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Archive for the ‘Equipment’ Category

browserFruits Januar #1

06 Jan

Nach dem ganzen Trubel von Weihnachten und Silvester freuen wir uns, dass auch in der Redaktion wieder der Alltag eingekehrt ist. Diesen versüßen wir Euch weiterhin gern mit sonntäglichen Früchten und in der kommenden Woche blicken wir zwei Mal gemeinsam mit Euch zurück auf 2012. Bleibt gespannt!

Fotospecial: Hände

Flickr

500px

Deutschsprachig

• Der deutsche Fotograf Wolf Ademeit porträtiert Tiere auf eine Weise, dass man glaubt, in ihnen etwas Menschliches oder Persönlichkeiten zu erkennen.

• Olaf Brandmeyer fragt sich, ob Kreativität überhaupt noch gefragt ist.

• Der Stilpirat ist wieder da.

• Eine schöne Bilderstrecke über die Straße Tolstoi in Estland haben wir bei Emerge entdeckt.

• Inspiriert durch unseren Retuscheartikel erzählt Uwe Mayer eine schöne Geschichte über die ersten Schneeflockenbilder.

• Unsere Redakteurin Katja Kemnitz geht der Frage nach, welches das „richtige“ Alter für gute Kinderbilder ist.

• Bei Gizmodo findet Ihr viele Grafiken darüber, welche Kameraeinstellungen hinter den besten Bildern des Jahres 2012 stecken. Was auch immer dieses Wissen nützt, interessant ist es doch irgendwie.

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International

• Sagenhaft. Darren Coleman erläutert, wie er sich aus einer DSLR und einer Fachkamera ein High-End-Gerät mit sämtlichen Freiheitsgraden gebaut hat.

• Haustierfotos sind so eine Sache und Katzenfotos sowieso, das Internet ist ja voll davon. Chase Jarvis weist auf die aus diesem von Kitsch überschwemmten Genre herausragende Serie Misao the Big Mama and Fukumaru the Cat von Miyoko Ihara hin.

• PetaPixel hat eine sehr feine, prägnante Einführung in Bildformate und Kompositionstheorie zusammengestellt. Da kann sicherlich jeder noch etwas lernen; reinschauen lohnt sich!

• Der 47-jährige Marco Longari, der 2012 viele aussagekräftige Fotos in die Nachrichten brachte, wurde auf TIME geehrt. Vorsicht, wer seine Fotos nicht kennt: Es sind auch Tote zu sehen.

• Ein Tag in einem chinesischen Kindergarten, komprimiert in elf herzerwärmenden Aufnahmen gibt es beim Guardian.

• Aga Luczakowska ist eine polnische Fotografin, die mit ihrem tollen Projekt „Female Istanbul“ für Aufsehen gesorgt hat.

• Die New York Times hat mittlerweile so viele Fotos, dass sie, wenn sie jeden Tag eines aus dem Print-Archiv veröffentlichen würde, erst im Jahre 3935 fertig wäre. Auf Lively Morgue, dem dazugehörigen Tumblr, werden ab und an Kostbarkeiten vorgestellt. Tipp: Klickt mal auf ein Foto.

Keep It Real: Ein Artikel über das sogenannte Branding, also auch für Fotografen und diejenigen, die es werden wollen. Falls Ihr keinen anderen Artikel diese Woche gelesen habt – lest diesen.

• Das Time Magazine erinnert an Fotografen, die 2012 starben.

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Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Die empfehlenswerte „Kleine Geschichte der Fotografie“* von Boris von Brauchitsch wurde erweitert und aktualisiert.

• Der Bildband „The silence of dogs in cars“* präsentiert Martin Usbornes elaboriert arrangierte Porträts von Hunden, die allein im Auto sitzend der Rückkehr ihrer Besitzer harren.

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Videos

Sehr langer, interessanter und informativer Vortrag über das Kollodium-Nassplatten-Verfahren. Nicht von der unspektakulären, etwas schnoddrigen Aufmachung abschrecken lassen.

 

Der Dokumentarfilm „Beyond“ begleitet den Fotografen Joey L. und seinen Assistenten Ryan auf ihrer Reise nach Indien, wo sie an ihrer Serie „Holy Men“ arbeiten, die Asketen portraitiert.

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Ausstellungen

Dancer Inside
Zeit: 22. August 2012 – Februar 2013
Ort: Französischer Dom, Am Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
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Kölner Augenblicke. Der Fotograf Peter Fischer
Zeit: 12. Dezember 2012 – 1. Februar 2013
Ort: Historisches Archiv, Heumarkt 14, Köln
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Gregor Schlierenzauer – Stille Momente
Zeit: 31. Oktober 2012 – 2. Februar 2013
Ort: Leica Store/Leica Galerie, Walfischgasse 1, Wien
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Ansichten an sich. Zeitgenössische Fotokunst aus Tirol und dem Trentino
Zeit: 5. Dezember 2012 – 2. Februar 2013
Ort: FO.KU.S Foto Kunst Stadtforum, Innsbruck
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Die deutsche Aussicht. Oliver Kern
Zeit: 3. Oktober 2012 – 3. Februar 2013
Ort: Portal der Industriekultur, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Rundeindicker, Fritz-Schupp-Allee 14, 45309 Essen
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Für einen Moment… – 100 Jahre Fotografie in Rastatt von 1850 bis 1950
Zeit: 26. April 2012 – 3. Februar 2013
Ort: Stadtmuseum Rastatt, Herrenstr. 11, 76437 Rastatt
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Che Guevara – Bilder der Revolution. Aus der Skrein Photo Collection
Zeit: 24. November 2012 – 3. Februar 2013
Ort: Museum der Moderne Rupertinum, Wiener Philharmoniker Gasse 9, 5020 Salzburg
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YTO BARRADA – Riffs
Zeit: 1. Dezember 2012 – 10. Februar 2013
Ort: Fotomuseum Winterthur, Grüzenstrasse 44 + 45, Winterthur
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IN OUR TIME – Magnum 1947 – 1987
Zeit: 7. Dezember 2012 – 10. Februar 2013
Ort: WestLicht, Wien
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Franziska Agrawal: LIMA-A-MIL
Zeit: 16. Dezember 2012 – 10. Februar 2013
Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, Ulm
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Licht-Bilder. Fritz Winter und die abstrakte Fotografie
Zeit: 9. November 2012 – 17. Februar 2013
Ort: Pinakothek der Moderne, Barer Straße 27, München
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Lustgarten. Fotoarbeiten von Rut Blees Luxemburg
Zeit: 19. September 2012 – 17. Februar 2013
Ort: Stadtmuseum Simeonstift Trier, Simeonstr. 60, direkt neben der Porta Nigra, 54290 Trier
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Der nackte Mann
Zeit: 26. Oktober 2012 – 17. Februar 2013
Ort: Lentos Kunstmuseum Linz, Ernst-Koref-Promenade 1, Linz
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Andreas Feininger – Industriefotografie in Amerika
Zeit: 23. November – 24. Februar 2013
Ort: Zeppelin Museum, Seestraße 22, 88045 Friedrichshafen
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Das Bauhaus im Bild. Die Fotosammlung Thomas Walther
Zeit: 5. Dezember 2012 – 24. Februar 2013
Ort: Bauhaus, Gropiusallee 38, Dessau
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Bruni Enke. Das Land der Dogon
Zeit: 23. November 2012 – 28. Februar 2013
Ort: Galerie Meta Weber, Blumentalstraße 2, 47798 Krefeld
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Armin Kühne – Fotografie
Zeit: 12. Dezember – März 2013
Ort: Universitätsarchiv, Prager Straße 6, Leipzig
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Lieber Aby Warburg, was tun mit Bildern? – Vom Umgang mit fotografischem Material
Zeit: 2. Dezember 2012 – 3. März 2013
Ort: Museum für Gegenwartskunst Siegen, Unteres Schloss 1, 57072 Siegen
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Tina Deininger & Gerhard Jaugstetter: Spuren auf Lampedusa
Zeit: 8. November 2012 – 3. März 2013
Ort: IWALEWA-Haus, Münzgasse 9, 95444 Bayreuth
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Mehr aktuelle Ausstellungen

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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5. Januar 2012

05 Jan

Ein Beitrag von: Hartmut Bösener


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Schrift und Bild

05 Jan

Ein Beitrag von: Anne Henning

Schrift und Bild sprechen auf den ersten Blick zwei völlig unterschiedliche Wahrnehmungsweisen an. Das Bild ist visuell, die Schrift ist narrativ. Schrift hat eine klare Leserichtung, Bilder hingegen eine unstrukturierte Dichte an Informationen – kurzum: Es scheint sich um ein gegensätzliches Verhältnis zu handeln.

Doch was passiert, wenn beide Medien zusammentreffen?

Bilder und Schrift begegnen uns im Alltag immer wieder gemeinsam. Kein Lexikon verzichtet auf Bilder, keine Zeitung kommt ohne Text aus. Wir kennen die Illustrationen in Büchern oder die Sprechblasen im Comic. Ebenso normal erscheint uns die Tatsache, dass beinahe jedes Kunstwerk einen Titel hat, der uns erklärt, was wir sehen.

Doch wie verhält es sich intermedial in der Kunst? Genau dieser Fragestellung habe ich mich in den letzten Monaten im Zuge meiner Examensarbeit genähert. Literatur und Fotografie haben für mich schon immer eine starke Anziehungskraft gehabt und durch meine Fächerkombination Deutsch und Kunst habe ich auch in meinem Studium eine große Schnittmenge entdeckt. Darum habe ich die beiden Elemente Schrift und Bild fotografisch zusammengeführt, um ihre gegenseitige Wechselwirkung zu untersuchen.

Ich wollte durch meine praktische Arbeit und theoretische Reflexion herausfinden, wie sich der Text ins Foto einfügt, was für eine Beziehung er mit dem Bild eingeht und ob sich Schrift und Bild ergänzen, illustrieren, beweisen, widersprechen oder gar miteinander konkurrieren können.

Als Werkzeuge habe ich meine Kiev88, einige Handvoll abgelaufener Rollfilme und die SX70 benutzt und verschiedene Konzepte ausprobiert. Zuerst habe ich in den Schauplatz Schrift eingefügt. Dafür habe ich meinen Modellen Buchstaben und Wörter auf die Haut gemalt, gestempelt, gelegt oder projiziert, ihnen Schilder umgehangen oder Schrift in ihre Umgebung gebracht.

Diese erste Serie hat für mich einige Fragen zum wechselseitigen Verhältnis beantwortet und die Fotos haben durch die unvorhersehbaren Farbergebnisse und Scanfehler ihre ganz eigene Ästhetik entwickelt.

Liedtexte, Lyrik oder Literatur, oftmals ist es ein Text, der einen inspiriert und Einfluss auf das Foto hat. Warum also sollte diese Quelle nicht auch einmal selbst im Foto erscheinen?

Ob Magrittes berühmter Schriftzug „Ceci n’est pas une pipe“, der die Problematik von Sprache und dem bezeichneten Gegenstand aufzeigt, die niemals deckungsgleich sind oder Wallace Bermans Credo „Art is Love is God“. Ich habe mit Zitaten verschiedener Künstler gespielt und diese in meine Fotos integriert.

Im weiteren Verlauf habe ich begonnen, die Schriftelemente nachträglich ins Foto zu integrieren und ihnen damit eine ganz andere Autorität und Dominanz zukommen lassen.

Durch bedruckte Folien oder kleine Buchstabensuppe-Nudeln haben die Handabzüge in der Dunkelkammer textuelle Zusätze erhalten oder ich habe mit Etiketten, Prägeband und Tesafilm die Fotos mit Schrift versehen.

Polaroid-Lift-Transfer in Bücher oder Literaturausschnitte in Fotos, am Ende sind mir immer mehr Möglichkeiten eingefallen, die beiden Medien miteinander zu kombinieren.

Die Fotos nachträglich zu verändern, war für mich zudem eine ganz merkwürdige Erfahrung, da ich bisher bei meinen Bildern den Zufall immer als wegweisendes Element hatte und sehr selten meine Fotos bearbeitet habe. Doch indem ich ausschließlich analog experimentiert und bearbeitet habe, sind es am Ende doch wieder die zufälligen Fehler, die das Foto interessant und liebenswert machen.

Ich habe erfahren, dass sich durch Schrift im Foto nicht nur neue Sinnzusammenhänge bilden können, auch wird die Schift manchmal der Schlüssel zur Botschaft oder sie gibt zumindest vor, ein Zugang zu sein.

Braille-Schrift, fremde Sprachen oder Schriften aus anderen Kulturen, manchmal wurde der Text nicht zu einer inhaltlichen Aussage, sondern zu einem eigenen ästhetischen Element im Foto. Konkrete Poesie oder Collagen aus Fotos und Wörtern, es gibt unzählige Möglichkeiten, künstlerisch mit Schrift und Bild zu arbeiten.

Am Ende meiner praktischen Arbeit hatte ich verschiedene Serien, die symbiotische, konkurrierende und erklärende Beziehungen von Schrift und Foto darstellen. Ich musste mich in der Examensarbeit für 20 Mittelformat- und Polaroid-Bilder entscheiden, die ich dann kunstwissenschaftlich analysiert habe und so zu verschiedenen Künstlern Verbindungen ziehen konnte.

Die Fotografinnen Shirin Neshat und Sophie Calle spielten dabei immer wieder eine Rolle, weil beide ganz eigene Zugänge zu dem Thema Schrift und Bild gefunden haben und für mich immer wieder Inspirationsquellen waren.

Sophie Calle beispielsweise baute einmal aus alten Briefen und Fotos beeindruckende Collagen und Shirin Neshat malte in „Women of Allah“ auf ihre Frauenportraits mit feinster Tusche persische Gedichte.

Die theoretische Reflexion der Arbeit, die wissenschaftliche Untersuchung von Schrift-Bild-Beziehungen in zeitgenössischer Kunst und die Grundsatzdiskussion um das Verhältnis von Sprach- und Bildwissenschaft konnte ich hier natürlich nur anreißen. Die Präsentation der fotografischen Ergebnisse soll im Mittelpunkt stehen und vielleicht inspirieren oder zum Nachdenken und Experimentieren anregen.

Für mich war die intensive Beschäftigung mit dem großen, aber fruchtbaren Komplex Intermedialität Schrift-Bild eine wichtige Erfahrung, die nicht nur eine Menge Arbeit und Spaß gemacht hat, sondern mir auch eines bewiesen hat: Schrift und Bild, keines durch das andere ersetzbar, aber jedes durch das andere bereicherbar. Denn das Gesamtkunstwerk ist ja bekanntlich mehr als die Summe seiner Teile – oder wie der Schriftsteller und Maler John Berger es treffend ausdrückt:

Die Fotografie, als Beweis unwiderlegbar, aber unsicher, was den Sinn angeht – erhält Sinn durch Worte. Und die Worte, die für sich allein nur eine allgemeine Aussage sind, erhalten eine spezifische Authentizität durch die Unwiderlegbarkeit der Fotografie. Zusammen sind die beiden sehr machtvoll; eine offene Frage scheint zur Gänze beantwortet zu sein.


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4. Januar 2013

04 Jan

Ein Beitrag von: Olivia Harmon

Hier ist ein Blatt zu sehen, jedoch ist es dunkel umgeben und einige Farben entstprechen nicht dem Gewohnten


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Dara, erzähl mir eine Geschichte

04 Jan

Als ich in einer E-Mail mit „Birdy“ (Vögelchen) angesprochen wurde und die Verabschiedung mit „smile and tea“ (Lächeln und Tee) endete, war ich doch ein wenig verunsichert. Nachdem ich jedoch weiter mit Dara Scully hin und her schrieb, merkte ich schnell, dass diese etwas schrullige Art gut zu ihr passt.

Genau wie zu ihren Fotos. Sie sind verträumt und märchenhaft, gleichzeitig auch tiefgründig und oft schockierend. Ihre Art unterstreicht deren Charakter. Eine Art Gesamtkunstwerk. Auch, wenn ich finde, dass die Fotos ohne ihre wunderlichen Worte auskommen, ließ ich mich gern auf ihre Gedanken ein.

Dara ist 23 Jahre alt, lebt in Spanien und fotografiert. Ihre Vorstellung von sich selbst lautet so:

Ich halte einen Vogel in meiner linken Lunge und wenn ich traurig bin, laufe ich nackt durch den Nebel.

Ich bin ein Geschichtenerzähler, ein Dichter, eine Art uralter Baum. Ich versuche, die Schönheit zu fangen und spreche die Sprache der Wälder durch meine Bilder. Meine Arbeit ist voller blasser Mädchen, Zerbrechlichkeit, Verlangen und Tod.

Ihre Geschichten machen mir Spaß. Ich stelle mir vor, am Abend mit ihr zusammen zu sitzen, einen heißen Tee zu trinken und ihren Märchen zu lauschen. Mich dabei abwechselnd zu freuen und zu gruseln und oft auch einfach nur erstaunt auf das nächste Unglaubliche zu warten.

Eine Melancholie geht von vielen Fotos aus. Sie schreibt mir, dass ich am besten ihre Serie „your branches/my bones“ vorstellen sollte. An ihr arbeitet sie momentan noch. Es wird eine Liebesgeschichte zwischen einem Mädchen und einem alten Baum. Ich mag diese Geschichte, finde jedoch in ihren Arbeiten mehr als nur diese Schwermut, von der sie schreibt und auch das möchte ich zeigen.

Da ist zum Beispiel die märchenhafte, kindlich wirkende Serie „little dreamers“. Hier begleiten ein kleiner Elefant, ein Bär und ein Reh das blasse Mädchen. Sie trösten sie, spielen mit ihr und erleben einige Abenteuer. Ich muss unweigerlich lächeln, wenn ich diese Bilder ansehe.

Das blasse Mädchen in den Bildern ist Dara selbst. Aber sie würde auch gern mit Modellen arbeiten. „Dann müsste man nur den neuen Körper kennenlernen, wie eine neue Sprache. Die Bewegungen des Körpers, die Poesie unter der Haut“, gibt Dara zu bedenken. Aber die Idee gefällt ihr.

Inspiration für ihre Geschichten findet sie im Nebel und Bäumen. In Schönheit, in all ihren Formen. Ich frage sie, ob sie ihre Märchen auch aufschreibt. „Nein, das sind visuelle Gedichte, sie sind zum Ansehen und dafür, sich die Geschichten dahinter vorzustellen.“

Mit diesen Worten schickt sie mir die Bilder für diesen Artikel und ich sehe mir noch einmal ihre Serien an. Sie hat recht, für die Bilder braucht es eigentlich keine Worte.


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3. Januar 2012

03 Jan

Ein Beitrag von: jaco_blink_182


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How Does a Blind Person Use Instagram? This Blind Instagrammer Demos

03 Jan

What if your camera could talk to you? That’s exactly what Tommy Edison’s can do.

Tommy has been blind since birth, but he uses Instagram on the regular. In fact, he has over a thousand followers!

It’s all thanks to the Accessibility setting on his iPhone, a setting that dictates to him what’s on his screen. With it, he can shoot, pick filters, add a caption, and read comments.

You might be wondering why a blind person would use Instagram if they’re not able to see their photos. It’s pretty much the same reason those of us with vision do!

Through it, Tommy’s able to document and share his daily life with friends and fans. In a way, he even gets to “see” his photos through the feedback he gets.

Pretty amazing, right?

MORE: Check out our feature on Pete Eckert a blind art photographer and Amy Hildebrand a photographer born legally blind from albinism.

How Blind Photographers Use Instagram [Thanks, Darby!]

p.s. Our friends at New York Institute of Photography wanna help you become better photographers this year. You can take their classes on your time from just about anywhere!

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© lisbeth for Photojojo, 2013. |
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Leidenschaft: Retusche

03 Jan

Ein Beitrag von: Anzhelika Zandt

Nachdem ich einige Zeit mit meinem Hobby „Modeln“ verbracht hatte, wollte ich unbedingt auf die andere Seite der Kamera wechseln und mich dem Fotografieren widmen. Anfang 2012 beschloß ich also zu fotografieren, merkte jedoch schnell, dass eine gute Kamera leider nicht so günstig ist und ich dafür erst noch Geld sparen müsste.

Um die Zeit aber effektiv zu nutzen, startete ich im März 2012 das Retuschieren. Über unzählige Videotutorials und sehr viel Üben fand ich relativ schnell Gefallen an der Sache und der bisherige Erfolg bestätigt meine Leidenschaft.

Meine Spezialgebiete sind die Bereiche Beauty und Fashion und hier vor allem die Hautretusche für High-End-Projekte. Für mich ist jedes Bild eine Art Kunstwerk und ich versuche, mich vom Bild inspirieren zu lassen, bevor ich starte. Zudem kommen natürlich noch andere Einflüsse wie Kundenwünsche oder angestrebte Looks, die mit in meine Arbeit einfließen.

Ich arbeite ausschließlich mit Photoshop und verwende hier alle notwendigen Techniken, die mich meinem Ziel näher bringen. Am meisten arbeite ich mit Dodge & Burn und verwende hier verschiedene Varianten.

Makellose Haut ist mir sehr wichtig. Es kommt natürlich auch auf die Qualität des Bildes an, aber im Idealfall sollten alle meine Arbeiten das Potential haben, in einem High-Class-Magazin oder als Werbeplakat gedruckt zu werden.

Fast jeder hat mal ein paar Pickel und Hautunreinheiten, die sicherlich nicht schlimm sind. Für die meisten Werbezwecke wird allerdings sehr viel Wert auf eine perfekte Haut gelegt, die trotzdem natürlich aussieht. Das setze ich bei meinen Arbeiten um. Auch, weil es mir persönlich so besser gefällt.

Dies lässt sich nicht mit dem Einsatz von Filtern erreichen, weshalb bei der Hautretusche die meiste Zeit benötigt wird. Wichtig ist mir allerdings auch, nicht alle „Störfaktoren“ zu beseitigen, da die Haut sonst zu plastisch und unecht wirkt.

Für eine gute Hautretusche – und auch Retusche im Allgemeinen – braucht man neben viel Übung und Geduld vielleicht auch mal den einen oder anderen guten Tipp, den man sich von den diversen DVDs am Markt holen kann. Eine konkrete Empfehlung für ein Videotutorial ist Natalia Taffarel – High End Retouching.

Da ich mittlerweile sechs Tage pro Woche 10 – 12 Stunden am Tag mit Bildbearbeitung beschäftigt bin, fehlt mir etwas die Zeit, mich verstärkt der Fotografie zu widmen. Ich arbeite mit Fotografen aus ganz Europa, Israel, Südafrika und den USA zusammen. Glücklicherweise ist die Anzahl der Anfragen und das Interesse an meiner Arbeit recht hoch.

Das Thema Fotografie ist für mich allerdings vorerst nur aufgeschoben. Sobald es die Zeit zulässt, werde ich mich diesem Bereich widmen und hier eigene Ideen realisieren.


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Die Bedeutungslosigkeit des Augenblicks

02 Jan

Es gibt Augenblicke, die bemerkt man nicht und es gibt Menschen, die sie bemerken und festhalten. Dann entstehen Bilder, die nicht auf den ersten Blick wirken. Man schaut vorbei, lässt sich ablenken, gibt den Bildern nicht die Zeit, die sie brauchen. Erst beim Wiederdraufschauen können sie sich entfalten wie ein Schmetterling aus dem Kokon.

Ich mag Bilder, die nicht um meine Aufmerksamkeit buhlen, es ist ein bisschen wie mit den Menschen: Diese Bilder tragen keinen Glamour oder Glanz. Sie sind immer ein bisschen unter Sand begraben und erst derjenige mit einem Entdeckerherz schiebt die Staubschicht hinfort und befreit sie aus ihrer Lethargie.

Solche Bilder entdeckte ich im Fundus meines Freundes, der ebenfalls fotografiert. Oft gehen wir gemeinsam raus, reisen zusammen und bringen immer ganz andere Blickwinkel unserer Umgebung mit. Dabei könnten wir nicht unterschiedlicher sein: Während ich detailverliebt mit dem Objektiv auf dem Boden klebe, entdeckt er in der Gänze surreale, merkwürdige Momente, die mir oft verborgen bleiben.

Da ist der Blick aus unserem Fenster in den Hof. Tentakelartige Schatten umgreifen den kinderleeren Sandkasten. Eine stille Unruhe geht in mir vor, ich kann den Gedanken nicht ganz greifen.

Linien, die Straßenzüge, Fenster und Türen formen. Ein Mann in einem Rollstuhl. Etwas stimmt nicht. Ich betrachte es genauer und sehe es dann, mir fröstelt beim Gedanken, der sich anschickt, sich aufzubauen.

Die Bilder erfassen einen Moment, doch der Betrachter zieht seine Schlüsse. Er kann darin die Nuance einer Unmöglichkeit entdecken. Nichts ist verändert, geschönt oder hinzugefügt.

Ganz allein der Gedankenschatz, die Fantasie des Betrachters ist notwendig für das, was sich daraus entwickeln kann. Das Fotografierte ist dabei wie eine Schablone, die Möglichkeit, etwas zu sehen, das nicht da ist.

Der wolkendurchwirkte Himmel dient als Hintergrund. Wieder Linien, ein Wirrwarr, das Ordnung schafft. Ich erinnere mich an diesen Ort; weiß, wie ich dort gestanden habe. Doch die Thronende, die mit einer Selbstverständlichkeit über all das wacht, hatte ich nicht bemerkt.

Erst zuhause, als das Bild an unserer Wand hing, bemerkte ich sie mit einem Aufschrei: „Da ist ja… hast du die gesehen?“ Er quittierte es mit einem süffisanten Lächeln.

Es macht mir Freude, Bilder dieser Art und Form zu betrachten. Sie geben nicht alles preis, sind immer auch ein bisschen Geheimnis. Standbilder eines Films, der erst noch geschrieben werden muss.

Jedes Jahr kommen ein oder zwei neue hinzu. Nicht, weil sie müssen, sondern weil diese Momente da sind und im richtigen Moment festgehalten werden. Ein Film, der über Jahre geschrieben wird und vielleicht nie ein Ende haben wird.

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Wer ebenfalls auf Entdeckertour gehen möchte, dem sei dieses Blog empfohlen.


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2. Januar 2013

02 Jan

Ein Beitrag von: Verything


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