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Archive for March, 2013

Im Gespräch mit Anja Millen

19 Mar

Ein Beitrag von: Anja Millen

Anja Millen ist eine Geschichtenerzählerin. Beim Betrachten ihrer Bilder fühle ich mich wieder selbst wie ein Kind, das am Lagerfeuer sitzt und ihren Worten lauscht. Nur, dass es eben keine Worte sind, sondern Bilder, die direkt durch mich hindurch gehen.

Dass aber nicht die Fotografie, sondern die Bildbearbeitung ihre Passion ist und ihre Welten somit in der digitalen Dunkelkammer entstehen, hat mich veranlasst, ein bisschen nachzufragen, um mehr über sie und ihre Bilder zu erfahren.

Lieben Dank, dass Du Dich zu einem Interview bereit erklärst. Du hast mir geschrieben, dass Du weniger Fotograf als viel mehr Pixelschieber bist. Aber bevor wir dort anknüpfen, erzähl uns doch ein wenig über Dich. Wer bist Du und was machst Du?

Wer ich bin, frage ich mich manchmal selbst. Manchmal verliere ich mich ganz in meinen Bildern und ein anderes Mal verlieren sich die Bilder in mir. In erster Linie bin ich wohl Mensch, das kann ich nicht ändern, auch wenn der Gedanke durchaus reizvoll wäre. Aber die Realität in Bildern und auf Bildern kann ich ändern, neu erschaffen oder aber Träumen ein Gesicht geben.

Ich liebe alle Arten von künstlerischen Tätigkeiten, die traditionelle Kunst, das Schreiben vor allem von Lyrik und Prosa, ebenso wie das Fotografieren oder mein mich am meisten einnehmender Part, das Manipulieren und digitale Neuerschaffen.

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Natürlich würde ich viele Bilder mit entsprechendem Equipment und Crew auch rein fotografisch annähernd so darstellen können – allein: Weder Zeit- noch Geldaufwand wären erschwinglich. Ich liebe Ruhe und Stille und arbeite nachts am kreativsten und am Tag leide ich unter meinen durchwachten Bilderwelten, wenn ich meinen Beschäftigungen nachgehe.

Ich komme aus einem Elternhaus, in dem Kunst nicht wirklich eine Rolle spielte und auch nicht entsprechend gefördert wurde. Ich gehöre noch zu der Generation, die „etwas Anständiges lernen“ und arbeiten musste. Also wurde ich Köchin und beendete diese unerwünschte „Karriere“, nachdem ich länger in Südfrankreich arbeitete.

Dann, inzwischen selbst Mutter zweier, mittlerweile erwachsener, Töchter, machte ich mein Abitur nach, besuchte die Fachoberschule für Gestaltung, begann ein Studium und verbrachte einige Zeit an der hier ansässigen Europäischen Kunstakademie.

Ich habe irgendwann die Fotografie und digitale Kunst für mich entdeckt und bin dabei geblieben, auch wenn mich sehr viele andere Bereiche der Kunst und des Designs interessieren und ich am liebsten ein Tausendsassa wäre.

So bearbeite ich seit nunmehr 15 Jahren Bilder digital, zeichne und manipuliere, zum Teil mit eigenen Fotografien, aber auch sehr viel basierend auf Stockbildern. Da es nicht wirklich genug Anfragen oder Nachfrage gibt, betreibe ich dies weitestgehend als Hobby und freue mich daran, wenn Menschen für einen Moment in meiner Kunst abtauchen und auf eine Reise aus dem Alltag gehen können.

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Was inspiriert und motiviert Dich, diese anderen Welten zu erschaffen und wie gehst Du dabei vor?

Ich werde durch alles beeinflusst: Bewusst Gesehenes, Errochenes, Gelesenes, Gehörtes, beiläufig Wahrgenommenes, Erlebtes.

Kurzum, das Leben, die Natur und die Umwelt sind die Künstler, die mich ständig beeinflussen. Wann ich das verarbeite, kann ich nicht steuern; ich gehe ohne Vorhaben an ein Bild heran.

Stockbilder inspirieren mich häufig, ich sehe ein Foto einer Fliege und denke: Ooh, die würde sich gut auf einem Auge machen. Ob ich sie letztendlich dorthin setze oder am Ende gar nicht mehr in das Bild integriere, weiß ich im Voraus nicht.

Ein Bild zu machen ist bei mir ein völlig freier Verlauf und ja, da kann es passieren, dass ich nach Stunden einfach auf den kleinen Papierkorb klicke und alles lösche, weil das Bild mir nichts mehr gibt.

Ich brauche keine Motivation, ich fühle mich wie ein Silo, aufgefüllt mit unzähligen irrealen Bildern, die alle herauswollen, als sei ich nur das Werkzeug, um sie aus mir zu entlassen. Würde ich keine Bilder mehr machen, würde ich wohl irgendwann implodieren oder verrückt werden oder beides.

Einzig wenn ich kleinere Serien mache, folge ich ein Thema oder einem Bearbeitungsstil und weiß bereits zu Beginn, wohin die Manipulationsreise mich führen wird.

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Du hast Eingangs erwähnt, dass Du zeitweise auch fotografierst. Das ist sicher ein ganz anderes Arbeiten, weil Du dann auch Kontakt mit dem Mensch vor Deiner Kamera aufnimmst. Sehe ich das richtig?

Natürlich ist ein direkter Kontakt mit Menschen immer anders und da ich mich nicht als Profi sehe, ist auch ein bisschen Nervosität dabei. Allerdings ist mein Arbeiten auch dort nicht viel anders als am Computer oder auf der Leinwand. Ich bin keine Dienstleisterin, sprich, ich mache selten „Wunscherfüllung“.

Das ist nicht mein Job, dazu sind entsprechende Fotografen da. Somit „schiebe“ ich statt Pixeln halt den Menschen über meine Leinwand, bis ich die Positionen, Mimik oder Szenerien eingefangen habe, die ich mag.

Ich habe einige Bilder in meinem Portfolio, die nicht manipulierte Arbeiten sind, liebe es aber, diese Welten zu erschaffen, zu denen mir die Mittel fehlen, sie durch reine Fotografie zu kreieren. Somit wird die Fotografie dann für mich lediglich Mittel zum Zweck, der abgelichtete Mensch erkennt sich häufig danach nicht einmal mehr selbst.

Wo andere Fotografen die Visagisten bereithalten, bitte ich das Modell, ungeschminkt zu kommen, das verunsichert manchmal. Auch die Bitte um ungewohnte Bewegungen oder schlicht Ausdruckslosigkeit, fernab des typischen Posings, ist für manche gewöhnungsbedürftig.

Von daher ist es für mich schon anstrengender, da ich nicht der geduldigste Mensch bin und auch nicht gern Überredungsarbeit leiste. Sprich: Wer es wirklich wagt, sich vor meine kleine Canon zu stellen, sollte funktionieren und sich keine Gedanken machen, ob er noch „schön“ genug aussieht, wenn er den Mund aufreißen soll.

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Bildbearbeitung und Fotografie. Wieviel ist erlaubt? Hier scheiden sich immer wieder die Geister. Bildmanipulation als eigenes Medium, abgekoppelt von Malerei und Fotografie oder Verbindung beider Genres?

Zur Frage, wieviel erlaubt ist: Fragt man sich das auch bei einem Maler, Zeichner oder Bildhauer?

Ich sehe die Fotografie als meine „Ölfarbe“ und Photoshop als meinen Pinsel oder als meinen Marmorstein und Meißel. Ein Zuviel gibt es schlicht nicht in meiner Art der Kunst, eher ein Zuwenig, denn dann würde ich ja „nur“ noch ein Foto etwas aufpimpen. Ich möchte eine komplett neue Welt erschaffen, in der man am besten die fotografischen Einzelteile als solche nicht mehr erkennt.

Manipulationen und Kompositionen wurden solange von verängstigten und auch verärgerten Fotografen verschrien und erst in den letzten ein, zwei Jahren mehr und mehr anerkannt. Bei vielen entstand es vor allem aus der Angst heraus, dass die Wertigkeit der Fotografie leidet und auch aus der Scheu, sich mit Produkten wie Photoshop auseinanderzusetzen. Für mich persönlich leidet die Fotografie nur unter der Bearbeitung, wenn jemand, der sein Werkzeug nicht beherrscht, sich daran versucht, z.B. an übertriebenen Beautyretuschen und ähnlichem und das machen besagte Fotografen leider meist selbst.

Ja, ich bin für Bildmanipulationen natürlich vom Bild als Basis abhängig, jedoch nicht für digitale Kunst zwangsläufig, da ich auch digital zeichne, male, rendere. Fotografie ist ein eigenständiges Genre, ebenso wie die darauf basierende künstleriche Verarbeitung.

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Wir haben jetzt viel über Bildmanipulation gesprochen und darüber, dass der Computer Dein Werkzeug ist. Wie aber verhält es sich mit der Präsentation Deiner Bilder? Reicht Dir dafür das Netz oder möchtest Du auch eine haptische Erfahrung?

Ich würde gern auch Ausstellungen meiner Bilder oder Installationen verschiedener Ideen machen, Angebote habe ich durchaus, national wie auch international. Der springende Punkt ist, dass dies sehr viel Geld erfordert. Abgesehen vom reinen Drucken, den Rahmen, Materialien und auch Anreisen und Transport.

Das klingt nun vielleicht etwas merkwürdig, ist aber tatsächlich der Hauptgrund, wieso ich das Netz als meine Galerie bevorzuge. Mäzene laufen einem nicht die Tür ein. Ich habe auch bereits als Book on Demand ein Buch gemacht und plane dahingehend durchaus mehr.

So sehr das Internet auch ein Segen für die Verbreitung und Betrachtung von Kunst ist, so sehr können sich die Leute heute daran sattsehen, um danach auf ihre nackten Wände zu schauen, ohne sich Kunst „erarbeiten“ zu müssen, gleich in welcher Form: Durch den Gang zur Galerie, ins Museeum, in den Buchhandel oder durch entsprechende Bilder an eigenen Wänden.

Mit diesem letzten Satz möchte ich das Interview gern beenden. Es lässt Raum für eigene Gedanken.

Vielen Dank für den Einblick in Deine Welt. Es hat auch bei mir einiges umgeworfen und ich konnte einige meiner Vorurteile, dank Deiner Ansichten, etwas geraderücken.

Wer nun mehr von Anja Millen sehen möchte, der schaut bei Facebook vorbei. Dort gibt es immer die neuesten Bilder zu bewundern.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Learning to See, Part IX

19 Mar

You don’t take a photograph, you make it.  – Ansel Adams

 

In our last entry we learned that placing the subject at one of the four primary points of impact within the scene would greatly enhance the ease of viewing by way of good composition. We introduced the “Rule of Thirds” as a classic example of guidance by drawing an imaginary template from which to establish the point of impact.

With that lesson reinforced, is there any particular reason why we couldn’t also have a Rule of Fifths or Rule of Sevenths?  No; not at all.  With that having been said the point behind these “Rules” is simply to provide the beginner with the tools to make an informed effort to move the subject from the centre of the viewfinder. 

We must now be aware of the supporting components that will aid in subconsciously drawing us into the picture. Think lines, more specifically think of diagonal lines.

The diagonal line will offer a suggestion of movement. To see how we can use diagonal lines to improve our composition we should first review the work of the great masters. If one were to do a web search looking for “Rembrandt and The Night Watch” one of his most inventive works should appear.

One’s first impression of the work is to notice how there are three primary subjects in the work: the two gentlemen at the front centre and the girl in the background. If you reflect on your first reaction —and be honest—did you not immediately draw your eyes to the two lightest coloured persons in the work: the Lieutenant and the girl? That is because our eye will intuitively be drawn to the brightest part of a picture by default.

Most importantly, look at the almost over-indulgence of diagonal lines. Everything in the picture leads from tallest on the outside to shortest on the inside. Study the lance, the muskets, the drum and the pennant; they all draw our eyes to the centre of the picture. Similarly, look at how Rembrandt has chosen to portray the other people in the picture; by drawing an imaginary line across the tops of their heads you can envision a diagonal line starting on the outside and receding downward to the centre of the picture.

 

How many diagonal lines can you find in this image of Leo?

How many diagonal lines can you find in this image of Leo?

Now, let’s advance the clock some 300 years to the great portrait of Winston Churchill by master photographer Yousuf Karsh. This photo can also be located by a web search.

Notice how Karsh has very purposefully positioned Churchill’s hands on a hip and chair back. By default this raises the shoulders and creates triangles on both sides of the body; triangles are little more than three diagonal lines that join with the other. Because Churchill is wearing black, and with further darkroom burning, our eye is forced to follow the outside lines of Churchills forearm, biceps and shoulders until we are eventually drawn right into that remarkable face. 

From these two examples by master artists we can learn how to use diagonal lines in our photography to draw the viewer toward our ultimate subject. Once we start to move away from the subject those diagonal lines should draw us right back into the scene yet again. Successful art will hold you in the scene by not allowing your eyes to escape.

 

There are several more triangles that are less obvious. Can you find them?  The point is that you should be looking for composition elements in your photography until it becomes an intuitive process.

There are several more triangles that are less obvious. Can you find them? The point is that you should be looking for composition elements in your photography until it becomes an intuitive process.

By studying and understanding the master portrait artists we can learn their compositional technique and apply that equally as well to landscape and nature photography. Good composition is good composition; it really is that simple.

And remember, if you are having fun then you are doing it right.

 

Postscript: In keeping with the flavour of the artists (including other photographers) copyright I will ask the reader to reference the images that have been suggested as opposed to my posting without license.  Thank you in advance for understanding.

 

Post originally from: Digital Photography Tips.

Check out our more Photography Tips at Photography Tips for Beginners, Portrait Photography Tips and Wedding Photography Tips.

Learning to See, Part IX


Digital Photography School

 
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Algaculture: Symbiosis Suit Produces Food from Breath

19 Mar

[ By Steph in Conceptual & Futuristic & Technology. ]

Agaculture Symbiosis Suit 1

Inspired by ‘plantimals’, photosynthetic organisms like lichen, sea slugs and salamanders that welcome algae into their bodies in order to thrive, the Algaculture Symbiosis Suit aims to enhance humans with new, partially artificial bodily organs. The suit designs a new symbiotic relationship between us and algae, letting us become more plant-like by gaining food from light.

Exploring alternative ways in which we could sustain ourselves in the future, designers Michiko Nitta and Michael Burton propose suits made of plastic tubes that wrap and wind around the body, looking a bit like an artificial exoskeleton.

Agaculture Symbiosis Suit 2

Essentially, the algae inside the tubes is fed both by sunlight and by the carbon dioxide in the wearer’s breath, and is then consumed by the human wearing the suit. In this way, our own breath is helping to produce the nutrients that we take in. “As such, we will be symbionts (meaning that both entities entirely depend on each other for survival), entering into a mutually beneficial relationship with the algae,” say the designers.

Agaculture Symbiosis Suit 3

Algaculture Symbiosis Suit 4

One of the suits was used in The Algae Opera, another project by Nitta and Burton that used the extraordinarily large lung capacity of a professional opera singer to produce the highest quality algae-product possible, enriching its taste. “So in the age of biotechnology not only can the audience listen to her talent but they can also savor her unique blend of algae that are enriched by her song.”

Via CollabCubed

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[ By Steph in Conceptual & Futuristic & Technology. ]

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WebUrbanist

 
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Seawater-damaged Nikon lens fixed by boiling at Taiwan service center

19 Mar

Nikon-lens-dropped-to-salt-water-fix-3-550x367.jpg

A service center in Taiwan has repaired a seawater-damaged Nikon 17-35mm f/2.8D IF-ED lens by boiling it. According to a post by Nikon Rumors, after investigating the damage, staff established that the AF motor of the lens needed to be replaced and some internal parts were ‘rusted’ due to salt water damage. To remove this rust, they boiled them in water. The lens was apparently fixed in three days. (via Nikon Rumors)

News: Digital Photography Review (dpreview.com)

 
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Seawater-damaged Nikon lens fixed by boiling at Taiwan service center

19 Mar

Nikon-lens-dropped-to-salt-water-fix-3-550x367.jpg

A service center in Taiwan has repaired a seawater-damaged Nikon 17-35mm f/2.8D IF-ED lens by boiling it. According to a post by Nikon Rumors, after investigating the damage, staff established that the AF motor of the lens needed to be replaced and some internal parts were ‘rusted’ due to salt water damage. To remove this rust, they boiled them in water. The lens was apparently fixed in three days. (via Nikon Rumors)

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Pre-Photoshop tricks and the apps you can use today

19 Mar

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The Metropolitan Museum’s ‘Faking It: Manipulated Photography Before Photoshop’ exhibit includes some heavily manipulated imagery created long before the days of digital. We look at a selection of these photo illustrations and suggest how they might be easily created today using mobile image editing apps available for mobile devices. Check out the five apps that could be used to make similar photographic illustrations today at connect.dpreview.com

News: Digital Photography Review (dpreview.com)

 
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Fujifilm X100S Real-world Samples

19 Mar

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We’ve just added a 39-image sample gallery to our preview of the Fujifilm X100S. The X100S is the sucessor to the X100, one of our favorite cameras of the past couple of years, but one that was not without its share of quirks. The X100S features a new 16MP X-TRANS sensor, a hybrid AF system with on-sensor phase-detection autofocus and numerous operational improvements. We previewed the new camera earlier this year and we’ll be adding more content to that as we work towards a full review but for now, click through for a link to our gallery of real-world samples. 

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50 Great Photography Blogs You Can’t Afford to Pass by

19 Mar

Have you ever seen excellent photography by Joseph Linaschke? Or do you know 22 things you can do today to change your photography forever? Or maybe you know what you may look like while taking pictures? All these intriguing posts were published on different photo blogs which you might have never seen before. I guess how many cool posts you’ve Continue Reading

The post 50 Great Photography Blogs You Can’t Afford to Pass by appeared first on Photodoto.


Photodoto

 
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Aviary debuts desktop app and photo-editing SDK for Windows 8

19 Mar

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Photo-editing service Aviary has announced its desktop app and Software Development Kit (SDK) for Windows 8. Aviary’s technology which can currently be found in numerous popular Android and iOS photo editing apps, and on the Flickr photo sharing site will be available for download in the Windows Store this week. Click through for more information at connect.dpreview.com

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Die Redaktion stellt sich vor: Normen Gadiel

19 Mar

Normen Gadiel hatte zwei Artikel bei uns veröffentlicht, als wir uns dazu entschieden, ihn in die Redaktion einzuladen. Zu gut passten seine Fotos und Texte in unser Magazin, um diese Frage offen stehen zu lassen.

Heute ist Normen als freier Redakteur fester Bestandteil der kwerfeldein-Redaktion. Er hat sich eingelebt und bringt immer wieder neue Gedanken in unsere Konferenzen. Auch ist die Qualität seiner Artikel weiter auf hohem Niveau und ich wurde erst kürzlich dazu beglückwünscht, dass wir Normen aufgenommen haben.

Vorbildhaft finde ich, dass Normen sich und seine Art zu Fotografieren regelmäßig hinterfragt und bereit ist, neue Wege zu gehen. Dass er bereits jetzt großartige (Selbst-)Portraits macht, steht außer Frage.

Ich bin gespannt, wie es mit Normen und kwerfeldein weitergeht und übergebe ihm nun das Mikrofon.

Martin Gommel, Herausgeber

Der erste Gedanke an diesen Artikel ließ mich an den Buchtitel „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ von Richard David Precht denken. Und so wurde mir schnell klar, dass ich mich selber kennenlernen würde, während ich diesen Artikel schreibe.

Bei mir gibt es schon seit Ewigkeiten eine kleine Diskrepanz zwischen „Wer bin ich?“ und „Wer will ich sein?“. Kennt Ihr das? Immer besser sein zu wollen, als man ist? Mein Problem in dieser Fragestellung ist es, dass ich immer möglichst viel machen will und das auch möglichst gut, dadurch habe ich manchmal das Gefühl, dass mir die Zeit wegläuft, andere Dinge zu machen. Aber bevor sich jetzt jemand Sorgen macht – mir geht es sehr gut damit. Ich bin glücklich.

aus der Serie peace of mind

Wofür beanspruche ich Zeit? Neben der Arbeit bei kwerfeldein ist das bei mir noch mein Beruf als Chemietechniker, ein Stadtratsmandat und die eigene Fotografie. Die Zeit für Familie, Freunde und die Partnerschaft darf man natürlich auch nicht vergessen.

Zur Fotografie bin ich gekommen, weil ich schnelle Bewegungen nicht mehr verschwommen aufnehmen wollte. Die Kompakt- wurde gegen eine Spiegelreflexkamera ausgewechselt. Es folgten ein paar Jahre, in denen ich alles fotografierte, was nicht bei drei auf dem Baum war.

Imagine

In die ambitionierte Fotografie stieg ich ein, als ich Fotos von Alex Stoddard sah. Seine Selbstportraits beeindruckten mich so sehr, dass ich Lust bekam, die Fotografie noch weiter zu entdecken. Es war der Start in eine Zeit, in der ich keinen Tag ohne einen Gedanken an die Fotografie verbrachte. Dieser Zeitraum begann vor zwei Jahren und setzt sich bis jetzt fort.

Mein Fokus liegt momentan auf Selbstportraits und Portraits. Portraits mag ich vermutlich besonders, weil ich mir abseits der Fotografie gern Geschichten von Menschen anhöre. Ich liebe es einfach, wenn Menschen Anekdoten erzählen.

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In meinen Fotos versuche ich, Situationen zu erschaffen, die eine Stimmung vorgeben, jedoch noch genügend Spielraum für die eigene Interpretation bereithalten. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Bilder, abhängig vom Betrachter, immer ein wenig anders interpretiert werden. Für mich eine schöne Vorstellung und einer der Gründe, warum ich meine Fotos nur selten mit Text unterbaue.

Für kwerfeldein schreibe ich gelegentlich meine Gedanken zur Fotografie in Form eines Essays auf oder führe Interviews mit Fotografen durch. Was natürlich eine tolle Sache ist, weil ich so zum einen Talente präsentiere und zum anderen erfahrenen Fotografen die Fragen stellen kann, auf die ich gern eine Antwort hätte.

Island

Zum Schluss möchte ich noch all den Lesern danken, die mit ihren Kommentaren einen Artikel noch lesenswerter machen. Am Ende ist es immer wieder schön, wenn man nach der Veröffentlichung eine Rückmeldung zum Artikel bekommt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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