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Posts Tagged ‘Augenschmaus’

Augenschmaus: Pastinakensuppe mit Ingwer

29 Nov

Ein Beitrag von: Maggy Melzer

Die Pastinake ist für mich eine Neuentdeckung seit den ersten selbstgekochten Breiversuchen für meinen kleinen Sohn. Sie ist reich an Vitaminen, Ballaststoffen und sehr bekömmlich.

Sie kann sich aber genauso gut bei den Großen sehen lassen. Durch ihren süßen und aromatischen Geschmack eignet sie sich ideal für die leckere und gesunde Winterküche. Die Pastinake macht die Suppe cremig und sämig und verfeinert mit Ingwer und Gartenkresse schmeckt sie würzig und lecker.

© Maggy Melzer

Portionen: für vier Personen
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Zutaten

700 g Pastinaken
20 g Ingwer
etwas Olivenöl
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
2 Knoblauchzehen
800 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
1 Schälchen Gartenkresse
Muskatnuss
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

© Maggy Melzer

Zubereitung

Pastinaken schälen und in feine Scheiben schneiden. Eine Handvoll Scheiben beiseite legen. Zwiebel schälen und würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und darin die Pastinaken-Scheiben mit den Zwiebelwürfeln andünsten. Knoblauch dazugeben, leicht anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Lorbeerblatt dazugeben und ca. 20 Min. die Suppe köcheln lassen.

Wenn die Pastinaken in der Suppe weich sind, das Lorbeerblatt aus der Suppe nehmen. Ingwer schälen, fein hacken und erst jetzt mit der Sahne zur Suppe geben. Die Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die beiseite gelegten Pastinaken-Scheiben in einer Pfanne mit etwas Olivenöl knusprig braten und damit die Suppe zusammen mit der Gartenkresse garnieren.

© Maggy Melzer

© Maggy Melzer

Fotorezept

Alle Aufnahmen sind mit meinem iPhone entstanden. Schnell und unkompliziert. Damit die erdigen Farbtöne der Zutaten besser zur Geltung kommen, habe ich einen hellen Untergrund gewählt. Da kam ein altes, weiß angestrichenes Holztablett zum Einsatz, das ich auf den Boden an das bodentiefe Fenster gestellt habe.

Mein kleiner Helfer hat die Aufnahmen noch schöner gemacht, indem er die Suppe mit der Gartenkresse und den bereits abgekühlten Pastinaken-Chips garniert hat. Und natürlich durfte er auch als erster probieren. Die einzelnen Schritte habe ich aus der Vogelperspektive festgehalten und mit der VSCO cam App auf dem iPhone direkt bearbeitet.

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Augenschmaus: Tempeh im Nussmantel

22 Nov

Ein Beitrag von: Marcel Pommer

Was dem einen sein Käse, ist dem andern sein Tofu, sagten schon die alten Römer. Oder so ähnlich. Und was dem Käse sein Penicillium roqueforti, ist dem Soja sein Rhizopus oligosporus.

Klingt grausam, ist aber in Wirklichkeit sehr lecker und zum Glück nicht mehr nur in Indonesien zuhause: Tempeh – durch Edelpilze fermentierte Sojabohnen.

Schmeckt im Gegensatz zu Tofu total nach was, nämlich angenehm nussig, absolut nicht eklig wie Natto und sieht auch noch schön aus. Ist im Grunde direkt aus dem Kühlfach essbar, aber durch Grillen, Braten oder Frittieren wird mehr daraus. Das Tollste, was man bisher aus Soja machen kann.

Tempeh wird hier und heute frittiert, in Backteig und Cashew, und mit bunten Beilagen angerichtet.

Portionen: 4 Personen
Zeit: 90 Minuten

Tempeh © Marcel Pommer

Zutaten:

300 – 400 g Tempeh
1 1/2 Tassen Rundkornreis
250 g Zuckerschoten
8 Datteln
2 Orangen

Für die Tempehmarinade:

100 ml Sojasauce (Shoyu)
200 ml warmes Wasser
1 fein gehackte Knoblauchzehe

Für den Backteig:

80 g Mehl
100 g Cashews
40 g Maisstärke
100 ml Sake
1 EL Zucker
warmes Wasser
1 TL Salz
1 TL Backpulver
1 EL Apfelessig

Für die Erdnusssauce:

100 g blanchierte, geschälte Erdnüsse
150 g Erdnussmus
Saft von 2 Orangen
Saft einer Zitrone
2 fein gehackte Knoblauchzehen
fingerlanges Stück Ingwer, fein gehackt
1 EL Korianderpulver
1 rote Chili
Salz

Cashew & Ingwer © Marcel Pommer

Zubereitung

Die Form des Tempeh, die man ergattern kann, entscheidet über die Form der Stücke. Ein Block von 400 g sollte erst in zwei dünne, vollformatige Scheiben und diese dann in 32 Dreiecke zerlegt werden. Einen Zylinder zerteilt man in etwa 1,5 cm dicke Halbkreise.

Die Stücke sind so nicht zu groß und können gut mariniert werden. Ich mag’s én bloc – das Eckige muss später ins Runde, also in die Pfanne oder Fritteuse. Mit einer Gabel jedes Stück einstechen, in die Marinade geben, zur Seite stellen. Über Nacht im Kühlschrank wäre ideal, aber eine Stunde warm tut’s auch.

Tempeh in Marinade © Marcel Pommer

Backteig: Fließfähig, aber dick muss er werden. Cashews so zerkleinern, dass dabei nicht zu große Stücke entstehen, in etwa so wie handelsübliche gehackte Mandeln. Dabei fällt auch Feinpulveriges an, das man absieben und mit in den Teig geben kann.

Die Stückchen in einem tiefen Teller zur Seite stellen und die anderen festen Zutaten in der Schüssel kurz vermischen, den Sake dazugeben und mit dem Handrührgerät und gerade so viel Wasser gut verrühren, dass ein glatter Teig entsteht, der nur langsam vom Löffel tropft. Zur Seite stellen und eine gute halbe Stunde gehen lassen.

Den Reis mindestens vier Mal waschen und das stärkehaltige Wasser abgießen, bis es klar bleibt, denn wir wollen klebrigen Reis, nicht matschigen. Den Reis mit der 1,5-fachen Menge Wasser und 1 TL Salz 15 Minuten lang einweichen und nach Anleitung im Reiskocher oder laaangsam im geschlossenen Topf garen.

Zuckerschoten © Marcel Pommer

Derweil die Zuckerschoten in kaltem Wasser waschen, dann für 5 – 7 Minuten in kochendes Salzwasser geben, nach dem Abgießen für 10 Sekunden in kaltes Wasser tauchen, um das Weitergaren zu unterbinden. Auf einem Tuch ausbreiten und gut trocknen lassen.

Für die Sauce die Erdnüsse unter Rühren im Topf rösten, bis sie Farbe und Duft aufweisen. Herausnehmen, im selben Topf das Korianderpulver, den fein gehackten Ingwer und (kurz) den fein gehackten Knoblauch in 1 EL heißem Öl anschwitzen. Erdnüsse wieder dazugeben, einmal umrühren und sogleich das Ganze mit Orangen- und Zitronensaft ablöschen und zugedeckt auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Bevor die Flüssigkeit zu sehr verdunstet ist, das Erdnussmus hineinrühren – wenn es zu dick wird, auch etwas heißes Wasser – und dann die Sauce mit dem Pürierstab zur gewünschten Konsistenz verarbeiten. Kleingeschnittene Chilischote hineingeben, auf kleinster Flamme weiterköcheln lassen, zum Schluss mit Salz abschmecken, warmhalten.

Zutaten © Marcel Pommer

Nun schlägt die Stunde der Fritteuse. Wer keine hat, nimmt eine kleine Pfanne mit senkrechter Wand; in eine 20cm-Pfanne passen 3/4 L Öl, vorzugsweise Erdnuss. Die Temperatur stimmt dann, wenn sich an einem Holzlöffel Blasen bilden, die Küche sich aber nicht mit Rauch füllt.

Die gut abgetropften Tempehstücke werden in Stärke gewendet, vielleicht mit Hilfe einer Fleischgabel durch den Teig gezogen und nach leichtem Abtropfen und wenden in Cashewstücken ins heiße Fett gegeben. Nach 5 Minuten ist jedes Stück ausgebacken. Goldgelb, nicht zu hell, nicht zu schwarz. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Der Reis sollte mittlerweile fertig sein.

Die Zuckerschoten von jeder Seite eine halbe Minute in wenig heißem Öl anbraten, mit einer Prise Zucker bestreuen und nach einer Minute leichten Karamellisierens mit ein paar Tropfen Mirin (oder Sake oder anderem Kochwein) ablöschen, einmal schwenken, gleich herausnehmen.

Wenn man den Reis hübsch anrichten möchte, verhindern ein paar Tropfen Sesamöl nicht nur das Festklemmen im Förmchen, sondern geben auch noch eine Geschmacksnote. Den kann man natürlich auch mit gerösteten Sesamkörnern erzielen. Datteln, wenn man warmes Obst mag, in der Gemüsepfanne kurz erwärmen und mit kalten Orangenfilets paaren.

Sake und Ingwertee sind gute Getränke-Optionen oder halbtrockener Weißwein.

Essen ist fertig! © Marcel Pommer

Fotorezept

Für die Bilder kamen eine mittelgroße Softbox und ein silberner Aufheller zum Einsatz. Außerdem unser Lieblingstisch, ein grauer fester Stoff, Schüsseln in einem hübschen Steingrau oder Weiß, eine gusseiserne Pfanne und ein Teller, der wohl in vielen Haushalten anzutreffen ist.

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Augenschmaus: Knusperbrot

09 Nov

Ein Beitrag von: Eva

Draußen wird es wieder deutlich früher dunkel. Ein Grund mehr für mich, abends auch mal etwas länger auf dem Sofa herumzulungern und zu knabbern. Knabberzeugs liebe ich einfach, vor allem, nachdem ich inzwischen eine deutlich gesündere Alternative zu meinen geliebten Chips entdeckt habe: Knusperbrot nach einem Rezept aus den 50er Jahren.

Als Kind war eines meiner liebsten Büchlein ein kleines schwarzes Heft, in dem meine Mutter in den 50er Jahren alle möglichen Rezepte notiert hatte. Damals war es vor allem ein Rezept für Sahnebonbons, das mich begeisterte. Inzwischen hat mir meine Mutter ihre Rezeptesammlung vermacht.

Seitdem bin ich auf kulinarischer Schatzsuche und staune immer wieder, was für leckere und teils auch grandios einfache Rezepte sich darin verbergen, wie zum Beispiel dieses Knusperbrot, das einfach zu backen ist und sich prima als Snack auch für unterwegs eignet.

© Eva | Food vegetarisch© Eva | Food vegetarisch

Portion: 2 Backbleche
Zeit: ca. 1 Stunde, davon aktiv zu tun ca. 20 Minuten

Zutaten

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 El Kümmel
2 TL Salz
250 ml Wasser
100 g Butter

Zubereitung

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem bröseligen Teig verarbeiten. Dabei zunächst mit kleiner Schaltstufe beginnen bis das Mehl nicht mehr herausstäuben kann. Dann die Brösel auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, um daraus mit den Händen einen glatten Teig zu kneten.

Vor dem Ausrollen den Teig in Butterbrotpapier wickeln und 20 bis 30 Minuten kalt stellen. Den Teig ca. 2 mm dick ausrollen und ungefähr in 2 x 6 cm große Rechtecke schneiden. Mit einem Teelöffelstiel Vertiefungen in die Rechtecke drücken. Die Knusperbrote im vorgeheizten Backofen für ca. 10-15 Minuten bei 200 – 210 °C auf mittlerer Schiene backen.

© Eva | Food vegetarisch© Eva | Food vegetarisch

Fotorezept

Da ich den Bildern, passend zur Rezeptherkunft, ein nostalgisches Flair verleihen wollte, habe ich als Untergrund eine alte Sperrholzplatte verwendet, die ich schon seit Jahren für Bastelarbeiten nutze und diese alte Keksdose, die mir eine Freundin geliehen hatte.

Fotografiert habe ich mit einer Canon 5D Mark II und einem Canon EF 24-70mm f/2.8L USM Objektiv bei diffusem Tageslicht von der rechten Seite und einem Aufheller aus Styropor auf der linken Seite. Um möglichst viel von der Knusperbrotstruktur zu zeigen, habe ich mich außerdem für Blende 11 entschieden. Dank eines Stativs störte mich die damit einhergehende längere Belichtungszeit nicht.

Üblicherweise suche ich mir dann in Lightroom noch ein passendes Kameraprofil (z. B. Camera Standard) heraus, aktiviere die automatischen Profilkorrekturen, erhöhe die Klarheit ein wenig und passe gegebenenfalls die Belichtung an. Dieses Mal habe ich die Klarheit allerdings stärker erhöht, die Dynamik etwas rausgenommen, einen mittleren Kontrast bei der Gradationskurve eingestellt und eine recht kräftige Vignettierung nach Freistellen mit geringem Mittelpunkt hinzugefügt. Entsprechend musste ich dann noch die übrigen Belichtungseinstellungen hierauf anpassen.

Gerne verleihe ich meinen Bildern zum Abschluss noch einen kleinen Farbfrischekick, indem ich in Photoshop die Ebene dupliziere, darauf den Gaußschen Weichzeichner bei einem Radius von 50 Pixeln anwende und diese Ebene mit der ursprünglichen unter Verwendung des Ebenenmodus Ineinanderkopieren miteinander verrechne. Zum Schluss regle ich dann, ganz nach persönlichem Geschmack, die Deckkraft der oberen Ebene auf einen Wert um die 20% herunter.

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Augenschmaus: Kürbisbrötchen mit Feldsalat

01 Nov

Ein Beitrag von: Krautkopf

Den ganzen Sommer über sind wir im Arbeitsstress. Wenn die Hochzeitssaison für uns als Fotografen dann langsam zu Ende geht, freuen wir uns eigentlich aufs Freibad und Abende auf dem Balkon, bis wir merken, dass wir bereits die dicken Jacken auspacken müssen. Aber wer sagt denn, dass man nur im Sommer picknicken kann?! Ab in den dicken Strickpullover und rauf aufs Dach mit Blick über Berlin. So kann man sich auch die milden Herbsttage versüßen.

Tortano ist ein perfektes Picknickbrot. Es stammt ursprünglich aus Neapel und wird zu Ostern eigentlich als Kranz gebacken und ist klassisch mit gekochten Eiern gefüllt. Wir haben das Rezept abgewandelt und anstatt eines Kranzes viele kleine Brötchen gerollt und diese herbstlich mit Kürbis und Nüssen gefüllt.

© Susann Probst und Yannic Schon

Portion: für 2 – 3 Personen
Zeit: 2,5 Stunden

Zutaten

Für die Kürbisbrötchen:

15 g frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
1 EL Honig
1½ EL Meersalz
170 g Hartweizenmehl
40 g Kürbiskerne
40 g Sonnenblumenkerne
180 – 230 g Weizenmehl
1 Hokaido Kürbis (ca. 350 g)
200 g Ziegenkäse in Salzlake
180 g Walnüsse
2 EL flüssiger Honig
2 EL Olivenöl
1 EL heißes Wasser
Meersalz , Pfeffer

Für den Feldsalat:

200 g Pilze (z.B. Kräutersaitlinge)
200 g Feldsalat
1 Zwiebel
1 Hand Kürbiskerne
1 kleiner roter Apfel (z.B. Elstar)
Limettensaft
3 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
Honig
Meersalz, Pfeffer

© Susann Probst und Yannic Schon

Zubereitung

Ihr könnt für das Brot einen normalen Hefeteig nutzen oder unseren herzhaften Teig mit gemahlenen Kernen. Bröselt dafür die Hefe in eine Rührschüssel, gebt das Wasser und den Honig, dazu und vermischt die Zutaten, bis sich alles aufgelöst hat. Anschließend kommt das Hartweizenmehl dazu, das ebenfalls mit der Flüssigkeit vermischt wird, bis alle Klümpchen aufgelöst sind. Diesen Vorteig lasst Ihr nun etwa 15 Minuten gehen, bis sich Bläschen bilden.

Währenddessen mahlt Ihr die Kürbis- und Sonneblumenkerne zu einem Mehl und gebt dieses und das Salz unter kneten zur Mischung hinzu. Zum Schluss knetet Ihr das Olivenöl unter und gebt so viel Weizenmehl an den Teig, bis er geschmeidig und elastisch ist. Deckt die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch ab, damit der Teig nicht antrocknet, und lasst ihn mindestens eine Stunde auf das Doppelte aufgehen.

© Susann Probst und Yannic Schon

In dieser Zeit wascht und halbiert Ihr den Kürbis, entfernt das Kerngehäuse und schneidet mit dem Sparschäler dünne Streifen herunter. Heizt den Ofen auf 200 °C vor. Danach werden die Kürbisstreifen auf ein Backblech verteilt und mit einer Mischung aus Honig, Öl, Wasser, Salz und Pfeffer mariniert und für etwa 10 Minuten in den Ofen gegeben. Wenn der Kürbis gar ist, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Nüsse hacken und den Käse etwas zerkrümeln.

Der Teig wird nach der Ruhezeit vorsichtig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausgerollt (ca. 3mm dick) und mit den Kürbisstreifen belegt. Nüsse und Käse werden gleichmäßig verteilt und alles wird von der Längsseite aus zu einer Rolle zusammengerollt. Zu einem Kranz gerollt wäre es ein Tortano in der klassischen Form.

Wir haben die Rolle mit einem scharfen Messer in mehrere kleine Brötchen zerteilt und in eine Kastenform gegeben. Den Ofen auf 250°C vorheizen. Das Brot wieder mit dem feuchten Tuch abdecken und noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen.

© Susann Probst und Yannic Schon

Für den Salat die Pilze putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel fein hacken und mit den Pilzen in etwas Olivenöl anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Feldsalat waschen und trocknen. Den Apfel scheidet Ihr nach dem Waschen ebenfalls in dünne Scheiben und beträufelt sie mit ein wenig Limettensaft. Die Kürbiskerne werden geröstet.

Danach könnt Ihr aus dem Olivenöl, Apfelessig, Honig, Salz und Pfeffer eine leichte Vinaigrette zubereiten. Immer daran denken: Die Gewürze erst im Essig auflösen, bevor das Öl dazu kommt.

Die Temperatur des Ofens auf 200 °C reduzieren und das Brot auf unterster Schiene 35 – 45 Minuten goldbraun backen. Das Brot muss jetzt noch einige Minuten abkühlen. Dann könnt Ihr alle Zutaten für den Salat in eine Schüssel geben, vermischen und direkt, zusammen mit dem warmen Brot, servieren.

© Susann Probst und Yannic Schon

Fotorezept

Die schönsten Fotos entstehen bei uns, wenn wir uns auf unseren Bauch verlassen. Oft haben wir vor einem Shoot nur eine wage Ahnung davon, wie die Strecke werden soll. Es gibt doch nichts Schöneres, als morgens zum Markt zu gehen und dort ein Obst oder Gemüse zu sehen, bei dem man einfach nicht anders kann, als es fotografieren zu wollen. Kürbisse sind da ein super Beispiel. Diese Farben und unterschiedlichen Formen sind wahnsinnig inspirierend. Das Rezept kommt dann meist von ganz allein.

Bevor es ans Kochen geht, legen wir uns alle Utensilien bereit, die zu dem Gericht passen könnten. Die Kürbisbrötchen sollten eher rustikal werden, also haben wir uns schnell für alte Emailleteller, einen einfachen Krug und verschiedene Stoffe und Servietten entschieden. Aber wohin damit? Es sollte etwas Besonderes werden, herbstlich und gemütlich. Auf jeden Fall draußen, aber nicht romantisch im Wald oder auf einer Wiese.

Auf unser Dach wollten wir sowieso schon immer mal. Ein besseres Food-Fotostudio als einen verhangenen Herbsthimmel gibt es für uns nicht. Wir lieben dieses weiche Licht und brauchten deswegen auch nicht mehr als unsere Kamera, zwei Objektive (50mm und 100mm Macro), dicke Pullover und natürlich die leckeren Kürbisbrötchen.

© Susann Probst und Yannic Schon

Es war ziemlich windig und die ersten Tropfen fielen schon, also musste alles ganz schnell gehen. Manchmal ist das gut, weil man sich nicht allzu viele Gedanken macht, wie man was genau legen will, sondern viel eher aus dem Bauch entscheidet. Das Wichtigste für uns ist, dass es nicht nur um die Fotos geht. Man darf nicht zu verbissen an die ganze Sache heran gehen.

Bei uns ist es eigentlich immer so, dass wir uns selbst am liebsten direkt an den gedeckten Tisch oder auf die Picknickdecke setzen und das Essen genießen möchten. Das wäre sicher nicht der Fall, wenn wir vorher stundenlang ein Set aufbauen und solange das Essen stylen würden, bis es kalt ist. Bei uns geht es eher ab auf den Tisch zum Fotografieren und dann noch warm in den Bauch.

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Augenschmaus: Kürbis-Cheesecake

26 Oct

Ein Beitrag von: Laura Kluczny

Der Herbst ist da und es ist Kürbiszeit! Zu diesem Anlass dachte ich mir, dass ich mich mal an einen Kürbiskuchen wage, der ein wenig besonders ist. Nicht nur, dass dieser echt lecker und saftig geworden ist, sondern er hat auch seine Finessen: Eine Schicht aus Cheesecake und das Topping mit Zartbitterschokolade, Walnüssen und Karamell machen ihn wirklich zu einem Vergnügen für Naschkatzen.

Zeit: ca. 2 Stunden
Portionen: für ein Blech

Zutaten

Für den Teig:

1/2 Zitrone
500 g Kürbis
300 g weiche Butter
1 Packung Vanillezucker
5 Eier
400 g Mehl
1 Packung Backpulver
1 gestr. TL Zimt
5 EL Milch
100 g ganze Haselnüsse

Für die Creme:

200 g saure Sahne
150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
80 g Zucker
3 EL Mehl
1 TL Vanillearoma
2 Eier

Für das Topping:

8 Karamellbonbons
1 TL Wasser
75 g Walnüsse
50 g Zartbitterschokolade

© Laura Kluczny© Laura Kluczny

Zubereitung

Den Kürbis in Stücke schneiden und mit 4 EL Zitronensaft in einem Topf etwa 15 Minuten dünsten. Dabei am besten am Herd bleiben und gelegentlich umrühren, bis der Kürbis richtig schön weich ist. Dann mit einem Pürierstab pürieren und erst einmal in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 170 °C (Umluft 150 °C) vorheizen. Zucker, Vanillezucker und Butter schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Dann mischt Ihr das Mehl, das Backpulver und den Zimt und rührt die Mischung abwechselnd mit der Milch unter. Danach kommt der pürierte Kürbis langsam dazu. Die Haselnüsse röstet ihr kurz in einer Pfanne an. Dann kommen sie in eine Plastiktüte, werden zerstoßen und unter den Teig gehoben.

Jetzt füllt Ihr den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Für den Cheesecake verrührt Ihr den Frischkäse und den Zucker. Dann kommen die saure Sahne, das Mehl und das Vanillearoma dazu. Die Eier werden wieder einzeln untergerührt. Die Frischkäsemasse verteilt Ihr gleichmäßig auf dem Teig und hebt sie noch etwas mit einer Gabel unter. Dann wird der Kuchen auf mittlere Schiene bei 170 °C 35 bis 40 Minuten gebacken.

Holt den Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn gut abkühlen, damit später die Schokolade und das Karamell besser abkühlen können. Für das Topping hackt Ihr zuerst die Walnüsse klein. Dann schmelzt Ihr die Zartbitterschokolade im Wasserbad und träufelt sie dekorativ über den Kuchen. Die Walnüsse streut Ihr gleichmäßig darüber.

Nun kommen wir zum Karamell: Dafür werden die Karamellbonbons natürlich erst ausgepackt und in eine Porzellanschale mit einem TL Wasser getan. Dann wandern diese für eine Minute auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Vorsicht! Das Karamell wird schnell dunkel und ist dann ungenießbar. Dann müsst Ihr es schnell auf den Kuchen träufeln, bevor es hart wird.

© Laura Kluczny

Fotorezept

Die Kulisse bestand aus zwei Holzbrettern, die mit braunem Backpapier, Nüssen, einem Zierkürbis und Blättern dekoriert wurden. Leider war es ein grauer Herbsttag und es kam nur fahles Licht durch die Fensterfronten. So musste ich mit einem Blitz hinter einer milchigen Plexiglasscheibe seitlich von oben nachhelfen. Somit habe ich an der verwendeten Canon 700D eine kurze Verschlusszeit und eine niedrige ISO-Zahl eingestellt. Gleichzeitig fotografierte ich mit einer relativ großen Blendenöffnung und einer Brennweite um die 90 mm, um eine geringe Tiefenschärfe zu erzielen.

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Augenschmaus: Herzhafte Muffins mit Basilikum

18 Oct

Ein Beitrag von: Aileen Wessely

Muffins sind eine tolle Erfindung, nicht nur, weil sie lecker schmecken, sondern auch, weil sie (meistens) sehr schnell gemacht sind und eine handliche Sache für Mitbring-Partys sind. Aber ganz ehrlich: Nach einem süßen Muffin ist mein Zuckerbedarf meistens für eine Woche gedeckt. Deshalb heute eine herzhafte Variante.

Wenn man diese Basilikum-Muffins im Ofen hat, riecht es schon ganz wunderbar. Schließt man die Augen und zieht nur den Duft ein, könnte man meinen, da brutzelt eine Pizza im Ofen. Und so ähnlich schmecken sie dann auch: Nach Süden, deftig komprimiert in einer Handvoll Gebäck.

© Aileen Wessely

Portionen: 12 Stück
Zeit: ca. 1 Stunde (inklusive Backen)

Zutaten

300 g Mehl
400 ml (Pflanzen-)Milch
100 ml Olivenöl
1 Tüte Backpulver
2 EL braunen Zucker
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
20 g frische Basilikumblätter
18 schwarze Oliven
6 eingelegte, getrocknete Tomaten

Wer eine eigene große Basilikum-Pflanze hat, kann gern auch die bis zu vierfache Menge frisches Basilikum verwenden – einzeln gekauft ist das nur recht teuer. Die Muffins werden dann richtig grün und schmecken auch umso intensiver. Pfeffer und Salz am besten auch frisch gemahlen verwenden.

© Aileen Wessely© Aileen Wessely

Zubereitung

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und das Muffinblech fetten oder die Formen mit 12 Muffinpapieren bestücken. Die Oliven und Tomaten in kleine Stücke schneiden. Die Basilikumblätter sehr fein hacken. Wenn Du dafür eine Küchenmaschine verwendest, kannst Du das zerkleinerte Basilikum gut mit der Milch aus dem Gefäß spülen.

Die trocknen und flüssigen Zutaten jeweils getrennt gut vermischen. Alles zusammengeben und zügig (nicht zu lange) vermengen. Die Oliven und Tomaten dazugeben und nur kurz unterheben. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen, die Muffins für 15 – 20 Minuten backen und danach etwas auskühlen lassen. Noch warm schmecken sie am besten.

© Aileen Wessely

Fotorezept

Zugegeben, diese Fotos sind sehr improvisiert, morgens in der Küche, als es eigentlich noch etwas zu dunkel war. Da kommen mir das lichtstarke 50mm f/1.4 und das gute Rauschverhalten der 5D II sehr entgegen. Die starken Schlagschatten vom einzigen Fenster im Raum habe ich mit einem Reflektor etwas abgemildert. Die aufeinandergelegten zwei Papiersorten ergeben einen Horizont, an dem sich Basilikum-Zypressen oder Muffin-Räder aufreihen lassen.

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Augenschmaus: Bobbes

12 Oct

Ein Beitrag von: Mihl

Bobbes sind mit Nüssen und Rosinen gefüllte Streuselteilchen aus Mürbeteig. Klein und unscheinbar kommen sie daher, werden aber durch die Kombination von zartem Gebäck, Rosinen, Mandeln, Marzipan und einem Schuss Kirschwasser zu etwas ganz Besonderem.

Da der Teig ausgerollt, gefüllt und dann zu einer Rolle geformt werden muss, wird er normalerweise mit Eiern gemacht. Für diese vegane Version habe ich Kichererbsenmehl verwendet, das, mit Wasser verrührt, ein hervorragender Ei-Ersatz ist. (Man kann auch Sojamehl nehmen.)

Portion: 10 Stück

Zutaten

Für den Teig:

190 g Mehl
20 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
70 g Zucker
1 Prise Salz
20 g Kichererbsenmehl, verrührt mit 6 EL Wasser
110 g weiches Kokosfett

Für die Füllung:

1-2 EL Kirschwasser oder Rum
100 g Marzipan, gehackt
25g (2 EL) Zucker
100 g Rosinen
50 g geraspelte Mandeln

Für die Streusel:

40 g Mehl
1 EL Zucker
1 EL Öl
1 TL Wasser

Bobbes © Mihl

Zubereitung

Mehl, Stärke und Backpulver in einer Schüssel mischen. Die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem Teig verkneten. Diesen zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und für 30 Minuten kaltstellen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 200 °C vorheizen.

Für die Füllung Kirschwasser, Marzipan und Zucker in eine Schüssel geben. Mit einem Handrührgerät zu einer glatten Masse verarbeiten. Nun den Teig zu einem Rechteck ausrollen, etwa 35×30 cm. Am besten man legt ihn dazu zwischen zwei Lagen Plastikfolie.

Mit der Marzipanmasse bestreichen und mit Rosinen und Mandeln bestreuen. Vorsichtig von der langen Seite her aufrollen und anschließend in zehn Stücke schneiden. So auf ein Backblech legen, dass je eine aufgeschnittene Seite nach oben zeigt.

Aus den übrigen Zutaten Streusel herstellen, über die Bobbes streuen und etwas andrücken. Für 12 bis 15 Minuten backen und abkühlen lassen. Diese Teilchen schmecken frisch am besten, lassen sich aber auch gut einfrieren.

Fotorezept

Dieses Foto wurde am Morgen gemacht, mit natürlichem Licht von der Seite. Weil mir die Schatten gefielen, habe ich keinen Reflektor zur Hand genommen. Außerdem habe ich eine besondere Kamera benutzt, die bei mir sehr selten zum Einsatz kommt: Eine Sigma SD 15 mit dem dazugehörigen Kitobjektiv.

Die SD 15 ist mit einem Foveon-Sensor ausgestattet, mit dem man bei richtigem Licht schön klare Farben und besonders detailreiche Aufnahmen erzielen kann. Für dieses Bild habe ich die Kamera auf ein Stativ gestellt, einen sehr niedrigen ISO-Wert und eine Blende von f/4.5 verwendet. Die Verschlusszeit betrug 1/25 s.

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Augenschmaus: Beeren-Pizza mit Nutella

04 Oct

Ein Beitrag von: Elisabeth Cölfen

Ich hatte einen Haufen Beeren und wusste nicht so genau, was ich damit anfangen sollte. Ein kurzer Inspirations-Trip ins Internet brachte mich auf die Idee, eine Beerenpizza zu machen. Total pervers, aber warum nicht?

Am Ende habe ich mich für eine Kombination aus einem lockeren und weichen Pizzateig und Nutella als Belag entschieden: Wenn schon, dann richtig! Auch, wenn wir das Ergebnis nur probiert und den Rest an unsere Nachbarn verteilt haben, waren wir uns einig: Wow. Der Saft tritt aus den heißen Früchten und vermischt sich mit warmem Nutella … Food-Pornografie pur.

Zutaten

Für den Teig:

450 g Mehl
250 ml Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Öl (Oliven- oder Sonnenblumenöl)
1 EL Zucker
1/2 bis 1 TL Salz

Für den Belag:

ca. 1/2 Glas Nutella
frische Beeren nach Wahl (z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Blaubeeren)

Beerenpizza mit Nutella © Elisabeth CölfenBeerenpizza mit Nutella © Elisabeth Cölfen

Zubereitung

Zunächst bereitest Du aus den Zutaten einen Hefeteig zu (alles einfach in die Küchenmaschine und richtig gut kneten) und lässt ihn lange genug gehen. Ich habe ihn ca. 2 Stunden lang gehen lassen. Dann den Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausrollen und den Backofen auf 225 °C vorheizen.

Nutella kurz in der Mikrowelle erwärmen und dann großzügig auf dem Boden verteilen. Leg Dir einige der schönsten Beeren zu Seite, damit Du sie zur Dekoration verwenden kannst. Der Rest wird wild auf der Pizza verteilt.

Ab in den Ofen für ca. 15 bis 20 Minuten (je nach Ofen). Der Rand sollte schön gebräunt und die Früchte noch zu erkennen sein. Nimm die Pizza aus dem Ofen, verteile noch ein paar frische Beeren darauf und serviere sie schön heiß.

Fotorezept

Ich fotografiere meist mit Studioblitzen, da ich so unabhängig von der Tageszeit bin. Für diese Serie habe ich ein stimmungsvolles Setup gewählt und das Backblech auf den Deckel einer alten Truhe gestellt. Das Licht kam von einer kleinen Softbox hinten links vom Motiv. Die Lichtposition war recht tief, damit die Struktur der Pizza besser betont wird.

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Du hast auch ein leckeres Rezept und die passenden Food-Fotos dazu, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen? Dann werde einfach selbst Teil von „Augenschmaus“!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Augenschmaus: Schokoladen-Tarte mit Brezeln

27 Sep

Ein Beitrag von: Nadine Burck

Erdnussbutter, Karamell, Frischkäse, Schokolade und Salzbrezeln – als locker-leicht kann man diese Tarte wohl kaum bezeichnen, aber sie ist einfach unfassbar lecker. Wer sich vor der Kombination von süß und salzig scheut, sollte sich einfach mal trauen und eine Salzbrezel ins Nutellaglas tauchen. Lecker! Genau wie diese Tarte.

Portionen: für eine 29 x 20 cm große Tarteform (am besten mit Hebeboden)
Zeit: ca. 45 Minuten + 4 Stunden Kühlzeit

Zutaten

350 g dunkle Lieblingslingsschokolade
60 g + ca. 28 kleine Salzbrezeln
125 g ungezuckerte Cornflakes
3 Blatt weiße Gelatine
200 g Doppelrahmfrischkäse
80 g Zucker
3 EL Karamellcreme
150 g Erdnussbutter
200 g Schlagsahne

© Nadine Burck

Zubereitung

Den Boden der Tarteform mit Wasser befeuchten und mit Frischhaltefolie auslegen. Die Hälfte der Schokolade (175 g) in Stücke brechen und über dem heißen Wasserbad schmelzen. 60 g Salzbrezeln und die Cornflakes im Mixer zerbröseln und mit der flüssigen Schokolade mischen. In der Form zu einem Boden andrücken – den Rand nicht vergessen! – und dann eine Stunde kalt stellen.

Zehn Minuten vor Ende der Stunde die Sahne steif schlagen und die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Frischkäse, den Zucker, die Karamellcreme und die Erdnussbutter mit dem Handrührgerät glatt rühren. Die Gelatine (wie einen Lappen) auswringen, bei schwacher Hitze in einem Topf auflösen und dann mit einem Esslöffel der Erdnussbutter-Creme verrühren. Die Gelatinemischung in die übrige Creme rühren und zum Schluss die Sahne unterheben.

Den Schokoboden nun von der Folie befreien und auf eine Tortenplatte oder einen Kuchenteller setzen. Ich hab die Frischhaltefolie einfach rundherum abgeschnitten und den Boden vorsichtig zurück in die Form gelegt. Jetzt die Creme darauf verteilen und die Tarte wieder für zwei Stunden kühl stellen.

Für die Glasur die restliche Schokolade hacken und wieder über dem heißen Wasserbad schmelzen, vorsichtig auf der Erdnusscreme verteilen und evtl. mit einer Gabel ein paar Wirbel herstellen, um kleine Unregelmäßigkeiten wie gewollt aussehen zu lassen. Die 28 Salzbrezeln regelmäßig darauf verteilen und noch mal mindestens eine Stunde kalt stellen. Die Tarte sollte ungefähr eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank genommen werden.

© Nadine Burck

Fotorezept

Die Fotos habe ich mit der Canon 450D und dem 50mm f/1.8 fotografiert (Einstellung f/1.8 und 1/640 s). Als Untergrund habe ich eine alte, etwas verwitterte und daher rustikal anmutende Holzkiste benutzt und als Hintergrund ein einfaches, weißes Brett. Die Fotos sind bei Tageslicht direkt unter dem Dachflächenfenster aufgenommen worden – als Reflektor diente eine Styroporplatte.

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Augenschmaus: Pancakes

21 Sep

Pancakes sind meine kulinarische Entdeckung des Jahres. Nachdem ich jahrelang Eierkuchen gemacht habe, liebe ich jetzt diese viel dickere und saftige amerikanische Variante.

Wer jetzt beim Wort Eierkuchen stutzt, der kennt die deutsche Variante wahrscheinlich unter dem Begriff Pfannkuchen. Ich komme jedoch aus Sachsen und da bezeichnet das Wort „Pfannkuchen“ schon die in den Hochburgen des Karneval beliebten Berliner. Jetzt aber zu den Pancakes und was sie so besonders macht.

Portionen: drei Desserts
Zeit: 20 Minuten

Zutaten

300 ml Naturjoghurt
150 g Mehl
3 Eier
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 – 3 EL Zucker (je nachdem, wie süß man es mag)
Prise Salz
Olivenöl

Zum Servieren empfehle ich Euch Ahornsirup und frisches Obst.

Pancakes © Katja Kemnitz

Zubereitung

Zuerst die Eier verquirlen. Dann Backpulver, Vanillezucker, Zucker und Salz hinzugeben und verrühren. Den Joghurt dazugeben und wieder alles miteinander verrühren. Jetzt langsam das Mehl einrieseln lassen und unterrühren, bis sich eine nicht zu dünne, etwa streichfeste Masse ergibt.

Eine kleine Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und etwas Olivenöl hineingeben. Ist das Öl heiß, beginnt man mit dem ersten Klecks Teig und drückt ihn in der Pfanne etwas platt. Der Teig ist wirklich dicker als bei Eierkuchen und verläuft nicht automatisch in der Pfanne. Ist die Unterseite des Pancakes schön braun, wird er gewendet und noch einmal gebraten, bis auch die andere Seite schön goldbraun ist.

So verfahrt Ihr nach und nach auch mit dem restlichen Teig. Ich esse Pancakes nur mit Ahornsirup, denn ohne sind sie mir zu trocken. Legt man noch eine ordentliche Portion Obst dazu, ergibt sich nicht nur ein einfacher Nachtisch, sondern auch eine hervorragende Hauptspeise. Außerdem schmecken Pancakes warm und kalt.

Pancakes © Katja Kemnitz

Fotorezept

Bei natürlichem Licht habe ich die fertigen Pancakes auf einer alten Kiste auf dem Balkon fotografiert. Als Farbtupfer habe ich mich für frische Himbeeren entschieden. Eine Perspektive von oben und eine von der Seite, um zu zeigen, wie dick die Pancakes werden.

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