Buch im Kerber-Verlag und kostet 34,80 €. Einen Einblick in das Projekt könnt Ihr auf Veits Homepage bekommen.

• „Back to The Future“* ist ein Projekt von Irina Werning, das Ihr vielleicht schon von der Bahn-Kampagne kennt. Irina versetzt Menschen zurck in ihre Kindheit anhand von alten Bildern, die nachgestellt werden. Ein tolles Buch, das wir sicher bald noch einmal ausführlicher vorstellen werden. Erschienen ist es im teNeues Verlag für 39,90 €.

 

Wettbewerbe

• LensCulture Emerging Talent 2014 heißt ein Wettbewerb, für den Ihr Euch noch bis zum 22. Juni bewerben könnt. Teilnehmen könnt Ihr mit einer Serie von bis zu zehn Bildern. Die Teilnahmegebühr ist mit 55 Dollar, bzw. 35 Dollar für Studenten, nicht günstig.

 

Zitat der Woche

Thinking is the enemy of creativity. It’s self-conscious, and anything self-conscious is lousy. You can’t try to do things. You simply must do things.

Ray Bradbury –

Mehr Zitate

 

Videos

Es folgt ein Vergleich des Galaxy NOTE3 mit der 5D Mark III. Wir wollen keine verfrühten Schlüsse ziehen, doch der Vergleich ist ein Hinweis auf das, was Smartphones in Zukunft leisten können.

 

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browserFruits Mai, Ausgabe 2

11 May

An dieser Stelle vielen Dank für die tollen und vor allem motivierenden Kommentare in den letzten browserFruits. Nein, keine Angst, sie bleiben erhalten, denn es gibt einfach so viele tolle Links, Projekte und Bilder. Da verlinken wir gern einfach auf die besten Sachen in all den anderen Blogs und Magazinen. Hier kommen also wie gewohnt die neuen Fotofrüchte. Wir freuen uns nach wie vor auch über Tipps von Euch!

 

Fotospecial: Federn

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Die Perspektive von oben: Immer wieder beeindruckend, wie die Bilder des Fotografen und Piloten Alex McLean zeigen.

• Die Süddeutsche berichtet über den Trend zu älteren Modellen.

• Für alle, die Lost Places mögen: 15 Bilder von verlassenen Orten. Ein Bild aus unserem Artikel über Wüsten in der Wohnung ist auch dabei.

• Kein Scherz: Amazon hat sich einen Studio-Aufbau patentieren lassen.

• Das Zeit Magazin stellt die bekannteste Fotoagentur der Welt vor: Magnum Photos. Außerdem wird es ab sofort wöchentlich einen Einblick in das Magnum-Archiv geben.

 

International

• Das Field Museum für Naturgeschichte in Chicago zeigt Hunderte alte Fotos der eigenen Geschichte online. Wired hat Infos, Links und eine Bildauswahl zusammengestellt.

• Unter dem Namen „Fearless Photographers“ sammeln sich einige außergewöhnliche Hochzeitsfotografen. Die Galerien der Fearless Awards sind absolut sehenswert.

• Eine Fotoreportage über Kinder-Flüchtlinge im Libanon von Jost Franko.

• Fünf mögliche Gründe, warum sich die eigene Fotografie vielleicht nicht weiterentwickelt.

• 16 wunderbar natürliche Aktbilder von Müttern.

• Annalisa Hartlaub versetzt sich dank der Fotografie in die Vergangenheit und erschafft Portraits von sich wie aus den 20er, 30ern und so weiter.

• Bekannte Plätze Frankreichs durch die Augen der Fotografin Maia Flore. Absolut sehenswert.

• Geburtsfotografie ist in Deutschland noch etwas unbekannt, in anderen Ländern wie Australien und Amerika aber sehr beliebt. Hier eine Reportage aus Phoenix.

• Fotografisch nicht so wertvoll, aber superwitzig: Die 100 besten Katzenfotos aller Zeiten.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipps

• So bunt war der Grand Canyon nie zuvor: Der Bildband „An American Odyssey“* zeigt frühe Farbbilder aus einer Zeit, an die wir uns sonst nur in schwarzweiß erinnern. Zeit Online zeigt einige Bilder daraus aus der Zeit zwischen 1888 und 1924. Das Buch erscheint im Taschen Verlag und wird stolze 150 € kosten.

• Das Buch „Blow-Up: Antonionis Filmklassiker und die Fotografie“* betrachtet den Kultfilm „Blow Up“* von 1966 aus dem fotografischen Blickwinkel und untersucht detailliert, welche Positionen der Fotografie- und Kunstgeschichte der Film präsentiert und welche fotografischen Genres in ihm vertreten sind.

 

Zitat der Woche

You can take a good picture of anything. A bad one, too.

William Eggelston –

Mehr Zitate

 

Videos

Leserin Julia hat uns auf den tollen Youtube-Kanal der Tate Gallery aufmerksam gemacht, der 570 Kurzfilme über Künstler bereit hält. Julias Empfehlung: Das Video des Straßenfotografen Daida Moriyama aus Japan. Danke!

 

Sieben einfache Fototricks. Falls Ihr gerade mit neuer Technik liebäugelt, probiert doch erst einmal davon etwas aus.

 

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