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VSP Visual Street Performance 2007 @ Fabrica Braco de Prata, Lisbon, Portugal

Image by Graffiti Land
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Ein Beitrag von: Ronny Behnert
Die Sonne hatte den Horizont noch nicht erreicht und ich machte mich nach meiner Reise durch Frankreich auf den Weg durch die Dunkelheit zu meinem neuen Ziel: Bilbao. Oder viel mehr dem architektonischen Glanzpunkt dieser Stadt: Dem Guggenheim Museum.

Bilbao, die größte und wichtigste Stadt im Baskenland genießt leider einen zweifelhaften Ruhm als eine der unattraktivsten Städte Spaniens. Das Guggenheim Museum, das sich mir schon von Weitem zeigte, machte dieses Negativurteil aber nach Erblicken wieder wett.
Die Sonne ging gerade auf, als ich mich an die Arbeit machte und die fast organischen, glänzenden Formen dieses architektonischen Meisterwerkes fotografierte. Frank O. Gehry hat sich, und das behaupte ich ruhigen Gewissens, mit diesem Gebäude selbst übertroffen. Mit etwas Geduld und Umblick habe ich mir weitere interessante Standorte gesucht, um das Museum aus ein paar anderen Blickwinkeln zu portraitieren.
Die lebendigen Formen ließen mich das Gebäude als eine Art „schwarze Königin“ erleben, die sich unter ihrer dunklen Krone mit der Sonne erhebt und im heller werdenden Sonnenlicht erstrahlt, um sich abends dem immerwährenden Zyklus hinzugeben und die Krone im Akt einer architektonischen Inthronisation im Dunkel der Nacht abzulegen.

Um die Mittagszeit machte ich mich – wieder im strahlenden Sonnenlicht – auf den Weg in den Küstenort Zumaia, nördlich der Stadt Bilbao, kurz vor der französischen Grenze. Zumaia ist bekannt für einen schmalen, kurzen Küstenabschnitt, der so abenteuerlich zerklüftete Felsen aufweist, die sich wie Speere in den Atlantischen Ozean schneiden, dass man meinen könnte, man befände sich auf dem Mond.
Nach einer längeren Suche hatte ich den kleinen Abschnitt dann entdeckt und wurde nicht enttäuscht. „That’s one small step for mankind, one giant leap for me“, um dabei an Neil Armstrong zu denken.
Die vom Wasser geschliffenen, spitzen und teils merkwürdig geformten Vorsprünge zogen sich weit in den Ozean und es war möglich, auf ihnen zu klettern, um gute, eher seltene Blickwinkel dieses Phänomens zu erhalten. Mit nassen (wirklich sehr nassen) Füßen machte ich mich anschließend auf den Weg zurück nach Biarritz, um mich auf meine Rückreise gen Deutschland vorzubereiten.
Ein paar schöne und vor allem eindrucksvolle Tage gingen zu Ende und ich flog trotzdem mit zwei lachenden Augen zurück in die Heimat. Kopenhagen und Malmö standen kurz bevor und ich freute mich auf ein spannendes Äquivalent zu Frankreich.

So ging es nur kurze Zeit später mit dem Flieger in die dänische Haupt- und Hafenstadt Kopenhagen, die mich in herrlichstem Sonnenschein empfing. Wer meine Arbeiten schon eine Zeit lang verfolgt, wird mittlerweile wissen, dass ich selten bei hartem Sonnenlicht fotografiere und strenge Licht- und Schattenbildungen vermeide, um meinen Arbeiten ein homogenes, weiches Äußeres zu verleihen.
Der Tag verging also, indem ich mir geeignete Orte zum Fotografieren suchte, um bei geeignetem Wetter direkt dort beginnen zu können. Am nächsten Morgen war das Wetter so, wie ich es bestellt hatte! Wolken. Graue, dicke, schnell vorbeiziehende Wolken.

Mein erstes Ziel, auf das ich mich festgelegt hatte, war die Øresundsbron zwischen Dänemark und Schweden, mit fast 8 Kilometern Länge die weltweit längste Schrägseilbrücke. Die einfachste Möglichkeit, in die schwedische Hafenstadt Malmö zu gelangen, ist die Fahrt mit einem der stündlich abfahrenden Züge vom Kopenhagener Hauptbahnhof oder direkt vom Flughafen Kastrup. Weitere Möglichkeiten bestehen darin, die Brücke mit dem Auto zu überqueren oder eine etwas längere, dafür aber idyllischere Fahrt mit der Fähre über den Øresund.

Ausgestiegen am ersten Bahnhof auf dem schwedischen Festland und euphorisiert von der Tatsache, dass ich die Brücke in nur wenigen Minuten fotografieren könnte, lief ich flotten Schrittes in Richtung Küste. Der Bus benötigt vom Bahnhof bis zur Brücke etwa acht Minuten. Da kann ein Fußmarsch nicht ewig dauern.
Der Schein trügte, denn nach zwei Stunden Marsch durch die schwedische Einöde war ich noch immer nicht am Ziel und hatte mich trotz GPS im Telefon verlaufen. Die Schweden – und diese Tatsache finde ich ausgesprochen vorbildlich – sprechen ein perfektes Englisch und sind sehr hilfsbereit, so dass man einen zufällig vorbeikommenden Radfahrer oder Fußgänger einfach fragen kann, wie man auf schnellstem Wege zur Brücke kommt.
Nach zweieinhalb Stunden mit kiloweise Gepäck auf dem Rücken, gelangte ich zur Öresundbrücke. Das Wetter war noch immer perfekt. Graue, dicke Wolken zogen sich über den Horizont, der Wind blies mäßig, die See war ruhig. Den Bogen, den die Brücke an der höchsten Stelle bildet, fand ich ausgesprochen fotogen.
Auch hier, wie schon bei der Pont de l’Île de Ré, erinnerte mich das Bauwerk aufgrund der vier Pfeiler in der Mitte der Brücke an ein gigantisches, versteinertes Urgetüm, das sich streckt und spannt, um die Weite der Bucht zu überwinden. Überwältigend! Ein Meisterwerk, das sich vor meiner Linse räkelte und mir die Chance gab, meine Langzeitbelichtungen zu machen.

Malmö bietet aber auch sonst ein paar absolute Highlights: Der Turning Torso von Calatrava und das westliche Hafengebiet mit vielen Motiven und Objekten, die sich gerade für Langzeitaufnahmen eignen, so dass ich ein paar Tage später beschloss, ein zweites Mal nach Malmö zu fahren.

In Zentrum Kopenhagens locken Gebäude wie der Rundetårn, der das älteste Observatorium Europas beherbergt. Über einen in Spiralen nach oben gezogenen Gang gelangt man nach siebeneinhalb Drehungen im Zentrum des Turms auf eine Plattform und kann von dort einen wundervollen Blick über Kopenhagen und Umgebung genießen. Erst von oben kann man erkennen, wie weitläufig sich diese Stadt in die Breite zieht und dass zahlreiche interessant verzierte Kirchtürme zwischen den sonst eher flachen Gebäuden aufragen.
Im „runden Turm“ hielt ich mich vergleichsweise lang auf, da Licht und Kontraste in dort schwer zu bewältigen waren. Verfügbares Licht fällt ausschließlich durch winzige Fenster nach innen, so dass der Gang des Turms meist im Dunkeln liegt und teilsweise eine ungünstige Schattenbildung produziert.
Das Licht der Fenster reflektierte an den weißen Wänden allerdings so stark, dass eine harmonische Belichtung viel Zeit in Anspruch nahm. Hat man den perfekten Standpunkt gefunden, hieß es nur noch, auf den passenden Moment zu warten, um Architektur und Leben in Form einer sich im Bild bewegenden Person miteinander in Verbindung zu bringen. Ein Statist, der die sonst eher statische Dynamik des Turm aufhebt, aber nicht unterwirft.

Ein eher ungeplantes Motiv befindet sich ständig vor den Augen vieler Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel, wird aber wohl eher unbemerkt hingenommen: Die Kopenhagener Metro hat den Vorteil einer führerlosen Fahrt, so dass es dem Fahrgast ermöglicht wird, von vorn nach hinten durch die Bahn zu schauen und den Transport durch die Tunnelsysteme unterhalb der Stadt – nur durch eine Front- und Heckcheibe getrennt – zu genießen.
Mit etwas Geschick und Geduld schafft man es, freihand so nah an die Scheibe zu gelangen, dass die Spiegelung der Beleuchtung im Sucher verschwindet und eine Aufnahme von 1/5 oder 1/6 s möglich wird, die eine spannende Dynamik mit scharfen Linien im Foto zeigt und den Tunnel, der hinter einem verschwindet, zusätzlich in die Länge zieht.
Man hat schnell den Dreh raus und ist meist ungestört, da ein Großteil der Kopenhagener Bevölkerung eher auf das Fahrrad als allgemeines Transportmittel zurückgreift und die Metro somit zum Glück mäßig besetzt ist.
Mein Fazit des fünftägigen skandinavischen Besuchs, dessen Fotos in der Werkgruppe Øresund zusammengefasst wurden: Lohnenswert! Weitere Fotostrecken und Werkgruppen befinden sich gerade in Planung, also haltet Ausschau nach weiteren Håggards, die Euch hoffentlich genauso gefallen.
kwerfeldein – Fotografie Magazin
Controlling Ambient Light Using HSS (High-Speed-Sync) – a Flash Photography Tutorial A video tutorial by Randy Rock www.RandyRockVisual.com
Video Rating: 3 / 5
Ein Beitrag von: Nico Baumgarten
Wachstum ist noch immer das Leitmotiv unserer Zeit. Nur wirtschaftliches Wachstum kann uns aus der Krise holen, eine Firma vorm Bankrott retten, unsere Bildung und Altersvorsorge sichern.
Ohne Wachstum keine Zukunft. Die Weltbevölkerung wächst und wächst, aus Städten werden Großstädte, aus Großstädten werden Mega-Cities. Wachstum ist +, Wachstum ist positiv, Wachstum ist gut, Wachstum ist groß, ist hoch, ist weit.
Doch gleichzeitig gibt es Orte der Schrumpfung, Orte an denen die Dinge irgendwie anders funktionieren müssen. Weil die großen Firmen nicht mehr da sind, weil die Arbeitslosigkeit langweilig wird, weil die Sterberate über der Geburtenrate liegt, weil die Menschen wegziehen.

Auf mich haben diese Orte schon immer einen großen Reiz ausgeübt. Ich stellte mir vor, dort alternative Lebens- und Überlebenskonzepte finden zu können. Es müssten Orte sein, an denen man frei ist, sich zu entfalten.
Denn es gibt genug Platz. Das Leben kostet nicht viel. Die Zeitungen berichten nicht mehr. Es ist kein Geld da für staatliche Kontrolle. Und auch die sich ständig beschwerenden Nachbarn sind längst weggezogen.
Doch die Bilder der Fotografen, die sich seit dem Beginn der aktuellen Wirtschaftskrise diesem Thema gewidmet haben, entsprechen so gar nicht meinen Fantasien dieser Orte.

Ihre Fotoserien zeigen leere Häuser, „zu verkaufen“-Schilder, Junkies und gelangweilte Jugendliche auf dem Weg zum Junkie. Verlassenheit, Depression, Schatten, Verfall, Trauer. Eine visuelle Untermauerung der Wachstumsdoktrin.
Doch wo sind die Potenziale, die neuen Ideen, die Querdenker? Im Frühjahr 2010 habe ich mich auf die Suche begeben und bin nach Dessau gefahren. Und tatsächlich: Die leerstehenden Gebäude drängen sich mir geradezu auf und auch in den Gesichtern der Passanten sehe ich mehr Leere denn sprudelnde Ideen.

Ein Viertel der Einwohner haben seit der Wende die Stadt verlassen und ich spüre, dass sich auch die Menschen hier verlassen fühlen. Dessau hat es auch wirklich nicht leicht gehabt: Die meisten Betriebe haben den überstürzten Wechsel vom Sozialismus zum Kapitalismus nicht überlebt.
Die Lokalpolitiker wollten die Schrumpfung nicht als Zukunftsszenario akzeptieren und haben für immer weniger Einwohner immer mehr Einkaufszentren gebaut.
Bis zum Jahr 2002. Mit einem Paukenschlag kündigten Politiker und staatliche Institutionen ihren Kurswechsel an: „Less is future“ lautete das Motto der Internationalen Bauausstellung.
Internationale Experten und Künstler gaben über die Köpfe der lokalen Bevölkerung hinweg mehr als 200 Millionen Euro aus, um ein altes Konzept neu zu verkaufen: Abnahme an Bevölkerung = Abriss von Gebäuden.

Nur sollten diesmal „von grünen Bändern umgebene urbane Kerne“ entstehen, es sollte also gezielt abgerissen werden. Das Ergebnis war ein Desaster: Durch Aufrechterhaltung der flächenmäßigen Ausdehnung der Stadt bei abnehmender Einwohnerdichte wurde die Instandhaltung der Infrastruktur zu teuer.
Und so könnte Dessau bald so aussehen wie ein Foto der Krisenfotografen: Stillgelegte Bushaltestellen, verstopfte Kanalisation und verrottende Straßen.
Aber vielleicht auch nicht. Denn es gibt Leute wie Alex, der zusammen mit seinen Freunden auf einem stillgelegten Güterbahnhof eine Dirtramp gebaut hat. Agi, deren „erotischer Sozialservice“ sich auf eine ältere Kundschaft spezialisiert hat.


Einen Verein, der eine Bierbrauerei zu einer Kletterhalle umgebaut hat. Und Sergej, ein Ex-Balletttänzer, der mittlerweile einen hervorragenden Automechaniker abgibt.
Es sind vereinzelte Leute, ihre Gesten, ihre Ansichten und Projekte, die meine Fantasien der schrumpfenden Städte als Orte enormer Potenziale gerettet haben. Aber es sind Fantasien geblieben.

Und so wusste ich, dass ich soeben den Titel meiner Fotoserie gefunden habe, als ich im Staub einer Fensterscheibe las: „Es ist so weit, holt mich hier raus.“
Meine Suche geht weiter.
kwerfeldein – Fotografie Magazin
This is the first timelapse movie I have done on the nikon D7000. Lenses i have used; Sigma 17-70 2.8-4 and Nikkor 50mm 1.8. Directed in finalcut x. The next movie will be even better, this is really just a test 🙂
Video Rating: 4 / 5
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VSP Visual Street Performance 2007 @ Fabrica Braco de Prata, Lisbon, Portugal

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VSP Visual Street Performance 2007 @ Fabrica Braco de Prata, Lisbon, Portugal

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A bluesy little tune I put together while watching my pup play. Guitar is a 1988 Guild D-60SB. Pup is a 2006 Goldendoodle. Transcription available at dharmastrum.net
Video Rating: 0 / 5

Probably not. But how long should you expect it to last?
That totally depends on how you are using it. Read more »
Strobist

Like/Fav this –Visit studio35photo.ca for more information. Wedding Photography in Calgary, Alberta, Canada. Blooper Reel of Adam Kuzik shooting a great fun wedding at the Croatian Center. Studio 35 uses Nikon Cameras. Shoot Locations -Southern Alberta Institute of Technology -Reader Rock Garden
Video Rating: 5 / 5

Here, I take different shots using my Canon 60D with the open shutter/ long exposure techique. I try different aperture settings at this time of night (21:00 – 21:30). My first shoot is at a place called Arthers Seat on the Mornington Peninsula. My second shoot was from a overpass walkway looking down on a freeway a few clicks from my first shoot. I hope this video helps some Canon 60D owners.
Video Rating: 4 / 5
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