
Toad, originally uploaded by Thomas Hawk.
Der folgende Artikel stammt aus der Feder von Matthias Haltenhof. Er ist selbstständiger Fotograf und lebt in Köthen in Sachsen-Anhalt. Matthias fotografiert vorwiegend Landschaften innerhalb Europas. Ein Portfolio seiner Arbeiten ist unter www.matthiashaltenhof.de zu finden.Der Frühling 2010 war für mich eine der intensivsten Erfahrungen als Landschaftsfotograf. Ich war in vier verschiedenen Nationalparks und habe dort fotografiert. Die folgenden Aufnahmen sind sowohl am Meer, in den deutschen Mittelgebirgen als auch in den Alpen entstanden. Man muss manchmal garnicht so weit fahren um in eine wirklich unberührte Umgebung zu kommen.
Es fing damit an, dass ich mit Dave Derbis zu einem Fotofestival nach Zingst an die Ostsee fuhr. Als wir ankamen und die Unterkunft bezogen hatten, war der erste Weg natürlich zum Strand um mögliche Fotomotive zu scouten. Nachdem wir uns danach etwas auf dem Festival umgesehen hatten, ging es zum Sonnenuntergang nochmal an den Strand. Wir wurden mit einem tollen Sonnenuntergang und einem entspannten Abend belohnt.

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage war wenig verheißungsvoll, es war den ganzen Tag lang grau und regnete permanent. Wir sprachen mit einigen Zingster Einwohnern und bekamen den Weststrand des Darß als Fotolocation empfohlen. Trotz schlechtem Wetter begaben wir uns zum Abend auf den Weg dorthin, zumindest hörte es auf zu regnen und wir konnten einige Langzeitbelichtungen machen. Am nächsten Tag das gleiche Wetter. Wieder ging es zur Sonnenuntergangszeit Richtung Weststrand. Zuvor stand auf dem Plan, im Darßer Wald zu fotografieren.
Ich habe schon viele Natur- und Landschaftsfotos gemacht, aber ich habe noch nie einen solch wilden Wald in Deutschland gesehen. Alle zehn Meter sah es anders aus, andere Pflanzen und andere Stimmung. Noch während wir dort fotografierten, blitzte auf einmal ein rotes Licht durch die Bäume. Wir hatten zwar die Zeit des Sonnenuntergangs im Hinterkopf, allerdings rechneten wir angesichts des Wetters nicht damit. Doch wir wurden eines besseren belehrt. Mit den Kameras auf dem Stativ rannten wir zum Strand hinunter und sahen ein absolut surreales Farbspiel.
Ich habe noch nie bei einem Sonnenuntergang solche Farben gesehen. Am Horizont war unter der Wolkendecke ein kleiner Spalt aufgerissen. Das Licht wurde immer besser, wir fotografierten letztlich bis eine Stunde nach Sonnenuntergang.

Ein paar Tage später ging es mit ein paar Freunden vom Fotostammtisch Köthen für ein verlängertes Wochenende in die sächsische Schweiz. Wir hatten gutes Glück mit dem Wetter und fotografierten vorrangig an der Bastei. Allein der erste Abend war schon anstrengend. Nachdem wir um 21 Uhr den Sonnenuntergang fotografiert hatten, warteten wir noch bis 23 Uhr um einige Sternaufnahmen zu machen. Nachdem wir gegen 24 Uhr im Bett waren, hieß es um 03 Uhr wieder aufstehen für den Sonnenaufgang. Es hat sich aber gelohnt.


Auf der gleichen Reise ließ ich mich trotz Höhenangst zu einem Aufstieg zum Sonnenuntergang in die Schrammsteine bewegen. Nachdem wir oben angekommen waren und uns alleine wähnten, war dort schon eine Gruppe von 20 Fotografen aus Dresden. Obwohl mir nicht nach Fotografieren zumute war und auch keine Wolken am Himmel zu sehen waren, machte ich trotzdem schnell ein paar Aufnahmen, um nicht das gesamte Equipment umsonst hoch geschleppt zu haben.

Nach der Rückreise aus der Sächsischen Schweiz hatte ich ein paar Tage Zeit um mich auf eine Auftragsarbeit für das Tourismusamt Thale im Harz vorzubereiten. Ziel waren 25 finale Aufnahmen, welche ich am Ende auch abliefern konnte. Wie sieht eine Auftragsarbeit für Landschaftsfotografie aus? Man fährt am ersten Tag so viele Locations wie möglich ab, schaut sich dort die Motive an und überlegt sich in welchem Licht man das Ganze präsentieren möchte.
In den Folgetagen fährt man dann jeweils zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wieder die Locations an, um dort dann auf das richtige Wetter zu hoffen und den Auslöser zu drücken. Die Zeit tagsüber konnte ich zum Glück mit der Fußball-WM gut überbrücken. Nach einem regnerischen Nachmittag am vorletzten Tag der Reise machte ich in den sanften Hügeln nahe Thale diese Aufnahme.

Einige Tage später ging es wieder Richtung Ostsee und damit zurück in den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Ziel war diesmal die Insel Hiddensee. Als ich 2005 meine erste DSLR gekauft hatte, war eines der ersten Ziele auch auf Hiddensee zu fotografieren.
Nachdem ich mittlerweile ganz anders fotografiere als damals, war es eine interessante Erfahrung die Dinge dort nochmal mit einem anderen Auge zu sehen. Leider habe ich in der ganzen Woche keine einzige Wolken am Himmel gesehen und so beschloss ich nach vier Tagen die Kamera beiseite zu legen und die restliche Zeit faul zu sein, am Strand zu sitzen oder am Hafen Musik zu hören.


Eigentlich war dies die zu diesem Zeitpunkt vorerst letzte geplante Reise. Nach einigen Tagen daheim stellte ich in einem Telefonat mit Dave fest, dass wir beide Lust hatten, zu fotografieren. Nachdem es aber dann Anfang Sommer bis zu 40 Grad in Mitteldeutschland waren, suchten wir nach einer Möglichkeit, Landschaftsaufnahmen in einer kühleren Umgebung zu machen, wo man die meisten Fotolocations auf mit dem Auto erreichen konnte.
Unsere Wahl fiel auf den Nationalpark Hohe Tauern in Österreich. Eine knappe Woche waren wir meist auf der Großglockner Hochalpenstraße unterwegs und fotografierten in dementsprechend höheren Lagen. Die Größenverhältnisse dort beeindrucken mich als Flachländer immer wieder. Es ist eine wirklich wilde Landschaft mit Bergen bis zu 3800 Metern, durchzogen von Bächen und Wasserfällen.
Auch die Temperaturunterschiede sind enorm, aber glücklicherweise war es nicht so heiß wie daheim. Trotz dass die Hochalpenstraße nur etwa 40 Kilometer lang ist, ist sie sehr abwechslungsreich. Von schroffen Bergen über sanfte Hügel bis hin zu Gletschern gibt es dort viel zu sehen und zu fotografieren.



Nach einer knappen Woche ging es wieder zurück nach Hause, zurück in 37 Grad Wärme.
Die Reisen waren eine tolle Zeit. Ich bin meist um 3 Uhr morgens aufgestanden um das frühe Licht einzufangen, was mehr Arbeit als ein entspannter Urlaub ist. Aber ich habe unglaubliche Landschaften gesehen und faszinierendes Licht erlebt.
KWERFELDEIN | Fotografie Magazin
After departing Glacier National Park last week I made a one night stop in Yellowstone National Park. What do you photograph at night in Yellowstone? If you’re me, Old Faithful erupting at night with the Big Dipper in the background.
I was fortunate that the weather was clear on this particular night as it allowed for the moon to illuminate the scene evenly and it made it easy to capture the starry sky above. On the other hand my timing could have been better. I missed the 10:15pm eruption and had to wait approximately 80 minutes for the next one. For nearly 80 minutes it was just me and the Big Dipper passing time. While I was hoping to avoid a long wait, it was a relaxing evening none-the-less.
Old Faithful Night Eruption with Big Dipper – Yellowstone National Park, Wyoming
Photo Details:
Canon 5D Mark II, Canon 16-35mm f/2.8L II USM, f/4, 20 seconds at ISO 2500
Technorati Tags: photography, landscape, nature, Old Faithful, Wyoming, Yellowstone, National Park, stock photo, stock picture, Big Dipper, Ursa Major
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Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved
Old Faithful Night Eruption with Big Dipper, Yellowstone National Park

JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography
Ein zischendes Geräusch ist zu hören, ein paar Sekunden später das Aufschlagen der Skier auf dem Hang, dann der Zuschauerjubel. Meine Kamera speichert noch und speichert und speichert. Gespannt drücke ich mit meinen ziemlich steif gefrorenen Fingern auf ‘play’ und schaue die Serie von zehn Bildern durch, die ich gerade im Serienmodus gemacht habe.
Neun der zehn Fotos werden gleich gelöscht, aber eines der Bilder ist scharf. Genauer gesagt: Der Skispringer, der eben mit unglaublicher Geschwindigkeit und einem Zischen an mir vorbei geflogen ist, ist scharf abgebildet. Der Hintergrund verschwimmt in Unschärfe. Schnell konzentriere ich mich wieder, denn der nächste Sportler ist schon auf seinem Weg die Schanze hinab.

Sportarten wie Skipringen und Radsport haben mich lange fasziniert und sind der Grund, warum ich irgendwann begonnen habe, mich sehr intensiv mit der Fotografie zu beschäftigen. Die Dynamik dieser Sportarten einzufangen ist jedoch alles andere als einfach. Nach diversen Versuchen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Weitwinkelobjektiven habe ich die Technik des Mitziehens für mich entdeckt, um die Geschwindigkeit auch auf Fotos festzuhalten.
Für gelungene Mitzieher braucht man ein wenig Übung, ein bißchen Glück und auch Geduld, denn Ausschuss ist vorprogrammiert und es kann dauern, bis das perfekte Foto dabei ist. Ziel beim Mitziehen ist es, die Kamera exakt so schnell zu schwenken, dass sich das bewegte Objekt in der Zeit, in der der Verschluss der Kamera geöffnet ist, immer an der gleichen Position im Sucher und somit auch auf der gleichen Position auf dem Sensor oder Film befindet, während sich der Hintergrund ‘über den Sensor hinweg bewegt’ . So ist gewährleistet, dass das Objekt scharf, der Hintergrund jedoch unscharf verwischt abgebildet wird.

An der Kamera stellt man zum Mitziehen den Modus ein, der die Schärfe permanent nachführt. Außerdem ist es sinnvoll, den Serienmodus einzuschalten, denn bei einer Serie von mehreren Bildern ist die Wahrscheinlichkeit eines Treffers erhöht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir oft eines der mittleren Bilder aus einer Serie von acht bis zehn Fotos gelungen ist, weil man zu Beginn der Serie erst die Geschwindigkeit des Objektes erfassen und seine eigene Bewegung angleichen muss und diese nur über einen kurzen Zeitraum exakt halten kann.
Für meine Mitzieher benutze ich immer ein Teleobjektiv. Dies hat den Grund, dass man weniger hektisch schwenken muss, wenn man das bewegte Objekt mit der Kamera verfolgt. Steht man zum Beispiel nahe an der Straße und möchte einen Radfahrer seitlich fotografieren, sodass der Radfahrer scharf, der Hintergrund aber verwischt ist, muss man die Kamera und somit seinen Oberkörper in einer kurzen Zeit von ein oder zwei Sekunden über einen großen Winkel schwenken. Befindet man sich dagegen weiter entfernt von der Straße und nutzt ein Teleobjektiv, ist die Drehbewegung langsamer und das ruhige, gleichmäßige Mitziehen somit einfacher.

Der nächste entscheidende Punkt ist die Verschlusszeit. Wählt man eine zu kurze Verschlusszeit, hebt sich der Hintergrund nicht genug vom Hauptmotiv ab, da er nicht ausreichend verwischt. Bei einer zu langen Verschlusszeit fällt es schwer, dem Objekt während des kompletten Zeitraums, in dem der Verschluss geöffnet ist, exakt zu folgen. Je nach Entfernung zum Objekt und Geschwindigkeit des Objektes variieren die geeigneten Verschlusszeiten, hier ist Ausprobieren gefragt. Bei meinen Radsport- oder Skisprungfotos habe ich Verschlusszeiten von 1/80 bis 1/125 Sekunde verwendet.

Natürlich sind nicht nur schnelle Sportler geeignete Objekte, um Mitzieher zu machen. Auch Bilder von rennenden Hunden können zum Beispiel reizvoll sein. Da die Hunde jedoch keine gleichmäßige Bewegung in eine Richtung machen, sondern sich beim Rennen auch auf und ab bewegen, ist hier die Trefferquote noch geringer.
Doch gerade aufgrund der manchmal unberechenbaren und überraschenden Ergebnisse machen Mitzieher einfach Spaß. Und schließlich können nicht gelungene Bilder ja gelöscht werden – die digitale Technik macht das Fotografen- bzw. Fotografinnenleben hier einfacher.
Sind Euch schon schöne Mitzieher gelungen? Wir freuen uns auf Eure Links!
KWERFELDEIN | Fotografie Magazin

Went to the town of Windsor yesterday… horrible weather made it quite a crappy day for taking photos..
What was more disappointing was the lack of things to see..
Windsor castle may be huge, but its not much to look at from outside and the interior open to the public is tiny (and no photography allowed inside wtf!) – The chapel happened to be closed.
The cruise on the river Thames is supposed to give you views of a number of things including the castle.. which only happens in the last 5mins and even then its covered by trees.
Eton college… well its “allright”, again the inside was closed to the public.
Time is what prevents everything from happening at once. ~John A. Wheeler

Jetzt. Ich kaufe ein Buch und bekomme es: jetzt (Kindle). Ich lade einen Film herunter und schaue ihn: jetzt. Ich möchte ein neues Spiel probieren und bekomme es: jetzt. Ich möchte mich fotografisch weiterentwickeln und bekomme es: in zwei Jahren.
Niemand würde sich beschweren, wenn er innerhalb von 30 Sekunden via Download die neuesten Fotoskills erlernen und diese dann sofort umsetzen könnte. Und die Fotoindustrie setzt alles daran, mittels neuer Bücher, Onlinetrainings oder gar der allerfrischesten Technik die Lerndauer so kurz wie nur möglich zu halten – oder zumindest der Ungeduld des ambitionierten Hobbyfotografen so weit entgegenzukommen, dass er alles sofort haben kann.
Da entsteht schnell der Eindruck, dass man nur das eine Buch, genau dieses Objektiv oder exakt dieses Lerntraining braucht, um “viel krassere Fotos” zu machen. Doch wir müssen aufpassen, dass wir hier auf Dauer nicht der ungebremsten Konsumlust in die Falle gehen.
Dieser einen Strich durch die Rechnung zu machen und sich mal für ein, zwei Jahre kein neues Buch, kein Equipment, kein neues Tool zum Bearbeiten oder sonst was zu kaufen, könnte ein Ausweg aus der Dauerschleife sein. Was zunächst opportunistisch oder gar technikfeindlich anmutet, könnte den Weg freimachen zu einer Sache: tatsächliches Fotografieren.
Denn es ist keine kühne Behauptung, zu konstatieren, dass die wichtigsten Dinge sich nur über einen gewissen Zeitstrang entwickeln. Die gern benutzte Abkürzung wird zur Sackgasse. Umdrehen und neu navigieren.
Klar. Man kann live oder per Video einem Superprofi zuschauen, wie er ein bezauberndes Foto erstellt, die feinsten technischen Finessen erklärt und wenn man selbst die Kamera in die Hand nimmt, findet man nicht mal den Auslöser.
Selbstverständlich ist der letzte Halbsatz eine glasklare Übertreibung, aber dieses “auf Abruf lernen” funktioniert mitnichten so, wie es oft deklariert wird. Wer sich selbst nicht dazu begeistern kann, ein, zwei Mal in der Woche zu fotografieren, der kann in einer halben Stunde 77 Videos gleichzeitig ansehen, es wird ihm exakt so viel bringen: Nichts.
Denn niemand lernt durch reines Zusehen. Man kann drei Jahre lang einem Stickermeister bei der Nadelmalerei zusehen und dadurch ein paar Sticktechniken erlernen, doch die “Magie” passiert dann, wenn der Zuschauer zum Akteur wird, sich ein Stück Seide schnappt und am Spaltstich versucht.
So ist es nicht verwunderlich, dass so manche Einsteiger mit einer Überforderung kämpfen, die sie unfreiwillig freiwillig von der Fotoindustrie adaptiert haben. Es klappt einfach nicht so, – wie man es erwartet. Denn selbst wenn wir alles kaufen könnten, was wir bräuchten, und bis morgen (an)lernen könnten, was wir wollten eines hätten wir nicht: Erfahrung, die nur die Zeit bringt.
Denn die Einsicht (und darauf folgende Kurskorrektur), das man beispielsweise Insektenmakropanoramen in vergilbten Vintagefarben machen und gar keine Lust auf HDR-Landschaften oder Straßenfotos (nur weil die gerade so “in” sind) hat, kommt mit der Erfahrung. Um den letzten Satz noch einmal zu verkürzen: Einsicht kommt mit Erfahrung.
Denn Erkenntnisse dieser Art lassen sich weder kaufen noch in drei Tagen per “Vision” abrufen, da es vor allem ein Learning. By. Doing. ist. Erkenntnisse über den eigenen Weg lernt man nur hier: auf dem Weg. Ergo an Kamera, in Gesprächen mit Freunden, vielleicht nach einer langen Lustlosigkeitsperiode et cetera.
~
Wie schnell man in der Zeit X vorankommt, hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Setze ich mich drei liebe Jahre lang auf die Couch und drücke ab bei spontanem Lusteinfall auf den funkgesteuerten Fernauslöser meiner am Baggersee vormontierten Kamera, wird die Lernkurve in etwa so ausfallen: –
Nehme ich mir aber den Artikel von Maximilian Zimmermann zu Herzen und verbringe die Zeit X möglichst häufig an den Orten, wo ich gerne fotografiere, könnte die Lernkurve so ausfallen: /
Wie in meinem letzten Posting vorgelegt, möchte ich nicht mit der Rute warnend Leser unter Druck setzen – ich gehe immer von einem großen Anteil Eigenmotivation aus und glaube an das Lebensgefühl des Fotografierens.
~
Jedoch möchte ich dazu ermutigen, nicht zu vergessen, dass ZEIT ein ganz entscheidender Faktor ist und hoffe, dass dies als Resultat
a) Mut macht, sich auf die Hinterbeine zu stellen aber
b) Auch zur Entspannung unter Druck geratener Leser beiträgt, die dann, wenn beim Shooting gar nichts geklappt hat, die Hinterbeine auf den Tisch legen und sich sagen können:
“Wird schon.”
KWERFELDEIN | Fotografie Magazin
One thing I’ve come to terms with over the years is that when in the field no matter how psyched or enthused I am, I end up having a comical internal conversation with myself to wake up for a sunrise photo. Mind you this isn’t all the time, but the frequency is greater when I’ve been putting in long hours the day before. Case and point was my recent trip to Montana and Wyoming where I was frequently putting in 20-22 hour days that included driving, research, hiking, setup, shoots, file transfers and file backups.
Logically I know the time, place and gear to use for sunrise photo shoots, but that doesn’t make getting up any easier. For your entertainment here is a window into one mental conversation I had with myself for the following subject/goal:
Subject
Wild Goose Island, Glacier National Park
Goal
Photograph sunrise for single still images and time-lapse. If circumstances permit shoot short video sequences.
Gear
(2) tripods with tripod heads, (2) Canon 5D Mark II cameras, (2) cable release/intervelometers, Zeiss f/2.8 21mm lens & Canon f/2.8 24mm tilt- shift lenses via Borrowlenses.com, Singh-Ray polarizer and my camera bag with a few other spare lenses just in case.
How the Inner Conversation Unfolded
Alarm clock goes off at 4:30 and I quickly turn it off.
(Note: I set my alarm at 3 different times 15 min apart just in case. I do this to make sure I get up if I’m tired from consecutive long days.)
My eyes open and I instantly get a view of the pitch black sky to see what the weather conditions are so as to evaluate whether the days photo shoot is a wash or not. This always prefaces my inner morning conversations.
Good Jim: Hmm weather looks good. It’s clear to the west for morning light to pour into the valley, but there is wind. Looks good albeit not perfect for the shot I envisioned.
Bad Jim: Oh man! It is way too early, dark, cold and I’m exhausted. That wind is going to blow any chance for a glass reflection this morning. Let’s do this tomorrow.
Good Jim: Dude! Weather conditions are going to be dramatic with the weather front coming in, especially seeing that it’s clear to the west. Looks likely clouds are going to be hugging mountain peaks that will glow during the blue and later golden hour. No sunrise is ever exactly the same. Let’s go.
Bad Jim: Let’s see how things look in another 15 minutes.
Good Jim: Dude we have no time to waste.
I run a quick mental calculation run to figure out travel and setup time.
I can’t leave any later than 5am if I’m going to get 1st choice in location and properly setup.
Bad Jim: Seriously I can get this in tomorrow. Just a bit more sleep…
Good Jim: I did not come all this way flying 1000 miles and driving 9 hours yesterday to miss an opportunity to photograph this sunrise or the next at Glacier National Park. Get the lead out. There will be no missed opportunities on this trip!
At this point I snap into gear and quickly get my pre-prepped equipment together, run a double check on gear and clothes and drive out to the lookout point. As it turns out there is one car already at the lookout with a photographer resting inside.
Good Jim: Dude! I could have been here first if I wasn’t wasting time debating with myself first thing this morning.
I quickly collect my gear, locate a spot for the best view, set up, take test shots to fine tune focus and exposure, and wait for the light.
Sunrise at Wild Goose Island, Glacier National Park – via my iPhone dSLR photos coming soon
As I knew conditions were perfect and sunrise was unbelievably beautiful. Everything went perfectly. I got great stills, a time-lapse and short video sequences. Thinking back that I’d have opted for sleep rather than being there to photograph this amazing sunrise is beyond me and a reminder that I can be my own worst enemy. The key is not to let that happen with a great deal of discipline.
Sadly I’d like to say this is a one off situation, but it’s not. This type of inner conversation happens more times than I’d like to admit. Fortunately from experience I know that great things happen when you push yourself, get out of your comfort zone and remain disciplined.
Looking back at many of my images I don’t just see the photographed subject, I see the experience and remember back to similar early morning thoughts that I could capture this another day. Nature never shows reruns, every show is one of a kind. I remind myself of that often particularly on cold dark mornings when I’m dead tired and a new sunrise awaits being photographed.
Technorati Tags: photography, philosophy, real-life, inner voice
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Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved
On Location: Fighting One’s Inner Voice

JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography
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