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Archive for February, 2013

Welcome to the Newly Updated dPS Forum

19 Feb

Within days of starting dPS – back in April 2006 – I began to get requests from readers that they wanted a forum area on the site where they could:

  • Share photos that they were taking
  • Get critiques from other readers on their shots
  • Ask (and answer) questions of other photographers
  • Share their own tips
  • Meet, network with and have a little fun with other photographers

A few months later we did add a little forum to the site. It started very small with just a few sections and members but from day 1 was a place where dPS readers could do all of the above – and more.

Dps forums

Since that time our forums have continued to grow and evolve. We have over 235,000 members and our categories of discussion have grown from just a handful to cover many topics including:

  • Assignments – where we give members a weekly assigment to shoot
  • How I Took it – share a shot and give the behind the scenes info on how it was taken
  • Before and After – show off your post processing sculls
  • Earning with Photography – an area for discussion of monetization of photography
  • Share Your Shots – how off some of your best shots (in a range of categories)
  • Critique – submit an image and get feedback from other members
  • Lighting – discussion on how to light your images
  • Tutorials – share and read tutorials from other members
  • Photography Equipment and Gear – discussion, reviews and questions on different brands of cameras and gear

There is a lot more than that too!

Over the last few months we’ve been planning a forum upgrade as a result of some broken features and an inundation of spammers and in the last week have completed the upgrade to a new version of the forum software.

It took an enormous effort from our developers (who are still working to iron out a few bugs) but things are much more stable now and if you’re looking for a place to ask a question, interact with other photographer or share your own tips we’d love to welcome you to the dPS forum.

Over the coming months we intend to roll out more changes both to the forum and blog part of dPS – so stay tuned for some more fun developments that we hope will make our site even more useful to you.

Join here today!

Post originally from: Digital Photography Tips.

Check out our more Photography Tips at Photography Tips for Beginners, Portrait Photography Tips and Wedding Photography Tips.

Welcome to the Newly Updated dPS Forum


Digital Photography School

 
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Im Gespräch mit Samuel Poromaa

19 Feb

Ein Beitrag von: Samuel Poromaa

Kurzes Vorwort, langes Interview: Manchmal findet man als Interviewer erst im Gespräch selbst heraus, dass der Künstler, den man sowieso vorstellen möchte, noch viel interessanter ist als man dachte. Und jede Menge spannende Gedanken hat, die er im Folgenden mit uns und Euch teilt.


„Contact“ aus der Serie „The Silence Of Many“

Hallo Samuel. Danke, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst. Zuerst, erzähl uns doch mal ein bisschen was über Dich: Wer bist Du, was machst Du?

Mein Name ist Samuel Poromaa, ich bin ein schwedischer Künstler und lebe in Stockholm. Ich wurde 1960 in Kiruna geboren, das ist eine kleine Bergbau-Gemeinde weit oben im Norden von Schweden nahe dem Gebirge, das die natürliche Grenze zwischen Schweden und Norwegen bildet.

Ich bin eigentlich wirklich kein Fotograf. Na gut, man könnte wohl sagen, dass ich ein Fotograf geworden bin, da ich ja Fotos mache, aber in meiner Vorstellung bin ich ein konzeptioneller Künstler, dessen Handwerkszeug im Moment die Kamera und die digitale Dunkelkammer sind.


„Bones“ aus der Serie „The Site“

Obwohl ich schon seit den späten 70er Jahren mit einer Kamera Schnappschüsse mache, vor allem, um Fotos als so eine Art Skizzenbuch für meine Gemälde zu benutzen, habe ich damals nicht eine Sekunde daran gedacht, dass die Kamera selbst auch das hauptsächliche Werkzeug für Kunst sein könnte.

Nachdem in den 1990er Jahren mein Studium abgeschlossen war, habe ich im Grunde nur gemalt und alles, was ich machte, um mir eine Karriere mit Ausstellungen in ganz Schweden aufzubauen, drehte sich ständig um Farben und Pinsel und Leinwände und das ganze Zeug.

Daher denke ich heute auch mehr wie ein Maler, wenn ich mit der Kamera und der digitalen Dunkelkammer arbeite – und ich bin überzeugt davon, dass es einen Unterschied im Denken gibt. Das ist meine Erfahrung, nachdem ich Künstler und Fotografen getroffen und mit allen über die Fragen der Gemeinsamkeiten diskutiert habe. Heute fühle ich mich etwas zwischen zwei Welten hängend, aber im Herzen werde ich wohl immer ein Maler sein.


„Yellow Skeleton“ aus der Serie „Playground“

Wie bist Du denn überhaupt zur Kunst – also zuerst zur Malerei – gekommen?

Als Kind und Jugendlicher in Kiruna drehte sich mein Leben ziemlich um die Kunst der Cartoons, ich habe eine Menge gezeichnet und mochte Superhelden sehr gern, habe also Comics (vor allem von Marvel) gesammelt, die zumindest damals dort sehr schwer zu bekommen waren.

Genau genommen war es so eine Art Wettstreit zwischen uns Jungs, an die Magazine heranzukommen, sie aus den Staaten zu importieren, sie untereinander zu tauschen oder sie manchmal sogar zu stehlen. Ich denke, dass mein heutiges großes Interesse und die Inspiration aus aktueller Popkultur damals angeregt wurden, als ich Mitte der 70er als Teenager von den Fantastischen Vier oder Captain America las und davon träumte, Cartoonzeichner zu werden.


„12“ aus der Serie „Numbers“

Meine erste echte Begegnung mit der Malkunst trug sich auf einer Schulexkursion nach Amsterdam zu. Ich war 15 und es war meine erste Reise außerhalb Schwedens ohne meine Eltern. Daher drehten sich meine Gedanken natürlich nicht primär um Kultur und Kunst. Aber wir landeten trotzdem im Rijksmuseum und dieser Besuch änderte einfach alles für mich: Ich entschied, Maler zu werden.

So studierte ich nach meinem Abitur zwei Jahre lang an der Sunderby Folkhögskola die technischen Grundlagen der Kunst und später Malerei am Konstfack University College of Arts, Crafts and Design in Stockholm, wo ich 1989 meinen Abschluss als Master of Fine Arts MFA machte.


„Reserved“ aus der Serie „Keep On Walking“

Wie ist es passiert, dass sich dieser Maler dann in einen Fotografen verwandelte?

Etwa um 1997 habe ich die Malerei aufgegeben, weil ich genug von dem hatte, was ich tat und weil die Galerie, mit der ich seit fast acht Jahren zusammengearbeitet hatte, geschlossen wurde. Es war also Zeit für mich, weiterzuziehen und ich wollte auch, dass sich etwas änderte; ich wollte diesen ziemlich traditionellen Kunstweg verlassen und andere Möglichkeiten erkunden.

Also begab ich mich in die virtuelle Welt und machte quasi alles, was nichts mit Malerei zu tun hatte: Video, digitale Bilderzeugung, Fotografie und sogar Grafikdesign. Ich bewegte mich also von eher klassischen Landschaftsmalereien beinahe romantischer Tradition hin zu Dingen, bei denen es eher um Konzepte und Ideen ging. So weit wie möglich weg von den ästhetischen Auffassungen, die bisher mein Alltag gewesen waren.


„Together“ aus der Serie „Keep On Walking“

Aber auf diesem Weg fühlte ich mich irgendwann auch, als würde ich genau die Dinge machen, die ich machen musste, um „zeitgenössisch“ zu sein. Ich hatte mehr und mehr ein Gefühl der Unzufriedenheit, fragte viele „Warums“ – und mich selbst, was ich machen muss, um mir treu zu bleiben.

Es war dann etwa um das Jahr 2000, dass ich anfing, nach einem Weg zu suchen, Kunst so zu machen, dass ich nicht zurück zu den Landschaften, mich aber trotzdem auch nicht dem Strom der anti-ästhetischen oder sogar anti-visuellen Kunst anschließen musste. Die Fotografie schien ein Medium zu sein, das zwischen diesen beiden Extremen liegt und das ich genauer entdecken wollte.


„Composed“ aus der Serie „Keep On Walking“

Als ein Künstler, der schon mit so vielen verschiedenen Medien gearbeitet hat, hast Du eine ganz grundlegende Philosophie bei allem, was Du machst?

Ich bin ein Ästhet. Die Ästhetik eines Bildes ist das Herzstück dessen, worum ich mich als Künstler immer kümmern muss. Aber gleichzeitig glaube ich, dass es mehr geben muss als nur das visuelle Vergnügen der Ästhetik, um ein interessantes Bild oder Kunst zu machen.

Manchmal denke ich, dass die Ästhetik die Funktion einer Tür hat, die bestenfalls zu einem Raum führt, wo das Konzept des Kunstwerks auf das Publikum wartet. Man kann ohne diese Tür nicht in den Raum mit dem Konzept gelangen, aber andererseits ist eine Tür, die nirgendwohin führt, ziemlich sinnlos.


„Square One“ aus der Serie „Square One“

Für mich ist die Fotografie das Bild in seiner reinen Form und es geht dabei auch um visuelles Vergnügen und die Kunst, zu sehen, aber sie kann auch einer konzeptuellen Art, die Welt und seine eigenen inneren Gedanken zu erkunden, dienen.

Die Fotografie wird immer mit dem Auge und mit „Realität“ verbunden sein, was eine interessante Abgrenzung ist, mit der man umgehen muss, weil die Arbeit mit der Kamera immer durch das definiert ist, was man selbst und was die Kamera sieht. Das ist aber per Definition nicht das Gleiche, wie die Realität objektiv oder wahrheitsgetreu zu beschreiben.

Das ist nicht möglich; es ist und wird immer eine Sache der Subjektivität und der Komplexität, eine dreidimensionale Wahrnehmung auf die flache Oberfläche eines Fotos zu übertragen, sein. Dadurch entfernt sich alles umso weiter von Objektivität. Die Wahrheit über die Realität wird immer ein offenes Problem sein. Das ist ein wichtiger Faktor und das, was mich antreibt, künstlerisch zu arbeiten.


„Omen“ aus der Serie „Underneath“

Was für ein Fotograf bist Du, was willst Du zeigen?

Ich versuche, das zu benutzen, was ich sehe, dabei erkunde ich das urbane Umfeld, dessen Teil ich auch bin und versuche, eine andere Geschichte zu erzählen, die dann aber fast immer auf meiner eigenen Türschwelle endet, wenn man so will.

Zum Beispiel war eines meiner ersten Projekte, Fotos von der Straße zu machen. Aber nicht so, wie es vielleicht ein Straßenfotograf tun würde, sondern indem ich die Kamera auf den Boden gerichtet und Aufnahmen vom Asphalt gemacht habe. Also den Beton als eine Art Repräsentation für eine Landschaft oder sogar einen alternativen Atlas der Welt benutzt.


„The Monument“ aus der Serie „Underneath“

Ich erhalte viele Kommentare, dass meine urbanen Fotos sehr leer und fast immer auch ohne die Präsenz von Lebens seien. Und das ist natürlich richtig, zumindest oberflächlich betrachtet. Ich habe darüber viel nachgedacht: Ich meine, mit Urbanität zu arbeiten, sollte das nicht gerade vom Leben und der Anwesenheit der Menschheit handeln?

Wenn man das einen Straßenfotografen fragt, ist die Antwort zweifelsfrei „ja“, aber für mich ist die Frage nicht so leicht zu beantworten. Wenn man genau hinsieht, stellt man fest, dass meine Bilder indirekt auch vom Leben handeln. Das ist auch die Idee dahinter und sehr wichtig für mich.


„Perimeter Patrol“ aus der Serie „Schematics“

Was inspiriert Dich?

Diese Idee, das Leben auf indirekte Art darzustellen, wurde bei mir von der Welt eines Spiels inspiriert. Genauer gesagt eines Spieles, das ich 2000 gespielt habe und auch durch einen Film, der um die gleiche Zeit hier im schwedischen Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Das Spiel war die erste Ausgabe von „Deus Ex“, einem Computer-Rollenspiel, das eine dunkle Story über eine Verschwörung und Technologie und die Andeutung vom Gott in der Maschine hat, angesiedelt in einer urbanen und dystopischen Umgebung. Die Ästhetik dieses Spiels hat mich sehr inspiriert, obwohl ich jetzt weiß, warum die Umgebung dort so dunkel und leer war – eine Konsequenz der unzureichenden Technologie zu dieser Zeit.


„Proboscis II“ aus der Serie „The Elephant Song“

Der Film, den ich sah, war „Langoliers“, nach einem Buch von Stephen King, in dem es um eine Gruppe von Menschen geht, die irgendwie in einem Zwischenraum von Jetzt und Damals gefangen werden. Sie treiben in einem Limbus, in dem alles schon passiert ist und Dinge, die erst kommen, noch nicht passiert sind. Also ist die Welt leer bis auf die Spuren der menschlichen Aktivität, die man auch in leeren Räumen in der Realität vorfindet.

Diese Ideen sind sozusagen der Schlüssel dazu, wie ich mit meinen urbanen Erkundungen umgehe. Ich versuche, die Umgebung zwischen zwei Ereignissen zu benutzen, indem ich nach Überresten suche, die für mich viel interessanter sind als die Ereignisse selbst. Ich würde sagen, dass fast jedes Bild aus meiner Serie „Urban Walks“ das Ergebnis der Suche nach diesen Spuren zwischen den Ereignissen, nach Spuren des Lebens, menschlicher Aktivitäten ist.


„Out“ aus der Serie „A Place Of None“

Du scheinst immer in Serien zu arbeiten.

Um ehrlich zu sein, kann ich mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal nur ein einzelnes Bild gemacht habe. Diese Art zu arbeiten sagt natürlich alles über mich aus, der ich immer versuche, eine Geschichte zu erzählen. Obwohl die meisten dieser „Geschichten“ in ihrer Form recht frei sind – eher wie fragmentierte Ideen oder Fragen in visueller Form – bin ich mir sicher, dass diese Arbeitsweise meinem Kindheitstraum, ein Cartoonzeichner zu werden, entspringt.

Irgendwie bin ich wieder da, wo ich angefangen habe – nur ohne die Superhelden.

Da sind Serien, die wie Comicstrips sind: Kurz und hoffnungsvoll süß wie etwa „The Elephant Song“ oder „Schematics“ und dann sind da auch die niemals endenden Geschichten. „Urban Walks“ ist eine, an der ich ständig weiterarbeite und 2011 ein Buch mit 144 Bildern dieser fortlaufenden Geschichte veröffentlicht habe. Das Gleiche gilt für die Serie „Resonance“, die ich gerade für eine Ausstellung hier in Stockholm vorbereite.


„Red Devil“ aus der Serie „A Place Of None“

Welche Funktion haben die Titel der Bilder und Serien in Deinen Arbeiten?

Titel sind essentiell und ich muss sogar sagen, dass ich manchmal Bilder, die ich eigentlich mochte, aus einer Serie oder überhaupt ausgeschlossen habe, weil ich es nicht geschafft habe, den richtigen Dreh für den Titel zu finden. Sie sind also sicherlich ein zentraler Teil meines künstlerischen Konzeptes.

Aber es gab auch Zeiten, in denen ich meinen Bildern überhaupt keine Namen gegeben habe. Ich hatte diese Idee, das Feld für den Betrachter komplett offen zu lassen, damit er selbst eine Idee entwickeln oder meine Arbeit selbst konzeptuell erleben kann. Vollkommen getrennt von jeglichen Ideen, die ich vielleicht hatte, als ich das Bild kreiert habe.


„Take A Seat“ aus der Serie „Urban Walks“

Und da Worte, die geschriebene Sprache, in ihrer Natur so suggestiv sind, wenn sie in den Kopf kommen, weil sie so viel stärker als Bilder sind, dem Publikum eine Idee zu suggerieren oder sogar in den Geist zu pflanzen, hatte ich entschieden, gar keine Titel zu vergeben. Ich wollte auch klar machen, dass ich nicht Literatur mache, sondern ein visueller Künstler bin.

Diese Idee, dass die Kunst zwangsläufig so etwas wie eine offene Frage ist, ist natürlich immer noch im Zentrum dessen, was ich tue. Ich glaube, dass man als Künstler seine Arbeiten an einem bestimmten Punkt „aussetzen“ und sie den Betrachtern übergeben muss. Für die Umsetzung der Idee von offenen Fragen wiederum sind Bilder sehr viel stärker, verglichen mit dem geschriebenen Wort.


„Biscuit“ aus der Serie „Urban Walks“

Warum setzt Du Titel heute in Deinen Arbeiten dann doch wieder ein?

Wenn ich ehrlich bin, mag ich es ja, Ideen anzuregen und Geschichten zu erzählen. Ich bin ein konzeptueller Künstler und Ideen kommen in diesem Territorium von ganz allein, sozusagen. Wenn man also nicht gerade Kunst in Form von Installationen macht, sondern Bilder allein, dann können die Titel eine Möglichkeit sein, das Erlebnis einer übertragenen Idee oder – präziser – einer gestellten Frage, zu verbessern.

Titel funktionieren für mich auf die gleiche Weise für das Konzept eines Werkes wie die Ästhetik dazu beiträgt, das Konzept zu erreichen; also wieder so etwas wie eine Tür für den Zugang. Und obwohl ich immer noch nicht sicher bin, ob das wirklich notwendig ist, finde ich es fesselnd, Titel als Teil oder zur Verbesserung der Erfahrung zu benutzen. Oder sogar, um Dinge zu problematisieren, die Frage genauer zu stellen.

Wenn Du all das bedenkst, kannst Du die Komplexität des Prozesses, Bilder mit Titeln für eine Serie zu versehen, verstehen und wie schwer das sein kann. Aber gleichzeitig auch, wie interessant es ist, diese Gegensätze auszubalancieren. Den Drang zu haben, über Ideen zu „sprechen“, Fragen zu stellen oder zumindest, sie sichtbar zu machen, gleichzeitig dem Betrachter aber nicht vorgeben zu wollen, was er denken soll, die Antwort zu verraten oder die ganze Geschichte auf einem Silbertablett zu präsentieren.


„Happy Days I“ aus der Serie „Urban Walks“

Deine Serien wie auch die Bilder innerhalb der Serien haben eigene Titel – da stellst Du aber viele Fragen!

Es gibt da einen feinen Unterschied in meinem Denken, wenn es darum geht, Titel für Serien zu finden oder für einzelne Bilder. Die Serie ist sozusagen der Körper und die Titel dieser Körper entspringen fast immer Dingen, die nicht zwingend offensichtlich sind.

„Urban Walks“ ist natürlich ein Titel, der ist, was er ist: Ich laufe in der urbanen Landschaft rum und versuche, diese Spaziergänge irgendwie zu visualisieren. Aber selbst hier ist eine leichte Störung im Titel, da die Art der Darstellung gerade nicht dokumentarisch ist. Wenn man Titel wie „The Village“, „The World Map“ oder „Resonance“ betrachtet, sind sie schon eher am offensichtlichen Ende der Skala angeordnet.

Happy Days II (Urban Walks) © Poromaa
„Happy Days II“ aus der Serie „Urban Walks“

Kannst Du noch mehr über diese Beispiele sagen?

Als ich „The Village“ machte, war mein erster Gedanke, es irgendwas um „The Ghost Town“ herum zu nennen, weil der Ort, an dem ich fotografierte, eine Ahnung von genau dem hatte: Einer Stadt voller Geister. Und ich stellte mir vor, wie die Graffiti auf den Wänden und in der Umgebung so eine Art fortdauernde Unterhaltung der Geister an diesem Ort wären, dass die Tags, Krakeleien und unvollständigen Nachrichten in einer Geistersprache geschrieben wurden oder sogar ihre visuellen Stellvertreter sind.

Aber als ich dann mit der Nachbearbeitung begann, fühlte ich eine auffällige Ähnlichkeit mit dem Ort und dem dargestellten Milieu, an das ich mich aus dem Film „The Village“ erinnerte. Der Film spielt an einem Ort, der von hohen Wänden und einem „beobachtenden“ Wald umgeben ist. Das Licht und die Atmosphäre vor Ort erinnerten mich auch sehr an meine Erfahrung des Films und die Idee seiner darunterliegenden Geschichte war nicht so weit von meinen ursprünglichen Gedanken entfernt, aber offener, soweit die Ideen ähnlich sind.

It's A Living (Urban Walks) © Poromaa
„It’s A Living“ aus der Serie „Urban Walks“

„The World Map“ ist ein Titel, der sich ganz darum dreht, die Welt auf eine alternative Art als Landschaften oder Orte wahrzunehmen. Die Bildebene beschäftigt sich auch mit dem Wechsel der Perspektive. Oberflächlich betrachtet sind es Bilder, die zeigen, was man sieht, wenn man die Kamera auf die Asphaltoberfläche oder einfach den Boden richtet. Aber ich habe die Bilder immer als fast topografische Ansichten eines alternativen Universums gesehen.

„Resonance“ entstand aus einer Idee von Geräuschen und Musik. Ich erinnere mich daran, dass ich sehr viel über die verschiedenen Klänge nachdachte, die die Container machen, wenn man auf ihnen klopft – je nachdem, ob sie leer oder mit etwas gefüllt sind. Diese fundamentale Idee funktioniert seitdem für die Serie, obwohl es um so viel mehr geht als nur ein Metallecho, das durch die Stille hallt.

Aber da der Titel so offen gehalten ist wie ich es mag, habe ich ihn behalten und denke inzwischen auch nur sehr selten an Klänge, wenn ich neue Bilder zur Serie hinzufüge. Wenn man sehr lange an einer Serie arbeitet, tendiert sie immer dazu, sich zu bewegen und zu verschieben, ein Eigenleben zu entwickeln – und das ist ja gerade das wirklich Interessante daran.


„The Ballad Of Yang Ming“ aus der Serie „Resonance“

Steckst Du manchmal besondere Wendungen oder Hinweise in Deine Titel, um den Betrachter etwas mehr in eine bestimmte Richtung zu lenken?

Wenn ich meinen Bildern Titel gebe, versuche ich alles, um Hinweise zu geben, zu problematisieren oder die Wahrnehmung des Betrachters vom Offensichtlichen abzulenken und etwas von der Realität in die imaginäre Welt zu ziehen. Verbunden damit, wie ich meine Vorstellungskraft benutze, wenn ich Dinge sehe, aber ohne ein Dogma.

Das kann alles sein von Ironie über Humor bis zu poetischen Reflexionen oder schlichtem Unsinn. Es kann darum gehen, etwas zu sagen, das im Widerspruch zum Sichtbaren steht oder etwas, das ich direkt vom Bild aufgreife, nicht immer das Offensichtliche, eher Dinge, die hinter den Kulissen warten – die kleineren Dinge, sozusagen.

Beispiele wären die zwei Bilder „Happy Days“ 1 und 2 und „It’s A Living“ aus der Serie „Urban Walks“, dort sind die Titel ein bisschen ironisch oder, um genauer zu sein, tragi-komische Reflexionen dessen, was ich gesehen oder erlebt habe.


„There Is A Zebra Outside My Window“ aus der Serie „The World Map“

Im Kontrast dazu hat „The Ballad Of Yang Ming“ aus „Resonance“ einen Titel, der einen anderen, eher romantischen und poetischen Ton anschlägt, ein Hauch von Zeit und Reise, die Echos des Jetzt und Damals.

Aus „The World Map“ ist „There Is A Zebra Outside My Window“ erwähnenswert; der Titel ist fast eine direkte Reflexion dessen, was man im Bild sehen kann, aber er suggeriert etwas anderes.

Und schlussendlich fällt mir noch „Let Us Enter“ aus der Serie „The Village“ ein, bei dem der Titel sehr eng mit der Idee der Geister verbunden ist. Es geht um meinen Eindruck, dass die Geister sich in Form der Graffiti materialisieren, darauf drängen, einzutreten, vielleicht nur in den Raum hinter der Metalltür, aber vielleicht auch in Deinen Kopf. Wer weiß?


„Let Us Enter“ aus der Serie „The Village“

Titelbild: „You Shall Not Pass“ aus der Serie „The Village“.

Ich habe das Interview mit Samuel auf Englisch geführt und anschließend ins Deutsche übersetzt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Sun Too Harsh? Modify It!

19 Feb
For guys, a little harshness in the light can be a good thing.  So for this shot, I positioned the sun over his left shoulder, and a reflector to the right and in front of him. EOS-1D X, EF 85mm f/1.2L II. 1/320, f4, ISO 100.

For guys, a little harshness in the light can be a good thing. So for this shot, I positioned the sun over his left shoulder, and a reflector to the right and in front of him. EOS-1D X, EF 85mm f/1.2L II. 1/320, f4, ISO 100.

I’m big on shooting portraits outdoors.  I love the natural light, the variety of locations available, and the more natural feel.  I think for the average subject, a studio can be an intimidating place.  The problem with shooting outdoors is that you are at the mercy of Mother Nature, for the most part, when it comes to light.  But not to worry.  Just as a simple speedlite can be modified, so can the sun.

When the sun is harsh, there are a few things I can do to soften it. I will use fill-flash outdoors when I have to, but I’m not a fan of straight, on camera flash of any kind if I can help it.  And some situations it’s just not possible to move the flash off camera to act as fill.  I these situations, I go with one of two options. First, I can use a reflector kick light back into the subject’s face.  I will place the sun behind my subject, at an angle so I’m not shooting straight into it. The reflector, I will position the reflector to the exact opposite of the sun, in front of my subject, and to the side. The beauty of using a reflector with the sun is that you can see the effect immediately, unlike with flash.  Have someone hold the reflector and move it around so you can see the effect with it as it moves.  If I have no one available to hold the reflector, I will use a light stand with a reflector holder.  Additionally, a weight of some kind may be helpful if it’s breezy since the reflector will act as a sail.  Your camera back can work for this, or sandbags are ideal. The drawback with a reflector will also be an equally bright object in the eyes of your subject, and could cause him to squint.

Here you can see the difference with and without a scrim. On the left is straight sunlight with no modifiers.  It's not terrible, but harsher than I wanted on her face. I turned her around to face the sun, and used a scrim to soften the light on her. The result, in my eyes, was much more pleasing. EOS-1D X, EF 85mm f/1.2L II. Exposure for the image without the scrim was 1/1000, f/1.2, ISO 100 with +1 exposure compensation.  For the image on the right, 1/3200, ISO 100, f/1.2.

Here you can see the difference with and without a scrim. On the left is straight sunlight with no modifiers. It’s not terrible, but harsher than I wanted on her face. I turned her around to face the sun, and used a scrim to soften the light on her. The result, in my eyes, was much more pleasing. EOS-1D X, EF 85mm f/1.2L II. Exposure for the image without the scrim was 1/1000, f/1.2, ISO 100 with +1 exposure compensation. For the image on the right, 1/3200, ISO 100, f/1.2.

Sometimes, even with a reflctor, the light is much too harsh for what I’m looking for. In cases like this, I will use a scrim. In my case, my reflector and scrim are part of the same tool.  I currently use a Westcott 5-in-1 40-inch reflector.  It has a gold side, silver side, black side, white side, and a translucent disc as the center when the outer casing (which makes up the other four sides) is removed.  Using a tool like this means I always have both the reflector and the scrim with me, so I’m able to use whichever best suits the lighting conditions.

When using a scrim, I will position my subject so they are looking into the sun, and place the scrim between them and the sun. The scrim is the translucent part of reflector, and will allow the light to come through, although more diffuse than unmodified sunlight.   It’s easy to make a homemade scrim as well, using PVC piping or a wood frame, with nylon from a fabric store.  When making your own, it’s important to get neutral fabric, or else it will create a color cast on your subject.

The sunlight on her face was far too harsh for the effect I wanted.  I had her friend hold a scrim up to soften the light on her face, which gave me just what I was looking for.  EOS-1D X, EF 85mm f/1.2L II. ISO 100, 1/1000, f/1.2.

The sunlight on her face was far too harsh for the effect I wanted. I had her friend hold a scrim up to soften the light on her face, which gave me just what I was looking for. EOS-1D X, EF 85mm f/1.2L II. ISO 100, 1/1000, f/1.2.

 

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Sun Too Harsh? Modify It!


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7 Abandoned Wonders of Residential Architecture

19 Feb

[ By Steph in Abandoned Places & Architecture. ]

Abandoned Homes Main

Palatial chateaus, ordinary suburban homes, skyscraper residences and vertical slums alike have been abandoned by their human inhabitants and given over to rot and ruin. Whether they represent once-opulent refuges for the rich or some of the most shocking conditions of abject poverty in the world, these 7 ghostly abandoned wonders of residential architecture are deliciously creepy and strangely beautiful, if a bit sad.

Chateau de Noisy, Belgium

Abandoned Homes Chateau de Noisy 2

Abandoned Homes Chateau de Noisy 1

(images via: polanri)

Officially named Chateau Miranda, this neogothic castle was built in 1866 by an English architect who passed away before it was completed. It served as a summer residence for a wealthy family until it was commandeered by Nazis during World War II. For decades afterward, Chateau Miranda operated as a hotel and accommodation for children of Belgian road employees, but in 1991, a fire led to its abandonment. Since then, it has been given over to decay.

Touring the dilapidated chateau is fairly dangerous, as most of the upper floors have decayed and fallen through. It’s a shame to see something that was once so beautiful fall into ruin. Urban explorers give a firsthand account of sneaking in and taking some beautiful photos of the interior at TalkUrbex.com.

Sathorn Unique Skyscraper, Thailand

Abandoned Sathorn Unique Skyscraper 2 Abandoned Sathorn Unique Skyscraper 3 Abandoned Sathorn Unique Skyscraper 1

(images via: abandonedjourney.com, earth-bound misfit)

The 47-story Sathorn Unique Tower was supposed to be a well-appointed modern residence for well-to-do citizens of Bangkok, Thailand. Now, it’s a ghost tower, standing eerily empty and silent against the skyline of the city, its concrete surfaces already stained and rusted. Developers built this and many other skyscrapers in Bangkok during an economic boom, but fortunes fell, the developers went bankrupt, and the buildings stand empty. During storms, debris from the structures rain down upon the streets below. Inside, it’s virtually pitch black, and exposed metal pipes and frames should make explorers wonder when they last had a tetanus shot. At the top, however, it’s easy to see why this would have become one of the city’s most prestigious addresses.

Abandoned Prince’s House, Russia

Abandoned Homes Russian Prince 1 Abandoned Homes Russian Prince 2 Abandoned Homes Russian Prince 3

(images via: english russia)

Perhaps abandoned mansions, castles and chateaus are so fascinating because it’s difficult for many of us to understand how something that cost so much money could be allowed to decay. Someone went through the trouble of designing the home, choosing decorative elements and purchasing fine fixtures, only for them to be ruined far before they should have. This Russian prince’s house located on the Black Sea in Abkhazia is one example. Overlooking what was known to upper-class Russians as the ‘Russian Riviera’, the castle is nearly 200 years old.

But, like many things, it lost its grandeur during the Soviet era. It was converted to the Hotel Seagull on Stalin’s orders, a summer residence for male government officials from Moscow. Once the Soviet Union collapsed, it was abandoned; with the nation of Georgia so often at war, restoring it is not exactly a high priority.

Kolmanskop, Namibia

Abandoned Homes Kolmanskop 1 Abandoned Homes Kolmansop 2

(images via: wikimedia commons, geoftheref, coda)

Among the most surreal abandonments is the old diamond mining town of Kolmanskop in Namibia. This ghost town was once a small but very rich village, filled with German miners who were attracted by the potential for quick and easy wealth. It’s built in a German architectural style. The town declined after World War I, and was abandoned altogether in 1954.

The most interesting thing about Kolmanskop is the fact that its homes, hospital, ballroom, school and other buildings are now filled with sand, making it seem as if they’re sinking. The hot, windy desert climate blows sand in through the windows and doors.

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[ By Steph in Abandoned Places & Architecture. ]

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Marvelous Muralist Makes Giant-Sized Street Art Illusions

19 Feb

[ By Steph in Art & Street Art & Graffiti. ]

Sam3 Giant Murals Street Art 1

The facades of entire buildings are transformed with the larger-than-life painted silhouettes of Madrid-based street artist Sam3. Known for both the enormous scale of his work and the graphic simplicity of his figures, Sam3 gives decaying urban buildings a sense of mystery and wonder.

Sam3 Giant Murals Street Art 5 Sam3 Giant Murals Street Art 6

Some works span billboards all over the city, such as a series that spells out the word ‘subliminal.’ Others stretch out across massive apartment complexes – like a giant man stepping out of the sky to pet a cat.

Sam3 8

Sam3 Giant Murals Street Art 3 Sam3 Giant Street Art Murals 4

Many of Sam3′s works are surreal, with celestial elements. An alleyway mural in Vienna depicts a man being peeled like a potato by two gigantic hands.

Sam3 Giant Murals Street Art 2 Sam3 Giant Murals Street Art 7

Sam3′s street art can be seen all over the world, from his home state of Spain to a skyscraper in Atlanta. See more of his work at Sam3.es and Street Art Utopia.

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[ By Steph in Art & Street Art & Graffiti. ]

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Self-Defense Decor: 3 Furshings Fend Off Home Invaders

19 Feb

[ By WebUrbanist in Design & Furniture & Decor. ]

Clubs, axes and bats are anything but typical furniture, and may be off-putting to ordinary people visiting your house. Hence these hybrid designs, in which weapons are built right into nightstands, coat racks and coffee tables.

First, a classic: the James McAdam bat-and-shield bedside-table set that started out as a concept design, but through a cycle of positive viral feedback has not made it into production and is available for purchase.

From its creator: “Here it is the [safest bedside table] you can buy. Made from Birch [plywood] Maple and Leather this table is priced at $ 245. It has been developed [since being] exhibited in the Museum of Modern Art NY and now being made in the UK for sale worldwide.”

Next, a spiked club from The Principals.  “Crossing a classic piece of sports equipment with an everyday household piece of furniture, the Bat Rack uses iconographic items to create a unique piece that functions both passively and actively, to serve and protect.

“As a weapon of self defense and a place to hang your belongings, the Bat Rack can be installed on any wall by swinging, spike-end first, or used to stop any burglar in their tracks. Constructed from solid Carolinian maple and hand-turned stainless steel, the Bat Rack is inspired by the supple curves of Danish mid-century masters and the crack of a bat heard from neighborhood sandlots.”

Finally, from designer Chris Duffy, the less-practical but quite-beautiful axe table. “Walnut veneer or light Oak veneer from Stewardship Council managed forests and other controlled sources, the solid hickory axe handles are specially imported from the USA. Resin composite axe heads.”

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Paper Cuts: 40 Puzzling Pop Culture Silhouettes

19 Feb

[ By Steph in Art & Sculpture & Craft. ]

Pop Culture Silhouettes 4

Some people – and characters – are so recognizable, we can tell who they are just by the outlines of their heads. All it takes is a few basic details, like a hat, a necklace or a certain hairstyle, to identify them. Others are more of a challenge. See for yourself with artist Olly Moss’ ‘Paper Cuts’ series depicting figures from pop culture.

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Pop Culture Silhouettes 5

Pop Culture Silhouettes 6

Silhouettes from popular movies and television shows range from instantly identifiable to a bit more puzzling. Can you guess those top characters by their ’90s hairstyles?

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Cartoons, game characters and superheroes might be the easiest of all. Who couldn’t identify Mario and Luigi, The Joker, Superman, or the Roadrunner and Wile E. Coyote?

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Intelligent Interstates: 5 High-Tech ‘Smart Highway’ Systems

19 Feb

[ By WebUrbanist in Technology & Vehicles & Mods. ]

With prototypes set to hit the pavement in the Netherlands next year, these interactive  interventions take innovation back from a focus on the car and put it right on the road.

Examples include: glow-in-the-dark paints that recharge by day and illuminate by night, wind-driven roadside lamps, energy-saving motion-sensor lights, temperature- and moisture-sensitive weather- and road-condition displays with color-changing paint to warn of icing, and even dedicated induction-priority lanes to magnetically recharge electric cars.

The Dutch Design Award-winning team behind these designs comes from Studio Roosegaarde and Heijmans Infrastructure. Their work spans green technologies and safety measures that will merge with real-life lanes, providing useful feedback and assistance to drivers.

“It’s about safety, creating awareness but also making roads energy-neutral in terms of lighting … and most of all: creating the experience of an icon, the Route 66 of the future.” While we may eventually see a future where cars drive themselves, for now we live in a world where high speeds bring real dangers, and invention has not matched the acceleration of actual drivers. Time and experiments will tell how well these ideas actually work when applied to asphalt.

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E-Ink Keyboard: Letter Keys Morph into Custom Symbols

19 Feb

[ By WebUrbanist in Gaming & Computing & Technology. ]

e ink custom keyboard

Electronic ink is energy efficient and easy on the eyes, so why not adapt it to the keyboard? It is, after all, one of the few components of everyday technology that still has printed type in a screen-dominated world.

e_inky

electronic ink keyboard concept

Designed by Maxim Mezentsev & Aleksander Suhih the E-inkey keyboard for Pixel Studio (p1x.ru), the concept is simple: e-ink key displays that can shift to gaming keys, shortcuts or program-specific icons smoothly on demand, just like turning the digital page in your favorite e-book reader.

electronic oled color keyboard

There is already a working precursor to this, and it is more than a prototype – the Optimus Maximus keyboard has configuration software for full customization (letters, images, icons, colors), but uses power-sapping and heavy-touch OLED technology (making it harder to go wireless or even push buttons).

eink customizable multitasking keyboard

While this is not yet in production, the specs give some hope that it might make its way to Kickstarter or an equivalent soon – it definitely falls under the “please take my money!” category for tech geeks and design professionals alike.

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Abandoned Cement Factory & Silos Transformed into Offices

19 Feb

[ By Steph in Architecture & Offices & Commercial. ]

Abandoned Cement Factory Office 1

An incredible abandoned cement factory, covered with ivy and partially in ruins, has been transformed into a massive office complex that preserves both the original architectural integrity of the structures and honors the factory’s period of disuse. Architect Ricardo Bofill discovered the property in Spain in 1973 and claimed it for the head office of his firm, Taller de Arquitectura.

Abandoned Cement Factory Office 2

Abandoned Cement Factory 3

When the property was discovered, it was full of staircases to nowhere, exposed pipes and half-fallen structures. The industrial complex consisted of over 30 silos, subterranean galleries and machine rooms. The transformation of the space started with knocking down some of the unsalvageable structures, which left behind curious concrete forms that give the impression of a modern abstract sculpture park.

Abandoned Cement Factory Office 4

Abandoned Cement Factory Office 5

The eight silos that remained became the offices, archives, a library, a projection room, a lab for architectural models and sleeping spaces. A massive space known as ‘The Cathedral’ hosts exhibitions, concerts and other cultural functions.

Abandoned Cement Factory Office 6

While the interior spaces have been cleaned up, much of the machinery has been left behind, and the grounds have been restored to a balance between intentional landscape design and the chaos of greenery that proliferates when buildings are not maintained.

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